Indiana Tribüne, Volume 26, Number 279, Indianapolis, Marion County, 17 July 1903 — Page 3
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Abgewunkcn. Nußland lehnt Annahme der jüdischen Petition ab.
Die Angelegenkzeit ist hiermit allem nach entgiltig erledigt. Wichtige Zusicherung in der Manschurei'Frage. Zwei Häfen werden dem Welthandel erschlossen. Senator Lodge beim Präsidenten zu Gaste. Beschlüsse der republ. Convention in Kentucky. Wahrspruch der Jury im Knapp'schen Mordfall. Rußland's Antwort. Washington, 16. Juli. Wie heute Abend verlautet, hat das Staats departement eine Antwort von Rußland erhalten, worin gesagt wird, daß es die jüdische Petition bezüglich des Kishineff-VorfallS weder entgegenneh men noch die Angelegenheit einer Erwägung unterziehen würde. Die Mittheilung kam in Form einer Capeldepesche des amer. Geschäftsträ gers Riddle von St. Petersburg, dem die heikle Aufgabe zugefallen war, bei der russischenZRegierung über ihre Haltung bei Vorlage der Petition anzufragen. Man nimmt an, daß hierdurch die Angelegenheit ein Ende findet und daß unsere Regierung keine weiteren Schritte unternimmt, um die Ansichten der Petitionäre zur Kenntniß Rußlands zu bringen. Schon vor einigen Wochen theilte die Assoc. Presse in einem autorisirten Be richt mit, daß Rußland die Angelegenheit als innere Frage betrachtet und hierüber jegliche Mittheilungen einer auswärtigen Regierung zurückweisen würde. Zwei M a n s ch u r e i H ä fe n gesichert. Washington, 16. Juli. Die Manschurei-Frage ist in einer sür unsere Regierung befriedigenden Weise geregelt. Von der chinesischen Regierung sind Zusicherungen eingegangen, daß sie in naher Zukunft verschiedene dem Welthandel noch verschlossene Häfen öffnen werde. Und die russische Regierung hat die unsrige formell versichert, daß sie der Oeffnung dieser Häfen sich in keiner Weise widersetzen wolle. Nach den Mittheilungen handelt es sich um Moukden, dem Haupt-Jnland-Hafen der Manschurei und um Tai Tung Kao an der Mündung des Yalu-Flusses. Ueber diesen Ausgang ist das Staatsdepartement hoch befriedigt, von der Ueberzeugung durchdrungen, daß es nicht bloß für den Handel Amerika's, sondern für den Welthandel einen bedeutungsvollen Erfolg erzielt hat. Bezüglich der beiden zu öffnenden Häfen mag gesagt sein, daß Tas-Tung Kao politisch und vom Handelsstandpunkt aus noch wichtiger sein dürfte als Moukden, obwohl der Name des erste ren Platzes sich selbst auf vielen der besten Karten noch nicht findet. Der Ort liegt am rechten Ufer des Valu nicht weit von der Mündung, in nächster Nähe der wichtigen Koreanischeu Handelsstadt Weju. Sobald Tas-Tung'Kao Vertragshafen wird, ist eine rapide Entwicklung des gegenwärtig noch unbedeutenden Platzes sicher. Moukden liegt an der Einfahrt zum Liao-Flusse und ist der Ort, von dem aus Carawanen nach der Mandschurei und Sibirien ausziehen. Es ist außer New Ehwang derzeit der größte Markt in der Mandschurei. Es stellt sich jetzt herauf daß die Zusammenkunft russischer Beamter in Port Arthur nur einer jener Schritt war, den die Petersburger Regierung zu dem Zwecke unternahm, um der Verwaltung in der Manschurei die Oeffnung der von Amerika und Japan verlangten Häfen zu ermöglichen, ohne hierdurch Unruhen zu verursachen oder ein unbilliges Opfer für eigentlich russische Interessen bringen zu müssen. Bis jetzt existirte in der Manschurei eine dreitheilige Verwaltung, die zum großen Theil die Schuld an den verschiedenen Verwickelungen in der ManschureiFrage trägt. Die Beamten des einen Verwaltungszweigs fühlten sich durch Versprechen anderer nicht .gebunden, so daß dann die fremden Nationen sich über Treudruch beklagten.
