Indiana Tribüne, Volume 26, Number 277, Indianapolis, Marion County, 15 July 1903 — Page 7

I

(: Jndiana Tribüne, 13. Juli 1903

Line vom örett'l.

Roman von Heinrich Lee. iFortsetzung und Schluß.) Sie sind es gewesen, der mir diesen Tetrug gespielt hat, der mir in Java damals diesen Brief aus Deutschland hat zugehen lassen, jene HeirathZanzeige?" cv ' ,;a. Ich habe es geahnt. Langhuyscn, warum haben Sie mir das angethan?" Weil ich Ihrem Vater eine ruhige Sterbestunde habe schaffen wollen, weil es die Existenz der Firma galt." Was heißt das?" Härmen Langhuysen erzählte. Schlicht, ohne mit der Wimper zu zucken mit der Ruhe, mit welcher ein rechterMann von einer erfüllten Pflicht erzählt. Damals, als Dolf feinem Vater von dem deutschen Mädchen und seinen Heirathsplänen berichtete, fiel dem alten Herrn eine schwere Sorge auf's Herz, die ihn nicht hätte in Frieden scheiden lassen. Die Firma befand sich in einer financiellen Krisis, und nun wollte Dolf auch noch ein mittelloses Mädchen heirathen. Dieses Letztere mußte also um jeden Preis verhindert werden. Aber wie? Dolf von seinem Vorhaben abzubringen, selbst sich von ihm ein dahin gehendes Versprechen geben zu lassen der alte Herr sah ein, wie er seinen Jungen kannte, daß dies zu nichts führen konnte. Und selbst wenn Dolf ihm ein solches Versprechen gab wer bürgte ihm, nachdem er die Augen geschlossen hatte, auch dafür, daß Dolf es halten würde? Nein, ein anderer mußte ihm dabei helfen, den Sohn von dieser Heirath abzubringen, koste es, was es wolle und wer konnte dieser andere sonst fein als Langhuysen? Das war der Grund der langen Unterredung gewcsen, die der Vater damals mit seinem erprobten Diener, Vertrauten und Freunde hatte. Machen Sie es möglich, setzen Sie es durH Langhuysen, wie Sie es können. Greifen Sie zu jedem Mittel, wenn es nur seinen Zweck erfüllt. Die Verantwortung dafür auf mein Haupt. Noch im Grab will ich sie tragen. Nur versprechen Sie mir, Langhuysen, daß Sie es durchsetzen werden." Und Langhuysen versprach es seinem alten Herrn in die fieberglühende, abgezehrte Hand. Härmen Langhllysen hatte mit der gefälschten Anzeige den einzigen Weg beschritten, der ihm die Erfüllung seines Versprechens ermöglichte. Er brauchte, nachdem er den Namen des betreffen" den Mädchens erfahren, nur noch einen Helfershelfer zu seiner Tauschung, der sich leicht beschaffen ließ, und nur noch dafür zu sorgen, daß die von dem Paar gewechselten Briefe zweckentsprechend aufgehalten wurden. Mochte es ein Verbrechen sein, was er beging, es galt die Firma es galt seinem todten Herrn as gegebene Versprechen zu halten. Und nicht er, Harmen Langhuysen, trug die Verantwortung dafür, sondern der, der im fernen Süden unter dem von den blauen Vlütben umsponnenen Hügel lag, 'an den Dolf nur mit Liebe, mit kindliche? Verehrung denken durfte. Denn sein Glück war des Todten letzter Gedanke gewesen, und dieser hatte es in die Hände dessen befohlen, zu dem er nun selbe? einging auf daß es damit, wenn jenes Hinderniß sich beseitigen lassen sollte, nicht zu svät sein würde. Und ich wünsche Ihnen, Herr Dolf," so schloß Härmen Langhuysen seine Rede daß es nicht zu spät damit ist. Denn erst jetzt darf ich Ihnen mit ruhigem Gewissen sagen, daß die Krisis ganz vorüber ist. Der neue Strauch hat eingeschlagen, er wird nicht mehr verderben" ... Noch an demselben Tage kehrte Dolf, mit Härmen Langhuysen versöhnt, nach Paris zurück. In den Pariser Zeitungen aber stand zu lesen, daß imEasino de Venife eine Aenderung res eperlolres iau gefunden hätte. Rifch-Rifch war am ferneren Auftreten verhindert. Seit dem Abend neulich, an dem sie in Verbindung mit jenem bereits eingehend durch die Blätter geschilderten Vorfall auf der Bühne einen Nervenchoc erlitten hatte, war sie erkrankt. Wenigstens hieß es so. Und dennoch behaupteten einige Leute, sie wohl und munier und förmlich freudestrahlend