Indiana Tribüne, Volume 26, Number 284, Indianapolis, Marion County, 23 July 1903 — Page 4
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ndiana Tribüne. HtranSkeAebkn von der utenbtrg Ö. Indianapolis, Ind.
harry O. Thudium Präsident. Geschäfts local: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269 .nieset at the Post Office of Indianapolis 3 second class matter. a . . m Der Neichskanzler und die Anneetirnngs-Gelüste. Betreffs der umherschwirrenden Ge rüchte über angebliche AnnectirungsGelüste TeutschlandZ in Südamerika gab Reichskanzler v. Vülow in einem Interview die folgende Erklärung ab: Ich denke, daß man meine bestimmten Erklärungen über diese Frage im deutschen Reichstage am 19, März und meine Feststellung der Verbreitung der artiger Gerüchte als Verleumdung als osficielles Dementi ansehen sollte. In Südamerika, wo man die Bedeutung der parlamentarischen Institution so hoch stellt, sollte man erst recht die öf fentliche und unzweideutige Erklärung in der deutschen Volksvertretung als feierliche Kundgebung anerkennen. Ich gestehe gern ein, daß diese Erklärung überhaupt in erster Reihe den Zweck hatte, in Südamerika volle Klarheit über die Freundschaftlichkeit unserer Gesinnungen zu schaffen. Ich stehe aber nicht an, Ihnen nochmals zu erklären, daß jede Besorgniß, Deutschland könnte an die Aneignung südame. rikanischen Gebietes denken, ohne Grundlage ist. Die Venezuela-Ange-legenheit spricht nicht gegen, sondern für die Friedfertigkeit unserer Absichten. Haben wir nicht gemeinsam mit den uns verbündeten! Mächten die WiederHerstellung friedlicher Beziehungen beschleunigt und durch die Mäßigkeit im serer Ansprüche erleichtert? Und was ist aus der verleumderischen Behaup tung des New York Herald" geworden, Deutschland werde noch mehr Kriegsschiffe nach Südamerika entsenden, um auch die Schulden in Brasilien und Eolombia beizutreibcn? Das Gegentheil ist eingetreten. Wenn man aber von uns Handlungen verlangt, die unsere Friedfertigkeit beweisen sollen, so können wir das nur auf dieselbe Weise thun, wie ein ehrlicher Mann beweist, daß er kein Dieb ist; er stiehlt eben nicht, und wir nehmen eben in Südamerika nichts." Der Interviewer bemerkte nun, daß man . die Besorgniß hege, Deutschland wolle durch Förderung der Einwänderung nach Brasilien und durch Bemühungen .um Erhaltung des deutschen Nationalitätsgefühls und der deutschen Sprache bei den deutschen Eolonisten in Südbrasilien gewissermaßen einen Staat im Staate schaffen. Der Kanzler entgegnete darauf mit Lebhaftigkeit: Hier wird verfängliches Falsches und unverfängliches Wahres durcheinander geworfen. ES ist falsch, daß wir die Einwanderung nach Brasilien fördern. Wir fördern überhaupt die Emigration nach irgend einer Ge gend der Welt grundsätzlich nicht; das würden unsere Militärs und unsere am Arbeitermangel laborirenden LandWirthe auch garnicht gestatten. ES bestehen aber in Brasilien seit Jahrzehnten starke deutsche Colonien, die nicht durch unS, sondern durch die eifrigen Bemühungen der früheren drasilZanischen Machthaber geschaffen worden sind. Da entspricht es nur dem physikalischen Gesetze der Anziehungskraft, wenn An gehörige und Freunde von Eolonisten, die durch ihre Arbeit zu einem gewissen Wohlstande gelangt sind, ibre Schritte auch dortbin lenken. Dasselbe ist in noch viel stärkeremZMaße bei der Aus Wanderung nach den Vereinigten Staa ten der Fall. Wir wollen auch in Brasilien keinen Staat im Staate buden und wir er warte, daß die Deutschen drüben nütz liche Glieder ihrer neuen Heimath wer dar: diese Lehre bat der Bruder des deutschen Kaisers den Deutschen Nord amerikas gepredigt und das gilt für die Deutschen der ganzen Welt. Richtig aber ist es, daß eS unsern Wünschen entspricht, wenn die Deutschen in Vra silien, wie überall ihre Muttersprache nicht vergessen und die Anhänglichkei an die alte Heimath nicht verlieren. Wer schnell das Land vergißt, daS seine Vorfahren Jahrhunderte hindurch ge schützt und genährt hat, wird ein unzu verlässiger Einwohner auch seiner neuen Heimath sein, Umgekehrt wird der jenige, dessen edelste Empfindungen, Treue, Dankbarkeit und Pietät wach
erhalten werden, seiner neuen Heimath ein verlöspger Bürger sein." Der Kanzler schloß: Dies sind unsere ideellen Bestrebungen und ich denke, daß sie keinerlei Gefahr sür irgend einen südamerikanischen Staat in sich schließen; politische Aspirationen haben wir in der neuen Welt überhaupt nicht; wirthschaftlich aber wollen wir als Staat mit einer sehr hoch entwickelten Industrie so viel als möglich am süda7.:erikanischen Handel Antheil nehmen. Wir wissen aber, daß Handelsbeziehungen gefördert werden durch Frieden und Vertrauen, nicht durch Furcht und Mißtrauen. Ich hoffe, daß die Ueberzeugung von unserer freundschaftlichen Gesinnung in SüdAmerika immer fester Fuß faßt und sich nicht mehr erschüttern läßt durch verleumderische Versuche, die von Absichten ausgehen, die nicht nur uns feindlich und schädlich sind."