Diese Zustände sind durch die Port Arthur Eonferenz geordnet und Befehle zu einem einheitlichen Gange der Verwaltung find erlassen. Die Bedingungen, unter denen die Erschließung der neuen Häfen erfolgt, hat Gesandter Conger in dem Handelsvertrag mit China zu definiren. Es darf zugleich gesagt werden, daß die amerikanische Regierung, im Falle sie eine selbstsüchtige Politik getrieben hätte, ohne Mühe Sonder-Vortheile von Rußland hätte erlangen können. Allein Staatssekretär Hay hat sich die höhere Doktrin der offenen Thür in der Mandschurei für die ganze Welt zur Richtschnur seiner Politik genommen. Gleichzeitig mit den obigen Zusicherungen kommt ein Bericht von unserem Consul Miller an's Handels-Departe-ment aus New Chwang, dem bis jetzt einzig offenen Manschurei-Hafen, über den Handel von BaumwollArtikeln in jener Provinz. Er sagt, daß der große Baumwoll.Markt der Manschurers die ernste Aufmerksamkeit der russischen Fabrikanten von Moskau erregt. Sie suchen einen guten Theil des $12,000,000 ausmachenden Handels an sich zu ziehen, der jährlich durch diesen Hafen geht, und sie machen den Fabrikanten die verlockendsten Anerbietungen, damit sie ihren Bedarf in Moskau decken. Nachdem die Sibirische Bahn einen neuen Faktor für den großen Baum-woll-Handel Nord-Ehinas gebracht hat. müssen die amerikanischen Fabrikanten sich der Lage anpassen und alle ge schäftlichen Vorkehrungen treffen, falls sie ihren Handel behaupten wollen. Anklagen erwartet. Washington, 16. Juli. Eine Anzahl Postamts-Jnspektoren conferirten beute mit Distriktsanwalt Beach und man glaubt, daß die Bundesgrandjury in wenigen Tagen einige Anklagen von iBelang erheben wird. New York, 10. Juli. Charles I. Bonaparte von Baltimore, einer der Specialanwälte für die Postamts-Un-tersuchung, conferirte heute lange mit dem Bundesdistriktsanwalt und seinem ersten Assistenten. Soviel man hört, stand auch der Fall von G. W. Beavers unter Berathung. Vor der Brooklyner Grandjury wurde heute der frühere Congreß-Ab-geordnete Driggs, gegen den wegen des Verkaufs der Brand-Dent Kassen-Re-gister Beschuldigungen erhoben' sind, als Zeuge vernommen. LcdgebeimPräsidenten. OysterBay, N. Y., 16. Juli. Nachdem Präsident Roosevelt eine Reihe von Amtsgeschäften mit Sekretär Barnes erledigt, verbrachte er den Rest des Tages mit dem heute früh angelangten Senator Lodge aus Massachusetts. Der Senator wollte über die Alaska Grenz-Frage vor seiner Abreise nach England als einer der Commissare sprechen. Er fährt morgen auf dem Cedric" aus New York ab. Eine officielle Mittheilung bezüglich eines beabsichtigten Besuchs von ..Mutter" Jones und ihrer Armee in Sagamore Hill ist nicht eingelaufen. Ohne vorherige Erlaubniß könnten die Leute nicht nach Sagamore Hill kommen, sondern würden durch Beamte des Geheimdienstes vorher zurückgesandt. Der Präsident drückte dem Senator den Wunsch aus, der Congreß möge bald eine Finanz-Gesetzgebung auf der Linie seiner Botschaften und Reden in Angriff nehmen. Er erhofft ein Vorgehen in der nächsten C;tra-Session, die auf den 9. November einberufen wird. Der Präsident erließ eine Verordnung, nach welcher künftig vorgerücktes Alter bei Anstellung von Arbeitern im Bundesdienst kein Hinderniß mehr bildet. Den physischen Anforderungen müssen indessen die Bewerbe? genügen. Republikaner vonKentucky. Lo uiöville, 16. Juli. In der heutigen Sitzung der republ. StaatsConvention wurde Oberst Morris B. Belknap von Louisville, ein in weitesten Kreisen bekannter Großkaufmann, einstimmig als Gouverneurs Candidat aufgestellt. Der drohende Abfall zu dem früheren Gouverneur Bradley sei tens vieler Delegaten wurde durch dessen Erklärung, daß er kein Candidat sei, lahmgelegt. Die von der Versammlung angenommenen Beschlüsse beglückwünschen das amer. Volk zu der unvergleichlichen" Prosperität unter republ. Verwaltung und sprechen die höchste Anerkennung für die einzeln angeführten politischen Erfolge des Präsidenten Roosevelt aus. Seine Nomination für 1904 wird begeistert" empfohlen.