vor Glückseligkeit in einem Wagen gesehen zu haben in Begleitung ihres bekannten, würdigen Herrn Onkels und eines hübschen, jungen Mannes, der nicht minder glücklich aussah und welche? derselbe junge Mann zu sein schien, der an dem besagten Abend die ebenso romantische wie verhängnißvolle Rolle gespielt hatte. Wir brauchen das Glück der beiden jungen und seligen Menschenkinder, nachdem sie sich nun wiedergefunden und sich alle Mißverständnisse zwischen ihnen aufgeklärt hatten,' nicht weiter zu schudern. Nur cm einziges Hemmniß drohte ihnen noch, das in Trudens contractlichen Verpflichtungen bestand und in der Stellung, die Onkel Malthus dazu einnahm. So befriedigt er eigentlich davon sein mußte, daß ein so vortrefflicher und dabei wohlhabender junger Mann wie Dolf sich um Trudens Hand bewarb, so mußte er doch auch daran denken, was seine Nichte dafür aufzugeben hatte eln Leben des Ruhms! Ganz abgesehen von s einer eigenen Person. Mit diesem

ngeneymen Reiseleben war es dann für ihn aus, er verlor seine Wichtigkeit und sank wieder in die obscuren alten Verhältnisse zurück. Gewiß, wenn es nach seinen eigenen Wünschen gegangen wäre Trude hättte diesem jungen Manne einen unverblümten Korb geeben. Aber von t&r war in dieser inncyr nichts zu erwarten. 2Xirn jen: erst ging ihm über ihr ganzes Wesen, das manchmal etwas so Räthselhaftes für ihn gehabt hatte, ein Licht auf. Was ihr immer und beständig im Kopfe gesteckt batte, so daß ihr alles Uebrige. selbst ihre Künstlerschaft und ihre über Nacht gekommene Berühmtheit ganz gleichgiltig dabei blieb das war also nur dieser junge Mann

gewesen. Dolf hatte das Verlangen gestellt, daß Trude die Bühne nicht mehr betreten durfte, und hier war eben der Punkt, an dem sich vielleicht noch zu einem letzten Widerstande einsetzen ließ, der Contract! Aber der kümmerte Dolf wenig. ES würde dann eben die Eonventionalstrafe gezahlt werden, und zwar von ihm selbst; denn darauf hatte er jetzt als Trudens Verlobter ein Recht. Karoly in Berlin war gerade aus Reifen. Bis die Angelegenheit mit ihm geregelt wurde, so lange wollte man nachdem nach Berlin an eine gewisse Frau Sanitätsrath Denhardt ein langer Brief abgegangen war noch in dem schönen Paris bleiben. Auch Tilly verlangte dies energisch. Aus den Zeitungen hatte sie von dem Vorfall Kenntniß erhalten, und gleich am übernächsten Vormittag traf sie aus St. Cloud ein. Trude, Du auch!" rief sie, als sie von Trudes Liebesgeschichte hörte, und zog die Schwester stürmisch in ihre Arme. Erst verstand sie niemand Trude am wenigsten. Wohl aber ging ihnen diesVerständniß einige Tage später auf, als sie durch Tilly zu der Frau Fürstin nach St. Cloud geladen wurden. Die Frau Fürstin, die sie alle, namentlich aber Trude, auf'L gütigste empfing, hatte dort noch zwei andere Herrschaften zu sich geladen. Es waren dies eine sehr liebenswürdige Dame, Frau von Valtamiers, und ein sehr hübscher, junger Mann, der Vicomte von Lusignan. Was insbesondere den letzteren betraf, so fiel es allen Anwesenden auf, wie er beim Anblick des Onkels und Trudens plötzlich stutzte. Aber in heiterer Weise klärte sich das bald auf; denn es stellte sich eben heraus, wie er erzählte, daß er Trude neulich schon auf der Bühne gesehen und von ihren nahen Beziehungen zu Tilly keine Ahnung gehabt hatte. Etwas unverständlich blieb an ihm nur, warum es nach dieser Ausklärung wie ein Schimmer der Erleichterung, wie das Aufathmen von irgend einer Gefahr über sein Gesicht buschte, doch war man miteinander in einer viel zu frohen Stimmung, als daß zemand sich darüber noch den Kopf zerbrochen hätte. Es folgte dann ein ausgezeichnetes Diner, und gegen Abend machte man einen Spaziergang durch den herrlichen Schloßpark, wobei sich die beiden jungen Paare in die Seitenwege verloren und Frau ton Valtamiers mit der Fürstin eine Unterredung hatte, deren Resultat war, daß der