Indiana Tribüne, Volume 26, Number 273, Indianapolis, Marion County, 10 July 1903 — Page 7
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Jttdiana Tribüne, 10. Juli 1903. 7
Eine vom Brett'!.
Roman von Heinrich Lee. (Fortsetzung) Laß Deine Mutter, laß Deine Schwestern aus dem Spiel. Was diese Sorgen für Deine Familie betrifft, so denke ich. daß wir uns in diesem Punkte schon verständigt haben. Nur die Rücksicht auf Dich selbst also, also Deine Carriere käme ..in Betrachk. Nehmen wir cn. Deine Befürchtung wegen jenes Vorurtheils, unter dem Du zu leiden hättest, wäre, obwohl ich nicht daran glauben kann, begründet. Was Du dann also verlangen würdest, das würde folgendes sein: Um Deine Carriere zu retten diejenige Deiner Schwester zu zerstören! Du willst mich unterbrechen, indem Du höhnisch auflachst. Es scheint Dir vielleicht anmaßend von mir. Deine Carriere, Deinen Beruf und den Deiner Schwester auf dieselbe Waagschale zu legen. In dem vorliegenden Falle aber kann ich zwischen diesen beiden Berufsarten nur einen einzigen Unterschied erkennen. nämlich den. daß Du mit Deinem Beruf vor. Deinem Vater und das heißt, auch von Deiner Familie, nur Opfer verlangt hast, die Du nicht zurückerstattet hast, während Deine Schwester mit dem ihrigen, der nur höchstens sie selbst ein Opfer gekostet hat. das. was Tu den Deinigen schuldig geblieben bist, ihnen wiedergegeben hat. Es ist wahr, Du bist der Sohn, und Trude ist nur ein Mädchen und in manchen Familien herrscht eben der Brauch, daß alle Vortheile auf den Herrn Sohn entfallen, während seine Schwestern zusehen mögen, wie sie sich mit dem Leben abfinden. Diesmal aber, mein lieber Sohn, stehen wir vor einer Schranke, und es wird Gerechtigkeit geübt. Denn diese Schranke besteht in einem Stück beschriebenen Papier. das man Contract nennt, und selbst wenn wir uns Deinem Verlangen demüthig und gehorsam fügen wollten, so ginge das nicht einmal, und nun weißt Du Bescheid." Der Onkel rieb sich wieder behaglich wie nach einer guten That die Hände, wandelte wieder im Zimmer auf und ab und fragte jetzt gemüthlich, indem er sich gleichsam zur Belohnung eine frische Negalia aus der Kiste nahm: Willst Tu nun eine gute Cigarre von mir haben?" Aber Max bot einen bemitleidenswerthen Anblick. Sekunden vergin gen. ehe er überhaupt noch ein Wort der Entgegnung fand. Ich werde auf der Stelle die Mutter benachrichtigen," brachte er endlich keuchend hervor, und dann werden wir sehen, ob es nicht doch noch Mittel giebt " Tiefe Benachrichtigung kannst Du Dir ersparen. In einigen Tagen wird Deine Mutter mit Adah zurückkehren, und ich form Dir Gottlob mittheilen, daß sie ganz gesund geworden ist." Die Thür wurde geöffnet. - Trude!" Es war die Schwester, sie in eigener Person, die jetzt vor ihm stand freilick nicht mehr das unbedeutende, mottenhafte Ding, über das er immer hinweggesehen hatte, sondern ein schlank gewachsenes, wohlgebildetes, junges Mädchen, das ihm mit großen, klaren, verständnißvollen, ruhigen und ernsthaften Augen in's Gesicht sah. Ein Zug von abweisender Kühle wehte ihn dabei aus ihrer Haltung an. Nicht einmal die Hand streckte sie ihm entgegen. Auch sah sie in diesem Moment auffallend blaß aus. Wie einen Hoffnungsschrei hatte er ihren Namen ausgestoßen, denn bei ihrem plötzlichen Erscheinen fühlte er wieder die alte brüderliche Gewalt über sie. Sie würde es nicht wagen, ihm zu trotzen, und müßte sie sich vor den Leuten, die jetzt ein verbrieftes Recht darauf hatten, sie auf diese Bretter zu zerren, in irgend einem Kellerloch verstecken. Aber in ihrem so veränderten Aeußesren, in ihrer Haltung war etwas, das sich ihm furchtlos entgegen reckte, das ihn vor ihr verstummen ließ, und das ihm. als er nun endliaz die Sprache fand, Ton und Worte auf die Lippen legte, die ihm selber fremd gegen sie eus seinem Munde klangen. Trude," begann er mit einem Bersuche, ihr die Hand zu reichen es ist gut, daß ich Dich noch treffe . . ." Sie unterbrach ihn hastig und mit Beben. Ich weiß, was Du mir sagen willst. Die Thüren