Indiana Tribüne, Volume 26, Number 274, Indianapolis, Marion County, 11 July 1903 — Page 6
-y'
G Jttditlttl! Tribüttl, II. Juli 1903.
2 SommerWcdizin. lni gut Eommr.ÄXedi,in tft nöthig gegen Unordnungen des TZaqtni, der Lebr und beson, der gegen UnVerdaulichkeit, Billiösität, 5Zopfschmerzcn, Appetitlosigkeit. für elche tti:x sickere Heilniit tel gefunden erden kann al Dr. Augufl König's Knmburger tbvoyfea. Ö u r UQtnn Sie das Beste wünschen das es gibt in Möbeln, eppichcll .... und .... ...Oefen... so gehen Sie zu viia'L Möbel-Laden, m W. Washington Str. Baar oder Credit. MM0 srr-Kvz? 142 Nord Pennsylvania Straße, Hanplqurtier für Brillen und Operngläser. ii P )CM nrTriVs r.-sxr , p,: as0' "CXirr,:"' Ä"W m wrfj ZvrlLe werde nach oen besten Methoden den Äugt KuzepaZt ZröiftNche Augen werden schmerzlos eingesetzt. Arrick & Company Lombard Gebäude. Osseriren Z.JndianavottS EchulBondS t' Pro,, tl,000 etate oj Massachusetts Jie,C00 C 2. A Canta Fee. .....4 tl 0.000 Southern Pacisie Eg S 2,000 St Louis Rat. Etsck DardS To.4 t 2,000 Indianapolis etratzenbalzn....4 S 1,000 5tkw Telephone erfte 5 Z20.VV0 Jud'poliS Etraßenbaha Aktien. t 6,000 MerchantS Dank kktien 6 $ 500 Jndiana Truft So. Aktien........5 k k00 ?ron Ketcham Eisenwerke 8 800 La Eebaude Aktien 4 iVVTt)ponocn etNgezaoen. . . w . . . w - 1 Furuaceö, (riscn und Blech-Arbeiten, Joseph Gardner, 37 41 Kentuckq Aven Telephon 322. Dachrinnen, Wasser? ehren und Reparaturar beiten besorgt. WWUWNX 2 11 Cwndni toerbrn GonarrkSa nni na; an pn unn utganrn karrt) Lantal-Mi cufatbobm 85nf Undkguemlickikeite. Preis IftlTTI 11.00 hti oll TnifioiRf d,? Wf l V. C. ?s? 9 8!. New erk.
&
C rk ff f-tryrA I '1 MMtzF MO7
V- h M vM
Europäische Nachrichten.
Hcstcrreicy-lrlgnrn. A g r a m. In rascher Foe haben sich hier drei Soldaten - Selbstmorde ereignet. Der Feldwebel Michael Feller vom 6. Infanterie - Regiment hat sich wegen Unterschieds im Magazin, der Zugsführer Freiberger und der Einjährig - Freiwillige Ritter haben sich aus Furcht vor Strafe erschossen. Brünn. Der Kassirer des hiesigen Feuerwehrvereins. Franz Rosulek, ist nach Unterschlagung von Vereinsgeldern im Betrage von 13.000 Kronen nach Amerika durchaeaanaen. G r a z. Im Alter von 92 Jahren starb hier Antonie Vossauer Edle von Ehrenthal, Wittwe des landschaftlim ' t m cben Hauvtkassirers. Der 24iabriae Bildhauergehilfe Köllendorfer. Cohn eines bekannten Möbelhändlers, verübte Selbstmord. Köllendorfer. der 09i einigen ayren zur eooacvlunz seines Geisteszustandes internirt war. i ' ' rv . r.- - - , ourire oie -in im axz irrn veruvt daden. Hermanns st ad t. Der bisbexht Commandant der hiesigen 32. c-,;i-i m - rn , "ium"'c -ouguuc, wnciaimajor Haas v. Trotzen, wurde auf sein Ansuchen in den Ruhestand übernommen. Preßnltz. Das Wohnhaus des Müllers Franz Mllnzner brannte nieoer. R e i ch e n b e r a. Ueber das Ver mögen des Tuchkaufmann IsidorLucka hier wurde der Eoncurs verbänat. Jubelpriester und pensionirter Pfarrer von Turnfels (Wiener Diözese) Ferdinand Gin,el ist bierselbit im 87. Oebensiabre aestorben. Der Nerblickene entstammte einer alten Reichenberaer UWmamersamiiie. . it.c ? Riefenberg. Eondudeur Komanoa stürzte aus der Strecke vom Waaen ab und blieb todt. Provinz Wrcrnden0urg. m . r 1 1 n MlrntT rinn ttenoeis-sohn-Bartholdy, Mitinhaber desBank' j k l VH V. Hauses Mendelssohn & Co., der bisher mit der commissärischen Vermalturni, des dänischen Generalconsulats hier betraut war, ist definitiv zum Generalconsul ernannt worden. Der ScHn deS Vrioatiers Behrendt aus der Pssauerstraße 38. ein junger Kunstmaler, ha: seinem Leben ein Ende gemacht. Der junge Mann, der