Rest der Probezeit den Beiden zur Feier des Tages in Gnaden erlassen werden sollte. So gab es, als der kleine Kreis sich am Abend wieder zusammenfand, nrch ein glückliches Brautpaar mehr, und diesmal war Onkel Malthus mit feinem neuen Verwandten höchlichst zufrieden. Einen Vicomte fo etwas ließ er sich als seinen Neffen gefallen. Was jenes letzte, der baldigen Vereinigung unseres Liebespaares noch entgegensiehende Hinderniß betraf, so erledigte sich dies leichter, als man hatte erwarten dürfen. Denn Karoly hatte auf seiner letzten Reise wieder einen neuen Stern entdeckt, der ihn für RischRisch hinreichend zu entschädigen versprach, und außerdem verdiente er bei dem Geschäft die schöne Eonventional strafe, die iDoif sur seine Braut oezahlte. Er wünschte dem glücklichen Paar alles Gute und sprach die Hoffnung auS, so ost es nach Berlin käme, es dann regelmäßig in seinen Dcrstellungen auf der bekannten Terrasse begrüßen zu dürfen. ' Von dem frohen und glü Glichen Wiedersehen, das Trude und bald darauf auch Tilly an der Seite ihrer Verlobten mit der Mutter und mit Schwester Adah begingen, brauchen wir nichts zu erwähnen. Aber noch zweier anderer Familienmitglieder müssen wir gedenken Max' und Tante Ludwigas. Seit jenem schrecklichen Entdeckung?abende im Winterpalast, der ihn, wie er ja glauben mußte, für immer von Eeciles Seite gerissen, hatte sich eine Umwandlung mit Max vollzogen. Indem er jetzt erst eigentlich erkannt, was er an dem liebenswürdic-en Mädchen verloren, sah er unaufhörlich ihs lichtes Bild vor sich, und wie ein Spiegel strahlte ihm daraus sein eigenes Selbst zurück. So kamen Stunden. Tage, wo er sich vor diesem Spiegel fragte, b er ein solches Mädchen auch verdient hätte. Nein! Denn er brauchte ja nur an sein bisheriges i Verhältniß zur Mutter und zu den Schwestern zu denken. War ihr Ver lust nicht nur eine gerechte Strafe für ihn? Und weder die Mutter noch Adah hätten errathen, warum er von nun an trotz des gehabten Unglücks kaum eine Woche vergehen ließ, ohne sie in ihrer nunmehrigen Einsamkeit zu

r?suchen. Etwas wie tiefe Reue über sein früheres selbstsüchtiges Wesen schien ihn jetzt zu erfassen. Die Mutter bemerkte das an ihm freilich nicht. Sie hatte ja nie etwas von seinen Fehlern gesehen. Und Adah? Auch sie war eine andere geworden. Stimmungen kamen über sie, so weich und sehnsüchtig, daß ihr sprödes, kaltes Vernünftigsein von einst davon zerschmolz wie Ei5 im Frühlinz. Und die 'Schuld daran hatte nur ein einfacher, ernster junger Mann, der zuweilen zu den beiden einsamen Frauen in' ftaus kam. um sich nach der I'rau Sanliaisraly Gesinden zu erkundigen, obwohl dasselbe jetzt so vortrefflich

war, daß jede Sorge darüber sich ziemlich erübrigte. Nein, Adah wäre in diefer neuen, wundersamen Stimmung einfach nicht fähig gewesen, noch einem Menschen zu grollen und ihrem Bruder Vergangenes noch nachzutragen. Vor wenigen Tagen war seine Beförderung zum Regierungsrath erfolgt und qlcichzeitia damit war der Brief des Onkels aus Paris eingetroffen. Trude hatte von ihrer Kunst Abschied genommen! Ja, war damit Nicht das, einzige Hinderniß, das zwischen ihn und das geliebte Mädchen getreten war, beseitigt? Freilich, rau Natalie hatte seinen Stolz verletzt, aber nein das sollte ihn nicht zurückhalten, es noch einmal um die Geliebte zu wagen. Wartete sie nicht auf ihn? Hätte sie in der Zwischenzeit sich sonst nicht schon längst mit einem anderen versprochen? Und freudestrahlend kam er 'eines Tages zur Mutter zu ihr zuerst: Eecile war seine Braut! Um von Tante Ludwiga zu sprechen, so blieb jener Abend natürlich das entsetzlichste Ereigniß ihres Lebens. Selbst aus ihren nächtlichen Träumen schreckte die Erinnerung daran sie noch manchmal auf, und auch daß Trude ' von diesem fürchterlichen Metier nun zurückgetreten war und eine so prächtige Partie machte, hätte sie kaum mit dem nun einmal