Die Mordlust und Gesetzlosigkeit, wie sie sich in Serbien und Kentucky" zeigt, wird veruribeilt und besonders der jetzige Chef der Staats-Erecutive wegen Bern enoung des Begnadigungsrechts zu Partei-Zwecken getadelt. Die Platform enthält keine Erwähnung der Geldfrage. Als Vice-Gouverneur ist aufgestellt: I. B. Wilhoit von Ashland, Ky.; und als Staats-Sekretär: I. C. Speight von Mayfield. Turbulente Auftritte. Chicago, 16. Juli. Sorgfältige Vorbereitungen wurden heute zur Wegschaffung der Frachtwaaren aus der Fabrik der Kellogg Smitchboard Company getroffen. Die Fuhrleute führten die Waaren unter polizeilicher Deckung weg, nachdem sie instruirt worden waren, eine Begleitnote über den Bestimmungsort erst nach der Abfahrt zu öffnen. In der Nähe der Fabrik hatten sich zahlreiche Streiker, uniformirte Poliziften, städtische sowie Privat-Detektivs angesammelt, im Ganzen über 3000 Personen. Schließlich wurde die Blockade der Straße so hemmend, daß weitere Polizei.Hilfe zugezogen wurde .und 50 Polizisten einen Angriff auf die Menge machtzn, wobei sie ihre Knüppel benutzten. Die Wirthschaften der Gegend wurden in gleicher Weise gesäubert. Einige Polizisten, darunter einer ernsthaft, wurden 0:i den turbu lenten Angriffen verletzt. Circuszug entgleist. P an a, Jll., 16. Juli. Der erste Theil des Wallace Circuszugs ist heute bei Shelbyville entgleist. 12 Ange stellte sind schlimm verletzt und man befürchtet den Tod von einem. Devery'S Schlauheit. N e w A o r k , 16. Buli. Samuel Parks und die beiden andern gestern angeklagten Gewerkschafts - Delegaten wurden heute unter Bürgschaft freigelassen. Der ehemalige Polizei Commissar Devery unterzeichnete für Parks und McCarty, erklärend, er wende nöthigenfalls $100,000 auf, um eine Jnhaftirung zu verhindern. Fluß steigt. Topeka. Kas 16. Juli. Nach einer heutigen Meldung aus Manhattan ist der Kam Fluß 'in den letzten 12 Stunden um 3 Fuß gestiegen. Er steigt rapid, steht indessen noch 6 Fuß unter der Gefahrlinie. Nachts fiel starker Regen.
