Indiana Tribüne, Volume 26, Number 282, Indianapolis, Marion County, 21 July 1903 — Page 3

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Jacob

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Conflikt Zwischen Vorschriften der Civildiensiordnung u. Unionismus.

Entlassener Beamter kommt ans (ScheiK des Präsidenten znruck. Erzbifchof Kaher von Milwaukee verschieden. In Wyoming schafft energisches Vorgehen Nuhe. Zusammentritt der Spccial-Crand jury in Jackson. Namhafter Anwalt das Opfer eines Nachemords. C i v i l d i e n st und G ew e r k schafts. Zugehörigkeit. Washington, 20. Juli. William A. Miller war am 18. Mai als Hilfs'Vormann in der Regierung' drucke! abgesetzt worden, weil er von der hiesigen lZewerkschast des Vuchbin-der-Verbandes ausgeschlossen worden war. Miller beschwerte sich bei der Ci vildienst-Commission und am G. Juli forderte diese Wiedereinstellung, da die Entlassung in Verletzung der Vorschriften des Civildienstes erfolgt sei. Auch beim Präsidenten wurde Be schwerde erhoben und Sekretär Cortel you durch ihn mit - einer Untersuchung beauftragt. Zugleich verfügte der Präsident in seinem Schreiben an Corte!you die vorläufige Wiederanstellung Mil ler's. Miller erhielt in Folge dessen am 16. die Mittheilung, daß er sich wieder zum Dienst melden könne. ErzbischofKatzer. f FondduLac, Wis., 20. Juli. Erzbischof Katz:r ist gestorben. Der Erzdischos war vor 4 Monaten hierher zur Behandlung gekommen. Seit Samstag wurde der Zustand be denklich. Die Bestattung findet in Milwaukee statt. Erzbischof Friedrich Xavier Katzer, seit 1890 Erzbischof der Erzdiöcese von Milwaukee, war 1844 in Ebensee, Ober-Oesterreich, geboren. Nach seinen Studien in Linz kam er 1864 nach Amerika und erhielt 2 Jahre darauf die Priesterweihe. Er wurde dann zum Professor der Mathematik, später der Theologie und Philosophie am St. Francis-Seminar zu Milwaukee ernannt; 1876 wurde er Pfarrer in Grccn Bay und Secretär des Bischofs Krautbauer. 1886 wurde er sür jene Diöcese zum Bischof er nannt und 1890 Nachfolger des Erz bischofs Heiß von Milwaukee. Die Todesursache war Leber-Krebs und der Erzbischof hatte zuletzt nur noch ein schattenhaftes Aussehen. Ankunft von Truppen. Cheyenne, Wyo., 20. Juli. Die Staatstruppen aus Basin, welche zur Unterstützung des Sheriffs Fenton aus dem Eounty-Sitz Big Hokn abgeordnet wurden, sind heute in Thermo polis angelangt. Die Leute gehen jetzt nach ihren Wohnungen zurück und es dürfte kein weiterer Versuch gemacht werden, um den Sheriff zu hindern. den Mör)er McCloud nach Basin zu bringen. In Basin, dem Schauplatz der gestrigen DoppelLyncherei, herrscht Ruhe. Die Spezi al-Grandjury. Jackson, Ky., 20. Juli. Das Kreisgericht trat heute in Special-Ses sion zusammen, um die Brandstiftung bei Ewen's Hotel und den an Ewen verübten Bcstechungsversuch im Mar cum-Processe zu untersuchen. Außer diesen beiden Fällen liegt der Grandjury auch noch die Untersuchung der Ermordung von Dr. B. D. Cox, die sich im April letzten Jahres ereig nete, vor. Die Grandjury beschäftigte sich Nach, mittags mit dem Brandstiftungsfalle und unter den Zeugen befand sich Frau Ewen. Lexington. Ky., 20. Juli. In Folge der Erklärung von Capitän B. I. Ewen. er fürchte ermordet zu werden, falls er heute nach Jackson komme, wurde eiue Abtheilung Sol daten zu feiner Eskortirung entsandt. Ewen reiste dann Nachmittags nach Jackson ab und bleibt unter militärischem Schutze im Lager. Die Grandjury besteht aus elf Far mern und einem Blechschmied. Richter Redwine hielt eine eindringliche Anspräche und drohte mit Berufung an derer Geschworener, falls diese ihre Pfl'cht nicht erfüllen.