sind hier so dünn, und ohne es zu wollen, habe ich Eure ganze Unterredung gehört. Nur stören sollte ich Euch nicht. " Sie stockte, die Stimme wollte ihr versagen, denn was sie soeben aus dem Gespräch vernommen, das hatte sie bisher noch nicht gewußt. Nämlich, daß es Leute gab. welche an ihrem Beruf" einen Makel fanden. Aber sie richtete sich wieder aus. Gieb Dir keine Mühe," fuhr sie fort es würde Dir nichts nützen. Onkel, was Du ihm gesagt hast, dabei bleibt es!" Mein liebes Kind!" Entzückt vor ihrer Tapferkeit wollte er sie an sich ziehen, aber sie entzog sich ihm. Qjiir, lck) geye,' knirschte Ma? aber das soll nicht Euer letztes Wort sein." Ohne Gruß verließ er sie. sie waren allein. Er ist fort." sagte der Onkel. Er kämpft nun mit sich innerlich, lirne
Albernöcit. die, so dumm sie war. ihn doch erbitterte. Hast Du alles gehört,
mein Kind?" wandte er ttch dann an seine Nichte. Alles!" 5?kr Ton saate ibm. daß er sich in seiner Vermuthung nicht getäuicyl hatte. Er trat dicht hinter sie und nahm ihre Hand. Sein alt gewordenes Herz wurde von einem Mitleid mit ihr erfüllt, daß es zerspringen hollte. Mein liebes Kind " sprach er endlich. Deine Mutter ist nun gesund. Ter Zweck Deines öffentlichen Auftretens wäre damit erfüllt. Was den Contrakt betrifft, so soll er uns, wenn er Dir jetzt unangenehm ist und Du seine Lösung wünschest, keine -chwie-riakeit bereiten. Man könnte zum Beispiel eine chronische Heiserkeit für Dich herbeiführen, und dann kann uns keine Macht der Erde zwingen, ihn noch länger zuhalten. Willst Tu, daß das geschieht?" Die Mutter war wieder gesund das wohl! Wenn aber nun von Peuem die Armuth, das Elend, die Krankheit über sie alle hereinbrach? Und es würde wieder über sie hereinbrechen, wenn sie nicht weiter in der Weise Geld verdiente, wie bisher. Nein," erwiderte sie. . Ter Zug, in welchem der hochelegant gekleidete, ältere Herr saß und ihm gegenüber, in einen grauseidenen Staubmantel gehüllt, ein Jägerhütchen mit blauem Schleier auf dem dunklen Haar, eine reizende, junge Dame, die gleichfalls schweigend in die regnerische Landschaft hinaussah dieser Zug verließ eben die gemükhliche bayerische Haupt- und Residenzstadt. Er rollte nach Westen über Stuttgart und Straßburg nach Paris. War es eine schöne Täuschung? Nein! Wirklich über die beiden gedrungenen. trauten Thürme der Frauenkirche, die nin immer kleiner wurden und sich in die trübe Landschaft immer mehr zurückschoben, huschte etwas wie ein Sonnenstrahl, und gleichzeitig lichtete sich oben in dem ausgespannten Grau ein Stückchen Blau. Ich glaube, wir bekommen schöne Witterung," sagte der Onkel für Paris könnten wir uns das nur wünschen. Karoly hat mir geschrieben, daß das Casino de Venise" ein Sommertheater ist und daß man bei schönem Wetter dort unter freiem Himmel spielt." So?" entgegnete Gertrud nur. Paris!" fuhr Onkel Malthus in angenehmer Stimmung fort. Wenn man bedenkt, daß wir morgen um diese Zeit schon aus den Boulevards sitzen werden!" Er hatte wieder seinen Pariser Bädeker vor sich, in dem er schon seit Wochen studirte. Er kannte Paris bereits wie seine Westentasche. Es war ein Traum meines Lebens, die Stadt einmal zu sehen. Und wie geht er mir, das heißt uns beiden, mein liebes Kind, nun in Erfüllung. Gottes Wege sind wunderbar. Im übrigen", setzte er nach einer kleinen Pause, seine Cigarre abstreifend, hinzu, bin ich neugierig, ob Tilly unseren Brief richtig erhalten hat. ob sie in Paris und nicht auf Reisen sein wird, und ob sie uns vom Bahnhof abholen wird. Das letztere wäre schon deshalb zu wünschen, weil man nicht wissen kann, wie es sich mit unserem Französisch gestalten wird." Sie antwortete nichts. Diese Stadt, der sie entgegenreisten was bedeutete sie für sie mehr als die anderen. die sie schon durchzogen hatten! Sie war eben nur noch ein Wunoerthier, das herumgeführt wurde, das man anstaunte! Es war wohl kühl im Coup6. denn sie schauerte zusammen und hüllte sich fester in ihren Mantel ein .... An die Mutter dachte sie jetzt zurück. Wie gesund sie wieder