:rst kürzlich von einer Kunstreise durch Die Goldene Medaille der Königlichen Italien zurückkehrte, hatte den Lebens- Oesterreichischen Gesellschaft zu Lonmuth verloren, weil er an Lungenblu- ?on ist Professor Dr. 5ermann Struve
tung litt und sein Leiden für unheilbar Hierselbst verliehen worden als Ane?hielt. Er wurde dicht an der Mauer kennung für seine Beobachtungen und ..S i"v:rj.- .lAt.r.j : . CsT I V, . rrr.c ro w
ve juüitgcn 1111 see todt aufgefunden. Er hatte sich oort mit einem Revolver erschossen. Die Feier der goldenen Hochzeit begingen mit ihren Ehefrauen: Rentier und Hauseigenthümer Julius Schüttle, Prinzenstraße 8; Schmiedemeister Au zust Lippke, Steglitzerstraße 5) 6, und Karl Schmidt, Treskowstraße 41. In der Badewanne erschoß sich der Kaufmann Edward Czempin, Könige grätzerstraße No. 23. Czempin, der kinderlos verheirathet war, betrieb m der Ritterstraße 44 eine Phonogra k phenfabrik. Verfehlte Einkäufe scheinen zum Zusammenbruche des unterneymens geführt zu haben. In der Emdner Straße fiel der vierjährig: Sohn des Arbeiters Wilhelm Lange! bei dem Versuche, Heu aus einem Fouraaewaaen herauszuziehen, hin, gerieth unter die Räder und wurde auf
der Stelle getodtet. Äus ver treppe Okrunqlosee fuhr, um in Tonnen Wasdes Hauses Unterbaumstr. 6 wurde fer zu bolen. zoaen die Pferde vlöklich
bei einem Streite der Schneidermeister Karl Feige von dem Schuhmacher elix Rawrocki durch einen Messerstich in den Unterleib schwer verletzt.. Rawock: wurde verhaftet. Ein tödtlicher Unqlücksfall ereignete sich in der Birken straße 32. Als die Frau des Ober. Postassistenten Staritz, der im vierten Stock dieses Hauses eine Wohnung innehat, fortging, betrat ihr 5jährige? Sohn den Balkon, um seiner Mutt:r nachzuschauen. Er verlor jedoch das Gleichgewicht und stürzte gerade, als seine Mutter aus dem Hause trat, hinunter. Der Kopf wurde ver chmettert, sfi r r .?ntrfti ffn IV WUI) VU IVIVk Vtlt.kV... w... Löjähiiqes Geschäftsjubiläum feierte eine in hiesigen Gastwirihslieisen sebr bekannte Persönlichkeit, Heinrich Rümann, der Präsident des Verbandes der Gast- und Schankwirthe für Berlin und Umaeaend. K 0 t t 0 u s. Den Rothen Adlerorden vierter Klasse erkielt der kiesige Gymnasialoberlehrer a. D. Professor Trantow. K rossen. Wegen einer Reihe schwerer Verbrecken hatte sich der Unterofftzier Boecke vor dem Kriegsgericht Hierselbst zu verantworten. Der Angeklagte tst wegen vorsatzlicher Brandstiftung, schweren und einfachen Diebstahls in Verbindung mit Hehlerei, ferner wegen Betruges und Unterschlagung zu 2y2 Jahren Zuchthaus. Degradation zum Gemeinen und Entsernung aus vem eere verurlyelil I worden. G ii 6 5 t n a u. Das Sckneidermeifor ftnhfsl'frfi s?neiislslr feierte bier die goldene Hochzeit. Der Jubelbräutigam ist 77, die Juberaut 78 Jahre au. Beide sind körperlich gebrechlich, doch geistig sehr frisch. Das Paar wohnt 43 cabre lana ununterbrocken bei demselben Wirtb m Miethe. j d Luckenwalde. Dem Steuerrendanten Schubert wurde der Rothe Adlerorden vierter blasse verliehen. Einc Erbschaft Schöneberg. VVil äO.UW 11 uu vivi luv . durch VermächMß bei Fräuleins An. von 23.600 !ark ,trrr CÖXnM UU yujj tiuitijti, vtt luiguu uuiuiv. riT'r-..t,. v- .:., h.n.h.
