Indiana Tribüne, Volume 26, Number 292, Indianapolis, Marion County, 1 August 1903 — Page 4

Jndiana Tribüne. Herausgegeben von der utenberg . Indianapolis, Ind. varry O. Thudium ... Präsident. Geschäftslocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPH0E 2J.

VereA at ths Post Office of Indianapolis as second dass matter. Das Sorgenkind Europas. In Konstaniinopel hat man wieder einige Wochen gefährlicher Spannung durchleben müssen. Bulgarien be schwerte sich plötzlich über die Ansammlung türkischer Truppen an seiner Grenze und drohte milder Einberufung seiner Reserven. In hiesigen maßgebenden Kreisen bewahrte man zwar die Ruhe, war aber fest entschlossen, jeden kriegsmäßigen Schritt Bulgariens mit diesem gleichen Schritte zu erwidern. Man verheblte sich dabei nicht, daß die erhöhten Kriegsrüstungen leicht zum Kriege führen könnten. Nun hat der bulgarische Premierminister, der die ersten Zusicherungen Rußland? und Oesterreich, daß Bulgarien nichts von der Türkei zu besorgen habe, höhnisch zurückgewiesen hatte, auf erneute Vor stellungen sich entschlossen, die Reserven nicht einzuziehen. Damit hat die Spannung nachgelassen ob aber auf die Dauer, das ist bei dem unruhigen Charakter der bulgarischen Politik sehr die Frage. Die angebliche Furcht .vor einem Ueberfall durch die Türken war zweifello? nur ein Versuch, für Bulgarien etwa? herauszuschlagen. Die bulgarische Regierung hatte sich früher darüber beschwert, ' daß die Türken die Grenze nicht bewachten, jetzt beschwerte sie sich über die starken türkischen Truppenanhäufungen, sie beschwerte sich ferner über die Grausamkeit des Guerilla Krieges in Makedonien, trotzdem sie doch durch heimliche Förderung der macedonischen Aufständischen dafür i gesorgt hat, daß dieser Krieg, der wie X jeder derartige Kampf um so grausamer wird, je länger er dauert, sich hinzieht. Die bulgarische Regierung hatte aber vollends nicht mehr den geringsten Grund zur Besorgniß in dem Augenblicke, wo Rußland und Ocsterreich ihre Sicherheit gewährleisteten. Wenn sie erst erneuten Zusicherungen ihr Ohrlieh und darauf ihren hohen Ton herabstimmte, so geschah dies nicht, weil sie erst dann diesen 33ersicherungen Glauben schenkte, sondern weil sie daraus entnehmen mußte, daß die beiden Kaisermächte Bulgarien im Falle eines leichtsinnig von ihm heraufbeschworen! Krieges sich selbst überlassen würden. Gerechterweise muß man zugeben, daß es nicht lediglich die Großmannssucht ist, die Bulgarien zu konstanter Förderung der '.macedonischen Unruhestifter treibt. Es ist auch die Furcht, in Bulgarien leben 150.000 Macedonier, und die Gefahr, daß sie das Land revolutioniren ist nicht gering. Zudem mag Fürst Ferdinand an Napoleon III. denken, der durch die Bombe Orsinis daran erinnert wurde, daß er den italienischen Besreiungsbestrebungen seine Hilfe hatte schenken wollen, und es mag dem Fürsten nicht erwünscht erscheinen, eine solche Bombe als Mahnzettel zu erhalten. Bei dem desperaten Charakter der Macedonier und bei ihrer in Saloniki bewiesenen Vorliebe für Bombenattentate ist die Attentatsfurcht des Fürsten Ferdinand kaum ganz grundlos. Diese Furcht vor Unruhen und Anschlügen im eigenen Lande wird stets die bulgarischen Machthaber in nervöser Erregung erhalten und sie bedeuten deshalb fortgesetzt eine Gefahr für den