Indiana Tribüne, Volume 26, Number 305, Indianapolis, Marion County, 17 August 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne, tt. August 1903.

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-Dw 3rahi inu's Kick! pci pul Ds!:ar Zjöckcr I yriTT'n'vpMij.i.jpitiT'qfp-vrfiiffpK (Fortsetzung.) Donat Hatte während der ersten IKo nate nach seinem Urlaub kaum eine freie Stunde. War er nicht im Kcmpag.iedienst auf dem Exerzierhcfc, dem Pionierübungsplatze. auf den Schichständen cdc? in der Kaserne beschäftigt, so war für ihn sicher ein Eztrakominando angesetzt: der Unterricht der zur Ueourz eingezogenen Aspiranten, eine Jcrinsiruktion der Kompagni:schule und was es sonst noch gab. Indessen that der harte Dienst Tonat nur wohl. Schon beurtheilte er seine Pariser Zeit und besonders Ma rion viel, viel ruhiger. Einen BriefWechsel init der schönen Frau hatte er niÄt beaonnen. An Cavitant selbst rane er e:n paar ag? nach leiner Ankunft in der Garnison ein kurzes Entschuldigungsschreiben gerichtet. Er dankte ihm darin höflich für die Gelegenheit, die man ihm geboten hatte, auf dem Automobilwerk mit thätig zu sein, und bedauerte gleichzeitig, daß ihn die Nichtgewährung eines Nachurlaubs gezwungen hatte, so ohne letzten Abschied von ihm und seinen Damen zu scheiden. Capitant antwortete ihm zunächst nicht. Erst zwei Wochen später kam die telegraphische Anfrage von ihm, ob er zur Wettfahrt Paris-Bordeaux auf seine Anwesenheit rechnen dürfe. Donats Antwort lautete natürlich verneinend. Umgehend traf dann ein Schreiben von Eapitant ein, das allerlei g?schäftliche Mittheilungen enthielt. Eapitant berichtete ihm auch über verschiedene Bestellungen, die ihm die Probefahrt der Vcarion" eingebracht hätte, die n aber wegen einer technischen Störung in der Fabrik noch nicht habe ausführen fiten. Er schloß mit der wiederholten Bitte, Donat möchte sich doch unter allen Umständen freimachen, um stch die Wegfahrt mit anzusehen. Die Fahrt miifjc für ihn doch ein starkes Interesse haben. Monsieur Laoalette, der ein vorzüglicher Chauffeur sei, habe stch mit der neuen Maschine ausgezeichnet eingefahren, und so werde die Maricn" bei der Wettfahrt sicherlich vorzüglich abschneiden. Das Schreiben war slüchug. einzelne Punkte darin widersprachen einander, von den häuslichen Verhältnißen erwähnte es gar nichts. Eapitant schien wieder einmal in tollster Hetze zu leben; augenscheinlich war die Verbindung mit Samosstn doch nicht zu Stande gekommen, sonst würde sich Eapitant in seiner echt par:scrifch?n Neigung, immer ein wenig ZU prahlen, wohl mit Stolz darüber geäußert haben. Donat antwortete auf den Brief nicht mehr. Er hielt es für Absicht, daß Eapitant mit keiner Silbe von seiner Frau gesprochen hatte. Je mehr ihn der Dienst in Anspruch nahm, je mehr ihn die Berufsarbeit wieder fesselte, desto blasser ward in ihm die Erinnerung an Marion. Wenn er jetzt an sein voreiliges Abschiedsgesuch zurückdachte, so schämte er sich vor stch selbst und eine aufrichtige Dankbarkeit erfüllte ihn gegen seinen Major, der ihm in so wohlmeinender Weise den Kopf zurechtgesetzt hatte. Von wem stch die schöne Frau Marion wohl gegenwärtig den Hof machen ließ? Ob sie seiner überhaupt noch gedachte? Wenn sie nicht einmal nach ihm fragen ließ, nicht einmal den Versuch machte, etwas von ihm zu hören. In solchen Gedankenketten schlug ihm dann aber doch wieder das Herz. Er stellte stch vor, daß sie sein Fortgehen als tiefe Kränkung empfunden hatte, daß sie