Indiana Tribüne, Volume 26, Number 295, Indianapolis, Marion County, 5 August 1903 — Page 4

Jndtana Tribüne, Z. August 1903.

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ndiana Tribüne. Herausgegeben von bet utebes Indianapolis, Ind.

harry O. Thudium Präsident. GeschaftSlocalt No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPH0ISE 269 n.erei at the Post Ofice of Indianapolis aa second class matter. L 1 Die englisch-französische AnNäherung und Lstasien. D!e drohende Haltung Japans gegenüber den Weitläufigkeiten, die bei der am 8. April beginnenden zweiten Etappe der Räumung der Mandschurei von russischer Seite gemacht wurde, er schien fortgesetzt nach den Reuter'schen Telegrammen und den Mittheilungen der englischen Presse, wie das Vorspiel eineZ unvermeidlichen Krieges. Ihre praktische Wirkung zeigten diese alarmirenden Nachrichten in dem plötzlichen und anhaltenden Sturz der japanischen Staatspapiere ander Londoner Börse; die prozentige Anleihe ist innerhalb .14 Tagen von 89! auf 84 gefallen. Diesen kriegerischen Nachrichten widersprach mit immer steigender Entschie. denheit die russische Presse; auch der Besuch des russischen Kriegsministers in Japan und die glänzende Aufnahme, die er dort fand, fielen gegen die Zu verlässigkeit der englischen Berichterstat. tung ins Gewicht. In der kontinentalen Presse wurde dieser Widerspruch lebhaft verfolgt. ES sckiien sich um die Möglichkeit zu handeln, daß die scheinbar schon ins Versumpsungsstadium gerathene mandschurische Frage jetzt doch wieder durch energische, gemein same Schritte seitens England und Ja. pans als Garanten der Integrität Ehi nas auch in dieser Nordostecke aufgerollt und mit moralischer Unterstützung der Vereinigten Staaten zur Entscheidung gebracht würde. So schwebte es offenbar der englischen Presse und dem von ihr geleiteten Publikum vor, während dieGegenströmung auf dem europäischen Kontinente, ihre Auffassung auf die Formel brachte: es gibt keine mandschurische Frage mehr. Das stärkste Symptom dafür, das der Glaube an eine friedliche Gestaltung der Dinge in Ostasien recht behalten 'würde, war die von beiden Seiten eis rig gesuchte Annäherung -zwischen Frankreich und England. Daß Frank reich seine ausdrücklich auch auf Ost. asien bezüglichen Verpflichtungen gegen Rußland nicht in einem Momente auf. geben konnte, in dem die verbündeten Mächte, Japan und England, durch gemeinsame Altion etwa einen Zwang auf Rußland ausüben wollten,- lag auf der Hand. Daß auf englischer Seite die Aktionslust und selbst der Kriegs eifer Japans in der gegenwärtigen Situaiion so oft und stark betont wurde, ließ fich leichter erklären; denn die Bedeutung des englischen Wohlwollens trat bei dieser Zuspitzung der Frage um so deutlicher hervor.' Ließ sich Japan von seinen publizistischen und militärisehen Heißspornen verleiten zuzuschla. gen, so bedeutete die auf gemeinsamer Verabredung beruhende Zurückhaltung Frankreichsauf der russischen und Englands auf der japanischen Seite doch infolge der verschiedenen Machtentfaltung der beiden Westmächte im äußersten Osten für Rußland einen entschiedenen Vortheil: es brauchte dann auf der gegnerischen Seite mit 100,000 Tonnen Kriegsflotte weniger zu rech nen, während ihm der französische Bundesgenosse höchstens 33,000 hätte zu Hilfe schicken können. Ging aber die Krisis noch einmal friedlich vorüber, so konnte man den mäßigenden Einfluß Englands auf Javan als einen durch die französische Freundschaft vermittelten Liebesdienst der englischen Politik für das an der Erhaltung des Friedens sehr interessirte Rußland in Anspruch nehmen. In jedem Falle bedeutete die englisch-fran-zöfische Annäherung einen empfindli. chen Nachtheil für die durch das japa nifch-englische Bündniß vom Januar 1902 scheinbar günstige Situation des japanischen Jnselreiches in Bezug auf seine festländische Ambitionen. Das wurde in Japan auch lebhaft empfunden, und in der japanischen Presse, besonders auch in der unabhängigen und überaus engländerfreundlichen Zeitung Jtjt Shimpo" mit unverhohlener Er bitterung diskutirt. Als Facit der bis jetzt zu überblickenden Entwickelung ergibt sich also dem festlän)ischen Beobachter die planmäßige Zurückhaltung Englands in der seit dem 8. April wieder schwierig gewor.