Frieden, dazu kommt, daß man in Bulgarien gewiß zu sein glaubt, auch im Falle eines unglücklichen Krieges nichts verlieren zu können, weil man damit rechnet, daß Rußland, der Befeier Bulgariens, nicht ruhig zusehen würde, wenn die Türken kauf Sofia marschie ' ren würden. Man spekuliert überHaupt in Bulgarien auf die panslavistischen Elemente in Rußland, deren Türkenhaß traditionell 'ist. In dem Augenblicke) wo diese Strömung in Rußland die Oberhand gewinnt, werden die bulgarischen Regimenter marschieren. Hier in Konstantinopel ist man sich vollkommen bewußt, daß jeder Augenblick den Krieg bringen kann. Man sehnt ihn durchaus nicht herbei, denn man ist sich klar darüber, daß, während Bulgarien im Falle eines unglücklichen Krieges nichts verlieren würde, den Türken ein erfolgreich geführter Feld-

zug keimn, Gewinn, sondern vielleicht noch einen Verlust bringen würde; man denkt wohl noch daran, wie die Griechen, die vor einem halben Jahrzehnt frivol den Krieg heraufbeschworen hatten, von den braven türkischen Truppen in jeder Schlacht besiegt wurden, und wie trotzdem die Türkei sich bald darauf der Herrschaft über Kreta beraubt sah. Aber ob nicht schließlich die fortgesetzten Herausforderungen Bulgariens die Türken zu einem Verzweiflungskampfe zwingen, das ist eine andere Frage.

Murphy, der unredliche Schahmeister der Steinhauer-Union, der er 827,000 unterschlug, ist schuldig befunden worden und wird sein Vergehen im Zuchthause büßen. Milde hat der Kerl auch sicher nicht verdient, denn unter den Summen, welche der Kerl verluderte, befanden sich auch die Beiträge, die für die streikenden Kohlengräber in Pennsylvanien bestimmt waren. Ein New )orker Millionär NamenS Lamzr, hat seinen früheren Kutscher durch bezahlte. Desperados furchtbar durchprügeln lassen, weil der Kutscher sich geweigert, Hundefänger für Frau Lamar zu spielen. Der Kutscher wird für die Prügel jedenfalls mehr klingenden Lohn erhalten, als er durch jahrelange Arbeit hätte verdienen können. Manchem helfen sogar Prügel zum Glück. Mutter Joncs, die mit ihrem Zuge von Textilarbeitern dem Präsidenten die Schäden der Kinderarbeit vor Augen führen wollte, fand bei Roosevelt keine Gegenliebe. Sie wurde einfach nicht vorgelassen. Den Gedanken zu ihrem Besuch beim Präsidenten regte letzterer selbst durch seine Philippika gegen den Rasscnselbstmord an. Sie wollte dem Präsidenten beweisen, daß der Rassenmord auch bei dem erzeugten Kinde nicht aufhört. Was aus den Kindern wird, scheint Roosevelt nicht zu kümmern, wenn sie nur da sind. Daß Kinder, die von frühester Jugend an zum Broderwerb in Fabriken gesteckt werden, geistig und körperlich dahin welken und einem langsamen Tode oder einem freudlosen Leben überantwortet werden, regt den so ioeal veranlagten Präsidenten nicht weiter auf. Die Gewohnheit, Deutschland zum internationalen schwarzen Mann" zu machen, hat im letzten Jahrzehnt so Überhand genommen, daß man sich schon gar nicht mehr darüber wundert. So unangenehm die Ansicht, daß Deutschland seine Arme nach allem nur Möglichen ausstreckt, ist, so ist sie zugleich eine indirekte Huldigung der Macht und Kraft des deutschen Reiches. Denn nur von einem Mächtigen, Kraftvollen fürchtet man Händelsucht und unberechtigte Einmischung. Die Pariser Zeitungen schäumen äugenblicklich vor Wuth