Indiana Tribüne, Volume 26, Number 287, Indianapolis, Marion County, 27 July 1903 — Page 4
Li..
. I . , ( Jndiana Tribüne, 27. Juli 1903 IL
Inbiana Tribüne. Heraulzeaeben von der Suttnberg T. , Indianapolis, Ind.
Harry O. Thudium Präsident. Geschäfts local: No. 31 Süd Delaware Straße. TELBPH0INE 2. Untere! at the Pot Office of Indianapolis a second dass matter. Das demokratische Ticket. Die Harmonie, die bei der städtischen demokratischen Convention vorherrschte, war, wenn man die Umwälzung in den Reihen der demokratischen Partei führerschaft in Betracht zieht, ist in mehr wie einer Hinsicht bemerkenswerth. " ; Der Nomination John W. Holtz. mannZ als Mayors'Candidat wurde ein kaum nennenswerther Widerstand entgegengesetzt und auch die übrigen ' Candidaten wurden glatt erwählt. Im Allgemeinen ist daZ Ticket der demolra tischkn Partei hoch zufriedenstellend. Der einzige Fehler, der gemacht wurde, scheint - in der Abfassung der Platform zu l iegen. Es scheint uns unweise, eine politische Platform auf etwaige . Fehler der anderen Partei zu basiren. Dieser Nehler wird aber beinahe in allen - Grundsatz-Erklärungen nomini render Parteien gemacht und ist eine politische Gewohnheit; besser gesagt Un . art geworden. Das Volk ist mehr darin interessirt. was eine Partei zu thun gedenkt wenn siegreich, als was die andere Partei gethan oder unter lassen hat. Besondere Erwähnung verdient je , doch der Passus in der Platform, den auch Mayors-Candidat Holtzmann in ' seiner Annahmerede betonte, daß die Partei es sich zur Aufgabe machen wird. ... den Negerzuzug mit allen gesetzlichen '.'. Mitteln entgegenzutreten. Es ist dies & eine brennende Frage besonders für " unsere Stadt und dürfte deshalb dem demokratischen Ticket Unterstützung von vielen Wählern bringen. Man hat wie überall auch hier längst eingesehen, daß in dem Anwuchs der Negerbevölkerung eine stete Drohnung liegt. Die Partei, welche den Negerzuzug wirklich einschränken will, verdient die Unter stützung der Bürger. Auch die Erklärung, daß den inde zenten Wirthschaften der Garaus gemacht werden soll, wird allen Wählern willkommen und den anständigsten Wirthen am Willkommensten sein. Jede Administration macht ihre Fehler, ., daß die von Boakwalter nicht fehlerlos war, giebt er selbst zu, aber auf Grund dieser Fehler allein aus Sieg zu pochen, ft ist verfehlt, denn der Bürger weiß, daß . auch die neue Administration, wenn ""erwählt, nickt fehlerhaft sein wird. Wie wir. schon Eingangs erwähnten, ist das Ticket der Demokraten im Gan zen zufriedenstellend. Der , MayorsEandidat John W. Holtzman ist im öffentlichen Leben von Indianapolis seit länger als 15 Iah ren wohlbekannt. Er ist in demokra tischen Kreisen populär und hat auch unter den Republikanern starken An hang. Als Candidat für Staats Anwalt in Marion County wurde er 1890 mit starkem Votum gewählt und seine Wiederwahl in 1892 spricht da für, daß er sein Amt zufriedenstellend verwaltete. Wm. M. Fogarty. der Candidat für Stadtclerk, stammt aus Lima, Ohio. Er ist etwa 31 Jahre alt und seines Zeichens Telegraphist. Er ist verhei rathet und genießt einen guten Ruf; wenn erwählt, so wird dies sein erstes politisches Amt sein. Auch Edward W. Little, der Candi dat für Polizeirichter, war ein Tele graphist, er wurde in Indianapolis geboren und erzogen. Er hat sich in den letzten Jahren der Jurisprudenz gewidmet. Er diente der Stadt mehrere Termine im Stadtrath. Charles C. Pettijohn, Candidat für Stadtrath at large, ist ein junger An walt, beiläufig gesagt, der einzige De rr.okrat in seiner sonst republikanischen Familie. Er wohnt in der 5. Ward. Ein anderer Candidat für Stadtrath at large ist der jetzige Stadtrath Chri stopher Warweg, der unter den Deut schen der Stadt zu vortheilhast bekannt ist, um weiterer Empfehlung zu bedür fen. Er ist ein Gärtner und ein be liebteS Mitglied vieler deutschen Ver eine. Er hat sein Heim in der 9.Ward. Frank Fishback, der auch Candidat als Stadtrath as large ist, ist als Ge fchäfts'makler bekannt. Das Arbeiterelement ist durch W. P. Manion unter den StadtrathZCandi.
