Indiana Tribüne, Volume 26, Number 305, Indianapolis, Marion County, 17 August 1903 — Page 5
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Wanderung erreichte ihren geistigen Höhepunkt mit der Ankunft der Acht" undvierziger. Diese gründeten den Nordamerikanifchen Turnerbund, der schon im Jahre 1855 die Bekämpfung der Sklaverei auf seine Fahne schrieb und während des Bürgerkrieges mehr als drei Fünftel seiner Mitglieder in das UnionZheer einreihte. Hätten alle VolkZelemente in den unionstreuen Staaten sich mit ein und demselben Prozentsatz ihrer Gesammt stärke an der Bildung des UnionsHeeres bethciligt. so hätte der Antheil der Teutschen 128.000 Mann betragen. Die Teutschen stellten aber 183.000 Mann, oder 47 Prozent mehr, als man von ihnen erwarten konnte, wenn bei den verschiedenen Volkselementen ein gleichmäßiger Patriotismus vorausgesetzt wurde. Durch die hchre Begeisterung, mit der sie Blut und Leben einsetzten für die Erhaltung der Union, durch ihre Tapferkeit auf dem Schlachtfelde, durch die große Zahl bedeutender Führer, die sie dem Heere gaben, errangen sich die Teutschen die Achtung auch solcher Kreise des gebildeten Amerikanerthums. von denen sie früher kaum beachtet worden waren. In weit größerer Zahl, als je zuvor, traten die Amerikaner englischen Stammes in Berührung mit jenen, die zwar festhielten an deutscher Sprache und deutscher Sitte, aber trotzdem zu den besten Bürgern des Landes gehörten. Der deutsche Einfluß auf die amerikanische Kultur, dessen hohe Bedeutung schon Benjamin Franklin erkannt hatte, wurde in weiteren Kreisen gewürdigt. Hatten schon früher Hundtrte von Amerikanern, darunter Edward Everett, Emerson, Longfellom und Bancroft, ihre weitere Ausbildung an deutschen Universitäten erhalten, so schenkte man jetzt auch der Kulturarbeit der hier wohnenden Teutschen gebührende Beachtung. Der ehemalige amerikanische Gesandte in Berlin, Andrew D. White, hat darauf hingewiesen, daß auf dem Gebiee des Geistes Deutschland immer mehr und mehr die zweite Mutler der Vereinigten Staaten geworden ist". Unser ganzes Schulwesen hat sich längst von englischen Vorbildern abgewandt; während der letzten Jahrzehnte hatte e vornehmlich deutschen Einflüssen, seine Fortschritte zu verdanken. Der Auf. scbmuna der amerikanischen Universitä-
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Längst hat sich der deutsche Kindergarim bei uns eingebürgert. Schon vor Jahren ist die deutsche Pädagogik in unsere Schulen eingezogen. Da deutsche Turnen breitet sich m den Ö fentlichen Schulen immer weiter aus. Das zaubermächtige deutsche Lied feiert immer wieder neue Triumphe. Zehntaufende von Schülern nichtdeutscher . .Abkunft erlernen die deutsche Sprache. Zehntausende von Zöglingen höherer Lehranstalten beschäftigen sich mit deut scher Sprache und Literatur. Hun derte von amerikanischen Gelehrten durchforschen die Schatzkammern deutscher Wissenschaft und Kunst. Alljährlich kehren Schaaren von Amerikanern nach mehrjährigem Studium an deutschen Universitäten zurück, um durch die Errungenschaften deutschen Geistes un ser Volksleben in stetig wachsendem Umfange zu bereichern. Alljährlich be reisen Tausende unserer Mitbürger das Teutsche Reich und werden dadurch der anlaßt, zwischen deutschen und ameri kanischen Städteverwaltungen und an deren Einrichtungen Vergleiche anzustel len, die unserem Volke nur zum Nutzen gereichen können. Unverkennbar ist der Einfluß deutscher Museen und Theater auf amerikanische Bestrebungen gleicher Richtung. Die arnerila - Nische Volk-seels näherk sich immer mehr der deutschen bltsseele, und schon be ginnt das Dollargcklimper zu verstummen, wo das deutsche Gemüth seine Schätze erklingen läßt. Aber auf so allmähliche und unauffällige Weise vollzieht sich diese Annähexurif des amerikanischen Geistes an den deu..chen. drö ein großer Theil unseres Volkes sich derselben nicht bemußt ist. Da England unSdie Landessprache gegeben, so glaubt man, dort allein die Quellen unserer Kultur suchen ZU müssen, und gelangt so zu einer gerissen Kerinasckäkuna des deutschen
-r , , . , I W " i v ""-Lolkselementes und seiner alten Hei math. Ein großer Theil der amerika-
Nischen Prejze schweifwedelt vor England und scheut kein Mittel, daS gute Einvernehmen zwischen unserem Lande und Deutschland zu stören. Deutsche Sitten und Bräuche erden bekämpft, an die Stelle ded deutschen Sonntags soll ein puritanischer Bußtag treten.