geworden war und wie das südliche Klima Wunder an ihr gethan. Wie sie und Adah dann die ganze Wahrheit vernahmen der Austritt. den Max mit ihnen hatte und wie sie sich dann doch alle drei nach langem Kampfe in die Nothwendigkeit fügen mußten, die der Onkel, den Contrakt in der Hand, ihnen auseinandersetzte. Namentlich Adah war außtu sich gewesen. Und doch ließ sie es sich gefallen, daß sie jetzt mit der Mutter wieder in einem hübschen, sauberen Hause, das in einem freundlichen und gesunden Vorort gelegen war, wohnte und daß die drückenden Sorgen von ihnen genommen waren. Schaden erlitten hatte dabei nur Max, denn seine Verlobung war nun in die Brüche g: gangen, und jene Frau hatte ihm auch aufrichtig und rund heraus ihren Beweagrund genannt: seine Schwester! De: kleine, blaue Fleck da droben in dem Grau war immer größer t worden, und als der Zug bei Stra bürg in die Rheinebene kam, lachte durch laue, milde Lüfte ein unbewölkter Abendhimmel herab. Am anderen Morgen aber, als Malthus nach einer in dem französischen Schlafwagen gut verbrachten Nacht mit seiner Nichte in dem hübschen, eleganten Speisewagen das appetitlich arrangirte Frühstück einnahm, guckte durch die Fenster von der schönen französischen Erde, über die sie jetzt dahinrollten, mit heileren Sonnenaugen der Frühling zu ihnen herein. Hier in Frankreich also steckte der Monsieur und wartete schon auf sie. C'est bicn! Ca va passable ment!" sagte der Onkel, sich dieHände reibend. Ich werde sofort in Paris an Karoly depeschiren. M glaube.
wir können mit dem Wei:er zufrieden sein." Und dann rollte der Zug vorbei an gleichmäßigen Straßenzeilen, die sich hoch oben über der Sohle des Geleises auf einem Damme erhoben, in eine riesige. glasgedeckte, gurchqualmte und furchtbar schmutzige Halle in den Nordbahnhof. Mitten unter den auf dem Perron wartenden Personen sah man auch eine reizend schöne, junge Dame stehen. TemSchmutz rings um zumTrotz trug ne eine blendend belle rübiabrstoilette. deren Eleganz und Chic in jeder anderen Stadt als Paris, wo man ss etwas gewohnt ist, das größte Aussehek erregt haben würde. Nur die Schleppe hielt sie in der feinbehandschuhten Hand, so daß man die weißen Schuhe und ein Gewoge von Volants und Spitzen darunter sehen konnte. Trude. Trude!" rief sie jetzt freudig. mit dem Sonnenschirm winkend, und behend brach sie sich durch die vor ihr Stehenden, die galant der schönen Tame Platz machten, Bahn. .Tilly!" Fast hätte Trude ihre Schwester nicht mehr erkannt, so wenig wie diese den vornehm gekleideten älteren Herrn an deren Seite erkannte. Dann erst, nachdem sie die Bewillkommnete herzlich, ja stürmisch in die Arme geschlossen, kam es bei seinem Anblick erstaunt von ihren Lippen: Onkel, das bist Du?" Malthus küßte das schöne Mädchen galant und mit Gefühl auf die rosige Wange. Sucre bleu!" sagte er stolz, vergnügt und glücklich. Wie steh ich als Onkel nu da? Hab' ich nun nicht die zwei niedlichsten Nichten von ganz Paris?" Aber es wurde endlich Zeit, sich in diesem frohen Rausch des Wiedersehens um das Gepäck und eine Droschke zu bekümmern. Tilly wußte natürlich mit allem Bescheid. Die Gepäckträger, die Zollbeamten, den Kutscher, alle diese Leute fertigte sie in einer Weise ab, als wäre sie in diesem fremden Lande auf die Welt gekom men, und das Französisch floß ihr nur so von den Lippen. Und nun rollte der Wagen mit ihnen in eine wunderschöne, von einem kolossalen Leben erfüllte, sehr heiter und anheimelnd zu beiden Seiten von hellgrünen Baumreihen umsäumte Straße, und sie waren in Paris. zzxwxi war erfr vor einigen Tagen mit der Fürstin von einem Winteraufenthalt im Süden zurückgekehrt. In Paris bewohnte die Fürstin ein kleines, zierliches Hotel im Bois de Boulogne, wo man. abgeschlossen im Grünen, von dem Lärm der gigantischen Stadt ziemlich verschont blieb, höchstens daß an den Renntagen oder zur gewohnten Mittagsstunde der Bei kehr der vornehmen Wclt dort vorüberflutchete. Früher, wenn die Für stin nach Paris kam, war ihre Abgeschiedenheit so streng, daß sie nicht ein-
