Indiana Tribüne, Volume 26, Number 299, Indianapolis, Marion County, 10 August 1903 — Page 4

Jndlana Tribüne, 10, August 1003

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jndiana Tribüne. HerauZzeAeben von der Suttnberg G. Indianapolis, Ind.

harry O. Thudium t Präsident. GeschiiftSlocal: No. 31 Süd Delawae Straße. TELEPHONE 2KS. Mnerei at the Post Office of Indianapolis as second class matter. Von der Weltausstellung. Während der heißen Tage während der Weltausstellung in St. LouiZ wird nicht nur künstliche kalte Luft das 23er weilen in den Gebäuden angenehm ma chen. sondern auch künstliche Schneegestöber werden erzeugt werden. Das Bequemlichkeitskapitel schließt ferner die Beförderung der Besuchermassen inner, halb des Ausstellungsplatzes in sich. Da haben wir zuerst die Jntramural bahn, die wesentlich dazu betragen wird, das Besichtigen der Weltausstellung dem Publikum zu erleichtern. Mit dem Bau derselben ist bereits b.'gonnen wor den, thatsächlich ist ein Theil schon vorHanden, denn die für ConstructionS zwecke (Beförderung von Material) die nenden Geleise werden für die Jntra--muralbahn benützt werden. Dieselbe wird auf das solideste gebaut werden und auf ihrer ganzen Länge ein Doppelgeleise haben, waS schon an sich eine Garantie für die Sicherheit des Verkehrs auf derselben gewährt. Sie wird zwei Terminalschleifen (Loops) zu beifcc;; Seiten deö Haupteingangs an der Nordostecke des Ausstellungsterrains haben. Wenn der Besucher die Wagen dieser elektrischen Bahn auf der Ostseite des Eingangs besteigt, so bringen ihn dieselben entlang der Nordseite der großen Ausstellungspaläst', nämlich der Gebäude für Fabrikwesen, feine Künste, dem Pavillon der Presse und über einen Trestlebau zum Vereinigten Staaten Gebäude, ungefähr 70 Fuß höher als der Punkt, an welchem die Fahrt begann. Die Bahn geht dann der östlichen Umzäunung deZ Ausstellungsterrains entlang bis nahezu an den südöstlichen Eingang, so daß sie also die Gebäude der einzelnen Staaten fast umkreist, indem sie sich wieder nach We sten und Norden zum Kunstpalast wendet. Von hier geht sie in südlicher Richtung weiter zu dem World's Fair Hotel, in welchem 6000 Personen Logis und Mahlzeiten erhalten können, ohne das Ausstellungsterrain verlassen zu müssen. Von diesem Hotel aus läuft die Iniramuralbahn westlich in die Nähe der Agricultur und Horticulturgebäude, dann nördlich von diesen bis in die Nachbarschaft der Philippinen-Ausstel-lung, der sechs Acker bedeckenden, aus Pflanzen hergestellten Landkarte der Vereinigten Staaten und den Gebäuden für Forstcultur. Jagd und Fischere!. DieBahnlinie westlicher Richtung setzt sich dann nach dem Felde für Athletische Zwecke fort, wo sie sich in zwei Theile abzweigt, von denen der eine östlich, der andere westlich von dem Felde läuft, worauf sie sich vereinigen und die ganze Nordgrenze des Ausstellungsterrains entlang gehen und schließlich wieder am Haupteingang anlangen. Diese letztes Strecke berührt die Gruppe, die durch das Administrations- und das Frauengebäude, sowie die Halle für die abzuhaltenden Eongresse gebildet wird, denen sich die Ge bäude der ausländischen Mächte und die für Transportation und Verschie dene Industrien anreihen. Die Bahn wird mittelst Elektricität betrieben und auf ihrer ganzen Länge mit Ausnahme der Halteplätze der Sicherheit wegen eingezäunt sein. Die World's Fair Minature Rail road ist der Name zweier anderer Bah nen, mit deren Bau am 1. September angefangen werden wird. Die Unter nehmer wollen 8200,000 darauf der wenden. Die eine dieser Bahnen wird hauptsächlich dem Vergnügungsterrain (The Pike) dienen und die andere Je rusalem, d. h. die Repräsentirung der Heiligen Stadt zum Endpunkt haben, in welchem ein Wartesalon von architektornscher Schönheit eruchtet werden soll. Von Jerusalem aus wird die Bahn an den beiden Restaurantspavi lionS in den EaZcadegärten und an den Pavilion von Deutschland und dem Gouvernementsaebäude vorüber, an der Fischerausstellung und dem Wi souri Staatsgebäude vorbei die Haupte Avenue hinauf zu den Bauten der einzelnen Staaten und nach Statler'S Hotel laufen. Für diese letztere Linie, die Steigungen zu machen hat, wird

ein Geleise von 22 Zoll Spurweite mit starken Schienen und entsprechend großen Locomotiven verwendet werden, für die andere Linie, die sich auf ebener Bahn hinzieht, welche an dem

