Indiana Tribüne, Volume 26, Number 284, Indianapolis, Marion County, 23 July 1903 — Page 3

Jndiana Tribüne, 23. Juli 1903.

3 Bnkcl Sams Goldsackcl.

Ncbcrführuttg Der Leiche des Papstes vom Vaiikan nach der Peterskicche.

Auf ciucm Catafalk ist sie hier den Gläubigen fichtbar. Tie vorhergehende Ceremonie im Thronsaale. Prinz Ehins's Mittheilung an e sandten Conger. China verweigert die Oeffnnng von Manschurei-Häsen. Mande Äonnes Trauer anläßlich des KönigsbesuchI. Günstige Aussichten der internat. Geld-Commission. Italien. Procession nach der Pet e r s ! i r ch e. R o m, 22. Juli. Um 8 Uhr heute Abend war alles bereit, um die Leiche des Papstes aus dem Vatikan nach der Basilica von St. Peter zu überführen. Tie Trauer-Procession sammelte sich an der Bahre, die von den Trägem emporgehoben wurde, welche Leo XIII. in der Sedia gestatoria zu tragen ge wohnt waren. Der todte Pontifex war mit dem ganzen Pompe seine heiligen Amtes umhüllt; es warrn dieselben Gewänder, die er zum letztenmal !m Leben am 25. Juni in der Cosistoriumshalle getragen, als er die Ernennungen der Erzbischöfe Farlcy. N. Y., und Quiglav, Chicago, bestätigte. An der Spitze der den Thronsaal verlassenden Procession schritten Diener mit Fackeln und andere Angestellte des päpstlichen Haushalts; eine Abtheilung der Nobelgarve und der gesammte Clerus des Vatikan folgte. Unmittelbar vor der Bahre erblickte man das große silberne Pontisical-Kreuz. Hinter der Bahre schritten die drei Neffen. In der sirtinischen Capelle erwarteten das Capitel und der Clerus von St. Peter die Procession, um die Leiche formell in Empfang zu nehmen. " Von der Sortinischen Capelle begab sich die Procession, wie bisher unter Trauergesüngen, nach der Basilica, beim Eintritt stimmte der daselbst harrende Chor der Petorskirche Libera rne dornine" an. Der Canonicus von St. Peter besprengte die Leiche mit heiligem Wasser und verkündete die Absolution des Verstorbenen. Im Saale Palafraniere schlössen sich die Cardinäle, in violetten TrauerRoben, dem Zuge an, unmittelbar hinter den Neffen schreitend, und die Procession wurde jetzt von den Schwei zer-Garden flankirt. Den Cardinälen folgte das gesammte diplomatische Corps, die Vertreter der Maltheser-Ritter, der Conclave.Mar schall Prinz Chigi u. A. Die Vcr. Staaten waren in dem Zuge durch den Rektor des amer. Collegs, Mgr. Kennedy, vertreten. Das tiefe Schweigen wurde nur durch den in dem gewaltigen Dom wi verhallenden Gesang unterbrochen, als die Leiche in die Kapelle getragen und ehrfurchtsvoll hinter eisernen Gittern gebettet wurde, von Nodel'Garden bewacht. Die Leiche ruht jetzt auf einem hohen Catafztt, mit den Füßen außerhalb des Gitters, zum Kusse für die Getreuen, die morgen und an den beiden folgenden Tagen in die Capelle gelassen werden. Zu gleicher Zeit ging eine PrivatFeier vor sich, bei der die Urne mit den Eingeweiden in der Kirche des Hg. Vincent und Anastasius deponirt wurde. Als die Prozession an der Crypta ankam, die seit 1846 nicht mehr geöff. net wurde, war der Schlüssel nicht zu finden und die Thüre mußte eingebrochen werden. Pius IX. Eingeweide besinden sich dem Herkommen entgegen in der Pe terskirche. Das Testament. Rom. 22. Juli. Das Testament des Papstes ist noch uneröffnet. Nach Vertrauten des Papstes jedoch erklärt der Papst m seinem letzten Willen es als seine feste Absicht, all' seinen Besitz der Kirche zu hinterlassen. Der Bericht der Tribuna, Oreglia habe das Testament geöffnet, war verfrüht.

