Indiana Tribüne, Volume 26, Number 303, Indianapolis, Marion County, 14 August 1903 — Page 4
Jnd?ana Tribüne, August 1903
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jndiana Tribüne. HerauSgegeden von der (Sutcntxt 0 S. Indianapolis, Ind. tarry O.THudmm ' Präsident. GeschäftSlocal:
No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 2K9. nterel at the Pot Office of Indianapolis as sccond dass matter. Das neue spanische Ministe ttattt. Die Frage nach den Ursachen des to talen Kabinetswechsels und Diskussionen über die hochpolitischen Auslassungen des abscheidenden MinisterpräsidiN' toi Silvela bilden noch immer das all gemeine Gesprächsthemz. Nur ist durch den Tod des Papstes, der seinen großen Einfluß in diesem Lande für die Kräftigung der monarchischen Gesinnung einsetzte und dadurch eine mächtige Stütze des Thrones Alfonsos XIII. war. noch ein neue, äußerst bedeutsames Element der Ungewißheit hinzugekommen. Man kann eben noch nicht wissen, wie sich der Nachfolger LeoS XIII. zu dem der spanischen Dynastie so vortheilhasten Programm stellen wird, daS in dem letzten Breve des der storbenen Papste an Kardinal Sanchez zum Ausdruck kam. Darin sind alle Politiker einig, daß die schlechte Aufnahme der Marinevor läge in den. durch königliches Dekret eben vertagten Cortes nur den Vor wand für das Ministerium Silvela abgab, in corpore seine Demission einzureichm. Als wahrer Grund gilt eine Willen-SußerungdcZ Königs, der aus dem Anwachsen der republikanischen Strömung in Spanien den Anlaß nahm, mit der Führung der Geschäfte durch das konservativ-realtionüre Ministerium, das in der CorteS über eine starke Majorität verfügte, unzufrieden zu fein. Zwei'Auffassungen stehen sich gegenüber. Aus den Gerüchten über die zu Ge waltakten neigenden, bei Hofe einflußreichen Persönlichkeiten und aus der wohlbekannten Energie des neuen Premierministers will man in oppositionellen Kreisen schließen, daß Versuche zur gewaltsamen Unterdrückung der republikanischen Bewegung bevorstehen. Man hält im republikanischen Lager die jetzt in die Politik eingreifende Hof Partei für so verblendet, daß sie die rücksichtsloseste, selbst vor Wahlfälschun gen nicht zurückscheuende Beeinflussung der im Herbst stattfindenden Stadtver ordnetenwahlen sich als das nächste Ziel ihrer politischen Operationen ge steckt hat. Mit solchen Vermuthungen thut man aber dem Königthum und dem Charakter des Ministerpräsidenten Villaverde in gleichem Maße Unrecht. Viel wahrscheinlicher ist die Erwar tung der Gemäßigten, daß das neue Ministerium eine strenge Ordnung der Finanzen und eine geduldig sortschrei tende Verbesserung der Verwaltung als seine Hauptaufgabe ansehen wird. Dafür spricht dielThatsache. daß es das Finanzprogramm war, das Villaverde vor vier Monaten bewog, aus dem 5?abinet Silvelas auszuscheiden, und daß er seinen ehemaligen Unterstaatssekretär und Gehilfen Gonzalez Besada an die Spitze der Finanzverwaltung gestellt hat. Auch ein anderes Mitglied des neuen Kabinets, Graf San Bernardo. hat sich früher durch seine Bemühungen, die Municipalverwaltung der Hauptstadt zu ordnen, be kannt gemacht. In den Kreisen der hauptstädtischen Kapitalisten hat man Vertrauen zu Villaverde, wie schon