mal Besuche annahm. Seit sie aber Tilly zu ihrer Gesellschafterin hatte wenn das der richtige Ausdruck war bei der geradezu mütterlichen Liebe, mit welcher die vorher so einsame Frau das ihrer Heimgegangenen Tochter so ähnlich sehende Mädchen an sich schloß seitdem hatte sich das gemildert. Tilly freute sich noch der Jugend, sie freute jich ihrer Schönheit sie war für die Einsamkeit noch nicht reif. Nur aus diesem Grunde hatte die gütige Fürstin wieder einige ihrer früheren Pariser Beziehungen aufgenommen. die zumeist aus alten, adeligen, im Faubourg St. Germain wohnen den Familien bestanden. Da sie sich selbst von allen Vergnügungen fern hielt, so sollte durch diesen Anschluß wenigstens Tilly Gelegenheit erhalten, nach Herzenslust daran theilzunehmen. Zu diesem Zwecke galt Tilly nach außen hin auch nicht als Gesellschaftfräulein. sondern sie nahm vor der Welt die Stellung einer Pflegetochter an. Wie hätte man das schöne Mädchen. das, wer weiß, vielleicht auch nock die Erbin ihrer Adoptivmutter wurdet in dieser Stellung nicht auch überall mit Beranüaen aufnehmen sollen! Daß sich aber dabei besonders die junge Herrenwelt mit Auszeichnung gegen sie benahm das bedarf nicht erst der Erwähnung. Was Tilly selbst dabei betraf, so hatte sie sich mit großer Leichtigkeit und Schnelligkeit in ihre neue Lage gefunden gleichsam als wäre sie damit eben in ihr natürliches Lebenselement gekommen, w:e ein Fisch in's Wasser, der bisher aus dem Sande gelegen hatte. Es ging ihr gut kein Wunder also, daß ihr die Mutter und die Geschwister da ! cben in der weiten deutschen Ferne keine sonderlichenSorgen und Schmerzen mehr machten. Schrieb ihr Adah, wie schlecht es ihnen ging, so schickte sie gewiß gern alles, was sie von ihrem reichen Taschengelde gerade übrig hatte. Nur daß das Geld eben immer bald unter ihren Händen zerfloß. für die schrecklich vielen Toilettenausgaben. Sich aber mit einer Bitte an die Fürstin wenden? Nein, das hätte sie denn doch genir., das ging eben i c r . c C V t ? . rnaji. Uno außeiDcrn, noaq uoci trieb wohl auch m ihren Schilderun gen. und schließlich konnte sie, nämlich Adah. ja auch irgend etwas arbeiten und thun. Nicht, daß sie dabei gerade an die mancherlei Zänkereien dachte. die sie früher miteinander gehabt hat ten. denn so rachsüchtig war sie gar nickt im Gegentheil, mochte der ckwester nur jetzt auch ein Glück in
den Ecyoov sauen. Aver icyaoen konnte es aar nicht, wenn Adah aus
ihren hohen Regionen auch einmal ein wenig heruntersteigen mußte. Erst aus diesem letzten Briefe, ven ihr der Onkel geschrieben, hatte sie Kenntniß erhalten von der wunderlichen Laune, die sich das Schicksal mit ihrer jüngsten Schwester, mit Trude, geleistet von den glänzenden öffentlichen Erfolgen, die ihr dadurch geworden. von den Vorgängen, die sich im Zusammenhange damit in der Familie abgespielt hatten. Nachdem sie erst aus ihrem Erstaunen heraus war denn wer hätte so etwas von dem Dinge" je erwarten können? freute sie sich darüber. Den philisterhaften" Standpunkt Mamas undAdahs konnte sie sich natürlich lebhaft vorstellen. Wie anders dachte man in Paris über solcbe Künstlerinnen. So wurde zum Bkliviel Madame Vlvette Guitocrt in der besten Gesellschaft empfangen, und Tilly hatte selbst schon die Bekanntschaft dieser berühmten Brett'l-lva bei einer solchen Gelegenheit gemacht. Stolz konnte sie auf ihre kleine Schwester sein. Und wie man sie früher manchmal behandelt hatte! Aber wer hätte so etwas von ihr auch ahnen können! Und doch sagte die Frau Fürstin, als Tilly sich nicht enthalten konnte, ihr den ganzen Inhalt dieses Briefes freudig mitzutheilen, mit ihrer gewohnten Güte: Es wird mir lieb sein, mein gutes Kind, Ihre kleine Schwester kennen zu lernen wenn auch nicht im Theater, weil ich das nun einmal nicht mehr besuche. Ich wünsche ihr auch für Paris den besten Erfolg. Ob wir aber gut daran thun, unsere Bekannten wissen zu lassen, daß dieses Fräulein Risch - Risch Ihre Schwester ist, das wollen wir uns doch noch überlegen. Madame