nur zu stolz war, als daß sie ihm nachgeforscht hätte. Nun quälte ihn das Bewußtsein, daß er stch unritterlich gegen sie benommen hatte. Lange Wochen stand er unter dem steten Druck dieser Vorstellung. Es ward Frühling, die FelddienstÜbungen begannen. Mehrmals rückte das Bataillon zu mehrtägigen Märschen aus, die mit kriegsmäßigen ArVeiten verknüpft waren. Am Biwakleben hatte Donat noch immer die herzliche Freude des jungen Soldaten. An solchen Tagen konnte er Marion gznz vergessen. Als das Bataillon zwei Selbstfahrer zur probeweisen Benutzung zugewiesen erhielt, übertrug man Donat, der nunmehr als Fachmann galt, die Erprobung der beiden Fahrzeuge. Bei den Versuchsfahrten, die immer in Verbindung mit irgend einer taktischen Idee vorgenommen werden mußten, bei der Beobachtung des maschinellen Theils, dem Neustudium der verschiedenen Systeme tauchten nun wieder tausend Erinnerungen an seine Pariser Zeit in ibm auf. Aber jetzt vermochte er doch schon seine Erlebnisse in der Eapitant'schen Fabrik von denen in Marions Hause völlig zu trennen. Wenn er Abends weder dienstlich noch kameradschaftlich in Anspruch genommcn war die Geselligkeit in der kleinen Garnison beschränkte sich außer aus den Verkehr mit den paar Off,ziersfamilien auf den mit dem Landrath, dem Gendarmeriehauptmann, dem Amtsrichter, dem Doktor so beschäftigte er stch in seiner kleinen Wohnuug mit der Lektüre technischer Werke und der Zeitschriften, die er sich vom

Bataillon auslieh. Unter den Jour-

nalen erregte besonders em sranzonfches sein Interesse, das man neuerdingS auf feine Anregung hielt, daS 5)auptorgan des französischen Automobilklubs. Es brachte allerlei bemerken--wertye 'otizen üöer den Stand o: Automobilwcsens in Frankreich, über die Klubangelegenheiten, die technischen Neuerungen und die geschäftliche Bewcgung innerhalb der Industrie. Er wunderte sich darüber, daß man über das Capitant'sche Werk so wenig las; eine kurze Noliz schien späterhin einmal sogar darauf hinzudeuten, daß es um die Fabrik in Auteuil finanziell recht schlecht stehen mußte. Das System Marion." mit dem stch die Firma Eapitant zur Wettfahrt Paris-Bor-deaur gemeldet hatte, befand sich auch nicht'auf der endgiltigen Liste, die über die Fahrt-Anmeldungen veröffentlicht wurde. Er ftätte nun doch gar zu gern Näheres darüber erfahren. Schon war er im Begriff, an Capitant dirett zu schreiben, als das fran zöstsche Blatt eine Notiz brachte, die wm mancherlei erklärte. Samoinn. der Käufer des ersten Modells der Marion." hatte die Maschine nach Nordamerika gesandt, wo er im Verein mit w.elneren andern Amateursvortleuten eine cror.c Nundreise unternahm. Das Blatt sprach sich bedauernd darüber aus, dan das vielbejprccyene neue Modell aus diesem Grunde bei der Wettfahrt nicht mitstarten werde. Nur das Eine veruand Donat nicht: weshalb Eapitant, der doch im Besitz aller Zeichnungen und Einzelheiten d:s Modells 'war, nicht schleunigst eine zweite Maschine halte bauen lassen? Auch hierfür fand er in einer der nachsten Nummern eine kurze und bündige Erklärung: die Capitant'sche Fabrik hatte bereits Anfang März wegen Zahlungsschwierigkeiten ihren gesammten Betrieb einstellen müssen. Diese Nachricht traf ihn schwer. Aufrichtig leid that es ihm um Frau Marion. Ob die Zahlungsschwierigleiten in der Fabrik aucki auf ihr häusliches und gesellschaftliches Leben einwirkten? Er konnte stch Marion anders als in dem glänzenden Rahmen, in dem er ste kennen gelernt hatte, gar nicht denken. 