Indiana Tribüne, Volume 26, Number 307, Indianapolis, Marion County, 19 August 1903 — Page 5

Jndiana Tribune, 19. August 1903.

S ch u lj (j tt 1 1 c n.

Ihr Einfluß auf die Erschließung der Gcbirgr, speziell dcr Alpen. OilSuttg von GedirgSreviere Zct Teutsch Oestrreichisck,e Nlpenvrei Privat initiative und LereinSthätigkeit Qernein innige AlpensrennSe. Die mächtige Zunahme der großen Städte Europas mit ihren mehr als kärglich bemessenen Naturgenüssen treibt drüben den Bewohner des Häusermeers, wann in seinen Arbeiten die Ruhepause der Ferien eintritt, wohl mehr als je zuvor in das Herz der Berge hinaus, wo seiner die Erholung von der ermüdenden' Thätigkeit des Alltagslebens harrt. Der gute Wille des Reise- und Kletterlustigen ist jedoch nicht genügend, um der Touristik den großen Umfang zu verleihen, den sie heute angenommen hat. Es mußten sich noch andere Faktoren dazu gesellen, um den Städter und Bewohner des flachen Landes dorthin zu locken, wo der kahle Stein des Urgebirges und jungfräulich weiße Schneefelder in das Blau des Firmaments ragen und dem Wanderer künden, daß er hier dem Himmel näher ist. Diese Vorbedingungen waren neben der allgemeinen Vertiefung der Naturanschauung hauptsächlich die durch die Vervollkommnung des Eisenbahnnetzes gewährte Möglichkeit, selbst aus Entfernungen von mehr als 100 Meilen schnell das hohe Gebirge zu erreichen und die mindestens ebenso hoch einzuschätzende Gelegenheit, sich von dem Nachtquartier im Thale unabhängig zu machen, das für die meisten gleichbedeutend war mit der Beschränkung auf kurze Tages- oder Halbtagestouren. Erst die Erbauung zahlreicher Schutzhütten , hat den Vergwandnungen zu der Beliebtheit verholfen, denen sie heute bei allen naturfrohen Menschen sich erfreuen. Ihr vollständiges Fehlen in früheren Zeiten, ist die Ursache des Vorsprunges, den der überall mit menschlichen Siedlungen bebaute Meeresstrand dem Gebirge abgewann. Als man aber durch Wegebauten und Errichtung von Unterkunftshutten mit der Erschließung der Gebirge begann, strömten gar bald die Bewohner des Flachlandes allsommerlich in hellen Schaaren herbei. Auch die, welche die ewig wechselnde Schönheit des Meeres noch so hoch bewertheten, wagten es, statt der bisher besuchten Seebäder und Villegiaturen sich einmal das Hochgebirge als Reiseziel zu setzen. Sie kamen fast alle voll Begeisterung für die Bergländer zurück, die in ungleich höherem Maße als noch so weite Spaziergänge in der Ebene und -am Strande Gelegenheit geben, den Körper und die Nerven zu stählen. Es bildeten sich überall sodann in den großen und mittleren deutschen Städten mitgliederreiche Gebirgsvereine, und so fanden sich auch die großen Mittel, deren es bedürfte, um das Hochgebirge, Oberbayern und die österreichischen Alpen, aber auch noch manches Mittelgebirge, insbesondere das schlesische Riesengebirge, mit den zahlreichen Hüttenbauten zu versehen, die für die ganze Gebirgswelt aller Länder mustergiltig geworden sind. Im gesammten Alpengebiete befanden sich im vorigen Jahre nicht weniger als 900 derartige Baulichkeiten, deren Zahl inzwischen noch gestiegen ist; von dieser Zahl aber fällt, da die italienischen und französischen Alpen verhältnißmäßig stiefmütterlich mit SchutzHütten bedacht sind, der weitaus größte Theil auf das den deutschen Reisenden an erster Stelle interessirende Gebiet der Ostalpen. Die größten Verdienste m dieser Hinsicht hat sich der Deutsche und Oesterreichische Alpenverein erworben. der bereits über 2.000.000 Mark für Hüttenbauten und auf die Anlage von Wegen und Steigen verwendet hat. Die Anfänge freilich waren recht bescheiden. Man überließ es der Privatinitiative, an geeigneten Orten Gebände zu errichten, in denen dem Toulisten außer der nackten Unterkunft auch die Möglichkeit der Verpflegung geboten wurde, und sah die Aufgabe der Vereinsthätigkeit in der wissenschaftlichen Erforschung der Gebirge. Nur in Folge dieser Auffassung konnte es kommen, daß auch der im November 1862 gegründete Oesterreichische Alpenverein zunächst nichts für Hüttenbauten thun wollte. Die ersten nicht auf dem Wege privater Spekulation entstandenen Unterkunftshäuser, wie zum Beispiel das UnterstandsHäuschen auf dem Hochkönig und das Touristenhaus auf dem Stuhleck verdanken ihre Existenz vielmehr der werbenden Thätigkeit und den Bemühungen des Doktors Khuen in Salzburg und G. Jägers, während der Oesterreichische Alpenverein bis zu feiner im Jahre 1874 erfolgten Verschmelzung mit dem 1869 zu München gegründeten Deutschen Alpenvereine als einzigen Hüttenbau die nach ihrem Protektor, Erzherzog Rainer, getaufte einfache Schutzhütte im Kaprunerthale schuf. Der Deutsche Alpenverein hingegen sah von Anfang an sein hauptsächlichstes Ziel in der Erschließung der BergWelt durch Wege- und Hüttenbauten. Sas Beispiel gab Johann Stüdk, der Anno 1886 die Schutzhütte auf der Vanitscharte auf eigene Kosten errich,tete. Heutzutage gibt es Schutzhütten, die wie Berghotels mit behaglichem Luxus eingerichtet sind.

