Indiana Tribüne, Volume 26, Number 300, Indianapolis, Marion County, 11 August 1903 — Page 4
Jndtaua Tribüne, 11 August 1903;
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Zndiana Tribüne. HtrauSeebn vsn der uebrs Ls. Indianapolis, Ind. harry O. Thudium ... Präsident. GeschaftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269.
.inert: i at the Pot Office of Indiantpoli x second clast matter. Für die deutsche Bühne. Wie schon kürzlich an dieser Stelle gemeldet, ist unter dem Deutschthum der Stadt daZ Verlangen nach guten deutschen' Theater. Ausführungen rege geworden. TheaterAufführungen, die auch dem Minderbe'güterten die neuesten Schöpfungen der großen deutschen Büh' nenschriftsteller zugänglich machen. . Um dieses Ziel in praktischster Weise zu erreichen, ist ein BürgerComite er sucht worden in planmäßiger Weise die Theaterfraze zu erörtern. Da Comite ' kam zu dem Schluß, daß durch Bildung eines TheaterVereins 'während der nächsten Saison 6 gute deutsche Vorstellungen in einem der hiesigen großen englischen Theatergebäuden dem deutschen Publikum geboten werden könnten und- zwar ohne finanzielles Risiko irgend eines Beteiligten. Der nur nominelle Veitrag, der kaum höher wie ein Dollar pro Jahr betragen wird, , ermöglicht es allen Teutschen- sich der Bewegung anzu. schließen und sie so' zu einer überwälti genden Kundgebung zu stempeln. Auf die Unterstützung der deutschen Frauen rechnet das Comite mit besonderer Zuverficht. Da5 Seelenleben der Frau findet , auf . der , deutschen Bühne volle Würdigung ' und bildet so die Jugend zum Verstehen weiblicher Sinnigkeit und Frauenwürde heran, wäh rend die bigarren, unwahren weiblichen Charaktere, wie sie die englische Bühne darstellt zur Geringschätzung des Weiblichen leitet. Die deutsche Bühne hat ein Anrecht auf die Unterstützung der deutschen Frau, und zweifellos werden die deutschen Frauen ein wich tiges Element in dem zu gründenden Theater'Vereine bilden. Der folgende Aufruf wurde an die deutschen Vereine gesandt : ' ' Werthe LandZleute ! Seit längerer Zeit entbehren die Deutschen von Indianapolis den bil denden und veredelnden Einfluß der deutschen Bühne. Da englische Thea ter mit seinen Sensations-Stücken und Zerrbildern kann uns Deutschen nie mals ein Ersatz sein. Die Unterzeichneten ersuchen Ihren Verein,, der ja stets an der Spitze stand, wenn. es. .deutschen Bestrebungen galt, 2 Delegaten. zu . ernennen und deren Namen dem Redacteur des Telegraph" brieflich mitzutheilen. In einer Versammlung, deren Ort später bekannt, gemacht werden wird, sollen dann die Herren Delegaten über Mittel und Wege berathen, wie ein C y c l u 5 d e u t s ch e r T h e a t e r A u f f ü h r u n gen du rch wirkliche Bühnenkünstler ohne besondere pekuniäre Opfer für unser Deutschthum in der nächsten Saison zu e r l a n g e n i st. H. O. Thudium. Fr. Happersberger. Fritz Francke. Wm. Kothe. Joseph Keller. Theo. Stempfel. Henry Victor. AloiZ Geiger. Franz Schäfer. August M. Kühn. Wm. Kiemeyer. Wm. C. .Weiland. August Hook. Wm. W. Rieß. Cs wäre im Jnterege, zu erfahren, die Gründe kennen zu lernen, welche das Staatsdepartement in seinem Ver halten der chinesischen Reformer in Shangai gegenüber leiten. DaZ sonst so außerordentlich mittheilsame Depar tement, sobald einen angeblichen . Er folg auszuposaunen gilt, beobachtet in diesem Falle ein tieseö, allerdings cha rakteristischeS Schweigen. Es läßt sich doch schwerlich annehmen, daß Conger ohne Instruktion semer vorgesetzten Behörde zu dem Entschlüsse kam, die Auslieferung der Chinesen, die fich auf neutralem Gebiete m Shangai bepn den, nichts in. den Weg zu legen. Der britische Gesandte ist angewiesen, fich der Männer, deren Verbrechen in ihrem Patriotismus besteht, anzunehmen. und es heißt die Gründe, auf denen der amerikanische Staat ruht, mlt Fü ßen treten, wenn unsere Regierung sich zum Helfershelfer der Schergen einer blutdürstigen Megäre macht. Etwaige Rüattchten auf den famosen Handels vertrag bilden selbstredend in dieser Kraft schlechterdings keine Entfchädi gung.
