Indiana Tribüne, Volume 26, Number 278, Indianapolis, Marion County, 16 July 1903 — Page 3

Jndiana Tribune, IG Juli 1903.

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Nochmaliges

Aufflackern der hinschwindenden Kräfte des Papstes. Niemand auf;er dem VeichtVater zu dem Patienten gelassen. Tcs Pontifex AuNehen durch die Wirkung des Leidens. Nector O'Connell von Nampolla empfangen. Japan nicht länger der Todfeind von Nuhland. Handelsvertrag zwischen England und Pcrsien. Neue TlinamitAnschlZge in Agram entdeckt. Italien. Vom Sterbelager. London, 16. Juli. Eine in Rom um 6 Uhr 50 Min. Morgens aufgegebene Tepesche bemerkt, daß der Papst eine ruhelose Nacht verbrachte und daß sich sein Zustand bedeutend verschlimmert hat. Rom. 16. Juli, 3 Uhr 5 MorgenZ. Zu Beginn des zweiten Theils der Nacht war der Papst etwas unruhig und Dr. Lapponi suchte dem Patienten durch Reizmittel und Nahrung zu helfen. Paris, 16. Juli. Nachdem RomCorrespondenten des Figaro" geht Cardinal Gibbons nicht direkt nach Rom, da es das Herkommen verbietet, daß Cardinöle, die zu einem Conclavc kommen, die Stadt vor dem Tode des Papstes betreten. Der Cardinal erwartet nach der Landung in Havre in Paris die weiteren Nachrichten aus Rom. Aerzte fast erschöpft. Rom, 16. Juli. Die Aerzte sind durch ihren unaufhörlichen Dienst der Erschöpfung nahe. Lapponi vor nehmlich hält sich Tag und Nacht im Krankenzimmer auf. Vor Mitternacht kam seine Frau nach dem Vatikan, um ihn zu sehen. Sie sprach mehrere Minuten in einem Gange mit ihm in der Nähe des Krankenzimmers. Die Gesammtzahl der im Vatikan eingegangenen Depeschen erreichte heute die Zahl 26.000, darunter lange Cabel-Votschaften, welche den halben Erdkreis umquerten. Man schätzt die Gesammtkosten dieser Telegramme aus 536,000. Bei den Antworten helfen den Beamten zahlreiche Priester und Seminaristen. Nochmaliges Aufflackern. Rom, 15. Juli (3 Uhr Abends). Der Papst hat abermals etwas Nah rung zu sich genommen. Er bemerkte zu Mgr. Angeli, einem seiner Sekretäre, er fühle Druck auf der Brust, hoffe aber, derselbe werde in einigen Tagen vorübergehen. Die Aerzte kamen um 5 Uhr 40 Minuten Abends, früher als gewöhnlich, in's Krankenzimmer, um eine eilige hende Untersuchung des Patienten vorzunehmen. Während seines Deliriums svrach der Papst besonders von Pilgerzügen und citirte unzusammenhängende lateinische Verse. Er schien häusig Schrecken zu empfinden und rief nach Dr. Lappni, seinem Diener Centra und seinem Sekretär Angel!. Um 4 Uhr Morgens wich das Deli rium völlig und der Papst lebte wieder auf. Da er den ganzen Tag nichts gegeffen, so gab man ihm vier Löffel Fleischbrübe. Rom, 15. Juli, Mitternacht. Seit dem letzten ärztlichen Bulletin trat, wie angekündigt wird, keine Veränderung im Befinden des Papstes ein. Im Vatikan ist alles ruhig. Rom, 16. Juli, 1 Uhr 10 Mor. gens. Während der letzten Stunde schlief der Papst, aber sein laf ist zu tief, um natürlich zu sein. Einer der Aerzte des Pontifex gab dem Correspondenten der Assoc. Presse eine Beschreibung vom jetzigen Auöse hen des Papstes. Jenes Lächeln, welcheS das Antlitz des Pontifex selbst im höchsten Alter noch erhellte, ist verschwunden, wahrscheinlich für immer. Die Haut ist dicht zusammengezogen und die einst strahlenden Augen starren trübe aus den tief liegenden Höhlen hervor. Die auffallendste Verwüstung, welche die gegenwärtige Krankheit angerichtet hat, besteht in dem Einfallen des Unterkiefers, wodurch die Züge deS

