Indiana Tribüne, Volume 26, Number 307, Indianapolis, Marion County, 19 August 1903 — Page 4
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Jndiana Tribüne. HerauSgeArben von der utenberg T. Indianapolis, Ind. dany O.Thuöium ... - Präsident. Geschäfts local: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 2G9. nierei -it the Pot Office of Indianapolis a econd clasa matter. I ' Besserer Polizeischuh. Die Anregung, Zweig-Polizeistatio. nen in unserer Stadt zu errichten, ist höchst zeitgemäß und sollte energisch agitirt werden. Während unsere Polizei sich ansehet nend alle Mühe giebt, ihrer Pflicht über die Sicherheit der Bürger zu wachen, zu genügen, beschränkt sie sich zum gro ßen Nachtheil des Sicherheitsdienste? auf eine seit lange dem Verbrecherthum bekannte Routine. Der Verbrecher aber kennt keine Routine, sondern tritt unerwartet an allen möglichen Plätzen auf. Er weiß ganz genau, daß um eine gewisse Nachtzeit eine gewisse Straße ohne jeden polizeilichen Schutz ist und, daß er ungestört arbeiten" kann. Die Routine im Polizeiwesen schwächt dessen Wirksamkeit. Nur wenn der Verbrecher fürchten muß, jeden Augenblick einem Polizisten in die Hände zu laufen, wird er vor der Obrigkeit genug Respekt haben um sich in einer anderen RoutineStadt" seine Ernte zu holen. Jedermann würde es lächerlich sin den, wenn eine gegen den Feind ins Feld ziehende Armee ein für allemal einen permanenten Schlachtplan aus führt, einen Plan, den der Feind ganz genau kennt. Die Polizei ist die Armee der Gesellschaft gegen das Verbrecher thum, will sie letzteres vertreiben, so muß sie unerwartet einzuschreiten der stehen. AlZ Berlin Millionen-Stadt wurde, da merkte die Obrigkeit bald, daß mit der alten militärischen Routine nicht? legen das Gesinde! auszurichten war. Man prüfte die Methoden, welche London und Paris anwendete, und kam zu dem Schlüsse, daß Pari? das beste Mittel in seinen ganz unerwartet vorgenommenen Kesseltreiben gefunden hatte. In Städten in denen die Polizei mannschast so stark ist, daß stete Ablösung erfolgen kenn, ist Routine nicht ganz so verwerflich wie in unserer Stadt. Hier verlassen in den entlege nen Distrikten die Nachtpolizisten ihre Posten schon um drei Uhr früh und da die Tagpolizei erst um 7 Uhr früh an tritt, so ist gerade, wann die größte Dunkelheit vorherrscht, kurz vor Tages anbruch Bürger und Eigenthum den Verbrecher ausgeliefert. Daß. diese die Gelegenheit benutzen, versteht sich von. selbst. Der Verbrecher ist genau über den Verbleib der Polizei unter richtet, während die letztere absolut nichts über die Bewegungen der Ein brecher und Straßenräuber weiß. Ein Berliner Eriminalbeamter ver siel, als sich die dortige Schutzmann schaft als nicht auszureichend erwies, auf die Idee, das Pariser System deö Kesseltreiben? in Anwendung zu brin gen, und diese gänzlich unerwartete Maßnahme jagte dem VerbrecherGe sindel einen so heillosen Respekt ein, daß Berlin trotz seiner für das ausge dehnte Terrain unzulänglichen Schutz mannschast, als eine der sichersten Großstädte der Welt betrachtet wird. Diese Kesseltreiben werden in aller Stille vorbereitet, selbst die Schutzleute wissen nicht, daß etwas Derartiges im Gange ist. Wie gewöhnlich wird der Nachtdienst verrichtet, die Stunde der Ablösung naht. Da erhalten die Po lizeileutnantS Befehl vom Hauvtquar tier, anstatt die Leute zu entlassen, die selben an allen Straßenmündungen zu posiiren. Bald ist eine Kette von Schutzleuten, die von Eriminalbeamten und Tages Polizisten verstärkt sind, um die Stadt geschlossen. Polizeiwägen werden an gewissen PunktZn poftirt, dann um die bestimmte Zeit beginnt der Vormarsch. Enger und enger zieht sich der Kreis zusammen, die ganze Bewegung geht o geräuschlos, so unauffällig vor sich, daß die Berliner Spießbürger in ihre ruhigen Schlafe nicht geweckt werden. Nachdem Mittelpunkt der Stadt zu, wo das Gassengewirr immer größer wird, vertheilt sich die nun für den en gen Kreis zu große Mannschaft in den Seitengassen. Die Spitzbuben hatten nun Lunte
