Indiana Tribüne, Volume 26, Number 271, Indianapolis, Marion County, 8 July 1903 — Page 7
Jndiana Tribüne, S. Juli 1903.
Eine vom örett'l.
Roman von Heinrich Lee. (Fortsetzung) To wurde denn Tante Ludwiga von ihrem aufmerksamen Neffen nach glücklich überstandener Fahrt auf dem Bahnhofe herzlich willkommen geheifcen. Max war schon darauf gefaßt gewesen, sie wieder in ihrem Stiftskleide zu sehen, dem weiten, schwarzen Mantel mit weißer Kopfhaube aöer nein, das hatte die Frau Domina weven des Aufsehens, das man damit in dem immer neugierigen Berlin erregt hätte, selbst nicht gewünscht, und so langte die Tante in einer ganz unauffälligen Kleidung an. in der nichts von ihre? Würde zum Vorschein kam. Max küßte sie bei der Bewillkommnung als Tante auf den Mund, was ihr von einem so jungen und stattlichen Herrn in ihrem ganzen Leben noch nicht widerfahren war. und fast fühlte sie dabei eine sanfte Gluth in ihre Wangen steigen. 3ch danke Dir, mein lieber Max." sagte sie. während er sich mit ihrem Gepäck befaßte einen Träger meinte sie, könnte man sich wohl erspaxtn ich danke Dir. daß Du gegen Deine alte Tante so artig und freundlich bist." Für ihre Wohnung war schon gesorgt, sie war vom Stift aus voraus bestellt worden, und Max gab dem Kutscher die Adresse ein Hospiz in der Gegend des Thiergartens. Während der Fahrt schrieb er ihr dieAdresse eines Nechtsanwaltes in's Notizbuch, dem sie sich in der gewünschten Weise auf's Beste anvertrauen könnte. Dann, als der Wagen vor dem Hospiz angelangt war und Portier und 5)ausdiensr herbeieilten, um den geehrten Gast in Empfang zu nehmen, verabschiedet: man sich einstweilen von einander. Risch - Risch" war und blieb im Winterpalast die Zugkraft der Saison". Jeden Abend trat sie auf, nun schon seit Wochen, und doch füllte sie ' ' . . , noch Abend sur Abend das yau5 vlö auf den letzten Platz. Ihr Bild prangte an allen Anschlagsäulen, so groß und effektvoll ausgeführt, daß es nicht zu übersehen war. und in allen Zeitungen las man ein in die Augen springendes Inserat, eine Erfindung Karoly's, welches nur einige wenige Worte enthielt die Worte: Man muß RischRisch gesehen haben." Wie eine Suggestion las es sich, aber alle Welt gab ihr nach. Selbst in der besten Gesellschaft, bei den vornehmsten Diners und Bällen war Risch - Risch zu einem Gesprächsthema geworden. In der That, man mußte sie gesehen haben, es gehörte einfach zum guten Ton. In dem Concurrenz - Institut des Wmterpalastes. im Minerva-Theater, gastirte wieder Mademoiselle FavrolIc aber in dieser Saison vor leeren Häusern. Es war, als begriffe Niernand mehr, was man eigentlich an ihr bewundert hatte. Wo man seine Augen. seinen Geschmack, sein Urtheil gehabt? Nach vier Wochen, als die Direction von dem ihr zustehenden Rechte der Eontralt - Verlängerung keinen Gebrauch machte, brach Mademoiselle Favrolles ihr Gastspiel ab. Unter allen den Menschen, die an jedem Abend Risch - Risch" auftreten sahen, gab es vielleicht nur einen einzigen, der sie mit nüchternem Blicke und kaltem Blute sah, und das war Karoly selbst. Er hatte ja schon allzuviel ähnliche Erfahrungen auf diesem Gebiete ge sammelt, schon allzuviel Sterne plötzlich aufleuchten und dann sich im Dunsei ebenso schnell wieder verlieren sehen. 