der deutsche Unterricht soll aus den Volksschulen verbannt werden. Leider giebt es auch in den Reihen des Teutsch' thums Viele, welche diesem deutschfeind-
lichen Vorgehen sich anschließen oder doch demselben Vorschub leisten. Bemüntelt mirs solche Handlungsweise oft mit der nichtssagenden Redensart, daß das Deutschthum seine Mlssion in Amerika erfüllt habe. Auch wird unter dunkeln Hinmeisen auf die Geschichte behauptet, daß das Deutschthum in die sem Lande aussterben müsse. Aber die Geschichte rechtfertigt keinen derart!gen Schluß, wenn wir die großen lln terschiede im Entwicklungsgänge der europäischen Kultur gebührend berücksichtigen. Des Deutschthums Schicksal liegt in seiner eigenen Hand. In einer seiner Reichstagsreden theilte Fürst Bismarck mit. wie Preußen am Ende des Krimkriegcs dazu kam, die Verträge zu unterzeichnen : Wir antichambrierten, um schließlich zur Unterschrift zugelassen zu werden." Dieser Aussvruch läßt sich auch auf die Haltung eines großen Theils des ame rikanischen Deutschthums anwenden. Nur allzuoft haben die Deutschen sich damit begnügt, zur Unterschrift zugelassen zu werden", statt mit vereinter Kraft in eigener Sache voranzugehen. Die heutige Feier gewinnt eine höhere Bedeutung durch den Umstand, daß sie vom hiesigen Verbände Deutscher Vereine veranstaltet wurde. Dieser Verband gehört zum Deutschamerikanischen Rationaldund, an dessen Bestrebungen er in hervorragender Weise theilnimmt. Der Deutschamerikanische Nationalbund will keinen Staat im Staate, er will kein Kleindeutschland in Amerika gründen. Er enthält sich der EinMischung in die Parteipolitik, insofern dieselbe seine Grundsätze und Ziele nicht berührt. Er bezweckt eine Verbrüderung aller Amerikaner deutschen Stammes von Weltmeer zu Weltmeer und von den Seen bis zum Golf. Er will das Selbstvertrauen des amerikaNischen Deutschthums heben durch Erforschung seiner Betheiligung an der Kulturentwicklung unseres Landes. Er will für das Fortbestehen des guten Einvernehmens zwischen Deutschland und Amerika wirken. Er will deutsche Sprache und deutsche Sitte pflegen, er will den deutschen Unterricht in den Volksschulen schützen und ihm neue Gebiete erobern oder zurückerobern. Der Deutschamerikanische Nationalbund erstrebt die Erhaltung des Deutschthums in Amerika. Das sind Ziele, für die jeder Amerikaner deutschen Stammes sich begeistern kann, der sich und seinen Kindern das erhalten will, was Tausende unserer Mitbürger englischer Zunge für sich und ihre Nachkommen zu erwerben suchen; das sind Ziele, welche die Sonderbestrebungen keines deutschen Ver eins verkürzen, der sich an der Kultur arbeit des Deutschthums in Amerika betbeiligt. Möge die Feier des Deutschen Tages sich ausbreiten über unser Land, soweit die deutsche Zunge klingt" ! Möge die Feier des Deutschen Tages allüberall zu einem Verbrüderungsfeste der Ame rikaner deutschen Stammes, möge sie zum gemeinsamen Jahresfeste deutscher Vereine und Vereinsverbände werden ! Möge der Verband Deutscher Vereine von Indianapolis, möge der Teutschamerikanische Nationalbund auch fernerhin leben, wachsen und gedeihen!" Prof. Nix sprach, trotzdem er sich erst am Samstag vom Krankenlager erho den hatte, mit klangvoller Stimme und mit solcher Begeisterung, daß er alle Zuhörer mit sich fortriß und am Ende seiner, des Öfteren von Beifall-äuße-tzerungen unterbrochenen Rede mit don nerndem Applaus belohnt wurde, den er wohlverdient hatte. Hierauf trugen die Sänger des LouiZville Liederkranz" unter Leitung des Herrn Prof. Aug. Walz die beiden stimmungsvollen Lieder Rose Freiheit" von Kollner und Frühlingszeit" von Becker in vollendeter Weise zum Vortrage und wurden lebhaft applau dirt. wonach Capt. Jacob L. Vieler in kurzen herzlichen Worten Senator ChaS. W. Fairbanks den Versammelten vorstellte. Senator Fairbanks hieß nun in einer seiner characteristiscben Ansprachen die Gäste aus Louisville und Peru im Namen der Bürger von Indianapolis herzlich willkommen. Er betonte, daß die ehemalige Ma son & Dixon Scheidegrenze zwischen Jndiana und Kentucky verschwunden sei, und nun, wie auch die gegenwär tige Feier beweise, zwischen den beiden
