Indiana Tribüne, Volume 26, Number 282, Indianapolis, Marion County, 21 July 1903 — Page 7

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Jndiana Tribüne, 2l. Juli 1903

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f Per weiße Tod o O o O o C o G o o O o O o O o O o O Noman aus der Gletschcruclt. o . o c von Uudolf.Stratz. g OC OcOoOoOoOoOOoOoOoCoOoOoc (Fortsetzung.) 7. Kapitel. ermatt hat einen König. HochTj) ratend thront über ihin ein Eebiete?, um den sich alles in diefern engen Hochthal dreht, zu dem die Fremden mit Staunen und Grauen, die Einheimischen mit Tank empcrblien. Tenn ihm schulden sie es in erster Linie, daß aus dem Weltenfernen Geöirgsdorf die-menschenwim-melnde Touristenstation mit ihren vierstöäigen Hotels und ihrer Zahnradbahn, das gelobte Land der Alpensieiger geworden ist. Ter König ist da Maiterhorn. Wie sich der ungeheuerliche Fels$adcn 14,000 Fuß hoch in die Lüfte bäumt, als n?olle er mit seiner nadelscharfen Spitze das Himmelsgewölbe durchstoßen, bietet er ein Bild fürchterlicher Wildheit und röfce, dem sich keiner entziehen kann, der in seinem Schatten unten im Thale wohnt. Tas 2atterhorn beschäftigt einen jeden da unten. Alle Welt spricht, von ihm, tagaus, tagein, solange der Fremdcns.rcm im Sommer fluthet und ebbt. Leute, die nie auf einem Hochgipfel waren. wissen mit den Verhältnissen des Riesen genauesten Bescheid. Als wäre es gestern gewesen, erzählt man sich allstündlich die Einzelheiten der ersten Vesteigung am 13. Juli 1865. Man weiß es noch genau, das; der junge Hadow zuerst, zwanzig Schritte unterhalb des Gipsels. auf dem Rückweg ausglitt, daß Rcrered Hudson und Lord Francis Touglas ihm folgten, und selbst Michel Croz, der unerreichte Gebirgsführn, sie nicht mehr zu halten dermochte auf dem Sturze siebentausend Fug hinab auf den Gletscher. Und doch hatte der erzürnte Koloß nicht alle sein: Bezwinger abzuschütteln dermöcht. Oben, an dem geborstenen Seile standen noch Whymper und die beiden Führer Zum Taugwald aufrecht da und stiegen bleich und verstört hinab in's Thal. Wenige Tage darauf erklomm zum zweitenmal ein Trupp kühntx Bergführer die Spitze, und als er wohlbehalten die heimischen Matten wiedersah, da war der Bann gebrochen, und Jahr für Jahr muß seitdem der für unüberwindlich gehaltene Berg den Fuß des Menschen auf seinem Rücken spüren. Aber ein Ereigniß bleibt die Matterhornersteigung immer noch für Zermatt, wenn sie auch in günstigen Sommern fünfzigmal und öfter stattfindet. Tas sah Elisabeth, als sie mit ihrem Gatten auf die Beranda des Hotels Mont-Cervin trat. Tichte Gruppen standen da auf der Straße, Touristen aller Nationen, hübsche Engländerinnen mit offenem Mund, kreösroth verbrannte Gletschermänner, Maulthiertreiber, eine merkwürdige Menge alter fetter Damen, die seit Eröffnung der unvermeidlichen Zahnradbaan den Weg hier herauf gefunden, und etwas abseits in ganzen Schwärmen die schlicht gekleideten, verwetterten Bergführer von Zermatt, die zu den besten ihrer Äilde gehören. Und alles schaute zu dem Riesen hinauf, der über ihnen im Abendschein strahlte. Ein warmer, röthlicher Ton verklärte die Schroffenwände, wie Silder blinkten die schmalen Schneerinnen in den Furchen des jäh abschießenden Gesteins und glitzerte, schon hart an der Spitze, ein steiles weißes Firndach. Ter Gipfel selbst flammte noch in fllls. sigem Gold, während unten schon die Nacht sich um den Fuß des Berges spann. Feine, weiße Wolkenflocken, die im Glanz der scheidenden Sonne durchsichtig schimmerten, klebten da und dort an den Felsenzacken und zogen sich in der halben Höhe des Horns zu einem dünnen,den Kamm verhüllenden Schleier zusammen. Das ist ja gerade das Unglück!" sagte der alte Franzose neben Elisabeth, der ihr verbindlich sein Opernglas angeboten hatte, bis zu dem Wolkenstreifen erkannten wir sie beim Abstieg ganz deutlich aber darunter kamen sie nicht wieder vor, es sah es wenigstens Niemand. Sie können sich die Besorgniß denken!" Aufgeregt an dem Glase drehend, raffte sie ihr