Indiana Tribüne, Volume 26, Number 272, Indianapolis, Marion County, 9 July 1903 — Page 3
Indianer Tribüne, S. Juli 1903.
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Starker Wille widersteht noch immer dem Tode.
Hoffnung auf Nettung jedoch fast gänzlich vorbet.
Angriffe auf Tr. Lapponi wegen der Diagnose.
Admiral Cotton und seine Osfiziere
in London.
Kriegerischer Ton bei der Port Zlr
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In Hangen und Bangen. Rom. 9. Juli, 5 Uhr 25, Mor-
gens. Der Papst schläft. Zustand
der Lungen nicht schlimmer, dagegen
die Störung in den Nieren denn
ruhigend.
Der erste Theil der Nacht verging
etwas ruhelos; die kurzen EchlafperioDen wurden durch Athmungs-Schwie. rigkeiten gestört. Der Papst sprach wenig und schien sehr devrimirt. Chloral und Gaffern wurden mit gutem Erfolg angewandt. Um Sonnenaufgang fiel der Papst in einen erquickenderen Schlaf als während der ganzen Nacht.
Rom, ö. Juli, 1 Uhr 15 Morgens.
Das Leben des Papstes hängt noch
immer an einem Faden, mit der Aus-
sicht, daß jeder Moment das Ende drin gen mag. Jedoch die wunderbare Lebenskraft des ehrwürdigen alten
Herrn kämpft mit einer Komplikation von Krankheiten, die einen kräftigen Mann auf der Höhe des Lebens ge-
fährden würden. Während der Nacht
fand der Papst wenig erquickenden
Schlaf und die Schlaflosigkeit hatte er.
höhte Depression zur Folge.
Die Athmungsbeschwerden sind ge.
stiegen und Nieren-Störungen eingetreten. Die Complikationen werden
von den Aerzten offen zugegeben und
auch im Privatgespräch drückten sie die
Meinung aus. daß sie kaum irgend-
welche Hosinung auf Wiederherstellung hätten. Jedoch sie selbst qualisittren ihre Ansichten durch den Hinweis auf die starke Constitution und den fast übermenschlichen Willen des Kranken. Die klimatischen Verhältnisse sind gün stig; es ist herrlich kühl und der entnervende Sirocco fehlt völlig. Der Papst lag fast den ganzen Tag im Bett; als einzig feste Nahrung
nahm er Kalbshirn und Fleischbrühe. Die Abendzeitungen brachten eine Geschichte der Krankheit des Papstes, offenbar von Lapponi und Mazzoni inspirirt, um sich gegen die Angriffe wegen ihrer Diagnose zu rechtfertigen. Rom, 8. Juli. 8 Uhr 50 Nachts. Ungeachtet einer in London veröffent. lichten Sensationsdepesche verging der
Tag ohne Ohnmachtsanfall, obwohl
die Schwäche des Papstes bedeutend zu genommen hat. Der Puls geht lang samer, aber etwas regelmäßiger.
Während der Papst auf seinem Sterbenslager liegt, scheint die Hand
des Todes auch einen seiner intimsten
Freunde berührt zu haben, den kürzlich
zum Sekretär der Consistorialen Con
gregation ernannten Mgr. Jolponi.
Volponi erlitt einen Schlaganfall und
zu seiner Behandlung wurde Dr.
Lapponi vom Lager des Papstes weg
gerufen.
Das officielle Bulletin über den Zu
stand des Papstes, 8 Uhr 15 Abends
ausgegeben, lautet:
Der Rest des Tages ist ohne Mieder.
holung eines Ohnmachtsanfalles ver gangen. Der Puls geht langsamer.
aber ein wenig regelmäßiger. Die
Athmung ist ruhig und der allgemeine
Zustand gebessert.
Lapponi Mazzoni". Der Vatikan hat den Plan einer
Consultation Dr. Baccelli'S wegen dessen Stellung als italienischer Mini.
ster abgelehnt, obwohl Dr. Mazzoni
ihm den Vorzug gegeben hätte. Es
sind verschiedene andere Aerzte vorge
chlagen worden, allein wahrscheinlich ällt die Wahl auf Dr. Cardarelli. Es scheint, daß einige der Cardinäle
sich über die Behandlung deS Arztes
beschwerten und der Meinung sind, daß
Lapponi nicht von Anfang an eine
Brustfell.Affektion beim Papste erkannt habe. Deßhalb habe die Krankheit sich
zu einer Schwere entwickelt, die andern falls hätte vermieden werden können. Dr. Lapponi. von Mazzoni unter stützt, wies diese Beschuldigungen un
willig zurück. Beide Aerzte erklären.
seit der Erkrankung des Papstes seien
keine 5 Tage vergangen und sie hätten
schon vor 3 Tagen Wasser im Brustfell
entdeckt.