daten at large vertreten, obwohl der
CandiM im Grundeigenthumsgeschäft interessirt ist. Die anderen Candidaten für Coun cilman at large sind David Curran, ein Angestellter der C., H. & D. Bahn, und James Ballard. der Steinhändler. Es bleibt nun abzuwarten, ob die Candidaten ihre Campagne in einer Weise führen, die ihnen die Sympa thien der Wähler gewinnen wird. Davon wird rs auch abhängen, wie weit der Telearaph". der stets gegen Schmutz'Campagnen in's Feld zieht. sie unterstützen wird. , F. W. HollS. der so urplötzlich in der Btüthe seiner Jahre und inmitten einer hoffnungsvollen Laufbahn hin weg gerafft wurde, besaß auch in un serer Stadt einen zahlreichen Kreis von Freunnen und Bekannten, die seinen frühen Tod als einen persönlichen Ver lüst empfinden. Ein Alters und Stu diengenosse des Präsidenten Roosevelt, besaß er dessen Vertrauen in hohem Grade und wurde von ihm speciell in deutsch amerikanischen Angelegenheiten mit Vorliebe zu Rathe gezogen. Schade um den tüchtigen Mann, der sich so hohe Ziele gesteckt hat. TaS Pariser Blatt La Deliv rance" (Die Befreiung"), das von dem Protestantenfresser Einst Renanld geleitet wird, entfaltet plötzlich eine überaus rege Bethätigung. Es wird in unzähligen Exemplaren gratis auf den Boulevards vertheilt und kündigt an, daß es jetzt im Besitze der Mittel ist, diese Propaganda weiter fortzu setzen' Mit erquickender Offenheit wird klargelegt, worauf man hinzielt. Ein Oppositionsblatt muß nicht nur die schändlichen Verbrechen des gegenwärtigen Regimes aufdecken und schnelle Mittheilungen veröffentlichen, eS muß vor Allem ein Centrum werden, um den Rächerhaß zu schüren, in der Hoffnung, daß sich ein Hirn finden wird, um ihn aufzunehmen, und ein Arm, um ihn zu kühlen, indem er die Hallunken verjagt, die die Regierung des Landes entehren. Wir erklären rund heraus: Alle Mitglieder sind gut, um unser Land zu retten, und wir würden mit ruhigem Gewissen vor Gott erscheinen, wenn Frankreich dank dem heiligen Hasse, den wir hier im Garten unserer patriotischen Hoffnun gen zu pflegen und großzuziehen ge denken, eines schönen Tages die Ver Haftung der Schurken der Revblution und des Block", und selbst ihre Ab reise in eine bessere Welt ersühre. Was kommt es auf die Beseitigung einiger Existenzen an, wenn es sich um die Rettung des ganzen socialen Kör perS handelt ! Ob man nun wolle oder nicht, nur durch einen Gewaltstreich und nicht durch Stimmzettel kann uns die Rettung kommen. Ein Gewalt streich setzt Opfer voraus. Um so schlimmer für die, die für die gute oder für die böse Sache fallen; an jenem Tage wird Gott die Seinen erkennen. Vor Allem muß Frankreich leben. ES siecht jetzt aber hin, unser theures Va terland; eS stirbt an dem revolutionä ren Liberalismus, an den falschen Dog men von 1789, die auS dem Prote stantismuS geschöpft sind, der die be wunderungswürdige religiöse und polt tische Einheit zerstört hat, dank welcher wir in der Welt cine so große Rolle spielen konnten... Wir wollen mit allen Mitteln, selbst gesetzwidrigen, unserem Glauben und unseren Ueber lieferungen zum Siege verhelfen... Nieder mit den Hugenottensektirern! Nieder mit den Juden, den Frei maurern ! Es lebe das katholische, das traditionelle Frankreich ! Der Zweck heiligt die Mittel, ist jedenfalls das Bannerprinzip des Schreibers auf den die Diagnose frisch, gesund und meschugge" paßt. , , Neue Inkorporationen. . Zu den . neuesten Inkorporationen zählen die der folgenden Gesellschaften: Winona Electric Light & Power Co.", Capital $100,000; Jncorpora toren: Thomas Kane, Sol. C. Dickey, E. A. K. Hackett, H. P. Townley, C. H. Worden und H. Johnson. Die P. &.E. Co.". Hammond, Capital $100,000, zum Betriebe von Thon, Fels und anderen Gruben und Herstellung von Cement, Backstein, Farben etc.; Jncorporatoren: F. R. Perkins, George H. Ely, Arthur W. Underwood, F. E. Scotford und I. H. Matthes. Ferner als auswärtige Gesellschaft die State Oil & GaS Co.". Arizona, Gesammtcapltal $100,000, wovon $10,000 in Jndiaua angelegt sind.