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gerochm, aber zu spät, sie können sei nen Unterschlupf mehr finden. Alles was der Polizei in die Hände läuft und nur im Geringsten verdächtig ist, wird mit getrieben, bummelnde Studenten, späte Kneipbrüder aber werden ebenso wie Leute, die sich als Arbeiter legitim! ren können, anstandslos durch die Polizisten.Kette gelassen. Sobald die Wägen erreicht sind, werden die Ein getriebenen, die sich nicht legitimiren können, hineingesteckt und die Fahrt geht in'S Polizei Hauptquartier. Gewiegte Eriminalbeamte, die ihre Leute kennen, nehmen die Einge brachten in Empfang. Sie bleiben in einem der großen Vorzimmer bis sämmtliche Wagen eingetroffen sind, dann werden die Leute sortirt. Die als .Schwer? Jungen" bekannten Kerle kommen, sowie sie durchsucht sind, in'S Eriminalgefängniß. Fremde Verdäch tige erhalten vorläufig besseres Quar tier bis sie durch das BertillonSystem klassisizirt sind. Die kleinen Spitzbu ben bleiben im PolizeiGefängniß. So sorgt die Berliner Polizei für die nächtliche Sicherheit. Wenn unser Polizeichef dem hiesigen Gesinde! mitunter ähnliche Ueberra schungen bereiten und die Nachts die Straßen durchschwürmenden bewaffne ten schwarzen und weißen Strauchdiebe abfangen und dem Richter vorführen würde, so wäre unsere schöne Stadt bald von diesen Kerlen besreut. In unserer regelmäßig gebauten Stadt würde der treffliche Plan noch bedeutend leichter auszuführen sein, als in Berlin. Der deutsche Kaiser soll anläßlich des Entwurfs für ein Aismarckdeukmal, bei welcher der Kanzler als Beschützer des Hohenzollernthrons gedacht ist, daS stolze Wort gesprochen haben, wir Hohenzollern hüten unS selbst". Es scheint fast, als chöpfte Herr Wilhelm seine seltsamen historischen Anschauungen aus den famosen, die Geschichte nach rückwärts lehrenden Büchern für die Kadettenanstalten, in denen Bis marck's Name einmal und in Klammcrn erwähnt ist. Andernfalls müßte er an Friedrich Wilhelm III. denken, der ohne Stein und schließlich auch das so übel belohnte ,Mf" verloren gewesen wäre, oder an den vierten deZ Namen., den nur die Schwachheit des preußischen Liberalismus gerettet, endlich an jenen Tag, da sein sc verehrter Großvater in der Conflikt?zeit nur durch den Handlanger" Lismarck am Abdanken gehinder! wurde. Mit der Selbsthütung" Hapert'S auch bei den Zollern bedenklich. Frühere Erfahrungen geben das Recht, auch der neuesten Mittheilung über den Handelsvertrag mit China und die Oeffnung zweier MandschureiHäfen gegenüber kühl zu bleiben. Es ist stark zu bezweifeln, ob die markt schreierische Ruhmredigkeit, mit welcher das StaatS'Departement seinen angeb lichen Erfolg wieder verkündet, auch nur entfernt am Platze ist. Nicht, alS brauchte man die Richtig keit der Meldung selbst in Frage zu ziehen. Es wurde an dieser Stelle schon verschiedentlich darauf hingewiesen, daß Rußland seinem Versprechen betreffs der Häfen scheinbar nachkommen werde. Daß seine Diplomaten aus freien Stücken immer und immer wieder diesbezügliche Versicherungen geben werden, um dann am Schlüsse als Lügner gebrandmarkt zu werden, war nicht anzunehmen. Allein eS ist vor allem zu bedenken. daß eine Oeffnung der Häfen nur dann von wirklichem Weethe ist, wenn eiue lange Zeitdauer absolut sicher garantirt ist. - Hierin liegt der springende Punkt und wir glauben nicht, daß diese Sicherung für den Welthandel erlangt wird, weder augenblicklich noch in absehbarer Zeit. ES wäre doch eine köstliche Ironie, falls die Moskowiter den fast werthlosen Hafen Tatungtac durch auswärtige Kraft und Mittel in die Höhe bringen ließen, um ihn nach erlangter Bedeutung unter irgend einem Vorwände zu schließen. Die Freude darüber, daß das Princip der offenen Thüre- gesiegt habe, ist höchst kindlich. Trotzdem sich Rußland den Spaß machte, diese? Princip theoretisch" anzuerkennen, ist eS bereits ent schieden, daß Chinas Erschließung sich nicht nach den Grundsätzen allgemeinen Freihandels vollzieht. Socialer Turnverein. Heute Abend regelmäbige Geschäfts Versammlung.
