Indiana Tribüne, Volume 26, Number 293, Indianapolis, Marion County, 3 August 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne, 3. August 1903.

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o O o O o O o O o o o O o O o Ü er weiße Vod Sloman aus der Gletschrrwelt. Von Rudolf Stratz. OOCOOcOcQoCoQOoCoOoOoOoOoa o (Schluß.) irr neigt: trübe den Rcpl as tsi daZ Schwerste!" sprach er langsam. ctt weiß, wie ich mit mir gerungen und 7R.ii immer wieder eingeflüstert: ,TaZ Kind gehört Dir! Behalte es! Gib es nicht dem fremden Manne, der Tir ohnedies schon alles nimmt.' Aber dann sagte ich mir wieder: Du. Elisabeth, liebst unser Kind zu sehr. Ich weiß c. Um des Kindes willen wirst Du bei mir bleiben, wenn ich darauf besiehe!" Und dann?" Sie sah in banger Spannung zu ihm cir.pcr. Dann'" Er zuckt: die Achseln. Tann werden wir freudlos nebeneinander hergehen. Du wirft mich hassen lernen, weil ich Dick mit Gewalt an mein Heim fessele, und es geschieht gerade das. was. wie ich Dir eben sagte. mir mein Stolz verbietet: daß ich einzn Menschen zwinge, mit mir zu leben, der mich nicht mehr liebt und nicht mehr achtet. Und das Mittel zu diesem Zwange ist das eigene Kind! Nein, das ist mehr als grausam. Das ist ein: Entwürdigung und Erniedrigung des Besten, was in Euck ist, der Mutterliebe!" Sie wagte kaum zu ctorn. Sollte es denn möglich sein? Xiab wirklich. da sprach er es aus: Ein Kind gehört der Mutter. Nicht nur uin ihretwillen, denn sie hat es mit Schmerzen geboren. Sondern mehr noch um seinetwillen. Denn ein Kind ohne Mutter ist ein unglückliches Wesen. Sz hat ein Recht, denen nie zu vergeben, die ihm die Mutter genornrnen haben! Und darum: willst Du mich verlassen, so nimm Edith mit!" Sie erhob sich. Lautlos, wie betäubt stand sie da. Er trat vor sie. legte die Hände auf ihre Schultern und sah ihr starr in's Gesicht. Dir brauch' ich nicht erst zu sagen, was das für mich heißt! Aber es ist einerlei. E ist gut so. Wem sein ganzes Leben zertreten und verwüstet wird, der darf sein Herz nicht noch an das Lcte hängen. Denn das mußt Du Dir klar machen, Elisabeth: Du machst mich zu einem todtunglüälichen, verzweifelten Mann. Ich hab' Dich in meiner Art geliebt, wie nur ein armer Mensch wie ich lieben kann ich lieb' Dich noch mein Herzblut möcht' ich für Dich hingeben vor Dir niedertnieen möcht' ich und Dir die Hände küssen. Denk, rote's bei mir ausschaut, wenn Du fort bist. Mein Haus ist verödet die Wiege ist leer alles, alles, woran mein armes Herz hängt. ist weg. Was soll ich da noch viel aus der Wclt? Und denk' an Edith! Glaub' mir, es geht einem Jeden sein ganzes Leben nach, wenn die beiden Menschen, die ihn geschaffen haben, sich in Haß und Verachtung trennen. Die Kleine wird aufwachsen und Dich eines Tages fragen: Warum bin ich unter fremden Menscben? Mo ist W auoß uno ver Parr, m ocin ica cmi gespielt habe wo ist meine Heimath? Und wo ist der freundliche Mann, der mich auf seinen Armen herumgetragen und geherzt und geküßt hat? Und Du mußt ihr antworten: das Haus ist leer! Du hast keine Heimath, Dein Bater ist weg. Tu wirst ihn nicht sehen. Ich hab' sein Leben verwüstet und Deines, weil ich nicht die Kraft hatte, ihm die Treue zu halten, die ich ihm freiwillig und mit heiligem Eid beschworen habe " Aus dem Nebenzimmer tönte helles Kinderlachen. Die Kleine wurde da von dem Mädchen nach dem Ausgang zur Nuhe gebracht. Elisabeth hob den Kopf. Es ist genug " sagte sie tonlos. Laß mich jetzt allein sein da drinnen " 9 Sie hatte die Wärterin weggeschickt und kniete neben dem Lager ihrer Tochter. Edith schlief noch nicht. Die großen Kinderaugen schauten weit offen, ernst und klar, in das schöne, leidvolle Gesicht, das sich über sie neigte. Elisabeth senkte die Wimpern. Sie fürchtete sich vor diesem reinen, fragenden