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Leo der Drcizekznte ans dem Catafalkttn derlZPeterskirche.

Gibbons verschiebt seine Ankunft. R o m, 22. Juli. Cardinal Gibbons. der heute aus Paris erwartet wurde, hat seine Ankunft bis Samstag verschoben. Rev. W. G. Murphy aus New York, der kürzlich zum Vice-Nektor des hiesigen amer. Collegs ernannt wurde, ist heute eingetroffen. Rom, 22. Juli. Im Thronsaale hatte man den Thron entfernt und an seiner Stelle stand ein kleines Bett mit der päpstlichen Leiche. In packendem Gegensatz? zu dem geisterhaft blassen Anlitz war die rothe, tief über das Haupt herabgezogene Mütze. Am dritten Finger der rechten Hand funkelte der große Pontisikal-Ring, ein Smaragd. Zur Seite des Lagers standen NobelGarden, an den vier Ecken waren zehn Fuß hohe Kerzen angebracht. Ein llei ner Tisch zur Rechten trug das von zwei Kerzen umgebene Crucifix, zu dessen Fuße eine Crystallschaale stand, gefüllt mit heiligem Wasser, mit welchem die Cardinäle beim Vorbeigehen die Leiche besprengten. Die Hitze war derart drückend, daß die Wachen sortgesetzt abgelöst werden mußten. Abgesehen hiervon machte die Feier einen einfachen Eindruck. Gemäß dem strengen Ritus für die letzten Ehren, welche die Kirche einem todten Pontifex erweist, war kein Teppich auf dem Marmorboden und keine einzige Blume zu sehen. Außerhalb des Vaticans beobachtete eine zahlreiche Menge, darunter auch italienisches Militär, das Kommen und Gehen der vornehmen Trauer-Gesell-schaft. Nachmittags 5 Uhr wurden die Thore des Thronsaals geschlossen und die Franziskaner Mönche, unter Beihülfe der Diener des Dahingeschiedenen, hüllten die Leiche in das neue Pontisi calOrnat. Später bildete sich eine Procesnon und die Leiche wurde nach der Peterskirche überführt. Lapponi's Bericht. Rom, 22. Juli. Dr. Lapponi überreichte heute dem Cardinal Oreglia den amtlichen Bericht über die gestrige Autopsie, die ausgeführt wurde, soweit es die Rücksicht auf die Einbalsamirung der Leiche gestattete. Der Bericht ist vor allem deßhalb wichtig, weil er das Vorhandensein eines Krebsleidens widerlegt. Eine Beileidsdepesche des Königs von England ging heute bei Cardinal Oreglia ein; ferner ein von John Redmond unterzeichnetes Condolenz Telegramm der irischen Parlamentspartei. Deutschland. Seltsame Kunde. Berlin, 22. Juli. Präsident Creel vun der mexikanischen GeldComMission erklärt, daß die amerikanische und mexikanische Commission rch den warmen Empfang von der deutschen Regierung sich sehr ermuthigt.fühlen. Einige wichtige Beschlüsse seien auf Conferenzen in der Reichsbank unter Theilnahme der deutschen Delegaten einstimmig gefaßt worden. Die Commission erwarte Zustimmung zu dem ganzen Plan und daß Deutschland die Vorschläge ebenso kräftig unterstützen werde, wie London, Paris und der Haag.

