Indiana Tribüne, Volume 26, Number 301, Indianapolis, Marion County, 12 August 1903 — Page 7
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1 3ie Tcthrf ITVLS (S)IÜck 3 Vornan V01 Pul 5)s!:ar Jjö&tr F . (Fortsetzung.) In sieöeiyasler Spannung erwarteteu beide Cavitants die Fertigstellung dcs ersten Modells nach Donats neuem System. Ji Foyergesprächen, in Andeutnng:n bei den Empfangstagen, in (Gesellschaften, auf Festen und beson vzzz ret cen iportticyen Zuaninn fünften, die auf der Versuchsbahn statt sauten, hatten sie bereits die Neugier -cn maßgebenden Persönlichkeiten auf den großen Schlager, den die Firina Capitant vorbereitete, zu erTJ II s, t 4Cb .iJUpI. täglich nellte sich Marion in der Fabri: ein, uin sich vom Fortgang der Arlei: selbst zu überzeugen. Sie lebte für nichts anderes mehr. Tcnat war seiner Sache ziemlich sicher gewesen. Alö er aber die nervöse Spannung der schöuen jungenFrau sah, überkam ihn doch eine ceirie Unruhe. Sie wollte nicht dulden, daß er auch nur eine Sekünde lang am Gelingen zweifelte. IHtim Schwester hat mir geschildert," sagie sie in einem solchen Augenblick eininal zu ihm, wie Sie damals in Chateau-Lanney für Ihre Erfindung eingetreten sind. Ich will Sie hier ebenso siegegewiß jehen. Hören Sie, Senat ?" Tie Ereignisse jener Vrandnacht n?aren fast schon aus seinem Gedächtniß geschwunden. Ach, damals stand ja nicht so viel auf dem Spiel." sagte er, während er ihr in seltsamer Erregung in's Antlitz sah. Ich that meine Pflicht, mehr nicht." Sie war sich der Wirkung ihrer Schönheit voll bewußt. Es war auch nit uneer von ihr geblieben, daß die Verehrung, die ihr der junge Deutsche entgegenbrachte, von Tag zu Tag wuchs. Sie ließ all' ihre Künste spielen, um sie noch zu steigern. Wenn ich nun aber meinen Stolz, meinen ganzen weiblichen Ehrgeiz dareinsetzte," sagte sie in nur halblautem, fast zartlich:m Ton, der ihrer Stimme etwas Verführerisches gab, daß Sie für mich ebensoviel wagen, trotzdem Sie hier nicht Ihre Pflicht, sondern blos Ihr freier Wille festhält?" Er athmete hastiger unter dem Eindruck ihres warmen Blicks. Die Gcfahr, in die ich mich hier begeben habe, die ist viel größer als jene damals." Eine kleine Pause, während deren sie fortfuhr, ihn zu beobachten. Wenn ich recht berichtet bin, haben Sie daIhr Leben auf's Spiel gesetzt. .vi? R r CZ-y 0trrt rrnrf "trnfjorT Einsatz?" Er hatte ihre weiche, warme, schlanke Hand erfaßt. Ja." stieß er kurz, fast tonlos hervor. Ihre Freundschaft!" Sie lachte. Bin ich nicht immer Vy t v v v v v-" (v vuuii v vfc v v pvvv nett zu Ihnen? Wir sind doch die besten Kameraden, Donat. Und Werdens hoffentlich immer bleiben." Ich hofft es gleichfalls. Ich darf nur mit unserem neuen Werk kein Fiasko erleben." man ward sie fast böse. . das sollen Sie nicht sagen. Das ist ganz abscheulich." Ich will mir's ja auch nicht vorstel len, daß ich dann Ihre Gunst verlieren konnte. Es wurde mich so unglücklich lV.n(VTt li IM Urteil. In ihrer gewinnenden Art versicherte Ire ihn von Neuem ihrer unverdruch lichen Freundschaft. Aber sie bewahrte v-!; . : 1 T uaui ltu; immer eine iciuic ucuci legenheit und Unnahbarkeit. Hans Donat liebte sie. Er konnte sich's schließlich selbst nicht mehr verhehlen, trotzdem er sich tausendmal sagte, daß es ein Verbrechen sei. Er wußte auch sehr wohl, daß seine Liebe hoffnungs'los war. Marion ward Abend für Abend von einem ganzen Schwärm eleganter Herren umworben. Aber sie dachte wohl selbst nicht daran, daß diese Kleinen Flirte irgendwelche ernsicre Vcdeutung haben könnten. Sie führte ein Genußlebcn heiterster Art, ward verwöhnt von der ganzen Gesellschaft und feierte fortgesetzt Triumphe, ob sie nun in einer ihrer wunderbaren Balltciletten auf glänzenden Festen am Arm irgend eines Kavaliers dahinschwebte, ob sie in ihrer flotten Eharrette, die sie meisterhaft zu lenken verstand, auf den Spazierwegen die bewundernden Blicke auf sich zog. ob sie in den Wandelgängen und Logen des Theaters, an der Dinertafel mit ihrer koketten Plauderkunst und ihrem sprühenden Geist das Entzücken der Herrenwelt bildete. In Donat bildete sich nun in der Folge eine von Tag zu Tag wachsende Eifersucht aus. Kam sie ein paar Tage hintereinander nicht in die Fabrik, so war es ihm kaum möglich, zu arbeiten. Er war dann unlustig und zerstreut. 