Indiana Tribüne, Volume 26, Number 295, Indianapolis, Marion County, 5 August 1903 — Page 7
Jndiana Tribüne, 3. August 1903
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1 "Dro 5faKr um's (Iück vman von Paul Dskar Höckcr F ,i",I""1Vj',1,N',,,KP",,',,,,I,,,,s, (Fortsetzung.) viis Der Leutnant eine etimee jpcicr über den Platz tarn, sah man schon von Weitein seine strahlende Miene. Kinder begleiteten ihn wie iin Triumph. Ein paar Leute, die ihn: begegneten, grüßten ihn freundlich, trotzdem in Cha:eau-Lanney die Preußenfreundschafi sonst nicht allzustart entwickelt war; es tzn aber nicht oft Militär hierher; der seltene Anblick einer Uniform trug da wohl das Seine dazu bei, daß der junge Offizier so rasch der Held des Tages geworden war. Daß er die allgemeine Sympathie mit sich nahm, das war jedenfalls unbestreitbar. Herzlich beglückwünschten ihn die Damen zu seinem Erfolg. Sie gestanden ihm dabei Beide, wie sehr sie in dem lrilischen Augenblick um sein Leben gebangt hätten. Er war heiter und guter Dinge. Etwas von seiner frohen Laune ging sogar auf Liselotte über, obwohl diese mi: einem Theil ihrer Gedanken immer noch daheim steckte und sich den weiteren Verlauf der Verhandlungen dort ausmalte. Seine Persönlichkeit strahlte indessen so viel Frische aus, seine Art zu erklären und zu erzählen war so lebendig. daß sie seiner Darstellung schließlich folgen mußte, ob sie wollte oder nicht. Ueber die Vermuthung Mittwalds, daß er seine Erfindung Fremden zur Ausnützung überlassen werde, wunderte er sich jedoch sehr. Ich bin doch Soldat." sagte er kurz abwehrend, kein Geschäftsmann. Meine Arbeit gehört lediglich dem &tnntm cittwa-.o woiile oas mqi recqi in den Sinn. Auch Frau Anna ereiferte sich ein wenig. Ja. wofür haben Sie denn dann Ihre Glieder. Ihr Leben gewagt?Für die Ehre, gnädige Frau." Und auf jeden materiellen Vortheil leisten Sie ohne Weiteres Verzicht?" Das ist bei uns nicht anders, gnädige Frau. Einer arbeitet dem Anderen kameradschaftlich in die Hand. Einer stützt sich auf die Forschungen des Anderen. Die Aussicht auf den materiell len Gewinn an dem Erfolg ist es nicht, waZ uns zur Weiterardeit anreizt. Einer für alle, alle für einen, das ist un-ere Losung. Und habe ich nicht reichlichen Lohnen der Anerkennung, die mir Ihr ganzes Städtchen dargebracht hat? Nach Schluß des Manövers reiche ich einen Bericht über die Wirkung meines neuen Sprengmittels an die vorgesetzte Behörde ein was kann ich mir noch mehr wünschen, als daß mir dann auch von dieser Seite ein uneingeschränktes Lob zu Theil wird?" Liselotte gefiel die offene, stolze und doch wieder bescheidene Art des jungen Mannes mehr und mehr. Einen Beruf haben, der einen auffüllt, der einen befriedigt, wie herrlich denke ich mir das." sagte sie. Es zitterte dabei eine solche Wehmuth. ein solches Verlangen in ihrem Ton, daß das Gespräch danach für einen Augenblick stockte. Mittwald ergriff als erster das Wort wieder. Er äußerte: Fräulein Liselotte sei doch selbst mit so reichen senten ausgerüstet, daß sie wahrlich keine Ursache zur Unzufriedenheit habe. Aus dem nun folgenden Hinundher der Unterhaltung erfuhr Donat, daß Fräulein Kerkhövt einen ernsten, musikalischen Lehrgang durchgemacht habe. Das interessirte ihn lebhaft. Ich bin selbst nicht musikalisch." sagte er, aber ich liebe Musik über nUfssavzn ete niemals ein Jnnrumem erlernt?" fragte Frau Daus. Als Kadett spielte ich Klavier, aber ich sah bald ein. daß ich's doch niemals zur Meisterschaft bringen würde. Da gab ich's denn lieber auf. Ich sagte mir: Es ist viel ersprießlicher für die Kunst, ein guter Hörer zu sein als ein mäßiger Spieler." Sie stellen hohe Anforderungen. Fräulein Liselottens Spiel steht aber wirklich noch über dem Dilettantisirrn - u Und werden Sie die Musik zu Jhreni Lebensberuf machen?" fragte Donat die junge Dame. Es war seit meiner Kindheit mein einziger Traum. Aber die Verhältnisse