Pike hinläuft, werden die Locomotiven von leichterem Kaliber, die Schienen weniger stark und die Spurweite etwas schmäler sein. Diese Locomotiven werden in den Werkstätten der Unternehmer in Niagara Falls, N. I., gebaut. Der Preis für eine Rundfahrt wird 10 Cents betragen. Für ältere Personen und solche, die nicht gut zu Fuß sind, werden sowohl im Innern der Gebäude, wie auch in den Anlagen Rollsessel in hinreichender Anzahl vorhanden sein und außerhalb im Freien den Besuchern Automobilsessel zur Verfügung stehen. Es wird mit einem Worte an nichts fehlen, was zum Comfort der Besucher beizutragen vermag, wie denn überhaupt für Alles Sorge getragen werden wird, was die Sicherheit und Bequemlichkeit des Publikums erheischt. Wenn der kontinentale Verband Deutscher Vereine in Gemeinschaft eine Kundgebung plant, sollte unter allen Umständen Indianapolis die Feststadt sein. Roosevelt will keine anoeren öi ter neben sich dulden. Generalleutnant MileS hat den blauen Brief erhalten. Nun ja, MileS konnte 92 Meilen in einer Tour reiten, während der Präsident es nur auf 40 brachte u. außerdem war MileS ein zu ehrlicher Verfechter der Tapferkeit des Admiral Schley. Selbst im Tode noch wirkt der letzte Woche verstorbene Redakteur zhanklin vom Evansville Courier" bahnbrechend. Dadurch, daß er die Einäscherung seiner Leiche letztwillig, wie sein Bruder vor ihm, testamentarisch bestimmte, machte er auch das gebildete Amerikanerthum auf die ethischen und sanitären Vorzüge der Feuerbestattung aufmeiksam. Marine'Lieutenant Eddie", der sich jetzt in Schwulitäten befindet, weil er der Millionärswittwe Baxter Trevis, einer Zwanzigjährigen, zu arg nach Ma trosenart, den Hof machte, machte vor einiger Zeit voon sich reden, als er die Absicht hatte, die Nichte von Chauncey Depew zu heirathen. Der Senator hatte angeblich für das junge Paar die Summe von einer halben Million ausgesetzt, als ihn der Offizier wissen ließ. daß dies nicht genug fei, um eine junge Dame zu heirathen, die in Luxus und süßem Nichtsthun erzogen worden sei. Chauncey Depew soll damals recht zornig geworden .sein, und aus der geplanten Heirath wurde natürlich nichts. Jetzt will der Bräutigam der Fr.u Trevis auf Revolver mit ihm losgehen, Eddie aber besteht auf krumme Säbel. Da sein Gegner aber vor allem Schneidlgen" Respekt hat, wurde aus dem Duell nichts. Nun verlangt Frau Trevis die Entlassung deZ Schwerenötherö aus dem BundeZdienst Onkel Sam wird aber wohl Eddie behalten, denn forsche SeeleutnantS kann er brauchen. Ter unzufriedenste Mensch in ganz Oyster Bay kurz nach dem Eintreffen Sternburg's war der prominente Miry Townsend. Er hatte sich mit einigen Freunden in den letzten Tagen eifrig beredet, auf wieviel Salutschüsse wohl ein Botschafter Anspruch erheben könne. Da die Frage schwer zu entscheiden war, beschloß Townsend, Speck von Sternburg mit einem Senator zu rangiren und ihm 14 Schüsse zu geben. das heißt nicht in den Leib, sondern zu seinen Ehren. Als der Zug einrollte, da standen die Kanoniere an ihren Geschützen, wie die Artilleristen der Engelsburg bei den früheren Papst. Wahlen, allein in letzter Minute nahte das Verhangniß. Von Sagamore Hill aus kam die Nachricht, daß die Schießerei nicht am Platze wäre. Unter heftigen Protesten gegen die Umgebung des Präsidenten und seine Sekretäre, die in Alles die Nase steckten", packte Townsend seine Böller wieder ein. Die AntrittZ-Audienz war ein großer Tag sür Oyster Bay. Die Bewohner, schaft war in hellen Haufen ausge rückt, da sie hofften, den Botschafter beim Verlassen des Hotels in voller Uniform begrüßen zu können. Leider legte Sternburg die zierliche Hofklei dung erst in I. West Roofevelt's Haus an, sodaß keine feierliche Umfahrt" durch die Straßen mehr möglich war. Nichtsdestoweniger fühlte sich ganz Oyster Bay in gehobener Stimmung. (Morgen Journal.)

