Indiana Tribüne, Volume 26, Number 288, Indianapolis, Marion County, 28 July 1903 — Page 7

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o O o O o O o O o O o O o O o O Per weiße Tod Noman aus der Glctschcruclt. Von liuÖolf Strafe. GOOcOC'OoOcCcOOoQoOoOoOoOca o (Fortsetzung.) lex Maler hette sich an einen FelsLorsprung hingekauert und starrte verzückt in das Chaos von Sturm und Nebel, das auf zwanzig Schritte in der Runde sie unigab. Die gnomenhafte Gestalt da oben flößte dem nachkletternden Begleiter plötzlich ein unertlärliches Grauen ein. Was sehen Sie denn nur?" schrie er noch einmal. Ter Andere wandte den Blick nicht von dem Kampfe der Elemente vor sich. Biel!" zischte er dem Herangekommenen in' Ohr, . di?l aber noch nicht alles: Da letzte Geoeimniß hab' ich noch nicht geschaut!" Und hastig begann er weiterzukletUm, eine schwindewd steile Wand empor, an der der Tod aus allen Spalten und Klüften grinste. Sie hatten sich als geübte Kletterer nicht angeseilt. Das war hier nutzlos. So blieb der Gefährte stehen und legte die hohle Hand an den Mund. Wir müssen umkehren, Professor!" schrie er durch den Sturm. Sie haben genug für Ihr Bild geschaut! Ich geh' nicht weiter." Der Zwerg wandte sich um. AntWorten konnte er nicht. Seine Stimme war zu schwach. Aber seine Hand deutete nach oben, und ein irres, tückisches Lächeln spielte um seine Lippen. Es ging nicht anders. Man muß!: ihn einzuholen suchen und mit Gewalt zur Umkehr bringen. Der kräftige Bergsteiger stieg ihm nach, den Blick unverwandt auf die schwärzlicheGestalt gerichtet, die rastlos durch den Sturm aufwärts klomm und ihm zuweilen erbost mit der Hand zur Eile winkte. Man könnte meinen, ein Gespenst klettere einem da voran," ging es ihm durch den Kopf, ein böser Geist, der mich in diesem Schreckenswetter irre führt und hohnlachend auf irgend einer Klippe verloren stehen läßt. Wenn ich den kleinen Professor nicht so genau kennte" Ein nußgroßer Stein,den jener oben abgelöst, kollerte herab. Er duckte sich an einen Felsen, um die Gefahr über seinen Kopf hin springen zu laen, und plötzlich erfaßte ihn ein Gedanke: der kleine P:ofenor war schon einmal vor Jahren im bayerischen Hochland von einem Steine am Kopfe getroffen worden! Er lag damals lange krank. Dann erst, als er genesen war. begann er jene wundersamen, unheimlich geschauten Al!?enbi!der au malen, denen ir seinen Weltruf verdankte, mit Ver.'Innung hatte irgend etwas in seinem Geistesleben geändert aber vielleicht mehr, als man ahnte? Wieder blickte er zu dem wüthend kletternden Männchen empor, und es fiel ihm ein, daß ein berühmter Wiener Nervenarzt den höchsten Alpensport, dem er und seine Genossen huldigten, das bewußte Aufsuchen der Gefahr, um die Nerven zu kitzeln und den Todesmuth zu prüfen, daß er das bereits als eine Form geistiger Berirrung bezeichnet hatte. Am runden Tisch im Hotel MontEervin hatte er mit den Genossen darüber gehöhnt. Wenn er abstürzte, war das seine Sache. Ihm war das Leben gleichgiltig. Noch vor wenigen Tagen hätte er so gesprochen. . Jetzt aber lag ihm etwas am Dasein, und mit Grauen sah er, wie da oben sein gespenstischer Genosse ihn weiter und weiter dem Tode in den Rachen führte. Sollte wirklich sein Verdacht wahr sein? Mit äußerster Anstrengung arbeitete er sich empor, und das Glück wollte ihm wohl. Vor einer Feksenplatte, über die sich der kleine Körper nicht schwingen konnte, fand er den Professor. sich an dem Gestein haltend, in halöliegender Stellung. Helfen' mir 'rüber, Baron!" keuchte er athemlos. Unsinn!" Der andere packte ihn derb an der Schulter, setzt wird umgekehrt! Jetzt hab' ich's dick! Das Wetter wird jede Minute schlechter. Haben Sie Lust, am Matterhorn in einen Schnee stürm zu kommen?" Der Kleine sah irre um sich, wie wenn er aus einem Traume erwachte. ' is so schön hier!" flüsterte er geheimnißvoll, wunderschön ich möcht' nicht