7. K a p i t e l. onat war noch ganz rathlos über die nächsten Schritte, die da zu thun waren, als eine Truppenübung in größerem Verbände angesetzt wurde, die stch auf dem Gelände an der belgischen Grenze zwischen dem Warchethal und St. Vith abspielen sollte. Für das Pionierkommando, das er befehligte, und deni auch die beiden Automobilfahrzeuge beigege ben wurden, war als zweites Quartier in Aussicht genommen: Chateau-Lan-ney. Als er den Namen der Ortschaft in dem Ucbungsbefehl las, stand mit einem Schlage das Bild Liselottens vor seiner Seele: wie er sie zulegt gesehen, bei Marions Kindern, als sie Ä!ärch:n erzählte. Ihr süßer Märchenton, auch das Geplauder der Kinder hatte für ibn an jenem Abend eine warme, weiche, poetische Stimmung in das flirrige Bild des nervösen, bastigen Paris getragen. Mit aufrichtiger Dankbarkeit dachte er an Liselotte zurück, o mächtig hatte in jener Stunde der Kontrast zwischen Marion und ihrer Schwester auf ihn eingewirkt, daß er dem guten Einfluß, den Liselotte auf ihn ausübte, seinen rettenden Entschluß, Paris so rasch zu verlassen, zuschreiben mußte. Nun stellte er sich die Wirkung vor, die sein plötzliches Wiederauftauchen in Chateau-Lanney auf Liselotte ausüben würde. Sie zürnte ihm gewiß nicht, daß er damals Paris so sang- und klanglos verladen hatte, denn ihr Einfluß war es doch gewesen, der ihn vor einer schlimmen Schiäsalswendung bewahrt hatte. Am Tage des Einrücken in Eha-teau-Lanney beschäftigte sich Donat in Gedanken immerzu mit Liselotte. Er nahm als bestimmt an, daß sie inzwischen wieder nach Hause zurückgekehrt war. Jetzt fühlte er mit einem Male, wie unendlich viel er doch mit ihr zu sprechen hatte, er begriff es nicht, daß er so lange ohne jede Nachricht von ihr geblieben war, daß er sich nicht einmal durch Mlttwald irgendwelche Kund von ihr verschafft hatte. Und er malte stch aus, daß er stch Abends, wenn die Kameraden im Hotel du Lion d'Or stch zur Tafelrunde vereinigten, in dem kleinen Landhaus der Vorstadt bei der Familie Kerkhovt melden lassen würde, daß die alten Leutchen ihn bitten würden, den Abend über bei ihnen zu bleiben und daß er da endlich einmal Ge legenheit fände, mit Liselotte zu plau dern, ihr sein Herz auszuschütten. Er freute sich besonders darauf, sie auch einmal wieder Geige spielen zu hören. Es schwebte ihm dabei die anheimelnde, trauliche Szene vor, die sich von dem hitzigen, lärmenden, sinnbethörenden Paris abhob, :m ein zartes Idyll. Der Taa war anstrengend. Es war ein warmes, aewittersckwüles Lenzwet ter. das die Strapazen der Mannschaflen noch steigerte. Der Himmel war bedeckt, die Lust dunstig, schwul iiiib aufregend. Dabei war der Staub unerträglich. Am schlimmsten hatten es die Fußtruppen. Aber auch Donats Strapazen waren Nicht aerma. Die Kriegs läge, auf der der Uebungsplan aufgebaut war. erforoertc mehrere Geschwindfahrten der Automobilwagen. die seiner Führung unterstellt waren. Es ging über schwieriges Gelände, wo äußerste Vorsicht geboten war: weite Moorstrecken dehnten sich links und

rechts neben den manchmal nur schwer