erlauben es nicht." Verwundert erwiderte Donat: Gibt es für einen Menschen von Thatkraft etwas, was einen ernstlichen Willen lahmlegen könnte?" Das Schicksal ist manchmal stärker als wir." Er schüttelte lebhaft den Kopf. O, das bestreite ich ganz entschieden. Es darf nichts geben, das uns bestimmt: Wir müssen das Schicksal bestimmen." So sprechen Sie, weil Sie Mann sind, weil Ihnen die Welt offen steht. Ich bin an's Haus gebunden, an den engen häuslichen Kreis. Und jetzt mehr noch als zuvor!" brach sie mit einem trüben Lächeln ab. Der Unterhaltung mit ankeren Einwohnern hatte Donat bereits entnommen, daß die Einäscherung der Fabrik die Existenz des Baumeisters Kerkhövt von Grund aus umzugestalten drohte. Er war zu diskret, um auf diesen Punkt näher einzugehen. Aber ihre Verzagtheit suchte er ihr doch auszu-
reden. Das Gespräch wurde von ihnen
allem sortgesetzt, denn der Aufmarsch der verschiedenen Gruppen des Pionierkommandos unten auf dem Platze lockte den Zeichenlehrer und dessen Schwester an's Fenster. Wenn tote Kraft genug in stcy verspüren, gnädiges Fräulein, um Ihrem Talent Geltung zu verschaffen, .dann müssen Sie sich auch dazu zwingen können, den äußeren Unbequemlichkeiten Trotz zu bieten." Sie blickte ihn mit ihren großen grauen Augen stolz an. Glauben Sie, daß ich mich vor irgend welchen Unbequemlichkeiten fürchten würde? Für ein großes Ziel wäre mir auch der dornenreichste Weg nicht zu schwierig. Aber es gibt manchmal andere Hindernisse, Rücksichten. Ach, ich kann darüber nicht so mit Ihnen sprechen." Sie meinen, daß ich's nicht verstehen würde? Ich kann Ihnen unter Umständen ein ehrliches, gut gemeintes Wort sagen, das Sie aufrichtet, gnädiges Fräulein." Nach kurzem Zaudern erwiderte sie: Ich weiß selbst nicht, was mir so rasch Vertrauen zu Ihnen eingeflößt hat. Ich glaube, Ihr persönlicher Muth war's. Denn der -hat mich geradezu beschämt. Ja. beschämt das ist das rechte Wort." Sie hatte sich etwas von ihm abgewandt. Seine Blicke folgten ihr forschend. Ohne Zweifel hatte ihr freimüthiges 'und herzliches Wesen auch auf ihn einen starken Eindruck ausgeübt. Was sind es nun also für Rücksichten, die Sie bestimmen könnten. Ihr Talent zu vergraben, gnädiges Fräulein? Wollen Sie mir das nicht andertrauen?" Liselotte kämpfte sichtlich mit sich. Es verlangte sie, das freie Urtheil eines welterfahrenen Menschen zu hören. Aus ihrer nächsten Umgebung verstand sie ja Niemand, auch Mittwald nicht, dessen stillzufriedene Resignation einen so großen Gegensatz zu ihrer temperamentvollen Veranlagung bildete. Ich bin es meinen Eltern schuldig, bei ihnen auszuhalten," sagte sie endlich matt. Sie haben außer mir Niemand mehr für ihre alten Tage. Meine Schwester ist im Ausland verheiratet; es ist fraglich, ob sie je wieder auf den Kontinent zurückkehren wird. Mutter ist bis heutigen Tages ein Kind geblieben. Sie ist rührend in ihrer Hilflosigkeit dem Leben gegenüber. Und wie auf den Vater der letzte schwere Schicksalsschlag gewirkt hat nun. das haben Sie ja selbst mit angesehen. Er ist ganz gebrochen und bedarf der Fürsorge." Und wenn Sie hier blieben, wäre es Ihnen nicht möglich, Ihre Studien zu vollenden?" Der Organist hat mich schon letzte Ostern entlassen. Er könne mir nichts mehr beibringen, sagte er. Das hätte mir ja schmeicheln müssen; aber es machte mich nur traurig. Wir musiziren nun noch oft zusammen. Allein ich fühle jetzt selbst mehr und mehr, was mir fehlt. Einmal kam ein Virtuose her. der hier ein Konzert gab. Ich spielte ihm vor, er sagte mir viel Freundliches und rieth mir dringend, nach Berlin oder München oder Leipzig zu gehen, um meine Ausbildung fort' zusetzen. Aber ick, darf doch die Eltern nicht verlassen. Und Sie müßten es dennoch!" sagte Donat lebhaft. Bedenken Sie doch, was für schwere Vorwürfe Sie sich sp'ater einmal machen müßten. Nach menschlicher Voraussicht werden Ihre Eltern vor Ihnen aus der Welt