weg" Aber jedes Kind sieht doch ein, daß wir nicht weiter können! Es ist gar keine Möglichkeit, auch nur die alte Hütte zu erreichen." Doch!" schrie der Professor, doch, wir müssen und wenn wir zehnmal" Seine nächsten Worte verhallten in dem betäubenden Tonner. mit dem vlöklick der Orkan heranfeate. Sie klammerten sich mit abgewandten Ge sichtern an die Felswand, deren lebloses Gestein selbst im Zittern der Luft mitzufchwingen schien. Mit eisigen Armen umfaßte der jählings wachsendeSturm die beiden Männer. Er raubte ihnen den Athem, er zwang sie, die Augen zu schließen, und bauchte erstarrende, todtliche Kälte über die festgekrampften Hände. .Da schauen's!" Der Baron war bleich geworden. Da kam der Schneestürm der Schneestnrm am Matter-

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Einzelne Flocken flogen weit voraus, dann immer dichtere, windgepeitschte Schwärme, endlich ganze Wolken von stiebendem Schnee, die im Augenblicke frei, en uno 'ttnlchm verhüllten. Die Luft verfinsterte sich. Man konnte kaum mehr ein paar Schritte weit sehen. Es war. als bräche die Nacht herein, als legte sich eine tiefe, eisige Dunkelheit über die Geöirgswelt.in deren Schluchten und Schründen der Föhn heulend wie eine gefangene Bestie hin und her fuhr. ,Nuntcr. wenn uns unser Leben lieb ist!" Ter Baron zerrte mit mächtigem Ruck den kleinen, jetzt nicht mehr widerstrebenden Begleiter zu sich herab und begann mit ihm den Niederstieg. Tas war ein böser Weg über das mehr und mehr vereisende Gestein in die Tiefe. Mit äußerster Vorsicht, so langsam und behutsam wie möglich, mußte man klettern, und dabei drängte doch die Gefahr, die mit jeder Sekunde wuchs. In einem Felsloch ruhten sie einen Augenblick erschöpft aus. Wie die beiden Männer da kauerten, unförmlich eingemummt, gestrickte Wollkappen Über dem Kopfe, dicke Tücher um den Hals, und das alles Lberschneit und mit Reif überzogen da sahen sie selbst zwei Eisklumpen zum Verwechseln ähnlich. Der Sturm hatte plötzlich aufgehört. Auf kurze Zeit herrschte jene vnheimliche Ruhe des Hochgebirges, durch die schon ganz aus der Ferne unheilverkündendes Grollen das Nahen eines neuen, wüthenderen Anpralls verkündet. So muß stchs an 'nem gothischen Kirchthurm außen klettern," sagte der Kleine plötzlich und warf einen Blick auf das zerrissene Gestein, an dem sie mehr hingen als standen. Sie Wissen's doch im Mittelalter Haben's Brod ganz oben auf die Kirchthurmspitz gesteckt und die Verbrecher unten bei der Glockenwölbung heraus auf den Steinsims gestellt. Dann mußten die Schelme. wenn sie nicht verhungern wollten, durch das Steingeschnörkel aufwärts kriechen und sich die Hälse brechen " Tas wird uns gerad' so gehen!" Der Baron kletterte ärgerlich weiter. Wegen Ihrer Dummheit! Das Matterhorn ist auch so ein Kirchthurm nur ein vierzehntausend Fuß hoher und oben gibt's nicht einmal Brod, sondern Steine " Er konnte nicht weitersprechen, kaun, durch Zeichen sich mit dem Anderen verständlich machen, so betäubend brach jetzt wieder der Sturm los. Ein verwirrendes Flockengewimmel drehte sie um die beiden athemlosen Männer, die verzweifelt mit denWindstößen rangen, um nicht b?i einem unvorsichtigen Tritt in den Abgrund geschleudert zu werden. Der feine Schnee drang durch alle Ritzen der Kleidung, er erfüllte Mund und Nase und umkrustete die dicken Handschuhe mit einer zähen glitschrigen insjchicht, unter ver stch die erstarrten Finger kaum mehr zu regen vermochtcn. Und das Schlimmste stand bevor:

der Weg über das lange, schmale Felsenband. über das sie nach dem gesahrllchen Aufstieg vom Furggletscher den Berg nach rechts in der Richtung zum Kamm hin traversirt hatten. Jetzt, da sie umkehrten, hieß es, den schweren Weg noch einmal zu machen. Waren sie erst an dessen Ende angelangt, dann bot, sofern der Stemschlag sie verschonte, der weitere Abstieg keine außerordentliche Gefahr mehr. Aber jetzt hieß es, das rechte Band finden inmitten dieses wüthenden Kampfes, in dem die geblendeten Augen, durch den Schneesturm blinzelnd, kaum die ausgestreckte Hand mehr erkennen konnten. Der Professor lachte plötzlich laut auf und schwang sich, den bisherigen senkrechten Abstieg verlassend, nach rechts auf ein: schmale vereiste Steinkante, Weiter unten!" brüllte der Baron, der über ihm mit dem Bauche auf einer Felsplatte lag, mindestens hundert Schritte weiter unten ich weiß es ganz genau." Da- Männchen lächelte und schütleite das Haupt, um das Bart und Haare zerzaust im Winde flogen. Wieder kam ein seltsamer Blick aus seinen Augen. Das is der Weg! 23ar.:: ich's sag' ein Mann, der siebenmal auf dem Matterhorn war und im Jänner MontBlanc und Monterosa gemacht hat" Aber ich erinner' mich doch " Vorwärts!" Der Kleine huschte den Sims entlang und schlug Stufen in einen schmalen Schneehang, jenseits dessen das Band sich fortsetzte. Ja allerdings hier im Wallis war der Professor Meister. Hier kannte er Berg und Thal. Vorwärts!" klang wieder, im Gelln des Windes, das dünne unheimliche Stimmchen herüber. Im Oberland können Sie mich führen für's Matterhorn bin ich der rechte Mann." Der Baron folgte ihm. Wieder regte sih in ihm das unerklärliche Grauen vir seinem Genossen. Aber fast gletch zeitig gewann auch er er wußte selbst nicht warum die Ueberzeugung, daß jener dort recht hatte! Das war der richtige Weg, und er folgte ihm in den Kampf auf Tod und Leben. Denn nichts anderes war es, dies Vorwärtsschreiten und Klettern im Sturme auf vereister, kaum fußbreiter Rampe, während unausgesetzt durch das Schneegestöber hoch von oben, wie vom Fimmel herunter, die Steinblocke sloaen. Die Vlcket hinten aus oem Nels. bis sich, in iüie zerspringend. d Eiskruste löste, die ibn svieaelalatt

umalan kielt, und der'Naaelschub sicher

auftreten konnte, das Seil schlang sich um Zacken und hielt, m der Arvett des Stufenhauens über Firnrmnen, ven sturmgerüttelten Leib in seiner halb sckwebenden Lage, die velzverhüllte Hand fegte den tückischen Neuschnee von den Klippen und forschte nacy ven Griffen und Tritten, die seine weiße Decke verbarg so ging es langsam, in athemloscm Ringen vorwärts. Das Schlimmste blieb der Kamps mit dem eisigen Sturme. Es war, als habe man ein lebendes Wesen vor sich. das aus allen Kräften, mit List und Gewalt, die beiden Emdringlmge aus seinem Reiche herauszuschleudern und zu vernichten strebte. Mit eisigen unsichtbaren Gespensterarmen gnsf es nach ihnen und drängte sie gegen den Abgrund, es fuhr ihnen unversehens mit gewaltigem Stoß in den Rücken, wo es sie einen Augenblick aus schwankendem Stande alaubte. und warf sich ihnen beim Weiterdringen Brust an Brust als zähnefletschender Feind zum Ringkampf entgegen. Dann plötzlich verschwand es wieder, die Wanderer in trügerische Sicherheit lullend, und suyr mit iäbem Ausleuchten aus der nächsten Bergspalte auf die Taumelnden los, um durch fern gräßliches Georull ihre Sinne zu verwirren. Da bin ich!" klang es in eisigem, mark- und deinerstarrendem Hauche um ihre Ohren, da bin ich der Tod im Hochge birge! Ihr habt mich ja gerufen. Ihr wolltet ja mit mir spielen! Wohl! da bin ich und mache Ernst! Ich scherze nicht. Eure Genossen wissen's. die da unten in Zermatt unter den Holzkreuzen und Steinplatten ruhen, und mt anderen wnien's. die ick m meinen Gletscherspalten aufbewahre, bis einmal nach fahren die Sonnenstrahlen das Gerippe zu Tage lecken. Und die Skelette wissen 3, die iraenowo im ewigen Schnee, fern von den Augen des Menschen, sitzen, noch mit Sturmhut und Joppe und Bergschuhen angethan. wahrend die Alpendohlen die letzte Fleischfaser von dem grinsenden Schäbei lösen." Der Tod im fcochaevirae! Aber noch lebten sie ja noch athmeten sie ja! Weirtrmay 2SPl?T Und zum erstenmal inmitten dieses Todesganges stieg in dem Baron die Erkenntniß auf: es