Vorgegangenen versöhnt, wenn nicht diese Verlobung Tillys geWesen wäre. Ein Vicomte! Eine kundige Stiftsschwester sagte ihr, daß ein Vicomte eigentlich noch vornehmer war als ein Fürst, ja als ein Herzog. Fürsten und Herzöge waren noch unter dem französischen Kaiserreiche massenhaft neu ernannt worden, die VicomteZ aber stammten noch alle aus der Zeit der altfranzösischen Könige her. So war wenigstens ein Mitglied der Familie dem blauen Blut zurückgegeben worden. Tante Ludwiga hatte geschworen, dieses Berlin nicht mehr zu betreten. Aber und sie war sicher, daß der Himmel ihr diesen gebrochenen Schwur verzeihen würde der Verlockung, ihren neuenNeffen an ihr Herz zu ziehen, konnte sie nicht widerstehen. Ein paar Monate später die schlanken, gleichmäßigen Lindenbäume an der Singelgracht in Amsterdam färbten sich schon herbstlich zog in einem alten, hohen Hause, das dort stand, ein jung vermähltes Paar ein. Hanske hatte srohen Herzens zum Empfange desselben ihre kostbare Haube mit den Brüsseler Spitzen und der goldenen Stirnspange aufgesetzt und um die grüne Hausthür eine Guirlande aus bunten Astern geflochten. Das Paar kam aus dem Süden von der Hochzeitsreise. Im Speisezimmer hatte Hanske hübsch den Tisch gedeckt, und dort lagen auch einige inzwischen für das Paar angekommene Briefe: von Tilly und ihrem Manne, von Max und seiner jungen Frau und einer von der Mutter, an den auch Adah und Onkel Malthus einige Zeilen hinzugefügt hatten. Dieser Brief enthielt zwei Neuigkeiten die eine, daß der Onkel eine Lotterie-Eollecte erhalten habe, um die er sich beworben so habe denn auch ich, meine lieben Kinder, nunmehr in diesem Leben ein Ziel erreicht und was für ein Ziel!" setzte er in dieser Mittheilung hinzu. Forkuna wird forkan meine Verbündete sein. Hand in Hand mit ihr werde ich in ärmliche Hütten treten und dort Glück und Segen verbreiten. Ein Freudenbringer werde ich sein. Möget auch Ihr künftig nichts als Glück und Segen und Freude genießen!" Die zweite Neuigkeit kam von Adah! Auch ihre Zeilen strömten von Glück und Freude über. Sie hatte sich verlobt mlt Doctor Herlmg. Und Dolf führte seine geliebte, kleine, junge Frau an's Fenster, damit sie von hier aus ihre neue Heimath sähe. Unten in der schmalen, braunen Fluth, auf der beladene Kähne und gelbe Lindenblätter schwammen, spie!te sich die goldene Abendsonne. Ein NQnpfer Stundenschlag tönte herüber fcsnh die blaßblaue Luft, und gleich darauf klangen fern und nah von den Thürmen der Stadt die Glockenspiele, als läuteten sie die glückliche Zukunft des Paares ein, das hier am Fenster stand. Meine Risch-Risch! sagte Dolf la chelnd, und er legte voll unendlicher Liebe den Arm um die reizende Gestalt an seiner Seite. Risch-Risch" nannte er sie. Zum ersten Mal nannte er sie so. Sie schmiegte sich an ihn. Sag nicht Risch-Risch! Die war für die fremden Menschen. Ich will nichts sein als Deine Trude!" , . Ende. tff- Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho's Longsellow".

Etwas vom Uebersetzen.

Der Nürnberger Professor Chrisioph Wagenseil (geboren 1633), Verfasser des einst berühmten Buches Von der Meistersinger holdseligen Kunst," erzählt in seinen Lebenserinnerungen" das Folgende: Als ich erstes Mal die Ehre hatte, die wegen Tugend, hohen Verstandes, vieler Sprachen, Wissenschaft in der Welt so berühmte und auch dem Herkommen nach von einem fürnehmen Edlen Haus entsprossene Magdalena de Scuderi" (die populärste französische Schriftstellerin jener Zeit) in Paris zu besuchen, bezeugte sie. als sie vernahm, daß ihre Clelia" in die deutsche Sprache gebracht worden, darüber eine große Verwunderung, fragte aber, ob sie Hoffen dürfe, daß der Herr Uebersetzer es wohl getroffen. Einer meiner Romane, fagt sie, hat in Italien nicht ein sei ch:s Glück gehabt. Denn, anderer groben Fehler, so begangen, nicht zu gedenken, ich stelle darinnen für, wie ein alter