Behörde für öffentliche Werke. Endgültig bestätigt wurden von der Behörde für öff. Werke in ihrer gestrigen Sitzung die Asseß-ment-Umlagen für die Backsteinpfl. und sonstige Verbesserungen an der High Str.. von McCarty biöProspect Str., und für die Oeffnung und Erbreite rung der 32. Str., von Meridian bis Central Ave. Mehrere erstweilige Asseßment'Umlagen wurden gutgehei ßen. Die Petition um Anlage von Auffsng'Bassir.S an der Dawson Str., zwischen ProZpect Str. und Woodlawn Ave., um eine Verbindung mit dem Canale in der 1. Alley nördlich der ProZpect Straße her zustellen, wurde an den Ingenieur verwiesen. Das Gleicke geschah mit den folgenden ContractAnge boten: Cementirung der Sw. und Rinnsteine ander Vermont Str., südliche Seite, von der Oriental bis zur Arsenal Ave.: Marion Caldwell, $1.45. Central Constr. Co., 81.48. . . Kieöpfl. der . 1. Alley nördlich der New Vork Str., von der Oriental bis zur 1. Alley östlich:
PrenclS M. Layey. 49c. William N. Ostermeier, 56c. Cementirung der Sw. an der 10. Str., nördliche' Seite, von Brookside bis Arsenal Ave. : Central Constr. Co. 62c; 64c. . I. D. Hoß 64c. FranciS M. Lackey 67$c. Marion Caldwell 63c Kiespfl. der Fahrstraße und Cemen tirung der Sw. und Rinnsteine an der Parker Ave., von der Roosevelt Ave. bis zur 23. Str.: ; Central Constr. Co. S2.05; $2.07. Indianapolis Constr. Co. L2.23; $2.38. I. D. Hoß L2.43; S2.56. FranciS M. Lackey $2.54; $2.62. Sonst wurden, wenigstens soweit zu ermitteln war, in der gestrigen Sitzung der Behörde keine Angelegenheiten von besonderem Interesse erledigt, weil der Mayor noch nicht zurückgekehrt war. Aus dem Staatshause. Gouverneur Durbin hat auf den Brief, welchen er vou Präsident Royse velt empfing und dessen Inhalt wir gestern veröffentlichten, eine Antwort eingesandt, in welcher er mit Vergnü gen dem Präsidenten die Erlaubniß er theilt, den Bricf zu veröffentlichen und ihm für den Inhalt des Schreibens hohe Anerkennung spendet. Die Weltausstellung - Commissäre des Staates werden heute eine Sitzung abhalten, in welcher wahrscheinlich der Contract für den Lau des Jndiana Staats Gebäudes vergeben werden wird. Die StaatZsteuerBehörde wird diese Woche entscheiden, ob die Privilegien auf Kohlenländereien, welche von den LandBesitzern an dritte Parteien verkauft wurden, zu versteuern sind. In Greene County wurden diese Privilegien auf die Steuerliste gesetzt und die Koh leN'Gesellschaften appellirten, in Sullivan weigerten sich die RevisionS-Be-hörde die KohlenPrivilegien auf die Steuerliste zu setzen, und der Assessor appellirt. Sertha Loge No. 43, D. O. H. Installation der neuen Beamten. In der letzten Versammlung der Hertha Loge ?Zo. 43, D. O. H., wurden folgende neuen Beamten unter ent sprechenden Ceremonien in ihre Aemter eingeführt : - Ex B. Wilhelmina Roeßner. . O. B. A. Zernicke. N. B. Louise Roebke. Schatzm. S. Barmführer. - ' Secr. S. Müller. Finanz Secr. K. Moeller. Führer Elisabeth Hert. Ausfeher-K. Wittenbring. R. H. 3. O. B- Katharine Ham brecht. -L. H. G. O. B. L. Aodemiller. R. H. G. u. A. L. Manny. ; . H. G. U. B. L. Schako. Innere Wache Kath. Mayer. Aeußere Wache Anna Kluge. - -TrusteeS Elisabeth Hert, Kath. Hambrecht und Kath. Mayer. TS Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho'S Longfellow".'
St. Joseph's Unterst. Verein.