ist ein Wahnsinn, was wir treiben und alle die Anderen, die ohne Zwang und Noth in den Bergen mit der Vernichtung spielen. Unser Leöen gehört nicht uns allem. Und wenn wir noch so einsam sind, andere haben ihr Theil daran. Freilich eine so tolle Tour, wie sie sie heute unternommen, die war selten! Ihre eigenen Klubgenossen, das wußte er, würden ihnen bei derHeimkehr Vorwürfe machen und die Einwendungen des Malers, daß es sich um die Kunst handle, nicht verstehen. Aber ob si5 überhaupt heimkehrten? Wenn ja, dann war das seine letzte derartige Expedition. Der Entschluß stand fest. Nach seiner Berechnung hatten sie jetzt noch etwa eine Viertelstunde, bis die Traversirung der Bergwand beenbet war. Da plötzlich blieb der Maler dicht vor ihm stehen, grisf mit beiden Händen, um sich vor den wüthenden Rissen des Föhns zu schützen, in die Steine und schaute über die Schulter vor sich nieder. Mühsam drängte der andere sich, so gut es die schmale Kante erlaubte, an ihn heran und suchte, dieAugen mit der Hand gegen das tolle Schneegestöber schützend, die Fortsetzung des Bandes zu erkennen. Es war keine da! Der Felsenleisten brach jäh und unvermittelt ab. In glattem Absturz zog sich die Wand weiter hin, über ihrem Haupte stieg sie senkrecht auf, und unter ihnen war kein fester Punkt zu sehen. Da stäubte und tollte es von Schneeflocken, die der Sturmwind über der unergründlichen Tiefe im Wirbel hin und her trieb. Kein Zweifel mehr: sie hatten das falsche Band gewählt. Sie hatten sich verstiegen im Schneesturm und bei sinkendem Tage am Matterhorn verstiegen! Das war keine Gefahr mehr das war fchon der nahe Tod! Vorwärts konnte man nicht und diesen furchtbaren Pfad mit dem immer noch wachsenden Sturm im Rucken zurückzuklimmen, um ein paar hundert Schritte unterhalb ihres Ausgangspunktes sich auf's Neue einem übereisten, windumpfiffcnen Felsenband anzuvertrauen, das vielleicht auch nicht das rechte war das versprach wenig Hoffnung auf glückliches Gelingen. Er schaute den Professor schweigendan, der neben ihm, zwischen die Felsrippen gepreßt, mit glitzernden Augen in das Chaos starrte, als wolle er all den Wirrwarr der Elemente in sich aufsaugen und zu einem neuen, nie gesehenen Gebilde gestalten. Vorwürfe zu machen, das hatte jetzt keinen Zweck. Ter Maler war ja ebenso gut in Lebensnoth wie er. Aber zu merken schien er das nicht. Er sah ganz heiter aus, und seine Lippen murmelten unhörbar abgerissene Worte durch das Brausen des Föhns. Was nun, Professor?" Der Andere schrie es ihm mit aller Anstrengung in's Ohr. Tas Männchen machte eine abwehrcnde Bewegung. Stören's mick net!" stieß er hervor, und sein hageres Gesicht, um das der Bart jetzt in vollkommenen Eiszapfen fchlotterte, nahm einen bösen, feindseligen Ausdruck an. Wir kommen noch lang 'runter! Jetzt lassen's mich schauen! Das ist der aroke Auaenblick "

Und wieder blickte er gierig in den Tanz der Nebelfetzen und Schneeflocken zu feinen Füßen. Es war. als zöae es iyn gewaillam m oiee geneirniuß volle, dumpf donnernde Tiefe hinab. Sein Gefährte wandte sich ärgerlich von ihm ab. Mit dem irren, verzückien Gnomen jetzt zu reden, hatte keinen Sinn. Er tastete sich allein ein paar Schritte auf der Kante nach rückwärts. Ein Windstoß, der ihn heulend von hinten an den Schultern packte, zwang ihn. still zu stehen. Aber von demselben gewaltigen Hauch zerrissen auch unter ihm die treibenden Schwaden. Einen Augenblick konnte er dreißig, vierzig Meter tief hinabsehen und da jawohl da war die Rettung! Da zog sich, als eng:r, halbdunkler Riß. ein Kamin senlecht von oben nach unten durch den Abhang. Die Schwierigkeit war nur. hineinzukommen! Denn eine Felsplatte vom Umfang eines kleinen Zimmers schloß die obere Oeffnung ab, sie gleichzeitig vor Steinfall schützend und dem Menschenfuß verwehrend. Es mußte gewagt werben, über ihren Rand hinab in's Ungewisse zu turnen. Rasch