'Immer wieder verließ er die Werkstatt, blickte nach ihr aus. ging in's Bureau hinüber, um ei ehen, ob sie inzwischen dort eingetroffen sei. Einmal nahm er auch einen der alteren Automobilwagen, der gerade betriebsfähig dastand, und fuhr auf den Sportplatz hinaus, der als Versuchsbahn erst neuerdings von Automobilfahrzeugen benutzt wurde. Früher hatte er dem Nennsport der Pferde gedient. Man schrieb jetzt Anfang Januar. Das Neujahrsfest war mit großem Pomp im Hause Capitant gefeiert worden. Da nach einer kurzen Reaenzeit
ein für das Pariser Klima ungewöhn
lich starke? ivrofi eingesetzt hatte, so wagten sich nur die allereifrigsten Sportleute hinaus. Tie verwöhnte Marion scheute die Kälte und den Ostwind, schon mit Rückstckt auf ihre Eesl)t5saroe. Unter den reaelmaßiaen Besuchern der Versuchsbahn befanden sich aber doch auch ein paar Damen der eleganten Welt, darunter Mme. Lockert. Auch die Tochter Notbschilds. die Baronin Zuylen, begleitete ihren Gatten, den Vorsitzenden des Automobilklubs, trotz der rauhen Witterung. In ihrer raupenartiaen Ausrüsiuna bätte man die Damen freilich nicht für die reizenden Sckzmetterlinae gehalten, als welck sie sich Abend für Abend entpuppten, um in wahrln Meisterwerken der Nadelkunst den Neid ihrer Mitschwestern und die Bewunderung der Herrenwelt zu eregen. Sie trugen über ihren Pcrlser Promenadentoiletten weite, sack ähnliche Ledermäntel, die bis zu den Füßen hinab und bis über's Kinn emporreichten. Ihre Stiefclchen steckten in Pelzschuhen und diese in einem Ledersack, der einen Thermophor enthielt. Ihren Kopf verhüllte eine Ledcrkappe mit festem Schleier, einem Nespirator und dicken, großen Brillengläsern. In dieser fast unheimlich wirtenden Ausrüstung, die sie aber vor den Unbilden der Witterung vollkommen schützte, lagen sie dem Sport ob. Marions Sinn war mehr auf Schönheit gerichtet. Sie konnte sich durchaus nicht dazu entschließen, sich derart zu verunstalten. Sobald also das Wetter eine unfreundliche Miene machte, war sie für den Automobilsport nicht zu haben. Traurig kehrte Donat zurück, als er Frau Marion auf der Versuchsbahn nicht gefunden hatte. Inzwischen war sie aber doch noch in der Fabrik erschienen, ganz erschrocken, daß ihr Freund die Werkstatt verlassen hatte, und die Monteure, die sich ohne ihn nicht an das Modell wagten, feierten. Wo waren Sie, Donat?" fragte sie fast vorwurfsvoll, Sie werden doch unserem großen Schlager Ihr Interesse nicht entziehen?" Es war mir so bang nach Ihnen," gestand er ihr. Donat, ich verbiete Ihnen " Was? Etwa Sie lieb zu haben?" Sie sah sich ängstlich um. O, das dürfen Sie doch nicht, bester Freund." Wer kann es mir denn verwehren?" Ich darf eS nicht dulden." Nun nahm er ihre Hand wieder und preßte sie in wachsender Leioenichaft Ein deutscher Dichter hat einmal di: bittende Frage geformt: Wenn ich Dich lieb hab', was geht's Dich an? Kennen Sie das Citat? Sie schüttelte den Kopf, dann wiederholte sie es. O, das ist lustig," sagie sie. Es ist nicht lustig. Frau Capitant Es liegt ein Stücklein Verzweiflung darin. Donat, ich komme nie. nie wieder. wenn Sie mir nicht versprechen, das nächste Mal ganz artig zu sein." Wenn Sie mir erklären, daß Sie nicht wieder kommen, so reise ich noch heute ab. Entsetzt blickte sie auf. Sie wären im Stande ? Trotzig preßte er die Lippen aufein ander und nickte energisch. Das könnten Sie mir anthun? Und Ihre Arbeit und Fabrik?" Was mich jetzt noch dabei hält, das sind Sie, Sie ganz allem. Um Himmelswillen! Sie bringen uns Beide m Ungelegenheüen." Er seufzte tief auf. Wenn