Blick, der unerbittlich bis in die Tiefen ihrer Brust drang. Und wieder sah sie angstvoll auf Ein demüthiges Grauen erfaßte sie vor dieser Reinheit, vor dieser stillen, leid, losen Unschuld, die aus den dunklen Tiefen der Kinderaugen sprach. Und das war doch ihr Kind ihr eignes Ich? Wie eine gewaltige Mahnung klang in ihr die Antwort. Dein besseres Ich! Das, was in Dir gut und rein und leidenschaftslos ist! Es wird eine Zeit kommen, da kannst Du mir nicht mehr in die Augen sehen, nicht einmal so bang und zweifelnd wie jetzt. Denn dann ist's geschehen, dann hast Du das Höchste verrathen die Liebe und die Treue. Die Liebe zu mir, die Treue zu dem Vater. Dann wirst Du vor Dir selbst die Blicke niederschlagen, und wenn Du glücklich wirst, bezahlst Du Dein Glück schwer und hart mit Deinem Stolz und .Deinem Pflichtbewußtsein

Äie Kleine war eingeschlummert. Sie merkte es nicht mehr, daß die junge Frau noch immer vor ihrem Vettchen kniete, in lautlosem Kamps, aus dem durch seelenerschütternde Noth der letzte Entsckiluß emporstiea. 20. Kapitel. fffc uf kahlen Höhen, etwas abseits IKI vorn Hotel, liegt am Fuß des Matterhorns der Schwarzsee. Ein kleiner, finsterer Teich, der schwarzgrün in seinem Felsenkessel schläft. Die vorbeikommenden Führer weisen ihn ihren Herren und berichten, daß einer ihrer Genossen vor einiger Zeit in diesem Tümpel um's Leben gekommen sei. Ein Bergführer, der im Angesicht des Matterhorns ertrinkt das erscheint ihnen so seltsam und erstaunlich, daß sie es kaum begreifen, wie der Fremde dazu nur gleichgiltig nicken und nach dem lockenden Gasthaus spähen kann. Heute hatten sie noch einen besonderen Grund, den reglosen Wasserspiegel. den selbst das leuchtende Himmelblau des Sornmeriags nicht zu erhellen vermochte, ihren Touristen zu zeigen. Der Herr, der da einsam auf den von der Sonne durchwärmten Felsblocken halb lag, halb saß jawohl, dieser bärtige Herr mit der schwarzen Binde um das Haupt, das war ja derselbe, der vor einigen Tagen da oben im Schneesturm abgestürzt und wie durch ein Wunder davongekommen war! Seinen Gefährten hatten sie schon gestern unten in Zermatt begraben. Ihm aber ging es ganz gut. Er habe sich schon so weit wieder erholt. Nur spreche er noch kein Wort und sitze den ganzen Tag hier irgendwo im Freien, um 'in's Thal hinunterzuschauen, wie wenn er etwas von dort sehnlich erwartete. Freilich wenn man sich den Kopf derart an den Steinen aufgeschlagen, da sei es ja kein Wunder, wenn man noch eine Zeit lang ein bischen absonderlich bleibt. Das gibt sich wieder. Die fernen Stimmen verhallten. Führer und Reisende stiegen zu dem Hotel hinab. Er war wieder allein mit sich und seinen Gedanken. Oder vielmehr: er hatte nur einen Gedanken. Er wartete. Seit zwei endlos langen Tagen und Nächten. Nings um ihn standen in schirnmerndem Kreise die Alpen. Noch lag der Tag hell auf ihren Höhen, während im Thale schon der Abend graute. Aber heute sagten ihm die wohlbekannten Kolosse nichts. Gleichgiltig sah er nach rechts zum wolkenstürmenden Gewirnrnel der Monte Rosa-Gipfel und dem runden weißen Breithornrücken, gleichgiltig nach links zum schlimmen Zinnal-Rothhorn, zu den zerklüfteten Gabelhörnern, der frostgepanzerten Dent-Blanche und hinüber zum häßlichen, ungeschlachten Dom. zum Rimpfieschhorn mit seinen keck aus Schneehängen aufschießenden Felsenzacken. Ja selbst der böse Feind dicht hinter ihm, das unermeßlich sich zum Himmel aufthürmende Matterhorn war ihm heute so fremd, als hätte er nie mit dem Gewaltigen auf Tod und Leben gerungen. Er wartete und wartete. Langsam stieg das Dämmern aus dem Thale herauf. Heute kam sie wohl nicht mehr. Er erh?b sich fröstelnd und beschattete zweifelnd mit der Hand die Augen. Eine Gewalt wurde auf der Trümmerhalde vor ihm sichtbar, eme schlanke, hohe