wickelte er das sieifgefrorene. sich widerwillig entrollende Seil los, verknotete ein Ende über einem schräge aufstarrenden Zacken und warf es dann über die Deckplatte hinab in die Tiefe. Dann streifte er die Handschuhe ab denn mit deren bereifter Fläche wäre er an dem glitschrigen Tau rasch und ohne Halt in den Abgrund gesaust und steckte sie in die Tasche. Reden konnte man in dem Sturm nicht mehr. So machte er durch Zeichen dem Professor klar, was er vorhabe. Dann verkrallte er beide Hände in dem Seil und ließ sich über den Felsrand in das brausende Luftmeer nieder. Ein Zucken der Finger, ein Nachlassen des Arms, und er wäre, wie er vom Schneegestöber umwirrt, vom Föhne gierig geschüttelt, frei in dem wesenlosen Nebelraume hing, gleich einem abstürzenden Stein durch Sturm und Wolken auf den Gletscher unten im Thale niedergestürzt, um auf ihm in Atoine zu zerschellen. Mit hastigen. stählernen Griffen sank er an dem Seile abwärts. Jetzt wölbte sich die Platte schon über ihm. Er gab sich einen Schwung und erreichte, von dem schlenkernden Hanftau getragen, einen Stützpunkt innen im Kamin. Hier war er für den Augenblick geborgen. Selbst der Grimm der Windsbraut brach sich in dieser dumpfen. schluchienartigen Rinne, die sich unter ihm in's Wesenlose senkte. Eng genug war sie freilich, und was das Schlimmste: er wußte nicht, wie weit das Seil reichte! Geopfert mußte es an dieser Sielle werden. Es war keine Möglichkeit, einen Theil abzuschneiden und an einem neuen Vorsprung zu befestigen. Denn dergleichen gab es nicht in diesem unheimlich glatten, nur hier und da von vereisendem Schnee überfrorenen Kamin. Wie es aber unterhalb der Stelle aussah, in der das Tauende im Wind hin und her schwankte, das mochten die Götter wissen. Gab es da keinen Halt für Fuß und Hand, so war man wiederum so gut wie verloren.

Mühsam glitt er, halb schwebend, halb mit Schultern, Ellenbogen, Knieen und Stiefelspitze sich an das Gestein stemmend, hinab. Zuweilen wurde die Rinne so schmal, daß sein Körper kaum mehr darin Platz hatte und er mit halbem Leibe über die Felswand hinaushing, an der die Glieder niederstrebten. Dann wieder trat sie auseinander, daß er ungehindert klet tern konnte. Nun stand er schwerathmend auf einer Felsenleiste am Ende des Seils. Ein Blick in den stiebenden Schnee dunst zu seinen Füßen brachte ihm neue Hoffnung. Völlig konnte sein Auge zwar durch die Flocken nicht durchdringen aber täuschte es ihn nicht qanz und gar, so schimmerte da. zwölf, fünfzehn Fuß unter ihm eine weißuberschneite. feste Platte. Noch einmal packte er das Seil, glitt bis zu seinem äußersten Knoten hinab, schloß die Augen und ließ es los. Beinahe im selben Moment schon empfand er das Aufschlagen semer Schuhab sätze auf hartem Schnee, er stürzte auf ihn hin, er glitt zwei, drei Schritte über den spiegelnden Firn nach dem Rande zu, dann gewann er Hlt und laß aufrecht da. Der Orkan hatte sich etwas gelegt. Nur von ganz oben, aus den höchsten Höhen des Berges klang es zuweilen in wüthendem Pfeifen und Donnern, mit dem der Sturm die äußerste Spitze des Matterhorns umfegte. Sonst aber löste er sich jetzt für eine kurze Ruhezeit in langgezogenes Klagen, in ein Win- . r fjeln auf. das langsam mtt eiligen Halden entlang strich. .Aufgepaßt!" Eine unsichtbare Stimme, heiser und rauh wie die eines Raubvogels, warnte aus dem Nebel herab. Gleich darauf flog sausend ein langer, dünner Gegenstand durch die Luft, ein Eispickel, der sich im Winde überschlug und blitzschnell verschwand. Na endlich!" murmelte der unten finster und rieb sich die erstarrten Finger, ehe er wieder die Handschuhe an zog. So hatte sich der Professor doch entschlossen, ihm zu folgen und sich in der Noth seiner Bergaxt, die er beim Klimmen doch nicht mehr halten konnte, entlediat. (Fortsetzung folgt.) 19 Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho's Longfellow".

