Indiana Tribüne, Volume 26, Number 297, Indianapolis, Marion County, 7 August 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne, 7. August 1903

7

I,imI.i,iI.u.Uii,.JmM.,...M ,oiI ..tii..

1 3ic ahvt nzn$ (liick amm Paul DsKar HSckcr f firn'-ll'tMn'h y.t''"'i.r".Tnummw'pTg (Fortsetzung.) PapaZ Mißgeschick hat mir bitter leid gethan. Ich Hesse aber, Katz Maia, die ja noch nie den Muth verloren, die immer das Talent gehab! hat. gesunkene Hoffnungen wieder aufzurichte, neu zu beleben, daß sie auch diesmal unsern armen, alten Papa in seiner Ler.atheit nicht ohne Trost lasicn wirr. Mein orchlag geyl also dahin, kleine Liselotte, Du möchtest möglichst bald die Koffer packen und hierherkommen. Paris ist himmlisch! Ich kenne jetzt London, New Iork, Kopenhagen, Spaa, Brüssel, Edinburg und Bordeaux aber ich möchte nirgend, nirgendwo anders leben als hier in dem entzückenden, lästerlichen, theuren, nichtsnutzigen, lieben, schauderhaften Paris. KU mir Teil! kleiner Leutnant, der übrigens ein ganz reizendes Kerlchcn ist, erzählte, wie sich das Leben so bei Euch an der Grenze abspielt, da überkam mich ein ganz unsagbares Erbarmen mit Tir, meine arme, kleine Maus. Keine Toiletten, kein Theater, keine Gesellschaften, keine Fahrten in's Bcis. keine Feste, keine Empfänge Brrr! Ich glaube, ich hielte es in Eurem unglückseligen Chateau-Lanney keine drei Tage mehr aus. Und das ist auch wirklich für ein hübfches, frisches, junges Tina, wie Du's nach Donats begeisterter Schilderung sein mußt, entschieden kein geeigneter Aufenthalt. Also nochmals, mein Herzblatt, pack' Teine Koffer und komm' schleunigst. Tu wirst Augen machen, wenn Tu Paris siehst. Aber wirst Dich schnell hi:r zurccht finden und es lieben gleich mir. Ich kann mir heut' kaum vorstellen, daß es eine Zeit gegeben hat. in der ich Paris noch nicht kannte. Und Tu armer kleiner Sta.armatz bist also überhaupt noch nie, nie, nie-mal-aus Teinem kleinen Nestchen herausgekommen? Ja. Herzenskind, wie hast Tu das nur überstanden? Weißt Du. -ich mache mir jetzt schwere Vorwürfe, daß ich mich noch nicht früher um Dich gekümmert habe. Aber die Zeit ist mir so im Flug vergangen. Und ich habc thatsächlich, wenn ich an Dich dachte, Dich mir noch immer als die kleine Krabbe vorgestellt, die eben noch als Nesthäkchen unter Mutters Fittiche gehörte. Jetzt komm, komm, komm, mein Schatz, damit ich Dich endlich einmal von Angesicht zu Angesicht sehe. Dein letztes Bild ist drei Jahre alt. Darauf habe ich Dich überhaupt nicht wieder erkannt. Es schien mir gar nicht verwandt mit dem Bild, das ich von Dir in der Vorfiellung hatte. Darum hat es auch keinerlei Eindruck auf mich ausgeübt. Ach. was werden wir einander zu erzählen haben! ..Denk nur, ich soll nun auch endlich meinen eigenen Wagen bekommen. Natürlich Automobil. Eine entzückende Charette: das erste Modell eines Luxuswagens aus unserer Fabrik. In Edinburg war es zu scheußlich. Tort gibt es nur ganz Reiche und ganz Arme. Da wir leider Gottes zu den ersteren nicht zählen, gottlob auch nicht zu den letzteren, nahmen wir eine ziemlich unglückliche Mittelstellung ein. Ich kann Dir kaum schildern, wie mich das immer gepeinigt hat, wenn ich an den Sommernachmittagen m Fuß mit den Kindern zum Arthurssttz emporklettern oder im elenden Fiaker zum Calton Hill oder an den Firthsstrand trotten mußte, wahrend die anderen Faoruan tensrauen es der allerersten Aristokratie gleichthun konnten, Wagen und Pferde besaßen, oder doch jederzeit ihren Chauffeur mit dem Automobil herkomrnandiren dursten. Das hat sich nun endlich alles gewendet. Wir haben eine entzückende Wohnung in der Avenue Victor Hugo, kaum zehn Minuten vom Bois, wo an den Nachmittagen immer der weltberühmte Korso stattfindet. Das ist ein Leben und ein Reichthum, ach. Liebste. Tu machst Dir keinen Begriff davon. Vor allem