ein Vergleich der neuesten Börsenberichte mit denen der letzten Wochen erkennen läßt. Auch den Ordensgesellschasten ge genüber ist Villaverde, bei aller lirä lichen Devotion, in der Politik nicht so nachgiebig, wie eS fein Vorgänger war. Das wird sich unter dem neuen Unter richtsminifter, der als Staatsanwalt einen stark ausgeprägten Begriff von der Staatshoheit mitbringt, bei der Vorbereitung eines Schulgesetzes und in der Unterrichtsverwaltung zeigen. Vielleicht hat der internationale Chirurgenkongreß, der in diesem Jahre in Madrid stattfand, grade den höchsten Kreisen die Vorzüge der Länder mit besserem Schulsystem und größerer Freiheit der Wissenschaft nahe gelegt. Grade auf diesem Gebiete kann sich das neue Ministerium vielr Anhänger im Lande schaffen und dann mit mehr An sehen den im Herbst zusammentretenden
Cortes gegenübcrtreten. Eben weil es durchweg Männer ohne politische Ver gangenheit sind, die Villaverde um sich versammelt hat, wird der Antrieb zu guten Leistungen in der laufenden Verwaltung besonders stark sein. Scbon oft bat ein Ministerium von unbe kannten Männern" in der Amtsfüh' rung schnell die Kraft erworben, die man bei seinem Eintritt vermißte. Welche auswärtigen Verbindlichkeiten das neue Ministerium vorsindet, Ist ebenfalls Gegenstand lebhafter Diskussion. Aus Silvelas überraschender Ankündi gung einer Alianza mit Frankreich ist nach und nach eine Union intimo oder ga: nur eine Amistad geworden, sodaß sich in diplomatischen Kreisen schon die Ueberzeugung festgesetzt hat, es bestehe über Haupt keine besondere Abmachung zwi schen Frankreich und Spanien, und Silvela habe nur dem Vorwurf gegen über, daß Spanien isolirt stehe, bei seinem Scheiden aus dem Amte die guten Beziehungen mit Frankreich, die bei
dem Eintreffen von 17 französischen Kriegsschiffen vor Eartagena ihren Ausdruck fanden, als Ergebniß seiner Politik betonen wollen. Zweifellos hat Frankreichs maßvolle Haltung gelegentlich der Strafrxpedition im Osten Marrokkos in Spanien, einen guten Ein druck hinterlassen. Von Villaverde ist jedermann überzeugt, daß er Spaniens Interessen an der nordafrikanischen Küste wahrnehmen, aber sich auf keine abenteuerliche Politik im Innern Ma rottos einladen werde. Die einzige Reform, die wir in den öffentlichen Finanzen brauchen, ist eine gewienhastere Verwaltung derselben. Wenn man das Facit ziebt, wird es sich zeigen, daß die anrüchigen Weinstuben nicht von Deutschen geführt werden. Die Gründung eines Staats'Verbandes deutscher Vereine in Jndiana würde dem Teutschen Tag" die rechte Weihe geben. Die Augnst'Ausgabe des Teut schen Liedes", das Organ des N. A. S. B., ging uns verspätet zu. DaS reich ausgestattete Blatt enthält eine interessante Beschreibung der SängerInteressen von Indianapolis nebst zahlreichen Abbildungen. Wir gratuliren den Herausgebern und werden dem uns gekommenen Ganzen" am Deutschen Tage mit liebevoller Gründlichkeit nachkommen. Ueber die VanderbiltPoussade in Deutschland bemerkt sehr zutreffend der Hann. Eour.": Man fragt sich unwillkürlich, was wohl die Amerikaner dazu sagen werden, daß im Lande der Dichter und Denker der 'Respekt vor dem allmächtigen Dollar" ein so ungeheurer ist, daß der bloße Besitz eines recht