Staaten, wie zwischen Nord und Süd, Friede und Freundschaft herrsche. Nachdem Redner dann dem deutschen Charakter, seiner Liebe zum Vaterlande, für Bildung und für Musik allgemeines Lob gezollt hatte, nachdem er der Opferwilligkit der deutschen Bürger Ehre erwiesen, die stets bereit sind, für ihr neues Vaterland wie einst Gene rat Steuben ihr Leben auf's Spiel zu setzen, kam er eingehender auf die Liebe der Deutschen zur Musik zu spre chen, welche das Bindeglied zwischen allen Deutschen bilde :c, und daran anknüpfend entbot er den Sängern aus Louisville, den Vertretern des dortigen musitliebenden Deutschthums nochmals herzlichen Willkommensgruß im Namen von JndianpapoliS und endete mit einem dreisachen Hoch auf die Louis' viller, das begeisterten Wiederhall fand. Nun traten die Sänger des Socialen Männerchor" von Louisville an und trugen unter Prof. Paul Witte's Leitung Earl Goetze's O schöne Zeit" in wolgelunzener Weise vor, worauf der Masscnchor, unter Prof. Knodel's Dircction und zur Ehrung der Louisviller Gäste das stets packende 015 Kentucky Home" in solch' vorzüglicher Weise sang, daß der Beifall, an dem sich besonders Senator Fairbanks und Gattin betheiligte, nicht enden wollte. Mit einem Orchester-Vortrage fand dann die officielle Feier ihren Adschluß. AufdemFe st platze. Während das officielle Programm zur Durchführung gelangte, strömten noch fortwährend die Besucher in Schaaren herbei, so daß gegen 4 Uhr, als das Fest seinen Höhepunkt erreicht hatte, sich wohl, gering geschätzt, über 16,000 Personen sich im Park umher tummelten. Eine wahre Völkerwanderung hatte von der Mittagsstunde an nach demselben stattgefunden. Noch keine bisher hier abgehaltene Deutsche Tag-Feier hatte einen solch' riesigen Besuch aufzuweisen, als wie die gestrige. Wohl der beste Beweis, wie außerordentlich populär die Feier geworden ist. In umsichtiger Weise
war auch dafür gesorgt worden, daß es Jung und Alt an Unterhaltungen nicht fehlte. Für die Kinder fanden auf verschie denen Plätzen im Park Spiele, wie Topsfchlagen, Nadel-Laufen, KartoffelLaufen, Sackhüpfen, Klettern und Wettlaufen statt. Zahlreiche Kinder betheiligten sich mit Eifer an diesen Spielen, denn ste wußten ja, daß den Siegern hübsche Preise winkten. Die Spiele standen unter der Leitung des Herrn Carl Truemper, welcher in fähiger Weise von den Herren Eurt Toll und Paul Durßewicz assistirt wurde. Am lebhaftesten ging es jedoch auf dem Platze im Parke zu, wo verschiedene Vereine Hauptquartiere aufgeschlagen hatten. Dieses war von fol genden Vereinen geschehen: Jndpls. Liederkranz, Jndpls. Män nerchor, Deutscher Glirt) und Musikoerein, Südseide Turnverein, Harugari Sängerchor und Sozialistischer Sängerbund. Der Sociale Männerchor hatte sich beim Jndpls. Liederkranz und der Louisville Liederkranz beim Jndpls. Männerchor niedergelassen. In allen diesen Haupt Quartieren herrschte eine geradezu ideale Gastfreunschaft. Die verschiedenen Gesangvereine statteten sich gegenseitige Bes uche ad, tru gen hierauf einige Lieder vor und wur den sodann in nobler Weife bewirthet. Die werthen Gäste aus Louisville revanchirten sich für die vielen ihnen dargebrachten Ehrungen, daß sie noch verschiedene Male zur Freude Aller ihre schönsten Weisen klingen ließen. Im Verlaufe des Nachmittags hielt Herr Joseph Keller eine kernige An spräche an die Louisviller, in welcher er