Kurze Depeschen. 16. Juli. Inland. P i t t s b u r g, Kas. Die Gruben besitzer haben ihre Scala der gemeinsamen Confercnz unterbreitet. Bloomington, Jll. Maude Jordine wurde im Vorverhör als nichtschuldig an der Ermordung ihrer 2jährigen Schwester erklärt. Bloomington, Jll. Der Kleiderhändler Rosenfield, der letzte Woche durch einen Kunden verletzt wurde, ist in Jacksonville gestorben. Base-Ball. Die gestrigen Spiele resultirten wie solgt: American-Association. Kansas City, 16. Juli. Kansas City.. . . 1 0 5 1 21 0 212 Indianapolis ...0100200 03 Milwaukee, 16. Juli. Milwaukee 100000000012 Louisville .0000100000 01 Minneapolis, 16. Juli. Minneapolis. . 00030104 3 Columbus. ... 10002030 06 St. Paul, 16. Juli. St. Paul.... 02032000 18 Toledo 00301102 07 National-Liga. Pittsburg, 16. Juli. PittZburg.... 1 02 1 303 1 16 New Fort.... 00 2 10001 0-4 Chicago, 16. Juli. Chicago 0000100012 Boston 20000011 014 Cincinnati, 16. Juli. Cincinnati ... 20200, 0 00 4 Philadelphia. . 01000000 01 St. Louis, 16. Juli. St. Louis.. 200200000 04 Brroklyn .. 01 011010015
i $ ijatiö, f)of und JL 4. i. W-X..:..;..;..:..;.:-X"M-!-x4 Um dem Essig für die Tafel eine bessere Farbe zu geben, als mit Rothwein, nehme man rothen Rubensaft. gieße selbigen durch ein feines Tuch und füge dann von dem durchgegcbenen Saft dem Cssig etwas zu. Der Nutzen ist ferner, daß sich d iLjsig auch viel langer halt. Gezen (schnupfen. Ein vorzügliches Mittel gegen Schnupfen ist Kampferöl. Man kauft in der Apotheke ein kleines Flaschchen Kamp feröl, taucht einen kleinen, reinen Haar Pinsel hinein und bestreicht damit die inneren Nasenwände. Wendet man dieses einfache Mittel gleich beim Be ginn des Schnupfens an, so ist man sehr bald davon befreit. Wiederherstellung v.erblich ener Photographien. Man löst durch warmes Wasser den Karton ab und taucht die trockene Photographie in geschmolzenes Wachs. Durch Pressen mit einem warmen Eisen entfernt man das überschüssige Wachs. Man braucht das Bild dann nur noch mit etwas Baumwolle abzureiben, um alle Einzelheiten wieder hervortreten zu lassen. Fisch-Salat. Mehrere Stücke Aal in Gelee, gekochten Lachs, Zander (oder einen anderen beliebigen Fisch) und einen schönen Vollhering schneidet man in nette stucke, besprengt sie et was mit Estragonessig, ordnet sie hübsch auf einer Schussel, verziert sie mit Sardellen, Sardinen, Oliven, Ka pern und Krabben und legt um die Schüssel einen dicken Kranz von gelben und rothem Aspik. Man servirt außerdem noch Mayonnaise dazu. Ein vorzügliches, durststillendes Getränk ist für den Radfahrer nicht zu starker Kaffee künstliches oder besser natürliches Mlneralwasser mit Zusatz von Fruchtsaf ten besonders Himbeer- oder Citronen saft, oder zur Verdünnung leichten Mosel- oder Landweines verwendet, leistet nicht minder gute Dienste; wohlschmeckend und kräftigend namentlich nach anstrengender Tagesleistung ist Thee mit Zusatz von Rothwein , und Zucker, und so gibt's noch mancherlei gute Dinge, die der Radfahrer genießen darf; nur mit dem Alkohol muß er brechen, so lange er fährt. Altes Messing zu rein i g e n. Um altes Messing, besonders kleine Figuren, wie Griffe, Beschläge zu reinigen, daß sie wieder wie neu werden, ist folgendes Verfahren ZU empfehlen. Man bedient sich eines Theiles Salpetersäure und eines halben Theiles