denen Evakuation der Mandschurei. Sowohl bei den Versuchen der Rückenstärkung der chinesischen Unterhändler, wie bei den direkten Besprechungen mit den Vertretern Rußlands sind Japans Forderungen eine Berücksichtigung seiner Interessen und Amerika's Wunsch nach geöffneten Handelshäfen in der Mandschurei vernehmbarer zum Ausdruck ge kommen als der Wille Englands. Um diese schließlich für Englands Prestige in Ostasien nachtheilige Resignation der englischen Staatsmänner zu erklären, hat man auf die Zusam. menkunft des englischen Gesandten in China, Sir Ernest Satow, mit Lord Curzon hingewiesen, bei der die strategische Bedeutung des östlichen Tibet und die Möglichkeit in diesem außenliegenden Vorlande von der Regierung in Peking Konzessionen zu erhalten, die den gesicherten Fortschritt in der Mand schurei einigermaßen kompensiren. Diesen Ersolg könnte man, wenn er erreicht wäre, allerdings als einen Stein auf dem Schachbrette der südchinesischen Interessensphäre Englands verwerthen, um den vordringenden Machinationen der französischen Kolonialpolitiker eine befriedigende Demarkationslinie vorschlagen zu können, wie man es früher in den Grenzlanden des siamesischen Königreiches zu wiederholten Malen konnte. Scheint also einerseits der japanisch - russische Interessengegensatz durch Englands Zurückhaltung im Norden auf Korea limitirt, so findet die englische Weltmacht in Südchina den Ansatz zu einer auf friedlichem Wege zu erreichenden Kompensation. Allmählich haben angesehene Serben in einer Reihe von Zeitschristen ihre Ansichten zu dem Umstürze in ihrem Vaterlande niedergelegt. Diese Commentare sind von hohem psychologischen Interesse, besonder? als Beweis, wie überaus schwer es ist, selbst bei UNmittelbar zurückliegenden historischen Ereignissen die Wahrheit zu finden. Die beiden bedeutendsten Aufsätze über das Drama stehen auf dem genau entgegengesetzten Standpunkt. In der Berliner Zukunft schildert der ehema. lige serbische Ministerpräsident Georgevitsch seinen ermordeten Fürsten als wahnwitzigen, abgestumpften Despo ten, bei dem sogar der Mordanschlag auf seinen Vater Milan nicht fehlt, um ihn in die vorderste Reihe der gekrönten Verbrecher zu stellen. Ein anderer, hochgebildeter Serbe, nicht bloß mit Alexander, sondern auch mit europäischen Höfen wohlvertraut, kommt in der Contemporary Reviem zum Schlüsse, daß ihm unter den verschiedenen Herrschern keiner begegnete, der so edel und warmherzig war wie der König Alexander". Mit dem Spießdürgermotto die Wahrheit liegt in der Mitte" läßt sich bei solchen Gegensätzen nichts ausrichten, und wir müssen uns damit bescheiden, entgiltige Aufklärung der Zukunft zu überlassen. Indessen will es uns bedünken, daß die Woge sich mehr zu Gunsten der Auffassung in dem englischen Journale neigt. Daß in einem Lande, wo der Bauer, sowie er Politike? wird, sich zum Schurken verwandelt, es ohne Gewaltregiment nicht geht, erscheint natürlich. Und Milan, auf den sich der genannte Minister bei Vielem beruft, ist ein fcrupelloser und unglaubwürdiger Zeuge. Die That, fache, daß Alexander ohne Verpflichtung die Schulden des Vaters bei Heller und Pfennig bezahlte, fällt andererseits für ihn in's Gewicht. Und Draga mag käuflich gewesen sein, als Gattin des Königs steht sie jedenfalls makellos da. Wenn der Minister endlich die Meuchler mit Brutus vergleicht, so vermögen wir keine Ähnlichkeit zu entdecken. Mißvergnügte Praetorianer und der Liebling Caesars, dem alle Ehren offen standen und den nur ein falscher Patriotismus trieb, bilden in der That eine absonderliche Gemeinschast. Doch wie dem auch fei, der Meuchelmord deS Brutus war gleichfalls ein ruchloses und fluchwürdiges Verbrechen. in Unblutige Schiekersi. In Jim JoneS' Wirthschaft an 18. Straße und Gürtelbahn geriethen letzte Nacht zu später Stunde der Schank Wärter Carl Abbott und ein Gast Namens John Sweeney aneinander. Sweeney begann den Schankwärter und die Wirthschaft mit Backsteinen zu bombardiren, worauf Abbott zum Revolver griff. Er hatte fünf Kugeln gegen den Störenfried abgefeuert. Doch gingen alle Kugeln fehl. Beide Combatkanten wurden eingesperrt.