scheiden. Dann stehen Sie einsam da, blicken auf eine verlorene Jugend zurück und es ist zu spät, nachzuholen. Der Groll über das nutzlose Opfer würde Sie dann sogar an der ehrlichen Trauer hindern. Was halten Sie da alio für pietätvoller? Es trat danach eine Pause ein. Liselotte war m Gedanken versunken. Leben Ihre Eltern noch?" fragte sie endlich den jungen Cfrnier. Er verneinte. Ich bin als Waise in's Kadettenhaus gekommen. Ein ent, sernter Verwandter hatte für mich gesorgt. v An meine armen Eltern habe ich nur eine ganz dunkle Erinnerung. Dann wissen Sie auch Nicht, wie mächtig die Bande des Blutes sind." Die ursprünglich ganz unpersönlich begonnene Unterhaltung war so rasch warm und intensiv geworden, daß sie sich Beide darüber wunderten. Es trieb ihn aber, ihr noch irgend etwas Freundliches und Ermutigendes zu sagen. Vielleicht höre ich später im Leben doch noch einmal von Ihnen, gnädiges Fräulein, wenn Sie eine be rühmte Mnstlerin geworden sind. Talent verpflichtet. Die Erkenntniß wird Sie nicht loslassen, wenn Sie ehrlich vor sich selbst sein wollen. Das Blut war in leichter Erregung m ihre Wangen getreten. Sie schuttelte aber muthlos den Kopf. Eher wird man wohl von Ihren Erfolgen hören, Herr Leutnant. Ich gedenke allerdings jetzt erst meine Laufbahn so recht zu beginnen. Ich habe dabei nicht weniger Kämpfe vor mir als Sie, gnädiges Fräulein; wenn auch anderer Art." Er athmete tief auf. Ich habe noch viel Technisches zu studiren. Wahrscheinlich nehme ich im Winter Urlaub, um noch ein paar Kurse an irgend einer Hochschule zu absolviren. Wollen Sie noch gefährlichere Sprengstoffe erfinden?" fragte Liselotte lächelnd. Nein, mein eigentliches Gebiet ifl das gar nicht; das ergab nur ein Zufall. 3ch war wahrend meimZ ttom mandos beim Jngenieurkomite bei der Bearbeitung des Masckinenwesens mit
beschäftigt. Besonders die Modelle der neuen Selbstfahrer erregten da mein
Interesse. Ich hatte mich auch scyon an ein neues Modell gewagi. Möglich, daß ich nun zunächst auf irgend einem größerett Werk einen prak tischen Lehrgang durchmache, vielleicht in Paris oder in London." Ueberrascht sah ihn Liselotte an. Wie sich das trifft!" entfuhr es ihr. Sie brach aber sofort wieder ab. Erst auf eine erneute dringliche Frage von ihm erklärte sie: Mein Schwager Eapitant hat dieselbe Neigung gehabt. Er ist der Äesitzer einer Automobilfabrik." Eapltant? George Eapitant? ,Jst das nicht die neue Pariser Firma?" Nein, mein Schwager lebt m Edinbürg." Gewin. ich meme die tfirma Eapi tant. die bisher in Edinburg stand. Sie ist aber soeben im Begriff, nach Paris überzusiedeln. Ich las das vor wemgen Tagen in meinem Fachblatt." Davon weiß ich ja noch .gar nichts. Sie wandte sich lebhaft an ihre Freundm. Denken Sie nur. Anna, was mir der Herr Leutnant da eben erzählt hat: Capitants ziehen nach Paris!" Ter junge Offizier wiederholte, was er über den Fall zu sagen wußte. Daß mir Marwn darüber nichts geschrieben haben sollte, ist mir unbegreiflich." sagte Liselotte noch immer voll Verwunderung. Mr. Eapitant war von jeher unberechenbar." meinte der Zeichenlehrer. Möglich.daß Ihre Schwester erst selbst im letzten Augenblick davon erfahren hat. Unter Umständen bekommen Sie die nächste Nachricht von ihr gleich aus Paris. Sie liebt die Ueberraschungen doch ebenfalls." Donat zeigte größtes Interesse für dieses Zusammentreffen. Wenn es sich thatsächlich so verhalt, so werde ich seinerzeit um Ihre gütige Protektion bitten, gnädiges Fräulein." Um meine Protektion? Jawohl. Sie müssen mir für den Fall, daß ich Urlaub bekomme, einen Gruß an Ihren Herrn Schwager auftragen. Sie wurden nach Paris gehen?" Wie ich Ihnen sagte, wenn es sich ohne Schwierigkeiten einrichten läßt, so studire ich zunächst die Pariser und Londoner Automobilfabriken. Die Franzosen besonders sind uns Deutschen in dieser einen Industrie bei Weitem überlegen." O, es wurde mich herzlich freuen. wenn