Großbritannien. Maude Gonne's Trauer f a h n e. Dublin, 22. Juli. Der König empfing heute im hiesigen Schlosse, nachdem er auf dem Wege dorthin von einer zahlreichen Menge begrüßt worden war, 33 Deputationen, die Adressen überreichten. Dem Comite der Dubliner Bürger bemerkte er, es gebe keinen Theil des Reiches, an dem er größeres Interesse nehme, als an Irland. Nachher fand ein Empfang im Schlosse statt. Maude Gönne (FrauZ McBride) brachte gestern an ihrem Hause eine schwarze Fahne an, angeblich zur Trauer um den Papst. Die Fahne wurde durch die Polizei entfernt, aber wieder aufgehißt, und Maude Gönne nebst Freundinnen bewaffneten sich mit Kesseln siedenden Wassers, um etwaige neue Angriffe der Polizei abzuwehren. Die Polizei unterließ dies und die schwarze Fahne flattert auch heute am Hause. Ckina. Vorerst keineErsch ließung von Städten. Peking, 22. Juli. Prinz Ching, Präsident des auswärtigen Amts, hat an den amerikanischen Gesandten Con ger ein Schreiben gerichtet, in dem er sich weigert, Städte in der Manschurci zu öffnen. Das Schreiben betont die Unmöglichkeit für China, Städte für Ausländer zu öffnen, die nicht in seinem Besitz, sondern durch russische Truppen besetzt sind. Man glaubt hier, es werde sich ein Compromiß dadurch erzielen lassen, daß eine Stadt, Ta Tung Kao, in den neuen Handelsvertrag eingeschlossen wird. Nnkland. R i e s e n - S t r e i k. Baku, 22. Juli. Ein Generalstreik, an dem 40,000 Personen bethe! ligt sind, ist erklärt. Alle Geschäfte stehen still. Türkei. Ebbe im Staatsschatz. Con st antin o p el, 22. Juli. Der Finanzminister hat seit verschiedenen Wochen ohne Erfolg versucht, an die Staatsbeamten einen Monatsgehalt auszahlen zu lassen. Seit März erhielten sie nur für einen Monat Zahlung. Santo Tomingo. Die neue Regierung. San Domingo,22.Juli. Der Congreß hat die Wahl von Wos y Eil als Präsident der Republik und des Generals Deschamps als Vice-Präsident verkündet. Das Land ist ruhig und die Geschäfte heben sich. Philippinen. Niederlage der Rebellen. Manila, 22. Juli. Die Philip. Kundschafter und Landconstabler schlugen am Donnerstag in den Straßen von Albay, Hauptstadt der gleichnamigen Insel, 250 Rebellen. 15 sielen, 15 sind verwundet. Der Straßenkampf währte drei Stunden; auch 4 NichtCombattanten kamen um's Leben. Die Constabler, von Oberst Banholz befehligt, hatten einen Todten und zwei Verwundete.

Der Tabak war zu stark. Ein Arzt aus der Stadt der Bruderliebe, der als Hausarzt des verstorbenen Millionärs und Politikers C. L. Magee aus Pittsburg eine ärztliche Rechnung in Höhe von $190,000 bei den Nachlaßverwaltern eingereicht hatte, wird sich mit einer Summe von $34,000 begnügen müssen, welcher Vetrag nach Urtheil des Gerichts als ausreichende Entschädigung für seine ärztliche Dienstleistung erachtet wird. Zwei Jahre schwebte der . Prozeß um die 130.000-Rechnung in den Gerichten. In der Kirche vom Blitz erschlagen. In die Presbyterianerkirche zu New Concord. O., schlug diese: Tage der Blitz während des Gottesdienstcs ein, tödtete einen A.idächtigen, betäubte dessen neben ihm sitzende Tochter, sowie die Organistin. Einem anderen Besucher schlitzte der Blitzstrahl das eine Hosenbein von der Hüfte an bis unten auf und riß ihm einen Schuh ab. Eine Panik brach aus, in dessen Verlauf mehrere Kinder leicht verletzt wurden. Schrecklicher Sturz. Die Artistin Clara Fox von Omaha kam neulich um's Leben, als sie sich in Fort Dodge, Ja., vom Gerichtshaus-Thurm nach einem, einen halben Block entfernten Telephonpfosten an einem Drahte herabließ. Das Geschirr, in welchem sie hing, löste sich, unmittelbar nachdem sie die Fahrt begonnen, auf, sie fiel aus einer Höhe von 100 Fuß herab und traf beim Aufschlagen auf einen Zuschauer, der tödtlich verletzt wurde. Aerzte als Schlächter. Ein Knabe in Agra, Oklahoma, wurde neulich das Opfer einer gräßlichen chirurgischen Pfuscherei. Er war durch Zufall in den Arm geschossen worden, wodurch der Knochen zerschmettert ward, und die herbeigerufenen Aerzte" erklärten, daß nur durch eine Amputation des Armes das Leben des Knaben gerettet werden könne. Der Junge wurde chloroformirt, und da die beiden Eijenbarte keine chirurgischen Jnstrumente besaßen, durchschnitten sie das Fleisch des Armes mit einem gewöhnlichen Fleischermesser; dann hielt der Eine das Messer auf den zersplitterten Knochentheil, während der Andere mit einem Hammer auf das Messer schlug und so den Knochen brach. Der Knabe gelangte nicht wieder zum Bewußtsein und starb untdr dem Messer der beiden Kurpfuscher. Der Vater ließ sie wegen fahrlässiger Tödtung verhaften. Vriquettfabrikation. In Tomah, Wis., hat die mit einem Kapital von $25,000 inkorporirte To