bestes Französisch zusammen und bat den höflichen alten Herrn um weitere Aufklärung. Aber mit Vergnügen! Alfo zum ersten Mal in dieser Saison hatte heute eine Dame, eine österreichische Aristokratin, sich auf das Matterhorn gewagt. Sie sehen doch den Weg, Madame: immer den entsetzlich steilen Kamm hinauf bis zu dem Felsenabsatz, den man ,die Schulter' nennt dann weiter an Seilen und Klammern zur ,Nase' und über den Schnee zur letzten Kletterei auf den Gipfel." Dort waren die. Drei die Dame und ihre zwei Führer Punkt zwölf Uhr Mittags mit dem Fernrohr gesehen worden, winzige schwarze Gestalten, die weit vornübergeneigt, um den Windstößen Stand zu halten, auf der schwindelnden Höhe standen. Sehr bald hatten sie dann den Rückweg angetreten und nun o o

Ein eleganter junger Mann kam im

Laufschritt die Straße herauf. toie is ja schon zaruck!" rief er von Weitem ein paar gletschergebräunten Freunden zu. Eben Haben's vom Scöw?r;see tel?boni?t!" Und daL hatte man nicht gesehen! Große Aufregung! Der Abenddunst an den Bergen sei daran schuld, entschieden die Führergruppen in ihrem wie unverständliches Schwäbeln klingenden Patois, einer seltsamen deutschen, mit keltischen und italienischen Brocken verzierten Mundart. Sie is vom Hotel Schwarzsee gleich w:iter!" fuhr der Elegant fort. In a Stunden is sie hier " So schlenderte man denn durch das Dorf, um an dessen anderem Ende oder sonstwo Posten zu fassen und das große Ereigniß zu erwarten, während die Mehrzahl der dicken n Damen sich wieder in ihr Zimmer zurückzog. Das war auch gut so. Sie hätten nur das eigenartige Leben dieser Hochgebirgstation verwischt, das jetzt gegen die Dän'.nierstunde hin daZ Dorf erfüllte und Elisabeth mit ihren ganzen Sinnen gefangen nahm. Von allen Seiten, aus dem Geröll des Gornergletschers, dem Findelnthal und der schäumenden Schlucht des Triftbachs, vor allem aber vom Risfelhaus herunter kamen die Bergsteiger zurück, die Eisaxt in der Hand, die Schneebrille auf dem edelweißgeschmückten Wetterhut. von ein oder zwei Führern begleitet, in raschem, schwerem Tritt. Dazwischen die Spaziergänger, die im Thal und auf den umliegenden Hügeln Erholung gesucht, auf die Bergstöcke oder die unnützen Gemsenhörnchen gestützt, ganze Züge von Maulthieren, in deren Sattel weibliche Wesen, zuweilen sogar kräftige Männer schwankten, die Treiber hinterher, wieder neue Maulthiere mit Koffern und Kisten für die hoch übe? Zermatt liegenden Riffelhotels beladen, das Glockenspiel der von der Weide trottenden Kühe und Ziegen, die Zurufe der verstümmelten Bettler am Wege, das rauhe Geschwätz der herumlungernden Führer, das Schrillen der Hotelglocken das alles klang wirr ineinander und drängte sich in der engen, schmutzigen, von bunten Kausläden umrahmten Dorfgasse. Und da erschien die Matterhornsteigerin wirklich. Schön war sie nicht. Schmächtig gewachsen, mit kurzgeschnittenem Haar und kecken, etwas groben Zügen sah sie wie ein verkleideter Junge aus, als sie da mit langen Schritten in der Mitte ihrer Führer daherkam und, obschon sichtlich erschöpft, die in unförmliehen Bergschuhcn steckenden Füße so energisch aufsetzte, daß die Eisenkettchen der Schneegam.vlschen leise auf dem Pflaster klirrten. Man begrüßte sie von allen Seiten. Vor dem Hotel Monte-Rosa erhoben sich die vornehmen Mitglieder des Londoner Alpine-Elub," die da gähnend auf das Diner warteten, und der junge Elegant von vorhin überreichte ihr feierlich ein Vouket. Sie nahm es mit Kopfnicken in Empfang. Dös war a Hetz'!" rief sie lachend im Weiterpilgern einem breitschulterigen Herrn zu, aber recht hatten's schon! Ter Schnee is heuer bös da heroben!" Ter Herr hatte schweigend gegrüßt. Jetzt wandte er sich um und sah Elisabeth in's Auge erst gleichgültig, dann mit einem betroffenen, ungläubigen Ausdruck, als wolle er seinen Sinnen nicht trauen. Sie wunderte sich, daß sie selbst ganz ruhig blieb. Aber sie hatte sich im Laufe dieser Tage so oft die Begegrning ausgemalt, so oft überdacht, was sie dann thun und sprechen