diese wunderbaren Tonet ten. Es gibt auf der ganzen Welt keine Frau wieder, die sich so meisterlich zu kleiden verstünde, wie die Pariserin. Wer Blick dafür hat, weiß die echt: Pariserin sofort von der Fremden zu unterscheiden. Es ist mein ganzer Stolz, daß mich Jedermann für eine geborene Pariserin halt. Komm nur recht, recht bald. Lieb chen, damit Du an meinem Glücke An theil nimmst. Es geht mir ausgezeichnet. Ich habe meinen Jan? für Mon tag eingerichtet. Vorläufig muß ich da ja noch viel Durchschnittsbourgeoisie dulden. Aber wenn cri,t vie Sports faifon beginnt, wird es uns schon ge lingcn, auch in den aristokratischen Kreisen ftirn zu fassen. Tas Automo bil hat eine große Zukunft, sage ich Dir. Wer sich ietzt nur richtig in den Sattel zu setzen weiß, der bleibt an der Spitze. Noch eins will ich Dir sagen Liebste: Sei so qut und komme her wie Tu gehst und stehst, laß nicht noch lanz Toiletten für die Reise richten. In Teutschland haben sie keine Ahnung vom Schneidern. Wie ein KostÜMbild aus alter grauer Vorzeit schweben mir heute noch in der Erinnerung die ehrwindigen Toiletten vor. die bei meiner

Hochzeit damals die verschiedenen weiö-

lichen Festgaste m Chateau-Lanney getragen haben. Um's Himmelswillen, Liebste, thu mir das nicht an, daß Du Dich etwa von der guten Mama für Deinen Pariser Aufenthalt im Geqmaz Eurer wallomjchen Nadelkunst, befliß cr.en ausstatten lässest. Die guten Leute dort hüllen Dich wohl m mehr oder minder solide Stoffe ein: aber sie ziehen Dich nicht an. Anziehen in dem Sinne, wie ihn die Pariserin einzig und allein versteht. Da Du Musik treiben willst, em pfehle ich Dir den Professor Vizinard. der jetzt unbedingt der erste am Conservatoire ist. Uebrigens ein bildschöner Mann, in den besonders die Amerikanerinnen. die sich neuerdinas hier in Paris mit Vorliebe auf's Violinspiel gelegt haben, verliebt sind. Er ist nicht billig, erzahlt man mir. Aber gäbe es für mich eine größere Freude als die, meinem Schwesterchen beizustehen? Weißt Tu, Papa hat immer geglaubt, daß ich flatterhaft bin und keinen Familiensinn lesitze. Nun ist es mir eine wahre Erquickung. daß ich Dir endlich beweisen kann, wie lieb ich Dich habe, meine süße kleine Liselotte. Also komm, komm, komm, komm. laß Dich umarmen, sobald es irgend möglich. Ich sehne mich unendlich nach Dir. Gruße Mama und Papa vielmals von mir. George und die Kinder grüßen gleichfalls. Raoul spricht fchon sehr gut französisch, fast ganz ohne schottischen Acc'ent. Aber über Edith wirst Du Dich todtlachen. Es ist das entzückendste Kauderwelsch, das man sich vorstellen kann: es Hort sich noch possirlicher an, als der ehrwürdige Grammatikton von Deinem hübschen kleinen Leutnant, Apropos, Mr. Donat ist hier trotz seines Radebrechens bereits Schnittlauch auf allen Suppen. Er wurde hier in Paris Karriere machen können. wenn er nicht leidiger Weise preußischer Offizier wäre. Aber er ist auch wirklich em zu lieber Mensch. Doch ich verschwatze mich und ich habe heute noch unendlich viel zu thun: zwei Anproben, eine Karte bei der Baronin Zuylen abgeben, ein paar Jours (man nimmt da und dort ein SÄluckchen Thee, bleibt aber nie länger als sechs Minuten) und Abends Galavorstellung tm neuen Winter-Zirkus. Komm, komm, liebstes Schwester chen. Du wirst nun ja wohl baldigst alles mitgenießen. Deine auf rascheste Antwort Hofftnde Schwester Marion." Marions Schreiben hatte auf die einzelnen Mitglieder der Familie Kerr. hovt einen sehr verschiedenen Eindruck ausgeübt. Ten Baumeister hatte es traurig gestimmt. Er konnte es kaum begreifen, daß die Verfasserin dieses fahrigen zerstreuten, oberflächlichen Briefes seine älteste Tochter sein sollte, auf die er seiner Zeit so große Hoffnungen gebaut hatte. Er war in feiner Veschäftigungslosigkeit überhaupt recht grillig und kopfhängerig geworden. Er sah die