großen Haufens davon genügt, um da, wo sich der Besitze? eines solchen in Deutschland zeigt, die Spitzen der Behörden ihm in offizieller Weise Ehrfurcht erweisen zu lassen. Dieser Mr. Cornelius Vand.'rbilt, vor dem da der RegierungS . Präsident katzenbuckeln muß, ist ein junger Mann von etwa 27 Jahren, ohne jedes andere öffentliche Verdienst, als daß er einen Theil der Einkünfte aus den von seinem Vater ererbten, in die Hunderte gehenden Millionen alljährlich ausgiebt. Er ist auch nicht einmal der geistige Leiter des großen Vanderbilt'schen Eisenbahnsystems, denn das besorgt sein erfahrener Oheim; aber sein Vater, welcher wieder von seinem Vater den größten Theil der Vanderbilt'schen Millionen ererbt hatte, hinterließ ihm als dem ältesten Sohne den Haupttheil seines Riesenvermögens. Diese schließliche Erbeinsetzung geschah noch dazu sehr widerwillig; denn Cornelius Vanderbilt Sen. ist in bikterem Grolle über Cornelius Jun. aus dem Leben gegangen. Er starb an den Folgen eines Schlaganfalles, den er aus Alteration über einen Auftritt mit diesem seinem Sohne erlitt, weil dieser eine dem Vater höchst unsympathische Ehe mit einer an Jahren älteren Dame eingehen wollte. Der Großvater des jungen Mannes, William H. Vander bilt, ist der Präger des in der amerika Nischen Presse den Vanderbilt'schen Bil dern als Wappenspruch beigedruckten AuSspruchcS The public be darnned", den er that, als man ihn darauf aufmerkfam machte, daß öffentliche Ver kehrS-Jnstitute auch Pflichten dem Pu blikum gegenüber haben. Und dem jungen Erben dieser Traditionen wird in Danzig von den Spitzen der Behör den ein offizieller Empfang bereitet!"
TteTodtenwürfcl
Im Berliner Hohenzollern-Museum befinden sich zwei, äußerlich ganz sich ähnliche Würfel Todtenwürfel genannt , an welche sich folgende Begebenheit knüpft: Unter dem Großen Kurfürsten von Brandenburg wurde in Berlin ein Mord verübt, der riesiges Aussehen erregte. Das Opfer war ein junges, sehr schönes Mädchen, um dessen Liebe zwei Soldaten warben. Dieselben wurden beide verhaftet. Einer, Namens Ralph, hatte den Mord auch Wirklich begangen, aus Eifersucht geg:n seinen bevorzugten Kameraden. Na mcns Alfred. Die Tcrtur vermochte keinem der beiden ein Geständniß zu erpressen. Ralph leugnete Alles, dn Andere gestand, am Abend mit dem Mädchen gesprochen zu haben, aber in Freundschaft von ihm geschieden zu sein. Der Kurfürst beschloß, das Gottesurtheil entscheiden zu lassen; die zwei Soldaten sollten mit Würfeln um den Tod spielen. Derjenige, welcher die kleinere Zahl warf, sollte als Mörder angesehen und hingerichtet werden. Der Kurfürst selbst wohnte mit großer Begleitung der Feierlichkeit bei. Ralph hatte den ersten Wurf und warf mit den zwei Würfeln die höchst erreichbare Zahl, zwei sechs. Alfred fiel auf die Knie, erhob sich und sprach: Allmächtiger Gott, Du weißt, daß ich unschul dig bin, schütze mich!" Da warf er die beiden Würfel so stark, daß einer der selben auseinander fiel. Der ganz ge blieben? Würfel zeigte sechs, die Bruchstücke des zweiten zeigten sechs und eins, also dreizehn. Die ganze Ver sammlung war von Staunen erfüllt. Dasselbe wurde noch vermehrt, als Ralph plötzlich, wie vom Blitz getroffen, niederfiel. Nur mit Mühe