Aber die Cardinäle ließen sich nicht
überzeugen und es ist ihnen sogarge lungen, aufmerksames Gehör bei Car
dinal Rampolla zu finden. Von den V' sandten wurde dann der Vorschlaq
gemacht, die berühmtesten Aerzte zu ei. ner Consultation bcizuziehen und sie nannten die Doktoren Cardarelli und
Bazzelli. Allein, abgesehen von der
Verletzung der Gefühle Lapponis, er. hoben sich hier weitere Schwierigkeiten im Hinblick auf die herrschenden BeZiehungen zwischen Kirche und Staat. Cardarelli. ein langjähriger Abgeordnete?, ist jetzt Senator und Bazzelli
sogar Minister der italienischen Krone. Ungünstige Wendung. Rom, 8. Juli, 6 Uhr 50 Min. Abends. Der Zustand des Papstes ist ftbr ernst. Die Aerzte sind über die fortdauernde Schwäche, die durch funktionelle Störungen complicirt sind be
stürzt. Kurz nach 6 Uhr Abends ließ Car. dinal Rampolla Dr. Mazzoni aus dem
Krankenzimmer rufen und regte' im Namen von Verwandten und Freunden des Papstes die Zuziehung anderer Aerzte an. Mazzoni erwiderte, er habe nichts gegen eine solche Consultation einzuwenden, indessen liegen alle Symptome der Krankheit so klar, daß über die Diagnose kein Zweifel herrschen könne. Die Angelegenheit ist noch nicht entschieden. Das Befinden des Papstes ist deshalb heute Abend ungünstiger als gestern, weil die Besserung, die nach der gestriden Operation eintrat, nicht den von den Aerzten in Aussicht genommenen Umfang annahm. Wenn sich auch die
Entzündung der Lungen verminderte, so besserte sich doch der Allgemein.Zu. stand des Papstes nicht und es zeigte
sich eine entschiedene Tendenz nach der Seite einer radikalen Aenderung zum Schlimmen. Der Papst war äußerst schwach und selbst Chloroform schien dem Leidenden nicht mehr den hilfreichen Schlummer verschaffen zu können. Auch die Ath-
mung machte große Schwierigkeiten und zeitweilig machte es den Eindruck, als würde der Papst ersticken.
Die Aerzte waren heute besonders be. sorgt über Nierenstörungen bei dem Patienten, durch welche der Eintritt von Blutvergiftung befürchtet wurde. Die Zahl der Depeschen aus allen Theilen der Welt ist so groß, daß sich der Minister für Post und Telegraphie genöthigt sah, im Urlaub befindliche Beamte zurückzurufen. Kaiser WilHelm, die Könige Edward, Leopold, Alphons und Carlos, der Kaiser von Oesterreich, der König von Sachsen
und der Fürst von Montenegro stellen häufige telegraphische Anfragen über das Befinden des Papstes. Dr. Mazzoni bemerkte heute Nach.
mittag: Es ist stets gesagt worden, daß der Papst eine außerordentliche Widerstandsfähigkeit gegenüber rrganifchen Erkrankungen besitzt. Seine Organe gleichwie seine physischen, moralischen und geistigen Eigenschaften befinden sich in vollkommener Harmonie und dies ist der wirkliche Grund seiner großen Widerstandskraft. Die Schwierigkeiten des Augenblickes liegen in der Persönlichkeit des Papstes. Er ist außerordentlich sensitiv und eine einfache Caffein . Einspritzung verursacht ihm etwa 3 Stunden lang große Pein. Bei der Operation vor 3 Jahren wurde behauptet, der Papst habe keine Schmerzen erduldet; in Wahrheit aber
litt er ganz ungemein."
Dr. Baccelli verlacht die ihm vom
Petit Paricien" zugefchiebene Aeuße
rung der Papst sei von Malaria befallen. Malaria sei seit Jahren aus
Rom gänzlich verschwunden.
Es stellt sich heraus, daß die beutiae
plötzliche Berufung Dr. Mazzoni's zu
Cardinal Rampolla seinen Grund den Vorgängen hatte, welche Vatikan!sche Kreise bereits die Rebellion der
Cardinäle" gegen Dr. Lapponi nen
nen.