Sie meine Verwandten besuchen wollten. Wenn der Zufall Sie dann wieder einmal durch Chateau-Lanncy führt, müssen Sie uns einen ausführlichen Bericht erstatten. Denn meine Schwester ist eine sehr schlechte Briefschreiberin." Es schlug gerade 6 Uhr: Der ZeitPunkt für den Abmarsch des Kommandos war da. Donat reichte der jungen Dame die Hand. Also abgemacht, gnädiges Fräulein: sobald ich nach Paris komme, ist mein erster Weg der zu Ihren Verwandten, um ihnen Ihre Grüße zu bringen." Es fand darauf ein wirklich herzlicher Abschied statt. Leutnant Donat hatte sich in der kurzen Spanne Zeit die warme Sympathie des ganzen Hauses erworben. Als der junge Offizier unten auf der Straße erschien, stand die Truppe still, die Meldung wurde erstattet. Dann zog Donat den Säbel, setzte sich an die Spitze seiner Abtheilung und rückte unter Vorantritt der vier Spielleute vom Platze ab. Im Augenblick, da er in das nach dem Bahnhof führende Gäßchen einbog, salutirte er noch einmal nach dem Hause zurück. Liselotte stand in Gedanken versunken am Fenster und sah ihm nach. Ihr Blick schweifte in die Richtung, noch lange nachdem der Soldatentrupp verschwunden war. Die Bekanntschaft hatte sie seltsam erfrischt. Die ermunternde Rede des jungen Mannes hatte einen tiefen Eindruck auf sie ausgeübt. Vieles, was so lange schon in ihr rang, Wünsche, die sie sich selbst kaum offen einzugestehen gewagt, hatten endlich greifbare Gestalt gewonnen. Sobald sich ihr Vater von dem schweren Schla erholt hatte, gedacke sie ihren Eltern die inmge Bitte vorzutragen, der Er füllung ihres Lieblingstraums nicht länger im Wege zu sein. Sie wollte mit ihren zaghaften Bedenken brechen sich der Musik widmen! Wie die VerHaltnisse jetzt lagen, konnte ihr der Va ter freilich nur eine winzige pekuniäre Unterstützung gewähren. Aber sie fühlte Kraft und Muth genug, um allen Widrigkeiten des Lebens zu trotzen. Das Beispiel des jungen Offiziers, der nicht gezaudert hatte, Gesundheit und Leben in die Schanze zu schlagen, als es galt, " - rvi. einer größeren oee zum icge zu verhelfen, dies tapfere Beispiel hatte an feuernd und stärkend auf sie gewirkt. 2. Kapitel. ür Chateau-Lanney begann nun wieder der einförmige Werkel tag. Das große Ereigniß des avrilvrandes gab den Burgern wohl noch ab und zu Stoff für ein müdes Gespräch: die. tragische Seite des . 9 . ' ' . . Falles veiHaftigte indessen die wenig sten. Vorläufia aaben die Aufräumunas gefchäfte auf dem Abteiplatz noch der rw m l a - . . ' ceyrzayi der Ardeiter, die durch da, Brandunalück um -Lobn und Brod ot kommen waren, eine Versorgung. Die errsuyrer und Äurcaubeamten fanden da und dort in den benachbarten Städten neue Stellungen. Zu einer allgemeinen sozialen Nothlage kam es "'o nickt
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Auch ' Kerkhövt erholte fiA rascker
von der Nervenerschütterung, die der ausrcgmse Vorfall bei ihm verursacht hatten, als seine Angehörigen geglaubt k,W- k" . vuuui. noer sllr iyn einen neuen Posten zu finden, an dem er seine ftäbia selten ausnutzen konnte, das war ziemlich aussichtslos. Aus seinem eigentlichen Beruf war er längst herausgekommen; von einem Fadrikleiter verlangte die heutige Zeit aber in erster Linie die völlige Beherrschung des kaufmännischen Theils. Er hatte es mit seinem großen Fleiß als Autodidakt soweit gebracht, daß er den besonderen Verhältnissen der Brüsseler Filialfabrit hatte gerecht werden können. Stufenweise war er emporgerückt, war mit der Vergrößerung des Betriebes in seinem eigenen Können gewachsen. Die gründliche Vorbildung, wie sie heutzutage erforderlich war. fehlte ihm indessen. Er versuchte durch verschiedene Ste!