Indiana Tribüne, Volume 26, Number 271, Indianapolis, Marion County, 8 July 1903 — Page 3
Jndiana Tribüne, 8. Juli 1903.
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aus eneuung gemaqr.
Der greise Papst Unterzieht sich mit Qeldenmnth einer Operation.
Dieselbe verlaust erfolgreich. Nüdnnder Abschied des holzen Pati tienten von seinen Angehörigen, Eine längere Unterredung mit Cardinal Cotti. Die GcisteZ.Klarheit des Leidenden. Lonbct in London. Das amerikanische Geschwader besucht England. Deutsche Kricger-Vereine ausgelöst, Kabelnachrichten aus allen Welttheilen. A m Sterbelager. Rom, 3. Juli, 2.15 Morgens. Pabst Leo schläft, aber sein Schlummer st unruhig. Es ist kein natürlicher Schlaf, sondern durch Opiate herbei geführt. Der Pabst wünschte die seiner BrustuoQie eninommene vm,ugiell, lowle i fvfntn.i .!i ri:. I DU? NUrumenie, mir melden oie pe-
rauon vorgenommen wuroe uno oie zmt, wo ich von Euch scheide. NehBulletins, die über seinen Zustand ver- mm letzten Abschied. Ich stehe
onemlicyi woroeu. zu wen. Aus seine Krankheit eingehend stellte er an Dr, Lapponis die Frage : Ich möchte wissen, wo lch mir das geholt t .t.n t-c. vj. : nhA. uaoc i m uuuC uuiy uuu.u ,u ni gesvigi im". " . .f.f.i cn;x.i ; ic..... i velllglen , ,agie oer Arzi. ,.un, v . rn -1 : i : f. ms).. i Mit r w ui vii.au'i mcimc uet umi, ,.uui w-. können Sie doch nicht wegkunren." Bulletin. Rom. 8. 55uli. 3:15 Moraens. ?er Nanst befindet sick nun in einem unruhigen Schlummer. rri- "i R m. 7. Juli. Um iZ Uhr ' .. Nachmilwgz wurde eine chsell. !. . mn. h.n,-. ...v cnn rT " ,S Z Z ' unu ojß wiuu u4WiilH1114 Nach der Operation, der sich der Papst mit Muth unterzog, trat eine Besserung im allgemeinen Befinden ein und der Papst versiel im Schlaf. Rom, 7. Juli. 4 Uhr Nachm. Nach der Operation erklärte Dr. mazzoni. oaiz oie esaor oeiieyen bleibe, die Kranlheit jedoch voll Ueberraschungen sei. Der Papst möge selbst noch drei Tage länger leben. Nach einem Berichte aus dem Vatifern bemerkte der Papst kurz vor der Operation zu seiner Umgebung : ..Ich danke Gott, daß er mir die Gnade er- , wies. vonAllenAbschied zu nehmen. Ich ueoe ucy aue, om aoer muoe uno irov zu gegen. 7Uhr 20 Min. Abends. Seit dem 2 Ahr Buttetin ist das Befinden unverändert. Es ist noch immer möglich, daß ungeachtet der Erleichterung, welche die Operation gelingt, das Schlimmste jeden Augenblick eintritt, Die Ruhe, mit welcher sich der Papst der Prüfung der Operation unterzog, war eines der bemerkenswerthesten Zeichm von Tapferkeit, das er in seinem langen Leben gegeben. Als der Entschluß der Aerzte dem Papste mitgetheilt wurde, zeigte er keine Furcht, sondern fügte sich willig und drückte die Hoffnung aus, die Operation werde ein gutes Resultat haben, indem er sich an ' die Erfolge von Dr. Mazzoni's Operation einige Jahre zurück erinnerte. Wäbrend der Overation waren nur die beiden Aerzte und zwei Wärter im Zimmer. Die Ausführung der Operation laa in Oänden des Dr. Mai it v zoni, der die Instrumente handhabte und die Vorbereitungen traf. Zunächst wurde ein leichter Einschnitt in die Seite des ehrwürdigen Patienten gemacht, sodann eine Alcohol-und Sublimat.Lösuna emaesvr kt: zur Beseltl- , ij j 1 m j Qiina der Sckmerzen wurde Cocain angewandt. Die, Operation selbst wurde gerade unterhalb der siebenten Rippe vollzogen und bestand in Einführung einer großen Pravaz-Spritze, die bis zu der Gegend drang, wo sich die Flüssigkeit angesammelt hatte. Unter der geschickten Leitung Mazzoni's nahm die Operation keine vizr Minuten in An' spruch. Der Papst zeigte keinerlei Schmerzgefübl und die afficirten Theile wurden nach Ausspruch eines der Aerzte durch Eocain dermaß gelindert, daß der Pontifex keine neue empfindliche Wirkung empfinden konnte, als sie nur leichter Nadelstich hervorbringt.