darüber, daß Deutschland angeblich das heilige Collegium in der Papstwahl zu beeinflussen versucht. Selbstverständlich hat Deutschland wie ja jede andere Macht Wünsche in Bezug aus die Person des nächsten Papstes, doch dabei bleibt es. Denn die Eonclave-Cardinäle gehen ihren eigenen Weg und lassen sich von einer protestantischen Macht nicht beeinflussen. Von Berlin aus wird auf die Hetzereien erinnert, daß absolut keine Absicht vorliegt, die Papstwahl zu beeinflussen. Teutschlands Bestreben sei es, mit der Curie im ehrenhaften Frieden zu leben, ohne jedoch deshalb irgend welche deutsche Interessen preiszugeben. Eine Einmischung Deutschlands wäre nur geeignet, Unfreundlichkeit herauszufordern. mmm Hl . Nicht so unschuldig Wie er sich anstellte. Die hiesige Polizei hat aus Ehicago Bescheid erhalten, daß der neulich in Detroit verhaftete Cincinnatier-Dro gueN'Reisende Jacob Rosenthal doch nicht so unschuldig ist, als wie er und befreundete Zeitungen ihn hinzustellen versuchten. Hier hatte der sensationellveranlagte Reisende bekanntlich in einer Nacht zu später Stunde Frl. Dorothy Hume nach 2-stündiger Telephon Bekanntschaft geheirathet. Später war er dann auf Veranlassuug mehrerer hiesiger Geschäftsleute in Detroit wegen Schwindeleien verhaftet und hierher zurückgebracht worden. ErZsitzt vorläufig noch im Gefängniß und es ist wenig Hoffnung auf seine Entlassung vorhanden. Denn aus Chicago wurde gemeldet, -daß er auch dort zahlreiche Personen mit Schwindeleien hineingelegk hat.

Behörde für öffentliche Werke. Berechtigte Klagen und Wünsche. In der gestrigen Sitzung der Behörde für öff. Werke reichten die An-

wohner der Valley Avenue eine Be schwerde darüber ein, daß die Straße noch nicht über die Big Four-Geleise bin, oder vielmehr unter denselben her, verlängert worden ist, obschon sie bereits im letzten Jahre ihre diesbezüglichen Asseßments haben' bezahlen müssen. Ferner erschien Stadtrathsmitglied Negley von der 1. Ward vor der Behörde und verlangte energisch Feuerschütz für das neuerdings der Stadt einverleibte und als Cantown" bekannte Territorium im Nordosten der Stadt, in dem etwa 50 farbige Stimmgeber ansässig sind. Und drittens beschwerte sich ein Grundbesitzer von der Nebraska Str., zwischen Spruce und Laurel Straße, bitter darüber, daß jene Straßenstrecke von dem städtischen Berieselungs-Con-tractor nur einmal täglich berieselt werde, während andere Theile zweimal oder dreimal diese Wohlthat genießen. Endgültig bestätigt wurden von der Behörde die Resolutionen betreffend: Cementirung der Sw. und Rinnsteine an der Jefferson Ave., von Nowland Ave. bis zur Pogue's Run Brücke, Kostenvoranschlag $400; Kiesel . Macadamisttung der Fahrstraße. Backsteinpfl. der Gossen urd Cementirung der Sw. und Rinnsteine an der Forest Ave., von New York bis Michigan Str., $7,100; Cementirung der Sw. und Rinnsteine an der Nebraska Str., von Laurel bis Spruce, $950; Cementirung der Sw. an der Churchman Ave., von der Minneso Str. bis zum Pleasant Run, $1,050. Mehrere erstweilige Asseßment - Umlagen und ContractorcnJürgschaften wurden gutgeheißen und dann wurde auf Ersuchen der Sicher-Heits-Behörde die Errichtung von neuen Feuerwehr-Hydranten an folgenden Plätzen angeordnet: Süd-ost-Ecke 10. und Ewing Str.; Süd. feite der 10. Str.. 153 Fuß westlich von der