Nach seiner Erhebung auf den Stuhl Petn verfaßte Leo der Dreizehnte in dem von ihm mit Vorliebe gepflegten Lapidarstile die beiden Kernsprüche. die hier in Verdeutschung folgen mögen: Lebensregel für den Papst. Für das sterbliche Leben, das mir noch übrig bleibt, steht dieses fest: Nachdem ich täglich das Sühneopfer dargebracht. Will ich enger mich mit Gott verbinden. Und an der Sorge um der Menschen ewig Heil Von Tag zu Tag eifriger wachsamen Geistesarbeiten. Wohlan denn! Streng' dich an, o Leo, streng' dich an! Muthig auch das Schwerste anzugreifen. Tapfer auch das Härteste zu tragen, Schnecke dich nicht ! Deine Tage gehen schon zur Neige fast; durchmessen ist DeS Lebens Bahn; D'rum löse mehr und mehr dich vom Vergänglichen, Und, Höheres im Geist erstrebend. Steige zum himmlischen Vaterlande tetig empor. 5! echt bezeichnend ist ein Bericht aus Fort Wayne, Ind., welcher einen Streit zwischen der Island Park As embly (einem meth. Camp-Meeting) nahe Rome City und den Besitzern und Gästen von Sommerhäusern melden, Fc'st alle dort wohnhaften Sommerfrischler sind Geschäftsleute aus dem Staate und eignen die hübschen Villen, n denen sie mit ihren Familien den Sommer verbringen. Sie bilden eine gemüthliche Gesellschaft unter sich, deren Vorsitzer der Präsident der Fort Wayne Trust Co. E. H. McDonald ist. Die Methodisten, die dort campiren, sind Zuzügler und haben sogar auf die Scholle, wo ihre Zelte erbaut sind, sei nen Anspruch. Die Sommerfrischler von denen eine große Anzahl nur sonntags ihre dort sommernden Familien besuchen können, vergnügen sich mit Bootfahrten, Angeln oder Baden. Das war, natürlich den Methodisten ein Dorn im Auge. Durch Zettel verkündigten sie, daß die Villen bewohne? eine gottlose Bande wären, die den Sonntag entheiligten. Die Sommerfrischler werden vor der Hölle gewarnt und aufgefordert in das Betzelt zu kommen und dort den Sonntag mit Singen und Beten zu verbringen. Die Affichen waren so beleidigend abgefaßt, daß sie den Unwillen der Som merfrischler erregten und hatten zur Folge, daß nun erst recht gebadet und geangelt wird. Die Unverschämtheit von einem Dutzend Zeloten, mehrere Hundert anständige Leute durch Belei digungen nach ilrem Sinne bekehren zu wollen, sollte eine gute Lehre bei der nächsten Wahl sür die Sommergäste und deren Freunde sein. Ein Anspruch auf Dadenport's Island." Wm. B. Lane, Präsident der Cd operative BuilderS Supply Co." beab sichtigt eine Klage gegen die Stadt einzureichen, in welcher er verlangen wird. daß der Sheriff Davenport'sJsland", eine kleine bei Riverside Park belegen? Insel, verkaufen soll, um aus dem Ee lös ein Zahlungsurtheil zu befriedigen. welches seine Firma gegen die ehema ligen Besitzer der Insel verlangt hatte. Die Stadt hat vor einiger Zeit dieselbe angekauft, weigerte sich aber die For berung der gexannten Gesellschaft, welche als MechanicS Lien- auf das Grundstück eingetragen ist, zu bezahlen.