Welt seit jenen Unglückstagen durch eine graue Brille an. In die materiellen Verhältnisse hatte ihm sein Schwiegersohn Nie einen klaren Einblick gegeben. Nun quälte e? sich mit der Vorsiellung, daß Capitants unter Umstän den über ihre Verhältnisse hinaus Aufwand treiben konnten, was sich dann später wieder rächen würde. zuivna carions Mutter. In ihren Augen hatte sich das Märchen von der Pechmarie, die sich in die Goldmarie verwandelte, nun endlich erfüllt. Wie hart war es sie angekommen, daß ihre schöne, glänzende, verwöhnte Tochter sich in den ersten Jahren ihrer Ehe so karg hatte durch's Leben schlagen müssen. Sie-athmete jetzt aus voller Brust auf. Marion hatte nun doch noch ihr Glück gemacht, das Schicksal meinte es gut mit ihr, es gab ihr, was auch ihr als das Höchste und das ErstrebenZwertheste für ihr Kind erschien: einen glänzenden Verkehr, schöne Toiletten, Feste, ein reiches Heim einen eigenen Wagen! Liselotte konnte weder in Vaters noch in Mutters Urtheil einstimmen. Die Eltern hatten sich rajcher, als sie vordem angenommen, mit ihren Studienplänen einverstanden erklärt. Aber sie las Marions Einladungsschreiben, so verlockend es war, nun doch nicht ohne Skrupel. Die Schwester war von jeher die in allem Bevorzugte gewesen. Liselotte hatte zu ihr aufgesehen wie zu einem höher gearteten Wesen. Viel trug dazu der Ältersunterschied bet. Wenn Marion sich ihr in den Wintern vor ihrer Verheirathung in ihren Ballgewandern prasentlrt hatte, so war deren Pracht dem halbentwickelten Backfisch als etwas Ueberndisches er schienen, ja. Marions Schönheit hatte bei Liselotte geradezu ehrsurchtiae Be wunderung erweckt. Auch die Mama hatte ihre schone Tochter ja fast anacbetet. Marion war überall und jeder. zeit gefeiert worden, während man der unbedeutenden Zwölfjährigen keinerlei Beachtung schenkte. Und wie mystisch. Wie wundttsam war dem sensiblen, immer etwas vereinsamten. Kinde dann der feierliche Akt der Hochzeit, der Trauung in der Kirche, des Llbschieds der Schwester von der Heimath erschte nen! Noch 'ahrelang nachher hatte auch sie, wenn ,ie sich die Schwester vor stellte, nur immer das festliche Bild im Sinne gehabt, m dem si: Marion zu letzt gesehen, an ihrem Hochzeitstag. In Mutters Klage um das harte Loos der armen Marion, die sich in New Nork fast ein Iah? lang sogar ohne Dienstmädchen hatte bebaken

müssen, während sie der Geburt ihres zweiten Kindes entaeaensah. hatte Lise. oauxi gan$ äcnriiqcyi milklllgestimmt. Auch ihr war's wie, ein Verbrechen vorgekommen, das das SchiZsal an Marion beging. Hernach hatte der ernste Studiengang Liselotte selbst

vertieft, ihr den Einblick in andere Kreise und damit in andere Interessen geöffnet. Nun wunderte sie sich darüber, wie fremd sie diesem ersten giößeren Briefe gegenüberstand, den Marion an sie geschrieben hatte. Sie emPfand es schmerzlich und kränkend, daß Marion in dem langen Herzenserguß, dem ersten seit 'vielem, vielen Monalen, mit kaum einem Worte ihres Hatten, ihrer Kinder gedachte. ifdpjie fsdilt es nicht über's' Herz entrecht, den Brief einem Anderen zu zeigen. Sie schämte sich für Marion. Aber die Vorstellung, daß sie dicht vor der Pforte zu ihrem Glück stand, daß sie nur anzuklopfen brauchte, damit sie sich ihr aufthat, bestrickte sie doch immer wieder, ließ ihr keine Ruhe mehr. Marion hatte wohl kaum eine Ahnung, wie ernst ihr's mit der Kunst war; für die Musik hatte sie ja überhaupt niemals besonderes Interesse gehabt. Sie versprach der Schwester einen amüsanten Winter in Paris, das war alles. Liselotte kämpfte noch lange mit sich, bevor sie sich zur Reise entschloß. Was schließlich den Ausschlag tjjfc, war aber seltsamer Weise etwas, das weder mit ihren häuslichen Verhältnissen, noch mit ihren künstlerischen Hoffnungen zusammenhing: es war blos ein schlit?r Gruß von Hans Donat, den