Guilbert nimmt immerhin, eine Ausnahmestellung ein. Wer weiß, ob nicht auch in unseren Kreisen noch manche Anschauungen existiren, die für Ihre Schwester tränkend sein könnten. Das müssen wir im Auge behalten . . ." Einige Tage waren seitdem vergangen. Der Onkel war mit Trude im Grand Hotel abgestiegen, das Wetter blieb herrlich und warm, Paris badete sich imFrühlingsglanz. und die Bäume und Rasenflächen vom Bois de Boulogne bis zum Tuileriengarten schimmerten im jungen, üppigen, smaragdnen Grün. An jedem dieser letzten Tage Mittags zwischen zwei und vier Uhr. vor der Dinerstunde, sah man in dem wundervollen dichten Corso. der durch die Champs Elys."es wogte, einen eleganten Fiaker mit Gummirädern und glöckchenbehangenen Pferden. in dessen Fond zwei reizende junge Damen saßen, während der Rücksitz von einem sehr eleganten älteren Herrn eingenommen wurde, der sich übrigens gebärdete, als stünde er mit allen Pariser Verhältnissen schon auf öertrautestem Fuße, und der, wenn die eine der beiden Damen, was sehr häufig geschah, aus einem vorüberrollendenWagen einenGruß empfing, denselben als begleitender Cavalier in einer Weise so voll Anstand und Würde erwiderte, als wäre er ein alter Marquis. Eben flog an ihrem Wagen ein leichter, mit einem Schimmel bespannter und von einem jungen Herrn, neben dem etwas niedriger mit verschränkten Armen ein Bedienter in dunkler Livree saß. gelenkter Gig vorbei. Beim Anblick Tillys ging schon von weitem der Ausdruck eines sehr freudigen Erkennens über sein hübsches, flottes, offenes Gesicht, er senkte grüßend vor iy? die Peitsche, und nur die undurchdringlich Wagenkette, in die er mit seinem Gig wie eingemauert war, schien ihn daran zu hindern, vor ihr anzuhalten oder ihr zu folgen. Schon -vaz der junge Sportsman vorüber. Aber auf Tillys Wangen hatte die fluchtige Begegnung eine überaus anmuthige Röthe zurückgelassen. Wer war der Herr?" fragte der Onkel. So oft Tilly einen Gruß austauschte, mußte sie ihm die Namen der betreffenden Herrschaften nennen. Die einfachste Methode, da man diesen Herrfchaften ja spater näher treten würde, sich gleich mit ihnen bekannt zu machen. "Der Vicomte von Lusignan," erwiderte Tilly. Ein Vicomte! Tillys hiesiger Umgang befriedigte ihn immer mehr. In diesem Augenblick tauchte drüben in den Anlagen zwischen grünen Büschen, leuchtenden Blumenbeeten und Nasenflächen, umgeben von einem belebten, heiteren Gartenrestaurant, ein heller, graziöser, mit bunten Plakaten beklebter Holzbau auf, über dem in weithin durch die blaue Frühlingsluft schimmernden, goldenen Metallbuchstaben ein Name zu lesen war: Casino de Venise. Aus den Plakaten prangte eine Aufschrift, die bis herüber zu lesen war: Risch-Rifch" die in den Zeitungen schon angekündigte deutsche Chanteuse und heute Abend sollte ihr erstes Auftreten stattfinden. Jemand, der nur an die deutschen Zeitungsverhältnisse gewöhnt war, hätte davon überrascht sein müssen, mit welchem Tamtam die Pariser Presse bereits Stimmung für die deutsche Künstlerin machte. Die Sache war aber ganz einfach. Karoly, der nicht zum ersten Mal mit der Pariser Presse zu thun bekam, hatte seinen Pariser Agenten beauftragt, sich mit den tonangebenden Blättern in ein ae-
wisses Einvernehmen zu setzen und ihnen von den Einnahmen, die man erzielen würde, fünf Prozent zuzusichern, so daß eine solche Thätigkeit also in ihrem eigenen Interesse lag. Was also las man nicht schon alles von Risch-Risch! Der Star von Teutschland!" Das war das Wenigste. Und überhaupt die typische Bedeutung dieses Falles! Zum ersten Mal eine deutsche Chanteuse in Paris. Und was für eine?! Man kannte Wagner, Beethoven, Weber, Mozart. Die bedeutendsien modernen deutschen Kapellmeister hatten in Paris concertirt. Aber man kannte noch nicht das deutsche Volkslied, und eben damit sollten die Pariser durch Risch-Risch bekannt gemacht werden. Niemand aus der guten Gesellschaft so hieß es jetzt im Figaro, im Temps. im Matin würde es versäumen, diesem interessanten Debüt beizuwohnen. (Fortsetzung folgt.)