Gut Seil !
A lerlei aus Turnerkreisen. ErfreulicheKundgebungen. Wie schon früher berichtet wurde, sandte der Bundesvorort Exemplare der neuen Turnsestordnung an eine Anzahl .bekannter Turnlehrer und Turnschriftstel!er Europa's. Von den bis jetzt eingetroffenen Dan kesschreiben an den Vorort sei hier ein Brief des Redacteurs der Deutschen Turnzeitung", Paul ErbeS, erwähnt. Er schreibt: Für die freundliche Uebersendung der Festordnung des Nordamerika! schen Turnerbundcs sage ich besten Dank. Mit vieler Theilnahme habe ich sie durchgelesen und daraus ersah ren, wie große Mühe und Sorgsalt darauf verwendet worden lst, und welche gewaltige Arbeit im Nordameri kanischen Turnerbunde geleistet wird." Professor Pzwel aus Wien schrnbt in einem sehr freundschaftlichen Briefe an den Vorort, daß er die Turnfest ordnung in den Spalten der .Deut schen Turnzeitung" demnächst be sprechen werde. Wie der Bundesfchriftwart berichtet, sind bis jetzt schon über 50 Anfragen in Bezug auf das Preisausschreiben für das Festspiel zum 29. Bundesturn fest in Indianapolis beim Vorort ein gelaufen; an einem Tage dieser Woche brachte die Post 27 Briefe von Preis bewerbern in Deutschland. Es steht demnach zu erwarten, daß eine große Anzahl von Arbeiten aus allen Weltrichtungen sür Preisbewer bung eingesandt werden wird. D i e Olympischen Spiele i n S t. L o u i s. Zum Leiter der Abtheilung für Turnwesen und die olympischen Spiele auf der Weltausstellung in St. Louis ist Herr I. E. Sullivan, Sekretär der American Athletic Union" ernann worden. Er ist ein New Vorker und hat 25 Jahre lang Aemter in athleti schen Vereinen bekleidet und viel zur Förderung verschiedener athletischer Sports beigetragen. Er war Hülfs Director'der Abtheilung für athletische Sports auf der Pariser Ausstellung. Direktor desselbenDepartements ausser Bussaloer Ausstellung. Er ist Präsident der Metropolitan Athletic Union" der Vereinigten Staaten und hat sich seit einigen Tagen in St. Louis auf gehalten, um bezüglich der Zusammen stellung des Programms für die olym pischenSpielemit den Weltaüsstellun'gL Behörden zu conferiren. Präsiden Liginger von der American .Athletic Union" hat eine Versammlung des Executiv Comites jener Körperschaf einberufen, um über das Programm zu berathen. Zwei Tage sollen dem deutschen Turnwesen gewidmet werden, zwei Tage athletischen Contesten zwischen Colleges und Universitäten, drei Tage für Zwei rad-Conteste, zwei Tage für Wasser sports, und je zwei Tage für Quoits, Wasser.Polo, La Crosse, u. s. w. ES sind im Ganzen Preise zum Betrage von $75,000 für die einzelnen Conteste aus gesetzt worden. Demnächst wird mi der Errichtung eines großen Stadiums mit 30,000 Sitzplätzen und der An legung eines riesigen Wasserbehälters in welchem die Wasserspiele stattfinden sollen, begonnen werden. Turnerische A u S b i l d u n der Bundesarmee. General Chassee, der Commandeur des Militär'Departements deS Ostens hat eine Ordre erlassen, durch welche die Einführung obligatorischer athleti scher Uebungen unter den Soldaten des Departements verfügt wird. Zu diesem Zwecke wird das Departement in Di stritte eingetheilt, in welchen Teams gebildet wirden, die nach einiger Zei in West Point in gegenseitigen Wettbe werd treten sollen. Die vorgeschriebe nen Uebungen umfassen neben einem systematischen Turnen kunstgerechtes und rasches Aufwerfen von Schanzen, Zeltaufschlagen, Bajonettfechten und Anderes, was zur besseren militärischen Ausbildung der Soldaten dienen kann. (Unser Polizei Departement könnte durch Elnsührung solcher Uebungen sicherlich auch nur profitiren. (D. R.) Die lokale Union der Photo Graveure stattete gestern der Cincin natier Union einen Besuch ab. Sie waren während des TageS die Gäste derselben. ' ' .,
Waldsest des Indianapolis Liederkranz.