In der gestern Abend abgehaltenen Versammlung des obigen Vereins wurden die folgenden neuen Bamten er wählt : Präs.: JoS., Schneider. . . Vice . Präs. : Martin Sueß (per Accl.) Secr.: Carl Buennagel ... , ' Schatzm.: Geo. Paetz. 2. Secr.: E. E. Behringer. Comite : 1. District, JoS. Zimmer. 2. District: Hy. rote. 3. District: ChaS. Halbleib. 4. District: JoS. Loechle. 5. District: John Engesser. 6. District: John Ebner. , 1. Marschall: Jacob Buennagel. 2. Marschall: Jo5. Strack. 3. Marschall: JoS. P. Loechle. 1. Fahnenträger: NicolauS Schroth. 2. Fahnenträger: H. A. Volz. Thürhüter: Carl Sueß. Eine Fahrt auf Tod oder Leben,' Welche die Polizei genauer untersuchen soll. Gottlieb Jrick von No. 1505 Varth Ave,, meldete gestern Abend der Psli zei, daß er auf der Virginia Ave. nahe der Buchanan Str., als er per Zweirad heimfahren wollte, von einem Au tomobil niedergerannt wurde, , das mit unheimlicher Geschwindigkeit daher saufte. Frick'S Zweirad ging in die Brüche, doch bemerkte er an dem Auto" die Initialen C R. tt.". und deshalb bat er die Polizei, den Besitzer zu ermitteln, damit er gegen denselben klagbar werden könne. Beinahe gleichzeitig berichtete , Dr, Moore von No. 302 Virginia Ave. der Polizei, daß er auf, der Avenue den ArzneiKoffer eines DoctorS gefunden habe, welchen derselbe bei einer Auto mobilfahrt über die Avenue verloren hatte. Indianapolis Postosßce ClerksAssociation. Z' Die Indianapolis Postoffice Clerks. Association hat folgende 'Beamte er wählt: V: Präsident Albert Steele. ; VicePräsident Wm. I. Goerch?,'. Torres.-Secretär Jesse D. Wall" Finanz Secretär John Manning. Schatzmeister E. Finney. Delegaten für die vom 7. bis 12. Septbr. in Nashville stattfindende Na tional'Convention: H. Tansy. und Jeremias W. Marsens. , John Weber's Wirthschaft, No. 764 West North Str. Grund eigenth ums Uebertragungen. Wm. E. Neff an Frank F. Chadron, Theil von Lot 153, Woodruff Place. S2100. , Mary A. CollinS an Walter A. Johnson. Lot 40, Becker's West Washington Str. Add. $1500. Lewis W. Beasley an MinnieLange, Lots, 18. 19 und 20, Baker'S Haughville Add. $1300. Die E. C. A t U n S Co. benutzt seit gestern künstliches Gas zum Heizen ihrer Dampfkesseln. Gottlieb L euthard t, Sie gemüthliche tfaV Ecke Noble und Market Str Die Meldung, das; die Darm städter Hochzeit nicht zu einem Anlasse einer Fürsten-Zusammenkunft genommen wird, bestätigt die Gerüchte, nach welchen eine ernstliche Störung zwischen den Höfen von Berlin und London be steht. Die Vorboten der obigen Mel düngen zeigten sich schon in der verschärften Preßfehde zwischen den beiden Ländern, an der sich zum erstenmal auch die halbamtlichen oder officiösen deutschen Zeitungen betheiligten. Den Gewinn dieser unerfreulichen Wendung zieht in erster Linie Rußland, während in der an sich schon düstern Friedens läge ein neues Element der Beunruhigunz getragen wird. An deutschen Unive r sitäten haben elf Damen im Stüdienjahre 19011902 den Dottortitel erworben, davon fünf, in Heidelberg. zwei in, Halle, je, eine in Berlin, Frei, bürg, München und Straßburg. Vier waren Medizinerinnen, die anderen studirten Philosophie.. Philologie. Kunstgeschichte. Geographie, Nationalokonomie und Zoologie. ' '(
Et n z w e tselhaftes Verbot des Verkaufs vn Cigarren in Vastwirthschaften, .''Ämlich während der für die offenen Ladengeschäfte verbotenen Zeit, strebt der Centralverband deutscher Tabak- und Cigarren - Ladeninhaber an. Er hat in dieser Sache eine Eingabe an den Bundesraih gerichtet, in der er die Schädigung der Cigarrenhändler durch den Cigarrenverkauf in Gastwirthschaften nachzuweisen versucht. ' JnParis feuerte kürzlich Baron Raoul Vaux, um einen thätlichen Angriff seines entlassenen Dieners Tary abzuwehren, seinen Revolver auf denselben ab. Dem Diene: wurde der Arm durchschossen. Baron Vaux, welcher sich 1899 unter den Angeklagten des Staatsgerichtsprocesses befand, ließ die stets ' erneuten, durch Drohungen bekräftigten Geldforderungen seines Dieners' unberücksichtigt, was den Diener zu dem thätlichen Angriffe veranlaßt haben dürfte. Ein blutiges. Liebesd r a m a hat sich kürzlich im