ih? Mitte November die Post brachte. Ja, ich komme! schrieb sie daraufhin der Schwester. Ende der Woche reise ich von hier ab." Hernach mußte sie über sich lächeln. Wie streng richtete sie über andere und wie leichtfüßig huschte sie selbst plötzlich über all ihre Bedenken hinweg! Die Erinnerung an einen jungen Menschen, der ihr im Grunde genommen ganz fremd war. wenn er ihr auch rasch Sympathie abgezwungen hatte, genügte, um ihr Verlanaen, hinzukommen, mit einemmal fast stürmisch zu gestalten, so stürmisch. daß es Ernst Mlttwald aussiel. Grüßen Sie Herrn Donat, wenn Sie ihn sehen," sagte der Zeichenlehrer, der bei Liselottens Abschied auffallend bleich war, mit besonderer Betonung. Und dabei sah er die Scheidende mit einem unendlich traurigen Blick an. Viele Bekannte fanden sich auf dem Bahnhof ein, als Liselotte abreiste. Es hatte sich rasch herumgesprochen Mutter KerkhLvt machte ja nie aus ihrem Herzen eine Mördergrube , daß die jungen Capitants nach Paris übergenedelt waren, daß sie ftch jetzt in glänzenden Verhälnissen befanden. Bei dem Unglück, das über den Baumeiste? hereingebrochen war, hatten verschiedene Kreise sich von ihm zurückgezogen, als ob man fürchtete, daß der alte Herr in seiner Mittellosigkeit und Erwerbsunfähigkeit seinen Bekannten noch zur Last fallen könnte. Mit den besseren Aussichten für feine Familie stellte sich nun das alte Wohlwollen der Nachbarn für ihn wieder ein. Kerkhövt hatte sich von Liselotte daheim verabschiedet. Er war menschenscheu geworden. Seine Gattin begleitete die Jüngste aber auf dieBahn. Das kleine Frauchen weinte mit glücklich strahlenden Augen. Immer wieder mußte sie die Brille abnehmen, deren Gläser vorn Wasser anliefen, und mußte sie trocken reiben. Dann kam das letzte Händeschütteln, kamen die letzten Umarmungen mit den Schulfreundinnen, deren neidisch sehnsüchtige Blicke ihr in's Koupe folgten das Dampfzeichen der Lokomotive ertönte und Liselotte verließ Chateau-Lanney. Es war ihre erste größere Neise. Schon als der Zug den schmalen, ziemlich wilden Gebirgskessel durchsauste, den die Warche bei der belgischen Grenze bildet, empfand sie ein leises Heimweh. Sie fühlte, daß sie jetzt mit ihre: Kindheit endgiltig abgeschlossen hatte. Vor ihr lag eine neue, ihr noch fremde, sie beängstigende Welt. Vor ihr lag Paris. 3. K a p i t e l. s war wohl kaum ein größer Geaensak denkbar als der zwischen Liselottens bisheriger und ihrer neuen Umgebung. Die Capitant'sche Häuslichkeit war auf RePräsentation in großem Stil eingerichtet. Und Marion machte die QonneiNs mit einer erstaunlichen Sicherheit und Gewandtheit. Es wollte Liselotte jetzt gar nicht mehr möalich erscheinen, dan sie's noch kurz zuvor im stillen gewagt hatte, die Schwester zu kntisiren. In persönlichen Verkehr besafi Marion et was so Ueberlegenes und dabei doch Gewinnendes, ja, Bezauberndes, daß sie sich selbst daneben als Aschenbrödel vorkam. Marion hatte im Eingang ihre Einladebriefes mit ihrem Alter koket tirt; in Wahrheit bot sie das Bild lirayiender Jugend. Die entbehrungs reichen Jahre in Amerika und Sckott land hatten keinerlei Svuren in ibrem schönen Gesicht hinterlassen. Sie hatte vionoes Haar wie Liselotte, batte e aber neuerdings, wie es schien, noch v . ' ' ' yeuer aeiarvt. denn es Man eine über raschende Leuchtkraft. Ihre dunklen Wimpern und Augenbrauen gaben dem Gesicht, das fein geschnitten war. einen gewissen pikanten Reiz. Ihre Figur war prachtig entwickelt. Sie war dabe aber schlank, fast nock, rnädckenbast. ßi kleidete sie ziemlich alles. Am meisten bevorzugte Ire Emvireaewander und

Prinzeßkleider, in denen ihre schlanke Taille zu erkennen war, ohne daß man ein Einzwängen gewahren konnte. Ueber Liselottens Toiletten amüsirte sie sich herzlich. Nein. Liebchen." sagte sie gleich bei der ersten gemeinsamen C.. r . . ' ... . J.