125 yane ncy even wieder einmal ein alter Grundsatz bewährt: daß man der Welt immer etwas Neues bieten mußte und mochte es noch so blöde sein. Denn was war schließlich an diesem albernen Mädel, Risch-Risch genannt, dran? Ein bischen frische Stimme, ein bischen Jugend und ein bischen Ursprünglichkeit. Hätte er doch damals bei ihrem Debüt noch schließlich selbst darauf geschworen, daß die Leute, das heißt das Publikum, nicht auf sie eingehen" würden. Und wäre sie in der Anfangsnummer aufgetreten, und wäre nicht die Amerikanerin gewesen kein Mensch spräche jetzt vermuthlich von einer Risch - Risch. Aber sein Schäfchen hatte er wieder einmal in's Trockene gebracht. Zwei Jahre lang hatte er auf Risch-Risch" Beschlag gelegt das war so der ungefähre Zeitraum, in dem ein Star" von ihrer Art seine Zugkraft behielt. In dieser Zeit konnte man sie in der Welt herumschicken, und eine große, kühne Idee war in Karoly aufgetaucht. Risch - Risch" bis zum Ende der Saison am Winterpalast auftreten zu lassen, wäre geschäftlich nicht klug geWesen. Erstens hätte man ihre Anziehungskraft für Berlin damit möglicherweise schon im ersten Jahre verausgabt, und zweitens war der WinterPalast an Engagements - Abschlüsse schon früheren Datums mit anderen dasProgramm beherrschenden berühmten Kräften gebunden. Gleichzeitig mit ihnen Risch-Risch" auf dasProgramm zu setzen, wäre also eine Berschwendung genxsen. Ohnedies lagen von auswärts, aus Hamburg, aus Dresden, aus München. aus Wien seitens der dortigen großen Etablissements eine ganzeReihe von Anträgen vor, Risch - Risch an ihnen gastiren zu lassen. Mit dem
nächsten Monat nun, mit Anfang Feöruar. sollte diese Gastspieltour durch Teutschland es waren darüber bereits feste Bestimmungen getroffen worden ihren Anfang nehmen. Aber Karoly's große Idee richtete sich noch auf ein anderes 3iel. Dieses 5Ziel biek Pari-. ÄlierdlngZ, es wurde das erste Mal sein, daß in einem Pariser Bariete eine deutsche Sängerin auftrat. Aber eben deshalb! Weil es das erste Mal sein würde. Die Chancen dafür standen so günstig wie nie zuvor. Seit ein paar Jahren schwärmten die Pariser für deutsche Musik. Deutsche Ka
pellmeister, die dort deutsche Concerte gaben, wurden bejubelt. Auch konnte man dabei den ganzen und nie seine Wirkuna versaaenden Avvarat des vatriotischen Rummels sich nutzbar machen. Man konnte in die Zeitungen setzen lassen: Ein erneuter Beweis für die freundschaftliche Annäherung der beiden Völker u. f. w." Es bandelte sich mithin nur noch darum. einen aeeianeten Pariser Unternebmer zu finden. Graff," sagte deshalb eines Tages Karoly zu seinem Compagnon es muß einer von uns nach Paris reisen. .Nach Paris?" Graff war auf der Stelle bereit, das scbwere Ovfer. das die aeschäftlicben Interessen von ihm forderten, auf sich zu nehmen und mit den nöthigen Jnstructionen seines Socius versehen und das sreundncye Bild oer .yamps Elvsees. der Boulevards und des Overnvlakes vor Auaen. reiste er zur Erfüllung seiner Aufgabe ab. Die Ünterhandlungen waren für ihn offenbar sehr schwierige und langwierige, denn erst nach vollen zwei Wochen und nachdem Karoly schließlich in einem strengen Telegramm seine sofortige Heimkebr verlanat hatte, kam er zurück. Da für aber hatte sein langer Aufenthalt zu einem sehr günstigen Erfolge geführt. Eines der kiübscheften und zugleich vornehmsten Barietes von ganz Paris ist das Castno de Benise" in den Champs Elysees. Die Direction dieses Etablissements zeiate sich für das Projekt aeneiat allerdings unter Be dingungen, die das Risiko ganz auf die Schultern der deutschen Direction abluden, aber auf die Karolv sofort telegraphisch einging. Das Pariser Gastspiel von Risch-Risch" sollte einen Monat umsaften, stattfinden sollte es im nächsten Mai. Eine Noth in den Zeitungen gab von diesem sensationellen. in den Annalen der Brett'lwelt noch nicht dagewesenen Ereigniß der :iitflt die geouyrende Ztunoe. ?!ck danke ?lbnen. meine Qerren. icÄ danke Ihnen," sagte Onkel Malthus an diesem Tage, als die Bekannten ihn im Cafe dazu beglückwünschten, mit Würde und freundlicher Herablassung, ..in der That, es ist ein neues, schmeichelbaftes Ruhmesblatt für meine Nichte, und ich