Deutsch -Amerik. National-Bund.

Eine Neunion aller deutschen Vereinigung des amerikanischen Continents vorgeschlagen. H.'rr Jos. Keller, Vice . President des Verbandes Deutscher Vereine von Indianapolis und Beisitzer von Indiana in der National-Executive des Deutsch-Amerikanischen National-Bun-' des hat von Bundes-Secretär Adolph Timm in Philadelphia das folgende sich selbst erklärende Rundschreiben erhalten. Deutfch-AmerikanischerNational-Bund. Philadelphia, 4. Aug. 1903. Bundes-Präsident Dr. Hexamer unterbreitet der National - Executive den Vorschlag, der National Bund möge im nächsten Jahre in St. LouiS zur Zeit der Weltausstellung einen Deutschen Tag, vielleicht mit einer Convention, arrangiren. Der Secretär erlaubt sich, zu diesem Vorschlage das Amendement zu stellen, statt einer Convention mit dem Deutschen Tage eine Reunion aller deutschen Vereinigungen des amerikanischen Continents zu verbinden. Die Beisitzer sind gebeten, ihre Ansichten umgehend einzusenden, damit zustimmenden Falls sich der Secretär noch vor der Baltimore? Convention mit den maßgebenden Kreisen in St. LouiS in Verbindung setzen, respective dieselben sondiren kann. Die Arrangirung eines Deutschen TageS dürste dem Ansehen und Einflusse des Nationalbundes sehr förderlich sein, und die deutschen Vereinigungen von t. Lonis, mit denen der Nationalbund durch den Schillerverein in sehr loser, ungenügender Verbindung steht, anspornen, eine kräftige StädteVereinigung zu bilden. Der Secretär hält eine weitere Convention im nächsten Jahre für ver früht, dagegen eine Reunion der deutschen Vereinigungen des amerikanischen Continents auch für das deutsche Selbstbewußtsein in Süd-Amerika fördernd, wo Verbände nach dem Muster des Nationalbundes gegründet werden. Noch mehr zu empfehlen wäre eine Reunion der germanischen Völker der Vereinigten Staaten, um dann dabei durch Vortrüge berufener Germanistcn dem Angelsachsen-Rummel den schon so lange verdienten Todesstoß zu versetzen und dadurch dem Germanenthum auf der ganzen Erde neuen Impuls.' zu geben. Adolph Timm, Secretär. Herr Keller hat nun sofort Herrn Timm erwidert, daß er dessen Vorschägen und Ansichten herzlich bei' stimme, aber nicht demPlane, die Reunion der deutschen Vereinigungen des amerik. Continents i n S t. Louis abzuhalten. Denn in St. Louis hätten soweit deutsche Bestrebungen wie auch ver Bund herzlich wenig Unterstützung gefunden, und wenn eine solche Convention veranstaltet werde, sollte sie unbedingt in Indianapolis abgehalten werden. Hoffnung aus Rettung Trotz bei gefährlichen Verletzungen. Am Samstag Abend war auf der Washington Straße, nahe dem Sherman Drive, beim Ueberschreiten der Straße der 13jährige Ernest Bursord von No. 56 Bradley Straße, ein taubstummer Knabe von einer Greenfield niedergerannt und dermaßen verletzt worden, daß die Aerzte, die sich seiner annahmen, an seiner Rettung verzweifeln wollten. Denn Ernest hatte au ßer innerlichen Verletzungen und Quetschungen etc. auch 2 Schädelbrüche er litten. Im St. Vincent'S Hospitale, wo Ernest Pflege fand, entfernten die Doctoren Lowry und Spencer nicht weniger als 6 Splitter der Schädeldecke des Knaben. Glücklicher Weife scheint diese Operation ihren Zweck erfüllt zu haben; denn gestern wurde aus dem Hospitale berichtet, daß das Befinden Erneft's sich bedeutend gebessert habe. Gute Aussichten in Marion. StaatZ.Arbeits-Commissär McCor mack ist aus Marion zurückgekehrt. Er sagt, daß alle Anzeichen darauf hindeuten, daß die Differenzen zwischen den Fabrikanten und den Streikern in den nächsten Tagen beigelegt werden ' würden. Heute findet eine Conferenz-zwi-schen Comites der beiden Parteien statt.