Stellte sich sreilvilllg,
Um für den Tod des Schwagers Rechenschaft abzulegen. Wm. Summers war nach Chicago geflohen; Ncne trieb ihn zurück. . yNillkam nmrn?r5 tonn der Martin dale Ave. und 16. Straße, der zum Mörder seines Schwagers John Hörne geworden ist. ha, sich gestern Abend aeaen 6 Ubr kreimillia der Poliiei e. stellt. Kurz vorher lieb er von einem Freunde per Telephon aus der Nähe seiner Wohnung, wo er sich eingesun. den balle, um seine Kleider zu wechseln. ... m.TW !. ,... itb, gut wrnuvii tiiktviti, wuq uiuii wezs sei und bald darauf stellte er sich auch dort ein. Er wurde unter der Anklage de5 MordeZ gebucht und in Haft genommen. rw- p rr i i rr p iiii05 e:ne yar anoeirmr, 0 er klärte Summers dem Berichterstatter w r . ms .ii.a v.c ... fc. r . . . cv I oie,e laues, oap er oieieioe in 'j(oiq wehr und außer sich vor Zorn begangen habe und tief bereue, daß dieselbe den Tod Horne's verursacht habe. Dann HitVrftrtf I r Xt C.-f?s X .i.uvwvim. wu,nU(.uua v Migen Zwistes zwischen Hörne und der Familie Summers, besonders mit dem Vater des Angeklagten, sowie die ÄNgen uotz oen iren an oem verhängnißvollen Abend, wie beide an r. rr i .n . e , . oieier icuc auuquicg uno genau geschildert worden sind. Nach der Tbat sei er, außer sich vor nt n rv .. X. 1 . 1 t . . f . . f rr . I Angu gesluqiei, yaoe einen nacy ylcago zayrenden onon-rachtzug er- .. 'rii vr t. ii. I roiiajiuno iei uneutgi oon ymgelangt, doch habe er lerne Ruhe gehabt und deshalb beschlossen zurückzukehren und sich der Gerechtigkeit auszuliefern. rrt n im . . . r t r I kliern morgen in er oann per vraqt. I i t . HM Pl m 1. I zug von viytcago nacy cuneid und . V t , cv . rr . . . . t r. . . I 0011 Paagierzug nacy Jnop. "ktf Ta. . I yelmgeleyrl. An iseld yave es ihm nicht gefehlt. Summers macht einen durchaus glaubwürdigen und sympathischen Ein druck und zweifelt auch die Polizei nicht an seiner Angabe, daß er nur in Noth wehr seinen ränkesüchtigen Schwager niederschlug, den er als gefährlich kannte. DennHorne hatte nicht nur wie berichtet, vor Jahren den alten Summers, geschossen,' sondern auch einen anderen Schwager in Kentucky, weshalb er von dort flüchten mußte. -mt Aus dem Staatshause. Die Staats - Steuer Behörde ver brachte den größten Theil des gestrigen TagcS in ExecutivSitzung, in welcher die Asseßments verschiedener electrischer Bahn-Gesellschaften festgesetzt wurden. John R. Walsh. Präsident der SouthernJndianaBahn-Gesellschaft", ersuchte die Behörde in Anbetracht, daß seine Gesellschaft noch verhältnißmäßig jung ist, keine Erhöhung der Besteue' rung eintreten zu lassen. .j Die Commission, welche ein Areal auszusuchen hat, auf welchem die neuen Gebäude für die Mädchen-Reformschule erbaut werden solle, hat sich noch immer nicht auf einen passenden Platz geeinigt. Gestern besuchte dieselbe mit dem Gouverneur einen Landcompler, welcher in der Nähe von Zionsville belegen ist. Secretär Butter von der StaatsBehörde für Wohlthätigkeits- und Strafanstalten hat erklärt, daß die jahrelangen Bemühungen der Behörde, die County-Beamten zu veranlassen, die Zustände in den Armenhäusern zu verbessern, endlich Früchte getragen haben. So haben u. A. die Commissäre von Porter County beschlossen, ein neues Armenhaus errichten zu lassen. Die Commissäre von Parke County werden wahrscheinlich ihrem Beispiele folgen. Noch kein Hirtenbrief erlassen. Hinsichtlich der religiösen Ceremonien anläßlich des TodeS des Papstes Leo XIII. wird in der Indianapolis Diö - cese nicht eher etwas geschehen, als bis Bischof Chatard aus New Aork. w0' selbst er gestern der Verleihung deS PalliumS an Erzbischof Farley beiwohnte, zurückgekehrt ist. Das erste wird sein, daß er an die Diöcese' einen Hirtenbrief erlassen wird. ES wird er wartet, daß er am 23. Juli eine Po. tincal.Messe ce.lebriren wird. Dieselbe wird wahrscheinlich in der St. John Kirche, weil sie die größte ist, abgehalten I werden.