nen Besitzerin einer Privat-Jrrenan-
statt, zugefallen. Die Zinsen des Sla vitals sollen alljährlich am Sterb? tage der Erblasserin an arme, rechliche und unverheirathete hiesige Madcben aller Confessionen vertheilt werden. S p a n d a u. Aus dem nur von Arbeiterfamilien bewobnten Hause in der Johannastraße hatten sich sammt liche Frauen entfernt, um ihren Mannern das Mittagessen zu bringen; ?s war kein Erwachsener mehr im Hause anwesend; auf dem Hofe hielten sich die Kinder auf und spielten mit brennenden Streichhölzern. Hierbei fingen die Kleider der fünfjährigen Tochter des Arbeiters Zahlten Feuer; obwohl die Kinder entsetzlich schrieen, fand sich noch Niemand, der Hilfe leistete. I !! k Das arme Kmd erlitt entsetztliche BrandWunden und wurde von der heimkeh renden Mutter todt aufgefunden. T r e v t o w. Meaen versuckten flinI. r - i desmordes wurde das 23jährigeDienstmädchen Anna Rörig verhaftet. Das Mlidcken war Sei dem ffinstmirtf, Wirft Tor nn VrAt dr lernst- und W.Tr TirhcUrürnh? in ctt i,nd dort einem Knaben beimlick das Leben. I . . ' . jBei dem Wersucke. das . nd an ie?scharren oder in den Abort zu werfen, wurde sie überrascht und als Pollzeigz fangene mit demKnaben nach der Eha tit gebracht. Wilmersdorf. In seiner Wohnung in der Dulieldorferstraße hat siq der 20jährige Kunstmaler HanS Vreh kner. ausDemmin i. P.. erschossen. Der "llNNI. Grund zu diesem Selbstmorde ist nicht uvotHn Hstpreuße Königsberg. Dem Gymnasial I kiull. "T sei . t . m . . eyeimen -reaierunasraiy Prosejjor Dr. Grosse wurde der irco3e vldlerorden dritter Klasse ver.lehen. Rektor Schimmelpfenniz, der Leiter der erstenMädchenvolksschu'e, ist 50 Jahre im Schuldienst thätig. Der hiesige Rektorenverein überreichte !C. 3 v'r rr t r rt . . ihm aus diesem Anlak eine Ebrenqa be. Die seit sechs Jahren schwebende Sörsengartenaffäre, die eine starke Spannung zwischen dem Militär und der Bürgerschaft zur Folge hatte, ist :ndlich beigelegt. Das Generalcom mando hat wieder erlaubt, daß Militärkapellen im Börsengarten spielen und Officiere den Garten besuchen. unifaijcnoen ereclznungen uoer ?ie Leweaunaen der Saturnsmcnde. Die sterblichen Ueberreste des MajorZ 3. D. August Reisch, eines Sohnes unserer Mterstadt, sind auf dem Alten Altroßgärter Friedhofe in dem Erbbezräbnifz der Familie, neben seinem Later Friedrich Rei zur Rube bestattet worden. Darkehmen. Aus Kirchdorf Rogahlen hierher aelangten Nachrich ten zufolge ist dortselbst der Altsitzer Schelletter ermordert aufaefundenwor7en. Nach dem Befunde d?r Leiche hvird Raubmord vermuthe!. Drengfurt. Das 3jährige Töchterchen des Arbeiters Sartwlch fiel vom Stea in den Mühlenteich und ertrank. Gilgenburg. Als der Besitzer Pulwik aus Lebwalde mit einem von iwei Pferden gezogenen Wagen an den an und ainaenin den See. Pulwih ertrank mit den Pferden. G u m b i n n e n. Neqierunasbot: Ludwig Abromeit erhielt das Kreuz des Allgemeinen Ehrenzeichens, mz c SezlZberg. Der Pfr Ho. rnann-Reichenberg begma das Fest se:Zldenen Psterzubilaums. Bon em Kaiser wurde der Jubilar geehrt durck Verleihung des Kronenordens mt in u. nnuC?A LX- l onrad Swn wurde die Rettungsmef I ' r c Landsberg. Auf furckitbare . , , P f b Gtusltb "sch Tode gekommen. Er war in vci yjicicici IIlll t'CUl ivuuuucu vci Magermilckvumve beschäftigt, hierbei xit er