Mord aus Rache. New Orleans, 20. Juli.

DistriktZaniralt J.Ward Gurley wurde beute in seinem Bureau von einem früheren Clerk Louis W. Lyons ermordet. Der Thäter richtete dann die Waffe gegen sich selbst und verletzte sich tödtlich. Der Grund der That war Rache. Vor einigen Jahren war Lyons des Diebstahls einer Diamantnadel beschuldigt, aber freigesprochen worden. Ein darauf gegen Gurley, dzr damals Bundesdistriktsanwalt war, angestrengter chadenersatzprozeß verlief resultatlos. Seitdem plante Lyons Rache. Gurley saß in seinem Bureau im Gespräch mit einem Herrn und einer Dame, als Lyons eintrat und sofort seinen Revolver zog. Gurley starb in wenigen Minuten; der Thäter liegt hoffnungslos im Hospital. Der verstorbene Distriktsanwalt gehörte mehrere Jahre lang zu den ersten Anwälten der Stadt und genoß den Ruf unbestechlicher Unbescholtenheit. S ch e i n t o d t. R o ch e st e r, N. Y., 20. Juli. George Wilfon, ein alter Ansiedler, den seine Wärter am Samstag sür todt erklärt hatten, ist wieder zum Leben zurückgekehrt. Als der Leichenbestatter eintraf, war Wilson's Körper steif und kalt. Nachdem indessen der Leichenbestatter an sein Werk gegangen war, sprang der an gebliche Todte plötzlich auf und beschimpfte den Mann, weil er ihn so unsanft angefaßt habe. Der Coroner hat eine Verfügung er lassen, welche die Einbalsamirung erst nach Ablaus von 12 Stunden nach Ausstellung eines Todtenscheins gestattet. F a l l B e a v e r s. New York, 20. Juli. Der Anwalt des angeklagten früheren Ab theilungschefs im Post Departement, C. H. Beavers, erließ heute eine Erklärung, nach der er sich anheischig ge macht haben, seine Clienten vor einen Bundesrichter zum Vorverhör zu bringen. Der Distriktsanwalt habe indessen dieses Anerbieten abgelehnt, ein Verhalten, welches der Anwalt als unregelmäßig und ungerechtfertigt bezeichnet. Flammentod. Seattle, Wash., 20. Juli. Nach einem Berichts, den die ..Times" unter dem Datum des 10. Juli aus Nome bringt, ist daselbst das Golden Gate Hotel abgebrannt, und R. M. Hays, ein Millionär aus Pittsburg, nebst seiner Gattin durch Erstickung umgekommen. Außerdem hat noch S. D. Gregg aus Freeport, Pa., den Tod gefunden. Deutschland. Flüchtiger Buchhalter. Berlin, 20. Juli. Josef Schindler, das Haupt des Bankhauses von Gebrüder Schindler, verübte heute Selbstmord, weil der erste Buchhalter der Firma Jacobus 535,000 sür Bör-sen-Spekulationen unterschlagen hatte. Man nimmt an, daß Jacobus nach America entflohen ist. Grobbritannien. Abreise des Königs. London, 20. Juli. König Cd ward und Königin Alexandra sind in Begleitung der Prinzessin Victoria und des Gefolges heute Nachmittag nach Irland abgereist. Trotz des trüben Tages hatte sich .dem Weg zum BahnHof entlang eine große Menschenmenge eingefunden. Die Fahrt ging zunächst nach Holyhead, wo die Kgl. Jacht wartet; Eintreffen in Kingstown erfolgt morgen Vormittag. Venezuela. Die Schlacht bei Ciudad B o l i v a r. S o l e d a d, Sonntag, 19. Juli. Seit heute Morgen 5 Uhr begann der Kampf zwischen den angreifenden Regierungstruppen und den Ciudad Bo livar vertheidigenden Revolutionären. Nach 2 Stunden besetzten die Regierungstruppen nach furchtbaremKampfe, in dem über 100 Leute sielen, den Friedhof und um 10 Uhr waren das Regierungsgebäude und alle angrenzenden Straßen in den Händen der Regierungstruppen. Nachmittag? wurden eine Anzahl Häuser der Gegend im Sturm genp'nmen. Die Rebellen leisteten verzweifelten Widerstand. Der Anblick in den Straßen ist herzzerreißend. Ueber 200 todte Revolutionäre lagen umher, abgesehen von zahlreichen Verwundeten.