würde, daß ihr jetzt weder Muth noch Haltung versagten. Also wirklich!" Sie trat rasch auf ihn zu und bot ihm freundschaftlich die Hand. Wirklich sind Sie hier! Wir hatten Sie nämlich in der Fremdenliste gelesen aber ob Sie noch da seien, das wußten wir natürlich nicht!" Er hielt ihre Hand fest und schaute prüfend in ihr Gesicht. Ja und wie kommen Sie denn hierher?" fragte er kurz. Sie lachte aus. Ich mit meinem Mann rersleht sich! Aber erlauben Sie, daß ich Sie bekannt mache: mein Mann Herr Baron Gündlingen, mein Lebensretter, wenn ich so sagen darf." Freut mich ungemein " Ihr Gatte war höflich wie immer. Zu meinem Bedauern verließen Sie Grindelwald so rasch, daß ich gar nicht dazu kam. meinen Dank " Der Andere wehrte ab. Von Dank ist da keine Red' ich war zufällig dabei. Sonst hätt's der alte Christen auch allein gethan. Der hat noch keinen fallen lassen." Eine Pause entstand. Sie gingen langsam durch die Dorfgasse zurück. Wissen Sie, daß wir auch hier Touren machen werden?" hub Elisabeth an. Mein Mann hat endlich Geschmack daran gefunden. Morgen fangen wir an." Er nickte und sah prüfend zum Himmel auf. Wann's Wetter hält," sprach er. Hier unten weht der Wind ja freilich vom St. Niklasthal herauf, aber da oben ziehen die Wolken immer noch von Süden!" Und das ist schlecht?" fragte Herr von Randa. Das bringt Regen. Aber es kann sein, daß es sich bessert. Das Barometer steht noch so so!" Da sprach man also glücklich vom Wetter!

Elisabeth blieb stehen und schaute sehnsüchtig zum Matterhorn empor. Da möchte ich hinauf!" meinte sie und deutete auf den langsam im Dämmern verglimmenden Riesen. Die Dame, die heute oben war, die beneide ich. weiß Gott" Auf's Matterhorn können Sie nicht!" Ihr Begleiter sprach eigentlich mehr zu ihrem Manne, als zu ihr. Fas ist für Sie zu schwer!" So?" Ihr Ton war etwas spitz, ich denke, ich habe Kourage!" Die Kourage allein thut's nicht. Dazu gehört die Uebung, und die kriegt man nicht von heute auf morgen!" Ja wo soll man denn dann hin?" Er zuckte die Achseln. Es gibt schon leichte Berge! Der Cima di Jazzi oder das Breithorn auf dem steigt ja ein jeder herum oder 'mal zum Untergabelhorn " Er sprach das gleichgiltig wie ein Führer, mit dem man über eine Tour verhandelt. Der Unmuth stieg in ihr empor. Sie merkte, er wollte mit vollem Bewußtsein die gefährliche Kämeradschast von neulich nicht erneuern Hat Ihnen das kalte Bad damals nicht geschadet, gnädige Frau?" fragte er kurz und höflich. Tanke. Nicht im geringsten." Nicht einmal einen Schnupfen?" Nein. Gar nichts!" Ein Beweis für Ihre gute Konstitution. gnädige Frau! So haben Sie doch einen Gewinnst von der verregneten Partie!" Verregnete Partie! Ter Ausdruck ärgerte sie. Es lag so etwas Kleinliches darin, was gar nicht zu ihrer damaligen Stimmung paßte. Aber hatte er nicht recht, diese Stimmung auf sich beruhen zu lassen und an Stelle des burschikosen Verkehrstons in der Klubhütte die Förmlichkeit der guten Gesellschaft zu setzen? Er konnte ja gar nicht anders! Es war seine Pflicht. Und sie selbst suchte es ja. sie wollte ja diese Schranke zwischen sich und ihm errichten. Und dennoch fühlte sie sich enttäuscht, beinahe gcdemüthigt, als sie alle drei sich an der langen Table d'hote niederließen. Sein Aeußeres erschien ihr verändert. Er war dunkel, in unauffälliger Korrektheit gekleidet. Aber diese Atlasbinde, die weiten Beinkleider, das modische Jackett schienen ihr so gar nicht zu der schwerfälligen Vornehmheit seines Wesens zu passen. Wie zwei verschiedene Menschen, erschienen ihr der Mann da draußen, in der verwetterten Lodenjoppe, mit nägelbeschlagenen Schuhen, die wuchtige Eisaxt in der stählernen Faust, und der einsilbige Gutsbesitzer, hier in der Tafelrunde gleichgiltiger Menschen, der mit dem Oberkellner über eine Flasche Beaujolais verhandelte. Und vielleicht ging es ihm gerade so? Vielleicht erkannte er in der schlanken. kühlen Weltdame, die da an der Seite ihres Gatten ihm gegenüber saß. die kecke Kameradin von neulich, die Träumerin. der