Ein schönes Fest voll Lust und Freude. Einen prächtigen Tag verlebte gestern der Indianapolis Liederkranz im schö nen GcrmaniaPark, wo selbst die glü hende Sonnenhitze von dem Lebens athem, den die Baumriesen im Parke ausströmen, weniger sühlbar und we Niger drückend empfunden wird. Der Liederkranz, dem von der Ger maniaPark'Gesellschast eine Einladung zuging den Park für sein Waldfest zu gebrauchen, hatte sich ein schönes schattigeZ Plätzchen in den ausgedehntenAn lagen ausgesucht. Ein provisorischer Ausschank war errichtet worden, wo das perlende Naß aus dem, wie es schien unergründlichen oder vielmehr stets er neuerten Fäßchen gezapft wurde. Die Anwesenheit der Liederkränzler ward, wie es sich denken läßt, nicht unbeachtet, denn alsbald ertönten die mächtigen Töne deutschen Männergesanges, von der Hand des Altmeister Knodel gelei tet, rauschend unter den Baumkronen, deren Rauschen und Wogen eine anhei melnde Begleitung gaben. Der Jubel der zahlreichen Anwesenden erreichte seinen Höhepunkt, als Herr Fritz Francke, der Präsident der Ger mania Park Gesellschaft, die Capelle der City Band" zur Stelle brachte. Nachdem dieselbe einen flotten Marsch gespielt, ergriff Herr Francke das Wort. Er feierte in beredter Weise die Ver dienste, die sich der Liederkranz um das hiesige Deutschthum erworben und er wähnte, von tosendem Beifall unter brechen, daß dem altbewährten Dir! genten Herrn Knodel in erster Linie ge huldigt werden müsse, für die geniale Führerschaft deS Liederkranz. Dem Altmeister Knodel" galt denn auch das Hoch, das Herr Francke auszubringen aufforderte und in das die Anwesenden in begeistertem Rufe einstimmten. Herr Knodel ist kein Mann der Rede und so gab er nun seinen Dank für die ehrende und so gerechte Würdigung seiner Verdienste dadurch AuS druck, daß er seine getreuen Sänger um sich versammelte, um in Tönen zu ant Worten, wozu ihm die Worte fehlten. Hell und hehr klang der Männergesang im schönsten reinsten Accord. Herr Franz Schäfer ergriff nun für den Liederkranz das ' Wort und sprach dem Präsidenten des Germania Park Vereins den Dank des Vereins für . die Einladung und für die Ehrung des so beliebten Dirigenten Knodel aus. Oft noch während deS Abends llan gen hell die Gläser der fröhlichen Sän' ger zufammen und ost noch erschallte durch die Dämmerung im Parke die schönste Gabe des Deutschen das Lied. JndplS. Mannerchor. Der Jndpls. Männerchor wird bei der FahnenP,arade am Deutschen Tag wie folgt vertreten sein: Marschall zu Pferd: Jul. C. Burk hart. Fahnenträger: Fred Steinkuehler. Begleiter: Fred Noelke, Hy. Roebke, Julius Keller, jr., Richard Juerst. Sa! welche Lust, Soldat zn fein. Das Feldlager der Jndiana Miliz auf den Fair Gründen eröffnet. Auf den Fair Gründen ist gestern das jährliche Feldlager der Jndiana National Miliz eröffnet worden. Ununterbrochen langten im Laufe deS TageS die auswärtigen Compagnieen and und es herrschte ein. lebhaftes, sol datischeS Leben und Treiben. . Am Abend waren bereits viele Hunderte von Zelten aufgeschlagen. Die Tagesord nung wird folgende sein: Reveille 5.30 Morgens; Frühstück 6 Uhr; Kranken.Appell 6.30. Beginn des ExercirenS 7 Uhr. Mittag 12 Uhr. Instruktion 1.15 Nachm.; Exercieren 2.50; Abendessen 5.45; Regiments Parade 6.15; Befehls . Ausgabe 7; Zapfenstreich 10.15. Unter den Jnstructoren werden sich folgende Offiziere von der regulären Armee befinden: . Col. Wagner, Assistent'GeneralAd' jutant vom Departement der Seen; Capt. Blanchard Winship vom 16. In santerie ' Regiment; Capt. Benjamin Alvord, welcher im Auftrage der Bun desregierung eine Jnspection der In diana Miliztruppen vornahm, und Capt. George F. Cromley vom 1. Ver. Staaten Cavallerie - Regiment. Sie werden eS den jungen Soldaten einprä gen, daß sie nach einem neuen vom Congreß passirten Gesetz einen Theil der Armee der Nation bilden.