erkennbaren festen Wegen aus. Die Maschinen sollten bei d'.eser Fahrt auf ihre Leistungsfähigkeit im Felde erprobt werden. Es waren an sich schwere Fahrzeuge, die durch die Belastung mit dem für einen Brückenbau nothwendigen Pioniermaterial noch plumper und ungefüger erschienen; aber ste leisteten mehr, als Donat erwartet hatte. Das kriegerische Schauspiel, das sick in dem Engpaß entwielte. den die Warche in dem wilden Felfenthal nahe der Grenze bildet, hatte viele Zuschau:r aus Chateau-Lanney und den Nachbarorten herbeigelockt. Die Kundigen hatten in Erfahrung gebracht, daß der Erfolg der beiden Parteien davon abhing, welche von ihnen als erste den Warchefluß überschritten haben würde, um sich zur Herrin des Passes zu machen. Für Donat war es ein Triumph. j daß er trotz der in schauderhaftem Zustände befindlichen Wege die schweren Sammlerwaaen noch früher, als von ihm verlangt war. zur Stelle zu bringen vermochte. Kavallerie mußte die Arbeiten seines Kommandos verjchleiern. Schließlich, als die Brückenbauten unter dem Feuer der beiden Parteien zu Ende gegangen waren, kam es zu einem heftigen Jnfanteriekampf im Engpaß. Man hörte das Geknatter und darauf das Hurrah der sturmenden Soldaten bis nach ChateauLanney. Gegen fünf Uhr ward die Uebung abgebrochen, Vorposten - Kompagnien und Feldwachen wurden ausgesetzt, und Donats kleines Kommando, dem der Leitende der Uebung bei der Kritik große Bravour nachrühmte, zog mit dem Rest des Bataillons, einem Theil der Infanterie und der berittenen Truppen nach Chateau-Lanney, wo man mit klingendem Spiel einmarfchirte. Gegen Schluß der Uebung hatte eine große Ungeduld Donat erfaßt. Er konnte es kaum erwarten, bis er Lifelotte wiedersehen würde. Rascher als die Kameraden suchte er stch, nachdem er, im Hotel angelangt, in den Besitz seines Koffers gelangt war. in Toilette zu werfen. Während die Anderen noch mtt Auspacken beschäftigt waren, machte er sich schon auf den Weg, ein fröhliches, zuversichtliches Lächeln auf den Lippen. Ganz Chateau-Lanney stand heute im Zeichen des militärischen Schauspiels. Die Mehrzahl der Häuser hatten Einquartirung bekommen, blos die paar Landhäuser an der Peripherie nicht, wohl weil ste stch außerhalb des Alarmbereichs befanden. Hier draußen vor dem Stadtchen lag liefer Frieden über der Landschaft. Endlich war die Sonne stegreich durch die dicken Dunstwolken durchgebrochen und vergoldete die junge, frische Mailandschaft, die durch die im ersten Schmuck der bunten Ziersträucher prangenden Garten etwas Festliches erhielt. Donat sah hinter dem Hause eine schlanke Frauengestalt in schwarzem Kleide; er hörte auch Kinderstimmen. Das war das drollige Radebrechen von Edith, der sanfte, rührende Ton von Raoul. Aber Liselottens Stimme war das nicht, die jetzt sprach. Er klingelte an der Hausthür. Nach einer kleinen Weile erschien ein Mädchen, sichtlich verwirrt, als sie die Uniform gewahrte. Wollen Sie mich beim Herrn Baumeister und seinen Damen melden?" Er gab ihr mehrere Karten. Das Mädchen sah ihn fast ängstlich an. Der Herr Baumeister ist ist todt." brachte sie endlich hervor. ..Todt?" O, schon seit Monaten." Urt Frau Kerkhövt?" Die ist vorgestern früh nach Spaa in's Bad gereist; unser Fräulein Liselotte hat sie hinüber begleitet, um ste dort einzurichten, denn unsere arme gnädige Frau muß doch eine Kur machen. weil sie nach dem Tode vom Herrn so krank war, ja." Sie hatte das alles athemlos. aber zögernd gesagt, fast stammelnd. Immer wanderte ihr Blick dabei ängstlich in's Haus zurück. Jetzt öffnete stch die zum Garten führende Thür am hintern Ende des Flures. Donat hörte die Kinder draußen rufen. Für einen Augenblick sah er auch das Blondhaar der kleinen Edith durch den Thürspalt. Dann aber erschien eine schlanke schwarze Frauengestalt im Thürrahmen. O. ist das möglich!" stieß die Eintretende aus. Donat vergingen plötzlich die Sinne. Das Herz