Pferd als Zeuge. Ter zur Fahrradaötheilung gehörende Polizist Greenig in Philadelphia begegnete vor Kurzem einem Pferdegespann, dessen Kutscher bei seinem Erscheinen vom Wagen sprang und flüchtete. Ter Polizist entdeckte, daß das Bewußtsein, eine große Thierquälerei verschuldet zu haben, die Flucht des Wagenlenkers verursacht hatte. Ter ganze Rücken res armen Thieres war nämlich über und über mit Geschwüren bedeckt, so daß ihm das Aufliegen und Scheuern des Geschirres die greulichsten Schmerzen verursacht haben mußte. Harry Loppcr. der Agent der Pennsylvanischen Gesellschaft zur Verhütung von Thierquälereien, erwirkte einen Haftbefehl gegen den Eigenthümer der armseligen Rosinante. als welcher John Tcvlin, ein Leihstallbesitzer, ausfindig gemacht wurde. Zu der auf der Polizeisiation anberaumten Verhandlung brachte Lopper das gequälte Thier mit. T?r Richter brummte Devlin eine Geldstrafe von $20 unter Kostenfolge ans und entließ ihn mit der Zusicherunz, daß er bei einem eventuellen nächsten Falle nicht wieder so billig" davonkommen würde. esiucytete Züchtlinge. Eine Schaar Sträflinge überwältigte neulich an einem Morgen im WaschHause des Staatszuchthauses zu Canon City, Col.. die Wächter und nahm ihnen die Schlüssel ab. Auf dem Wege nach dem Hauptthore nahmen die Aufrühre? die Gattin des Wardeins Cleglangt, sprengten sie dasselbe mit DySchild vor sich her. Am Thore angelangt, sprengteen sie dasselbe mit Dynamit und gelangten hinaus, die Frau mit sich fortziehend. Der um diese Zeit erscheinende War5ein befahl den auf den Mauern befindlichenWächtern, auf die Flüchtlinge zu feuern und darauf zu achten, daß sie seine Gattin nicht verletzten. Fünfzig Jards von dem Thore fiel die Frau in Ohnmacht, und die Sträflinge ließen sie liegen. Einer der Flüchtlinge wurde durch das Feuer der Wächter getödtet und ein andere,, tödtlich verwundet. Drei wurden bald darauf eingefangen, während zwei entkamen, einer derselben verwundet. Diese Beiden hatten einem Fuhrmann seine Pferde abgenommen und fetzten ihre Flucht zu Pferde fort. Seltener Gemeinsinn. James Eads How von St. Louis organisirt zur Zeit eine People's Fund and Welfare Association", in Cincinnati nach dem Muster der St. Louiser Anociatwn. Die St. Louiser Asscciation ist erzieherisch thätig, sie sorgt für Obdachlose und stellt ihre Versammlungslokale frei zur Verfügung. How beschafft den größten Theil de: Fonds zum Unterhalte der Anstalten durch Zuweisung der Zinsen und flüssiger Kapitalien seines nicht unbedeutenden Erbtheils, das er von seinem Onkel. Kapitän Eads, dem Erbauer der berühmten Eads-Vrücke in der Hügelstadt," erhalten hat und das er, da er es nicht durch eigene Anstrengung verdient hat, nicht in seinem Nutzen verwenden will. How hat in Oxford studirt, cr erwirbt aber seinen Unterhalt durch seiner Hände Arbeit. Elephanten-Zwillinge. In einer Show" des VergnügungsPlatzes Coney Island. N. Y.. gebar letzter Tage die Elephantin Big Liz" Zwillinge, denen man die bedeutungsvollen Namen Reliance" und Shamrock III." beilegte. Die beiden jungen Dickhäuter wogen je 300 Pfund, leider verschied Reliance" schon eine Stunde nach der Geburt, zum großen Jammer von Big Liz," die zuerst ihren Elephantenschmerz in ohrenzerreißenden Tönen hinaustrompetete, dann aber Trost und Beruhigung zu finden schien in der Pflege von Shamrock III.," der wohl und munter war. Big Liz" ist 32 Jahre alt und wiegt genau zwei Tonnen. Ter Vater der Zwillinge. Jumbo II.," starb vor Kurzem in Clcveland, O. Die j ü n g st e T r u st b i l -d u n g in den Ver. Staaten ist ein Autcmobiltrust. der mit einem Kapital von Z70.000.000 gegründet worden ist. Moderne Sklaverei. Im Bundesgerichte zu Macon, Ga., verurtheilte letzthin Richter Speer drei junge Leute, William Shy, Arthur Glawson und Robert Turner, je zu einer Geldbüße von 51000, weil sie einen Neger in Zwangsarbeit gehalten hatten. Die Angeklagten, angesehene Farmer, hatten einen Neger, welcher ihnen verschuldet war, eingefangen, ausgepeitscht und zwangsweise angehalten, für sie zu ar-beiten.