hoffe, daß auch, ich meine in politischer Beziehung, dem ganzen Vaterlande damit 'ein Nutzen r . m ... u oerscqassi wiro. Seine enaen militärischen Aeinkleider mit den ledernen Stegen, sowie flu. äs i m 1 t l A (W. 4aVA Wt A jeilic uqumuut uuwyc iuiuciuuc, uic trüber seiner Erscheinung ihr bestimmtes Gepräge gegeben, hatte er abgelegt uno ite einigen yeaieraroeiiern zum Geschenk gemacht. Was er jetzt trug so der araue Evlinderbut. der lanaschößige. kostbare Sealskin - Pelz, die Wiener Lacksckube mit den darüber oeknöpften gelben Tuchgamaschen das war alles ebenso hochelegant wie hochmodern, und zog man noch die kostbare, ein mit Perlen und Brillanten besentes Hufeisen darstellende Nadel, die er in seiner Cravatte stecken hatte, in e trslrfit. so konnte man ibn iciou für ernen dem arieletveaier anaeböriaen arop.en Künstler halten. Einigermaßen unbequem dabei war nur das Aussehen der Hausbewohnerschaft, dem er sich durch diese äußerliche Veränderuna ausaesetzt sah. Das Einfachste und Selbstverständlichste wäre gewesen, wenn man überhaupt die erbärmliche Behausung in dieser Proletarierkaserne aufgegeben hätte. Aber das ging nicht an. Wie hätte man einen solchen Wohnungswechsel den in Italien Weilenden, die ja von dieser ganzen Veränderung noch mcht die ent fernteste Ahnung hatten, erklärlich ma chen sollen? Malthus überlegte zuweilen, ob er sich nicht doch endlich entschließen sollte, das aroße Geheimniß auf brieflichem Wege vor ihnen zu enthüllen, denn einmal mußte es ja vor ihnen aelüftet werden. Aber wer konnte wissen, mit welchen unverständiaen. vorsmtflutblichen Vorurtheilen es j von ihnen aufgenommen werden würde. Vorläufig waren sie m Italien, scyneben Briefe von seaensreichem Klima und fortschreitender Gesundung und unzweckmäßige Nachrichten hätten sie in diesem letzteren, so erfreulichen Processe nur aufgestört. Außerdem gab es ein Sprichwort: Kommt Zeit, kommt Rath!" Zines Abends hatte er Trude wieder nach dem Winterpalast begleitet, or dem Sofeinaanae trennte er sich von ihr mit dem beruhigten Bewußtsein, daß da oben bereits eme andere zuverlässiae Vesckünerin auf sie wartete. diese treffliche Frau Siebenhorn. Er selber verfugte sich in den Auscyauerraum. Dort am Bierbuffet, an dem Künstlertisch hatte er sich semen Stammplatz eingerichtet. Nicht nur weil ,r bier die Gesellschaft der berühmtesten Jongleure, Handeqmlibriftfn K?ttensvrenaer. Tauvenlonlainnen. Mitmenschen. Elevhantendres seure. Serpentintänzerinnen. Athleten
und Bauchredner deren Ruhmeslicht
freilich von dem seiner Richte äugenblicklich etwas verdunkelt erschien qenießen konnte, sondern weil er von diesem einem abgeschlossenen Eiland gleichenden Winkel aus auch den besten informatorischen Ueberblick über Haus und Bühne hatte. Die Vorstellung hatte, als der Herr Hauptmann" sich bei den Herrschaften am Künstlertische einfand. wie gewöhnlich. wenn er kam. längst begonnen, denn Risch-Risch hatte du Starnummer. das hieß, die drittletzte, und nur um ihretwillen fo.ft er doch hier. Es war an diesem selben Tage, als Mar der Tante in ihrem Hospiz, das übrigens ganz und gar einem eleganten Hotel glich, den versprochenen Besuch machte. Die Sache mit dem mecylsanwalt war in bester Ordnung erledigt. nur handelte es sich noch um einige zu beschaffende Informationen und oaran anknüpfende Besprechungen, weshalb auch Tante Ludwiga noch nicht die Heimreise antreten konnte. Mit seiner Visite im Engel'schen Hause hatte Max alle Ursache, zufrieden zu sein. Nicht nur hatte ihn Frau Natalie, als sie den ' . - r r f ' 1 Grund feiner langen Avwesenoeil erfuhr und in geschickt diskreter Weise hatte er sie dabei die sur ihn damit enlstandenen Aussichten errathen lassen noch viel freundlicher