Aus Waidhofe na. d.Ybös wird gemeldet: Der durch die Besteigung des Wiener Stephansthurms bekannt gewordene Spenglergehilfe Jofeph Pircher, der sich vor etwa zwei Jahren hier niedergelasseil hat und mit der Durchführung von Dacharbeiten auf den Kirchthürmen beschäftigt ist, stürzte beim Anstreichen des hohen eifernen Schlotes der hiesigen Elektricitätswerke durch Reißen des Seiles etwa 40 Fuß auf eine Böschung, wo er bewußtlos liegen blieb. Als aber auf telephonisches Aviso ärztliche Hilfe aus der Stadt kam, war Pircher verfchwunden. Er hatte sich erholt und war hinkend in die Stadt zurückgegangen. Pircher klagt über Kreuzschmerzen, befindet sich aber sonst wohl. Vor einiger Zeit wurden in Europa viele Tausende von Brieftauben durch ungünstiges Wetter verschlagen. Aus Queenstown meldet man jetzt, daß vor dem Hafen von Cork ein Lootsenboot zahlreiche Tauben sah. Einige dieser Thierchen versuchten an Bord zu kommen. Dreien gelang dies auch, während andere vor Erschöpfung ins Meer fielen. Die ge retteten Thiere hatten einen Stempel auf dem Flügel. Bald darauf sah man ganze Scharen von Tauben dem Dampfer Cedric" der White Star Line zufliegen; zwei Tauben kamen an Bord des?chooners Diton". Auch der Dampfer City of Frankfort" lief mit einer Taube an Bord ein, die sich auf hoher See auf seinem Deck niedergelassen hatte. Zueinerdeutschfreundlichen Kundgebung, wie sie vielleicht in der Schweiz bis jetzt noch nicht dagewesen ist, ist es kürzlich in Genf gekommen. Das Trompeterkorps des dritten badischen Dragoner - Regiments Prinz Karl No. 22 aus MülHausen gab vor dem Rathhaus ein Concert. Ter Regierungsrath unterbrach seine Sitzung, un? dem Concert beizuwohnen, dann entsandte er einen Weibel im Mantel der Landesfarben zur Musik und ersuchte die Musiker, an einem Ehrenweine theilzunehmen. Dr. Vincent, Nationalrath und Vice-Prä-sident des Regierungsrathes, brachte dabei in französischer Sprache einen Trinkspruch auf Deutschland aus, worauf Direktor Claus ein Hoch auf die Schweiz ausbrachte. Nachher fand Empfang beim deutschen Consul Böthe statt. Uebereineinteressante Ballonfahrt wird aus Berlin berichtet: Auf der dänischen Insel Fünen landete nach einer Nachtfahrt von Berlin auZ der Ballon Süring" des Berliner Vereins für Luftschifffahrt. Der Ballon stieg Sonntags Abends um 9 Uhr mit den Herren Leutnant Dunst und Rittergutsbesitzer Holtz von der Gasanstalt Charlottenburg auf und nahm bei flottem Winde eine westliche Richtung. Nachts wurde die Elbe in der Gegend bei Stendal überflogen, worauf der Kurs Nordwest ging. Bei Dönitz wurde die Elbe wieder über-

schritten. Um 42 Uhr früh befand sich der Ballon über Kiel, um 5y2 Uhr über derOstsee in rein nördlicherFahrtrichtung und in einer Höhe von 300 bis 400 Meter (1000 bis 1400 Fuß). Nach dem Ueberfliegen der Insel Arrö wurde Fünen erreicht und auf dieser Insel, eine Meile westlich von Odense, um 7 Uhr glatt gelandet. Ein interessanter Streitfall ist in Berlin Gegenstand einer gerichtlichen Klage geworden. Ein Herr und eine Dame bestiegen kürzlich einen elektrischen Wagen der Linie MoabitSchlesischer Bahnhof. Sofort nachdem die neuen Fahrgäte Platz genommen, machte sich ein durchdringlicher Moschusgeruch bemerkbar. Die meisien Fahrgäste führten ihre Taschentücher gegen die Nafen. Ein dem Paare gegenübersitzender Herr sprang auf und öffnete das hinter ihm befindliche Fenster. Hiergegen erhob de? parfümirte" Herr Einspruch, er verlangte die sofortige Schließung des Fensters. Sein Gegenüber weigerte sich mit dem Bemerken, daß ihm vom Moschusgeruch übel werde. Es kam zwischen den Herren zu einer lebhaften Auseinanoersetzung und zu gegenseitigen Beleidigungen. Beide beriefen sich auf die Entscheidung des Schaffners, doch dieser war rathlos und wußte nicht, wem er recht geben sollte. Der Moschusgegner zog es vor.an der nächsien Haltestelle das Feld zu räumen, hatte aber vorher seine Karte abgeben müssen, da die Gegenpartei ihn wegen verschiedener beleidigender Ausdrücke zur Verantwortung ziehen will. D i e Engländer bauen augenblicklich eine Telearavhenlinie durch den afrikanischen Continent, welche Kapstadt mit Kairo verbinden soll und augenblicklich bis an die Ufer des Albert Nyassa - Sees fertiggestellt ist. In diesen Gegenden nun verwendet man als Telegraphenstangen eine Art des Feigenbaumes, welcher sich als besonders widerstandsfähig gegen die Einflüsse der Witterung erwiesen hat. Die Bäume besitzen außerdem die merkwürdige Eigenschaft, daß sie, obwohl bearbeitet und getheert, wieder Blüthen und Blätter zu treiben begin nen, sobald, die Baumstämme in die Erde gerammt worden sind. Die Telegraphenleitung gewährt infolgedessen einen merkwürdigen und reizvollen Anblick. Soweit das Auge des Beschauers die gespannten Drähte verfolgen kann, schaut er diese wie blühend und eingehüllt von Blüthen, Keimen und Blättern.