Gürtel-Bahn; Südwest-Ecke Michigan und Ehester Ave.; Nordseite der Michigan Str., zwischen Garsield und Gladstone Ave.; Südwest-Eckeder Michigan und Colorado Str. An den Ingenieur verwiesen zur Berichterstättung etc. wurde die Petition um Cementirung der Sw. und Setzen von Rinnsteinen an der , Wisconsin Str., von Capital bis Senate AdeÄm Montag wird die Behörde Angebote für 50 oder mehr GaS Straßenlaternen (Welsbach-Brenner) entgegennehmen, und hat die Sun Vapor Light Co." 2 Muster solcher Laternen wie einige bereits im Riverside Park errichtet sind in der Office der Behörde zur Ansicht ausgestellt. Unsalls-Chronik. Melvin Gethens, ein in No. 986 West Maryland Str. wohnhafter Arbeiter der Jndpls. Drop Forging Co., gerieth gestern während der Arbeit mit einer Hand in das Räderwerk einer Maschine und wurde das Glied derart zermalmt, daß es wahrscheinlich amputirt werden muß. Er wurde per Ambulanz in'S Diakonissen-Hospital gebracht. An Meridian und Washington Str. collidirte "gegen 11 Uhr der 15jährige Botenjunge Roy LaPorte von der Postal Telegraph Co. mit einem Buggy, in dem 2 junge Damen saßen. Er wurde von seinemZweirad geschleudert, entkam aber glücklicher Weise mit mehreren schmerzlichen, jedoch ungefährlichen Quetschungen und Schlammen. Auf der Kreuzung der Big Four Geleise an der Blackford Str. wurde ein von I. M. Hicks kutschirtes, doppelspänniges Fuhrwerk von einer Ran-gir-Locomotive getroffen und in Brennholz verwandelt, ein Pferd wurde auf der Stelle getödtet, jedoch entkam Hicks wunderbarer Weise mit unbedeutenden Beulen und Quetschungen, obschon er unter den Zug geschleudert worden war. . John C o l l i n s, ein in der Remise der Straßenbahn-Co. an 22. und College Ave. angestellter , Arbeiter, gerieth gestern Abend beim Einschieben einer Car mit dem linken Fuß unter die Räder der Car und trug sehr bedenkliche Quetschungen davon. Er wurde von Dr. Crockett per Ambulanz in seine Wohnung, No. 2014 Alvord Str., geschafft. ;

c Toolenwttrscl. '.rlimr Hohenzollernmuseum kejldi.-! sich zwei, äußerlich ganz sich ähnliche Würfel Todtcnwürfel genannt , an welche sich folgende Begebenhcit knüpft: Unter dem Großen Kurfürsten von Brandenburg wurde in Berlin cin Mord verübt, der riesiges Aufsehen erregt:. Das Opfer war cin junges, sehr ichönes Mädchen, um dessen Liebe zwci Soldatin warben. Dieselben wurden beide verhaftete. Einer Namms Ralph hatte den Mord auch wirklich begangen aus Eifersucht gegen seinen bevorzugten Kameraden. Namens Alfred. Die Tortur vermochte keinem der beiden ein Geständniß zu erpressen. Ralph leugnete alles, der andere gestand, am Abend mit dem Mädchon gesprochen zu haben, aber in Freundschaft von ihm geschieden zu sein. Der Kurfürst beschloß, das Gottesurtheil entscheiden zu laen; die zwei Soldaten sollten mit Würfeln um den Tod spielen. Derjenige, welche die kleinere Zahl warf, sollte als Mörder angesehen und hingerichtet werden. Der Kurfürst selbst wohnte mit großer Begleitung der Feierlichkeit bei. Ralph batte den ersten Wurf und warf mit 5en zwei Würfeln die höchst erreichbare Zahl, zwei sechs. Alfred fiel auf die Knie, erhob sich und sprach: Allmächtiger Gott. Du weißt, daß ich unschuldig bin, schütze mich!" Di warf er die beiden Würfel so stark, daß einer derselben auseinander fiel. Der ganz gebliebene Würfel Zeigte