Frauengestalt, die sich einen Augenblick suchend umsah und dann rasch auf ihn zuschritt. Ein Seufzer der Erlösung entrang sich seiner Brust. Er ging ihr entgegen. Sie reichten sich schweigend die Hände. Eine unbestimmte Angst erfaßte ihn dabei, als er in ihr Gesicht sah. Es war so blaß, trotz des herben BergWinds, der mit ihrem Goldhaar spielte. Um die Lippen lag so ein harter, fester Zug. Er wagte es nicht, zu ihr von dem zu beginnen, was zwischen ihnen jetzt ausgesprochen werken mußte. Auch sie schwieg lange Zeit. Sie gingen nebeneinander am Rand des Sees hin, über dessen schwarzgrüne Fläche der Wind in weißen Schaumspritzern hinlief. Eintönig klang das leise Plätschern am Ufer durch das Wehen der Berge. Da blieb sie stehen. Es ist gut, daß ich Si: hier getroffen habe" Ihre Stimme klang ruhig wie sonst. Hier können wir uns ungestört alles sagen!" Und was haben Sie mir zu sagen?" Ein kurzer, banger Augenblick! Dann faßte sie plötzlich seine beiden Hände; sie zog sie an sich und schaute ihm voll in's Gesicht. Wozu viel Worte? 's ist auch mit wenigen gesagt: Leben Sie wohl, mein lieber, lieber Freund" Er empfand einen bitteren, das Herz zusammenkrampfenden Schmerz. Aber überraschend kam es ihm nicht. Ich hab' es gefürchtet" sprach er dumpf. Und doch und doch" Sie hielt noch immer seine Hände. Er fühlte, wie ihre schlanken Finger sich an die seinen preßten, während sie ihre bleichen, stolzen Züge mit aller Kraft beherrschte. Wir wollen uns nicht unnütz qualen" sie schüttelte den Kopf, und lange darüber reden. Es ist beschlossen. Es muß sein!" Und reiflich beschlossen?" Ein trauriges Lächeln glitt einen Augenblick über ihr Gesicht. Das fragenSie mich? Mein guter Freund "M in diesem Auaenblick.

wo wir uns zum letztenmal auf der Welt sehen da können wir's uns ja sagen, daß wir uns lieb haben von Herzen lieb! Das wollen wir mit uns nehmen, wenn wir jetzt auseinander gehen, das bleibt unser Schatz und Heiligthurn und kein anderer Mensch brauch: zu wissen, was uns das koste!" Er konnte nicht anders. Die Thränen. seit langen Jahren die ersten Thränen, traten ihm, die Stimme erstickend, in's Auge. Wir sollen uns nie wiedersehen, Elisabeth?" Sie schüttelte wieder das schöne Haupt. Vielleicht in langen Jahren einmal, wenn wir alt und grau sind. Aber jetzt was hilft's denn, wenn wir uns noch einmal zusammensetzen und uns noch einmal erzählen, daß wir unglücklich sind. Davon wird nichts besser! Wir wollen uns ja hier keine Komödie vorspielen und uns weismachen, daß wir uns vergessen wollen. Das wissen wir beide, daß das nicht sobald geschehen wird. Ich wenigstens ich werd' Sie nie vergessen. Aber mit der Zeit werden wir anders aneinander denken wie jetzt nicht in Noth und Schmerzen, sondern ruhig, wie an einen lieben Verstorbenen " Er preßte verzweifelt ihre Hand: Und kein Lebenszeichen. Elisabeth? -Nichts-gar nichts?" Gar nichts!" sagte sie mit ruhiger, hellerStimme. Und nun.mein Freund, ist's geschehen, und das Schwerste in meinem Leben liegt hinter mir. Nun bleibt mir noch eins übrig: Ihnen ZU danken. Jawohl ich danke Ihnen von Herzen! Sie haben das Beste in mir aufgeweckt. Ich werd' in Zukunft vielleicht unglücklich sein, aber ruhig und klar mit mir selbst, weil ich an Sie denken darf und weil ich an mich denken darf, ohne die Augen niederzuschla gen. Das war's, was ich in den Bergen gesucht hab' was mich da hinauftrieb! Sie wissen ich sagt' es Ihnen damals in der Schutzhütte. Ich suchte die Achtung vor mir selbst und Gott sei Dank ick öab' sie gefunden durch Sie! 155 war halbdunkel um sie geworden. In grauen Fledermausflügeln strich die Dämmerung über Stein und See. Der Himmel erlosch, und ferne Lichter blinkten scheu aus der verblassenden Wölbung hervor. Da flammte es über die schneeigen Riesengipfel ringsum auf, wie