Feuer - Signale.
4 Pennsylt, und Market 5 English'S Opern-Hau! 6 East und N York 7 Noble und Michigan 8 N. Jnley u. Mag At 9 Pine und North 10 Market und Pine 11 Vermont nahe Esst 12 91$. 8 Spritzenhaus Mass. Ave nahe Noble 13 Teaware und Walnut 14 . Jersey u Central A. 15 Mass. undCornellAvt Ash m,d 11. Sttaße 17 Park Ave und 12 Str .S Columbia undHiLfld 19 Higbland Ave u. P,att !l Illinois und Ct. Joe 13 Pennsvlv. und Pratt H Meridian und 11. Str 25 No. 5 Spritzenhaus 15. nahe Jllinnö 19 Senate Ave .StElair 17 JlliiS und Michigan :s Pesylvanis und 14. to Senate Ave. und 13. il No. 1 CpritzmhauS JndAvenaheMchiga 32 Meridian und Walnut Z4 California u Lnont 35 Blake und New Jork 36 Ind. Av. u. Ct. Clair 37 City Hospital 8 Blake und Norty 39 Michigan und AgneS tl No. S Spritzenhaus Washington nahe West 2 Ssentorf u Wash. 43 Nissouri u New York 45 Meridian u Wash t JllmoiS und Ohw 47 Capitel Av. u Wash 43 Kmgan'S PorkhauS 4S Straßenbahn Ställe 23. Washington Ctr 51 No. 10 Spritzenhaus Illinois u Merrill 52 JllmoiS u Louisisna 53 Wett und South 54 West und McCarty sa Senate Ave. u Henry 67 Meridian und Ray 55 No. 4 Spritzenhaus Madison Av. u MorviS SS Madiion Av. u Tunlofi ?1 No2Ha!enLeiterhauS Couth nahe Telaware 2 Penn, u Merrill 53 Telaware u. McEsrtZi 4 Last und McCsrtt) 5 New Jersey u. Merrill 7 Lirg. Av. u Bradsha 33 Sast und Prospekt S9 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Vir Ave. nckheHuro 72 East und Georzia 73 Ceda, und Elm 74 Tavidson u Seorgia 75 Snglish Av. u Pine 7S Shelöy und Bates 78 No. 3 Spritzenhaus Prospcct nahe Cbelb 7 J Fletcher Av. u Chelby 51 Markct u. New Jersey 62 Telaware und Wash. 83 East u Washington 94 New Iork u. Tavidsor 85 Taubstummen Axstalt 86 Lcr. Staaten Arsenal 67 Oriental und Wash. S9 Fraucn-Resormar. 91 No. 13 Spritzenhaus Marvland nab Mer. 2 Meridian u. Scsrqia. 33 Meridian und South 4 Pennsylv u. Louisiana 95 Virgin:, Äve u. Älab. LS Hauptquartier. 97 Grand Hktel, 9? Capital Ave und Ohl 23 No. l Spritzenhaus 1. und Ash. 124 Alabama und 1. 125 Central Ave und l!. 126 JsndeS und 15. 127 Brookside und Jupiter i29 Centtal Ave und 17. :2S Delaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellefontaine und V. ;34 College Ave und LS. 135 Telaware und 13. 136 Alabama und North 137 Newmann Lnd 19. 133 College Ade und 14. 159 CcrucU Ave und 13. 141 JandS un'j 19. U2 Highland Ave und 10. .43 Tecumsch und 10. US New Jersey nd 22. 148 Alvord und 17. U7 No. 2 Spritzenhaus Hilside Ave und 16. i43 College Ave und 22. 143 College Ave und 27. 152 Park Ave und 22. 15? LEU. W Bahn J. 22. 154 Namsey Ave und 10. 156 Ttougyton u Newman 157 Atlas und Pike. 153 Blohd und Pawpaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Bnghtssod l2 Lrden und Depot 163 Brightwood und 25. 161 Nural und Blohd 165 St. Clair u. Kevstone 467 Arsenal Ave und 23. t63 Lellefontaine und 28. 169 Park Ave taxb i. 212 Capital Ave und 17. 213 Pennal. .Vichiga 214 JllinoiS und L0. 215 Senate Ave und 21. 216 Pennsvlvania und 23. 217 Meridian und 16. 213 Capital Ave und 2. 219 Broadtvay und 10. 231 Jllinoii und McLea 234 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und so. 235 JllinoiS und 33. ?33 Annctta und 30. 237 No. 9. CpritzenhluS Udell und Raoer 233 Udeil Ladder WorlS 239 Jssbel und 27. 241 Merikia und 24. 242 JllinoiS u Et. Clff 243 Eldridge und 23. 312 West uud Walnut 313 West und 12. 