Papstes bereits den Eintritt der Todesstarre machen. Die Umgebung des Vatikan war beute ruhig und die unmittelbare Nähe des Krankenzimmers zeigte nichts von der Erregung und dem Lärm, die gestern bemerkbar waren. Im Gegensatz zu den vorhergehenden Tagen hielt man den Papst fast ganz allein, indem außer den Aerzten Niemand als der Beichtvater Pifferi Zutritt erhielt. Während des Tags nahm der Papst einige wenige Nahrung. Am Vormittage war er ruhelos und klagte über die Unmöglichkeit, eine bequeme Lage im Bette zu bekommen. Der Nach mittag brachte etwas Schlaf. Die Aerzte versammelten sich dann schon 2 Stunden vor der üblichen Zeit, um jede Einzelheit der Lage berathen zu können. Der maßvolle Ton des folgenden Bulletins gab die Zusicherung, daß der Zustand des Patienten unverändert war und. die Aeußerung, daß der Kräfteverfall keine Fortschritte gemacht, gewährte einen kleinen Lichtblick. Das der Papst die Hoffnung nicht völlig aufgegeben, erhellt aus der Bemerkung, er hoffe, der Druck auf seiner Brust werde in ein paar Tagen vorübergehen. Im Laufe des Tag?s trank der Papst einige Tropfen Waffers von den Lourder Heilquellen, von dem im Vatikan mehrere Flaschen eingingen. Eine hiesige Zeitung behauptet, von dem Augenblick an, wo der Papst das Wasser getrunken, habe sich eine Besserung bemerkt gemacht. O'Connell bei Rampolla. Rom, 15. Juli. Mgr. O'Connell, Rector der Katholischen Universität in Washington, wurde von Cardinal Rampolla in Privat-Audienz empfangen. Der Cardinal zeigte ein großes Interesse für 'die Universität und ihre Zukunft. Mgr. O'Connell sagte, er glaube im Namen des amerikonischen Volkes versichern zu können, daß Alle die Erhaltung des Lebens des Papstes erhoffen. Mazzoni über die Krankhe it. Rom, 15. Juli. Dr. Mazzoni gab heute Abend eine schriftliche Ant wort auf die Frage: Kann der Papst genesen?"

Er sagt darin, daß jetzt die Krank heit die Gefährlichkeit ihrer acuten Pe riode verloren habe und man jetzt von dem Eintreten einer Periode der mög lichen Rettung sprechen könnte, falls es sich um einen kräftigen und jüngeren Mann handle. Im Falle eines 94 jährigen sei eine solche Hoffnung un möglich; es fehlt die zur Genesung un erläßliche physische Krast. Des Papstes Organismus ist voll kommen, aber die Kräfte versagen jetzt zur Erfüllung der für das Leben wesentlichen Funktionen. Leo der Dreizehnte ist jetzt in jene Categorie außergewöhnlichen Alters eingetreten, wo das Leben unabhängig von jeder pathologischen Ursache entschwindet. Der einzige Dienst, den Wissenschaft und Liebe in dem Kampf zu leisten vermögen, besteht darin, die theuere Existenz so lange als möglich noch zu erhalten. Rußland. Ausgleich mit Japan. Paris, 15. Juli. Depeschen, die im auswärtigen Amte aus Petersburg und Tokio einlaufen, melden, daß die Beziehungen zwischen Rußland und Japan sich in den letzten 14 Tagen bedeutend gebessert haben und man glaubt, daß die beiden Regierungen bald zu einem vollständigen Cinverneh' men gelangen werden. OesterreichNngarn. Dynamitarden in Thätigkeit. Wien, 15. Juli. In Agram wurde ein weiteres Dynamit-Verbrechen versucht, indem man eine Bombe vor dem Hause eines Künstlers Namens Vukövac fand. In dem Hause wohnte früher ein hoher ungarischer Beamter. Die Bewohner sind durch diese Ercianisse in großen Schrecken versetzt. Peinlicher Scand a I. Wien, 15. Juli. Freiherr Franz Joseph v. Lerchcnfeld wurde heute wegen Betrugs verhaftet. Der Vorfall hat in der Gesellschaft peinliches Aufsehen erregt, da der Kaiser ein Tauspathe Lerchenfeld's ist und schon häusig feine Schulden bezahlt hat. Lerchenfeld, ein flotter HusarenOffizier, steht auch in Verbindung mit dem bairischen Königshause.