konnte er wieder in's Leben zurückgerufen werden. Er gestand denn auch den Mord sofort ein; der Kurfürst war ungemein gerührt und erklärte: Gott hat gesprechen!" Irischer Wiij und irischer Tabak. Man sagt, daß der irische Witz gerade so scharf und beißend sei wie der irische Tabak, und das will ziemlich viel heißen. Der irische Tabakbau soll augenscheinlich mit Gewalt zu einer gewinnbringenden Industrie gemacht werden. In einer der letzten Sitzungen des Unterhauses richtete der Abgeordnete Redmond an den Staatssekretär für Irland die Anfrage, ob daZ landwirtschaftliche Departement rdic Versuche mit dem Tabakbau auch in diesem Jahre fortsetzen werde. Die Antwort darauf lautete, daß die Versuche allerdings in diesem Sommer noch nicht angestellt worden seien, die Regierung habe aber mit ihren früheren Experimenten bereits festgestellt, daß der Tabakbau in Irland möglich sei und daß die Blätter, auch gemischt mit gutem amerikanischem Tabak rauchbar seien. Ein anderer Abgeordneter fragte den Schatzkanzle?, oö er bereits die irische Cigarre gekostet habe, die er ihmvor einiger Zeit gegeben. Der Schatzkanzler erklärterer habe die Cigarre nicht selbst geraucht, sondern seinerseits einem Freunde gegeben. Zur großen Heiterkeit des ganzen Hauses fragte Redmond dann, ob dieser Freund vielleicht der Colonialminister gewesen sei. Dann wurde wieder weiter gefragt, ob der Finanzminister den Tabak, soweit er ihn beurtbeilen könne, für rauchbar halte. Ritchie ließ sich aber zu keiner unb?rechtigten Reklame für den Tabak der grünen Insel hinreißen, sondern antwortete vorsichtig, die Cigarre hätte ihm wohl ganz angenehm gerochen, er Wisse aber nicht, ob dieser Umstand wirklich auf Rechnung des irischen oder des damit vermischten amerikanischen Tabaks zu setzen sei. Des Wilderers Ende. Auf eigenthümliche Weise hat der im Äufe eines Wilderers stehende 36jährige Schuhmacher Johann Kirchner in Wildflecken (in der Rhön) sein Leben verloren. Er war mit einem Gewehr in den Wald gegangen; als er einen Mann kommen sah, wollte er dasselbe rasch verbergen, der Kolben schlug aber aus den Boden auf, wobei das Gewehr sich entlud und die zwei Schüsse dem Kirchner die Brust durchbohrten. Er war sofort todt. Einer schweren Feuersb r u n st ist das im russischen Gouvernement Rjäsan telegene Dorf Lowzy mit 350 Höfen zum Opfer gefallen. Auch die Poststation, die Kirche und das Krankenhaus wurden ein Raub der Flammen. AuS dem brennenden Krankenhause konnten nicht alle gerettet werden; viele Kranke verbrannten. Ueber 2000 Bauernfamilken sind durch den Ärand obdachlos geworden. Cryolungslokalefur Seeleute. Im Marinedepartement m Washington ist man gegenwärtig mit Ausarbeitung eines Projektes beschäftigt, wie matt innerhalb einer vernünftigen Kostengrenze Erholungslokale bei den Schiffsbauhöfen und Marinestationen anlegen soll. Ein Projekt, das aus der Norfolk Navy Fard kommt, steht einen Fuß-- und Baseballplatz, eine Tribüne, eine Radfahrerbahn, ein Schwimmbassin und einen Vergnügungssaal nebst Turnsaal, Bibliothek, Tanzsaal und Rauchzimmern vor und stellt sich doch nicht auf mehr als auf $30,000. Der Kongreß wird in seiner nächsten Session um eine entsprechende Bewilligung angegangen werden.