314 Howard und 16. 315 Torbet und Pa 316 Capital Ave und tt. 317 Northwestern Ave u 313 Gent und 13. 319 Canal und 10. 32 Cerealine WorkS 824 Vermont nd Lyn 325 Bismarcku(?randieZr 32 No. 29 LrritzenhauS Hagbvllle. 327 Michigan u. HslmeS, 823 Michigan u. Concord 341 West und McJntvre 412 Missouri u. Msryland 413 Missouri und khi 415 Capital Ave öeorgia 416 Miffoun u LcntuSy A. 417 Senat Ave u. Wash. 421 P und E RuniauZ W. Washington. 423 Jrren-Hospital. 424 Miy Ave u.JDuS 425 Wash und HarriS 426 Tit. 18 Spritzenhaus 2$. Washington 427 Oliver v".d Birch 423 Olive? uxd Osgood 429 Nordyke und Dort 4Z1 Hadlev Ave u. Morril 432 Rive? Ave u. MorriS iiA River Ave und Ray 435 Harding u Big 4 R ? 436 Hardinz und Oliv 437 No. 19 Spritzenh MorriZ und Hardina. i38$6t& uaccfca 439 Stkvds 451 Reisner und Mille 452 Howard und 453 MorviS und afc)3 456 Lambert und BelFnt 457 Nordhk Ave u. fceax non Works 612 West und Ray 513 5entuSy Av u. Mer? 614 Meridian und Morri Kl JllinoiS tmi ansaS 617 Rorrij und Takota 518 MorrS und Church 519 Capital A. u McCsrtt) 521 Meridian und Palm 523 Pine unti Lord 624 Msdlsor,Lveu Ancolk R26 Meridian und Belt ZZA 527 Carlo und Ray 628 Meridian ud Arizona 529 Meridian u. Aahond 531 Meridian u. McEarty 622 0. 17 Cpritzknh2 MorriS nahe West 61 McÄerna-.und Tougy. 613 Esst u. Lincoln fcx 614 East und Beecher 615 Wnght und Sander 617 McCarty und Leaty 13 New Jersey u Bic Ave 712 Spruce und Prospcct 7 English Ave. u. Launk 714 Stäbe Are u.Belt R 715 Shelby uud Beecher 71 State Ave und Orang . 713 Orange und Laurel 7 Chelby u. C.taae Av 721 Lexinzton A.u Lau??.' 728 Fletcher Ave u.Cpru 724 Ctatk Lveu. Pleasan 725 Prospekt und leasa 72 Orange und HarlaK 723 Liberty und Mea 729 N&IIe und Couth 812 No.15 Spritzenhaus Ost Washington tk 813 Market und Noble L14 Ot,io . Highland Av 15 Michigan u. Highland 816 Market u Arsenal Av 817 Oft C Clair und Union Bahn Sele:se. d2i Pan Handle EhepS 23 Vermont und WaKott 824 Wash. und State Atz. m Madden'iLounge KaK 826 Zinket und Torsey 827 Wash. und Beville Ad 629 No. 12 Spritzenhaus Bevi2 nah Michiga, 831 Southeaftcrn As ud Woodside. 32 Wash. und Tearbor 63 Scutheastmt und Arsenal klveS. 55 New Jork und Tempi 12 JllinoiZ und Msryl. Si JllinoiS und Market, 914 Penn, und Ssstz, SiSTt!aa?e und ?tö Spezial-Siznale. Ersten I EchlZg, zweiter Alarm, Aweiten 2 Schläge, dritter Alarm, Dritten 2 CchlZge. vierter Alarm. l-t-i, Feu aus und Schlauch aufgerollt. 8 Schlage, Lusierdruck ab. 12 SchlZge, 12 Uhr Mittag. Die Zo bezeichneten Signale werden nur vom Thur wicht angegeben da an den tetreffende Ctrab kreuzung fetnc SllarmkSen angebracht find. Chicago und der große Nordwefte vi ) sgytea fbpyrm ((a MaSka-Havatt-PlzlttvVtoe Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. fW Bon der Monon 47. Str. Station, hicagv, Kndnur5 Minuten mittelst elektrischer gar nach den Union LZiehdöfen rrenck LIck Springs, indem Orange Sonnig Hochland. ffamilien-Hote! ter neuer Geschäftsleitung. Vlnt, Proserpiu ,nd Bowle Quellen. Beste Mineralwaffer der elt. Zwei Züge täglich via Gree.icaftle. Zicket-dssicen : Union Station. Massachusetts ve nd A West Washington Straße. R. P. A l g e o, Distrikt ZZass. Agent, Indianapolis. Ind. .H.McToel, S.H.Roikwell, Präs. und Sen.Mgr. Bettiebileitit Frank I. eed. Gku.Piff. Agent. Sbiczgo. 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