Eiserne Uation.

Ihre Vkschasienkieit bei vrsö,idenn Skatl, en Ein deutsches '.'lrmeegeheimnik. Auf dem Gebiete der Ernährung sind die Fortschritte in den letzten Jahrzehnten seit den grundlegenden Werken Justus V. Liebigs außerordentlicher Natur gewesen. Ein schlagender Beweis dafür ist die Art und Weise, wie man nicht nur heutzutage die Truppen in den verschiedenen Staaten ernährt, sondern auch, wie man über die sögenannte eiserne Ration" denkt, die den Truppen in das Feld mitgegeben wird. Mit eiserner Ration" bezeichnet man bekanntlich dasjenige Quantum von Nahrungsmitteln, das der, in das Feld ausrückende Soldat erhält und welches nothwendig ist, um einen Mann nothdürftig eine Zeitlang zu ernähren, wenn Proviant von der Intendantur oder durch Requisition nicht besorgt werden kann. Die eiserne Ra tion, mit der die deutschen Truppen 1870 in's Feld rückten, bestand damals noch aus sogenanntem Schiffszwieback. einem Gebäck, das aus Wasser, Salz uib Mehl hergestellt und so hart ausgebacken war, daß es mit den Zähnen kaum bezwungen werden konnte. Außerdem gehörten noch zwei Säckchen mit Salz und Kaffee zur eisernen Ration, sowie die berühmte Erbswurst. Wie seh? aber hat sich heute die Anficht darüber geändert, was den Truppen als eiserne Ration mitzugeben sei! In Frankreich besteht dieselbe aus einer Konservenbüchse, die in drei Abtheilun gen zerfällt. Die eine dieser Abtheilungen enthält ein gelbliches Pulver, bestehend aus konzentrirtem Ei. Man bringt es fertig, 80 Eier derartig von Äasser zu befreien, zu konzentriren und zu Pulver zu verarbeiten, daß sie nicht mehr als zwei Pfund wiegen. Die zweite Abtheilung in der Konservenbüchse für die französischen Soldaten enthält komprimirtes Gemüse, die dritte in Pulverform eine Suppe, deren Bestandtheile Fleisch. Fett und ein Gewürz, sowie etwas Reis und Sagomehl bilden. Es läßt sich mit Hilfe der eisernen Ration in der That durch Mnzuthun von Wasser und etwas Brod eine Suppe herstellen, die für mehr als zwei Mann ein sehr gutes und nahrHaftes Essen darstellt. Die eiserne Nation, die der englische Soldat mit sich nimmt, ist ziemlich schwer. Es ist ebenfalls eine KonserVenbüchse, die mehr als ein Pfund wiegt. Sie enthält zwei getrennte Abtheilungen oder vielmehr wiederum zwei Büchsen. In dcr einen von diesen ist eine Pastete, hergestellt aus Fett, konzentrirtem Fleisch und Mehl mit Gewürz. Diese Pastete ist bereits gekocht, kann ohne Weiteres kalt gegessen werden und schmeckt sehr gut. Man kann sie aber auch zur Herstellung einer sehr kräftigen Suppe verwenden. Die zweite Abtheilung in der Konservenbüchse enthält Biskuits, deren Hauptbestandtheil Schokolade und Zucker ist. Der amerikanische Soldat führt seit dem Kriege mit Spanien als eiserne Ration eine Blechbüchse mit, deren Deckel gut schließt, so daß Nässe in die Büchse nicht eindringen kann. Die Büchse enthält sechs große Biskuits, drei davon bestehen zur Hälfte aus Schokolade, zur anderen Hälfte aus Zucker. Drei sind eine Zusammensetzung vzn pulverisirtem, magerem Rindfleisch bester Qualität und im Ofen gedörrtem Mehl. Fett und Gewürze sind benutzt worden, um diese beiden Mehlarten zu , binden und als Kuchen zu backen, indem ihnen durch die Hitze des Ofens alle Feuchtigkeit entzogen ist. Auch die deutsche Reichsregierung hat die eiserne Ration, die für de' rfall eines Krieges ausgegeben werden oll, nach Maßgabe der neuen Erfahrunger. in Betreff der reichlichen Ernährung anders gestaltet, und es liegen in den Vorrathshäusern Millionen von Portionen bereit, um im Fall eines Feldzuges sofort vertheilt zu werden. Die deutsche Negierung bewahrt aber über die Bestandtheile der eisernen Nation. die bei' einem künftigen Feldzuge angewendet werden soll, Stillschweigen. Wie man sagt, soll auch bei der deutschen eisernen Ration Zucker eine große Rolle spielen, weil Versuche, die mit Mannschaften besonders während der Anstrengungen des Manövers gemacht worden sind, ergeben haben, daß Zucker ein vortreffliches Ernährungsmittel für den Soldaten ist, der große An strengungen durchzumachen hat. Brutaler Unhold. Vor dem Schwurgerichte in Jnverell, Australien, hatte sich unlängst ein gewisser David Brown zu verantworten. Derselbe hatte einen in seinen Diensten stehenden Jungen auf d23 Unbarmherzigste geprügelt, hierauf im Walde an einen Baum gebunden und drei Tage und drei Nächte in dieser Lage gehalten. Da dies seiner Ansicht nach nicht wirkte, steckte er den Jungen bis zum Hals in's Wasser, ließ ihn dort drei volle Stunden stehen und. hängte ihn sodann mit dem Sattelgurt am Hals? auf. wobei er dem Gemarterten zudem drohte, er werde ihm mit dem Rssirmesser den Hals abschneiden. Der arme Junge, der bleibende Verletzungen davongetragen hat, wurde schließlich durch das Dazwischenkommen anderer Personen aus den Händen seines Peinigers befreit. Die Geschworenen befanden den rohen Menschen in allen Fällen für schuldig, worauf der vorsitzende Richter dem Schurken eine angemessene Strafe aufbrummte.