Jttdtana Tribüne,
Ein kleiner Seid, Dem J edermann Achtung und Hülfe erweisen sollte. Wie ein Held benommen hat sich ge stern der 15-jährige Hermann Nitzel, daS älteste Kind der in dürftigen Ver hältnissen ander Süd Meridian Str., südlich der Stadtgrenze wohnenden Wittwe Anna Nitzel, zu deren und zweier kleiner Geschwister Unterhalt Hermann durch seine Arbeit in ..der Fabrik der National Starch Works uach Kräften beitrug. Dem armen Jungen wurden nämlich gestern Mor gen, nachdem er die Nacht hindurch ge schafft hatte, bei der Arbeit die sämmt lichen Finger der rechten Hand in einer Stärke Stampsmaschine derart zer quetscht, daß sie von dem zu Hülfe ge rufenen Dr. I. N. RhodeS amputirt werden mußten. Und da zeigte sich Hermann'S ganze Seelengröße: Die Schmerzen verbiß und ertrug er wie ein Held und seine einzige Sorge, der er in Seufzern und Bitten Ausdruck verlieh, war die, daß man nur seiner Mutter nicht den gan zen Umfang seiner Verletzungen mit theilen möchte, damit sie sich nicht zu sehr gräme. Die Hand ist dem Kleinen jetzt völlig nutzlos geworden, und die Familie wird seine Beihülfe zur Aufrechterhal tung des Haushaltes sehr entbehren. Hoffentlich finden sich edeldenkende Bürger, welche jetzt der Familie zu Hülfe kommen, wie schon die Angestell ten der Stärkefabrik gestern mit der Sammlung einer Beisteuer zu tempo rärer Hülfeleistung begonnen haben. Aus dem Staatshause. - Gouverneur Durbin hat an 200 pro minente Farmer des Staates Schreiben gerichtet, in welchen er ihnen ihre Ernennung als Jndiana Delegaten zu dem National Farmers Congreß, wel cher vom 22. Sept. bis 10. Oktober in Niagara Falls, N. Y., mittheilt. Der Staat vergütet ihnen aber nicht ihre Unkosten; dieselben müssen sie selbst tragen. Der Gouverneur hat ferner 30 Delegaten aus den Minen-Districten des Staates für den National Mining Congress", welcher im September in Lead City, S. D., wo die Homestake Gold Mine belegen ist, tagen wird, er ) nannt. Seit 1897 haben die Agenten der State Associated Charities" 1320 Waisenlinder aus Staats- und CountyInstitutionen in Privat - Familien untergebracht. In den letzten 9 Mo. naten haben die Agenten der Behörde für nicht weniger als 223 verweiste Kinder Heimstätten gefunden. Fast alle Kinder waren gut versorgt und nur in wenigen Fällen war die Behörde gezwungen gewesen, oie Kinder wegen schlechter Behandlung wieder fortzunehmen. Die . Staats-Behörde - für ärztliche Registration hat in ihrer gestrigen Sitzung 83 Applicanten-Diplome ertheilt; 18 hatten das Examen nicht bestanden. Dr. LouiS T. SturgiS von Fort Wayne wird vor der Behörde zu erscheinen haben, um sich gegen gewisse gegen ihn erhobene Anklagen zu verantworten. Local-Politisches. Obschon auf republikanischer Seite, d. h. von Mitgliedern des rep. StadtComites emphatisch geleugnet wird, daß die Wirthe angegangen worden seien, zum rep. CampagneFondS beizu steuern, refp. Appropriationen zu machen", so wird auf demokratischer Seite das Gegentheil ebenso bestimmt behauptet. So hat z. B,'Wm. Lovett, ein Wirth in West Jndpls. und ein Demokrat, offen erklärt, daß ein Abge sondter des rep. StadtComites ihn aufgesucht und um eine solche Contribution sür den rep. Campagne - Fonds ersucht habe. Ferner ist bekannt, daß am 1. Sept. die rep. Polizisten und Feuerwehrleute ihre AsseßmentS werden zahlen müssen, nachdem bereits vor längerer Zeit die anderen städt. Angestellten ihre Cam-pagne-Beisteuern freiwillig oder unfreiwillig gezahlt haben. Andrerseits hat .Vors. Keach vom demokr. Campagne Comite gestern bekannt gemacht, daß kein demokr. Polizist oder Feuerwehrmann um eine Campagne - Contribution angegangen werden wird.