sechs, die Bruchstücke des zweiten zeigten sechs und eins, also dreizehn. Die ganze Versammlung war von Staunen erfüllt. Dasseib: wurde noch vermehrt, als Ralph plötzlich, wie vom Blitz gctroffen, niederfiel. Nur mit Müh: konnte er wieder ins Lc5en zurückgerUin werden. Er gestand denn auch den Mord sofort ein; der Kurfürst war ungemein gerührt und erklärte: Gott hat gesprochen! T cu t s ra n z ö fi süz eö. Die Bestrebungen der Münchener Liga, eine freundschaftliche Annäherung zwischen Deutschland und Frankreich anzubahen, finden im qanzen bei ttn Franzosen keine schroffe Abl:h. nung, abcr doch eine sehr ühle Aufnähme. Manche Artikel darüber in den französischen Blättern sind charakterisiisch. So neuesiens eine Erörterung der Frage in der Patrie" durch den Abgeordneten General Jaquey. Er beginnt mit dem Zugeständnis daß man jetzt ruhig erörtern könne, was früher für eine Art Hochverrats) gegolten habe. Das hängt damit zusammen, daß das neue Geschlecht nicht von den Demüthigungen betroffen wurde, welche das unserige erduldet hat. Es hat nicht gelitten und denkt daher nur schwach an die Revanche und an die Wiedergewinnung der verlörenen Provinzen. Das will nicht hei f tn, daß Frankreich nicht mehr begeistcrungsfähig ist. Der kleinste Funke kann die Herzen entzünden, die Crinnerung wecken, und dann wird die aanze Ration sich wie ein Mann erheben, um die rechtmäßigen Forderungen durchzusetzen . . . Was abe: auch geschehen möge. Teutschland wird nie freiwillig das mit seinem Blute eroberte Gebiet zurückerstatten. Selbst die deutschen Sozialisten lassen in ,ihren Reden niemals den Gedanken an eine Revision des Frankfurter Friedens durchblicken, und man kann bei Zeder Gclgenheit hören, daß sie mit Enthusiasrnus ins Feld ziehen würden, um das deutsche Reichsgebiet, so wie es jetzt ist. zu vertheidigen." (?) Der General glaubt aber doch an einen neuen deutsch-französischen Krieg, das beweist der Schluß seines Artikels, in dem er sagt, eine mächtige Armee und Flotte sei für Frankreich nothwendig, um für alle Fälle gerüstet zu sein. Ueber den Patriotismus der deutschen Sozialisten ist General Jaquey offenbar schlecht unterrichtet. Trinkzrva:: und Quelle. Auf dem letzten Köscner Seniorkon. vent der Korpsstudenten wurde über das Duellunwesen und den Trink zwang verhandelt. Wie sich aus einer Mittheilung dos Dr. mcö. Firle ans dem VercinigmMfest alter Korps srudontcn in Godcöbcrg ergibt, war in 5Zösen zunächst von den alten Her ren in Bonn cin Antrag eingegangen, wonach in den Ehrengerichten, die über Pistolcnduette zu bestimmen ha ben, nur alte Herren sitzen sollen. Be schlössen wurde, daß bei derartigen Ehrengerichten möglichst nur alte Her ren herangezogen werden: auch bei schweren Säbelmensuren soll die Ve lheiligung alter Herren an den Ehrengerichten möglichst erstrebt wer den. Ferner nahm man in Kosen Stellung zur Alkoholfrage. Von dem Gedanken ausgehend, daß zahlreichz Ehrenhändel nur unter dem Ejnflusz des Alkohols zustande kämen, wurde eine Erklärung gegen den übcrmäßi gen Trinkzwang angenommen. Da mit soll Keinem das Recht genommen werden, so viel zu trinken, als ihm beliebt: aber andererseits solle auch Derjenige, dem das Trinken größere Mühe bereite, vor einem Zuviel ge schützt werden.

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