Das LZauchen nnd der Charakter.

3 aft das Rauchen zur Veu?tb:i!una des Charakters eines Mannes gute Handhaben bietet, hat neuerdings ein bekannter Arzt herausgefunden. Nicht zwei Männer gibt es. so behauptet er, die ihre Cigarre in der gleichen Weise rauchen. Und aus der Art, wie man seinen Glimmsiengel behandelt, leitet der scharfsinnige Herr sein: Folgerungen ab. Der Mann, dem die Cigarre nachlässig im Mundwinkel hängt.- ist ein träger, sorgloser, schlaffer Mensch. Derjenige dagegen, der sie krampfhaft mit di,n Zähnen festhält, so daß die Spuren des Gebisses deutlich zu bemerken sind, besitzt in der Regel einen erregten, leicht reizbaren, aber auch energischen und muthig vorwärts strefanden Charakter. Während er denjenigen, der seine Cigarre ohne Sorgfält, nachlässig und schnell anzündet und rasch und in ungleichen Pausen den Rauch wegbläst, für einen genialen aber gleichzeitig leichtfertigen Charakter erklärt, der schnell einen Freundschaftsbund schließt, ihn aber, seines wankelmüthigen Charakters wegen, ebenso schnell wieder löst, und in den man also kein Vertrauen setzen kann, behauptet .'er von dem Manne, der seine Cigarre, nuch behutsamer Entfernung der Spitze, gleichmäßig auf der ganzen Brandfläche anzündet, und dann den Rauch in regelmäßigen Pausen langsam fortbläst, das gerade Gegentheu. Kuhle Ueberlegung, kluge Zurückhaltung, Vorsicht. Treue und felsenfeste Ehrlichkeit zeichnen diesen aus. Viele Männer tragen ihre Cigarren, obgleich sie manchmal eine Auswahl der schönsten Etuis besitzen, in der oberen Rock- oder Westentasche. Diese Männer sind faul, so lautet das bündige Urtheil des Arztes. Die kleine Mühe des jedesmaligen Oeffnens der Tasche und des Auswählens des Rauchkrauts ist ihnen zu viel; und trotzdem meistens die Hälfte der in angedeuteter Weise mitgeführten Cigarren zerbricht, ändern sie sich nie. Das beweist also auch einen Hang zur Verschwendung. oder auf alle Fälle doch einen nachlässigen, bequemen, arbeitsunlustigen Menschen, der ihm übertragene Arbeiten zwar fertigstellen würde, aber nur so, daß sie eben genügen, ohne die Sorgfalt daran zu wenden, die ein fleißiger, arbeitsfreudiger Mann darauf verwenden würde. Am meisten aber warnt der Erfinder der neuen Kunst des Charaktersdeutens aus der Art der Behandlung der Cigarre vor jenen Menschen, welche die Spitze der Cigarre mit den Zähnen abzubeißen pflegen. Wehe dem. der einem solchen Manne Geld leihen, oder ihm einen