China. Die Berathullgen von Port Arthur. Port Arthur, Mansckurei. 15. Juli. Die Konferenz der hohen russischen Beamten ist zu Ende und die meisten der Anwesenden sind wieder abgereist. Die Berathungen wiesen als Grundton das stolze Gefühl über Rußland's steigende Macht in der Manschurei auf. Die Möglichkeit, rückwärts zu gehen, wird wie ein Vorschlag von Fremden weit abgewiesen. Es wurde zugegeben, daß die KriegsMöglichkeit zur Besprechung stand, dagegen in Abrede gestellt, daß sie den eigentlichen Gegenstand der Confcrenz gebildet habe. Die Erhöhung der kriegerischen Vorbereitungen seit Ankunft dZs russischen Kriegsministers Kuroptkin und die Absicht, mehr Truppen nach der Manschüre! zu bringen, geht übrigens aus vielen Anzeichen deutlich hervor. Contraktoren in Port Arthur erhielten letzte Woche Aufträge zu sofortiger Lieferung von Bau-Material nach Harbin für

Baracken, um 20,000 Mann unter bringen zu können. Die Beamten setzten auseinander. daß Rußland'S Widerstand gegen die Oeffnung der Manschurei-Städte für Ausländer nicht aus Abneigung gegen die Fremden herrühre, deren Handel man wünsche und die in angemesseuer Zeit nach dem Lande eingeladen wür den. Rußland wolle aber nicht die Be glaubigung von Consuln bei der chine sischen Regierung in Städten, dir that sächlich unter russischer Herrschaft stehen. Dadurch würden Unterthanen der also vertretenen Länder das Recht der Extra-Territorialität erhalten, was wie im Falle von New Chwang, zu großen Reibungen sühren müßte. Teutschland. Kein großes Interesse. Berlin, 10. Juli. Die international amer. Geld - Commission traf gestern aus dem Haag ein und wurde heute vom Unterstaatssekretär des Aus wärtigen Muehlberg empfangen. Die deutsche Presse zeigte bisher sehr geringes Interesse für die Commission und alle Auslassungen lassen erkennen, daß sie die amer. Vorschläge für un praktisch hält. Die Mitglieder der mexik. Commission kamen gleichfalls heute an. Zu Conferenzen mit den Mexikanern ist eine Commission von 6 Mitgliedern ernannt, an deren Spitze der Reichsbank - Präsident Dr. Koch steht. NeuerTitelfürLuise. Dresden, 15. Juli. Gemäß der Bitte der früheren Kronprinzessin Luise von Sachsen hat König Georg ihr den Titel einer Gräfin Montignoso ver liehen. Amerikaner ausgezeichnet. Berlin, 15. Juli. Der Kaiser verlieh dem amerikanischen Maler John S. Sargent die große goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft anläßlich der Berliner Kunstausstellung. Die kleine Medaille erhielt der amerikanische Künstler Edwin A. Abbey. Grokbritannien. Der persische Handels Vertrag. London, 15. Juli. Der Vertrag zwischen Großbritannien und Persien. auf den Marquis L ansdowne am 7. Mai im Oberhause bei Verkünd!gung der britischen Monroe-Lehre" anspielte, bildet den Inhalt eines heute ausgegebenen Blaubuches. Der Vertrag gewährt jedem der beiden Länder die Behandlung als meistbegünstigte Nation und schasst die persischen fünfprocentigen Ausfuhrzölle bei fast sämmtlichen Waaren ad. Jede Zollermäßigung, die Waaren aus Rußland gewährt wird, muß auch britischen zugestanden werden. W a s h i n g t o n-D e n k m a l. London, 15. Juli. Der Pik-grims-Club hat heute ein Comite ernannt, um den jüngsten Plan, George Washington in London ein Denkmal zu errichten, zur Ausführung zu brin gen. Es wurde beschlossen, nur von britischen Unterthanen Beiträge anzu nehmen. Dekan Sinclair theilte mit, er sei bevollmächtig!, einen Platz für das Denk mal in der St. Pauls Cathedrale anzubieten. Die Büsten von Emerson und Marlineau wurden heute vom Botscbafter Chote und Th. N. Ward ein-geweiht.

Bourke Cockran. London, 15. Juli. Auf einem Diner, das der National'Liberale Club heute Abend Bourke Cockran zu Ehren gab, griff dieser in seiner Rede Colo-nial-Sekretär Chamberlain's Zollvorschlüge an. Zahlreiche Mitglieder des Clubs protestirten gegen Cockran's Einladung, wegen dessen anti-britischer und burenfreundlicher Reden. Venezuela. Von der Revolution. Soledad, 15. Juli. Gestern trafen die übrigen Regierungsschiffe vor Ciudad Bolivar, ein. Die von den Revolutionären im Orinoco gelegten Torpedos explodirten bei der Vorbeifahrt der Flotte nicht. Ciudad Bolivar sieht sonderbar aus. Auf allen Regierung? - Gebäuden ist die weiße Fahne, das Abzeichen der Revolution, gehißt; von Privathäusern wehen über 200 amerik., deutsche und britische Fahnen. . Nördlich von Ciudad Bolivar hörte man Schießen; ebenso südlich starkes Artillerie- und Gewehrseuer.