Nachrichten aus Jndiana. $ - Im Buggy gestorben. Huntingburg. Frau Charles McCord welche sich mit ihrem Gatten auf der Fahrt nach Selvin, Warrick County befand, um Verwandte zubesuchen, wurde in der Nähe von hier plötzlich von einem Herzschlage befallen und sank entseelt in das Kissen des Bggys zurück. Ihr Vater, welcher in
Selvin ansässig ist, ist einer der bedeu tendsten Grundeigenthümer in Warrick County. SensationelleVerhaf t u n g e n. K o k o m o. Edward Hayens, O. O. Jones und T. C. M. Reynolds. welche die Jndiana National Gas Co.," die Kokomo Water Works Co." und die Kokomo, Marion und Western Traction Co." vertreten, sind, weil sie die Straßen nicht wieder in guten Zu stände bringen ließen, verhaftet wor den. Sie behaupten, Mangel an Ar beitern hätte sie daran gehindert. Eines Handlungsreisen denschweresMißgeschick. Peru. Der Handlungs-Reisende John CollinS befand sich am Samstag auf der Heimfahrt, als in der Nähe von Lewisbura sein Gaul plötzlich scheute. Er stürzte und der Wagen tippte um. Collins kam dircct unter denselben zu liegen und außer anderen Verletzungen erlitt er einen doppelten Brück des reckten Beines. Es war ihm unmöglich sich aus seiner ent setzlichen Lage zu befreien und über eine Stunde lag er auf der Landstraße, den Sonnenstrahlen ausgesetzt, bis endlich zwei Männer des Weges kamen. Die selben brachten ihn nach Hause. Er wird in Folge des großen Blutverlustes und Erschöpfung schwerlich mit dem Leben davonkommen. Evansville Princeton. E v a n s v i l l l e. Nach vielen unvorhergesehenen Verzögerungen und Verschleppungen, die sowohl dee Unter nehmer wie auch des Publikums Geduld auf eine harte Probe stellten, scheint sich jetzt endlich der Bau der neuen Evan villePrinceton Linie der Vollendung zu nähern und es können, wenn nich wieder unvorhergesehene Ereignisse ein treten, jedenfalls schon im Laufe des nächsten Monats die elektrischen Wag gons den Verkehr auf der neven Linie vermitteln. Die Schienen sind jetzt von Prince ton bis Haubadt gelegt, mit Aus nähme einer etwa zwei Meilen langen Strecke gerade nördlich von For Branch. Diese Lücke soll in nächster Woche ausgefüllt werden, da man in zwischen mit der E. & T. Bahn ein Abkommen in Betreff Kreuzung von deren Mt. Vernon-Zweig'Linie getrof fen hat. County-Vehörde für Straf- und Wohlthatigkeits-Ansstalten. Die County-Behörde sür Straf und Wohlthätigkeits.Anstalten hat die ver schiedenen Institute des County's inspi cirt und darüber dem Kreisrichter und den County-Commissären Bericht er stattet. In demselben empfehlen sie den Bau eines neuen Gebäudes auf der Armen farm, am besten wäre es ihrer Mei nuna nach," wenn dieselbe verleg würde. Für das Gefängniß empfehlen sie die Etablirung vonSchauer-Bädern, einem Fahrstuhl und gepolsterten Zellen (für geisteskranke Sträflinge). Die Polizei-Station wurde in besse rem Zustande als früher gefunden. Im Dispensarium sollte größere Reinlichkeit herrschen. Die Anschaffung einer neuen Ambulanz und neuer Ap parate wird empfohlen. Die Mitglieder der Behörde sind William R. N. Silvester, Lorenz Schmidt, William A. Bell, Alice Run nelS, Emma Lee Elam und Ella Lath rop GaviS. Actide vom Socialen Tnrnverein wieder siegreich. Bei dem von der Hyde Park Ath letic Ass'n" im Riverside Park veran stalteten jährlichen athletischen Feld Wettkampf zeichneten sich die Activen vom Socialen Turnverein wieder au?. Max Emmerich war in fünf Uebungen der Erste und Schröder in einer Uebung der Zweite. Max Emmerich gewann mehrere Preise für sich und durch ihn gewann das .Team" des Socialen den prachtvollen von Charjs Mayer & Co. gestifteten ersten PtttiA
Grundeigenthums Uebertragungen.