sich an seiner Seite die Wunder der Hochwelt erschlossen, gar nicht wiedec'i Steif und zurückhaltend war er jedenfalls genug dazu. Bei aller Höflichkeit, mit der er das gleichgiltige Gespräch weiterführte, schien er das Ende der Mahlzeit herbeizusehnen. Sie wurde immer schweigsamer, und auch ihm kamen die Worte spärlich vom Munde. Endlich verstummten sie ganz. Lächerlich, zu reden, wenn man sich nichts sagen will! Aber ihre Augen trafen sich zuweilen. Und dann war es, als ginge den beiden blitzschnell der gleiche Gedanke durch den Kopf: Wie lange wollen wir uns noch die Komödie vorspielen?" Doch das dauerte nur einen Augenblick. Dann empfanden sie, daß sie sich geirrt bltten. Und es war ja gut. daß sie sich nicht mehr verstanden. Aber trotzdem erfaßte sie eine Stimmung trostloser Verbitterung. Anders hatte sie sich das Erwachen aus dem Traume doch vorgestellt! Um sie das Geschwätz und Gelächter, das Tellerklirren, das Schmatzen und Schlürfen, der Glockenschlag, der vom Büffet her das Zeichen zum Serviren eines neuen Ganges gab, die eilfertigen Tritte der Kellner und Mägde das kam ihr heute alles so widerlich vor. Sie blickte die Tafel entlang: selbstzufriedene Alltagsgesichter überall, plaudernde, kauende, zähnestochernde Menschheit, selten einmal von irgend einem originellen Kopfe, einer interessanten Erscheinung unterbrochen. . Man konnte diese seltenen Gäste beinahe zählen: da zwei alte Männer, ein Iankee und ein Brite, die während des Essens gespannt die Times" und den New York Herald" lasen. Nach dem Braten sahen sie sich stumm an, tauschten ihre Zeitungen über den Tisch hinüber aus und verschwanden wieder hinter den hohen Papierwänden. Einem Herrn in der Nachbarschaft, der wie ein gereizter Nußknacker aussah. schien das zu mißfallen. Er trommelte nervös auf dem Teller, zupfte an seinem dunklen Henri-Quatre und starrte wie hypnotisirt zu den beiden Gentlemen hinüber. Und da endlich ein schönes Gesicht: eine junge Französin, die aus tiefdunklen, schwermüthigen Augen sehnend den Tisch entlang sah, zum Fenster hin, hinter dessen Scheiben die Berge im Dämmerschein blauten. Dort am Fenster stand der Kellner mit der Puddingschüssel, und je weiter er servirend die Reihe heraufkam, desto kleiner wurde ihr Inhalt und desto arößer das

see.envoue Augenpaar des hungrigen BackfiscZes. Elisabeth sah wieder vor sich hin. Sie begriff es selbst nicht, warum sie sich so gereizt und elend fühlte. War es nur das verletzte Selbstbewußtsein, das sie aus dem Traume wachgerüttelt hatte, aus dem sie sich mit eigener Kraft hatte befreien wollen? War es das Sehnen nach diesem Traume selbst, der da wie eine bunte Seifenblase vor ihr zerging und ihr die leere, öde Wirklichkeit zurückließ? Die beiden Männer neben ihr waren in eifriger Unterhaltung. Sie halten sich in ihrer Stellung als Großgrundbesitze? getroffen und tauschten ihre Erfahrungen übe? das Wesen der mittelsächsischen und dc? fränkischen Landwirthschaft aus. Von Viehzucht war namentlich die Rede, von der Simmenthaler Rasse, von Weidegang und Genossenschaftsmeiereien, und aus den Worten, die halbgehört an ihr Ohr schlugen, konnte Elisabeth entnehmen, daß ihr Gatte sich mit der Absicht trug, mit dem schwäbischen Verufsgenossen einen Handel über eine Heerde ausgesuchter Zuchtkühe abzuschließen. Wiederholt hatte, dies Gespräch unterbreöend. der andere sich mit ein paar höflichen Worten an sie gewandt. Sie antwortete kurz und kühl und drehte sich dann, eine günstige Gelegenheit benutzend, der Dame zu ihrer Rechten zu. einer freundlichen englischen Matrone, die, an der Seite ihres steifleinenen, schweigsamen Gemahls sitzend, froh war, der schönen, leidlich englisch sprechenden Nachbarin ihre Ansichten von Zermatt, von der Schweiz im Allgemeinen und den Hotelpreisen im Besonderen zu vermitteln. Elisabeth " Sie fühlte sich von ihrem Gatten leicht am Arme berührt und sah, daß Herr von Gündlingen, den Beginn des Desserts nicht mehr abwartend, sich erhoben hatte. Sie erwiderte mit freundlichem