beim Auflegen des Treibriemen? unvorsichtig vorgegangen, so dan :r von dem Riemen erfaftt. m die Welle gezogen, berumgescbleudert und zu Tode aeauetscht wurde. Rössel. Die b'essge Maschinenfabrik von R. Fest blickte auf ihr 23jäbriges Vesteben zurück. S a a l f e l d. Nllraermeister Lublewski. welcker unlängst sein 30jähries DienstZuiläun feierte, tritt am 1. Juli in den Ruhestand. Dt grüne Farbe e i n a emachterGurken. Bohnen, etc. 1, r. rs . r jr. c lann man ourll) svigenoes, uncyaoil cye wiuiti erzielen: ujian uverglekt dl Fruchte Mit kcchendkM Salzwasser Und läßt dasselbe einige Zeit darauf stehen. gießt es dann wieder ab undbringt die in .... eTan wo 11c mit kochendem Essig übergössen, alsnn zugeoeai uno an einen warmen Ort gebracht werden. Jeden dritten Tag gießt man den Essig wieder ab. kocht ihn aufs Reue und schüttet ihn abermals auf die Früchte. Dieses Verfahren wird so lange wiederholt. bis sich die Früchte schön grün geerbt -üuii Bit ki muu VCU ia . r . , . , , durch neuen "
Altcrthumssunde in ZNcn. '
GaUo römifche öttcr? und Grabsteine und Skelett-Jiegelgräber. An der Südseite der Stadt Metz, Deutsch-Lothringzn, wurden unlängst behufs Erbauung eines Personen- und Güterbahnhcfes, tlt cuf ein hohes Vla teau zu liegen kommen, umfangreiche Erdarbeiten begonnen. Da man Auffüllmaterial nötbi? batte. N)urde eimer - i r r 4 4. i, . engn rne euen von ver ötaot und ungefähr 200 Jards vom linken Seilleuscr entfernt ein Trockendock aufgestellt, der einen flachen Hügel abtrug. Bei diesen Erdarbeiten stieb man auf eine r rw . r , , , , groize 'nzayi oearoeneier kleine (gelver aumont-andsteln), die iich als Reste aus einem gallo-römischen Grär c - v .. . , ocrreio crraicien. ÄegravniVstatte befand sich aber nicht am Fundorte, sondern die Steine waren erst hierher gebracht, regellos durcheinandergeworfen und dann mit Erde zugedeckt worden. Dickt in der Näbe liet auch , zj- j -" Gebott La Sorane. ebemals ein festes Sckilon. in dem Kaiser Karl der ftMtV während der vergeblichen Belagerung von Metz 1552 sein Hauptquartier aufgeschlagen hatte. Die gefundenen Steine gehören in das erste ls zweite ..' ' - " V ' ayryunoerr n. yr. )ie unve beste, hen aus 4 Götter- und 60 Grabsteinen, Auf den ersteren befinden sich etwa 1?, Fuß hohe und breite Reliefs der reitenden cchutzgottm der Pferde. Epona. und eme sitzende Göttin mit Früchten im Schooß: beide stellen Gottheiten der ehemals in jener Gegend ansässigen 11TIA' TJff O' -jjLtvw mamui auicc; vau zjz Grabsteine tragen vielfach noch sehr lc-
ftrtlche Jnjcyristen mit rem gallischen schen. Ich trat auf die Stelle zu und und solchen Namen, die bereits in's La- fand eine Art Gletschermühle: in runteinische umgeformt sind. Viele der dem Becken ein paar weiße Steine, die
etwa 3Z Fuß hohen Sterne, die an der wahrend vieler Jahrhunderte der falbreiten Bodenfläche schü eiförmig aus- lende Tropfen abgeschliffen hat. In rL. 1 jf. l c n-n'n r i . r- i
scyoyil iiiiu, iaucn nacq ooen laseisvrmig aus. Andere bilden gleichförmige hohe Blöcke, reich mit Bildhauerarbeit geschmückt, und sind kuppel- oder kegelartig gekrönt. Einer wieder hat die
Form eines Hauses mit spitzem Dach, tiefen glühheißen Spalt, stehen sonderin der Art einer Hundehütte, und dieser bare Gewächse, blaue Säulen, die wie Stein ist insofern besonders bcmer- mit Verlen bescnt sind. Weiter nack