u-sayri. in oern vorstntfluthlichen Jackett da darf ich Dich nicht auf di? Champs-Elysees mitnehmen. Du mußt zunaazn einmal einen halblangen Herbstpaletot kriegen, sandfarben, mit hohem Biberkragen. Davon hebt sich dann Dein Köpfchen so hübsch ab, daß Du selbst Deine Freude daran haben wirst, wenn Tu Dich im Spiegel beguckst." Es gab g?gen solche Entscheidungen keinerlei Einwände. Tu verdirbst uns ja sonst den Kredit, Herzblatt,sagte Marion lachend. Die erste Zeit verging mit der Besorgung von lauter solchen Kleinigkeiten, die Liselotte, trotzdem sie selbst Geschmack besaß und immer auf eine hübsche und aparte Kleidung gehalten hatte, manchmal fast bis zur Verzweiflung brachten. Ei, ich will doch Staat mit meinem hübschen kleinen Schwesterchen machen," sagte Marion, indem sie in ihrer drolligen Weise Liselotte am Kinn faßte und sich mit ihr lachend hin- und herwiegte. Uebrigens hatte sie auch ihr Versprechen, Liselotte bei Vizinard einzusühren, gehalten. Liselotte war noch nie so befangen gewesen, hatte noch nie zuvor so schlecht gespielt wie bei der Probe, die sie vor dem berühmten, etwas kühlen und blasirten Manne ablegen mußte. Dennoch war er bereit, sie unter die Zahl seiner Schüler aufzunehmen. Bei ihm selbst sollte sie freilich nur alle zwei Wochen einmal antreten. Ihren eigentlichen Unterricht leitete einer seiner vorgeschritteneren Eleven, ein Geigenvirtuose, der im letzten Semester mit dem ersten Preis des Conservatoire ausgezeichnet worden war. Mit großem Eifer nahm sie ihre häuslichen Uebungen auf. Da sie ihr tägliches Pensum immer 'schon in den frühen Morgenstunden erledigte, zu einer Zeit, wo Marion noch im Bett lag, so fand sich in der großen Etage immer ein Plätzchen, wo sie ungestört blieb und selbst niemand störte. Ihre Hausgenossen hatten keine Ahnung von ihrem Fleiß. George Capitant war stets liebenswürdig und aufmerksam, ja, galant gegen seine junge Schwägerin; besondere Herzlichkeit brachte er ih? aber nicht entgegen, das lag wohl überhaupt nicht in seiner Art. Er war den ganzen Tag über in der Fabrik thätig oder hatie Geschäfte in der Stadt. Oft kam er nicht einmal zum Diner nach Hause, so daß er seine Damen manchmal erst Abends in Gesellschaft oder in der Theaterloge traf. Es war jedenfalls eine ganz moderne Ehe, die diese nervösen Menschen miteinander führten: Sentimentalitäten liebten sie beide nicht. Als Liselotte einmal der Schwester gegenüber ihrer Verwunderung über das laue Verhältniß zwischen ihr und ihrem Manne aber doch Ausdruck gab, lachte Marion sie übermüthig aus. Ach Du süße, klein? Provinzialin, Du glaubst also noch an ein ewiges Flitterwochenglück?" Noch seltsamer berührte sie Marions Verhältniß zu ihren Kindern. Die beiden Kleinen waren eigentlich den ganzcn Tag Ü5cr blos auf ihr Fräulein angewiesen. In die vorderen Gesellschaftsräume kamen sie nur Abends zum Diner. Das war so ziemlich die einzige Tagesstunde, in der sich Capitants um ihre Kinder und deren Angelegenhciten kümmern konnten. f Ja, liebstes Herzblatt," sagte Marion zu ihrer Schwester, Du darfst unser Leben hier in Paris nicht mit tem bei Euch da drüben an der Grenze vergleichen. Das sind hier ganz andere Zustände, sowohl in sozialer als auch in gesellschaftlicher Hinsicht." Liselotte meinte: Aber die Menschen sind doch überall dieselben." Du wirst gewiß eimal eine ganz vorzügliche, kleine Hausmama, Lotti, aber wir Pariserinnen haben weder Talent noch Zeit dafür." Ach, Marion, das ist doch frivol, so etwas auch nur im Scherz zu sagen." Die junge Frau lachte herzlich. Ja, wie machen cs denn die anderen Damen hier? Kann man denn einer großen Wirthschaft vorstehen, einen eleganten Salon ausmachen, sich in der Gesellschaft zeigen, einem wetterwendischen Haustyrannen Unterthan sein oder wenigstens ihn m der Repräsentation unterstützen und gleichzeitig auch noch Kinderbonne spielen? Wenn Edith zwei Iahn älter ist, kommen unsere beiden Trabanten selbstverständlich in die Pension." Du, willst sie ganz von Dir weglassen, 'nach außerhalb?" Ja, auf's Land. Da haben sie bessere Luft, ein regelmäßigeres Leben und mehr Ruhe. Das ist jetzt so in Frankreich allgemein Sitte." Und der Sitte könntest Du Dich ohne jede Trauer fügen?" Aber um was sollte ich denn trauern, Herzchen? In der vorzüglichen Pension da draußen auf dem Lande sind die Kinder doch viel besser aufgehoben als hier in der großen Stadt." Ich meine nur, was Du selbst dadurch entbehren müßtest Ach, Liebchen, sei doch ncht so furchtbar sentimental und altmodisch. Millionen Kinder werden- hier in Frankreich so erzogen, wachsen heran, blühen und gedeihen. Hat man Zeit, dann besucht man sie, zu den Festen dürfen sie auf Urlaub kommen. Das find dann .immer doppelte Feiertaae für

beide Theile. Nein, mit den altmodischen Vorurtheilen von Chateau-Lan-ney mußt Du gründlich aufräumen, beste Liselotte, wenn Du eine echte Pariserin werden willst." Den Ehrgeiz habe ich nicht, Marion," erwiderte Liselotte kopfschüt telnd. wirklich nicht." (Fortsetzung folgt.)