das Leuchten einer Welt. Längst war die Sonne geschwunden. Graue Nebel hingen über der Stelle, wo sie sank. Und doch war die Helle da, eine geheimnißvolle, rosenfarbene Gluih, in der die ragenden Hochzinnen sich badeten. Warme, freundliche Lichtquellen ergossen sich über die weiten, in märchenhaftem Scheine durch Nacht und Grauen winkenden Schneefeloer. Aus dem gemeinen, alltäglichen Schatten, der den Fuß der Berge umspann und gierig h'ö her kroch, stiegen die seuergetränkten Gipfel freudig empor, in rosigem, durchsichtigem Glanz das Blaßblau des Abendhimmels begrenzend. Woher kam dies überirdische Licht? Wohin ging es? Es war nicht zu erkennen. Rasch tiefer sich färbendes Dunkel rings umher und über ihm, zwischen dem grauenden Himmel, der dämmernden Erde die rätbselbaft ln. hende Rosenpracht, die gleich dem Widerschein unbekannter, dem Menschenauge ewig verschlossener Welten in ahnungsvollem, heiligem Schweigen über die Hochwelt flammte. Lange schauten die Beiden hinaus in das Alpenglühen. Das ist der Abschied von den Bergen" sagte Elisabeth endlich leise. Ich komme nicht wieder zurück. Nie wieder! Aber in meinem Herzen bleiben sie stehen. Ich hab' Schweres und Hartes in ihnen erlebt. Aber ich grolle ihnen nicht. Viel ist da oben in mir aufgeblüht und wieder verdorrt viel, das ich früher nicht ahnte. Mag es dort oben im Schnee begraben bleiben, wo es die Menschen nicht sehen unter der weißen, todten Decke " Immer noch grüßten sich flammend die Vergzinnen über das Thal. Aber höher und höher stieg, die Gluth in grauen Nebelfluthen ertränkend, die Nacht. Elisabeth sah ihrem Begleiter in's Auge. Ein schmerzvoll stolzes Lächeln zuckte um ihre blassen Lippen. Ich bin froh, daß wir hier von einander Abschied nehmer. dürfen, im Angesicht der Hochwelt, die uns zusammengeführt hat. Die Welt da oben ist über das Gemeine und Häßliche erhaben die ist rein und weiß. Und wenn wir künftig für einander todt sind weiß und rein ist's zwischen uns geblieben. Das ist das Beste von allem! Und jetzt möcht' ich Ihnen nur noch eins sagen, lieber Freund: Ich will, daß Sie glücklich werden. Und glücklich wird man nur durch die Liebe. Sie hassen die Menschen, weil Sie verrathen wurden. Aber glauben Sie mir: die Liebe ist nicht todt. Die Liebe lebt und ist überall, wo man sie sucht. Und darum bitt' ich Sie: bleiben Sie nicht mehr allein! Gehen Sie hinunter zu den Menschen und bringen Sie ihnen nur in bischen von dem mit, was zwischen uns so plötzlich und. gewaltig aufgeblüht ist. Sie werden sehen, man nimmt es gern, man gibt es Ihnen reichlich wieder, und Sie werden ein anderer, froher Mensch " Er neigte das Haupt. . Ich will es thun!" sagte er mit erstickter Stimme. Da faßte sie zum letztenmal seine Hand.

Leben Sie wohl!" stieß sie leise und athcmlos hervor und wandte sich von ihm ab. Sie ging. Er sah der schlanken Gestalt nach, wie sie über das Geröll zum 5)otel hinavstieg, wo ihrer dasSaumtmer harrte, um sie nach Zermatt zu tragen. Er wußte, sie weinte nicht. Den Kopf hochmüthig in den Nacken geworfen, schritt sie dahin, weiter, immer weiter noch konnte sein Auge sie erkennen noch glaubte es sie zu erkennen. Sie war verschwunden. Verschwunden für immer! Morgen früh reisten sie wohl ab! Wenn wieder um diese Zeit die Sonne sank, war sie schon fern von hier, in Gluth und Lärm der Bahnhöfe, in flachem Lande unter flachen Menschen, und nie mehr würde er das schöne kluge Antlitz wiedersehen, nie mehr die ruhige, klare Stimme HLren. Eine heilige Trauer war in ihm etwas, was nichts mehr mit Grimm und Zorn gemein hatte. Sie war ihm gestorben. Ihm blieb nichts mehr zu thun, als ihr Vermächtnis; zu erfüllen und mit den Menschen wieder Mensch zu sein. Er blickte zum Himmel auf. an dem die letzte Gluth sich langsam löste und im Frieden der