Kreise Osthavelland. Provinz Brandenburg, abgespielt. Der.ZZmmermann Schlusin in Kremmen hatte im vorigen Jahre seine Frau verloren. Der Wittwer mit , sieben Kindern nahm darauf zur Führung des Haushalts eine Nichte zu sich, der er später Heirathsanträge machte.. Das junge Mädchen, das vorher einem anderen Manne ihr Jawort gegeben hatte, lehnte es ab, den Onkel zu heirathen, verließ vor mehreren Tagen dessen Haus und - begab sich in ein benachbartes Dorf, wo der Bräutigam wohnt. Dort traf nun der abgewiesene Freier ein und feuerte auf seine Nichte im Beisein ihres. Geliebten drei Revolverschüsse ab, die das Mädchen anscheinend schwer verletzten. Der Thäter, der sich ruhig entfernte und sich auf der Rückkehr nach Kremmen seines Verbrechens rühmte, wurde verhaftet. JnPretoriaveranstaltete kürzlich eine Anzahl von Burenfrauen zu Ehren der durch ihr Wirken in den Concentrationslagern bekannten Miß Hobhouse einGartenfest. Dem Standard" wird darüber mitgetheilt, daß die Commandanten Botha, Smuis. Beyers. der Pfarrer Bosman und Andere theilnahmen. Die Burenfrauen Pretorias überreichten der Eefeierten eine Adresse, in der sie sagten, daß der Name der Miß Hobhouse in ganz Südafrika bekannt sei. In ihrer Antwort sagte Miß Hobhouse, daß ihr Ziel jetzt sei, zwischen Engländern und Buren ein Friedensband zu knüpfen. Die Herren Smuts und Beyers dankten Miß Hobhouse herzlich für die Liebesarbeit, die sie während des Krieges unter der Burcnbevölkerung betrieben habe.' Eine Versöhnung. der beiden Rassen sei erschwert durch das Verbalten Chamberlains. Man habe diesm mit aller Achtung gebeten, daß er die Klagen der Buren berücksichtigen möge, aber die Bitte sei erfolglos gewesen. Chamberlain habe ihnen auf die Bitte hin lediglich Ungeduld' vorgeworfen. D.i e i n d e m S p e z i a l i t ät e n - T h e a t e r Marigny in Paris versammelten Zuschauer waren neulich Abends Zeugen eines schrecklichen Vorganges. Beim Schlußtableau des Luft-Balletts .Die , Wasserfecn" riß das Hauptseil, an dem fünfzehn Fiaurantinnen hoch über dem Boden der Bühne schwebten. Die Unglücklichen stürzten sämmtlich in eine Versenkung hinab. Die meisten don ihnen erlitten Kieferverletzungen und Rippenbrüche, eine der Damen verlor ein Auge. Ein Theaterarzt war nicht anwesend, die erste. Hülfe leistete ein Logenbesucher, Dr. Thomas, im Vereine mit , der Schauspielerin Möalie. Krankenwagen trafen erst eine Stunde nach dem Unfälle am Marigny-Theater ein. Die angestellte Untersuchung ergab, daß die Bühnenmaschinerie schon am Nachmittag nur sehr schwer funktionirt hatte. Eine Reparatur erschien aber unmöglich, weil wegen des Nalionalfestes kein Arbeiter aufzutreiben war. Und so wurde bestimmt, daß drei Figurantinncn weniger als gewöhnlich zu verwenden seien; wie ungenügend diese Vorsichtsmaßregel" war, zeigten die traungen Folgen. . SeiteinigerZeitstellt sich in der, chirurgischen Klinik des Professors Büdinger im Allgemeinen Krankenhause in Wien regelmäßig eine Dame ein, die mit gespannter Aufmerksamkeit den Erläuterungen des berühmten Chirurgen über Patienten und Operationen beiwohnt und ihn gleich seinen Assistenten an die Krankenbetten begleitete Die Dame, deren Erscheinen natürlich das größte Aufsehen erregte, ist Niemand anders als das Mitglied derWiener Hofoper Frau Laura Hilgermann. Man .hat schon öfter gehört, daß Bühnenkünstler - die Stätten des Elends und die Hospitäler aufsuchen, um für einzelne ihrer Rollen Studien nach dem Leben zu machen. Dies ist aber bei Frau Hilgermann nicht der Fäll. ' Ihr ist das Studium der Medizin, zunächst der Chirurgie, nicht Mittel zum Zweck, sondern selbst Zweck. Professor Büdinger hat sich, um ihrem Wissensdrang entgegenzukommen, in liebenswürdiger Weise bereit erklärt, sie zunächst in populärer Form über das Wesen seines Spezialfaches zu unterrichten. Im nächsten Semester aber will Frau Hilgermann sich als außerordentliche Hörerin der Medizin an der Universität inskribiren lassen und regelrecht studiren, vorausgesetzt natürlich, daß ihr ihre Thätigkeit an der Oper die Zeit dazu läßt.
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