mah Peat Co. nunmehr mit den Operationen auf ihren Torfmarschen in der Nähe der Stadt begonnen. Die Gesellschaft hat gegen 900 Acker Torfland käuflich erworben und bei näherer Untersuchung hat sich herausgestellt, daß die Torflager an Stellen acht Fuß dick sind, so daß dort 2000 Tonnen per Acker gewonnen werden können. Die Gesellschaft hat ein großes Kosthaus errichtet, 200 Gebäude für die Pressen etc. Die Torfbriquetts werden für $4 bis $5 per Tonne verkauft und sie sollen nahezu dieselbe Heizkraft haben wie Hartkohlen. Versuchs st ation für Tab a k s b a u. Das landwirthschaftliche Departement in Washington hat beschlössen, in Nacogdoches in Texas an der Southern Pacific-Bahn die größte Versuchsstation der Welt für Tabaksbau anzulegen. Dieser Tage bereits wurde eine Fabrikanlage für das Schwitzen allen Tabaks eröffnet, welcher auf den Versuchsstationen in den verschiedenen Slldstaaten benutzt werden soll. Sachverständige des landwirthschaftlichen Departements für die Behandlung von Blättertabak haben die Betriebsleitung übernommen. Versuche der Regi.'rung haben bereits erwiesen, daß Tabak auf texanischem Boden gebaut werden kann. Die ganze Blutmenge des Körpers strömt binnen zwei Minuten einmal durch das Herz.