Behörde für öffentliche Werke.
Proteste, die halfen oder auch nicht. Vor der Behörde für öff. Werke erschienen gestern mehrereGrundbesitzer an der Ruckle Str., um darüber zu klagen. daß'die Kiesvflasterung der Straße von dem betr. Contractor (I. H. Roberts) in solch' schlechter Weise ausgeführt worden- sel, daß sie sich weigern würden das zu bezahlen, fallz d,e Behörde d.e t als gu annehmenürde. D,e beauftragte den Jnaemeur m.t " ""'",u,ung "" wwn". Ferner erschienen Telegawnen von ErundbeWern an der 18 Strabe, Zw. ? mJlVf, l Ave.. UM K,efelmaeadam.s,rung der "er nnjuimcn, iVcii uuncaen ä" Protestiren. Die Behörde nahm jedoch die Resolution betreffend Kieselmacadamisirung der Fahrstraße, Backsteinpfl. der Goffen und Setzen von Rinnsteinen an jener Straßen-Strecke endgüli . "a u" .. . . t5 n d a U l t l a angenommen wurden ferner die Resolutionen betref f.d: Cementiruna der Sw. an der 11 Str., von Tecumseh bis Sterling Str., . . nv m . zzonenvoralyHlag sööu; nau eines AbzugScanales in der Alley östlich der Oxford Str., von der Alley nördlich der Washington bis zur Alley südlich der ew York, $1050; Kiespfl. der Colo rabo Str., von Washington bis Mich! ' ' ' 7 m $3125; NiveUirung derFahrstratze unb Cementiruna der Sw. an der Euclid Ave., von der Washington Str. bis zur 1. Alley nördlich der MichZgan Str., L3.375. Dagegen nahm u ' " " Behörde die Resolution betreffend mentiruna der Sw. an der St. hnQlll Str.. von der Vrosvect Str. 771.50 Fuß südlich, unter weitere Be- ' rathunq. Mehrere erstweilige Asseß ment-Umlagen wurden gutgeheißen. 4 A den Ingenieur verwiesen wurde die ' - Petition um Cementirung der Sw. an der 19. Straße, von Central bis College Ave.; serner die folgenden Contract-Angebote: Holzblockpfl. der Fahrstraße und Setzen von Rinnsteinen an der Ashland Ave., von 23. bis 28. Straße: Hoosier Const. Co. 85.52 85.48 $5.3(5 -$5.26. Hoosier Const. Co. S5.37-S5.33 $5.21 $5.13. Hoosier Const. Co. S5.20 $5.16 $5.04 $4.96. I. K. Cooper & Co. $5.12 $5.05-$5.03-$4.96. Kiespfl. der Fahrstraße, Backsteinpfl. der Gossen. Setzen von Rinnsteinen und Cementirung der Sw. an der 33. Str., von Northwestern Ave. bis zum Canal: Geo. Keßler-$2.09-S1.99. Central Constr. Co. $2.47. Geo. W. McCray $2.49. Jndpls. Const. Co. $2.63 $2.73. Marion Caldwell $2.85. Desgl. an der 31. Straße, von der Northwestern Avenue bis zur Clifton Straße: Geo. Keßler $1.96 1.86. Central Const. Co. $1.99. Geo. W. McCray $2.29. Jndpls. Const. Co. $2.25 $2.30. Marion Caldwell $2.35. Desgl. an derselben Straße, von der Clifton Str. bis zum Canal: Geo. Keßler $1.89-$1.99. Central Constr. Co. $2.43. . Geo. W. McCray $2.49. Jndpls. Const. Co. $2. 69 -$2.73. Desgl. an der 35. Str., von der Northwestern Ave. bis zum Canal: Geo. Keßler $2.17 $2.10. Geo. W. McCray $2.79. Central Constr. Co. $2.86. Jndpls. Const. Co. $2.94 $2.99. Sonst wurden keine Geschäfte von allgemeinem Interesse erledigt. Befehle für das Feldlager gegeben. Für das bevorstehende Feldlager der Jndiana National lsarde hat der Ge. neral.Adjutant eine Anzahl ausführ. llche Befehle an die Commandeure der verschiedenen Compagnien erlassen. Jeder Compagnie.Chef hat. sobald er mit seiner Truppe auf den Gründen erscheint, seinen RegimentS-Coinman. deur die Stärke seiner Compagnie zu melden und auch anzugeben, welches Eigenthum dieselbe ln S Feldlager ge bracht hat. Auf Wunsch des Gouver neurö wird Capt. Blenton Winfchig von der Ver. Staaten Armee dem Feld l lager beiwohnen.