Das Saito." Eigenartige, aus Jav ausgeübte Kunst in der L)ekleisuugdranche. Eine bemerkenswerte, auf der Insel Java ausgeübte Kunst ist das Batik," d. h. das Bedrucken oder Bemalen von baumwollenen Stoffen, die den dortigen Eingeborenen zur Bekleidung des Unterkörpers und des Kopfes dienen; am Oberkörper tragen die Leute weiße, schwarze oder bunte Jacken, aus englischen Prints verfertigt. Die Technit des Batik ist einfach genug. Mittels messingner Formen wird das weiße Zeug in den jeweiligen Farben bedruckt, dann wird auf die bedruckten Stellen eine flüssige Mischung von Erdwachs und Harz in .'ißem Zustand aufgetragen; danach taucht man das Stück in die Farbmischung (meistens rothbraun oder indigoblau) zur Herstellung der Grundfarbe. Schließlich wird das Wachs entfernt, wodurch das farbige Dessin zu Tage tritt und der Sarong, Kaen, Slendang, Lantjar oder Stangan fertig ist. Unter Sarong (zugenäht) und Kaen (offen) hat man rockähnliche, sowohl von Männern, als von Frauen getragene Kleidungsstücke zu verstehen; Slendang ist ein langes, schmales Tuch, das um die Schulter gehängt, zur Zier oder auch zum Tragen von Waaren oder Kindern dient; Lantjar heißt das von Männern getragene Lendentuch, das selbst dann nicht fehlt, wenn Beamte in europäischer Tracht oder gar in Uniform erscheinen. Der beschriebene Herstellungsprozeß betrifft billige Batiks, wovon das Stück 40 bis 47 Cents kostet. Die feinen Vekleidungsgegenstänbe werden mit der Hand bemalt. Die Technik ist die gleiche, nur muß bei den feineren Kleidern der Wachsprozeß mehrmals wiederholt werden, jr nach der Zahl der zur Anwendung kommenden Farben. In solchen Stücken wird großer Luxus gLtrieben. Ein schöner handbemalter Sarong oder Kaen kostet oft $9.40 und darüber. Die dritte und schlechteste Art Batiksachen wird in Europa fabrikmäßig hergestellt. Dieft Batiks erscheinen den Javanern ungemein häßlich, schabknenhaft; sie sind mit echter" Waare gar nicht zu vergleichen und stehen dieser mehr nach, als der ordinärste Qeldruck einem Gemälde. Die wahre Batikkunst, vie sie sich besonders in den handgemalten Sachen offenbart, ist eine empirische, ungemein ansprechende, von - jedem den Abendländern bekannten Genre durchaus abweichende Aeußerung des Schönheits sinns. Es sind ha ganz alte Motive, aus der Hinduzeit, oder gar noch älter, Arabesken, die an nichts Bekanntes anlehnen und deren Kraft und Reiz in der Unregelmäßigkeit des Details, bei hoher Symmetrie des Gesammteindrucks besteht. .Andere Dessins sind der Flora entnommen, bald nach occidentalen Begriffen stilgerecht, bald tv'.t zusammengewürfelt arrangirt; oft finden sich auch alle diese Motive in oem gleichen Stück beieinander, aber nie so, daß das Auge beleidigt witd. Das Gleiche gilt von der Wahl und Zusammenstellung der Far.enabtönungen. Grelle,- schreiende Farben, drastische Gegensätze in einem und demselben Stück findet man stets vermieden; der Farbensinn der Vatikkünstler ist so entwickelt, daß jedes Stück auch in den Farben ein harmonisches, dem Auge wohlthuendes Ganze bildet. Jedes Batikstück hat seinen besonderen Namen, wie er bald der Zeichnung, bald der arbenzusarnrnenstellung entnornrnen ist. So hat ein Jangbiruan" (röthlich-blau) genannter Sa. rong shellindigoblaue Grundfarbe, woraus sich das Dessin in Rothbraun hervorhebt, dies in zahlreichen Abtönungen, hie und da gleichsam in das Hellblau verlaufend. Ein zweites Batikmustcr heißt sehr bezeichnend Udanriris" (Sprühregen). Die Tropfen und Strahlen sind in 'Creme und hellern Ocker auf dem indigoblauen Grund eingezeichnet. Ein drittes Muster repräsentirt ein kunstvolles Thier- und Vlumenstück in Sanftgrün,. Erdfarben, Blaßrcth auf Hellem Grund. Bei einer vierten Sarongart ist nur blaue Farbe, aber diese in den mannigfachsten Schattirungen verwendet, so daß dieses Stück ganz den ruhigen, noblen Eindruck eines Delft'schen Porzellantiegels macht. Kaens, also nicht zugenähte, längere Batiks, die zweimal um den Leib gewickelt werden, haben meistens kein im Muster unterschiedenes Vordertheil. Das Batik ist ein Formen- und Farbengedicht von vollendeter Schönheit; selbst bei den billigen, in Jedermanns Bereich fallenden Stücken tritt die Eigenart, der Charakter einer aparten, aber wahren Kunst hervor, die in einer uralten Tradition und in der Volks seele wurzelt. Die Vatiksachen bilden einen Handelsartikel, in dem jährlich Millionen umgesetzt werden. Während sonst auf Java fast alles, woran etwas verdient wird, den Mongolen anheimgefallen ist. befindet sichrer Batikhan. bei größtenteils,! den Händen der Einaeöorcnen.