assyrischer König in Belagerung der Stadt Babylon, so er mit 200,000 Mann umringet, um seine Soldaten muthig und herzhaft zu machen, selbigen verspricht, die Stadt nach der Ein nähme ihrem Raub und Plünderung zu übergeben. Nachdem aber solch Einnahme erfolgt, ändert er sich und verschont die Einwohner. Jedoch, damit die Soldaten, weilen er seine Zusage nicht gehalten, in keine Schwierigkeit und Aufstand gerathen, lässet er einem jeden qiiater rnontres", einen Monatsold dafür bezahlen. Mein Ueberfetzer wußte nicht, was das bedeutet und deshalb nicht faul und wissend, daß rnontre bei den Franzosen Uhr heißt, schreibt er, der assyrische König habe einem jeden Soldaten anstatt der Plünderung vier Uhren zu reichen empfohlen. Für 200,000 Soldatcn also 800,000 Uhren, wo es noch gar keine Uhren gab! Und was sollte ein Soldat mit vier Uhren machen!" Leider steht dieses köstliche Uebersehungspröbchen nicht allein und wer sich die Muße machen wollte, eine derartige Blumenlese zusammenzustellen, würde ein Buch zum Kranklachen" auf den Markt bringen. Die meisten Uebersetzer sind auch heute noch, wenn sie auf rnontres" stoßen, derhalben nicht faul!" Malice. Nun, wie findest Du die beiden Töchter des Hausherrn?" Die eine ist schrecklich einfach und die Andere einfach schrecklich." Nach fünfzehnjähriger Verlobung haben sich in Jersey City, N. I., Frl. Befsie K. Remington und William F. Krause von Saginalv City, Mich., endlich entschlossen, in den Stand der heiligen Ehe zu treten. Die Trauung wurde vollzogen und die ttU beseitigen Bekannten hoffen, daß sich die jungen Leute nicht vorschnell in's Ehejoch gestürzt haben. JnCarbondale, Jll., ist dieser Tage Edward Fitzgerald gestorben, einer der wenigen von General Custer's Kundschaftern, die aus dem blutigen Gemetzel am Little Big HornFlusse, wo die Sioux unter Sitting Bull im Jahre 1876 die unter Custer's Befehl befindlichen Bundestruppen umzingelten und niederschössen, mit dem Leben entkamen. Fitzgerald machte auch unter General Lawton die Campagne in den Philippinen mit und wurde schwer verwundet. - t a h l- und Slienwaaren zu putzen. Hierzu kann feinstes Schmirgelpapier verwendet werden. Oder Bimsstein wird abgeglüht, in Wasser abgelöscht, fein gepulvert und das so erhaltene Pulver mit Leinölfirniß gemischt. Diese Mischung wird auf festes Papier gestrichen und damit die betreffende Stelle des Metalls bearbeitet. Schon stark von Rost angegriffene Eisen- oder Stahlwaaren werden zuerst mit Salzsäure, welche mit einer gleichen Menge Wasser verdünnt ist, abgerieben, alsdann mit reinem Wasser abgewaschen, getrocknet, mit Oel bestrichen, hierauf einige Tage liegen gelassen und dann mit Putzvulve? oder feinem Schmirgelpapier weiter bebandelt. Das Verdien st, die Ei. fellande weit und breit bekannt gemacht zu haben, so daß zu ihnen heute ein Strom von Touristen zieht, zum Segen der armen Bevölkerung, gebührt dem im Jahre 1898 verstorbenen Gymnasialdirektor Dr. Dranke zu Trier. Um das Andenken dieses Mannes zu ehren, der kurzweg unter dem Namen Eifelvater" bekannt ist, wurde ihm auf den luftigen Höhen der Eifel ein Denkstein gesetzt. Hoch überDaun, dem Geburtsorte des Feldmarschalls Leopold von Daun, ragt der Mäuseberg empor. Um seinen Fuß gruppiren sich die düsteren Wasser der bis zu 300 Fuß tiefen Maare. Beim Aufstiege findet man an der Stelle, wo Moltke am 26. October 1847, wie er selbst schreibt, seinen ganz ergebensten Geburtstag" gefeiert hat, ein schlichtes Denkmal des großen Strategen. Am westlichen Abhänge des 1800 Fuß hohen Berges, inmitten der herben Schönheit der Landschaft erhebt sich ein aus Dauner Basaltlava ausgeführter 50 Fuß hoher Thurm mit Halle, über deren Eingang dem Vater der Eifel" eine .Widmungstafel und ein Broncerelief gesetzt ist. Die Einweihung des Denkmals fand unter Betheiligung zahlreicher von fern und nah herbeigeeilt Naturfreunde statt.