willkommen geheißen als t zuvor, sondern aucy ie eile eilte ihm viel wärmer und herzlicher entgegen als sonst. In ihrem Blicke glaubte er zu lesen, daß sie ihn vermißt hatte die Trennung zwisehen ihnen hatte ja diesmal länger gedauert als alle die schon vorangegangenen. in boldes Roth floa bei einem ÄNblick über ihreWanaen. und ihr Händedruck, der diesmal fester und inniger war als t, bestätigte ihm seine heimlichen süßen Hoffnungen. Von Nemm wurde ihm dabei klar, wie theuer sie ihm geworden war mit emem Wo?.?. fcafc er zum ersten Mal m seinem eben ehrlich und aufrichtig verliebt war. Vielleicht brauchte er unter solchen Umständen nicht einmal erst auf seine bevorstehende Ernennung zu warten. Nur ein günstiger Augenblick mit ihr allein und er konnte sich von iyr jewißheit verschaffen, eine Gewißheit, die ihn sehr glücklich oder sehr unglücklich machen würde, nrau Natalie ging soaar in ibrer Quld so weit, dak sie einen Dienst von ihm verlangte, durch den sie ihm nicht nur emen Beweis ihresWoblwollens gab, sondern ihm auch Gelegenheit bot. stundenlang an Ceale 6?eite zu weilen und obendrein noch seinen beabsichtigten Trumpf mit der Tante auszuspielen. Wir haben nämlich vor," so sagt: s?rau Natalie zu ihm heute Abend die Norstelluna im Winterpalast zu besuchen und uns einmal diesen neuen Star" anzusehen. Risch - Rlich" oder wie der Name ist. Mein Mann wollte uns begleiten, nun ist er plötzlich für den Abend verhindert worden, und wir baben schon vier Billets gelöst das vierte für eine Verwandte von uns, die aber gleichfolls nicht abkommen kann " Ob er zufallia sur den Abend nicht schon etwas Besseres vorhabe, ob er den Chaperon der Damen machen wolle. fts braucht nicht betont zu werden. mit welcher Freude ihn ??rau Nataliens Anerbieten erfüllte und wie glücklich er sich schätzte, sich den Damen zur Verfugung stellen zu oursen. Allerdings.... Er stockte in taktischer Berech'nung. Nun?" kam ihm die lebhaste Frau schon im Tone des Vedauerns zu ilfe. Und er erzählte von einer Tante, die er hatte und die hier $u Besuch war und der er eigentlich den heutigen Abend schon versprochen hatte, aber das würde nichts schaden, den Besuch konnte er auch morgen machen er brauchte ihr ja nur eineEntschuldlgung zu schicken. Frau Natalie wollte wissen, was das sur eine .ante war. und nun konnte er der Tante adligen Namen und ihre Eigenschaft als Stistsdame in's Spiel bringen, r hatte sich in der Berechnung des Eindrucks, den seine Erzählung auf die Vanklersfrau hervorbringen wurde, nicht getäuscht. Aber das würde sich ja ganz reizend machen," rief sie erfreut aus wozu haben wir denn noch ein Billet übrig! Es verfallen zu lassen, wäre doch ohnehin schade. Ganz einfach, Sie bringen Ihr Fraulein Tante mit." Besser, glänzender hätte sich die Sache gar mcht arrangnen lassen können. Tante Ludwiaa hatte zwar schon von dem Königlichen Schauspielhause, dem Opernhause und noch manchen anderen Berliner Theatern geHort, noch me aber von einem Theater, das der Winterpalast" hieß. Wie nett das von Dir ist. mein lieber Max, daß Du so an mich denkst," sagte sie dennoch sehr ersreut. als er ihr die Einladung überbrachte und ich zweifle auch nicht, daß ich mich mit den beiden Damen m der besten Gesellschaft befinden werde. Aber was ist das für ein Theater, der Wintervalast? Wird ein Lustspiel gegeben, ein Schauspiel, ein Trauerspiel'L" Allerdinas kostete es ihm einige Mühe, sie über ihre irrthümliche Anschauung bezuglich des m Rede stehenden Theaters aufzuklären und ihr auch nur einen annähernden Begriff davon zu geben. .cb versiehe Dich, sagte sie endlich, als er ihr von den Gymnastikern und Drahtsellkunstlern erzählte, die sie dort zu sehen bekommen wurde es ist ein Circus."