19. August 1903;
Schreckliches Ende eines Ausflugs. Der neunjährige Leo Beckman vor dem Crown Hill Friedhofe von einem Stra ßenbahN'Wagen überfahren und getödtet. Ein entsetzliches Ende fand der Aus flug. den gestern Frau Frank H. Beck man von No. 1403 Marlowe Ave. .mit ihrem etwa neun Jahre alten Söhnchen Leo nebst Freundinnen und ihren Kindern zum Fairview-Park un ternommen hatten. Denn auf der Rückfahrt vom Parke verlor Leo Beck man, der Knabe, auf schreckliche Weise jählings sein Leben und die das Un glück begleitenden Umstände waren von Herzergreisender Wirkung. Die fröhliche Gesellschaft benutzte zur Rückfahrt vom Parke Car No. 543 der Illinois Str.Linie, und Alle waren lustig und froh. Jählings ward diese Stimmung in eine entsetzte und un säglich traurige verwandelt, als die Car den Haupteingang zum Crown Hill-Friedhofe erreichte, bezw. in schnel ler Fahrt über die scharfe Curve vor diesem Eingange sauste. Da erscholl mit einem Male ein entsetzlicher Schrei des Schreckens und im nächsten Au genblicke war ein junges Menschenleben vernichtet. Leo Beckman, welcher neben seiner Mutter sitzend den Endsitz auf einer mittleren Bankider Sommercar, und zwar bei dem Schutzgitter nach der Mitte der Geleise zu, eingenommen hatte, war, als die Car mit einem Ruck um die Biegung sauste, von seinem Sitze herab und unter dem Gitter durch auf das Geleise geschleudert worden. Beide Beine wurden ihm von den hin teren Rädern zermalmt, ebenso eine Seite, und sein Tod trat fast äugen blicklich ein. Der entsetzliche Schmerz der Mutter und die Trauer der Freundinnen lassen sich besser denken, als beschreiben. . Die Leiche des unglücklichen Kleinen wurde per Ambulanz von Dr. Seaton und Dr. JeffrieS in'S städt. Todten Haus überführt, später aber den Be stattern Collier und ReynoldS über wiesen. GrundeigenthumS Uedertragungen. , Nannie E. Miles an Sumner A. Furniß und 3eo. L. Knox, Theil von Lot 30, Pratt's Subd. von Outlot 172, Meridian nahe 10. 816,500. ChaZ. H. Pearce an Robt. C. Light, Theil von' Lot 9, Broad Ripple. $2500. Everett Wagner an HilliS F. Hacke dorn, Lot 30, Meridian HeightS Place. $1800. Harry S. Galt an Zora T. Powell, Theil von Section 29, Township 17. Range 4. 84775.25. Mary E. Cummings an Thomas Barnett, Lot 3, Ostermeyer, Execu tor's Subd., Theil von Koller's Add. 82825. Henry H. Hanna, Trust, an AI bert A. BarneS, Lot 8 und Theil von Lot 9, Square 24. 86000. David M. Parry an denselben, das selbe Eigenthum. 86000. Samuel I. Pearce an Mary Healey, Lot 103, Daugherty'S Sub. von Out lot99. 81200. David A. Riddle an Julia A. Kem per u. A., Lot 6, Atkinson's erste Ass. 81550. John Koch an Julius Keller, Lot 133, Noble's Subd. von Outlot 45. 81799. Casper Doenges an Agnes S. Van Nuys, Lot 201, Talbott's revidirte Add. 87000. Henriette E. Perry u. A. an W. W. WickS, Trustee. Theil von Section 2, Township 9, Range 2. 88333. Robert C. Light an Charles H. Pearce, Lots 123. 129 und 130, Light'S Sugar Grove Add. 81000. Thomas N. De Haas an S. Meyer, Lot 66, Morton Place. $3200. Mary B. Payne an John G. Miller, Lot 49, Davidsou'5 2. Add. 81400. Gen eral'Quar ticrm eiste r Perrey hat den Contract für Lieferung der Uniformen für die Offiziere der Jndiana National Garden an die HendersonAme5 Co. von Kalamozoo, Mich, vergeben. Vandalia Bahn. 81.00 Terre Haute und zurück 81.00 75c Greencastle und zurück 75c Sonntag, 23. August. Abfahrt von Indianapolis um 7:25 Uhr Morgens; Retourfahrt des Spe cialzugs von Terre vaute um 7:25 Uhr AbennS.-