Negcntenmorde. .Daö grausame Blutbad im Kona? zu Belgrad, welchem König Alexander von Serbien und seine Gemahlin zum Ovfer fielen, läßt die Erinnerung aufleben an Attentate, die auf StaatsOberhäupter verübt wurden und todt

lich verliefen. Das erste Opfer dieser Art war im vorigen Jahrhundert der 3ar Paul I. von Rußland, der in der Nacht zum 23. März 1801 durch ein Verschwörerkonsortium, dessen Haupt Graf Peter von der Pahlen war, in oem ticyaiww'lchen Palais zu St. Petersburg mit seiner eiaenen Schärve erdrosselt wurde. Als zweites Opfer folgte der Sultan Seltm der Dritte, ihn ließ Mustavba der Vierte, nackdem er zur Regierung berufen worden war. in äst neymen und im Mai 1808 erdrosseln . Graf Kapodistrigs, Präsident des griechischen Staates, wurde nach knapp dreijähriger Präsidentschaft am 9. Oktober 1831 zu Nauplia berm Eintritt in die Kirche St.Sviridon von Konstantin und Georg Mouromichalis our vier Dolchstiche in Ire litut getödtet. Am 2. Januar 1887 wurvs lern Ermordeten in seiner Heimath norru ein Denkmal errichtet. Der Herzog Karl von Parma mußte im Juni 1854 unter dem Titln eines Mordgesellen sein Leben las.en. Der erste Fürst von Montenegro Danilo I. fiel nac etwa acktjäbriger Regierungsmi im Jahre 1860 der Blutrache zum Opfer. Weil der Fürst einen Bauern wegen Ausübung der Blutrache erschienen ließ, erschoß ihn der Sohn des Eerikbteten auf Anstiften der Mutter zu Cattaro. Der sechzehnte Präsident der Vereinigten Staaten von Nordamerika, Abraham Lincoln, wurde ein Opfer des Schauspielers Wilkes Vooth, der ihn am 14.' April 1863 während der Vorstellung in FordsThcater zu Washington von der Bühne aus erschoß. Drei Jahre später (1863) fiel der Fürst Michael Obrenovitsch von Serbien durch MörderHand im Wildparke Topschide? bei Belgrad. Im Jahre 1870 wurde der Präsident von Haiti, Salnaro, erschössen, nachdem er drei Jahre hindurch regiert hatte. Das Jahr 1873 brachte die Ermordung des Präsidenten von Ecuador, Dr. Garia Morcno. Der 32. Sultan der Osmanen, Abdul-Aziz-Chan, wurde am 30. Mai 1876 von dem durch ihn erzwungenen patriotischen Ministerium" des Mehemed Ruschdi und Hussein Awni genöthigt, zu Gunsten seines Neffen Mehemed Murad dem Throne zu entsagen. Am 4. Juni 1876 hieß es, er sei als Staatsgefangener eines natürlichen Todes gestorben. Ein im Juni 1881 gegen mehrere der höchsten Staatsbeamten eingeleiteter Prozeß ergab indessen, daß Abdul Aziz während der Nacht in seiner Kerkerzelle ermordet worden war. Garficld, der zwanzigste Präsident der Vereinigten Staaten, erhielt am 2. Juli 1881 in Washingsen von einem brodlosen Fanatiker, Namens Guiteau, einen Revolverschuß in die Brust, der zwar nicht sofett tödtlich war, den Präsidenten aber zu langsamem Siechthum verurtheilte, bis er am 18. September desselben Jahres von seinen qualvollen Leiden erlöst wurde. Zar Alexander II. von Nußland wurde am 13. März 1831 das Opfer eines Attentates, das gelegentlich der Rückkehr von einer Parade mittelst Werfens von Orsinibomben unter seinen Scblitten gegen ihn ausgeführt wurde. Am 7. Juli 1890 wurde der Präsident Merendez der Republik San Salvador ermordet, und am Abend des 24. Juni 1894 tödtete in Lyon der italienische Anarchist Cascrio . den französischen Präsidenten Carnot. Diesem folgte der Schah Nassir ed-din von Persien, welcher am 1. Mai 1896 beim Betreten der Moschee Schah Abd-ul-Asim bei Teheran von einem fanatischen Anhänger der Sekte der Bäbi erfchossen wurde, zum Lohn dafür, daß er diese Sekte mit großer Grausamkeit verfolgen ließ. Den Beschluß dieser Mordstatistik bildet die Ermordung des Präsidenten Blanco (Republik Venezuela), des Präsidenten Heureur der dominikanischen Republik, des Königs Humbert von Italien, und schließlich im September 1901 des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Nordamerika, McKinley. Zu erwähnen wäre schließlich noch die Ermordung der Kaiserin Elisabeth von Oesterreich, die am 10. September 1898 in Genf von dem Anarchisten Luccheni erstochen wurde. Nttsfisiiirnttg. Die russische Regierung läßt es sich besonders angelegen sein, in den Ostseeprovinzen griechisch-orthodoxe Schulcn einzurichten, weil dadurch der Belehrung der (lutherischen) Letten und Esten am ehesten und besten vorgearbcitet wird. Bei der gegenwärtig miß!:chen Lage der Landbevöllerung ist nur toenig Neigung vorbanden, eine Erhöhung der Schullasien zu tragen; ein Angebot der Regierung, auf eigene Kosten orthodoxe Schulen zu errichten, oder sie für lutherische Kinder freizugeben, wird daher meist angenommen. So wachst denn dieZahl der nicht rechtgläubigen Schüler verhaltnißmäßiq rasch. In Livland z. B. stehen 11.779 orthodoxen 2234 lutherische gegenüber, in Kurland den 1096 orthodoxen 2234 lutherische, 232 römisch-katholische, in Estland den 1316 orthodoxen 882 lutherische. s Der kranke Trinker. Klagt Ihr Mann über viel Durst?" Ach, nee. Herr Doktor darüber freut er sich!"