schlug ihm fast hörbar. Die junge Frau kam hastig näher. Gleich darauf hielt er ihre Hand in der seinen. Marion!" flüsterte er, beinahe unhörbar. Die Magd wurde weggeschickt. Geh' in den Garten zu den Kindern," befahl ihr Marion leichthin. Dann lud sie Donat ein. näher zu treten. Liselotte hat nichts mehr davon erfahren, daß wir hier in Chateau-Lanney Einquartirung bekommen werden; hätte sie gewußt, daß Sie herkommen würden, dann " Sie brach lächelnd ab. Aber ich hatte es gleich geahnt, daß Sie dabei sein würden." fubr sie fort, ibm fest in die Augen blickend, während sich ihre Ärujt m einem tiefen Athemzug hob. Donat war von der Überraschung noch aanz überwälttat. er konnte e kaum fasten, daß er wirklich und wahrhastig carron gegenüberstand. An sie hatte er gar nicht mehr gedacht diese Möglichkeit sich nicht im Entferntesten

vorgestellt. Die Freude darüber war

aber nicht so groß als die Trauer, die ihn bei dem Gedanken ergriff, daß er nun Liselotte nicht zu sehen bekommen werde. Er hatte sich's doch so traulich ausgemalt. Aber merken lassen durfte er Marion seine Enttäuschung nicht. Er suchte nach ein paar freundlichen Worten, konnte sich indessen doch nicht von seinem Unbehagen freimachen. Kommen Sie, Donat," sagte sie endlich, das Schweigen brechend. Ihr Ton war wieder so herzlich und scheinbar unbefangen, dabei so siegesbewußt wie früher in Paris. Etwas zögernd folgte er ihr in den kleinen Ecksalon, der neben dem Speisezimmer lag. Dabei legte sich's ganz seltsam bänglich auf seine Brust, als könne er in diesem sorasam mit dicken Teppichen, mit Kissen und tausend andern Frauenhandarbeilen ausgestattoten Raume kaum athmen. In Marions Erscheinung hatte stch irgend etwas verändert. Donat sann lange nach, um dahinter kommen, was eigentlich sie ibm so fremd erscbeinen ließ. Sie kam iym etwas icyian ker vor als damals, auch ihre Frisur war anders. Was ihn störte, war vor allem das schwarze Trauerkleid. Es paßte so gar nicht zu ihrer lebensfrohen Persönlichkeit, trotzdem sich ihr hübsches, feines, Helles, pikantes Gesicht mit den langen Wimpern und dem rothblonden Haar wirkungsvoll von dem dunklen Ton ihres Gewandes abhob. Sie haben Trauer, gnädige Frau," sagte er bedrückt, nachdem sie Platz g:nommen hatten, ich hörte soeben erst vom Mädchen, daß Sie einen so h:rb:n Verlust erlitten haben." Marion nickte. Ja, es war eine grausame Zeit." Sie sah von ihm weg, die Stirn in Falten ziehend. Er erwartete, daß sie noch irgend etwas über das Ende ihres Vaters sagen werde. Da wiederum eine Pause eintrat, begann er sie zu fragen. Denken Sie," sagte sie, es war just in dem Taae, an dem wir damals unser Fest hatten. Am 2. Februar. Er innern Sie stch noch?" O, gewiß entstnne ich mich." Sie seufzte auf. Ja, andern Tags kam dann das Telegramm. Das war eine böse Stunde. Besonders für L.iselotte; ste hing dcch so sehr an Papa. Wir reisten dann gleich ab. ließen alles stehen und liegen. Es war ein ganz schrecklicher Fall, Sie machen sich keinen Begriff." Jin Großen und Ganzen sprach si" ziemlich gefaßt. Hernach schilderte sie den traurigen Vorgang noch fließender; im Verlauf der Erzählung sah sie ihn dann auch wieder ganz unbefangen an. Man habe es schließlich doch als eine Gnade des Himmels auffassen müssen, meinte sie, daß der Vater so rasch von seinem Leiden erlöst worden war. Ihre Frau Mutter hat das traurige Ereigi.iß so völlig niedergeworfen V fragte Donat voll ehrlicher Theilnähme. Wenigstens sagte mir's das