Jawohl, so ungefähr, liebe Tante." j Noch wenige Tage, dachte Ludwiga. und man war wieder Gott sei Dank daheim, in seinem lieben Stübchen. fort aus dieser schrecklichen Stadt. Aber Du lieber Gott, wenn es nichts kostete warum sollte man dergleichen nicht einmal kennen lernen! Und außerdem sie machte dem lieben Jungen eine Freude damit. Kaum, daß 'sie überhaupt so viel verwandtschaftliche Aufmerksamkeit von ihm erwartet hatte. Sie konnte es ihm nicht abschlagen. Nur eine Frage sollte er ihr noch beantworten: ob sie wohl das Stiftskreuz zu diesem Theaterbesuch anstecken sollte. Das halte ich nicht für nöthig, Tante. Nein, liebe Taute." erwiderte er ihr in bestimmtem Tone. Zu noch verhältnißmäßig früher Stunde fuhr er mit Tante Ludwiga oei den Damen vor. Xit Vorstellung ging, da Frau NataUe einer so vornehmen Bekanntschaft, wie es dies adlige Stiftsfräulein war. die brillanteste Aufnahme entgegenbrachte, auf's beste von statten. Zwar hatte das Haus, in dem Tante Ludwiaa sich aufgenommen
sah. mit seinem überall hervortretenden Reichthum und seinen modernen Raffinements etwas höchst Fremdartiges für sie. aber schon bei der ersten sich bietenden Gelegenheit gestand sie Max. daß sie diese Frau Engel, obwohl sie aus einer ihr so entgegengesetzten gesellschai'tlicken Sphäre stammte, allerliebst" fand. Auch Cecile erhielt ihren Beifall. Sie hatte für den Abend ein blaues Tuchkleid angelegt, in dem sie wirklich reizend aussah so reizend, dak ihn das Glück der bevorstehenden Stunden von Neuem überströmte. Ich glaube beinahe." flüsterte die ' mpi ät Tante bin au. dak Du ihr ge all tr Glaubst Du. Tante?" Er suchte hastig voller Freude ihre Hand zu erhaschen, da kehrten die Damen schon zurück. Vor dem Gartenthor war der elegante gedeckte Landauer, den Herr Engel aus Paris bezogen yatte, vorgefahren, und man stieg ein. Nach kurzer, sehr anaenehmer Fahrt Frau Natane war gegen Z.ante Ludwiaa die Liebenswürdigkeit selbst kam man vor dem Theater an. D, Plätze, welche der Billeteur den Herr, schaften anwies, lagen oben auf der Terrasse an einem besonderen Tisch, der direkt an das goldene Geländer stieß, so daß man einen ausgezeichneten Blick auf die Bühne hatte. Für Frau Natalie und auch für Cecile war das glänzende Bild zu ihren Füßen und das. was auf derBuhne vorging, mchts Neues: sie waren nicht zum ersten Mal in diesem beliebten BergnllgungsEtablissement. Um so großartiger, aber auch um so befremdlicher war von dem allen, was man hier sehen konnte, der Eindruck auf Tante Ludwiga. Manchmal räusperte sie sich, und wenn Frau Natalie eine Frage an sie richtete. gab sie, ganz von dem, was im Pudllkum oder auf der Bühne vorgina. befangen. zerstreuteAntworten. Wie Max nur von einem Circus" hatte reden können! An das Stiftskreuz, wenn sie es angesteckt hätte, wollte sie dabei gar nicht einmal denken. Aber interessant war dieses Theater doch yochmteres sant' Immerhin nahm Frau Natalie das ibr so svmvathisch vornehme Fräulein derart in Beschlag, und sie verstand so anregend mit ihr zu plaudern, daß Max volle Muße hatte, in seinem Glück zu schwelgen. So wenig wie er selbst. so wenig schenkte aucy tcut oen aen auf der Buhne besondere Beach tung. Sie plauderten heiter miteinander.' und mehr als einmal sah er sie in holder Verwirrung v:e uucxn vor sei cn immer zärtlicher werdendenBliacn Niederschlagen und damit ein ijeirnii ches Verstandn!, eine süße Erwide rung auf seine stumme Frage bekennen. Mitten in ihrem Gespräch fiel es ihr einmal ein. ibn nach seiner niedlichen. kleinen Schwester" zu fragen, die sie damals auf der Eisbahn gesehen hatte, und er sollte erzählen, wie es ihr ginge überhaupt, so meinte sie, müßte sie aanz bestimmt nächstens emmat 2ru dens Bekanntschaft machen. Nun wenn sein Gluck sich erfüllte, wenn es zur Verlobuna kam. lieft sich die Fami liensache ja ohnehin, nicht mehr umgehen. und außerdem bot ja jetzt Tante Ludwiaa und sein eiaener in Aussicht siebender neuer Titel ein aenüaendes Gegengewicht dafür. Es war wohl auch von Frau Natalie eine kleine Absicht dabei im Spiel, daß sie sich gar nicht um sie beide zu kümmern schien und ihn unaestört mit dem geliebten Mädchen plaudern ließ. Nur jetzt, als eben wieder eineNummer zu (znde war, warf sie ein Wort zu ihnen hinüber und sagte: Jetzt kommt Risch-Nisch!" Ja." lachte Cecile jetzt wollen wir einmal still sein und bubsch auf passen," und sie setzte sich zurecht, das anmuthige Gesicht, das ihm jetzt im Vrokil erschien, zur Bühne aericktet. r i I ' u i J I ' obwohl der Vorhang noch gar nicht ausgegangen war. (Fortsetzung folgt.) Das Opfer eines eigenthümlichen Unfalls ist Frl. Fkirence Cord. Tockter des Srn. Nrank P. Cord aus Hagerstown, Pa., geworden. Ihr Bruder Frank warf im tsprn em Messer in die Höhe, welches Frl. Cord am Kopf traf und in Stücke brach. Dik Svike des Messers sah im Kopf fest und mukte durch eine Operation entfernt werden.