Feuer - Signale.

4 Pennsylv und Startet 5 English'i Opern-HauS S East und S!to Z)ork 7 Noble und Michigan S N. Jersey u. Mass Et 9 Pine und Notth " -!0 Market und Pine 11 Vermont nah East 12 9tg. 8 Spritzenhaus Maff. Ave nahe Noble lZ Deviware und Walnut U Jersey u Central A. 15 Mass. und Cornell Ave . Ash m,d II. Straße .7 Park Lve und 12 Str .3 Columbia undHillftd t9 Highland Ave u.P?att U Illinois und Ct. Joe Pennsylv. und Pratt 4 Meridian und 11. Str !5 No.5CprizenhauS l5. nahe Jllinolö 26 Senate Ave u. StCia 17 Illinois und Michigan 19 Pesylvania und 14. i9 Senate Ave. und 13. n No. 1 Spritzenhaus JndAvenahoMichigan 32 Meridian und Walnut H California u mont 35 Blake und New Aork Z Ind. Lv. u. Ct. Clair 37 City Hospital 58 Blake und NqN5 39 Michigan undeS tl No. 6 Spritzenhaus Washington nahe West 2 Escndorf u Wash. 43 Missouri u New Dort 45 Meridian u Wash 46 JllmoiS und Ohio 47 Capitol Av. u Wash 43 Kmgan'S PorkhauS 49 Straßenbahn StÄll W. Washington Str 51 No. 10 Spritzenhaus Illinois u Merrill 52 JllinoiS u Louisiana 52 West und South 54 West und McCarty 56 Senate Ave. u Henry 67 Meridian und Ray 6S No. 4 Spritzenhaus MadisonAv.uMor-.-iS S Madion Av.uDunlop 61 No 2 Haken LeiterhauS Couth nahe Telüvare 2 Penn. Merrill 63 Telaware u. McCarty 4 East und McSarty 65 New Jersey u. Merrill 67 Birg. Av. u Bradsha 55 East und Prospect 9 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Lir Ave. nh Huret? 72 East und Georgia 73 eda, und Elm 74 Davidson u Seorgia 75 English Av. u Pine 76 Shclöy und BateS 7? No. 3 Spritzenhaus Prospekt nahe Shelb 79 Fletcher Av. u Chelby 81 Market u. New Zersey 2 Telaware und Wash. 82 East u Washington U New York. Davidsor 85 Taubstummen Anstalt 86 Ver. Staaten Arsenal 87 Oriental und Wash. 89 Fcaucn-Reformat. 91 Ns. 13 Spritzenhaus Marvland nahe Mer. 2 Meridian u. Georaia. 53 Meridian und South 4 Pennsylv u. Louisiana 95 Sirgini Ave u. Alaö. 96 Hauptquartier. 97 S.and Hotel. 93 Capital Ave und Ohl 23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 16. 125 Central Ave und 15. 126 DandeS und 15. 127 Srookside und Jupiter 12S Central Ave und 1? 122 Telaware und 19. 121 Alabama und 11. 132 Bellefontaine undw. 124 College Ave und 29. 135 Delaware und 12. 136 Alabama und North 127 Newmann und 19. 123 College Ave und 14. 139 Cornell Ave und 13. 141 DandeS uxüt 12. 142 Highland Ave und lg. 143 Tecumsch und 10. 145 New Jersey and 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hikside Ave und 16. 143 College Ave und 22. 149 College Ave und 27. 152 Park Ave und S2. 15?. Eu. W Bahn x 22. 154 Ramsey Ave und 10. 156 Stoughton u Newmaa 157 AtlaS und Pike. 158 Bloyd und Pawvav. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood l2 Arten und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. eystone 167 Arsenal Ave und 23. IZ3 Bcllefontaine und 28. 169 Park Ave Kuh 10. 212 Capital Ave und 17. 213 Pennsylv. u. Michig 214 JllinolS und 2. 215 Senate Ave und 21. 216 Pennsvlvania und 22. 217 Meridian nd 16. 213 Capital Av und 6, 219 Broadway und 10. 231 JllinoiS und McLe 224 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 30. 25 Illinois und 33. 52S Annetta und so. 237 No. . CpritzmhzuS Udell und 38 UdeU Ladda Wer 239 Jsabel und 27. 241 Meridian und 24. 242 JllinoiS u SCiax, 243 Eldridge und 23. 312 West uud Walnut Z1Z West und 12. 