Mädchen." Ja, weiß der Himmel, was daraus ncch werden wird. Die arme, arme Mama. Es traf da auch noch so verschicdenes andere zusammen." Wieder trat Schweigen zwischen ihnen ein. Donat hatte nicht die Kraft, 'Marions Blick zu begegnen. Sie musterte ihn unablässig er fühlte es wußte sich dabei aber nicht zu erklären, weshalb er ihr auszuweichen suchte. Sie standen mit George in Korrespondenz?" begann ste nach einer Weile. In ein paar Worten berichtete er ihr darüber. Hm, dann wissen Sie also auch von Samosstn?" Was, gnädige Frau?" Daß er in Amerika ist?" Ja, das las ich im Journal." Im Journal. So Nun, da sind Sie daraus wohl auch über das andere oricntirt? Ueber das vom Werk?" Daß es geschlossen ist? Ja. Es hat mir aufrichtig leid gethan." Sie lehnte stch zurück, leicht dabei das Kinn hebend; ihre Blicke verließen ihn aber auch jetzt noch nicht. Es hat sich inzwischen wieder gemacht; so leidlich wenigstens, daß man wieder hofsen kann. Aber es war eine gefährliche Krisis. George war unverantwortlich leichtsinnig. Er hatte alles auf eine Karte gesetzt. Seine feste Hoffnung war die. daz Samosstn ihm einen Kredit gewähren würde. Die ,Marion' versprach dcch so mancherlei; auch die ältern Modelle gingen ja so leidlich. Es wäre nur ein mäßiges Kapital nöthig gewesen. Was so mäßig heißt bei einem solchen Geschäftsumfang." Samosstn hat das erste Modell der .Marion' für eine Vergnügungsfahrt angekauft, las ich." Ja. das hat er angekauft; aber das war auch alles. Gleich.darauf trat die Verstimmung zwischen uns ein, und er ging seiner Wege. Damit war das Schicksal der Fabrik einstweilen bestegelt." Ich verstehe nicht, Frau Marion. Was für eine Verstimmung war das? Er schien mir doch stets von so auffallend großer Freundlichkeit für Sie beseelt." Er wußte selbst nicht, wie es kam. daß bei seinen letzten Worten eine scharfe, spöttische Bitterkeit in seinen Ton trat. Gewiß." antwortete Marion, ich reiß auch, da j das damals verschiedentlich Eifersucht erregt hat. Aber mir war diese Freundschaft immer lastig, damals schon, gleich am ersten Abend. Und als sie mir eines Tages zu lästig ward, da Man fält doch

auf sich. Und wenn man sich vselletcht innerlich nicht mehr frei machen konnte

von einem andern Einfluß " Zum erstenmal sah er ihr wieder offen in's Auge. Er hatte Sie beleidigt?" Es kam nicht dazu. Ich ließ es ihn zu bald merken, daß er sich in mir getäuscht hatte." Es kam zu einem Streit zwischen ihm und Ihrem Mann?" O nein, er reiste sofort ab. Nur zwischen George und mir hat es einen Riß gegeben; einen tiefen Riß. Denn mein Stolz kostete ihm damals seine Eristenz." tt?srtsetzung folgt.) l?ö:,ig Pcter und vie Ermordung LllcxandcrS. Ueber die Vorgeschichte der Blutnacht von Belgrad bringt der Gil Blas, dessen Leitung vor einiger Zeit der frühere Chefredakteur des Figaro. P6rivier übernommen hat, eine Darstellung, die unter dem Titel Die Wahrheit über das Drama von Belgrad "ben jetzigen König Peter Karageorgiewitsch bejchuldigt, der unmittelbare Anstifter dieses Dramas gewesen zu sein. Der M. C. de Pr-vignaud zeichnende Verfasser dieser Darstellung erklärtIch weiß wohl, wie schwer meine Anklagen stnd. Ich bin stolz, die volle Verantwortlichkeit dafür zu übernehmcn." Er versichert, nach dreiwöchizem Aufenthalt in Belgrad, den er darauf verwandte, die Zeugen der Mordthaten zu sprechen und die vertraulichen Mittheilungen der Verschwörer zu erhalten, die Beweise für seine Behauptungen. Haufen von Schriftstücken und Hunderte von