Nacht sich schwindend barg. Und während er schweren Schrittes über das Geröll dahinging, da regte sich in ihm jener unerklärliche Schauer, der als unbestimmtes, aus unbegreiflichen Fernen heranwehendes Ahnen uns zuweilen erfaßt ein Ahnen, daß dies alles ringsumher die Welt - die Menschen wir selbst - etwas anderes, etwas Höheres sind, als wir glauben, etwas Geheimnißvolles, das nur zum Schein, auf kurze Frist, die bunte Maske dieser Erde trägt Er war der Letzte, der heute da hinabstieg. Vor dem Gasthaus sah er noch einmal um sich und nahm Abschied von der Vergangenheit. Dann trat er ein. Es ward völlig dunkel draußen. und über den Schneefeldern hoch oben klagte der Sturmwind sein ewiges Lied

Gelegentlich der jüngsten Hundertjahrfeier des badischen Lerb-Draaoner-Regiments ließ sich der Groszherzog von Baden mehrere ehemalige Regimentsangehörige vorstellen. unter denen ffch auch ein Herr M. aus Offenbach befand. Der Großherzog unterhielt sich mit diesem in der leutseligsten Weise und fragte ihn schließlich. welchen Beruf er habe. Einen sehr unangenehmen Beruf, königliche Hobeit!" erwiderte M. So, was sind Sie denn?" Stcuermahner. käufliche Hoheit!" o i) i eZ"s y n e. Um den Aersetzungsprozeß hohler Zähne aufzuhalten und die daraus entstehenden Zahnschmerzen zu heben, hat man in neuere? Zeit ein wirklich gut bewährtes Mittel gefunden. Man läßt sich eine konzentrirte Lösung von übermangansaurem Kali in der Apotheke anfertigen, die vrachtvoll violett erscheint, und bewahrt sie in einem Glasstöpselfläschchen auf. Von dieser Lösung gibt man in ein mit erwärmtem Wasser halbgefülltes Trinkglas fünf bis sechs Tropfen, so daß das Wasser eben nur röthlich wird. und spült damit den Mund recht gut aus. Es lösen sich dadurch nicht nur alle Speisereste an den hohlen Zähnen' sondern der Zerstör'lngsprozeß der Zähne wird auffällig aufgehalten, und die Schmerlen verlieren sich bald und bei längerem Gebrauche dauernd. Man muß diese Mundspülungen täglich mindestens einmal vornehmen. - oia der vor kurzer cit tu mm vollzogenen Hinrichtung eines Mor derpaareö waren auch Frauen zug gen. Das Organ deö schwäbischen Franenrereinö zieht in einem gedar uisckten Artikel gegen die Zulassung von Frauen bei Hinrichtungen los und legt energischen Protest dagcaen ein. Es heißt lt. a. : Die Schamröthe stie.i mir siedend ins Gesicht, als ich lac. dß sogar Damen Eintrittskarten ge' holt hätten, um der Hinrichtung bei zuwohnen! Jst'5 wahrhaftig möglich!? So weit sind wir gekommen! Wenn man bicweilen Gelegenheit, zu bedachten, mit welchem Interesse um nicht inclir zu sagen Damen" sich zu sensationellen Gerichtsverhandlimgen drängen, so darf man sich aui nicht wundern, wenn sie schließlich auch noch zu Hinrichtungen zugelassen sein wollen." Unlängst wurde in Leipzig da.' Denkmal eingeweiht, das der Allg meine Deutsche tränenlerem seiner Gründerin rau Auguste. Schmidt er r'chtet hat. Frl. Helene Lange hielt die Weihrede, aus der hier nur ik Worte angeführt werden sollen: Di-2 Kerzen zu gewinnen, das ist die große Mission gewesen, die August.' Schmidt erfüllt hat vom ersten Frauentag bis zum letzten, den sie o leitet. Aber nicht mit der geschickten Beredsamkeit, die nur überredet; auch nicht mit dem Gefühlsüberschwang, der nur eine schnell wieder erlöschende Begeisterung zu entfachen vermag. Wenn sie die allgeliebte Führerin war. so war sie es, weil sie zugleich der große Mensch war, dem die Wahrhaftigkeit seiner innersten Ueberzeugung das Gepräge gab: sie war eö, weil hinter dem, was sie sagte, das stand, was sie that." Nachdem Helene Lange geendet, sprach auch der Vürgermei ster Tröndlin treffliche, das Verdienst der bedeutenden Frau anerkennend Worte. Ein Vlumenwald, aus allen Städten eingetroffene Kränze und Ornamente-umgaben das schöne Denk' mal.