Bulgarien. Ferdinand fügsam. Wien, 8. Juli. In Folge der
dringenden Vorstellungen Oesterreich'S
und Rußland's, hat Fürst Ferdinand
die Einstellung weiterer Rüstungen ge-
gen du? Türkei bestimmt zugesagt. ,
Grobbritannien Truppen-Parade.
London. 8. Juli. Präsident Loubet besichtigte heute in Begleitung
des Ministers Dclcasse und des Bot
schafters Cambon Schloß Windsor und
das Mausoleum in Frogmore, wo er
einen Kranz am Grabe der Königin
Victoria niederlegte. Nachmittags fand in Aldershot eine Revue über das 1. Armeecorps statt.
16,000 Mann aller Waffengat-
tungen. Der Präsident fuhr an der
Seite der Königin Alexandra zu dem
Pavillon auf dem Paradefelde. Nach
der Parade spielten die Kapellen
God save the King" und die Mar
seillaise".
Abends nahm Herr Loubet an einem
Diner des Staatssekretärs des Auswär. tigen Lcmsdowne Theil; unter den Gästen befanden sich der Ministerpräsi-
dent, Chamberlain, Feldmarschall Ro.
berts, Botschafter Choate, Herzogin
von Marlborough.
GästederNation.
London. 8. Juli. Contre.Ad-
miral Cotton, Capitän Hemphill von dem Flaggschiff Kearsarge" und die
übrigen amerikanischen Theilnehmer an
dem heutigen Staats.Balle im Bucking. ham.Palast trafen heute in London ein
und wurden in den verschiedenen Hotels als Gäste der Nation untergebracht. Später statteten sie eine Reihe offizielle Besuche ab.
Die 1500 amerikanischen Offiziere
und Mannschaften, die in Portsmouth
zurückblicken, wurden auf mannigfache Art gefeiert, u. a. fand ein Frühstück
unter Vorsitz des Bürgermeist-rs statt.
Auf dem Ball im Buckingham Pa last waren 2.200 Gäste anwesend, dar
unter Präsident Loubet und Gefolge.
Vor Loubet's Ankunft wurden dem König Edward Admiral Cotton und
seine Ossiziere durch den amerikanischen
! Botschafter vorgestellt. Das Königs paar eröffnete den Ball mit einer Qua
drille, an der auch Loubet theilnahm.
Die irische Landvorlage.
London, 3. Juli. Das Unter.
Haus erledigte heute sämmtliche regel
mäßigen Paragraphen der irischen
Landvorlage. Einige Anträge von Mitgliedern wurden auf Ersuchen des irischen Sekretärs zurückgezogen und die Vorlage in ihrer amendirten Form
dem Hause einberichtet.
China. Ernste Gefahr. K i n C h o w (gegenüber von New Chwang), Mandschurei, 8. Juli. An der Conferenz in Port Arthur nehmen
alle namhaften russischen Beamten in China, der Mandschurei und Korea Theil, darunter der Kriegsminister Ku' ropatkin, Admiral Alexejeff, die Gesandten in Peking und Seoul u. A. Die Verhandlungen sind in tiefes Geheimniß gehüllt; nach allgemeiner Annahme stehen jedoch Kriegsfragen zur Berathung. Die auswärtigen Beamten in New Cbwang und Port Arthur sind der Ansicht, daß sich die Mög. lichkeit eines Kriegsausbruches stetig vergrößert. Rußland will, wie man
annimmt, seine Stellungen in der Mandschurei, einschließlich von New
Chwang, behaupten und scheut nicht
vor einem Kampfe mit Japan zurück.
falls es die Gewißheit besitzt, daß letz
teres allein fechtet. Die Kriegsstimmung unter den Ja panesen in Nord-China vertieft sich.
Die russische Civil-Verwaltung in
New Chwang hat inmitten der Frem den-Colonie mit Errichtung eines Re
gierungs-Gebäudeö für alle russischen Bureaus begonnen. Da der Bau
einen Theil deS Marktplatzes bedecken würde, in dessen Nähe die Cor.sulate liegen, so bereiten die Angehörigen
anderer Nationen einen Protest vor. Das alte Lied.
Shangai, 8. Juli. In den
amerikanischen Vertragsverhandlungen
ist abermals ein Stillstand eingetreten, da die chinesischen Behörden in Peking
die Forderung auf Oeffnung der Manschurei.Häfen nicht beantworten.