Schwefelsäure, welche man in ein irdenes oder gläsernes Geschirr gießt, so daß der Gegenstand ganz 'hineingetaucht werden kann. Nach kurzem Eintauchen nimmt man den Gegenstand heraus, schwenkt ihn gut und schnell in kaltem Wasser ab, trocknet ihn in Sägespänen gut ab und putzt denselben schließlich mit feingestoßenem Wiener Kalk ab. Haushaltungsessig. Viele Essige, namentlich minderwerthige Sorten, zeigen beim Aufbewahren in der Küche einen Bodensatz; man sagt: der Essiß wird kahnig. Derartiger Essig ist unbedingt hinwegzugießen und weder zu Salaten, noch zum Einmachen zu verwenden. Um das Kahnigwerden des Essigs zu verhindern, möge man den Speiseessig in dünnwandige Glasflaschen füllen und letztere in einem mit Wasser angefüllten Kessel, unter dem man dann Feuer anzündet, bringen. Ht der Essig 30 bis 33 Minuten in den Flaschen gekocht, so läßt man ihn kalt werden und füllt ihn dann auf kleinere Glasflaschen über, die znan sehr fest verkorkt. Ein derartig behandelter Essig hält sich mehrere Jahre hindurch unverändert. An Stelle des im Handel vorkommenden Essigs, sei es Branntwein-, Wein-, Bier-, Malzessig u. s. w. empfiehlt Äan vielfach die im Handel vorkommende Essigessenz," aus welcher man durch Hinzugießen von mehr oder weniger Wasser einen schwächeren oder stärkeren, sehr reinen Speiseessig erhaltcn kann, der nie kahnig wird. Bratwurst in Bier mit Kartoffelbrei. Die Bratwurst wird zuerst gebrüht, dan abgetrocknet und mit etwas Fett in einem flachen Tiegel leicht angebraten, doch ist dabei wohl darauf zu achten, daß die Wurst nicht platzt, was oft geschieht, wenn man sie zu viel mit einer Gabel sticht. Langsam wird dann auch, hier das Bier zugesetzt, nebst reichlichen Zwiebelscheiben, etwas Citronenschale, einigen Pfeffer- und Gewürzkörnern, ein Lorbeerblatt und etwas Salz. Ist . die Wurst gar, was in nicht allzulanger Zeit geschehen sein wird, so fischt man mit dem Schaumlöffel die Citronenschale, die Körner und das Lorbeerblatt heraus und zieht die Sauce mit Mehl ab, das in Wasser recht klar gequirlt war und durch ein Sieb daran gegeben wird. Hat die Sace dann noch tüchtig ausgekocht, so chmckt man sie auf Salz und Pfeffer ab, heöt dann die Wurst vorsichtig aus, legt sie in schöner Rundung auf eme runde Schüssel, breitet die Zwieoelstücke ringsum darüber und gibt eine Kleinigkeit Sauce dazu. Selbst dies einfache Gericht ist bei sorgfältiger Herstellung ganz köstlich im Geschmack und dabei gar nicht theuer.
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f i m u ihihiiiihii.. ii i.n. i . , : 't;-rv.i;v- ifVV.r tiv-i-'; . . -.-'.:" ';- - ' f 'fö':''irVM4&f-: ' : "-'i:::':'i.MCc ' ;-i ;--..v-.w?- W.v ? .- -"- -'.?,''. .f - .- ' .-1 j . t s --TJ - v 1 v ViV ." ' 'jo'" - ' ,.a--C ?!:krp xn Kr'ir v-ia : . v.vV 1 4 -f'- - ' - ' ' ? ."'-.'v V- ' ip'ir- M-f' -5 ' i ;V . V ' Mi Un S -j A-fte ,5;": 1i ' - iJ.;H Ii -tzr i ,c . ' i . . ' V'.'W . i, A V ? '- i -'.- 5 f 71 ' - i i'V I i ' j - . 5 ' f. ' r ."i i i.t'--r.v : H.-Ui,-"SLL?-,V -H '; i v,.?" r ?. . - ---;.-.-"