kenswerth, als Grabsteine dieser Form bisher nur im Gebirge (Vogesen). aber mcyl im ioienoai gesunden wurden, Einer der Steine zeigt zwischen den wohlerhaltenen Halbsäulen einer Por- , i r ivi - , , . ,
lamljHe ein neues, oas eine u;uic uvcr srotta Äzzurra wegen ihrer wundereiner starken Ranke darstellt. Die in vollen blauen ??arbe. und man tbut
der dazugehörigen Inschrift genannte Frau wird durch das Sinnbild der Minerva wohl als kluge Hausfrau bezeichnet. Einige der Steine haben Altarform. Jedenfalls ist der Fund ein Bei': Ssc s. rr:r.. iwtis, wii uuii jut uuuu tu met ein Vorort von Metz gewesen ist. Bei der Abtragung des Walles einer Lunette dicht an der Altstadt (Südfront) iwuivtn giwti vs4ciciiyiuuci uus Jlcct,platten freigelegt. In der Nähe davon iva sf1ll &... ...3 Ol..f
war ein leeres Grab, doch enthielt es tont, während gleich daneben marmorFragmente eines marmornen Sarko- weiße, zinnobergelbe und tiefschwarze
pyagz. ,c w , Vortherle der Vcrtlllonagc. crt Mtr.t Vrir( lahfhtn n tllAnn VUÜ u9Vui juiuuu, oer meorere pracyen ipricyr, wegen Verdächtigkeit angehalten und vorsichtsweise in Haft genommen. Man fand bei ihm Papiere, die auf den Na men Laurent Katherin Ehautant laute ten. Da der Mann mit der Wabrbeit . ri c r nicht Wausrucken wMe wurde er nach b?m iMrftssnn'ssfin Chftom nrrfirnhn ' ". -71 i 17 -vi r.vr liche Karte wurde nach Wien, Berlin und Paris gesandt. Aus allen drei Städten langte die gleichlautende Mel dung zurück, daß das Individuum zu folge der in der Karte angegebenen anthropomctrischen Daten mit dem Bäckergehilfen Eonstant Bloch aus Ä6W 'bent sth sei. daß d:eser Bloch bereits e.ne Reche von r?Ä.5.m " V.b und wegen V. ;Z.J.y. , u Ü "Tl9 ausgemesen se,. Jetzt erst ge,tand der ein. datj er sich Weser Papiere, die er " . " IVVUil, VlUllllt UUVt. Ulll Itllltll wlrllicyen 'camen zu verberc-en. xtx internationale Landstreicher wurde wegen Vagabondage und Beilegung eines faschen Namens zu 14tägigem Arreste vcrurtheit. Nach Abbüßung der Strafe wurde er m seme Heunathsgememde Sulz abgeschoben. Brunnen als Typhusursache. Um die Ursache einer Typhus-Epi-demie vom Herbste 1902 zu ermitteln. wurde kürzlich im Orte Hägendorf im fiiw flnnfnn KTÄi, .'J PTM7An2 ffrh.rim.nt Aw.rn -im vv miiivw vAvvtuiikUt uuui, uuw nahm als Träger des Ansteckungsstoffes das Trinkwasser der alten Dorfleitung an und hatte die Vermuthung. 5aß diese Quelle durch das schmutzig - ' i Ävwas er eines Hau es, wo Typhusfälle vöra.km.n w.rn Jr fälle vorgekommen waren, verunreinigt sei. Es handelte sich darum, den Zusammenhang der beiden Wasserläufe zu konstatiren. An einem bestimmten Tage nun, Vormittags zwischen neun und 0 vtb uvivu vib Brunnens bei jenem Hause durch rtliinrSsirr nriin n.firM n.A.r fsnlU a.rm llnr rnitrri.rr Vit V)ifvnrtTr Sa J anni wiv i Neben Ubr Abends flonen ftimmHirf Brunnen der alten Dorfleituna m t grün verfärbtem Wasserstrahl: so war der Zusammenhang erbracht und damit auch die Ursache der Typhus-Epidemie festgestellt Reiche Sparkasse. Die durch ihre großen Stiftungen berühmte Sparkasse der lombardischen Provinzen in Mailand hat wiederum 1,250,000 O ! tT I rf" i I nirc zu womiyaiigen Zweaen und w,vi.j xizt als Äkitrag zur Herftelluna des Cattello Srorzesco aesckenkt
Wilndcrgrolte.