-len-Vermittelungsbureaus ein anderes Thatigteltsseld zu bekommen, allein schon sein hohes Lebensalter bildete überall die erste Schwierigkeit. Mutter Kerkhövt freilich hoffte noch immer. Jyr phantastisches Vorfiellungsvermögen zauberte ihr wieder ein Luftschloß um's andere vor. Sie fielen freilich ebenso rasch wieder in sich zusammen; denn die Zeit verging, ohne daß plötzlich, wie dies Liselotte ausgemalt hatte, ein Wagen vorfuhr, dem einer der reichen Brüsseler Herren entstiea.cn wäre, der dem lanaiahngen Mitarbeiter irqend ein märchenhaftes Angebot gemacht hätte. Gesundheitlich ging es Kerkhövt nach Verlauf von einer Woch: so gut, daß er sich wieder in s Freie wagen konnte. Aber der alte Sanitätsrath meinte doch, es sei Vorsicht geboten. Kerkhövts Herzfunktionen erregten seme Besorgnisse. Es kamen von Zeit zu Zeit noch Schwindelanfälle er mußte sich beim Gehen eines Stockes bedienen, weil er sich noch nicht recht sicher auf den Füßen fühlte. Liselotte begleitete ihn auf seinen Spazierqängen. Die Hingängigkeit ihres rasch gealterten Vaters ängstigte ne mehr, als sie der Mutter eingestehen wollte. Sie hatte ihre täglichen Uebungen im Geigenspiel wieder aufgenommen. Aber mit ihrem großen Entschluß wagte sie sich noch immer nicht hervor. Es zerrte sie hin und her zwischen den widerstreltendsten Empsrndüngen. Von Marion war endlich ein Briefchen gekommen. Was Donat in der Zeitung gelesen, hatte seine Richtigkeit. Eapitant hatte sem Geschäft nach Paris verlegt. Marion berichtete auch über die Art und Weise, wie sich die Uebersiedelung so rasch gemacht hatte. Kerkhövts Aeltesie hatte George Eapitant seiner Zeit in Brüssel kennen gelernt, wo sie bei einer Schulfreundin zu längerem Besuch verweilt hatte. Verlobung und Verheirathung waren einander ziemlich überstürzt gefolgt. Marions Eltern hatten den jungen Fabrikanten nur gelegentlich seiner kurzen Anwesenheit ii Chateau-Lanney zu sehen bekommen. Er war ein lebhafter, intelligenterMensch mit großen Plänen. Man hatte in Chateau-Lanney allgemein angenommen, daß Kerkhövts Tochter eine brillante Partie machte. Die Verhältnisse hatten aber vorerst durchaus nicht so günstig gelegen. Capitant hatte gegen seine Stiefmutter, eine New Iorkerin, mit der sich sein Vater wenige Jahre vor seinem Tode in dritter Ehe verheirathet hatte, erst noch einen langwierigen Prozeß zu führen gehabt. Nach vielen Wechselfällen, in denen Marion, die inzwischen Mutter zweier Kinder geworden war. mancherlei Unruhe und auch materielle Sorgen kennen gelernt hatte, war es jetzt endlich zu einer für Eapitant günstigen gerichtlichen Entscheidung gekommen. Das Vermögen, das ihm zufiel, war inzwischen freilich stark zusammengeschmolzen. Immerhin schrieb Marion in Heller Freude darüber, daß sie endlich das ihr verhaßt gewordene Edinburg hatte verlassen können daß sie nach Paris übergesiedelt waren. Die Automoöilfabrik in Edinburg. die den Na men ihres Mannes geführt hatte, war nicht dessen Eigenthum gewesen. Er selbst war daran nur mit einem geringen Kapital betheiligt. Schlechte Konjunkturcn. dazu schwere sowie unvermutbete Verluste der bisherigen Geldgeber hatten für die Fabrik eine kritische Zeit heraufbeschworen. Unter Umständen wäre es jetzt zum Konkurs gekommen. Im rettenden Augenblick war da der Erbschaftsstreit beigelegt worden. Für die Etablirung in Paris hatte George Eapitant hochfliegende Pläne und Hoffnungen. Die Industrie des Automodiis war nach langen und kostspieligen Versuchen endlichtn ein günstiges Stadium der EntWicklung getreten. Bei seiner Energie. seinem Spekulanonstalent konnte es ibm nun. wo ihm in letzter Stunde das nöthige Kapital in den Schooß gefallen war, nicht mehr fehlen. Kerkhövts freuten sich über das Glück ihrer Tochter. Es war doch ein Lichtblick in der für sie so trüben Zeit. (Fortsetzung folgt.) Erhängter Säugling In Parkersburg. Md.. hat sich das elf Monate alte Töchterchen von G. E. Emerich in seiner Wiege erhängt. Das Kind hatte eine Milchflasche vor sick. die mit einem Bande um den Hals herum befestigt war. Es muß die Schnur erfaßt haben, denn als die Mutter später nach dem Kinde sah. lag es erstickt in seinem Bettchen.