Sie fort sind, packt mich oft die Verzweiflung. Und auch die Eifersucht!" Sie gab ihm hastig die Hand. Sie sollen immer nur das Liebste und Best von mir denken. Ich dulde es nicht, daß Sie eifersüchtig sind. Es liegt in Ihrer Hand. Geben Sie mir keine Ursache. Ich leide, leide unsagbar. Nachts schlafe ich nicht mehr, zur Arbeit bin ich fast unbrauch bar geworden." Das soll nicht sein," stieß sie fast erschrocken hervor. Für einen Augenblick zog sie seine beiden Hände an sich. Was Sie thun, thun Sie für mich. liebster Freund. Denken Sie daran. Es ist mein Gluck, das Sie schatten. wenn Sie bei dem Werke aushalten. Und ich werde es Ihnen danken,. Tonat, immerzu, immerzu! Wie ein Rausch kam es über ihn. Sie sprachen Deutsch miteinander, was die Monteure nicht verstanden. Aber beobachtet fühlten sie sich, trotzdem sie in der halbdunklen Ecke der Werkstat standen. Als er ihre Hände zu seinen Gesicht erhob und an seine glühender Wangen preßte, zuckte er erschrocken zusammen, denn in diesem Augenblick wandte sich emer der Monteure um und stammelte ein paar deutsche Worte. ö. K a p i t e l. on nun an kam Frau Marion fcr. ö2c Tage in Donats Werkstätte. Donats Urlaub ging mit Schluß des Monats zu Ende. Er hatte George Capitant in Aussicht gestellt, daß er am 20. Januar die erste Probefahrt mit dem neuen Mo dell werde vornehmen können. Eapl tant hatte inzwischen die verschiedenen Systemanderungen vom Patentam schützen lassen. Seine Stimmuna schwankte je nach dem günstigen ode ungünstiaen Bescheid, den ihm Dona gab. Er überhäufte den Deutschen mit Llebenswürdiokeiten und Aufmerk samkeiten. Auch Marion hatte sich eine Lehre aus dem neulichen Gespräch genommen. An den nächsten Gesell schaftsabenden zeigte sie sich so zurück haltend, daß Donat keinerlei Urfach zur Elfersucht hatte.
juxt folgenden age über wich Capitant vom frühen Morgen an nicht mehr von der Stelle. Es hing viel, wenn nickt alles, vom Gelingen seines Versuchö für die Zukunft seiner Fabrik ab. Die Konstruktion, die der Deutsche zusammenstellen ließ, hatte kostspieliges
Material und hohe Lohne erfordert. Die Maschine stellte ein für seine finanziellen Verhältnisse sehr beträchtliches Kapital dar. Endlich bandelte sich's nur noch um die äußere Ausstattung des neuen Wagens. Da setzte nun Marions und ihres Gatten Thätigkeit ein. Mit ihrer ast zierlichen Charrette ließ sich freilich das fertiggestellte Gefährt nicht vergleichen. ES sollte ja auch ganz anderen Zwecken dienen, aber seine Form hatte jedenfalls nichts Ungeschicktes. Die ersten Fahrversuche unternaymen Marion und die beiden Herren,, ohne irgend einen Fremden vorher zu benachrichtigen. BloS der geschickteste der Monteure ward mitgenommen, um bei den zunächst unausbleiblichen Storunaen des Betriebes sofort mit zur Hand zu gehen. Es waren Tage fast rankharter Spannunq. Sogar Marion brachte es dann fertig, mehrmals noch vor Tagesgrauen aufzustehen, damit sie bereits um acqt Uhr früh zu den Probefahrten bereit war. An den eiteren Touren, die gegen Schluß der ersten Woche unternommen wurden, betheiligte sie nch freilich nicht. D:e geadezu beängstigende Eile, Mit der das Gefährt längere Strecken nahm, hätte das Anlegen des häßlichen Automobilgewands von ihr verlangt. Dazu konnte sie nch aber noch immer nicht entschließen, hauptsächlich Donats hal ber, dem sie sich in der Gesichtsmaske mit den eulenaugenartigen Brillengläfern nicht zeigen mochte. Die letzten Versuchsfahrten, bei denen Donat die äußerste Leistung--fähigkeit ausprobiren wollte, führte er ganz allein aus. Die Nervosität Capitants störte ihn bei der Steuerung. Die größte Tour unternahm er eines Tages in die Normandie. Er fuhr nocn bet Dunkelheit auf der ihm inzwischen genugend bekannten Straße nach Dreux und Alencon. Im Bogen schlug er stch nach Lij:eux und gewann Mittags Pont Audemer. In der Nahe der Ortschast widerfuhr ihm das erste Mißgeschick, eine Panne, wie es in der Sportspräche