Feuer - Signale.

I Pennshlv und Market S Engliff's OpernHauA S Eastund N'tt Fork 7 Noble und Michigsn S N. Jersey u. Msss Lv 9 Pine und North 10 Market und Pine 11 Vermont nah Eaft 12 31$. 8 Cpritzenhauz Mass. Ave nab Noble :3 Dezware und Walnut li Jersey u Centra! Ä. 15 Mass. und CorneLLlv Lfh m.d 11. Straße 17 Z!ark Aöe und 12 Ctr .3 Columbia undHillside 19 HighlandLve u.P,att 11 JUinoiS und Et. Jo iS Pennsylv. und Pratt ti Meridian und 11. Str 25 N. 5 Spritzenhaus 15. nahe JllinolZ 26 EenateÄveu.CtCIair 7 Illinois und ZAchigan 29 Pesylvania und 14. 29 Senate Ave. und 13. 31 No. 1 CpritzmhauS JndAöenahMichiga 32 Meridian und LZalnut H California u Vermont 35 Blake und New Aork s Ind. Lv. u. Ct. elair 37 Eity Hospital SS Blake und Norty S9 Michigan und LneS U No. 6 SprZtzenbau Washington nahe West 2 Gsendorf u Wash. , 4S Mffouri u New Dort 45 Meridian u Wash 4 Jllmois und Ohio 47 Capitol ÄS. u Wash 43 Kmgaa'S PorkhauS 4 Straßenbahn Stall W. Washington Str Ll N. 10 Spritzenhaus JllinoiS u Merrill 62 JllinoiS u Louisiana 63 Wett und South 64 West und McCarty b Senate 2ve. u Henry 7 Meridian und Ray VS No. 4 Spritzenhaus MadisonAv.uMor-. 09 Madiion Av. u Dunlop 1 No 2 Haken LciterhauS South nahe Teiawar t Penn. Merrill 3 Telaware u. McCsrty 4 Last und NcEarty 5 New Jersey u. Merrill 7 Lirg. Av. u Bradsha L8 East und Prospekt 9 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Lir Ave. nhe Hur, 72 East und Georgia 73 Ceda und Elm 74 Davidson u Georgt 75 English Av. u Pine 76 SheLy und BateS 7? No. Spritzenhaus Prospekt nahe Chelky 79 Fletcher Av. u Chelby Sl Market u. New Jersey 82 Telaware und Wash. 83 East u Washington 4 New York u. Davidsor 85 Taubstummen Anstalt 86 Ver. Staaten Arsenal 7 Oriental und Wash. 89 Fraucn-Reformat. 91 No. 13 Spritzenhaus Marvland nahe Mer. 92 Meridian u. Gtt'rqia. 93 Meridian und South 94 Pennsölv u. Louisiana 95 Lirgini Ave u. Llab. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 3 Capital Av und OhtA J23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 16. 125 Central Ave und 1!. 126 FandeS und 15. 127 Brookside uild Jupiter 123 Central Ave und 17. 12g Te'aware und 19. 1Z1 Alabama und 11. 132 Bellesontaine und U, 134 College A und LS. 135 Delaware und 13. 136 Alabama und North 137 Newmann und 19. 133 College Ave und 14. 139 Cornell Ave und 13. 141 JandeS un'o 19. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumseh und 16. 143 füeto Jersey und 22. 146 AK,ord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus H'.Kside Ave und is. .43 College Ave und 22. 149 College Ave und 27. 152 Park Lve und 22. 152 S C vu SB Bahn u. 12. 154 Ramsey Are und 10. 156 Stoughton a Newman 157 AtlaS und Pike. 153 Bloyd und Pairpa. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood 1 Arden und Tepot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Blohd 165 Et. Clair u. Seystone 167 Arsenal Av un 23. 163 Bellefontaine und 23. 169 Park Ave ud 10. IM Capital Ave nd 17. SIS Pmnfhlv. .Wichig 24 Jllinm nd 2. 215 Senate Ave und 21. 216 Pennsvlvania und 22. 217 Meridian nd 1. 213 Capital Ave und 2, 219 Broadway und 10. 231 JllinoiS und McLm 234 No. 14 Spritzenhaus Kknwood und 30. 55 JllinoiS und S3. L3S Annetta und 80. 237 No. 9. SpritzfnhwS Udell und Raer 238 Udetl Ladder Wor 239 Jsabcl und 7. 241 Meridian und 24. 242 JllinoiS u St. Clra, 243 Eldridge und 23. 312 West uud Walnut 513 West und 12. 