Deik Zjabersack's Zchreibevricf. 3.0.

Isv'friitt A m!

Seöhrter Mister Editor! Wisse Se was, ich hen jetzt alle Heirathsgedanke aus mein Kopp erausgeschlage un wann mich jetzt noch emol einer sage duht, daß es puttinier Zeit for mich wär, daß ich von die Gaß käm. dann kriegt er von mich en Kick, daß er denkt en Mjuhl hätt ihn gekickt. Ich hen Jhne doch ganz deutlich ecksplehnt. daß ich dorch den Mißtehk von den Mehr purtinier die alte Schachtel geheirath hätt. Awwer ei tell juh. es muß en arig kalter Dag sein, wann mich einer ketsche duht un for den Riesen hen ich auch, wie ich mich Widder von mein Schrecke riekowwert gehabt hen, zu die alte Lehdie gesagt: Mäddem, dies hier is all en Mißtehk; es is nit meine Jntenschen gewese, Jhne zu Heirathe, bikahs ich müßt cckspeckte, ! daß die Leit sage dchte, wann fe mich mit Jhne an die Stritt sehn dehie: Was der junge Feller noch t rüstige Grändma Hot." Ich will auch nit, daß mich Jemand frage duht, warum ich nit liewer Roff an Rätts genomme hat. dann deht ich doch schneller mein Finnisch sehn. Sie sehn, daß von e Wetting zwische Jhne un mich keine Red sein kann un.for den Riesen is es besser, daß Sie rieseine." Im erschte Moment war die alte Lehdie starr, stumm un sprachlos, dann Hot se emol dies Athem geholt un dann is es losgange., Se Hot mich en Schuwiak iwwer den annere gerufe UN Hot gesagt, ich hätt se e Prammiß gebroche un se deht mich for Demmetsch suhe un e armes unschuldiges Mehdche deht sich nit so mir nicks dir nicks an die Nos erum führe losse." Do hen ich gesagt: Mäddem, sinSe still.sonst werd michs schlecht. Sie besser sage kein Wort, sonst Hot die ganze Welt den Lähf an Jhne un weil mcr doch jetzt so frei un offe spreche, will ich Jhne auch sage, was meine Jntenschen gewese is, ich hen mich mit den Mister Mehr sei schönes junges Mehdche verheirathe wolle un for den Riesen frag ich jetzt, ob das liewe schwiete Freilein meine Alte wer'n will." So. da is es heraus gewefe un ich hen's nit mehr -zurücknemme könne. Die Freilein Mehr Hot große Auge gemacht. Se Hot gesagt: Wd, Mister Habersack, das kann doch Jhne Jhrn Ernst nit sein. Sie könne doch keine Frau 'brauche wo nicks annerschter kann, als wie sich ufffickse un, Peijenne spiele? Jhne Ihre Prapposischen is ja arig schmeichelbar for mich, awwer was wolle Se dann mit mich anfange. Se müsse doch e Frau hen, wo Jhne Ihre Sacks wende kann, wo e Wieks Waschin duhn kann UN wo e schkwehres Miel koche kann. Bon all den hen ich gar keine Ahm.ng. Un for, den Riesen sag ich. Mister Habersack, ich kann keine Frau zu Jhne sein, awwer ich will e Schwester zu Jhne sein und ich denke, das is gut genug." So, do hen ich's gewißt un ich hen nicks annerschter sage könne, wie Denks." Die alte Schachtel Hot auch noch emol