Belgien. .Vertrauensvotum für Leopold. Brüssel, 8. Juli. Die Debatte in der Deputirtenkammer, welche sich gegen die Verwaltung des unab hängigen Congostaates richtete, ging heute zu Ende. Das HauS ging mit 91 gegen 35 Stimmen zur Tagesordnung über und sprach sein Vertrauen zur Regierung sowie in die moralische Entwicklung und Wohlfahrt des CongoStaats unter Leitung deS Königs Leopold aus.
Teutschland. Theilnahme des Kaisers. Berlin. 8. Juli. Die Zeitungen melden. Kaiser Wilhelm babe eine De pesche an den Papst persönlich gerichtet, worin er sagt, er bitte Gott, das Leben des Papstes noch viele Jahre zu erhalten. Der Kaiser ersuchte auch um täg. liche Nachrichten über das Befinden des Papstes. Cardinal Rampolla depeschirt ihm demgemäß zweimal täglich. Im Falle des Todes wolle der Kai. ser, wie die Zeitungen behaupten, sogleich aus Scandinavien zurückkehren und sich am Begräbniß zu Rom bethei-
ligen. Jedoch darf die Richtigkeit der
letzteren Angabe beweifelt werden.
Der Kaiser und Vander-
bilt. Berlin. 8. Juli. Die hiesigen
Zeitungen bringen heute Berichte über
ein Bankett, das Cornelius Vanderbilt
am 4. Juli an Bord seiner Dampsyacht
North Star" in Travemünde zur
Feier des Unabhängigkeitstages gab.
Der Kaiser und Prinz Heinrich waren
zugegen. Beim Beginne des Banketts
feuerte die Hobenzollern" auf Anordnung des Kaisers 'einen Salut von 21 Schüssen ab. Die Musik stellte die städtische Kapelle von Travemünde und es wurde eine Anzahl amerikanischer Stücke, sowie auf Ersuchen von Herrn Vanderbilt der vom Kaiser componirte Sang an Aegir" gespielt. Verschiedene amerikanische Yachten
begleiteten die Hohenzollern" nach Norwegen. V e r u r t h e i l t.
Cassel. 8. Juli. Adolph Schmidt, Präsident der verkrachten TrederTrochung Vetreidebank, wurde des be trügerischen Bankerotts schuldig befunden und zu 32 Monaten Gefängniß sowie S750 Geldstrafe verurtheilt. Frankreich.
Der lenkbare Ballon. MandessurSeine, 8. Juli. Lebaudy's lenkbarer Ballon macht
tägliche Aufstiege. Heute manöverirte
der Ballon in Anwesenheit Wissenschaft-
licher Comite's des Aero-Clubs eine halbe Stunde über dem Park trotz starken Windes mit vollkommenem Er-
folge.
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Canal-Opposition h a t Erfolg. Bogota, Samstag, 4. Juli.
Minister Rice hat im Congreß mitgetheilt, daß Herr Herran den Panama
Canal-Vertrag nach Anweisungen der
clomb. Regierung unterzeichnete.
Die Opposition, mit Ex-Präsident
Caro an der Spitze, hat öffentliche Di5-
cussion des Vertrags durchgesetzt.
Venezuela. Amerikanische Schiffe gekapert. P o r t o f S p a i n , Trinidad,
3. Juli. Aus Ciudad Bolivar, Vene-
zuela verlautet, daß Regierungstruppen gestern drei amerikanische Dampfer bei
Apure kaperten und die Revolutionäre in Ciudad Bolivar zwei amerikanische Schiffe. Ein Angriff auf Ciudad Bo-
ivar durch die Regierungstruppen wird
morgen erwartet.
Philippinen. Die Opium-Frage. Manila, 8. Juli. Vertreter
der chinesischen Handelskammer und der Evangelischen Union bekämpften heute die Opium-Vorlage in einer Versammlung. Die Delegatcn der evang. Union verlangten Verbot des OpiumVerkaufs durch die amer. Commission. Die Opium-Vorlage bezweckt die Errichtung, eines Opium-Monopols, das an den höchsten Bieter verkauft werden
soll. Man hofft dadurch den OpiumGenuß unter den Chinesen zu beschrän-
ken und seiner weiteren Ausdehnung unter Amerikanern und Filipinos vor-
zubeugen.
Griechenland. TumultinderKammer. Athen, 8. Juli. Als heute Mi.
ntster-Pxäsidcnt Theotokos in der Kam.
mer den Rücktritt des Cabinets ankün-
digte, entstand ein wilder Tumult.
Die gegnerischen Abgeordneten Prügel.
ten sich und auch die Galerien nahmen
an dem Ausruhr theil. Die Sitzung würbe suspendirt; später war das Haus
nicht mehr beschlußfähig.
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