Nach Entfernung der Flüsstgrelt
trat sofortige Erleichterung ein und die schen der Prinz v. Wales, der Herzog Aerzte konnten unverzüglich die erleid) und die Herzogin v. Eonnaught eingeterte Athmung vernehmen. Besonders funden, die in Gemeinschaft mit Lord-
günstig war noch die herrliche Witte- . n m n r? - I rung. C5 Papues 'sein oegann ucy aufzuheitern und mit leichtem Lächeln flüsterte er seinen Dank und spendete den Aerzten seinen Segen. Er streichelte Dr. Mazzoni's Antlitz in der für ihn charakteristischen Weise. Dann der änderteer mit einer Hand seine Lage und wenige Minuten darauf lag er in ruhigem, gesundem Schlaf. Die Aerzte blieben am Lager deö Papstes, die Regelmäßigkeit der Athemzüge be. t ooachtend. Dr. Mazzoni gab in einem InterView Nachmittags zu, er habe keine Hoffnung mehr aus Erhaltung bes päpstlichen Lebens. Es wird nicht in Abrede gestellt, daß das Leben des Pontifex langsam ent schwindet. In einzelnen Augenblicken scheint es besser zu stehen, dann wieder schlimmer, aber es herrscht keinZweifel, daß ihn jede Antretende Stunde dem vertanen oer e nayer oringi. Aus dzsPapstes ausdrückllchenWunsch v I kamen heute ane 'erwanoten zu tqm. Die Scene war sehr ergreifend. Seine Nenen, denen er em wahrer Bater ge Wesen, betraten das Zimmer schluchI zd. Er beruhigte sie mtt den Worten: cv tm hslr, der WuntnMid . I j - - r u r fa b . miakeit. Grämt U .fbDÄ n& nm mi(f; Meiner bie ahre Glückseligkeit." hl. m?rmslnvf(n den Naum
verließen, küßten Alle ehr urchtsvoll des hnontiffr ßanb, befürchtend, es werde i i letztenmal sein. 0 v 1 Der Papst hatte Morgen? denWunsch tttoitti. nochmals das Abendmahl zu nebmen. trokdem er dasselbe wie auch i ' ' " die lekte Oeluna bereits emvfanaen batte. Die Zeremonien wurden von " Monsignore Marzaloni, einem ' der Päpstlichen Kämmerer. llzgen. Spä. . . ,..?...,,.. ' empsm V? ,,, tRrt n Krma neh ihren Ma Itn. Z . . ' " . , " caioinai u)oiii I IN Kran k e n i m m e r. Rom. 8. uli Q:25 Moraens). Der Präfect der Propaganda, Cardinal &üli: haite dne 20 Minuten während? Conferenz mit dem hohen Vatienten. , , bei der Niemand zugegen war. Ueber den Gegenstand der Konferenz wurde nichts bekannt. Die fremden Diplomaten fuhren beim Vatikan vor, um sich nach dem Befinden des Patienten zu erkundigen. Der Dechan des Heilgen Follegiums. welcher während des Jnterregnums läßt sich stündlich durch seinen Sekretär über Befinden Leo's informiren. ? n m 7. nl? itt- Abend I . v) v.w Manoni svraÄ stA den ibn befraaen- , WJ 1 r ' ' ' I den Verwandten des Papstes und den Berichterstattern gegenüber folgendermaßen aus : Wenn man bedenkt, daß der Papst jetzt schon gestorben sein sollte, kann man auch auf das Unerwartete rechnen und Hoffnung verbleibt. Sein langer Widerstand und seine Geistesklarheit beweist, daß trotz der Lungenentzündung und Nierenkranlheit das Blut nicht vergiftet ist. Zwischen Leben und Tod schwebend und dann den letzigen Zustand seiner Hei. ligkeit in Rechnung ziehend, ist ein so großer Unterschied, da& man sich optlmistische Ansichten gestatten kann. Die Wahrscheinlichkeit ist da, daß der Papst sterben wird, doch wird der Tod meiner Ansicht nach zetzt noch nicht eintreten." mkk:.,. ur jrvua.BBUiiBBiL.iftA PräsidentLoubet. London, 7. Juli. Präsident Loubet war beute zeitia auf und erleI digte eine erhebliche Anzahl von Funktionen. Er besuchte das französische Hospital, sowie das Heim für franzöftsche Gouvernanten und kehrte um 10 Uhr nach dem St. James Palast zurück, mit aroker Herzlichkeit und den 1 ' " " " Rufen ..Es lebe Loubet" begrüßt. Bis Mittag war die Zeit mit einem Empfang des diplomatischen Eorps ausgefüllt, worauf sich der Präsident in Begleitung vom Botschafter Eambon und dem Minister des Auswärtigen Delcasse aufmachte, um der Stadt einen Besuch abzustatten. Lange, ehe Loubet's Fahrt zur Guiled Hall begann, war der ganze Weg mit einer dichten Menschenmenge, sowie mit Truppen-Detachements besetzt. Die Glocken in allen städtischen Kirchen wurden geläutet und der Prä-sidenten-Zug wurde, als er an der Menge vorübersuhr, mit unzweideutiger Herzlichkeit begrüßt.