JnSanFrancisco. Cal., ist der einst berühmte Bildhauer Marion Wells infolge Krankeit und widrige? Schicksalsschläge so verarmt, daß er im County-Hospital Unterkunft suchen mußte. Der Vater des KünstlerZ war General in der conföderirten Arrnee. Unweit Gordon in der Nähe von Superior, Wis., gerieth dieser Tage Joseph Kenal in Flugsand und wurde bis an den Hals verschüttet. Dreißig Leute waren mit vier Fuhrwerken sechs Siunden lang beschäftigt, ehe es ihnen gelang, den Verunglückten aus seiner Lage zu befreien. JnVridgewater, M e.. i st der Jongleur Bill Griffin, dessen Spezialität das Verschlucken von Schwertern war und der sich dort in demSautelles'schen Circus produzirte. dadurch um das Leben gekommen, daß er währen des Verschluckens eines großen Messers mit dem Fuße ausglitt und sich die Luftröhre durchschnitt. Jn seinerWiege erhangt hat sich dieser Tage in Parkersburg, Pa.. das elf Monate alte Töchterchen des Hrn. G. E. Emerich. Das Kind hatte eine Milchflasche vor sich, die mit einem Bande um den Hals herum befestigt war. Es muß die Schnur erfaßt haben, denn als die Mutter später nach dem Kinde sah, lag es erstickt in seinem Vettchen. Aus Santee kommt die sonderbare Mär. daß die Stadt Ve?del. Nebr., in dem Glick Allotrnent an der Elkhorn-Vahn gelegen, auf AnOrdnung des Sekretärs des Innern unter den Hammer kommen soll. Verdel hat ungefähr 200 Einwohner und um den Einwohnern, welche keinen Beüktitel auf das Land haben, einen solchen zugänglich zu machen, soll der Superintendent der Santee-Agen-tur dasselbe veräußern, so daß sich Jeder ein Negierungs - Patent sichern kann. Infolge des Local Option - Gesetzes in Texas herrscht dort jetzt fast überall Prohibition. Texas zählt nahezu 150 Counties. Unter diesen sind ganz frei von Prohibition nur noch elf, nämlich die Counties Travis, Bexar, Guadaloupe, Austin, Jefferson, Comal, Gillespie. Harris. Galveston, Webb und ElPaso. In vierundvierzig Counties herrscht Prohibition nur in einzelnen Bezirken. In allen andern texanischenCounties aber herrscht Prohibition in jedem einzelnen Bezirk und zwar nicht nur auf dem Papier, wie in einzelnen der nördlichen Prohibitionsstaaten, sondern in grimmer und greller Wirklichkeit. Der102JahrealteNeger Thomas Thompson, der noch als Sklave geboren und der Zweitälteste Mann in New Jersey war, ist jetzt in seiner Hütte bei Snake - Hill gestorben. Er war viele Jahre hindurch als Black Tom" eine bekannte Erscheinung im Nachbarstaate und konnte sich rühmen, mit allen bedeutenderen politischen Persönlichkeiten dieses Staates bekannt zu sein. Er hat 68 Jahre lang in derselben Behausung beiSnake Hill gelebt und war stolz darauf, daß er niemals die öffentliche Wohlthätigkeit hatte in Anspruch nehmen müssen. Vor zehn Jahren starb seine Frau im Alter von 90 Jahren und seitdem wohnte er bei seinen Enkelkindern. Er war zeitlebens ein großerVerehrer von Tabak und auch kein Verächter von Whiskey. Ueber eine rücksichtslose Abschlachtung kleiner Vögel in den Meadows" von Queens Borough, wird aus Long Island City, N. K., Klage erhoben. Dieser Unfug soll zum großen Theil an der Zunahme der Moskitos schuld sein. So ein kleiner Vogel, heißt es, verschlingt an einem Tage 1000 Moskito-Larven. Auch die Schwalben, welche ausgewachsene Inselten in Menge vertilgen, sollen durch die Sonntagsjäger und jungen Burschen, welche ohne Rücksicht auf die Jagd - Gesetze alles tödten, was ihnen in den Weg kommt, fast ganz ausgerottet sein. Die dortigen Sportsmänner sagen, daß das beste Mittel zur Bekämpfung der Moskitos ist, die Jnsecten fressenden Vögel zu schützen, und sie verlangen daher die energische Durchführung der Jagd-Gesetze. Aus S t a n t o n, A r i z., kommt die Kunde von einem schrecklichen Schicksal, das die beiden Goldsucher Carl Nelson und John Lindsay ereilte. Die beiden Männer hatten sich von Weaver auf den Weg nach Phoenix begeben und sich unterwegs verirrt. Auf dem glühenden Sande brach Nelson zuerst erschöpft nieder, während sein Begleiter sich weiter schleppte, bis auch ihn die Kräfte verließen und er sich unter einen großen Kaktus zum Sterben niederlegte. Nur durch Zufall stießen andere Goldsucher auf Lindsay und brachten den bereits Bewußtlosen nach Stanton, wo er in's Leben zurückgerufen wurde und von dem Schicksal seines Begleiters erzählte. Sofort machte sich eine Anzahl Männer auf die Suche nach dem zweiten Verunglückten und es gelang ihnen auch wirklich, ihn noch lebend aufzufinden, doch hat er infolge der ausgestandenen Qualen den Verstand ver-loren.

Kasernenhof - Blumen, spräche. Unterofficier: Das Gewehr muß Euch das Höchste sein es ist gewissermaßen der Mast auf dem Schiff der Wüste!"