Ans Stadt- und Connth-Ver-waltung. Der Riverside Park darf nicht geschädigt werden. Gestern fand eine abermalige Conferenz der Vertreter der neuen Jndpls., Logansport & Chicago Eisenbahn Co. mit Präs. Coffin von der Parkbehörde und Park-Supt. I. Clyde Power statt, um üer die Bedingungen zn berathen, unter welchm der Co. das Wegerecht durch den Riverside Park ertheilt werden möge. Park-Supt. Power bestand darauf, daß der neuen Eisenbahn das Wegerecht durch den Park nur unter der Bedingung ertheilt werde, daß der Park in keiner Weise geschädigt wird. Deshalb beantragte er, daß die neue Bahnlinie anstatt westlich vom Park, östlich laufe, resp, die Big Four.Ge. leise östlich vom Park kreuze, sowie ferner daß die ConstructionS . Arbeiten, wenn der Co. das Wegerecht ertheilt wird, während des Winters ausgeführt werden, zu welcher Zeit der Park keine

Besucher hat. Heute Nachmittag wird die Behörde für Sff. Werke eine Sitzung abhalten, um über das Wegerecht-Ge-such der I. L. & 6. Ry. Co. z be rathen und soll dann den Wünschen der Park-Behörde Rechnung getragen werden. Die Entscheidung über die Ge Währung des WegerechteS steht gesetzlich der Behörde für öff. Werke, resp, endgültig dem Stadtrathe zu. GuterBau. Monat. Mährend des Monats Juli wurden vom Bau-Jnspector durch die Control leurs-Office 243 Erlaubnißscheine für Neubauten ausgestellt, und betrugen die Gesammtkosten dieser Bauten $793397. Im Juli des Vorjahres wurden allerdings auch 241 Erlaubnißscheine ausgestellt, doch betrugen die sämmtlichen Kosten jener Bauten nur $226356. Die Ausstellung deS Erlaubnißscheines für den Bau der Terminal-Station" ($500,000) hat eben in diesem Juli das Wunder bewirkt. Seller Postsachen-Diebstahl Und wie er wahrscheinlich bewerkstelligt wurde. Bezüglich der geheimnißoollen Dieberei von Posachen, welche an 'die Mooney-Mueller Drug Co." adresstrt waren und theilweise geöffnet und ihres Inhalts beraubt wie gestern berichtet auf einer Baustelle an der Meek Str. aufgefunden wurden, ist zu berichten, daß . die BundeS-Beamten seit gestern Morgen hinter dem Post diebe her sind. Eine schwere Strafe harrt seiner. Gleichzeitig hat Postmeister Gen. McGinnis erklärt, daß der Diebstahl der Postsachen der Firma nur dadurch ermöglicht resp, erleichtert wurde, weil es Brauch in der Post-Office ist, die an gewisse Firmen adresstrten Postfachen schon frühmorgens, vor dem Erscheinender Briefträger an Abgesandte der betr. Firmen auszuliefern. Gen. McGinnis wird versuchen, diesen gemeingefährlichen Brauch abzuschaffen. Seiner Ansicht nach, sollten alle Ge schäftsleute zufrieden sein, wenn ihnen der Briefträger die Postsachen bringt. Denn der Briefträger ist für die ihm anvertrauten Sachen verantwortlich. Nichtsdestoweniger hoffen die Bun-des-Beamten, den Dieb bald zu erwischen, der den obigen dummen Streich begangen hat. Nach des Postmeisters Ansicht sollte jede Firma ihren eigenen Post-Kasten (Mail box) in der Post-Osfiee haben und nur zuverlässigen Angestellten das Abholen der Postsachen gestatten. Für die Pferdeschau. Dr. O. De Garmo Gray, der professionelle Leiter von Pferde-Ausstellun gen, hat aus Kansas City telegraphirt, daß er Contract für ein neues Zelt ab geschlossen hat, welches für die hiesige Pferdeschau benutzt werden soll. Dasselbe wird Sitzcapacität für 5000 Personen und eine Arena von 200 Fuß Länge und 60 Fuß Breite enthalten. Alemannia." Der Kranken-Unterst.-Verein Alemannia" nahm in seiner letzten Ver. sammlung ein neues Mitglied auf. Be schlössen wurde. Ansang October ein Concert mit Theater Aufführung zu veranstalten, und ist zu erwarten, daß der Verein auch diesmal seinen Freun den und Bekannten wieder recht fröÄliche Stunden bereiten wird.