Feuer - Signale.

t Pmnsylv und Market 5 English'i Opern-HauZ 6 East und R"w Fort 7 Noble und Mchigan s N. Jerjcy u. Vsff Av S Pine und North .0 Mavket und Pine ll Vermont nah East n No.. 8 Spritzenhaus Mass. Ave nahe Noble !Z Teware und Walnut u .Jersey Centra! N. 5 Mass, und Cornel Lv 6 Ash in ll. Straße 7 Park Ave und 12 Str .3 Columbia und Hillside Highland Ave u. Pratt :l Illinois und Ct. Joe 13 Pennsvlv. und Pratt t Meridian und 11. Stt i5 No.5Lpritzenhaui lS. nahe JllinolZ ? Senate Ave .EtTla :? Jllmois und Mchigan Peshlvania und 14. .9 Senate Ave. und 15. U No. 1 EpritzmhauZ Jnd Ave nahsMichiga i? Mcridia und Walnut a California u Vermont :s Blake und New Aork ii Jnd. Av. u. St. Elair !7 6ity Hospital Blake und Norty 39 Michigan und Tgnes 41 No. e Spritzenhaus Wajhington nahe West ü Gsendorf u Wash. Missouri u New York S Meridian u Wash '6 Jllmois ur.d Ohio 47 Capitol Av. u Wash 43 Kingan'ö PorkhauZ 4 Straßenbahn Ställe 23. Washington Str 51 No. 10 Spritzenhaus Illinois u Werrill 58 Illinois u Louisiana 53 Weil und South U West und WcCarty 6 Senate Ave. u Henry W Meridian und Ray SS No. 4 Spritzenhaus L?adison Av. u NorviS SS Madiion Av.uTunloy 1 NoZ Haken Leiterhau South nahe Tclawart tl Penn. Merrill ft3 Telaware u. McEartd 54 afi und NcTarty tt Ne Jersey .Merrill VT SZirg. Av. u Bradsha 53 East und Prospect 9 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Bit Avk. nhe Huron 7t East und Georgia 73 Eeda, und Eint 74 Davidson u Seorgia 75 Snglifh Av. u Pine 7 Chelby und BateS 7? No. Z CpriZenhau Prospekt nahe Shelby 79 Fletcher Av. u Ehelbd 81 Market u. New Z-sey 2 Telaware und Wash. 83 East u Washington 34 New Dorku.Tavidsor 85 Taubstummen Anstalt 66 Ver. Staaten Arsenal 97 Orient! und Wash. 39 Frauen-Neformat. 91 No. 13 Spritzenhaus Marvland nahe Mer. 2 Meridian u. Vcorgia. Z3 Meridian und South 4 Pennsylv u. Louisiana 95 VirMi Ave u, Llab. 36 Hauvtquartier. 97 Grand Hotel. 33 Capital Ave und Dt 23 No. 16 Spritz nhauS 16. und Ash. 124 Alabama und 1. 25 Central Ave und 15. 126 DandeZ und 15. 127 Brookside und Jupiter 125 Eentral Av und 17. 129 Telaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellcsontame und U. 134 College Ave und 29. 135 Telaware und 13. 136 Alabama und North 137 Newmann und 19. 133 College Ave und 14. 13? Cornell Ave und 13. 141 FandeS un'j 19. 142 Highland Ave und 19. U3 Tecumseh und 10. 145 f.cw Jersey ind 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hikside Ave und 16.' US College Ave und 22. 149 College Ave und 27. :52 Park Ave und 22, 15? L E u. W Bahn u. 22. 154 Ramsey Ave und 10. 156 Stoughton u Newman 157 Atlas und Pike. 158 Bloyd und Pairpaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood l2 Nrden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. Aeystone 1? Arsenal Ave 23. 163 Bellcfontaine und 28. 169 Park Ave und 10. 212 Capital Ave und 17. 213 Pennsylv. u. Michigar. 214 JllMAS und SS. 215 Senate Ave und 21. 216 Pennsvlvania und 2. 217 Merilian und 16. 21S Capital Ave und 26. 21 Broadway und 10. 231 JllinoiS und Mcea 234 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 30 35 Illinois und 33. 3 Annctta und 80. 837 No. 9. Spritzend, zu Uoell und Racr 238 llbeil Ladder Work 239 Jsadel und 27. 241 Meridian und 24. 242 JllinoiS u St. CUrx, 243 Eldrioge und 23. 312 West uud Walnut 313 West und 12. Z14 Howard und 16. 