Mit berechtigtem Inte?esse sieht man in der Gegend von Nostrand und Putnam Ave.. Brooklyn, dem Ausgang des Krieges entgegen, den der Gastwirth W. H. Wohlers, dessen Lokal Platz sich an der ge-
nannten Ecke befindet, gegen die New Aork und NewJersey Telephon Co. begönnen. An jener Ecke kreuzen sich ein Dutzend Telephon - Drähte, welche Herrn Wohlers im Wege sind, ohne aber sem Haus zu berühren oder daruber hinwegzugehen. Wohlers hatte die Gesellschaft aufgefordert, die Drähte zu entfernen, es war aber nicht geschehen, und eines Tages hat er sie daher alle mit einer Axt abgehackt, wodurch fast jene ganz? Gegend vom TelephonDienst abgeschnitten wurde. Wohlers sagt, daß die Frist innerhalb welcher die Gesellschaft gesetzlich verpflichtet war, die Drähte unter der Erde zu legen, langst abgelaufen ist. Zu einem elgenthumlichen Conflikt ist es in den Werken der Pennsylvania Minmg Co." m Deadwood, S. D., gekommen, wo die Leute die Arbeit niederlegten infolge von Differenzen mit dem Supenntendenten Schenk. Letzterer ist ein Methodistenprediger und versucht angeblich auch bei den Arbeitern in den Werken der Minengesellschaft die Doktrinen und Lehrsätze der Methodistenkirche zu beobachten. Namentlich das Fluchen und Trinken verbietet er den Arbeitern. Die Letzteren sagen ihrerseits. daß durch dieses Vorgehen ihre Rechte und Freiheiten als amerikanische Bürger beschränkt würden und behaupten, daß die Arbeiten an den Bergwerkmaschinen ohne ein bischen Fluchen einfach unmöglich sind; auch soll ein V:rgarbeiter, wenn er mcht an der Arbeit ist, trinken dürfen, was ihm beliebt. Wie der Streik ablaufen wird, bleibt abzuwarten. WieEinei Seeschwalben angelte, darüber giebt folgendes Kunde: Der 37jährige Matthew Eckstein aus Newark, N. I., versteht sich aus's Fischen wie kein Zweiter. Er hat aber auch eine engelsgleiche Geduld. Essn und Trmken ist Nebensache bei ihm, wenn er auf Anbiß wartet. Nachdem er auf dem Jron Pier in Coney Jsland 14 Stunden lang geangelt hatte. biß eines Morgens um 7 Uhr plötzlich etwas an. Hocherregt zog Eckstein die Schnur aus dem Wasser, um sie im nächsten Augenblicke mit einem Fluche wieder fahren zu lassen. Seine Beute war ihm nämlich davon geflogen. Es war eine Seeschwalbe gewesen. Das war zu viel für einen einzelnen Mann. Eine Minute später schwamm Herr Eckstein selbst im Wasser und schnappte nach dem Köder. Er wurde herausgefischt und im Coney Island Polizeigericht auf die Anklage des SelbstMordversuches für ein weiteres Verhör festgehalten. Die Ausnutzung d e 5 mächtigsten Wasserfalles der Erde, als welcher die großen Viktoriafälle des Samesi - Flusses , in Afrika gelten, wird gegenwärtig geplant. Nach Ablauf weniger Wochen dürfte die große Transafrikanische Eisenbahn, die vom Kap bte Kairo führen soll, vom Süden ber die Fälle erreicht haben, und dann sollen die Vorarbeiten zur Schaffung einer gewaltigen elektrischen Anläge zur Verwerthung der Wasserkraft vorgenommen werden. Das Krafthaus wird wahrscheinlich an der Biegung im zweiten Zickzack der Kaskade zu liegen kommen und durch Stahlröhre vom Fall mit Wasser versehen werden. Der nutzbare Fall hat eine Höhe von mindestens 250 Fuß und die darin gegebene Naturkraft dürfte für jeden Bedarf an jener Stelle ausreichen. tt eber eingeplantes Geschenk des Papstes an Kaiser Wilhelm wird Folgendes gemeldet: Der Papst beabsichtigte, wie nachträglich bekannt wird, aus Anlaß des Kaiserbesuches im Vatikan, dem Kaiser Wilhelm sein Vildniß zum Geschenk zu machen. Mit der Ausführung dieser Arbeit war der Wiener Portraitmaler Lippay beauftragt worden, der bereits vor einigen Monaten den Papst gemalt hatte. Nachdem Lippay wieder nach Wien zurückgekehrt war. erhielt er die Weisung, sich bereit zu halten, um auf telegraphischen Wunsch sofort ein zweitesBild des Papstes anzufertigen, das als Geschenk für den deutschen Kaiser bestimmt sein sollte. Da jedoch Leo der Dreizehnte wegen seines leidenden Zu standes in der letzten Zeit dem Maler keine Sitzungen gewähren konnte, so mußte die Ausführung des Gemäldes unterbleiben. Bitter. Was stellen denn die verschiedenen Gruppen des Balletts voi?Kupfer, Silber, Gold.Und die Primaballerina?" Wahrscheinlich das alte Eisen!" .