Z?ugnissen", auf seinem Tische zu haben. Man wird de Pr6vignaud und dem Gil Blas allerdings die Verantwortung für ihre Anklagen überlassen müssen, darf aber die bestimmten Anschuldigungen gegen den jetzigen König, die zugleich den russischen Gesandten in Belgrad. Tscharikow als dessen Mitschuldigen bezeichnen, nicht unbeachtet lassen, da ihr Urbeber ste öffentlich zuoleich unier dem Angebot des Wahrheitsbeweises erhebt. Der Sitz der Verschwörung", schreibt dePr6vignaud. war in Genf bei dem König. Durch seinen jetzigen Sekretär Balugdschitsch (?) gab er den Befehl nicht zur Entfernung aus dem Lande, nicht zur Abdankung, sondern zur Ermordung. Die Grundlagen der Verschwörung wurden nur durch Offinere gelegt, die Obersten Mischnsch, Maschin. Popowitsch, Ristitsch, den Hauptmann Kostitsch. den Lieutenant Gruitsch. und eine Civilperson, Awakumowitsch. den jetzigen Ministerpräsidenten, der stch später einen Großhändler in Leder, seinen Verwandten Barlowatz, mit dem Auftrage zugesellte, langsam die Kaufleute in Belgrad auf einen DynastieWechsel vorzubereiten." Peter Karageorgiewitsch, berichtet de Prvignaud weiter, sei die Entwickelung der Dinge zu langsam vor sich gegangen. Deshalb habe er Balugdschitsch verkleidet nach Belgrad geschickt, um ste zu beschleunigen. So sei das erste Komplott von Banitza entstanden, dessen Verlauf bekannt ist. Drei Monate später sei dann Balugdschitsch abermals nach Belgrad gereist und habe die zweite Verschwörung angezettelt. Von den Officieren sei zunächst ein Küchenjunge des Gasthofes, in dem ste verkehrten, gedungen und in der königlichen Küche untergebracht worden, um Gift in die für das Königspaar bereiteten Speisen zu mischen. Er wurde aber dabei ertapptund bezahlte seinen Versuch mit dem Leben. Im Auftrage Peters sei darauf Balugdschitsch zum dritten Male nach Belgrad gefahren und habe den Plan zu dem Anschlag im Konak überbracht, der dann auch ausgeführt sei. Der Oberst Mischitsch sei dessen eigentlicher Leiter gewesen und habe, bevor Balugdschitsch nach Genf zurückkehrte, diesem das Versprcch:n gegeben, den Anschlag, spätestens am 29. Juni, dem Todestage Karageorgiewitsch,' auszuführen. Ueber die Rolle des russischen Gesandten bei der Ausführung erzählt de Prövignaud: Tscharikow wohnte, ohne sich zu rühren, hinter seinen Fensterläden der Abschlachtung bei. und erst als er amtlich von dem Verbrechen b:nachrichtiqt war. kümmerte er sich darum, während seine bloße Anwesenhcit bei dem Könige zu Beginn der Sache genügt haben würde, die Mörder aufzuhalten." Die in diesen Worten liegende Beschuldigung. daß auch der russische Gesandte um den Anschlag gewußt und ihn zum mindesten durch seine passtv? Ha-ltung begünstigt habe, muß um so mehr auffallen, als ste von einem Franzosen und einem französischen Blatte ausgeht. Im Brüsseler Soir wird von einem Russen, der in Genf lebt, auf eine Notiz der Odeskija Nowosti hingewiesen, wonach Arsen Karageorg.iewitsch bei der Bank von Vessarabien und Tauris auf kaiserlichen Befehl einen Vorschuß von 600.000 Franken erhalten habe. Da der Direktor der Bank der Privatmakler Wittes sei. will der Gewährsmann des Soir die Ermordung auf russischen Einfluß zurückführen. Diese Beweise sind recht fadenscheinig. Tabak produzirt Kentucky jährlich 300.000.000 Pfund, etwa die Hälfte der Gesamtproduktion der Aer. Staaten. Im Englischen kann der Zustand des Verliebtseins durch nicht weniger als 827 verschiedene Ausdrücke bezeichnet werden.

Feuer - Signale.