Nttläugst aus Cavri e:,t?ek?t nv.x in herrNchen arbc:, erstrahlcuv. Au den weltberühmten Grotten der Jnsc! Eapri. der v5n KopZsch entdeckten Blauen, der mächtigen e'.en und der Mithrasgroiie ist jetzt nahe der Srotta Bianca eine 5ü dahin unbekannte Herr, liche Tropfsteinhöhle aufgefunden worI s , a u i K a -i a Ct";" Y. Cd . . vlC -tt a.-iui uiuet r srotta Maravizliosa getauft hat und die 'er wie folgt beschreibt: Eewaltig weilet sicb die Grotte, die ib Licht von unten empfängt und deren ! ... . Beiuch vorläufig nicht ohne Schwierigleiten möglich ist. Man kann wohl 100 Meter (1 Meter gleich 39.37 Zoll) eben ' ' fortschreiten, dann steigt sie leicht nach oben, etwa 200 Meter weit. Die größte Breite beträgt 50 Me:er, die größte Höhe 80 bis 100 Meter. Wo man hinblickt, bietet sich ein anderes, von der ff? in azit Am;T. WsH r: i u.uv ni will iaii.vt!ti jliv. j'lti fu? m,a m, cuhnn, Mrihr Mhi&Mm,r uLu 11""" V,U" t.-.Sv...v..vj., siger Reiher, die auf den Köpfen grüne Krönchen von Venushaar tragen. Dort steht eine Gruppe mannshoher brauner Pilze, und dahinter fallen weiße, faltige Vorhänge herab, dort liegt an einem Felsvorsprung ein riesenhafter scbwarzarüner Nolki?. MZe die htnmr Pfähle. , an denen die venetianischen Schwer ihre Gokeln binden, ragei hier mächtige. 20 Meter hohe Stalag miten vom Boden emvor. dort ssebe: andere dicht gedrängt zusammen, wie I T1 -N F rv. r- ' , Nlverne Orgelpfeifen, rn inier gründe hörte ich Wassertropfen klat oer cilie schein: oer ooen einen run den grünen See zu bilden, den ein stei nerner Kram von aelben Himmels schlüsseln und rothbraunem Goldlack umgibt. Dort an der Seite, vor einem hinten folgen andere, grüne, die braune Korallenzweige tragen. Durchsichtige. wajserklare Strohhalme hängen hier von der Decke, dort Mechclner Spiken .irnd Brüsseler Kanten. Man preist die I ' ' I recht daran; und doch ist ihre Farbe arm im Vergleich zu dem Überreifen Farbenspiel der Grotta Maravigliosa Der türkisblaue Meeresspiegel wirf am Eingang seinen blaugrünen Reflex i v th c ? vzi fer roua zurra aur dic Felsen, dann geht die Farbe in ein zartes Smaragdgrün über, um sich schließlich bis ?um tiefsten A;blau I 1? r of T r i -r n . t'ciiicfcn. vtn einer reue II eine Gruppe von Stalaktiten völlig rosa gestehen. Und keine dieser Farben verdrängt die andere, sie scheinen alle durch eine wunderbare zarte Harmonie ver- .. i . . r einig! zu sein Anch eine Musikkritik. Die Koswrner Zeitung." Anhalt. brachte neulich den nachstehenden fchwungvollen" Artikel: Die Nähe I 3UV W4iufc;' UUVm JCIU ' ftaltunarn, die das Portemonnaie stark ' . Z. . ' ä l?rthrmrtM2 iti AnS... VT). . tn ÄN prucy nehmen, machten sich auch Militärkonzert' durch nur rnafiS gen Besuch recht bemerkbar. In das Programm können wir uns heute we gen Zeitmangel nicht vertiefen, es wurde sauber durchgeführt und erntete so reichen Beisall. daß mehrere 5Zuga ben gegeben wurden. Wir möchten in Bezug auf den heutigen Zeitmangel rum Men7un5 dH Lß ftxatt , ä ioxt la'nieb ?um Jahrmarkt jst der Andrana imn-,er stark, und toenn wir auch leistungsfghig smd. so kann doch nicht mit der nöthigen Sorgfalt seitens der Setzer gear&titet werden, es geht alles in