Erntebericht.

Für die Woche endend am Montag, den 3. August. Mit Ausnahme in dem nördlichen Theil ist der. gesammt geerntete Weizen gedroschen worden. Wie, , schon srüher berichtet, ist die Weizenernte im südlichen Theile sehr leicht, etwas über die Hülste im Central-Theilund viel weniger als eine volle Ernte im nördlichen Theile. Nur in einzelneu Counties des äußersten Nordens wird eine Durch schnitts-Ernte erwartet. Die Hafer-Ernte im Ganzen ist un ter'm Durchschnitt geblieben. Aus allen Theilen des Staates ist eine ungewöhnlich reiche Heu- nnd KleeErnte zu berichten. Die Aussichten für eine gute Mais Ernte sind im Großen und Ganzen nicht gerade ermuthigend. Selbst unter den günstigsten Wetter-Bedingun-gen während des Schlusses der Saison kann es keine volle Ernte geben. In . ff o-c. '.1 i . i?tia1. c.vc crn ' allen -tyauu ves muies vevuri niwa des Regens. Spät-Kartoffeln gebrauchen ebenfalls Regen. Die Tomaten-Ernke ist versprechend. Aepsel versprechen nur eine geringe Ernte; mit wenigen Ausnahmen st die Frucht von geringer Güte. Local-Politisches. ThomasJ.Aounty. Buchhal ter des Columbia Clubs, hat sich gestern bereit erklärt, als Nachfolger oder Stellvertreter ChaS. N. Elliott'S als Stadt-Clerks-Candidat auf demrepubl. Ticket aufzutreten. In der nächsten Woche, beginnend am Montag, unternehmen beide leitenden Parteien ihren 60 Tag.Poll. Katholisches. Am Sonntag wird in allen Kirchen der Diöcese die officielle Bekanntma chung von der Papstwahl erfolgen und des neuen Papstes Pius X. wird allenthalben in den Gebeten gedacht werden. Diejenigen unserer katholischen Priester, welche den neuen Papst persönlich gekannt haben oder auch durch Schilde rungen Näheres über seine Tendenzen wissen, wie der hochw. Bischof Chatard und Andere, erklären sich sehr besrie digt mit der Erwählung des Italieners Giuseppo Sarto zum Papste. Der neue Armee-Posten. Die geometrische Vermessung des Land-Complexes, auf welchem der neue Armee-Posten errichtet w.rden soll, ist jetzt endlich vollendet u. es hat sich ergeben, daß das Areal 1993 410 Acker enthält. Innerhalb der nächsten Woche wird die formelle Uebergabe des LandeS an die Regierung erfolgen und das Kriegs-Departement wird Besitz davon ergreifen. Dasselbe soll ersucht werden, umgehend die Kaufsumme einzu. schicken, da die Farmer, welche die Ländereien verkauft Habens mit Schmerzen auf ihr Geld warten. Grundeigenthums Uebertragungen. Benjamin A. Branson an Chas. I. Truby, Lot 82, Wacker's 3. Haughville Add. $1,950. Wilhelmina Metzger an. George F. Kevler, Lot 30, Metzger's Park Place Add. 81,000. Oscar A. Jose an Ava Alexander, Lot 23, Jose's 2. Pleasant Valley Ad. 81,700. Eva M. McLeland an Conrad I. Rltter, Theil von Lot 73, Bruce's Ad. $4.000. John McLockhead an Henry N. Spaan uA.. Lot 32, Block 2, LincolnPark. 87,500. John Rockhoff an Agnes Barnett, Lot 11, Pettibone & Richard'S Highland Home Add. S1,800. John A. Lairson an Ella Hadley, Lot 37. Ferguson's Hill Place Add. 81,935. Cornelia O. Line an Julia A. Dawson, Lot 68, Pickens & Löftin's Ost Washington Str. Add. 81,800. Augusta M. Stratford an Chas. T. Boyer, Lots 45 und 46, Jackson Park. 81,000. Malinda Cook an Louisa T. Marshall, Lot 92, Reagan Park. 83,100. Indianapolis Savings & Invest ment Co. an Peter M. Wright u. A., Lot 31, Block 6, Nord Indianapolis. $1,150.