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In d:r Guild.Hall kalten sich injrot
major Sir Marcus Samuel, dem Mi- - ri irk , er .r v or j. 1 Nlilerpranoenien aisvur, oen Nicqiern, Stadträthen und Andern den Präsidenten erwarteten. Nach Ankunft des Präsidenten wurde ihm eine Adresie der städtischen Körper. schaften überreicht und später begab sich der Präsident zu dem Gabelfrühstück, Und am Abend hatte er König Edward zu Gaste. as amer. Geschwader, nrtr2mrtxt 7 w -)JVWltWW , Lmor s.Mrnr fnfcr fMit. TOnrmit,. UltIVt VljUtVUVVt UIV IflUlL vv.ttttttag in den Hafen von Portsmouth ein, von den britischen Kriegsschiffen mit den üblichen Salutschüssen empfangen. Nachdem die Kearsarge" vor Anker gegangen, erschien Sir Wm. Dupree, Bürgermeister von Portsmouth, an Bord und begrüßte Admiral Cotton im Namen der Stadt. Nach dem Bür aermeister erschien Contre Admiral Commandeur der Kgl. Yacht stn ,mer. Flaggschiffes, von mon unb Kapitän Hemphill empfan sten gr hß als Special-Abgesandter M Königs die Amerikaner in England willkommen. Die amer. höheren Offi statteten nackber den Vertretern u -j - der britischen Marine ossicielle Besuch nh nh ,mriinam xhrt MenmheSu&e. t' i""r"" " n i ' "7 " Oesterreich'Ungarn. Rußland will's nicht. Wien. 7. Juli. Man erwartet in gut unterrichteten Kreisen, daß Ruß srrnh bald in nffiriefler- Meise Nulaa rien oaaeaen warnen wird, der " " Türkei den Krieg zu erklären. w Gemaßregelte KriegerB e r e i n e. Wien,?. Juli. Die Regierung in rni! i. . v n v. . clnoen, eusllien, olll oie ricger. vereine Leteln, Aminghausen und WieI. . k ... arx.t. tf '"e,m auM,,i. oit iicqw " "'' st,s, be, hon yliblen stimmten und rir"'?, -IZL ""I ii"i" iv"("' Die Angelegenheit wird nch im Reich; tag Gelegenheit zu scharfen Debatten geben. Deutschland. Wahl - Nachklänge. Berlin. 7. Juli. Die WahlNachlese beschäftigt die meisten Blätter zmer in bervorraaendem Make. mg.ddeutscke Allaemeine eing" liest d?n bürgerlichen Parteien imh ,,r w gwiffs, nuknen könne der riefiae rkola der aldemokraten bei den Reickstaas. wählen Wunder nehmen. Das offiziöse ,YK,nUM nh,tto ührr h?, I 4 V4 4 . Vlt V V H4Wy V444V .MWVUV MVk Siege der Sozialdemokraten bei den .:ss ..x 5.., iityiuuyitii uuu iui uii i tuu o ,nsn,ni?nnestellten ?ten nd Einern I jMIMIVHj)M - " J " nach, daß die Sozialdemokraten fast in sämmtlichen 26 Wahlkreisen, welche sie am 25. Juni zu den in der Hauptwahl am 16. Juni gewonnenen 55 Wahllrei se noch zueroberten, verloren hätten, wenn die bürgerlichen Parteien weniger zersplittert gewesen wären. Die Kölnische Zeitung und die Mün chener Neuesten Nachrichten haben auf fallend scharfe Artikel gegen das gegen wärtige Regime gebracht, welches ein solches Anwachsen des Sozialismus ermögliche. Die konservativen Blätter fahren fort, den Reichskanzler Grafen von Bülom anzugreifen und nach einem starken Manne" zu suchen. Die ausgeprägteste Wirkung der so nall ti chen Wahlsiege aver ist im .ffSniareick Sacksen m versvüren. wo dnc energische Bewegung gegen das alte Wahlsystem einsetzte, weil vielfach angenommen wird, daß dieses den I Sozialisten taufende von Stimmen zu führte. Der sächsische Finanzminister, Dr. W. Rüger, wird auf das Heftigste ge tadelt, weil er die Erhöhung der Civil lme des Könias von dach en um ! 