Horn MManllimml:!. Tle Te Beers Company" in Lüsasrika uu der Juweletthandkl. Der Tiamantenmarkt unserer Zeit wird zum weitaus größten Theil von den Seinen Südafrikas versorgt, die der Welt bis zum Jahie IM an 62.000,000 Karcit (30.800 Pfund) im Werthe von $392,000,000 geliefert haben. Dabei muß man berücksichtigen, daß die Rhodes-Ccsellschaft De Beers Consolidated Mines" nur die De Beers- und Kimberleyfclder ausbeutet, die ihr noch gehörenden anderen Fundstatten dagegen geschloffen hält, um einer Ueberproduktion vorzubeugen und nicht auf den Diamantenpreis zu drücken. Der Diamantenkönig Cecil Nhcdes sorgte als Direktor des Syndikats dafür, daß die Zufuhr afrikanischer Diamanten stets um etwas gegen die Nachfrage zurückblieb. Die täglichen Produkte der im Besitz der De Beers Company befindlichen Diamantenfelder werden so lange zurückgelegt, bis sich 50.000 Karate angesammelt haben. Man vermischt diese Menge dann und läßt sie zunächst nach ihrer Größe und Form sortiren, wobei zehn Klassen unterschieden werden. Nach dieser Trennung müssen die zehn Sortuer die ersten acht Klassen nach der Farbe weiter von einander scheiden. Die sogenannten reinen Steine sind nicht übermäßig zahlreich: sowohl in den Te Beers- und KimberleyMinen, wie in der von Jagersfontein (Oranje-Freistaat) belaufen sie sich durchschnittlich nur auf 11 bis 12 Prozent der Gesammtproduktion. Nach dem Sortiren werden die Diamanten in kleinen Haufen auf einem langen, mit weißem Papier bedeckten Tisch ausgebreitet, und zwar ist jeder Hausen, was Zahl und Werth der Steine, die er enthält, betrifft, genau verzeichnet, schon um den Käufern das Geschäft zu erleichtern. Früher waren es Händler, die auf eigene Rechnung direkt mit der Gesellschaft in Verbindung traten, jetzt sind es ausschließlich Vertreter weniger Londoner Häuser. Bei der Ablieferung der Diamanten im Bureau der Gesellschaft muß der Kaufpreis ausgezahlt werden, oder die Vtttreter der Londoner Häuser stellen entsprechende Wechsel aus. Das Gewicht der Diamanten wird nach Karaten bestimmt; das Karat ist gleich 203 Milligramm. Im Allgemeinen wächst der Preis größerer Steine im Quadrat der Zahl der Karate, so daß z. B. ein Stein von 10 Karat 100 Mal theure: ist, als einer von 1 Karat. Bei dem Preis spielen natürlich die Schönheit der Farbe und der künstlerische Schliff die ausschlaggebende Rolle. Die farbigen Diamanten, besonders die honiggelben, sind nicht so. gesucht und werthvoll, wie die hellklaren Steine von reinem Wasser." Unter Umständen sind freilich die farbigen theurer als die wasserhellen, so z. V. der grüne Stein im Dresdner Grünen Gewölbe und der blaue Diamant des Bankiers Hope zu Amsterdam. Die De Vcers-Mine liefert in überwiegender Mehrheit hellgelbe Steine, find sie dunkelgelb, so stehen sie sehr hoch im Preise. Unter den Ländern, die Hauptfachlich Diamanten einführen, stehen die Ver. Staaten an erster Stelle. Es folgen der Reihe nach England, Deutschland. Frankreich und Italien. Die Milliardäre der Union sind in der That die weitaus besten, weil kaufwilligsten und zahlungsfähigsten Kunden der Diamantenindustrie. Im Jahre 1891 bezogen die Ver. Staaten Edelsteine im Werthe von etwa Z20.000.000 und davon waren 73 Prozent Dia manten. Als die reichsten Juwelenbesitzer gelten der Kaiser von Rußland, der Schah von Persien und der türkische Sultan. Unter den Königskronen soll, was den Reichthum an Edelsteinen und Kunst betrijft, die englische die schönste sein. Von Jnteresse