Lächeln seinen Gruß und rückte dann, während er schwerfällig durch den Saal dahinschritt, ungeduldig an ihrem eigenen Stuhle. Wir wollen auch gehen!" sagte sie, ihrem Manne leise unter dem Tische die Hand drückend. Ich finde es ganz schrecklich hier!" Sie machten noch einen kurzen Abendspaziergang durch das Dorf, das jetzt einen bizarren Anblick bot. Die uralten, schwarzged'örrten HolzHütten llberfluthete der bläuliche Schein des elektrischen Lichts; aus den ragenden Hotelkasernen drang heller Kerzenglanz und Tanzmusik, nach der sich, dem auf der Dorfgzsse herumstehenden dunklen Volke der Führer und Bauern durch die offenen Fenster deutlich sichtbar, die Gäste thöricht in dem rasch ausgeräumten Speisesaal drehten. Hoch von oben her schimmerten, vom Sterngefunkel überglitzert, die ewigen Eisfelder, und etwas weiter abwärts verriethen bläuliche Dunstkegel den Standort der hochgelegenen RiffelHotels. In unwahrscheinlicher, riefenhafter Größe durchbrach als ein in der Nacht verschwimmendes, weißliches Zackengebilde das Matterhorn den sternbesäten Nachthimmel, vom BahnHof klangen der Pfiff der Lokomotive, Peitschenknall und das' Rasseln der Hotelomnibusse, die, mit neugierig sich umschauenden Gästen vollgeladen, im Schritt zwischen den hellerleuchteten Jahrmarktsbuden auf beiden Seiten der Gasse dahinfuhren. Vor dem Hotel blieb Herr von Randa stehen und musterte den Glasgang auf der Seite, aus dem Lärm und Musik ertönte. Ich würde ganz gerne noch ein Glas Bier trinken!"

meinte er etwas zweifelnd. Denn zumuthen konnte er seiner Frau ja nicht, ihn in den Tabaksqualm und die ziemlich gemischte Gesellschaft zu begleiten. Aber sie war froh, eine Stunde allein zu sein, und reichte ihm die Hand. Thu's nur," sagte sie, ich schreibe noch ein paar Briefe oben im Zimmer. Auf Wiedersehen!" Nun wenn Du erlaubst!" Er küßte ihr, sich rasch umschauend, die Hand und sah sie im Weggehen freundlich an. Und auch sie blickte ibm mit einem Gefühle nch, das vielleicht noch nicht Liebe, aber jedenfalls herzliche, wiedererwachende Freundschaft war. (Fortsetzung folgt.) Karlsbader mit 51 o g n a k. Einer der ersten diesjährigen Brunnentrinker in Karlsbad, dejen ?lcußeres darauf schließen ließ, daß x der Verehrer eines guten Tropfens ist, pflegte, was seinen Bekannten auffiel, sich nach jedem Füllen des Bechers seitwärts in die Büsche zu schlagen, um mit dem eingefüllten Wasser etwas vorzunehmen. Schließlich war man neugierig geworben, was er da eigentlich thue, worauf er das Geständniß ablegte, sein Arzt hätte ihm etwas v'erschrieben, und das müsse er nun, um die Wirkung des Mineralwassers zu erhöhen, diesem beimengen. Als ihn bei ein Bekannter dabei beobachtete, wie er früh ein bequem in der Tasche unterzubringendes Fläschchen mit Kognak füllen ließ, aus dem er später eine sehr große Anzahl Tropfen in sein Mineralwasser goß, da wußten sie, was es für ein Medikament" sei, das er sich da noch beilegte. Den vereinten Anstrengungen gelang es bald, den Missethäter zu überführen, worauf r schmunzelnd meinte: Es schmeckt si bessert Seitdem trinkt er ungenirt rinen Becher mit Kognak.

Der jüngste Luftschiffer der Welt ist ein zehnjähriger Knabe Namens Clarkson Potter. der Sohn einer in Paris lebenden Amerikanerin. Der muthige Bursche ließ sich als erster Passagier von Santos Dumont zu einem Freiflug mitnehmen. Das Luftschiff stieg unter dem Jubel der Spielkameraden des kleinen Aeronauten im Bois de Boulogne in die Höhe und landete nach einiger Zeit wieder glatt an der Aufflugsstelle. I n Frankreich hat dieser Tage eine Dame eine Stellung errungen. welche bisher dem weiblichen Geschlechte verschlossen war. Eine junge Aerztin, Fräulein Sarah Broido, hat auf ihre Bewerbung hin den Posten eines Schiffsarztes auf einem Paketboot der Compagnie Mixte erhalten, die ihre Dampfer zwischen Marseille, Algier, Tunis und Sicilien verkehren läßt. Zwei Colleginnen der Dame sind nunmehr bei der Dampfer - Gesellschaft ebenfalls um eine Anstellung als Schiffsärztinnen eingekommen.