Die Kolumbacscr Zlicgc.
Cn der unteren Toa heimisch und beson dcrS Hausthieren gefährlich. Es ist eine Thatsache, daß sich der Kulturmensch mit den Mitteln der Technik und Wissenschaft wohl der großen, reißenden Thiere erwehren und diese ausrotten kann, daß er aber dem Heere der kleinen und kleinsten Jnsekten gegenüber ziemlich und m manchen Fällen völlig machtlos gegenübersteht. Wie wenig in de? Vernichtung dieser Plagegeister zu erreichen ist, beweist das Auftreten einer höchst gefährlichen Fliege, die an der unteren Donau lebt und von Zeit zu Zeit Rumänien. Serbien und Ungarn heimsucht, ja, einmal bis nach Oesterreich vorgedrungen ist. Das Thier ist bekannt unter dem Namen der Kolumbacser Fliege, und schon im 18. Jahrhundert hat man sie an der ehemaligen Militärgrenze auszurotten versucht, indem dort zahlreiche Höhlen ausgeräuchert und vermauert wurden. Das 'Ergebniß war aber gleich Null. Erst in neuester Zeit hat sich herausgestellt, hauptsächlich in Folge der Forschungen von Dr. TLmösvary. der im Auktraae des unaarischen AckerbauMinisteriums sich mit dem Studium der Entwicklungsverhältnisse dieser Fliege beschäftigte, daß sie lediglich an der unteren Donau heimisch ist und die dem bloßen Auge unsichtbaren Eier Ende Mai in den klaren Bächen, die daselbst aus den Wäldern herabströmen, absetzt. Die ausgeschlüpften Larven leben im Wasser, verwandeln sich im Herbst in Puppen, verbringen den Winter in Erstarrung und verlassen im Frühling als vollkommen entwickelte Fliegen ihren bisberiaen Aufenthaltsort. Sie schlüpfen überall fast gleichzeitig aus, sammeln sick anfanas in kleine Gruppen. - . . ' . . ... - i. vereinigen sich aber bald zu Schwärmen von vielen Millionen. Wie Wolken ziehen solche Schwärme im Thale der Donau stromaufwärts; kommen sie aber aus dem Flußtyale heraus, so werden sse mit der Herr chenden Windrichtung fortgetragen und fallen die Ninderheerden an. tachdem sie iyre Blutgier gestillt haben, gehen sie zu Grunde oder vertheilen sich in immer kleinere Gruvven. die ungefährlicher sind und zuletzt den äußeren Einflüssen erliegen. .In Ungarn erscheinen diese Fliegen mcht aüjayrllch, aber in man chen wahren richten ste dort aronen Schaden an; so wurden 1880 bei Kubin in vier Stunden durch t 4uu Schweine. 80 Werde und 40 Rinder getödtet, und zwar lediglich durch das an unzähligen Körperstellen der Thiere erfolgende Blutsaugen, daneben durcy Blutvergiftung. Dem Menschen sind diese Fliegen nicht so gesayrlicy. wm er sich besser vor ihnen schützen rann, her auch ibm verursacht der Stich starke Geschwülste. Da die Brutstellen dieser Fliegen m den Gevirgswaldern der unteren Donau sich über ein Gebiet von 7722 englischen Quadratmeilen ausdehnen, so ist es völlia unmöglich. die in den Bergbächen lebenden Larven und Puppen zu vertilgen; es vleivt nichts übrig, als das Vieh gegen den Angriff der Fliegen möglichst zu schützen, indem es von nde Äpril viö ?Nitte Juni tagsüber in den Ställen zurückgehalten wird und vor denselben starke. Rauch entwickelnde euer unter:' halten werden. Der National - Verband der französischen Seeleute hat an die Bevölkerung emen Protest gerichtet geaen den Manacl an Sicherheit aus oen Handelsschiffen. Darin wird der Unglücksfall des Dampfers Uidan" ve, Marseille auf die. Umulänalichkeit der Besatzung u. d 'den