Hast. D,e .oswiger Zeitung' ist nicht blos dorne und hinten lesenswerth, sondern auch in der Mitte, es ist alles ehrliche Arbeit und darum bitten wir. sich die kleine Muhe zu machen und die Blätter auseinander zu schlagen." O st Preußen als Krankh e i t s h e r d. Die merkwürdigsten Krankheiten in Deutschland gibt es in Ostpreußen. Es kommen dort Leiden uorigen uiWiano gar 0" "ur f"en austre en. Im Kttlst MCMCl enstnt diö SlttUd. dtt i. v;. ' r...if.f.f...i. . cWng3 seit der Errichtung des n.i.- r m" jt e rr . Lepra.)eims lm Ruckgange begriffen lst. me andere Krankheit ist die NasenT 8 VL , l5 ankheit ist im Regierungsbezirk lniTmhTitr?(rt -ms rr.r.rft yntr'hert Sr iti . "7". c t L 1 slC auch 1X1 CCN Kreisen Oletzko, Lyck. Weh lau und Johanmsburg anzutrefsen. iöine geradezu ostpreußische Krankheit ist der breite Bandwurm, der an den Ufern des Kurischen Haffs und auch :n Königsberg bei ganz unglaubv- . , r i c , Uä meIen geutgn 0n"t. m 5 5 r t . , B a l l o n v e r f c, lg u n g d u r ch Motoren. Die Verfolgung em:s x7auons oura) oiorzweiraosayrer ungit zum SMak m W &u":r l X v." TS : " BeweiS erbracht, daß die wirkliche Verfolgunq eines Ballons in Kriegszeiten Praktisch nicht durchführbar ist. Der Ballon landete, trotzdem er von mehreren Fahrern verfolgt wurde, nach viersiündiger Fahrt, ohne eine Spur von 1 VI W oen Verfolgern wayrgenommen zu ya den. m der !ahe von Prog.
Pilzgrnulz. Oalibe5anVlnng als Mittel zr Verhütung von Vergiftungen. In Folge zahlreicher Todesfälle, die in Südfranlreich durch Verwechslung von Schwämmen vorgekommen waren, veröffentlichten die ..Archives Medicales" von Toulouse eine Erklärung deS Dr. Lamic, wonach ein sicheres Mittel zur Verhütung derartiger Vcrgiftungen darin bestehen soll, daß man die Pilze eine halbe Stunde in schwach gesalzencm Wasser kocht, dieses dann abgießt und hierauf die Schwämme nach Belieben zurichtet. Lamic behauptet, auch die gefährlichsten Giftpilze seien nach dieser Behandlung unschädlich. Diese Ansicht, so bemerkt ein deutscher Botaniker hierzu, ist durchaus nicht neu. Seit Langem weiß man, daß das Pilzgift in Salzwasser löslich ist und
durch dieses den Schwammen ebenso gut entzogen werden kann, wie durch I r t c 4. .. r j .. verschiedene andere lus igkelten. In mehreren Theilen Rußlands, besonders y in der Ukraine, sammelt man Massen haft Schwämme der verschiedensten Art und darunter auch solche, die für giftig gelten, und pökelt sie in Fässern mit Salz ein. Dies veranlaßte schon vor mehr als 50 Jahren den Pariser Naturforscher Gerard zu Versuchen auf .diesem Gebiet. Er legte eine Menge von Fliegenpilzen in Salzlake und genoß sie ohne Nachtheil. Dr. Eordier sagt in- seinem später erschienenen Werke über die Pilze Frankreichs, er habe mit mehreren andern Aerzten den Versuchen Gerards beigewohnt und die Schwämme gekostet. Nach drei- bis vierstündigem Auslaugen in Salzwasser würden selbst giftige Pilzarten genießbar, vorausgesetzt, daß man sie nachher noch bleiche, d. h. in frischem Wasser nochmals abkoche, das dann aber, wie das Salzwasser, wegzuschütten sei. Diese Flüssigkeiten sind nämlich noch so giftig, daß man Hunde damit todten kann. Jedenfalls sind die Versuche