Sinnahnien und ZluSgabkn im jüngste Fiö

kaljahr ?er (Solsvorrath. Der Finanzausweis der Ver. Sta2-ten-Regierung läßt für das mit dem 30. Juni d. I. zu Ende gegangene Fiskaljahr einen Ueberschuß von $52,710, 936 ersehen, indem die Gesammteinnahmen während des Jahres $558, 887,526 betrugen, denen $506,176,590 Gesammtausgaben entgegenstehen. Im Vergleich zu dem Fiskaljahr 1302 zeigen die Einnahmen ine Verminderung von $3,590,707, für welche Verminde rung wohl die Aufhebung der SpezialKriegssieuern verantwortlich ist, und die Ausgaben eine Vermehrung von $34,985,732 (Fluß-Regulirungs- und Hasenrewllllgungen), wahrend der Ue berschuß eine Abnahme von $38,576,439 aufweist, oder bedeutend weniger. als der Kongreß eigentlich beabsichtigte, als er die Kriegssteuern aufhob. Diese Kalkulationen rechneten nicht mit einer so enormen Vermehrung der Zolleinnahmen infolge der Jmportirung von theilweisc fertiggestellten Materialien, hauptsächlich in der Eisen- und Stahlbranche, und der Vermehrung des Erträges der Whiskysteuer um $9.311.697. Man glaubte, daß durch AufHebung der Spezial-Kriegssteuer die Zolleinnahmen um ungefähr $70,000, 000 abnehmen würden, während die wirkliche Abnahme sich thatsächlich nur auf $41,764,866 stellte. Auch in den Einnahmen, welche vom Schatzamt un ter dem Titel Verschiedenes" gebucht werden, ergab sich der unerwartete Zuwachs von $8,727.148, wovon mehr als die Hälfte auf Rechnung der kolos falcn Verkäufe von Regierungslände reien im Westen zu setzen ist. In diese Zahlen sind jedoch die Einnahmen und Ausgaben des Post-De-partements nicht einbegriffen, welche separat gebucht werden. Die disponible Baarbilanz im Schatzamt am Schluß des Geschäfts jahres betrug $231,545.012 oder $19.357.651 mehr als am 30. Juni 1902. Der Betrag des jetzt im Besitz des Schatzamtes befindlichen Goldes (einschließlich des Goldes, welches als Deckung für Certifikate gehalten wird, und des Goldreservefonds m Hohe von $150.000.000) stellt sich auf $631.6&),898, welcher Goldbetrag höher ist. als der irgend einer anderen Nation. Volksbildung in Belgien. Nach einer Aufstellung des belgischen Unterrichtsministeriums hat die Zahl der Analphabeten in Belgien während der Zeit von 1566 bis 1900 um 21 Prozent abgenommen. Im letzteren Jahre konnten von 100 Einwohnern im Alter von 45 bis 55 Jahren 75, im Alter von 35 bis 45 Jahren 82, im Alter von 25 bis 35 Jahren 87 und im Alter von 15 bis 25 Jahren 90 lesen und schreiben. Von den übrigen 10 Prozent Analphabeten dieser zung sten Altersstufe sind noch die jungen Leute in Abzug zu bringen, die wegen geistiger oder körperlicher Gebrechen dem Unterricht nicht folgen konnten. Die Zahl der Schuler der unter Aus sicht des Staates stehenden Volksschulen betrug im Jahre 1857 399.623, im Jahre 1881 583.814. im Jahre 1900 793.916, die der Lehrpersonen an diesen Schulen im Jahre 1857 5931, :m Jahre 1881 8323, im Jahre 1900 16. 632. Das Sparkassenwesen war im Jahre 1901 an 6974 Volksschulen eingeführt; 302,444 Schulkinder besaßen Sparkassenbücher, 159,374 gehörten Schulkassen zu gegenseitiger Unter stützung an. Aehnliche Fortschritte wiesen der mittlere und höhere Unterricht auf. Die Zahl der Studirenden an den belgischen Universitäten, die sich 1830 auf 1830 belief, war 1900 auf 5265 gestiegen. Englische technologiscke Anstalt. Lord Rosebery hat dem Vorsitzenden des Londoner Grafschaftrathes den Plan für eine große Anstalt vorgelegt, in der höhere Wissenschaft und Technologie gelehrt werden soll. Die Kosten werden auf $1.500.000 geschätzt, zu denen die Diamantenfirma Wernher. Veit & Co. große Beiträge beisteuern will. Lord Rosebery erwartet von der Grafschaft London einen jährlichen Beitrag von $150.000. von dessen Bewilligung die Ausführung und Aufrechter Haltung des Planes abhängt. In seinem Briefe sagt der Lord: Es ist nahezu ein Skandal, daß unsere lernbegierige Jugend genöthigt ist, nach den Ver. Staaten oder Deutschland zu gehen, wenn sie höhere Technik studiren will." Der Lord betont, daß die englische Industrie in Folge der Vernachlässigung leide, welche dieser Zweig der Erziehung in Großbritannien erfahren habe. Schiedsrichter-Jehörde. Die mexikanische Regierung hat kürzlich einen Schiedsgerichts-Vertrag mit den Republiken Santo-Domingo, Argentinien, Peru, Bolivia, Guatemala. Salvador, Paraguay und Uruguay abgeschlossen. Laut den Bedingungen desselben sollen alle Streitigkeiten zwischen den genannten Vertragsländern einer Schiedsrichter-Behörde unterbreit tet werden, vorausgesetzt, die Streitigleiten sind solcher Natur, daß sie nicht die Ehre oder Unabhängigkeit irgend eines der Länder berühren. Der Vertrag ist vom mexikanischen Senat gutgeheißen und von dem Präsidenten sowie von den diplomatischen Vertretern der betreffenden Republiken unterzeich net worden.

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