heißt. Es war aber kein Unfall, der mit der Konstruktion des Wagens selbst zusammenhing, die Maschine leistete vielmehr wirklich Ueberraschendes. Donat mußte indessen in Pont Audemer so lange Aufenthalt nehmen, bis er unter dem Beistand des telegraphisch herbeigerufenen Gehilfen, den Capitant in ziemlicher Verzweiflunz sofort begleitete, den Schaden ausgebessert hatte. Inzwischen vergingen die Damen in Paris vor Angst: Liselotte glaubte bestimmt an ein Unglück, das dem tollkühnen Fahrer zugestoßen sei. Mit um lo größerer Freude wurde Donat bei seiner Heimkehr aufgenommen. Es war schon spät am Abend, als das Automobil auf dem Fabrikhof eintraf. Donat war gleich seinen beiden Begleitern mit einer Staubkruste bedeckt. Auch das Fahrzeug, das in der Frühe blank geputzt den Hof verlassen hatte, war bis zu den Sitzen hinauf bespritzt. Im Ganzen hatte Donat während dieses Tages sieben Stunden lang die größte Geschwindigkeit des Motors spielen lassen und eine Strecke von fast vierhundert Kilometern in dieser kurzen Spanne Zeit zurückgelegt. Liselotte athmete erleichtert auf, als er endlich die Maske vom Gesicht riß, den Schutzmantel abwarf und ihnen frisch und fröhlich gegmübertrat. Capitant war nur den kürzeren Theil der Strecke mitgefahren; er zeigte sich aber bei Weitem abgespannter als der Lenker des Fahrzeugs. Besonders klagte er darüber, daß der starke Wind, dem man standhalten mußte, die Brillengläser so fest gegen die Augen anpreßte, daß es auf die Dauer schier unerträglich sei. Daheim harrte der beiden Herren ein ausgezeichnetes Souper. Es wurde Champagner getrunken und Marion war bezaubernd wie immer. Ich glaube, unsere Schöpfung ist nun Bruchreis sagte Donat im Verlauf des kleinen Festes zum Hausherrn. Wenn Sie wollen, können Sie den Wagen schon morgen Ihren Kunden und Geschäftsfreunden vorführen." Das Ehepaar drang in Donat, bei dieser Probevorstellung selbst mit zugegen zu sein. Aber davon wollte er nichts wissen. Er fürchtete, daß es ihm von seiner vorgesetzten Behörde übelgenommen werden könnte, wenn er hier im öffentlichen Geschäftsleben in irgend einer Weise hervortral. Und auch von Capitants Dank wollte er nichts wissen. Ich werde an diese paar Monate immer mit großer Freude zurückdenken," sagte er abwehrend. babe mehr gelernt, als wenn ich eben so viele ( t. r - r t ' . . . agrc aus einer yoazichule zugebracht hätte. Und für die kleine Hilfe, die ich Ihrer Fabrik während dieser Zeit vielleicht bedeutete, bin ich ja reicklick entschädigt durch gastliche Duldung in yrem reizenoen Hau e. Er hatte mit dem Champagnerkelck, in der Hand gesprochen und stieß nun nach deutscher Sitte mit den am Tisch Sitzenden an. Liselotte dankte er noch besonders dafür, daß sie seine Bekanntschaft mit dem Hause ibrer Schwester vermittelt hatte. Liselottens Hand, die das Glas hielt, zitterte em wenig, ai t mit m anstieß. Sie sind glücklicher als ick. mein gnädiges Fräulein," sagte er dann mit einem leichten Seufzer zu ihr, denn Vqx Urlaub währt länger als der mei-
nige." Er war in der 'letzten Zeit nur selten dazu gekommen, sich mit ihr zu unterhalten. Sie waren einander ziemlich entfremdet. D, ich muß gleichfalls wieder nach Teutschland zurück." erwiderte sie. unsicher an ihm vorbeiblickend. Ihre Studien sind schon beendet?" fragte er überrascht. Die letzten Nachrichten über Papa halcn mich geängstigt," sagte sie bedrückt. O. mein Kleinchen, es wird ia nicht fz schlimm sein." tröstete Marion. Mama übertreibt immer ein bischen, sie hat eine zu lebhafte Phantasie. Uebrigens habe ich ihr gestern geschriebcn, daß ich ihnen nun endlich im Frühjähr oder im Sommer die Kinder einmal hinbringen werde. Wie wär's, mein Herzblatt, wenn Du so lange hier bliebst Wir fahren dann gemeinsam nach Chatcau-Lanncy. Ich will mich so wie so wieder einmal ein bischen jenseits der Aogesen umsehen," sate sie mit einem lächelnden Blick auf Donat. Der junge Offizier wandte seine Aufmerksamkeit sofort wieder der schönen Hausfrau zu. Dann brauche ich die Hoffnung also noch nicht aufzugeben, Sie auch noch einmal im Leben zu sehen?" Er wollte das in flottem, bumoristischem Ton sagen, aber seine Stimme schwankte dabei merklich. Noch einmal im Leben? Wie das klingt! Sie dürfen von Fortgehen überhaupt noch nicht reden, lieber Herr