Gerards nicht so erschöpfend, daß man daraufhin nach dem Rathe Lamics nunmehr alle möglichen Pilze nach vorheriger Behandlung mit SalzWasser unbesorgt genießen dürfte, denn Eordier selbst sagt, daß diese und das Bleichen wohl für einzelne Pilzarten ausreichten, für andere aber nicht, denn trotz jener Vorsichtsmaßnahmen seien Vergiftungen mit tödtlichem Ausgange bei Personen vorgekommen, die gewisse Agaricus- (Blätterschwamm-) Arten in der vorgeschriebenen Weise zubereitet und genossen hätten. Zweifellos bleibt auch nach dem Auslaugen etwas von dem Gift in den Schwämmen zurück; obendrein verlieren diese durch die Salzbehandlung ihr ganzes Aroma und einen großen Theil ibres Nährwerths. Drr Burri:ascr. Vm Met?jendnrgtr VolkSmnnde erzählte drollige Negengeschichte. Eine drollige Regengeschichte, wie sie sich in Mecklenburg der Volksmund erzählt, theilt Sohnreys Zeitschrift Das Land" mit. Sie lautet also: In Altstadt hat es lange an Regen gefehlt. Die Saaten leiden unter der Dürr:. Unter den Ackerbürgern hebt ein lautes Klagen an. Sie kommen zum Magistrat und verlangen den ihnen zustehenden Regen. Die Stadtverordneten werden zusammengerufen. Die schwierige Frage wird ihnen vorgelegt. Daß etwas geschehen müsse, wird allgemein anerkannt. Aber was? Man einigt sich dahin, daß Regen angekauft werden muu?. silier von den hellsten StadtVätern bemerkt unter dem Beifall seiner Kollegen, daß es am besten sei, ein GeWitter zu kaufen, da solch' ein Naturereigniß meist von Regen begleitet sei. In Ostpreußen seien Gewitter käuflich. weiß ein Anderer zu sagen. Dieser . kluge und einsichtige Mann wird nach Ostpreußen abgeordnet. Er kommt glücklich an und fordert ein Gewitter zu 500 Mark. Es wird ihm jedoch bedeutet, daß zu diesem Preise äugentf Tl II M j. oiiaiicn lern ewnier aus xiacer sei. Da e? 800 Mark mitbekommen hat, so bietet er diesen Preis und erhält, was er wun cut. riefet gebt's an's E npacken. Er öffnet seine Kiepe, und sie setzen ihm einen Burrkäfer (Mistkäfer) Ti" r ' n r . . ' zinein. unuaieng rein er av. unter wegs fangt der Käfer an zu burren. Mann hält die Kiepe an's Obr und sagt still vergnügt: .Hllr. dat grummelt all.' Neugierig macht er die Kiepe auf. aber sowie er den Deckel hebt, so fliegt der Burrkäfer heraus und gleich aus dem geöffneten Fenster. Geistesgegenwärtig ruft der Mann ihm nach: .Nah Altstadt!' Und als er heimkommt, regnet es mächtig. Alle Altstädter glauben, daß der Burrkäfer den Regen gebracht hat." Leihbibliothek für Blinde. Eine Leihbibliothek für Blinde soll auf Anregung eines bekannten Blindenlehrers in Zürich errichtet werden; bereits hat sich ein Komite zur Verwirklichung des Plans gebildet. Blindenbibliotheken, d. h. Sammlungen von Büchern in Vlindenhochdruckschrift, besitzen bis jetzt nur Wien, Leipzig. Genf und Paris; die Pariser Association de Hauys hat eine Biblicthek von 7000 derartigen Bänden. Erfinder der in ihrer Einfachheit geradezu genialen Blindenschrift ist der Franzose Louis Braille;' Bcaill: verwendet für Buchstaben, mathematische Zeichen. Noten und allerlei Abkürzungen ein System von sechs Punkten, durch deren Kombinationen die sämmtlichen Schriftzeichen ersetzt werden können.