gestart, awwer der Mister Mehr Hot se kurz qekott un Hot se ganz plehn gesagt, se sollt ihr Maul halte. Wann se absolut noch emol Heirathe müßt, dann sollt se besser en ganz alte Mann heirathe, for Jumennithees Sehk; bikahs so en alter Mann deht schnell sterwe un hätt's also schnell iwwerstanne. Do Hot se awwer doch geguckt! Vom Pa hätt se doch so ebbes nit eckspecktet un se is mit en Wuppdich autseit gewese. Ich kann Jhne sage, ich hen ganz sonnig gefiehlt. Die alte Frau, wo mich Hot Heirathe wolle, die hen ich nit gewollt un das junge Mehdche wo ich e Nohschen gehabt hätt, zu Heirathe, Hot mich nit gewollt. Unner die Zirkumstenzes könne Se iesig sehn, daß mich die Lust am Heirathe vergange is un ich hen eingesehn, daß ich besser en Bätscheller bleiwe. Der Mehr Hot sich dausend Mol ecksjuhst un Hot gesagt, er deht arig sarrie fühle, daß er so e Geschicht angestellt hätt, awwer er könnt doch jetzt nit mehr helfe. Well, mer hen unser Dinner doch gehabt un ich muß sage, ich hen mei Miehl arig gut inscheut un in mei Herzche sin ich froh gewese, daß ich diesmal noch die Dehnscherlein genohtist hen; awwer ich muß sage, es is en verdollt klohser Kahl gewese. Am Owend sin ich zu die Baldrians - gange. Die Selma Hot do gesesse un Hot gegreint, die Kids hen gehallert un der Christ Hot e Fehs gemacht, als wann ihn die Schickens all sei Brot gefresse hätte. Was is die Matter? hen ich gesagt, awwer es Hot e ganze Weil genomme. befohr daß die Selma geensert Hot. Se Hot aesagt, se wißte all, daß ich mich jetz. verheirathe deht un aus ihren Haus fort gehn deht UN das wär zu toff an se urk se könnte's kaum stende. Un dann Hot se Widder gestart zu greine, daß se fast das Herz gebroche is. Do hen ich gelacht un hen -gesagt: W Hot Euch denn gesagt, daß ich von

Euch gehn? Mir wisse alleZ, Hot der Christ gesagt, awwer wann du aus den Haus fort gehn duhst, dann gehn ich auch. Do hen ich dann ecksplehnt. daß ich nit aus ihren Haus gehn deht, bikahs ich deht mich gar nit verheiratbe: ich bäti an die schöne, alücklicke Stunde gedenkt, wo lch in ihr Haus verlebt hätt un do hätt ich die ganze Heirath abgekahlt. Well, Mister Edithor. ich hen in mei ganzes Lewe noch keine glücklichere Mensche gesehn; die Selma is mich um den Hals gefalle un Hot mich en Kiß gewwe un so Hot der Christ; die Kids mit ihre Schelliemeilercher' hen mich auch gekißt un das is seit e vertel Jahr zurück die erschte glückliche Stund wo ich gehabt hen. Sellen Owend sin mer erscht früh am Morgen in's Bett gange; mir hen unser Widdervereinigung zellebretet, daß es gerappelt Hot un ei tell juh. ich hen jetzt gewißt, wo ich meine beste Freunde zu suche hen. Mit beste Riegahrdö. Juhrs Trulie. Meik HabersacZ. CSkweier un Sheriff von Apple Ja. Holie Terrer Kauntie.