314 Howard und 16. 315 Torbet und Paca 316 Capital Ave und it 317 Northwestern Aveu 318 Gent und 18. 819 Canal und 10. 324 Cerealine WorkS 324 Vermont nd Lynn 325 Bismarck u Sranddietb 826 No. 29 Spritzenhaus Haughville. 827 Michigan u. HelmeS, 328 Michigan u. Concord 341 West und McJntvre 412 Missouri u. Maryland 413 Missouri und hi 415 Capital Ave Georgia 416 Missour, u entucky S. 417 Senate Ave u. Wash. 421 P und E Rundem W. Washington. 423 Jrren-Hospital. 424 Mi.'-y Aveu.JDuQ 425 Wash and HarriS 426 No. 13 Spritzenhaus W. Washingtou 427 Oliver und Birch 3 Oliver und Osgood 429 Stordhke und Dork 421 Hadley Ave u. Morrit 432 River Ave u. MorriS S4 River Ave und Sisy 425 Harding u. Big 4 R ? 4Z6Harding und Oliva 437 No. 19 Cpritzenh? MorriS und Hardina. 433 Howard xzb Ci3s 429 S tockyar 451 ReiSner unk 5K3e 452 Howard und L 453 MorinS und ftslvfctS 56 Lambert und gklcntf 457 Nordyk Ave u. Vxr mon WorU 512 West ud Ray 512 Kentiuky Av u. MerrkL 614 Meridian und MorrtS vi JllinoiS mit Rcmai 517 Morris und Dakota 513 MorriS und Church 51? Capital A. u McCarth 521 Meridian und Palm 523 Pine unk, Lord 524 Madisor.Aveu Lincoid K26 Meridian und Belt RA 627 Carlos und Siatz 528 Meridian und Arizona 529 Meridian .Ltaymond 531 Meridian u. McCarty 632 No. 17 EpritzenhiS MorriS nahe West 612 McKerncr und Dougy. 613 East u. Lincoln itu 614 East und Beech 615 Wright und Sand 17 McCarty und Leaty 18 New Jersey u S5iv Ave 712 Cpruce und Prospee 7 English Ave. u. Laurek 714 Sta Av ii. 8U 91 X 715 Chelby uud Vcecha 71 State Ave und Orangl 71 Orange und Launl 7tt Chelby u.Ci.lage Tv4 721 LeringtonA. fcnurtf 723 Fletcher Avu.Opru 724 State Aveu. Pleasa' 725 Pi ospkit und leasast 726 Orange und Harla? 723 Liberty und Mea, 729 Nole und South 81 No. 15 Spritzenhaus Ost Washington Ltr 813 Market und Noble L14 Ohio u. Highland Av, 815 Michigan u. Highlanl 81 Market u Arsenal Av 817 Ost S Clair und Union Bahn Geleise. b2l Pan Handle ShoS 823 Vermont und WalcoU 824 Wash. und State A. 825 Vadden't iounge F 826 Tucker und Dorsey 827 Wash. und Beville Av 829 No. 1 Spritzenhaus BcviUe nah Michigan 831 Southeaster 2 und Woodside. 832 Wash. und 2rtcnr 834 Southeaster und Arsenal AveS. 835 New Dork und Tempie 912 JllinoiS und Maryl. 13 JllinoiS und Market. 914 Penn, und Qaff. 915 Telaware und & Spezial-Signale. Ersten 2 Schläge, zweiter Alarm, . , Aweiten 2 Schläge, dritter Alarm, Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer aus und Schlauch aufgerollt. Schläge, Wasserdruck ab. 12 Schläge. U Uhr Mittags. Die so bezeichneten Signafe werden nur vom khun ächter angegeben da an den betreffende Straß kreuzungm seine ZllarmkZste? angebracht sind. Chicago und der große Nordwesten dia e)) Qüfcaw?? frfrvpvm L"-" (kf laka Hawaii PbilWPine Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. fW Bon der Mono 47. Str. Station, Chicago, find nur 5 Minute mittelst elektrischer Ear nach den Union Biehdösea rrenok JLick Spring, indem Orange Tounrq Hochland. ffamilien-Hot anter neuer Gescdäsiileituna. Pluto. Proserpwe ,nd Bowle Quellen. Beste Mineralwasser der Welt. Zwei Züge täglich via rk?eakle. Tilket-Officea : Umon Station, Massachusetts ve nd LS West Washington Etrabe.L P. A l g e , Tiftrt?t Vass. Agent, Indianapolis, Ind. .HMeDoel. E.H.Rockwell, Präs. und Gen. Mgr. Scttiebtteilet Frank J.Reed, eu.Plss. Agent, lzicaao. Jll.