Theuer zu stehen kam der Vierte Juli einem gewissen Henry Schweizer in Cumberland, Md. Er steckte in der Nähe der V. & O.-Bahn sein Gewehr aus dn Fenster, um durch einen Schuß seine Freude über den Geburtstag der Nation zu dokumentiren. Er glaubte, daß er nur eine blinde Patrone im Laufe habe. Als der Schuß krachte, stürzte Wm. Plazely, ein Vahnbeamter. der an dem Cignalthurme die Lichter ausdrehen wollte, getroffen zu Boden. Acht chrotkörner waren ihm in den Körper gedrungen. Schweizer eilte dem Manne sofort zu Hilfe und holte einen lrzt. der die Wunden untersuchte und für nicht gefährlich erklärte. Schweizer trägt alle Kosten und ließ den Mann in seinem eigenen Hause verpflegen. Daß Ausdauer und Fleiß ;um Ziele führen, hat Mauri Maffucci, der Sohn eines armen Barbiers zu Jrvington, N. A., bewiesen, der im nächsten Jahre die Universität New Z)ork beziehen wird, da er das von Frl. Helen Gould ausgesetzte Stipenvium gewonnen hat. Maffucci ist erst sechs Jahre im Lande und als Gehilfe seines Vaters im Barbiergewerbe thä!ig. Er hat die Hochschule zu Jrvington besucht und ist dort schnell von Zrad zu Grad aufgerückt. Während )ie normale Zeit zum erfolgreichen Besuche der Hochschule zu Jrvington 4 Jahre beträgt, hat Maffucci dieselbe innerhalb zweier Jahre mit bemerkenswerthem Erfolge absolvirt. Bei Tag rasirte er die Kunden seines Vaters in messen Varbierstube. bei Nacht studirte :r fleißig und wird nun nächstes Frühiahr sich am Ziele seiner Wünsche sehen und mit Hilfe des Stipendiums von Zrl. Gould die Universität New York beziehen und seiner Gönnerin zeigen können, daß er ihrer Protektion auch würdig ist. Aus Birmingham berichtet man von einer aufregenden Scene, die sich auf dem Witton Cemetary, dem größten dortigen Kirchhof, während eines Begräbnisses zutrug. Die Gerichtsbehörde war davon in Kenntniß gesetzt worden, daß ein gewisser I. Lovell, den man seit längerer Zeit vergeöens zu verhaften suchte, um ihn zum Zahlen einer bedeutenden Schuldensumme zu zwingen, bei der Beerdigung seiner verstorbenen Ehefrau zugegen sein werde. Zwei Gerichtsbeamte, von denen der eine als Todtengräber verkleidet war, fanden sich rechtzeitig auf dem Friedhof ein und wollten die Beendigung der Trauerfeier abwarten, um dann ihre heimliche Pflicht zu erfüllen. Der trauernde Wittwer hatte aber im letzten Moment erfahren, was ihm bevorstand, und so schlich er sich aus der Kapelle, ehe der Geistliche die Rede am Sarge gehalten hatte, und suchte sich schleunigst aus dem Staube zu machen, indem er über die Gräber hinweg dem Ausgang zulief. Die Geheimpolizisten stürmten hinter ihm her. Es gelang ihnen auch, den Flüchtling einzuholen und nach heftigem Widerstand beide Beamte wurden bei dem Kampf zu Boden gerissen zu überwältigen. In Handschellen mußte Mr. Lovell in Begiertung der Detectives zum Grabe seiner Frau zurückkehren und der Ceremonie bis zu Ende beiwohnen. Dann erst steckte man den Gefesselten in eine der Trauerkutfchen und fuhr mit ihm davon. Eine eigenartige (Seitdüng ging kürzlich der Redaction einer Berliner Zeitung zu. In einem Brief, den ein Abonnent sandte, lag ein Brettchen; auf der Rückseite fand sich folgende mit Bleistift geschriebene Aufschrift: Ein Nothschrei aus dem Kerker, ein unschuldig Verurtheilter. Wronke 18. 9. 02." Dann folgt die Namensunterschrift, die nur schwer leserlich ist. Bei näherer Betrachtung ergab sich, daß das Brettchen ehemals einer Bürste als Oberschalblatt diente Diese Bürste war offenbar von dem im Centralgcfängniß der Provinz Posen Jnternirten angefertigt worden. In der stillen Voraussicht, daß sie nicht lange ihre Dienste zu verrichten brauche, hatte er seinen Nothschrei" auf der Rückseite angebracht, um sich der Außenwelt in Erinnerung zu bringen. Die Bürste kam aus dem Gefängniß in den Handel und wurde in einem Berliner Geschäfte verkauft. Jetzt ist sie auseinander gefallen und die seltsame Inschrift kam dadurch zum Vorschein.