Gefettete H o l z s p ä n e wurden in Deutschland noch um's Jahr 1300 von ärmeren Klanen als Kerzen gebraucht. Auch die Kerzen der Römer bestanden aus Schnur, welche mit Wachs oder Pech getränkt war. Die ersten Münzen aus Edelmetallen, d. h. reinem Gold und Silber als Werthmittel hat der bekannte Krösus. Könia von Lvdien, einqeführt. Auf den Münzen des Krösus erkennt man einen Stier, der mit einem Löwen kämpft. Nur ganz wenige (fünf, bis sechs) von diesen m rk " rrc o ,l vlomunzen iino uns erbauen geoueben. Einige befinden sich in den Museen zu London und Pans. Der gesunde Mensch macht im Allgemeinen ebenso viele Schritte wie er Herzschläge hat, darum sieht man jüngere Leute meist schneller gehen als ältere. Die beste menschliche Gang-Gesazwindtgkeit ist die, bei der man 75 Schritte in der Minute macht Unter Befolgung dieser Regel soll der Mensch die größte Krafileistuna ent wickeln können; jede schnellere Gangart wäre mit einer Kraftvcrschwendung verbunden. Die Zahncaries ist keinesweas eine der Civilisation eiaentbümliche Krankheit, sondern findet sich bei allen Stammen und zu allen Zeiten; eine alleinige Ausnahme machen nur die reinen 7?leischesser wie die Grönländer. Es kann nicht bezweifelt werden, daß die Zahnfaule mit der Kultur zunimmt. Die Hauptschuld hat die Säuregährung; wer Fleisch, rhe Psianzentile, wurzeln u. s. ro. zu sei. ner Nahruna erkieset, wird wema oder gar nicht a.l schlechten Zähnen zu leiden haden. Todbringendes Gas im Brunnen. Auf dem erst kürzlich von einem Bürger in New Salem, N. gemietheten Schulland ereignete sich ein recht trauriger Ünglücksfall. Lawrence Wells und Geo. Eakman arbeiteten dort an einem Brunnen, welchen s:e bereits 40 Fuß tief gegraben hatten. Wells hatte schon Gasacruch im Brunnen am Tage vorher verspürt, doch gab er am anderen Tage jedes Bedenken auf eine drohende Gefahr auf. da er dachte, daß das Gas bereits ausaeströmt sei und ließ sich in der oben angegebenen Zelt rn den Brunnen hinab. Als er etwa 20 Fuß unten war, gab er das Signal zum Hinaufziehen, was auch prompt geschah; als er etwa zehn Fuß von der Oberfläche entfernt war, stürzte er aus dem Eimer in die Tiefe von 30 Fuß. Das faule ausströmende )as yatte ryn oestnnungslos gemacht und ,n diesem Zustande hat er wahr scheinlich das Gleichgewicht verloren. Neger-Auswanderung geplant. Die Colored National (5m?gration and Commerclal Anocm tion" in Montgomery, Ala.. hat jüngst eine Resolution angenommen, welche sich dafür ausspricht, daß im Jahre 1904 Dampfer gechartert werden sollen, welche Neger nach Liberia in Westafrika befördern sollen, um dort Kolonien anzulegen. Eine Petition an den Präsidenten und den Kongreß der Ver. Staaten wurde angenommen, in welcher die Uebelstände aufgezählt werden, unter welchen die Neger zu leiden haben, und um Bewilligung von 100.000,000 zur Beförderung von Negern nach Liberia gebeten wird. Bemerkt wird übrigens in der Petition, daß man keine Deportation in Masse oder eine Zwangsauswanderung wünsche. Dynamit im Tabak. In Fergus Falls. Minn., hatte unlängst ein junger Mann Namens Heury Haarstick mittelst Dynamit Welsen aesprengt, und zwei oper drei Patronen, welche er übrig behalten, m die Tasche gesteckt. Am Sonntag darauf wollte er eine Pfeife anstecken und holte fick, den Tabak aus seiner Tasche. Nun waren höchstwahrscheinlich die Dyna mit-Patronen zwischen den Tabak gekommen, und gerieth eine derselben in die Pfeife. Haarstick saß mit seinen zwei Brüdern in seinem Zimmer und rauchte aanz gemüthlich, als auf ein mal eine furchtbare Explosion erfolgte. Xtz junge Mann wurde schwer verwunde! und wird höchstwahrscheinlich eines seiner Augen verlieren.

The Victor.

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