Ecke Noble und St. Clair 'tr. Ich erlaube mn meinen Freunden und etunnte n,u,eige,. daß ich uuter dem Namen "Td,e Victor' an oökngenanntem Platze eine in jeder Veziehuui erste Klaffe Wirthschaft eröffnet habe, S wird mein Bestreben sei, ein in teder iZiehnnK .espektable! Hau zu führen und an meine SeschastI srennde. bei coulanter Bedienung, die besten Quali taten an tmportirten und einheimischen Weine. Liquören. Cigarren. Bier, etc. i verabreichen. wird mir zur Ehre gereichen. Sie in meinen: jetzig' vokal begrüben i können. Achtungsvoll HENRY VICTOR. ig 4 Route ...Ercursionen... Sonntag, 19. Inli. 81.25 Cincinnati u. zurück Spezialzüge die in keiner Richtung anhalten, verlassen den Indianapolis Union Bahnbos um 7.00 Uhr Morgens ; Rückfahrt vom Ein cinnati Central Union Bahnhof 7 Uhr Abds. Terre Haute $1.00 Qreencastle 75c Rundfahrt, Abfahrt von hier 7 Uhr Morqens ; Rück fahrt von Terre Haute 7 Uhr Abends. H. M. Bronson, A. G. P. A. Wir offeriren BondS Jadianavoli Schule, 3V5 Staat Massachusetts.......... yt Jndianapoli Stragenbahn...... 4 Indianapolis Straßenbahn 5 Neue Telephon (erste) s Aktien. JndianavoliS Lirakenbabn. JndianovoliS Traction und Terminal. romn'Ketcham Eisenwerke. Jndiana Hotel, bevorzugt. Gürtelbahn, gewöhnliche. AKKICK & CO., 'm"lu,u. jos. ...Painter... Spezielle Aufmerksamkeit wird (Zraining, Ealcimining, Tinting und Glaser Arbeit ge schenkt werden, No. 11 Hudson Str. Offtce Telephon sNeuj 7ö1. Wohnung Telephon tltn 504 Dentsche Buchhandlung. arl Pinadank. .t Virginia Ave.. 54. (Vembroke Vrcade.) LAKE ERIE & WESTERN R. g. .. ..Fahrzeit der Züge.. . Abfahrt Ankunft loledo. Chicago und Michigan Exvreß. 7.U tio.M roledo. Detroit und Chicago Lim 12.20 3.15 Vichigan Situ, Muncie u.LasavetteEpli- 7.25 fl0.25 täglich t ausgenommen EonngS. Reichen Kin-dersegens erfreut sich ein Ehepcr in Creston. Ja. Es sind 22 Kinder vorhanden, die alle noch leben und von denen das älteste 25 Jahre alt ist. Hornfpanewaiier rn cm vorzügliches Düngmittel; ein jeder Gärtner und Gartenfreund sollte sich ein altes Faß oder einen Kübel zur Erlangung von Hornspänewasser ansetzen, um hungrigen Pflanzen damit aufzuhelfen und auch, um gut kultivirte Gewächse noch kräftiger und schöner zu bringen. Sowohl dem Gemüse als auch Garten- und Topfblumen leistet solch' Dungwasser gute Dienste, dazu ist es auch nicht zu scharf und unappetitlich als Jauche und kann fast beinahe bei allen Gewächsen angewandt werden In ein Faß von etwa 25 Gallonen Inhalt thut man nach Belieben mehrere Pfund Hornspäne, schüttet eine Gießkanne voll heißes Wasser darüber und läßt dieses eine, Woche darauf stehen; alsdann schüttet man das Faß ganz voll Wasser und gießt nun mit solchem. Das genommene Wasser wird durch Nachgießen anderen Wassers ersetzt. Nach einigen Wochen sind noch etwas frische Hornspäne zuzusetzen. Wenn ieaen blutiae Milch a e b e n . so hat dies seinen Grund entweder in inneren Verletzungen. im gewaltsamen Melken oder auch in dem hastigen Saugen der Lämmer. Auch der Genuß gewisser Pflanzen, wie z. V. der Ranunkeln und des WasserPfeffers, kann Veranlassung zu diesem Uebel geben, welches nicht selteu auch mit Blutharnen verbunden ist. Das Blut bildet entweder Streifen in der Milch oder es setzt sich geronnen auf den Boden des Gefäßes. 5tft Blut überfüllung und Entzündung des Euters die Uyache, p gebe man schleimige Mkochungen mit Glaubersalz und Salpeter, wasche das Euter ab und reibe es mit warmer Butter, Glycerin oder Oel ein. Bei fehlerhaftem Futter ist ein Wechsel desselben das einzige Heilmittel.
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