Feuer - Signale.

4 Pennsvlv und Market 5 Cnglish'S Opnn-Haus S Last und Nw Jork 7 Noble und Mchigan S N. Jerjey u. Muifi Ld 9 Pine und North 10 Market und Pine 11 Lmnont nah East 12 91$. 8 Epritzmhaus Naff. Ave nahe Noble 13 J culrc und Walnut U .Jersey Central A. 15 Mass. und Cornel Av .6 Ash m,d 11. E traße .7 Park Ave und 12 Str .S Columbia ndHillsid 19 Highland Llve u.P,att si Illinois und St. I 13 Pennsylv. und Pratt 4 Änndian uno 11. Ttr No. 5 Spritzenhaus 15. nahe SUincii te Senate Ave u. CtCla 7 Illinois und LAchigan 2? ?esylvania und lt. -'! Senate Ave. und 13. 31 No. I Sprizenhau! JndAvenahWichiga u Meridian und Walnut U California, u Vermont 15 Blake und New Aork ZS Ind. Av. u. St. Elair 7 6i:y Hospital 28 Blake und Nortd Nichigan und LgneS 1 No. 6 Spritzenhaus Washington nah West 2 k?scndorf u Wash. 43 Missouri u Ne Dcrt 5 Meridian u Wash JllmoiS und Cljio 17 Capitol Lv. u Wash 48 Klnga' Porkhau 9 Straßenbahn LtZlle 53. Washington Ctr 41 N. 10 Spritzenhaus Jllinoii uWerrill 62 Illinois u Louisiana 53 Wett und South 54WestundMc?arty 55 Senate Ave. u Henry 57 Meridian und Ray 58 Ns. 4 Spritzenhaus Lladison Av. Mor-.-iS 69 Madiion Lv.uTunlop No2 Haken LeiterhauS Soutlz nahe Telawar 62 Penn. Merrill 63 Delawar u. McTartd 4 afi und ReSarty 5 New Jersey .Merrill 7 Lirg. Av. u Bradsha SS East und Prospekt SS Bickinz und High n 9!o. 11 Spritzenhaus Bit Ave. mlhe Hur, 7t East und Georgia 73 k5eda und Elm 74 Tavidscn u Seorgi 75 cnglish Av. u Pine 75 Shelöy und BateS 7? TiO. Z Spritzenhaus Prospcct nahe Shelby 7i gleicher Av. u Shell. A Narkct u. New Jersey 32 Telaware und Wash. 33 Cast u Washington 4 New Dork u.?avidsor 5 Taubstummen Anstalt 66 Ver. Staaten Arsenal $7 Orimtal und Wash. sg Fraucn-Neformat. "1 No. 13 Spritzenhaus Mardland nahe Wer. 2 Meridian u. Gcorqia. .'Z Meridian und South 4 Pennst lv u. Louisiana "5 ?irzini Ave u. 2Uad. '6 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 13 Capital Ave und Clh '3 No. 16 Spritzenhaus 13. und Ash. U Alabama und 1. 25 Central Ave und 15. M JandeS und 15. 27 Breolside und Jupiter .2? Central Ave und 17. 2 Dclaware und 19. ;3i Alabama und 11. 132 Bcllefontaine undiA 24 College Ave und 20. 133 Telavan und 13. '.38 Alabama und North 37 Ncwman nd 19. 33 College Ave und 14. i39 Corncll Ave und 12. ui JandeZ xxn'j 19. 42 Hizh'.and Ave und lg. 43 Tecumseh und 10. .45 3U Jersey nd 22. ua Aloord und 17. '47 No. 2 Spritzenhaus Hil.sioe Ave und 18. 4P College Ave und 2. i49 loliege Ave und 27. .52 Park Ave und 22. L E u. W Bahn a. 22. 1 54 Namsey Are und 10. .5(5 Stoughton u Newman 57 AtlaS und Pike. ,53 Bloyd und Patrpav. 5,9 No. 21 Spritzenhaus Lrightwood i2 Arden und Depot 163 Brighttvood und 25. 164 Rural und Bloyd ;65 Ct. Clair u. Kcystone 167 Arsenal Ave un 23. Belkfontame und 23. 169 Park Ave und 10. 212 Capital Ave nd 17. 213 Pennfylv. Michig LH JllinnS nd 20. 215 Senate Ave und 21. 216 Pennsvlvania und 22. 217 Meridian und 16. 218 Capital Ave und 23. 219 Vroadivav und 10. 231 Illinois und DtcLc, 234 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 30. 35 Illinois und 33. 233 Tnnctta und 30. 237 No. 9. Spritzenhaus Udell und Rcwer 23g Udell Ladder Wor 239 Isabcl und 7. 241 Meridian und 24. 242 JllinoiZ u St. Clsi3 243 Eldridg und 23. 312 West uud Walnut 313 West und 12. 814 Howard und 16. Z15 Tordet ÄNd Pa 316 Capital Ave und n 317 Northwvs'ern Ave u! 218 Gent und 13. 