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6EQR6E SEIFERT, Engm-HMier. Gefährliche Bienen. In der Nähe von Spring' Grove, Wis., wurde von dem Farmer Namstad und dessen 5wecht ein Schwärm Bienen aufgepflügt. Die Bienen tödteten durch ihre Stiche zwei Pferde des Farmers; die beiden Männer retteten sich dadurch, daß sie sich in eine in der Nähe befindliche Wasserlache stürzten. Sie waren aber trotzdem übel zugerichtet. Ihre ganzen Körper waren dick angeschwollen. Tod durch Heugabel. In Davenport, Ja., ist der 20jährige Otw Krambeck auf eine schreckliche Weise zu seinem Tod gekommen. Er war für einen Nachbar beschäftigt, Heu abzuladen. Da glitt die Gabel, welche daZ Heu in die Höhe zog, aus, schnellt? zurück und traf den jungen Mann todt, lich in die Brust. Fünf Aerzte suchten das Leben des' Verletzten zu retten, doch waren alle Anstrengungen vergeblich, da der rechte Lungenflügel durchbohrt war. Erstickungstod'durch einen Grashalm. Auf seltsame Weise ist in dem Harzorte Heimbürg der Wegewärter Oberländer um's Leben gekommen. Oberländer war mit dem Arbeiten am Wege beschäftigt und hatte seine Flasche mit Kaffee in das Gras gelegt. Als er trank, ohne weiter auf seine Flasche zu sehen, verschluckte er ein Stückchen von einem Grashalm, das im .Schlunde sitzen blieb und trotz ärztlicher Hilfe, die er am nächsten Tage in Anspruch nahm, nicht entfernt werden konnte. Es stellten sich Schwellungen im Halse ein, die den Erstickungstod herbeiführten. Dynamitexplosion im Eisenbahnkoupe. Ein italienischer Arbeiter wurde vor Kurzem auf den Schweizer Bahnen bei St. Gallen beanstandet, weil er keine Fahrkarte besaß. Der Arbeiter zog seine Geldtasche, die jedoch zu Boden fiel, worauf sofort eine Explosion -erfolgte. Ter Wagen wurde beschädigt' und der Arbeiter schwer verletzt. In den Taschen dos Arbeiters ward ein großes Quantum Dynamit gefunden. Im Schmelzofen eingesperrt. In Marinette. Wis.. entging O. P. Chatfield in seiner Messinggießerei mit knapper Notb dem Tode in 'einem neu erbauten, durch Koaks geheizten Schmelzofe.r. Der Ofen war gede fertiggestellt worden, und als Abends die Angestellten die Werke verlassen hatten, kroch Chatfield in den unteren Theil des Herdes, um das Feuer von da aus nchzuschüren. Dabei stieß er an die Stütze der Schiebethür, die dann herunterfiel und ihn einschloß. Mit einer Eisenstange gelang es ihm schließlich, die Eisenplatte so weit zu heben, daß er durchzukriechen vermochte.- Eine Hand und ein Arm, die der Hitze ausgesetzt waren, als er an der Thüre arbeitete, waren voll Brandblasen, und ein Ohr wär beinahe wie gebraten. In der frischen Luft erholte er sich einigermaßen. - I m K r i m k r i e g e nnd eucs in allem 120,000 Mann gefallen. Eine, Schätzung nach fcinmcii da 7-10 Schüssl auf je 1 Getödteten. Von je 1000 Nüssen gehören 13 zum Adel. 9 yix Geistlichkei: und 53 sind Soldaten. , Abgebrulzt. Frau: Ich habe neulich ausgerechnet, daß Du mir für das Geld, baf Dich Deine Cigarren monatlich kcsten. gerade einen neuen Hut kaufen, tönntest." M a n n : Nun. da siehst Du doch einmal, was so ein Hut kostet!" im Erkannt. Bater: Siehste, Ephraim, das ist Deine Braut, die xti che Esther, dem steinreichen Moses seine leibliche Tochter!" Sohn: Au waih! Die mit de schiefe Seit' und das runzelige Gesichte?" Vater: Nu, wie haißt, was kümmert Dich die Faon? Du nimmst se dock nack 'm Gewickt!" Eine Ueberraschung. Student: Haben Sie' beim Verkauf der abgelegten Hose, die ich Ihnen vor vierzehn Tagen schenkte, ein Geschäft gemacht?" Hausirer: Gewiß, Herr Doctor, ich hab', sie an Ihren Herrn Papa für den doppelten Werth verkauft!" Nach Poriland, Me .sind von Nova Scotia, wo der Hummerfang jetzt beendet ist, während der Saison 227.900 lebende Hummern gebracht worden. Portland ist die einzige Stadt in den Ver. Staate.r. welche Hummernboote nach Nova Scotia sendet. tsr Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho'SLongfellow". .

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