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Leuer - Signale.
4 Pnmsylv nd arket 6 English't Opan-HauZ Eastund N-w gork 7 Noble und Michigan 5 N. Jerjey u. Nsff Lve 9 Pine und Notth 10 Mavket und Pine 11 Vermont nah East 1 Nz. S CpritzenhauS Maff. Ave nahe Notte 15 Telware und Walnut 14 Jersey u Central A. 15 Vasi. und EorncS A, 16 Ash m.d 11. Straße 17 Park Lve und 12 Ctr S Columbia und HillZ 19 Highland Lve u.P,att 11 Illinois und Ct. Jo 3 Penns?lv. und Pratt u Mendian und 11. Ctr 23 No. 8 Spritzenhau 15. nahe JllinoiS 46 Senate Ave u. CtLIair it Jllinoi und ZAchigan 2? Peeslvania und 14. .9 Senate Lve. und 1Z. l No. 1 Spritzmhauk JndAvenahWichiga 12 Meridia und Walnut u California u Cement 5 Blake ud Ne Fort Z Ind. Lv. u. et Clair 57 City Hospital 58 Blake und NorH i Michigan unb Lzne 1 No. s Cprltzenhau Washington nah West 4 Gsendorf u Wasb. 43 Missouri New Fork 45 Meridian u Wash 6 Jll,noi4 und Odio 47 Capitel Lv. u Wasy . 48 Kmga't Porkhau 4S Straßenbahn Still S. Washington Ctr 51 N. 10 Spritzenhaus Jllinoi Merrill 2 Jllinoik u Louisna ?5 West und South WestundNcCarty 56 Senate Lve. u Henry 67 Meridian und Rah 5 No. 4 Spritzenhau LIadisonZlv.uNvrrik 69 Madiion Av.uDunlop 61 No Haken LeiterhauZ South nah Telawar 62 Penn, u Merrill 65 Telaware u. McEarttz 4 aft und VcEartY 5 New Jersey u. Merrill 67 Birg. Zlv. u Bradsha es Cast und Prospekt 69 Licking und High 71 No. 11 Spritzenhaus vir Lve. mche Hur 7t East und Eeorgia 7Z Leda, und Clm 74 Davidson u Seorgi 75 English Av. u Pine 76 Celby und BateS 78 No. 3 Spritzenhaus Prospect nahe Sbelby 79 Fletcher Av. u Shelby Sl Market u. Ne Jersey 82 Telaware und Wash. 85 East u Washmgton 94 New Dork u. Tavidsor 5 Taubstummen Anstalt 86 Ber. Staaten Arsenal 87 Orient! und Wash. 89 Frauen-Refcrmat. 1 No. 13 Spritzenhaus Marvland nahe Mer. 2 Meridian u. Ecorqia. 93 Meridian und South 4 Pennsylv u. Louisiana 95 Birgini?. Ave u. Lllab. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 98 Capital Ave und OhlT 3 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 16. 125 Central Ave und 15. .26 DandeS und 15. 127 Br?okside und Jupiter 123 Central Ave und 17. 129 Telawan und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellefontaine und W. 134 College Av und 29. 135 Telawan und 13. 136 Alabama und North 137 Newmann und 19. ,38 College Lve und 14. 139 Cornell Ave und 13. 141 DandeS rt 19. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey und 22. I Llvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hillside Ave und 16. .48 .College Ave und 22. 149 College Lve und 7. 152 Park Ave und 22. 15. LEu W Bahn a. 22. 154 Ramsey Ave und 10. 156 Stoughton u Newman :57 AilaS und Pike, iss Bloyd und Pawpaw. 15 No. 21 Spritzenhaus Brightivood i2 Arven und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. Aeystone 167 Arsenal Ave un 23. 163 Bellefontaine und 23. 169 Park Lv und 10. 212 Capital Lve und 17. 213 Pennsylv. u.Vichigav 214 JllinmS nd 2. 215 Senate Ave und 21. 216 Pennsvlvania und 22. 217 Meridian und 16. 218 Capital Ave und 26. 219 Broadway und 16. 231 JllinoiS und McLem, 234 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 30. 235 JllinoiS und 53. 233 Annctta und 30. 237 No. 9. Spritzend, zu VLbt'l und Slaver 238 Udell Larder Wor 2S9Jsabcl und 27. 241 Meridian und 24. 242 JllinoiS u Ct.Elk. 243 Eldridge und 23. 12 West uud Walnut 13 West und 12. 