Madjar Dalkör!" Die Stadt Werschetz in Südungarn, bekannt durch die Erzeugung feuriger Weine und den Versand köstlicher Tafeltrauben, - zählt ungefähr 21,000 Einwohner. Darunter sind 13,400 Deutsche, etwa 7000 Serben; einige Hundert bekannten bei der letzten Volkszählung magyarisch als diejenige Sprache, welche sie am liebsten sprechen" (Beamte und Lehrer verschiedener Kategorien). Dort bestanden bisher 6 deutsche und 2 serbische Gesangvereine. Von den deutschen pflegten zwei der Männer - Gesangverein" und der Gesangverein der Gewerbetreibenden" bei allen ihren Liedertafeln" auch je ein magyarisches Lied vorzutragen, was ein umso größeres Opfer auf dem Altare des magya-risch-nationalen Rassenstaates" war, als die wackeren Sänger der magyarischen Sprache gar nicht mächtig sind. Allein den Patrioten" vom Schlage des Dichters" Herczeg Ferencz (sonst, wenn's von Vortheil scheint, auch Franz Herzog!) genügte das nicht. Eine thatkräftige Garde begeisterter Patrioten" empfand das dringende Bedürfniß, einen rein magyarischen Gesangverein (Madjar Dalkör) zu gründen, damit sich . die magyarische Cultur auch auf den Flügeln des magyarifchen Liedes verbreite." Die Gründer, Leiter und Mitglieder dieses Dalkörs" sind mit Ausnahme von zweien ausschließlich Deutsche! Der Präses" ist ein magyarischer Beamtex, der als Dekorationsstück dient. Per leitende Vicepräses" ist der Mittelschullehrer Ször6nyi, derals er vor' einigen Jahren aus der Zips nach Werschetz kam, noch Schneider" hieß. Der zweite Vicepräses", ein Postbeamter Jrünyi. .schrieb vor sechs Iahren.noch Jachmann." Der , Kassier Rado, Kaufmann, war vor zwei Iahren noch unter dem Namen Rothbekannt. Auch unter den übrigen Ausschußmitgliedern finden sich sehr strebsame" Leute: ein Schullehrer ..Halmosch", früher Halbsch", ein Gerichtsbeamter Ambrus, früher Amberger," ein Schuldirektor Varhelyi. früher Weinhard" u. s. w. Vor Kurzem fand die erste Liedertafel" des Dalkörs" statt. Zwei deutschgeschrieben? Zeitungen der Werschetzer Grenzbote" und die Neue Werschetzer Zeitung" wissen sich nun in ihren Berichterstattungen gar nicht zu fassen vor Entzücken über die. glänzende Erstlingsfrucht dieser jungen, dem heiligen Boden des Patriotismus entsprossenen Pflanze", welche die sieghafte Ueberlegenheit der magyarischen Cultur jedem deuich zeigt." Gesungen wurden nämlich Lieder von Abt. Becker und Fischer (natürlich in magyarischer Uebersetzung), und gespielt wurde ein Trio von Beethoven? Weitere Bemerkungen sind wohl überflüssig. Verkehrte Welt. Freun, din: Ist es Dir nicht schwer gefallen. Deinen Mann zur Scheidung zu bewegen?" Geschiedene Frau: Und ob; ich mußte meine ganze' Zärtlichkeit aufwenden." Immer derselbe. Frau (im Theater): Wo hast Du denn das Opernglas?" Professor: Das Opern glas?. . . ja, das habe ich in der GarAerobe abgegeben." FrommerWunsch. Freundin: Sehen wir uns diesen Sommer in Kissingen?" Hausfrau: Schwerlich; da rktt sich mein altes Leiden wieder einstellen." Na, hoffen wir's, beste Freundin!" Angewandte Redensart. Erster Gauner: Der Bäckermeister, der neulich das große Loos gewonnen hat, aht ja mit der Absicht um, ganz von hier wegzuziehen?" Zweiter Gauner: So. dann ist es aber ..höchste Zeit zum Einsteigen"!" Das läßttief blicken. Seit wann läuft denn Ihr College so verlassen herum?" Seit er verheirathet ist!" AusderSchule. Wodurch ist Peter der Große hauptsächlich berühmt geworden?" Durch die Oper Zar und Zimmermann"." Erklärt. Was ist eigentlich der Vater, von Deinem Schatz?" Chemiker." Drum sagtest Du auch, sie wäre ein ätherisches Wesen."

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