VertrauensPosten übertragen würde. Er würde schmählich betrogen sein. Cigarren, denen die Spitze abgebissen wird, rollen bekanntlich leicht auf. können meistens nicht ordentlich in Brand aesetzt. sondern müssen bald weggeworfen werden. Ein klarer Beweis also, daß Leute 'mit dieser Charaktereigenschaft weder Werth auf Zeit noch auf Geld legen und solche Leute sind bekanntlich unbrauchbar. Auf dem Bürgermetst e r a m t zu Deutsch - Oth in Lothringen meldete sich ein Mann, der einen völlig gebrochenenEindruck machte. Er gab an, aus Wal'.eck zu sein und früher als Officier in der deutschen Armee gestanden zu haben. Nach seinem Abschied habe er sich vor langen Jahren für die französische Fremdenlegion anwerben lassen, sei längere Zeit in Madagaskar gewesen und infolge von Krankheit entlassen worden. Die französischen Behörden hätten ihn zunächst nach Longvy geschafft und von dort ohne jegliche Vaarmittel über die Grenze abgeschoben. Anläßlich einer Razzia, welche die Pariser Polizei dieser Tage abhielj, wurde auch ein gewisser Louis Robin al obdachlos aufgegriffen und nach dem Polizeigewahrsam gebracht. Er erklärte, daß er sich seit vier Wochen in Paris aufhalte und stets nur unter Brücken und in Thorbögen genächtigt habe. Um so erstaunter war man auf der Polizeiwache, als bei einer Leibes-. Visitation des Vagabunden belgische Bankbillette im Werthe von 3500 Fr.. 2000 Fr. baares Geld und ein Pfund Sterling gefunden wurden. Auf die Frage des Beamten nach der Herkunft des Geldes entgegnete Robin. daß dieses feine Ersparnisse" repräsentire. Di e Stadtbibliothek in Ferrara bereitet zur Feier ihres 150jährigen Bestehens eine Publikation von großem bibliographischem und literarischem Interesse vor. Die sieben autographischen Manuscripthefte des Ariost, die 536 Octaven aus dem Orlando Furioso" enthalten, sollen in einem Album von 106 Tafeln in der Größe der Seiten des Originals im Facsimile photographirt und reproducirt werden. Der Eindruck, den man aus diesen Manuscriptseiten gewinnt, ist überraschend. In dem dichten Netz von strichen und Correcwren, das die s inuscriptseiten bedeckt, erkennt ma ie große Kunst und die ciselire.e Arbeitsweise des Dichters, die sefae flüssigen und lebendigen Octaven kaum vermuthen lassen.' Im Wohlthätigkeissb a z a r. Dame: Der Kuß kostet 10 Mark, meine Herren. Darunter ist er nicht zu haben. Redakteur: Aber gnädiges Fräulein, ich bekomme doch wohl ein Rezensionseiemvlar?