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Selle Preisklopferei-Wetten. Frau Chas. B. Chrysler, die Frau des flüchtig gewordenen Spielers und Buchmachers, der wie bekannt in der Wirthschaft des Denison Hotel die Wetten auf die JeffrieSCorbett.Preis klopferei entgegennahm und sich jetzt in Atlantic City befindet, hat sich jetzt ei nen Anwalt gesichert und durch diesen die von der HotelVerwaltung zurück behaltenen Wettgelder als ihr, resp, ihres Mannes Eigenthum beansprucht. Denn sie behauptet, ihr .Mann habe nur Wetten auf Corbett und gegen JeffrieS entgegengenommen, sei also selbst nur backer" JeffrieS' gewesen und habe deshalb alle diese Wetten ge Wonnen. Einstmeilen befinden sich die Gelder aber noch im Besitze der Hotel Verwaltung. Gottlieb L euthardt, Die gemüthliche lcke," Ecke Noble und Market Str Sechs attraktive Sommerorien. Pennsylvania Lahn Ercursionen nach Nord Michigan für diese Saison. Am 27. August, 5. und 10. Sep. tember findet die jährliche Excursion nach dem nördlichen Michigan über die Pennsylvania Bahn statt. ExcursionsFahrkarten schließen folgende sechs sehr beliebte Aufenthaltsorte im nördlichen Michigan in sich. Traverse City, Omena, Northvort, Petoskey, Macki naw City und Mackinac Island. Für Einzelnheiten wende man sich an die TicketAgenten oder schreibe an W. W. Richardson, D. P. A., Jndiana polis. Mackinac Island Excursion, via C. H. & D. u. D. & C. Dampfern, Freitag, 23. August. S5.00 3t u n d fahrt 85.00 Fahrkarten sind für 10 Tage giltkg. Für Einzelnheiten wende man sich an die Agenten. R. P. A l g e o, D.P.A. S1.25-Cincinnati u. zurück-91.25 via C. H. & D. Eisenbahn. S o n n t a g , den 23. August. Zwei spezielle Schnellzüge. Der erste fährt um 6:30 Morgens ab und fährt ohne Aufenthalt durch. Der zweite fährt um 7:15 Uhr Morgens ab und hält nur in Rushville, Connersville und Hamilton an ; Retourfahrt von Cincinnati um 6:20 Uhr Abends. Per sonen, welche den Zug ohne Fahrkarten besteigen müssen den vollen ' localen Fahrpreis bezahlen. Pcnnsylvania-Linie. 81.25 Madison und zurück 81.25. Sonntag, 23. August. Abfahrt von Jndianapilis 7:30 Uhr Vormittags; Retourfahrt vonMadison 6 Uhr Abends. Dampfschiff Fahrt auf dem Ohio Fluß, 20 Meilen hin und zurück für 25 Cents Rundfahrt. Vandalia Bahn. 82.50 Evansville und zurück 82.50 Samstag, 22. August. Fahrkarten werden verkauft für die Züge welche Indianapolis verlassen am 22. August um 3.30 Uhr Nachmit tags und am 23. August um 12.15 Vormittags; giltig für die Rückfahrt auf allen regulären Zügen, einschließ lieh der E. & T. H. No. 6 um 12.55 Uhr am Montag Früh den 24. Auzust mit Ankuuft in Indianapolis nicht später als am 24. August Morgens um 7.55 Uhr. Sehen Sie die Agenten, 48 West Washington Straße und UnionBahnhof. W. W. Richardson, D. P. A. Mackinac Island Excursion via C. H. & D. u. D. & C. Dampfern. am Freitag. 23. August. 83.00 Rund f ahrt H5.00 Fahrkarten giltig für zehn Tage. Der Spczialzug verläßt Indianapolis um 7 Uhr Abends, in Toledo am näch sten morgen ankommend ; Abfahrt des Dampfers um 9:30 Uhr Vormittags, in Mackinac Island früh Sonntag Abends ankommend. Für Raum frage man zeitig nach. R. P. A l g e o, Indianapolis, Ind.
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