Noch keine Ausklärung.
ii.'i In dem Falle des jungen Merle Wright, der offenbar das Opfer eines brutalen Ueberfalles gewesen ist, wurde soweit noch keine bestimmte Spur entdeckt. Die Beerdigung der Leiche Wright' fand gestern Nachmittag vom Eltcrnhause bei Peru aus statt. Die Detectivs haben auch gestern ihre i) Untersuchungs-Ardeiten in dem Falle eifrig fortgesetzt.waren aber soweit nicht im Stande den Fall aufzuklären. :Vor allen Dingen handelt es sich darum, die Frauensperson zu ermitteln, in deren Gesellschaft Merle sich an dem verhäng nißvollen Abend befunden haben mag, wie von den Brookside Park-Wächtern angedeutet worden ist. Die Detectivs Kurtz und Lancaster werden die Untersuchung mit Eifer und hoffentlich auch mit Erfolg fortsetzen. Kurze Depcscheu. Chicago. 2 Militär-Gekangene aus Fort Sheridan sind entflohen, nachdem sie den Nachtposten mit seinem eigenen Gewehre zu Boden geschlagen. San Francisco. Nach Nachrichten aus Canton ist Lam Ching Wa, der von Piraten geraubte naturalisirte Amerikaner, freigelassen. FondduLac, Wis. Im St. Agnes-Convent fand eine Trauerfeier für Erzbischof Katzer statt. Nachher wurde die Leiche nach Milwaukee übt? führt. LS" Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho's Longfellow". Schiffsnachrimten. Abgefahren. Queenstowu: Carpathia" nach New York. . Antwerpen: Pennland" nach Philadelphia. Southampton: Kaiser Wilhelm der Große nach New Vor! via Cherbourg. London: Montevideo" nach Mon treal. New?)ork: St. Paul" nach Southampton; Majestic" nach LiverPool; Amsterdam" nach Rotterdam. Cherbourg: Kaiser Wilhelm der Große" von Bremen und Sout ha'mptsn nach New Vork. Angekommen: New Vork: Oceanic" von Liverpool; Mafnlia" von Marseilles und Neapel. Queenstown: Jvernia" von Boston nach Liverpool. Antwerpen: Switzerland" von Philadelphia. Liverpool: Georgian" von Boston; Tauric" von PortiandHavre" von Philadelphia oia Queens town. Southampton: Philadelphia" 'von New York. Copenhagen: Helligolav" von New Jork via Cherbourg. New York : Mongolian" von Glasgow. Das Datum, 6 August. $15 sür die Rundfahrt von Indianapolis nach Atlantic City, Cape May und sieben andere attraktive Ocean Aufenthaltsorte. Einzelnheit von W. W. Richardson, D. P. A. Pennsylvania-Vandalia Linien. S1.25-Cincinnati u. zurück-81.25 via C. H. & D. Eisenbahn. Sonntag, den 26. Juli. Zwei spezielle Schnellzüge. Der erste fährt um 6:30 Morgens ab und fährt ohne Aufenthalt durch. Der zweite fährt um 7:15 Uhr Morgens ab und hält nur in Rushville. Connersville und Hamilton an ; Retourfahrt von Cincinnati um 6:20 Uhr Abends. Base-Ball Cincinnati vs. Pittsburg. Verbringen Sie ihre Ferien an der Seeküste. Rundfahrt von Indianapolis kostet nur S15.00, via Pennsylvania, am 6. August, nach Atlantic City, Cape May, Anglesea, Avalon, Holly Beach, Ocean City, Sea Jsle City, Wildwood. N. I. oder Rehoboth, Del. WeitereEinzelheiten durch W. W. Richardson. D. P. A., Pennsylvania Vandalia Linie. Ausflug nach den Niagara Fällen, via C.'H. & D. und Erie Bahnen Dienstag, den 4. August. 87.00 Rundfahrt H7.00 Fahrkarten gültig ' für 12 Tage. Spezialzüge durchgehender Passagierund Schlafwagen verlassen Jndianapolis um 5 Uhr Nachmittags. Das Ueberliegen ist gestattet Chautauqua Lake und Cambridge Svrmgs. R.P. AlgeoD. P.A.
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