?nat. )er Bataillonskommandeur wird seine Sehnsucht nach Ihnen noch ein bischen bändigen müssen." Nein, um längeren Urlaub kann ich unter keinen Umständen einkommen." Sie erwiderte nichts darauf, aber sie zeigte eine ungläubige und zugleich siegessichere Miene. Als er sich spät in der Nacht verabschiedete, hielt Marion seine Hand einen Augenblick länger fest und fragte: Ist eö thatsächlich Ihr fester Entschluß, zu reisen?" Am letzten Januar. Ich muß." Sie nagte wie schmollend an ihren Lippen. Ihr Gatte und ihre Schwester weilten im Nebenzimmer, man hörte sie dort miteinander sprechen. Ich hatte geglaubt. Sie würden mir die Freude bereiten," sagte sie etwas leiser, sich ein bischen von mir protegircn zu lassen. Alle Welt wird Sie kennen lernen wollen, wenn man erfährt, daß Sie der Schöpfer des neuen Modells sind. Aber dann werde ich sagen müssen, Herr Donat war nicht zu" halten, für ihn geht Herrendicnst vor Minnedienst." ..Vor Minncdicnst?" wiederholte er fragend, indem er ihr erregt in s Auge sah. Sie hielt den Blick aus. Es lag etwas Verführerisches in ihrem Ton, ihrer ganzen Haltung. Sie sagten mir doch einmal, daß Sie mich lieb haben. Ist es nicht so?" Ja. Marion." Er sagte e2 mit Ichwankender Stimme. Wenn Sie so leichten Herzens von mir gehen können, dann haben Sie mich aber mcht lieb. Sie quälen mich." Ich will Sie nicht quälen. Ichsie athmete leicht auf ich habe Sie ja selbst lieb." Sie mußte abbrechen, denn die Anderen kamen hinzu. Unsicher sagte er Lebewohl und ging. In dieser Nacht wanderte er noch lange ruhelos über die Boulevards der Niesenstadt. Er war in einen starken Zwiespalt mit sich selbst geratben. Em unbändiges Verlangen beherrschte ihn in Marions Nähe. Aber seltsam: in Liselottens Gegenwart schämte er sich seiner Leidenschaft. In der zitternden Unrube. die ihn in dieser Stunde vcherrschte, wollte er sich zwingen, nicht an Liselotte zu denken, sie sollte seiner stürmischen Werbung um Marion nicht im Weae stehen. Aber ihr Bild ver folgte ihn überall hin. Die Erinnerung an ihren stummbittenden. vorwurfsvollen Blick machte ihn weich und traurig. Er konnte ihr auch nicht böse darum sein; sie kam ihm vor wie sein guter Engel, der ihn vor allerlei Haß lichem bewahren wollte. Es war schon Morgendämmerung, als er heimkehrte. Zu so früher Stunde bot das sonst so rauschende, glanzend: Paris ein andres Bild. Müde und verdroncn schlichen die Arbeiter in die Werkstätten, geschäftig eilten die Mad chen in die Verkaufsläden und Komptoire. Die Straßenhandler begannen ihr armseliges Tagewerk. In langen Reihen fuhren die Wagen zu den großen ?Narkthallen. Heere von Straßen arbeitern setzten die Boulevards unter Wasser. Scheues Nachtgesindel strich an den Häusern entlang, den Blicken , , r . rt I der Schutzleute ncy mognc? i eni ziehend. Um die Buden der Verkäufer von rösteten Kastanien drängten sich Hungrige und Frierende. Die Laternen erloschen, im s:i färbte stch der wruont blutroth. (Fortsetzung folgt.) Die Tochter als Einb r e ch e r i n. Ein großer Einbruchsdiebstahl war vor einiger Zeit bei dem Landwirth K. Maresch zu Rixdorf verübt worden, wobei ihm Gold-, Silberfachen und baares Geld im Gesammtwerthe von etwa 740 Mark gestohlen worden waren. Den unausgesetzten Bemühungen der Nifdorfer KriminalPolizei ist es nunmehr gelungen, diese Diebstahlsaffäre aufzuklären und als Verüberin des Diebtahls die eigene Tochter des Vestohlenen. welche verheirathet ist und in bedrückten Verhältnissen lebt, zu ermitteln. Da -der Vater keinen Strafantrag stellte, verblieb die Zvrau. in Freiheit.
Vom Auslanve.