ist die Art, wie die Te Beer? Company ihre Diamanten gegen Diebstahl und Feuersgefahr sichert, bevor sie sie auf den Markt bringt. Nachdem die Steine -zereinigt und sortirt sind, bringt man sie in ein Gewölbe mit sehr starken Mauern, dessen Eingang mit Sicherheitsschlössern neuester Konstruktion versehen ist. Die Schlüssel befinden sich im Gewahrsam mehrerer Beamten der Gesellschaft, die ohne Ausnahme bei der jedesmaligen Oeffnung zugegen sein müssen. Die Geldschränke, denen man die kostbaren Steine anvertraut, lassen natürlich vom Gesichtspunkte deZ Zwecks, d:m sie dienen, nichts zu wünschen übrig. Ueberdies wird das Gewölbe durch zwei bewaffnete Wächter Tag und Nacht bewacht, die in bestimmten Zwi schenräumen Signale zu geben haben. Für den Fall, daß diese ausblieben, würde man sofort zu ihrer Hilfe herbeieilen; ein elektrisches Alarmsystem innerhalb des Gewölbes kommt noch hinzu, um den Erfolg eines etwaigen Einbruches von vornherein fast mit voller Gewißheit zu vereiteln. scyluielveritcyerung in London. In der englischen Hauptstadt existirt eine Gesellschaft, welche Blechmarken ausgibt, die man an's Schlüsselbund hängt. Auf der Marke ist eine Nummer, die Adresse der Gesellschaft, sowie ferner die Zusicherung einer Belohnung von fünf Shillinz für den ehrlichen Finder verzeichnet. Der Versicherte zahlt einen Shil ling pro Jahr und hat die besten Chancen, ohne weitere Opfer verlorene CMiifal wiederzuerlanaen.
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Das Deutsche Haus. Der Musik-Verein Hot anläßlich der fortdauernden ungewöhnlich kühltN Witterung am Abend beschlossen, die Sommernacht Concerte aufzugeben. Der Garten wird jedoch, wie üblich, illuminirt und für die Mitglieder ge' öffnet sein. m Schlcsie? Unterst.-Verein. Das für den letzten Samstag Abend geplante Sommernachts-Fest der Schlesier in Gellert'S Grcve, No. 937 Shelby Str., ist des schlechten Wetters wegen bis zum morgigen Samstag derschoben worden. Der Deutsche Tag. Was die auswärtigen änger tier singen werden. Prof. Ernst F. Knodel. der Vorsitzer des Mustk-Comites für die Deutsche TagFeier bat gestern aus LouiSville die officielle Nachricht erhalten, daß die dortigen Gesangvereine Liederkranzund Socialer Männerchor", die bekanntlich hier in Corpore erscheinen werden, bei der Nachmittagsfeier im Germania Park folgende Einzel'Chöre singen werden: Louisville Liederkranz, Dirigent Paul ' August Walz: a) Rose Freiheit Zöllner. b) Frühlingszeit Becker. Socialer Männerchor, Dirigent Paul Witte. O schöne Zeit Carl Götze. Das musikalische Programm für die ganze Feier wird heute bestimmt wer den. Zwischen Nevolutionen und Erd beben haben die südamerikanischen Re publiken schwere Zeiten durchzumachen. 9 Ausflug nach den Niagara Fällen via C. H. & D. und Michigan Cen tral Bahnen,D i e n st a g, den 13. August. 97.00 R u n d f a h r t S7.00 via Detroit und durch Canada. Bil leite haben Gültigkeit für 12 Tage. Spezialzug verläßt Indianapolis um 10.40 Uhr Morgens. R. P. Alge o, D. P. A. IHM C., H. k D. 81.25-Dccatur und zurück-81.25 Sonntag, 16. August Special'Zug verläßt Indianapolis um 7 Uhr Morgens. Rückfahrt von Decatur um 6.20 Abends. Personen, welche den Zug besteigen ohne im Besitz einer Fahrkarte zu sein, müssen den localen Fahrpreis bezahlen. - Tickets und weitere Auskunft im Union Bahnhof und in der Ticket Office 8 und 10 N. JllS.Str. Claypool Hotel. N.P. Algeo, D. P. A.
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