t Pmnshlv und i"crfd 5 English's Opa-Haut s Last und N-w York 7 Noblk und Michigan S N. Jerjcy u. Mag to 9 Pine nd Nortb ,0 Market und 'mt 11 Vermont nah East 12 32$. 8 Spritzenhaus Mass. Ave nahe Nokle .? TeLware und Oalit .4 Jersey u Central A. 5 Mass und CsrnellAve Asb u, d li. Straße 7 Park Ave und 12 C S Columbia undHiUsid 9 Higbland Ave u. Pratt :i JllinoiS und Ct. Joe 13 ?ennsylv. und Pratt .! Meridian uno 11. Ctt :5 No.s SprizenhauS lk. nahe Jllinv! '6 Senate Ave .StCIa '7 JUioiS und Michigan Pesylvania und 14. i9 Senate Ave. und 13. n Ko. 1 Sprizenbau? IndAvenahMichiga 2 Meridia und Walnut 14 California u Vermont :5 Blake und Ne Aork ZS Ind. Av. u. Ct. Elaü Z7 City Hospital Blake und Nortd ZS Mchigan und Lne tl No. 6 Spritzenhaus Washington nah WeJ Escndorf u Wash. 4Z Missouri u New Fork Meridian u Wash e JllmoiS und Ohio il Capitol Av. u Wash 48 Kmgan'S PorkhauS 49 Straßenbahn Ställe W, Washington S 51 No. 10 Spritzenhaus JllinoiS u Merrill 62 Illinois u Louisiana SZ Wcttund Couth 'S4 West und McCany Sa Senate Ave. u Henry 67 Meridian und Ray L8 No. 4 Spritzenhaus MadifonAv.uMor-.-i öS Madison Av.uDunlop 41 No 2 Haken Leiterhaui South nahe Telaware 2 Penn, u Merrill 33 Telaware u. McCartö 4 Last und McEarty 5 New Jersey u. Merrill 7 Lirg. Av. u Lradsha L3 ast und Prospekt 5g Bicking und High n 91o. ll Spritzenhaus Lir Ave. nahe Huron rz East und Georgia 73 Ceda und Elm 74 Tavidson u Eeorgia 75 önglish Av. u Pine 7 Shelby und BateS ?S No. 2 Spritzenhaus Prospcct nahe Shelb ?'j Fletcher Av. u Shclby ?l Market u.New Zer!?y 2 Telaware und Wash. 33 East u Washington 54 New York. Tavidsox 5 Taubstumm Anstalt 55 Vor. Staaten Arsenal S7 Oriental und Wash. Frauen-Netcrmat. n No. 13 Spritzenhaus Maryland nahe Mer. 92 Meridian u. Scorqia. ?2 Meridian und South 4 Pcnnsyl u. Louisiana Z5. Lirqini?, Ave u. Älab. Haurtqnanier. 37 Grand Hotel. 1Z Capttal Aoe und Ehi 23 Vlo. l Cvritzenhau 16. und Lsh. 24 Alabama und 18. 125 Central Ave und lt. i2ö ZyndeS und 15. 127 Brockside und Jupiter 128 Centra! Ave und 17. i23 Telaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 VcllcfontZine und J .34 College Ar und 29. 135 Telaware und 13. 136 Alabama und Ncrth .37 Newmann nd 19. 133 College Ai' und 14. 139 Cornell Ave und 13. 141 DanoeZ uno 12. H2 Highland Äve und 10. 143 Tecumsch und 10. U5 Slw Jcrscy nd 22. U6 Alvord und 17. 117 No. 2 Spritzenhaus HiLfiie Ave und 16. .43 College Ave und 22. 149 College Ave und 27. :5S Park Ave und 22. '!? . E u. 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McCai. 622 No. 17 Cpritzenh2üS MorriS nahe West 6U McKernaund Touny. 613 Säst u. Lincoln 614 East und Beech 615 Wright und Sander ci? McCarty und Beatq lg New Jersey u SZ Ave 71k Epruce und Prospect 7 Engl.sh Av. u. Lauret 714 State Ave u. Bclt N & 715 Chcäy usd Lch 716 State Ave und Oranai 713 Oranae und Laurcl 7 Shelby u. Cafle Av, 721 Lcxington A.u 5!au?e 723 Fletcher Ave u.C?uc 724 State Ave u. Pleasan 725 Prospekt und ?lcasa: 726 Orange und Haz.!? 728 Liberty und M 729 Nili und South 81 No. 15 Cpritzrnhc'uA Ost Washington LU 13 Market und Noble 14 Ohio u. Highiand r BIS Michigan u. Highla '16 Market u Arsenal Ad 617 Ost S'. Clair unö Union Bahn Geleise. K21 .an Handle Shops 23 Vermont und Walcou 24 Wash. und Etat 2. 825 Madden'sLoimgkFab 826 Tuckcr und Torscy es? 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