D e r P o st m e i st e r von Fletchertown in England erhielt vor einigen Tagen ein aus Italien angekommenes Paket, aus welchem ein seltsames Geräusch hervordrang. Das ist sicher eine Hollenmaschine, dachte der Postmeister und ließ die Polizei holen, um nicht ganz Fletchertown in die Luft fliegen zu sehen. Man öffnete das Paket mit der nöthigen Vorsicht, und heraus flog em Schwärm goldgelber Bienen, deren eine aus der rothblühenden Nase des Postmeisters Honig saugen wollte. Aber Fletchertown war gerettet! Dieberuhmte königlich eng lische Nacht Victoria and Albert". auf der die verstorbene Königin Victoria fast alle ihre Seereisen zurücklegte, wird zetzt im Dock von Portsmouth abaeörochen. Theile des Schiffes, die für König Edward besonderes Interesse habn, werden als Andenken an die Königin Victoria aufbewahrt werden. Die Nacht war im Jahre 1855 erbaut worden. Bei unruhiger See rollte das Fahrzeug stark, war aber sehr behaglich eingerichtet. Die Königin Victoria verbrachte mit ihrem Gemahl sehr oft längere Zeit an Bord des Schiffes, welches für die königlichen Kinder Schulzimmer, Spielzimmer und ein Musikzimmer enthielt. Eine neue Sensation s affäre wird aus Paris mitgetheilt. Eine frühere Comtesse de Mallespaille, die Geschiedene Gattin eines reichen Bankiers, die nach vielen Abenteuern bis in die Kreise der unteren Halbwelt hinabsank, wurde in dem Augenblick verhaftet, als sie mit Hilfe von drei gedungenen Strolchen die Freundin ihres letzten Liebhabers, eme PapierVerkäuferin, zu ermorden versuchte. sw i l n rr C 1 1 L 1TL Xit nomteiic, vic ern zö ayre au hat nach ihrer Scheidung ihr Vermögen in Gesellschaft guter Freunde drchaeöracht. Nach ihrer Verhaftung versuchte sie sich cn Kopf an der Wand der Cesananißzelle zu zerschmettern. Ihr ganzes Wesen macht den Eindruck, als sei sie geistig mcht normal. Der Pferde - Sonnen schi r m ist die neueste Erscheinung in den Straßen Berlins. Es ist die Erfinduna emes Rirdorfer Fuhryerrn und besteht aus einem länglich gebogenen, verzinkten Bügel, dessen Zwischenräum mit Drillich überzogen ist. Die Enden des Bügels werden auf dem Kopf des Pferdes durch zwei am Zaumzeug angenähte Schlaufen hindurchgesteckt. Eine Schnur verbindet die beiden in kleine Oesen auskaufenden Bügelenden und verhindert das Herausfallen des Bügels. So befestigt, schwebt der Pferde-Sonnenschirm etwa vier Zoll hoch über dem Kopf des Pferdes. Ist das Thier in Bewegung, so schwingt der Schirm mit und fächelt ihm Kühlung zu. Als ein Vorzug der Erfindung wird hervorgehoben, daß die Kopfbedeckung nicht eng anliegt und freien Zutritt der Luft gestattet. AufeinigenBahnhöfen der Untergrundbahn in London sind seit einiger Zeit eigenartige Apparate zu sehen, Automaten für Kurzsichtige. Die Leistung einer solchen, auch bei Nacht praktikablen, elektrisch beleuchteten Maschine besteht in folgendem: Nach Einwurf des landesüblichen Penny werden unter Mithilfe des Kurzsichtigen durch Pedaltritte und Kurbeldrehungen vor dessen Auge allmälig Schrifttexte in steigender und abfallender Größe sichtbar. Mit dem Text wird unten in rother Schrift die der Letterngröße entsprechende Nummer des Augenglases produzirt. Erscheint der Text in einer dem Benlltzer leicht entzifferbaren Größe, so stoppt" er den Apparat und notirt die darunter befindliche rothe Nummer, die dem Grade seiner Kurzsichtigkeit angemessen ist. Selbstverständlich hängt am Automaten für Kurzsichtige ein Papierblock mit der Adresse des ingeniösen Optikers, der den Apparat zu Reklamezwecken, aber auch zur Bequemlichkeit des Publikums ausgestellt hat. VieleFlugtechniker. die an die Möglichkeit der Lenkbarkeit eines Luftschiffs überhaupt nicht glauben wollen, messen dem Versuche des Brasilianers Santos Dumont geringen Werth bei. Sie behaupten, daß es wenig bedeute, wenn man ein Luftschiff bei völliger Windstille nach einem bestimmten Punkt zu dirigiren vermöge. Jedem aber, der den Flugtechnikern auf das Gebiet ihrer complicirtenNechnungen nicht folgt, will es sch. daß es doch schon einen sehr schönen Fortschritt in der Luftschiffahrt bedeute, wenn einer, wie es Santos Dumont in Paris thut, an schönen Tagen einfach sein Luftschiff, Dirigeable No. 9, das vor der Thür wartet, besteigt und damit nach dem Boulogner Wäldchen fährt. Freilich führt Santos Dumont, da ihm sein Leben lieb ist, diese Luftfahrten nur bei schönem Wetter aus. aber er ist seiner Sache jetzt schon so sicher, daß er sich nicht scheut, seinem Luftschiff das Leben fremder Personen anzuvertrauen. Großes Aufsehen erregte der kühne Brasilianer jüngst, als er mit seinem Ballon ein Kinderfest im Bois de Boulogne besuchte, einen beherzten amerikanischen Jungen mit in die Lüfte nahm und mit ihm hoch oben dreimal den Platz umkreiste, unter dem Beifallsjubel der Kinder und ihrer Mütter, die neben Santos Dumont lluch die Amerikanerin bewunderten, bie so kühn war. ihrenSohn dem Luftlckiffer mitzuaeben.