Nachrichten aus Jndiana. Lieber 10 Jahre im Reformatorium als 14 Monate I e f f e r s o n v i l l e. Ein Veamter deZ hiesigen Reformatoriums hat in Cincinnati den vor zwei Jahren auf Parole entlassenen Sträfling Jean Dra, alias Eugene BeauveiS vom dor tigcn Kreisgericht in Empfang genommen, und der Mann wird nun den vollen Rest seines Straftermins in Jeffersonville absitzen müssen. Dra war ein Insasse des Arbeitshauses und wäre vielleicht nie an die Jndianaer Behörden ausgeliefert worden, wenn er sich nicht mit einer Anzahl von Mitgefangenen an einer Revolte betheiligt hätte. Die Ursache der Rebellion war zu viel Arbeit uud zu wenig zu essen! Die Sträflinge wurden von den Wächtern überwältigt, und die Folge war, daß die Anführer in Dunkelzellen eingesperrt wurden. Der Sträfling selbst hatte seine Auslieferung veranlaßt. Vor dem Criminalrichter erzählte er nähmlich, das Arbeitshaus fei die schlimmste Strafanstalt des Landes, besonders wegen der Nahrung und der harten Arbeit. Das sei im ganzen Lande bekannt und Verbrecher gingen daher viel lieber nach dem Zuchthaus. Ost seien das Fleisch und andere Lebensmittel, welche als Gefangenenkost dienten, kaum genießbar, doch trotz der Mangelhaften Nahrung müßten die Sträflinge schwerer arbeiten, als in irgendeiner anderen Strafanstalt. Aus diesen Gründen habe er sich der Revolte angeschlössen, denn er glaubte, er könne vielleicht entfliehen. Da die Revolte ihren Zweck verfehlte, versuchte er auf eine andere Weise aus dem Arbeitshause zu entkommen. Er verrieth sich selbst an die Behörde in Jeffersonville, welcher er schrieb, er habe die Bedingungen seiner Parole verletzt und man möge ihn daher abholen. Der Sträfling erklärte, daß er lieber im hiesigen Reformatorium zehn Jahre als im Cincinnatier Arbeitshaus noch die vierzehn Monate, welche er noch abzubüßen hätte, brummen, möchte. Vor dem Lynchen geschützt. Valparaiso. Am Samstag Abend hatte es für eine kurze Spanne Zeit den Anschein, als ob von Seiten eines Mobs ein Versuch gemacht wer den würde, den Farbigen John Wilson aus dem Gefängniß zu holen und aufzuknüpfen. Derselbe hatte am Nachmittag den Versuch gemacht Frau U. S. Biggs, die Frau eines Farmers in Washington Tp., Porter Co., zu vergewaltigen. Der Ueberfall wurde alsbald bekannt und die benachbarten Farmer versammelten sich und machten sich an die Verfolgung des Schurken. Derselbe wurde schließlich bei dem Dorfe Wanatah. 10 Meilen westlich von Valparaiso, von zwei Depuly-Sherisss festgenommen, welche ihn sodann in der hiesigen Bastille ablieserten. Keine Farbigen in RockPort gewünscht. E v a n s v i l l e. Schon seit drei Jahren, als ein Neger, der einen dortiqn Barbier ermordete, von einem weißen Mob in Rockport, Ind., gelyncht wurve, sind in Spencer County'Z Hauptstadt gar ost Zusammenstöße zwischen Negern und Weißen vorgekommen und die Erbitterung der Letzteren gegen die farbige Rasse scheint dort immer stärker geworden zu sein, besonders aber seit den kttrzlichen Un ruhen und Anti-Neger ' Demonstrationen in unserer Stadt. Jetzt scheinen die Unruhen ;rn Rock Port wieder mit aller Macht ai's's Neue ausbrechen zu wollen, und die weißen Bewohner der Stadt scheinen fest entschlossen zu sein, in Zukunft keinen Neger mehr in Rockport zu dulden. An alle Neger sind mit d:r Schreibmaschiene geschriebene und mit Wei ßer Mann" unterzeichnete Briefe gesandt worden, in welchem die Absender den Schwarzen in verständlichem Tone klar machen, daß sie unbedingt scbleu nigst aus Rockport verschwinden und sich eine andere Heimath suchen müssen, wenn sie nicht mit Gewalt aus der Stadt vertrieben werden wollen. Die Drohbriefe haben unter den Negern Rockport'S eine Panik hervorgerufen und viele schwarze Familien haben sich bereits zu? Flucht veranlaßt gesehen. Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho's Longfellow".

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