Feuer - Signale.

4 Pennshlv und Markt 5 Eglish'S Opern-Hau 6 Eastund Nw Aork 7 Noble und Michigan 8 N. Jerjey u. Stoff SU 9 Pine und North 10 Market und Pine 11 Vermont nahe Last 12 No.. 8 Spritzenhaus Mass. Ave nahe Noble 13 eutoare und Walnut '.4 Jersey u Central A. 15 Mass, undCornellAve 6 Ash m d II. Straße .7 Park Ave und 12 Str a Columbia ndHillflde i i Highland 2ve u. P,att !l Jllinoii und Ct. Jo Z Pennsylv. und Pratt Meridian und 11. Ctr !' No.5Spritz,hauil5. nahe Jllinos 'S Senate Ave u.Ct2Iatr n JllixoiZ und Mchigan w Pesylvania und 14. -i Senate Ave. und 13. 'l ?!o. 1 Cprisenhau Jnd AvenalMichiga n Meridia und Walnut California u Ccvrnent ö LIö.'e und Nev Dork ;6 Ind. A. u. St, atr 17 City Hospital Blake und Nqr Mchigan undTte u No. 6 Spritzenhaus Washington nah West i Gsn,dorf u Wash. i Msseuri u New Dort 5 Meridian u Wash 6 Illinois und Ohio 7 Capitol Lv. u Wash 18 Amgan'S Porkhaus 9 Straßenbahn Ställe 23. Washington Ctr 5! No. 1 Spritzenhau Illinois u Merrill 2 Jllinoij u Louisiana Wett und South 54 West und McCarty i Senate Rve. u Henry 57 Meridian und Ray 5 No. 4 Spritzenhau MadisonAv.uMor-. M Madison Av.u Dunlop No2Haken Leiterhau Couth nahe Delawar, tt Penn, u Merrill 33 Telaware u. McTarty 4 East und McCartY New Jersey u. Merrill 7 Lirg. Av. u Bradsha 8 East und Prospekt 69 Bicking und High 71 No. 11 Cpritzcnhau Lir Ave. nhe Huron ?2 East und Georgia 73 Eeda, und EIm 74 Davidson u Georgi 7b English Av. u Pine 7 Shelöy und Bates 7? T.o. 3 Spritzenhaus Prospcct nahe Shelby r Flctcher Av. u Shelby 31 Market u. New Zcrfey 2 Telaware und Wash. S3 East u Washington 4 New Dcrk u.Tavidsor tf Taubstummen Anstalt S6 Ner. Staaten Arsenal 7 Qriental und Wash. 3 Fraucn-Nesormat. 1 No. 13 Spritzenhaus Maryland nahe Mer. "2 Meridian u. Scorqia. 3 Meridian und South A Pennsvlv u. Louinana '5 Mrgini Ave u. Älab. 6 Hauptquattier. )7 Grand Hotel. 3 Capital Av und EhK i3 Ns. 18 Spritzenhaus 16. und Ash. 24 Alabama und 1. 25 Central Ave und l. 26 JandeS und 15. - n Brooksid und Jupiter .23 Central Ave und 17. 169 Park Av ld 1. 212 Capital ve und 17. 213 Pennfdlv. u. Michizas 214 JllinvlS und 2. 215 Senate Ave und 21. 21 Pennsrlvani und 2X 217 Meridian ,nd 16. 213 Capital Ave und 4 219 Proadivey und 16. 231 JllinoiS und Zt&tan 234 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und SO. 35 JllinoiZ und 33. 033 Annetta und 30. 237 No. 9. Epritzenh Udell und Racr 233 Udell Ladder Wor 239Jsabl und 7. 241 Meridian und 24. 242 JllinoiS U St.. 243 Eldridge und 23. 312 Oest uud Walnut 513 West und 12. 314 Howard und IC 315 Torbet und Paca 316 Capital Ave und N. 17 Northwestern Av U ZlS Gent und IS. 515 Canal und 10. 4 Eeraline 2Sr SU Lmnonl vnd Lym 825 Bi4ma,ck u Srantwiek 326 No. 2 Eputzenhcru , Haua.hv.lle. 27 Michigan vu Helltet, 328 Michigan u. Concct 841 Bet) und WcJntyre 412 Missouri u. Maryland 413 Missouri und PH 415 Capital Slve'Scorgia . 416 Missouri u entry 3. 417 Senate Ave u. Wash. 421 P und E RundKauS W. Washington. 425 Jrren-Hespital. 