Feuer - Signale.
Pennsylv und Warket 6 Englist'S Opern-HauZ Last und Ntt Dork 7 Noblk und Michigan S N. Jerjcy u. Itefi Akt 9 Pine und North 10 Market und Pine 11 Vermont nah East :2 Nz. s Spritzenhaus !afj. Ave nahe Nctte :s Deware und Qalnut U Jersey u Eentral A. :5 Mass, und CornellAve Tsh w d 11. Straße .7 Park Lv und 12 Str A Columbia undHiLside 11 High land Ave u. Pratt n Illinois und St. I 3 Pennsvlv. und Pratt i Äendian uno 11. Str 25 No.s TprizentzauS ib. nahe Jllinvtö ? Senate Ave u. StJIair '7 IllixoiZ und Mchizan ?esy:vania und 14. .'? Senate Ave. ud 13. u JIo. 1 Spritzenhaus JndALenaheMichigan 32 Meridia und Walnut h California u Vermont s Blake und New ZZork Ind. Av. u. St. Llair 37 city Hospital 23 Tlake und North 13 Michij,an und LgneS i No. 6 CprltzenhauZ Washington nahe West 12 VZcndsrf u Wash. 43 Missouri u New Jork 4 Meridian u Wash Jllmois und Chw 7 Capitel Av. u Wash 4L Ämgan'ö PorkhauZ 49 Straßenbahn Stalle W. Washington Str 51 No. 10 Spritzenhaus JllinoiS u Merrill 52 Illinois u Louisiana 5Z West und South KestundWcCarty f Eente Ave. u Henry 57 Meridian und Na? LS No. 4 Spritzenhaue ?!adrson Av. u MorviS 59 Madiion Av.uTunlop 61 No 2 Haken LeiterhauS Eouth nahe Telaware s2 Penn.u D!errlll 3 Telaware u. McCartv 4 Saft und NcSarty New Jersey .Nerrill 7 Birg. Av. u Bradshaw SS East und Prospekt 9 Bickinz und High 71 No. 11 Spritzenhaus , Lir Ave. nahe Huron 72 East und Georgia 73 Keda und Elm 74 Davidson u Seorgi 75 English Av. u Pine 7 Chelby und BateS 7S No. Z Spritzenhaus Prospect nahe Shelby T) gleicher Av. u Shelby 51 Narket u. New Zersey 82 Telaware und Wash. 33 East u Washington U New York u. Davidso? 85 Taubstummen Anstalt 66 50er. Staaten Arsenal 97 Oriental und Wash. SS Frauen-Reformat. Sl No. 13 Spritzenhaus Narhland nahe Mer. 2 Meridian u. Ecorqia 53 Meridian und South 4 Pennsylv u. Louisiana S5 Lirgini Ave u. Alab. ZS Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 93 Capital Ave und Oh 23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 16. 125 Central Ave und lt. 126 ZyandeS und 15. 127 Brookside und Jupiter 129 Central Ave und 17. 123 Telaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellefontaine und 5. 134 College Ave und 20. 135 Delaware und 13. 136 Alabama und North 137 Newmann und 19. 138 College Ade und 14. 139 Cornell Ave und 13. 141 DandeS und 19. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey und 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hikside Ave und 16. .43 College Ave und 22. 149 College Ave und 27. :52Park Ave und 22. 15? LEU. W Bahn u. 22. 169 Park Ave und 10. 212 Capital Ave und 17. 213 Pennsviv. u. Wichiaa 214 JllinvlS UNd 29. 215 Senate Av und 21 Li Pennsvivania und 23. 217 Meridian nd 1. 218 Capital Ave und 24, 219 Broadtvay und 10. 231 JllinoiS und McLea 234 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 30. 235 IllinoiS und 33. 236 Annetta und 30. 237 No. 9. Spritzenhaus Udell und Sta 238 Udell Ladder Wor 239 Isabcl und 27. 241 Zümdic'n und 2t. 22I2inois u Et. CitfX, 243 Eldridge und 23. 12 West uud Walnut 313 West und 12. 514 Howd und 1. 315 Torbet und Paca 316 Capital Ave und lc. 317 Northwestern Ave u: 318 Gent und 18. 319 Canal und 10. 