Vom Inlands

Vorzüglich sind, wie aus LaCrosse. Wis., berichtet wird, in jener Gegend die Aussichten für eine gute Tabakernte. Das Verpflanzen aus denBeeten ist beendet und die bisher herrschende kühle Witterung, sowie häufiger Regen haben sich für das Gedeihen der Pflanzen sehr günstig erwiesen. Die Tabakzüchter jubiliren, um so mehr, als auch der Tabak bisher durch Würmer nicht gelitten hat. EinFarmerNamensJ. D. Ramick in Caldwell County. Tex.. behauptet, in seinemBaumwollfelde einen kleinen grünen Käfer entdeckt zu haben, der den Baumwollwurm auffrißt. Er sagt, sein Feld sei voll von Würmern gewesen und seit dem Erscheinen der grünen Käfer sind die ersteren sämmtlich verschwunden. Der grüne Käfer verdiene gezüchtet zu werden, damit er überall im Staate vertheilt werden kann. In einer Höhle an der Westlichen Maryländer - Bahn", nahe Cavetown, haben Repräsentanten des National -Museums in Washington eine Anzahl Skelette von Jndianern, Speerspitzen, Steinäxte und andere interessant historische Reliquien gefunden. Desgleichen fand man eine Mischung, vermuthlich aus Holzasche, Holzkohle und Knochenasche bestehend, welches als einer der wichtigsten Funde bezeichnet wird. Das neue Local OptionGesetz von Tennessee ist jetzt vom dortwen Ober - Staatsgericht bestätigt. Nach ihm soll in den Städten, welche nicht mehr als 500 Einwohner haben, durch eine Volksabstimmung darüber entschieden werden, ob Wirthschaften bestehen dürfen. Da der ganze Staat nur acht Städte zählt, die mehr als 500 Einwohner besitzen, so ist der Wirkungskreis des neuen Gesetzes ein sehr ausgedehnter. Ein Barbier Namens Wm. A. Kimbell zu Valentine, Neb., brachte das Kunststück fertig, in 30 Minuten 32 Mann einzuseifen und fertig zu rasiren. Mehrere hundert Burger waren Augenzeuge dieser Leistung. Kimbell ist ein Bewerber um die von Richard K. Fox von der Police Gazette" , ausgesetzten drei Preise für diejenigen Barbiere, die in 30 Minuten die größte Anzahl Männer rasiren, und sollte der allgemeinen Ansicht nacy gute Aussicht haben, einen der Preise zu gewinnen. Ein interessantesZwrllinspaar sind Aaron und Bethuel French, Farmer zu Peterson in Iowa, welche am vierten Juli gesund und rüstig ihren vierundachtzigsten Geburtstag feierten, umgeben von Kindern und Enkeln, die ebenfalls beinahe alle dem Farmerstande angehören. Dle beiden Zwmmasbruder schauen einander noch heute auffallend ähnlich und tragen denselben langen weißen Bart unter dem Kinn; ihr ebenso ehrWürdiges, weißes Kopfhaar ist durch keine Glatze entstellt. AusBarHarbor, demvor-' nehmen Seebad im Staate Maine, ist jetzt das Automobil so gut wie verbannt. Man hat dort durch Volksabstimmung einfach verordnet, daß die Hauptstraßen des Ortes von Automobils nicht benlltzt werden dürfen. Das ist für die reichen Sommergäste ein schwerer Schlag, denn gerade die schönsten Straßen, welche in die Umgebung Bar Harbor's führen, sind ihnen und ihren Fuhrwerken nun geschlössen; aber die große Masse der Gäste wird den Leuten von Bar Harbar Dank dafür wissen, daß sie die lebensgefährlichen häßlichen Fahrkäsien in die Nebenstraßen verbannt haben. Die Schweden in Brooklyn, welche schon lange den Wunsch hegten, ein Gebäude zu besitzen, wo die über die ganze Stadt zerstreuten Angehörigen ihrer Nationalität sich treffen können, werden jetzt ernstlich diesen Wunsch verwirklichen, nachdem die Swedish Sporting and Athletic Association von Brooklyn die Sache in die Hand genommen hat. Mehrere frühere Versuche sind fehlgeschlagen, jetzt aber sind von Mitgliedern jenes Vereins bereits N0.000 für den Zweck gezeichnet worden und man sieht sich bereits nach einem Bauplatz um. Das Gebäude soll eineVersammlungshalle, Bibliothek und Lesezimmer, Logen und Schulzimmer enthalten, in denen Englisch, amerikanische Geschichte und Geographie kostenfrei gelehrt werden soll, sowie besondere Räumlichkeiten für den genannten Verein. Unter Leitung von H. B. Kempton hat die Bundes -Forstbe-hörde in diesem Sommer eine Untersuchung veranlaßt, um festzustellen, ob die Sandflächen auf Regicrungsland im mittleren Minnesota eine solche Ausdehnung haben, um sie als Ackerland für unbrauchbar zu erklären, und zur Aufforstung zu verwenden. Herr Kempton wird außerdem versuchen, Maßregeln zu treffen, durch welche die Farmer in jenem Distrikt in den Stand gesetzt werden, ihre Ländereien zu schützen. Aehnliche Untersuchungen werden auch in Michigan längs der Ufer des MichiganSees angestellt werden. Derartige Arbeiten fanden im letzten Jahre an der atlantischen Küste und in den Gegenden des Columbia -Flusses statt und resultirten in werthvollen Methoden. die Ackerländereien gegen Sandwehen zu schützen. Die beste Methode ist , das Aufforsten mit jungen Fichten.

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