424 Mi) Avu.J D u2 425 Wash und Harri 426 No. 18 Cpritzenbaich 23. Washington 427 Oliver und Birch 423 Oliver ud Osgood 429 Norddke und Fork 431 Hadlcy Ave u. Vorn 432 River Ave u. NorriS 454 River Ave und Skat) 435 Harding u. Big 4 St 7 436 Harding und Cliva 437 No. 19 Svritzch5Z MorriS und Hardina, 438 3t9slr vsiTKäasP 439 etoarrM 451 RkiSn ni 32Se 452 Howard und tc 453 MorviS nd KapxS 455 Lambat und VelFnl 457 Nordhk Ave u. fcon mo WorkS 612 Weft und Ray 513 AenruckyAvu.Merra 514 Meridian und MorrU 516 JllinoiS ni ansaS 17 Morris und DaKta 518 MorriS und Church 519 Capital TL. u McCar-ty 621 Meridian und Paüna 523 Pine uitf Lord 24 Madis or. Av u Sincou, 6 Meridian und Veit RZi S27 CarloS und Ray 52S Meridian und Arizona 529 Meridian u. Raymond 531 Meridian u. McC. 522 No. 17 Spritzenhaus MorriS nahe West 612 Mclerna-.und Douk). 613 East u. Lincoln iu 614 East und Beecher 615 Wnzht und EanderS 617 McCarty und Veaty 18 New Jersey u 53 Ave 71 Spruce und Prostxct 713 English Are. u. Laurel 714 Ctate Ave u.BeltZi 715 Shelby und Veech 716 State Ave und Orangl 718 Orange und Laurel 7 Shelby u. Ct'aae Av4 721 LeringtonA-u Laurek 723 gleicher Ave .Oprua 724 State Av u. Plealak' 725 Prospekt und ?lestf 726 Orange und Harla? 723 Liberty und Mea 729 Nole und Couth 81 No. 15 SpritzenhmiS Ost Washington fc'tt 813 Market und Noble 814 Ohio u. High land Ad 815 Michigan u. Hizhlant 816 Market u Arsenal Av, 817 Ost S. Clair und Union Bahn Geleise, "s bii Pan Handle Ehcx? 823 Vermont und WaKott 824 Wash. und Statt Atz, 85 Madden'SkoungeFaK 826 Tuck und Torsey 827 Wash. und 8 i2 AV 829 No. 1 Spritzenhaus Bedille nah Michiga, 831 Coutheaftern W und Woodside. 83 Wash. und Tearbor, 834 Southeaftern und Arsenal Avei. 836 New Dort und TempK 912 JllinoiS und ZKkryl. 913 JllinoiS und SearKt. 914 Penn, und Sasl 915 Telaware und taft 29 Lclaware und 19. ül Alabama und 11. i.tt Jcllesontaine und. 34 College Ave und 20. 135 Telaware und 13. 136 Alabama und North .37 Newmann tind 19. 138 College Ave und 14. 139 Corncll Ave und 13. 141 Dandes un'o 10. . 12 Highland Ave und 10. .43 Tccumsch und 13. 45 5ew Jersey nd 22. :46 Alvord und 17. U7 No. 2 Spritzenhaus Hiltside Ave und 16. is College Ave und 22. H9 College Ave und 27. .52 Park Ave und 22. t5 LEu. W Bahn a. 22. 154 Namsey Are und 10. 156 Stouzhton u Newman .57 AtlaS und Pike. i,5S Bloyd und Pawpaw. '.ss No. 21 Spritzenhaus Brizhtwood i2 Arden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St Clair u. cvstone l67 Arsenal Ave wi 23. K63 Bellefontaine und 28. Spezial Signale. Ersten I Schläge, zweiter Alarm, Zweiten 2 Schlage, dritter Alarm, Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer auZ und Schlauch aufgerollt. 3 Schläge, Wasserdruck ab. 1 Schlage, l Uhr Mittag. Die Zo bezeichneten Signale wrden nur om Ihura Wächter angegeben da an den betreffende Straß Kreuzung leine AlarmlZtzen angebracht sind. Chicago und der große Nordwesten 61 )) s"jcttfrEg3 t-banm Bwg (( laka-Sawait-Plztttdptue Insel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. ZV. Von der Monon 47. Str. Station. Chicago, nd S nurS Minuten mittelst elektrischer Ear nao) den Union Blehbösen irrenclt Lick Springs, indem Orange Eounty Hochland. ffamillen-Hotkl unter neun escdaftSleitunä. Pluto. Proserpine md Bowle Quellen. Bestes Mineralwasser der Gelt. Zwei Züge täglich ia Srenicastle. 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