ihnen die Größe des Deutsch-Ameri kanischen National Verbände ü&et mittelte und mit wenigen Worten den Zweck desselben darlegte. Er legte es den Gästen warm an's Herz, sich dem Verband anzuschließen und zu der im Nächsten Monat in Baltimore stattsinden National-Convention des Verban des Tllegaten zu entsenden. Herr Carl Neumeyer, Ehielt hierauf im Namen der Vereinigten Sänger von Louisville eine längere brillante Rede, in welcher er u. A. versprach, sein Möglichstes aufzubieten, daß der Wunsch des Vorredners erfüllt werde. Ferner sagte er, daß Aussicht vorhanden sei. daß auch in Louisville ein Teutscher Tag gefeiert werde. Er
dankte ferner im Namen der Louisville Sänger für die denselben bewiesene liebenswürdige Gastfreundschaft und er erklärte, daß die schönen Stunden, welche sie in Indianapolis gefeiert hätten, ihnen Alle noch lange in Erinnerung bleiben wttrde. Zum Schlüsse verrieth er, daß einer der Alten
s f " ' . . J I s Vice-Präs. Jos. Keller. Herrn" des Liederkranz Herr Joseph Simons, welcher noch immer ein Zierde des 1. Tenors ist. heute seinen 60. Geburtstag feiert. Diese Mittheilung gab Veranlassung, daß dem wackeren Barden von allen Seiten gratulirt wurde und sein Verein ihm auf der Stelle ein Ständchen brachte. Derselbe brachte in vorzüglicher Weise das stimmungsvolle Lied Liebchen wach auf" zum Vortrag. Leider mußten die Louisviller schon um 0.30 dm Park verlassen, um noch rechtzeitig ihren Zug zu erreichen. Während sie in der Kegelbahn ihr Supper einnahmen, brachte ihnen der Jndpls. Liederkranz" unter Leitung von Meister Knodel eine Serenade dar. Hierauf wurden die Gäste, nachdem ihnen je eine Festauögabe des Spottvogel" von Herrn Jo?. Keller über reicht worden war. unter Vorantritt der Musik Capelle nach dem Ausgang des Parks geleitet. Ein Theil des Empsangs-Comites begleitete sie bis zum Bahnhof. Allgemein wurde bedauert, daß dieselben schon so früh aufbrechen mußten. Eins aber muß ihnen rühmend nach gesagt werden, daß sie zu dem großen Erfolge des Festes ihren redlichen Theil mit beigetragen haben. Noch manche Stunden herrschte im Park ein fröhliches Leben und Treiben, wie es stets auf deutschen Volksfesten zu finden ist. Kein Mißton störte die Harmonie. Die gestrige Feier des Deutschen Tages war ein großer und schöner Er folg ,Sie kann mit Fug und Recht als eine Feier des gesammten Deutschthums der Stadt bezeichnet werden. " Daß in Folge des riesigen Besuchs die 9 Quellen, aus welchen unaushörlich das schäumende Naß hervorsprudclte, stets umlagert waren, braucht wohl kaum erwähnt zu werden. Dasselbe war auch mit Frau Am bühler's Lunch- und Jce CreamStändern der Fall. Die Bedienung ließ jedoch nichts zu wünschen übrig. Die verschiedenen Comites, vor Allen die Ordnungs- und Erfrilchungs-Co-mites haben ihre Pflicht voll und ganz erfüllt. Der Peru Männerchor war durch fünf Active vertreten. Unter den Besuchern befand sich auch Herr Carl Weiland von Denver, Col., Sohn des Herrn ULm. C. Weiland. Es freute ihn. daß es ihm vergönnt war, den Deutschen Tag mitzufeiern. Herr G. S. Schuhmann, Präsiden der Louisville Anzeiger Co., zählte ebenfalls zu den Besuchern. Vom New Albany Männerchor waren. die Herren Rudolph Haug, John Sieb, John Sinley und C. Heimberger erschienen. Aus dem photographi schen Atelier des Letzteren ist das künstlerisch schön ausgeführte Gruppenbild des Socialen Männerchoc. welches all teige Bewunderung erregte, hervorge gangen. Aus Danville, Jll., waren Fred. Wiedemann nebst Familie, wie 3 an dere Herren anwesend. Sie waren die Gäste von Capt. Vieler. Prof. Miller's Eity Band" hat gestern glänzend bewiesen, daß sie in jeder Aeziehung leistungsfähig ist. Am Vormittag kam sie prompt ihren Ver-
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