Anna I. Bromwell an Eliza A. ones, Lot 69, Fletcher's Subdivision, Fletcher'ö Addition. $2000. Aora A. Main an Mary E. Kinsey, Lot 5, Dumont's Subdivision, Außen Lot 100, $2500. Rose E. Spratt an John E. Spratt :c, Lot 8, Block 21, Lamb's Sub division. Johnson'S Erben Addition, $4500. Nannie E. Joyce an Harrison C. Murphy, Lot 103, Spann & Co's 1. Woodlawn Addition, $2525. Arnold F. Spencer an Geo. W. Busch :c, Theil von Section 19, Townshipton, Range 4, $5000. Geo. Wolf :c. an Frederick Vannier :c., Lot 100, 2. Section in Windhorst Place. $1600. Celtic Saving & Loa Association No. 3 an Clara A. Muir, Lot 7. Block 3, Lincoln Park, $2634. Mary C. Leser an Adam Hellmann, Lot 5, McCarty's Suddivision, AußenLot 120. $1400. Geo. F. Borst an die Jndiana Trust Company, :c., Lots 1 und 2, Hos brook's Haughville Addition, $2000. Jas. R. Fry an Chas. E. Phillips. Lot 35, Woodland Park Addition, Jrvington, $1000. Frenzel No. 1 W. Washington Str (Merchants National Bank.) Ein europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen auf alle Städte Europas. Schisssscheine tT An und verkauf ausländischen Geldes. 2Iidt was man verdient, sondern was man erspart, führt zum Reichthum. . . C . . Jndiana Trüst Company nimmt Depositen an von $1.00 aufrodrrs die zu jeder Zeit gemacht werdm können. ES bedarf weder eineS bestimmten Betrags nnch eine bestimmteZeit zu deponiren. D T I i C t t Jndiana Trust Gebäude. Ecke WasH. Str. und Virginia ve. Capital :.. $1,000,000 Lnrplnö 150,000 ...Samstag Nachmittag geschlossen... Alle Arten Sariholz-Fußböden (Hardwood Floors.) i am eflen und vmigflen geirgt von A. Berger & Co. 92 714 MaackmsettS Ave. kllte vde wie neu hergestellt, lle SrfteU oorantirt Schreiben oder telephonnen Cit &t Preise. XtUWu (Um) S74t. FurnaceS, Eisen und Vlech-Arbeiten, Joseph Gardner, 3741 Kentucky Aver, Telephon 322. Blecharbeiten aller Arten an neuen H:usern bestens ausgeführt. Deutsche Buchhandlung. Xrl Vwapank, Slrgkul ve. lLcmdroke rcade.) IM ERIE & WESTERN R, R. ....Fahrzeit der Züge.. .. bsahrt akunst Toledo, hicaz und Vttchigan x.pTtftt 7.15 tio.25 toltdo, Detroit und Shicago Lim 12.20 f 3.25 Vichigan liry, Muncie u.Lasayettekpl.5 7SS fio.25 ttglich f auügenomme Sonntag.
Bros..
. ;
' v ( t t l i v,