schadhaften Zustand der Boote und der Rettungs - (Sinrichtunac'n Zurückgeführt und verlanat. daß Schiffe von solcher Beschaffenheit zwangsweise verhindert werden, m ek zu gehen. Vernünftiae Manreael. Ein neues Gesen der Leaislatur von New Versen verfüat. daß Personen, die "VJ I T W I I durch 5?ahrlässiakeit Waldbrände verUrsachen, zur Zahlung von ?1000 oder Gefängnisstrafe bis zu drei Jahren verurtheilt werden sollen. Der erste derartiae Fall kam dieser Tage in Vineland. N. St.. zur Anzeiae. wo Wm. Hennis jun. und Morris Dangler für c r r i rn " r t r i. ri.m igrcn -prozcH um utgjtyaji gqicui wurden. i 3mmcr der Gleicizo. Der alte Professor Aivvs wird todtgesagt. Auf das Gerücht hin eilt der ihm befreundete Dr. Bränd! in Zipps' Wobnuna. Auf sein Klinaeln erscheint Zipps selbst. D r. B r ä n d l (verwundert): Ich denke, ie smo wt amMii " st l l t mm - -. W ... -mmM illä. Vr lfl'fj A --. LU todt?" Zipps (verdrießlich): .Nicht daß ich wutzte!"
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Wash. 421 P und E RunvauS 33. Washington. 423 Irren-Hospital. 424 Miv Aveu.J DuQ 425 Wash und HarriS 425 No. IS Spritzenhaus W. Washington 427 Olirer und Birch 423 Oliver und Osgood 429 Nordyke und Fork 4Z1 Hadlcv Ave u. MomI 432 River Lve u. MorriS 54 River Ave und Nay 435 Harding u. Biz 4 R ? 426 Harding und Oliv 437 No. 19 Cpritzenh MorriS und Harbins, 436 HswarB vsCt BCk3 439 Stocky 451 Reisn und 5212t 452 Howard und ct 453 MorriS und app4 56 Lambert nd fMrjnA 457 Nordyke Ave u. ox rnon Works 12 West und Ray 613 entmky Ave u. Merrik 614 Meridian und Mcntt 61 JllinoiS vm'i ansaS 617 Morris und Dakota 518 MorriS und Church 519 Capital A. u McCarty 521 Meridian und Palmer 523 Pine unk, Lerd 524 Madisor.Ave u kincoll, 426 Meridian und Bklt RR 527 CarloS und Ray 523 Meridian und Arizona L29 Meridian .Raymond 531 Meridian u. McCarty 53 No. 17 Spritzenhaus MorriS nahe West fit McÄcrnanund Dough. 613 Cflst u. Lincoln iU 614 East und Beecher 615 Wright und SanderS 617 McCarty und Beaty eis New Jersey u Z!i.-Ävk 712 Spru-e und Prospect 713 Engl'.sh Ave. u. Laurel 714 State Av u. Belt N & 715 Shelby und Vkchr 716 Etate Ave und OranA 713 Orange und Laurel 79 Shelby u. Ci..ta Avt 721 LexinztonA. L.urei 723 Fletchn Ave u. Cpni 724 State Ave u. Pleasan 725 Prospekt und leasaut 726 Orange und Havta? 728 Liberty und Men 729 Nols und South kl No. 15 Spritzenhaus Ost Washington L 613 Market und Noble K14 Ohio u. Highland Av SIS Michigan u. Highlan! 816 Market u Arsenal Av, 817 Ost S. Clair und Union Bahn Geleise. K21 Pan Hantle EhepS k2Z Vermont und Walcott 824 Wash. und State Atz. Li5 Madden'Stounge Fab 826 Duck und Dorsey 27 Wash. und Beville 21t 829 No. 11 Spritzenhaus Beville nahe Michigsk g N. Jerjcy u. SKafi Ave 9 Pine und North 10 Market und Pine 11 Vermont nah East 12 Sty. 8 Spritzenhaus Mass. Ave nah Noble lZ Tttaware und Walnut 14 Jersey u Central A. 15 Mass. und CorneU Ave : Lsh m.d 11. Ctraße :? Park Lve und 12 Ctr .3 Columbia und HiUsid 19 Highland Lvt U.P,att kl Illinois und St, Jo 23 Pennsyw. und Pratt u Meridian und 11. Ctr 25 No. 5 Spritzenhaus 15. nahe JllinoiZ 25 Senate Ave u.StLls 27 JllinoiS und Michigan ZS Pefylvania und 14. ZS Senate Ave und 15. U No. 1 Spritzenhaus JndAvenahsMichiga 32 Meridian und Walnut n California u ftarrnont 35 Blake und New Fork zs Ind. Av. u. Ct. Clair Z7 City Hospital 53 Blake und North Michigan und AgneS 1 No. S Spritzenhaus Washington nah West 42 Vsendorf u Wash. 3 Viifsouri u New Fork 45 Meridian u Wash 16 JllmoiS und Ohio 47 Capitol Ao. u Wash tS Amgan'S PorkhauS 49 Straßenbahn Ställe W. Washington Str 61 Ns. 10 Spritzenhaus JllmoiS u Merrill 52 JllmoiS u Louisiana SZ Wcltund South 54 West und Mcartv 56 Senate Ave. u Henry 57 Meridian und Ray 5S No. 4 Spritzenhaus TZsdison Av. u Mor-.