82 Cerealine WorkS 324 Vermont und Lyn 325 BismarckuGrandview 326 No. 29 Spritzenhaus HauglMlle 327 Michigan u. Holme, 328 NichigM u. Conurd 341 West und McJntyn 412 Missouri u. Maryland 413 Missouri und ftyio 415 Capital Av eocgia 416 Misiounu Kentuily Zl. 417 Senate Ave n. Wash. 421 P und E RuniauS 23. Washington. 423 Irren-Hospital. 424 Miv Av u.JDS 425 Wash und Harris 42 No. 18 Spritzenhaut W. Washington 427 Oliver und Birch tza Oliv und OSgood 429 Nordhk und Dork 431 Hadley Ave u. MorrtS 432 River Ave u. MorriS 34 Niver Ave und Nah 435 Harding u. Big 4 R ? 436 Harding und Oliv 4Z7 No. 19 EpritzenhaZ MorriS und Hardina. 4S Hrd und OWF U9 toZyM 451 ReiSn und SH&e 452 Howard und L 453 MornS und Aofctw! 456 Lambert und Stelcmf 457 Nordhke Av . Uox mon Works 512 West und Ray 513 entuaLvu.Werr 14 Meridian und MorriS L1S IllinoiS tuü Sanlat 517 Morris und Dalota big MorriS und Church 519 Capital X u McCarty 621 Meridian und Palmer 523 Pine unt, Lord 524 Madisor Aveu iincolk 26 Meridian und Belt RZt 627 Carlo und Ray 52g Meridian und Arizona 529 Meridian. Aaymcnd 531 Meridian u. McCau 532 No. 17 Spritzenhaus MorriS nahe West 12 McKerna-.und Dounh. 13 East u. Lincoln tw 614 East und Beecher 15 Wright und Sander 17 McCarty und eaty 13 New Jersey u Lic Av 712 Epruce und Prospec 713 Englsh v. u. Laurei 714 EtaAve u. Belt R X 715 Shelby uud Bcher 716 Ctate Ave und Orangl 718 Orange und Laurel 7 Shelby u. CtOst V4 721 Lcrington Zl. Srnitt 723 FletchAv.Opru 724 State See u. fSIeafaa 725 Prospctt und "leafari 726 Orange und Harla? 723 Liberty und Neu 729 NcIU und South 81 No. 15 Svritzenbnu Ost Washington ts 613 Market und Noble L14 Oio . Highlan I 815 Michigan u. Highlanjk 81 Market u Arsenal AM 817 Ost S Ciair uud Union Bahn Gfcleifc. 821 Pan Handle EH05S 823 Vermont und Wal 824 Wash. und State Z. 25 Nadden'i Lounge Fak 828 TuöcrundTorsq 827 Wash. und eviöe A 829 No. 12 Epritzenhau BcviÄ nahe Wichiga, 831 Eoutheaster Av uud Woodstde. 852 Wash. und Tearbor, 834 Sotheaster nd Arsenal AdkZ. 35 New Dork uud TtvchZk 912 IllinoiS und Starbt, 913 IllinoiS und Sfctrttl 914 Penn, nd Qftft 915 Telaware nd 154 Ramsey Are und ia. 156 Ctoughton u Newan '.57 Atlas und Pike. 158 Blozd und Pawpaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood i:: Arten und Tepot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd iss Ct.Clairu.eystone 107 Arsenal Ave 23. 163 Bellesontaine und 28. Spezial-Siznale. Srsten S CchlZze, zweiter Alarm, Zweiten Schläge, dritter Alarm, Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. i--l, Feuer auZ und Schlauch ausgerollt. 3 Schläge, Wasserdruck ab. 12 Schläge, 12 Uhr Mittag. Tie so bezeichneten Signale werden nur ton Thür Wächter angegeben da an den betreffende Stratzc? kreuzung kein AlarmUstc? angebracht sind. Chicago und der große Nordweften via frj?nm t&igg ((q laka-Lakaii-PbtltdVtve Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. Bon der Mono 47. Ctr. Station, Ehicago, ind nur Minuten mittelst elektrischer Car nach den Union Biehdösen French Lick Sp rings, l dem Orange Eounty Hochland. ffamNlen-Hotel unter neuer Gescdäftöleitung. Pluto, Proserpine ind Bowlei Quellen. Bestes Mineralwasser der elt. wei Züge täglich via Gree-acastle. Ticket-Officen : Union Station, Massachusetts Ave nd 25 West Washington Straße. . R.P.Alge, Distrikt Pass. Agent, Indianapolis. Ind. . H, McToet, E.H.Rock welk, Lras. und Gen. Mgr. etriedileile Frank J.Reed, en.P,ks. 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