14 Howard und 16. 15 Tcrbet und Paca 16 Capital Ave und N 17 Northwestern Ave u 21 18 Gent und 18. 19 Canal und IS. 24 Cerealine Work 24 Vermont und Lym, 25 Bismarcku Srandvittr 26 No. 2 LprttzenhauS Haughvtlle. 27 Michigan u. LslmeS, 28 Michigan u. Concord 41 West und McJntyre 412 Miffouri u. Maryland 413 Missouri und .hio 415 Capital Ave Storni 416 Miffour, Aentucky A. 17 Senate Ave u. Wash. 421 P und E Rundem! 23. Washington. 23 Irren-Hospital. 424 Mil?y Av u. I D u2 425 Wash und Harri 426 No. 13 CpntzenhcnH W. Washington 427 Oliver und Birch 423 Oliver uxd OSgood 429 Norrvke und Fort 431 Hadley Ave u. WorriS 432 Rwer Ave u. MorriS 454 Rtvcr Av und Stay 435 Harding u. Big 4 Li ? 436 Harding und Oliv 487 No. 19 Spritzenhs MorriS und Hardina, Ht,OB 439 Etscky 451 Keiln und SttSt 452 Howard und Lee 453 ors und apps 455 Lambert nd VekkFnl 57 Sforcfcfc Lve tt. Itf tKOit WorkS 612 Etst nd Nay 613 entucky Ave u. Merrill 614 Meridian und Morri 61 JllinoiS nd ansaS 617 Morris und Takota 618 MorriS und t!hurch 619 Capital A. u McCarty 621 Meridian und Palmer 623 Pme utüt Lord 62 Madisor.Ave u kinco! 626 Meridian und Belt R3. 627 CarloS und Stay 628 Meridian und Arizona K29 Meridian u. Raymond 631 Meridian u. McCsi... 632 No. 17 Spritzenhaus MorriS nahe West 612 McAcrna-.und Dounh. 61 East u. Lincoln qc 614 East und Brecher 616 Wright und Lander 17 McCarty und Beaty 18 New Jersey u Av 71, Spruce und Prospect 7 English Ar, u. Laurel 714 State Ave u. Belt R R 715 Shelby und Beecher 716 State Av nd Oranz 718 Orange un.' Laurel 716 Shelby u. Ctaaa AV4 721 LeringtonA. Ssticrf 72 Fletcher Ave u.crua 724 State Av u. Plea5an 726 Prospekt und leasar 726 Orange und Harla 723 Liberty nd Mea 729 Nole und South L12 No. 15 Spritzenhcku Oft Washington ütt 813 Market und Noble 814 Ohio . Highland Av 815 Michigan tt. Higblank 616 Market Arsenal Tv, 817 Ost S. Clair und Nnion Bahn Geleise. , 621 Pan Handle ShcpS 82 Vermont nd Waltttl 824 Wash. und Statt 2. 84S ZNadden'!oungeFd 826 T!k? nd Torsey 827 Wash. und Bevle Av 829 No. 1 Spritzenhau evill nah Michigs, 831 Southeaftern ZH vaCb Voodsidt. 832 Wash. nd Tearbor, 834 Lontheaftern und Arsenal Ave. 835 New Jork und Temdk , 12 JllinoiS und Maryl, 9is JllinoiS und Market. 914 Penn, nd Wash, 15 Telawan nnd aS Spczial. Signale. krsten SchlZze, zweiter Alarm, Aweiten Schlage, dritter Alarm, Dritten EchlSge, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer auZ und Schlauch aufgro!kt. Schläge, LbasserdruZ ab. 12 Schlage, 12 Uhr Mittag. Die so bezeichneten Signal werden nur tern Thun ächter angegeben da an den betreffende Straße? kreuzungex feine LlarmUste? angebracht sind. (Chicago und der große Nordweften via (Tt W m 3 U laka Sawait-Vbiliddine Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. Von der Mono 47. Str. Station, Chicago, sind nur 5 Minuten mittelst elektrischer llar nach den Union Liehdösen Frencli Lick Springs, indem Orange Eounty Hochland. ffamilien-Hotei anter neuer SeZckäftSleitung. Pluto, Proserpine nd Bowle Quellen. BesieS Mineralwasser der Seit. Zwei Züge täglich via Greevirakle. lickct-dfficen : Union Ttation, Btassachusettk ve and 25 West Washington Strabe. R. P. A l g e . TiKrikt Paff. Agent, Indianapolis, Ind. .HMeDoel. C.H.Rockwell. Pras. und Gen. Mgr. BetriebSleite Frank J.Reed. Sen.Piss. 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