315 Torbet nd Pa 316 Capital Av und rc. 517 Northwestern Ave u: 318 Gent und 18. 319 Tanal und 10. 324. 5erealine WorlS 324 Vermont und Lvnn 325 Bismarck u Srandviek Z2S No. 2 Sntzenhsui Haughville. 527 Michigan u. Holme, 323 Michigan u. Concord 41 West und McJnry 412 Missouri u. Maryland 413 Missouri und .hio 415 Capital Ave Georgia 416 Misscunu ikcntuiZyA. 417 Senate Ave u. Wasy. 421 P und E RuntauS 255. Washington. 423 Irren-Hospital. 424 Mi.y Ave u.J D u!Z 425 Wash und Harris 42S No. 13 Spritzenhaus W. 'Washington 427 Oliver und Birch 423 Oliver und OSgood 429 Nordhke und Fort 431 Hadlev Ave u. Morris 4Z2 River Ave u. Morris 54 River Ave und Ratz 435 Harding u. Big 4 R ? 436 Harding und Clide 437 No. 19 EpritzenhoZ MorriS und Cardin. 499 Hofiwrt urtOCiau 439 etokdttM 451 ReiSn unk VtOt 452 Howard und L 453 Morris und KapjS 456 Lambkt und BelFnt 457 Nordhk Lve u. kor no Works 612 West und Rah 613 Sentmky Ave u.Verrll. 614 Meridian und MorriS 51 JllinoiS koX Äanjas 517 Morris und Tatata 618 MorriS und Ehurch 51? Capilai X u McCsrty 621 Meridian und Palm 623 Pin urdt Lord 624 Madisor AvtuLincol 526 Meridian und ZZelt RÄ 627 Carlo und Ratz 523 Meridian und AnzonZ 520 Meridian u. Raymond L?l Meridian u. McCai. 22 No. 17 Spritzenhaus MorriS nahe West 612 McKerna".and DouaZ. 613 Cast u. Lincoln 614 East und Brecher IS Wright und Sander 617 McCarty und Beaty 613 New Jersey u fr Ave 712 Cpruce und Prr speck 713 English Ave. u. Laurek 714 State Ave .Belt R K 715 Shelby uud Bch 716 State Av und Orang 718 Orange und Laurel 7W Shelby u. Cc.raae Avt 721 LeringtonA. Laure? 723 Fletcher Ave .Spru 724 State Ave u. Pleasan 725 Prospck und 7leasNif 726 Orange und Harla? 723 Liberty und Mt 729 Nole und South 8,2 No. 15 Spritzenhaus Ost Washington Vtt 813 Market und Noble 814 Ohio u. Highland 30 815 Michigan u. Highlant 816 Market u Arsenal Av Li7 Ost Elair und Union Bahn Seleise. ors ' b21 Pan Handle ShepZ 23 Vermont und Walutt 824 Wash. und State Atz. 825 Madden' Lounge & 826 Tuck und Torsey 827 Wash. und Bevile Av 829 No. 12 Spritzenhaus Beville nahe MichigaK 831 Southeaftern 9le und Woodside. 832 Wash. und Tearbor 834 Southeaftern und Arsenal llveS. 635 New Dorr und Tempk 912 JllinoiS und Maryl. 913 JllinoiS und Market. 14 Perm, und 2&st). Si5Ttlawan ra "P Spezial'Siznale. ersten Schlage, zweiter Alarm, Zweiten 2 Schlag, dritter Alarm, Dritten 2 Schlage, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer aus und Schlauch aufgerollt. Schläge, Wasserdruck ab. 12 Schläge, ll Uhr Mittag!. Die so bezeichneten Signal werden vom Thür, ächter angegebm da an den betreffende Straß ?reuMuz keine ZllarmUst angebracht sind. Chicago nd der große Nordwefte vl )) sgMitrirlrsui ((3 kUaka-Sawait-VbtllHdie Insel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. ' WU VCl 2lVUVH II i4UiiVM utVH)W fflld nur Minuten mittelst elektrischer Ear nach den Union Biehdöfen Frnch Llck Springs, indem Orange Eunty Hochland. ffamIlien-Hotn ntre euer eschiftittitung. Plnt, Proserxt ind BowleS Quellen. Beste Mineralwasser der Gelt. Lwel Züge täglich via Sremcastle. Ticket-Officen : Union Station, Nassachusett Ave nd 25 gest rSashingto S trabe. R.P.Slgeo, iftrtkt ass. Agent, Indianapolis. Jnd. .H cloel, .H.Sell, Vrkf. und Ven. Vgr. Lettiebtteltti Frnk Ä. eed, Seu.P,ss. Agent. Chicago, II. DM ffc fT)MN 1? fif fifAtffllf rtfllj"AAm

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