-iS SS Madion Av.u Tunlcp 1 No 2 Haken Leiterhaus Eouth nah Telawar 2 Penn, u Merrill Telaware u. McCartö 4 Sast und NcCarty 5 New Jersey u. Merrill 7 Lirg.Av.u Bradsha 88 East und Prospekt 9 BiSing und High 71 No. 11 Spritzenhaus Vir Ave. nah Huron 72 East und Georgia 73 Keda und Elm 74 Davidson u Georgi., 75 Snglish Av.u Pine 75 ChclSy und BateS 7S No. Z Spritzenhaus Prospekt nahe Chelb 79 Fletcher Av. u Shelby 51 Market u. New Jersey ?2 Telaware und Wash. S3 k5ast u Washington 84 New Fork u.Tavidsor 85 Taubstummen Anstalt 36 Ver. Staaten Arsenal 87 Oriental und Wash. 99 Frauen-Resormat. l No. 13 Spritzenhaus Marvland nahe Mer. 92 Meridian u. Vcsrqia. 33 Meridian und South 4 Pennsylv u. Louisiana 95 Virginia Ave u. Alab. 9 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 93 Ccpital Av und Ohi LZ No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 12 Alabama und 1. 125 Central Ave und 15. 126 ?)andeS und 15. 127 Brooksid und Jupiter 2S Central Ave und 17. t29 Delaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellefontaine und '. 134 College Av und 29. 135 Telaware und 13. 136 Alabama und North 37 Nen?mann und 19. 133 College Äbe und 14. 139 Cornell Ave und 13. 141 FandeZ urQ 12. 142 Highland Ave und lg. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey nd 22. 146 Aloord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hilisibe Ave und 16. (43 College Ave und 22. 149 College Ave und 27. 152 Park Av und 22. 15 (2 u. 3 Bahn u. 22. 154 L'.amsey Av und 10. 156 Stoughton u Newman 157 AtlaS ux Pike. 155 Bloyd und Pnwvaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood l2 Arden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. eyston 167 Arsenal Ave und 23. 163 Bellefontaine und 23. L31 Southeaftern Lve uni Woodside. LZ Wash. und Dearbor, 634 Scutheastern und Arsenal AveS.. 835 New Dork und TemZlt 912 JllinoiS und Msryl. 9i JllinoiS und Märtet. 14 Penn, nd Wash. 15 Telaware nt Spezial-Siznale. krsten EchlS. zweiter Alarm, Zweiten 2 CchlZze, dritter Alarm, Dritten t Schlage, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer auS und Schlauch ausgerollt. SchlZge, Wasserdruck ad. 1 Schläge, 12 Uhr Mittag. Die 5o bezeichneten Signale werden nur vom Thür Wächter angegeben du an den betreffende Strafte; treu jungen (eine AlarmUen angebracht sind. Chicago nnd der große Nordweften via e))siEya-hPU-WJ3W r.gyimBr-t((a laSka-Sakaii-VlziliPPtne Jusel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. Bon der Monon 47. Ctr. Station, Ehicago, ind Snurs Minuten mittelst elektrischer llar nach den Union Biehdöfen rreuek Lick. Sprins, indem Orange Countq Hochland. ffamilien-Hotet unter neuer Geschaftileilung. Pluto. Proserpine md Bowle Quellen. BesleS Mineralwasser der Gtlt. Zwei Züge täglich via Srek.,caule. 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