319 Canal und 10. Z2i Cerealine WorkS 324 Vermont und Lynn 32 BiSmarck u Srcmdietr 326 No. 29 Spritzenhaus Hauahvllle. 327 Michigan u. HolmeS, zzg ZNichigan u. Conecrd S41 West und McJntyr 412 Missouri u. Marvland 413 Missouri und his 415 Capital Ave Georgia 416 Missouri entuckvZl. 417 Senate Lve u. Wash. 421 P und E StanfefcauS 23. Washington. 423 Irren-Hospital. 424 Mil? Ave . I D u Q 425 Wash und HarriS 42 No. 13 Cpritzenhauß W. Washington 427 Oliver und Birch 423 Oliver und OSgood 429 Nordvke und Iork 4Z1 Hadlcy Ave u. Morris 432 Rwer Av u. MorriS 54 River Ave und Sla 435 Harding u. Big 4 9t 7 436 Harding und Oliv 437 No. 19 SpritzenhoZ MorriZ und Lardins. 4 irnd DCterf 439 Stocks 451 ReiSner Kl Mi2t 452 Howard und Set 453 Morris und fiapt 456 Cambert und Seb&ml 457 Nordhke Ave U. yax non Worts 612 West und Ray 513 entukh Avk u.Verr 614 Meridian und Morris 51 JllinoiS nd snsa 517 Morris und Dakta 513 MorriS und Church 519 Capital A. u McCarty 521 Meridian und Pakner 523 Pine un, Lord 24 Madisor.Aveu kineok, m Meridian und Belt SA 627 Carlo und Ray 528 Meridian und Arizona 529 Meridian u. Liaymond 531 Meridian u. McCar, 532 No. 17 Spritzenhaus MorriS nahe Lest 12 Metern-, und Douh. 613 East u. Lincoln ae 614 East und Beecher 15 Wright und SandaS 617 McEarty und eaty 13 New Jersey u Lic L 712 Spruce und Prospekt 71Z Anglist Are. u. Laurek 714 State Av u. Belt R A 715 Eheldy und Veechr 716 Statt Ave und Orangi 713 Orange und Laurel 7 Cheldy u. Ct'taa Avt 721 Lcrington A.u Laur? 723 Fletcher Ave. Oru 724 State Aveu. PleasaN' 725 Prospekt und nleasanl72 Orange und Harla? 723 Liberty ?md Vea 729 No1,le und South Ll No. 15 Spritzenhaus Ost Washington tU 813 Market und Noble L14 Ohio h. Highland 30 815 Michigan u. Hizhlan! 81 Market u Arsenal Av, 817 Ost S Clair und Union Bahn Eeleise. , 821 Pan Handle ShoS 82$ Vermont und Wakott 824 Wash. und State k 825 Madden'S Lounge Kak 82S Tucker und Torsey 827 Wash. und Belle Ad 629 No. 12 Spritzenhau Beville nahe Michig L31 Southeaftern As Uk Woodside. 32 Wash. und Tearbor, 834 Southeaftern .und Arsenal klveZ. 835 New Dork nd Xcr$U 912 JllinoiS und Msryl. Hl J2inoiS und Markt. 14 Pen. nd Wash, Si5Telaware nnd aig, Spezial'Siznale. krsten SchlZge, zweiter Alarm, Zweiten 2 SchlZge, dritter Alarm, Lritten 2 SchlZge, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer auZ und Schlauch aufgerollt. S Schlage, Wasserdruck ab. 1, Schlage, 12 Uhr Mittag. Tie Zo bezeichneten Ciznale kerben ur e Thür achter angegeben da an den betreffende Ctraches kreujung kine ZUarmUstest angebracht sind. Chicago und der große Nordwefte via )) s"jcsaw7U3 fc barnm ttgg (GT laa-Sawatt-BbUidd!oe Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. Von der Mono 47. Str. Station. Ebicaa. nd SnurS Minuten mitteilt elektrikcder Gar na ven Union Bielzdöfen Frnch LIck Spring, indem Orange Eountq Hochland. ffamilien-Hot anter neuer Geschafttleirunq. Pluto, Proserpine ind Bowlei Quellen. BefteS Mineralwasser der Welt, wei Züge täglicd via Sree.icastle. TiSet-Okficen : Union Station, Wasjachusett ve nnd LS West Washington Straße. R. P. A l g e o, Distrikt Paff. Agent, Indianapolis. Ind. & fflcloel, . H. R o ck w e l l, Präs. und Gen. Mgr. Äerriebileite Jrank J. Reed. Ven.V2ff. Agent. Ehicago, Jll.

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