314 Howard und 16. 315 Torbet nd Poca 316 Capital Ave und lt. 317 Northwestern Av u 21 313 Gent und 18. 319 Canal und 10. 324 Cerealine WerkS 324 Vermont und Lynn 215 BismarckuSrantvietr 26 No. 2 EpntzendauS Haughvllle. 327 Michigan u. HolmeS, 823 Michigan u. Concord 41 West und McJntyre 412 Missouri u. Mary land 413 Missouri und rjljio 415 Capital Ave evrgiz 416 Missouri u entutkyA. 417 Senate Ave m Wasy. 421 P und S RuntauS SB. Washington. 423 Irren-Hospital. 424 Mi.Y Av u.JDS 425 Wash and HarriS 426 No. 13 CpntzenlMch W. Washington 427 Oliver und Birch 423 Oliver und OSgood 429 Nordhke und Z)ork 431 Hadley Ave u. Morril 422 River Ave u. MorriS 34 River Ave und Stay 435 Hardmg u. Big 4 R ? 436 Harding und Oltva 437 No. 19 Cpritzenhs'Z MorriS und Hardina, 4fl8 Hrtxn ta&OCäsirP 439 StotfycrM 451 Seilner und S2e 452 Howard und L 53 MsrnS und K-ZpdeS 56 Lambert und SklcMi 57 Nordyk Ave n. Vcan mo WorU 512 West und Ray 613 Kentucky Av u Merrill kit Meridian und MorriS 61 JllinoiS und KansaS 617 Morris und Dakota 618 MorriS und Church 619 Capital A. u McCarty 621 Meridian und Palm 623 Pine vmit Lord 624 Madisor.Ave u kincold 526 Meridian und Belt RZi 627 Carlos und Ray 628 Meridian und Arizona 529 Meridian. Raymond 631 Meridian u. McCa... 622 No. 17 Spritzenhaus MorriS nah West 12 McAerna-.und Douah. 613 East u. Lincoln ni 614 East und Beecher 615 Wright und Sander 617 McCarty und Leaty 18 New Jersey Lic Tvk 712 Spruce und Prospc 713 English Ave. u. Laurek 71 Ctate Tve u.Belt Si X 715 Ehelby uud Beecher 716 State Ave und Dtar.fr 713 Orange und Laurel 7 Ehelby u. &,aaa AV4 721 LexingtonA. Srairtf 73 Fletcher Ave .Opru '.24 State Aveu. Pleesan. 725 Prospckt und ?leasa 726 Orange und Harla 723 Liberty und Mea 729 Nole und South 812 No. 16 Spritzenhaus Ost Washington Ltr 813 Market und Noble 814 Ohio . Highland Av 815 Michigan . Highlant 816 Market Arsenal Av, 817 Ost 6 Clair md Union Bahn Seleise. , b21 Pan Handle EhopS 823 Lemont mid Walutt 824 Wash. und State Atz. L2ö Madden'S Lounge Falx 82 Tmker und Dorsey 27 Wash. und VeviSe V 829 No. 12 Spritzenhaus Beville nahe Michigs, 831 Southeafter As und Woodstde. 82 Wash. und Dearbor? 834 Southeafter und Arsenal AveZ. 885 New Dort und Tempi, 12 JllinoiS und Msrhl. 913 JllinoiS und Märtet. 14 Penn, nd Wash 915 Ttlaware und Spezial Signale. krsten Schlage, zweiter Alarm, Aweitm 2 Schläge, dritter Alarm, Dritten 2 Schlage, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer auZ und Schlauch ausgerollt. 3 Schlag, Wasserdruck ab. 12 EchlZgk,12 Uhr Mütag!. Die Zo bezeichneten Signale werden nur born X$urm tt3$tcr angegtöen da an den betrefZcndm Ltteß kreuiunge kcine LlarmkJn' angebracht sind. Chicago und der große Nordwefte di LWs,'.'?n fo3Hm R ywr (fo laaLawaii Philipp Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. fW Von der Mono 47. Str. Station, Chicago, fad 8 nur 5 Minuten mittelst elektrischer Car na 3 den Union Blehdöfen rrenck Lick Sprinjs, i dem Orange County Hochland. Pamilien-Hotet nter neuer Veschaftöleilung. Pluto, Proserxive ,vd Bowle Quellen. Beste? Mineralwasser dn Welt. Zwei Küge täglich via Gree.icastle. Ticket-Offtcea : Union Station, Massachusetts ve nd 25 West Washington Straße. R. P. A l g e , Distrikt Pass. Agent, Indianapolis, Ind. . H McDoel, E.H.Rock well, Präs. und Gen. Mgr. Berriebileitk Frank I. Reed, Eiea.Pss. Agent, Chicago, Jll.