800.000 Mark zuaab. Der Steuer druck sei unerträglich. Selbst conservative Blätter im Königreich Sachsen erklären, daß eö mit der bisherigen Politik nicht weitergehe und ein Systemwechsel absolut noth wendig sei. Innerhalb der natlonalllberalenPar tei ist seit der Wahl ein scharfer Zug nach links bemerkbar. Die Junglibe ralen gewinnen anscheinend die Ober Hand und wollen namentlich gegenüber dem Centrum eine schärfere Tonart an schlagen. Mit dieser Erscheinung hat wohl die eclatante Niederlage des nationalliberalen Eentrumsfreundes Bas sermann viel zu thun, der im nächsten
Reichstag durch Abwesenheit glänzen wird. Diese Währung im nationalliberalen Lager ist zugleich ein weiterer Beweis dafür, daß die Hiuptsignatur der Wahl der Ruck nach links war. Fall Hüssener. Berlin, 7. Juli. In Kiel begann heute vor dem Oberkriegsgericht der Ostseestation die BerufungsverHandlung gegen den Fähnrich zur See Hüssener. Hüssener hat bekanntlich gegen das Urtheil vom 26. Mai d. I.. das ihn zu 4 Jahren und eine Woche Gefängniß sowie zur Degration verurtheilt, weil er in Essen den Einjährigfreiwilligan Hartmann erstach. Berusung eingeleg. (N. I. Staatz.) Interessante Beobacht u n g e n. Berlin, 7. Juli. Der berühmte hiesige Elektrotechniker Professor vader, welcher kürzlich die Ver. Staaten bereiste, um die UnterrichtsMethoden sowie die Technik der amerikonischen elektro chemischen Anstalten zu studiren, hat jetzt einen eingehenden Bericht darüber veröffentlicht, der großes Aufsehen erregt. Der Professor behauptet, die Chemie
nehme in den Ver. Staaten längst nicht mehr eine so hohe wissenschaftliche Stellung ein, wie die mechanische Technik, das Jngenieurwesen und die Elek trotechnik, die sich sämmtlich weit selbstständiger fortentwickelten, als die Ehemie, welche allerdings in praktischer Ausnützung auch dort große Fort schritte gemacht habe. Professor Haber sagt weiter, da! aber sei klar, daß von allen geistigen Einflüssen fremder Nationen auf die amerikanische Entwicklung keiner auch nur entfernt dem deutschen Einfluß an Tiese und Umfang gleichgekommen sei. Würden die Menschen", so heißt es in dem Bericht, mit den Ideen, die ihnen von fremder Seite zufließen, auch die Sprache übernehmen, in der sie ihnen zugehen, so würden die Amerikaner heute nicht englisch, sondern deutsch reden." (N. Y. Staatsztg.) Griechenland. GriechischeMinister r e s i gn i r en. Athen, 7. Juli. M. Thokotio, der Premierminister, meldete dem Kö mg telephonisch, vay oas aomer, r 1 l. m rr 4 1 welches erst vor 10 Tagen ernannt wurde, resignirt habe. Gründe wur den nicht angegeben. China. In abwarten der Haltung. Peking, 7. Juli. Die Vertreter Americas, Großbritanien's und Ja pans wahren sich ihre unabhängige Haltung bezüglich der Mandschurei und warten auf das Ergebniß, der russi schen Conferenz in Port Arthur sowie auf Instruktionen von ihren Regie rungen. Nur der japanische Gesandte ersucht gelegentlich den Prinzen Ching, Präsi denten des auswärtigen Amts, keine geheime Zugeständnisse an Rußland zu machen. Russische Willkür. London, 8. Juli. Es wird be richtet, daß die Chinesen sich bitter über die Willkür der bei Tien-Tsin gelager ten russischen Truppenkörper beklagen Die Russen pressen einfach Fuhrleute in Dienst, wie in Feindesland, um den Proviant, den sie benöthigen, nach Liang-Hen-Kwang zu bringen. Japan. DieCabinets-Krisis. Yokohama, 7. Juli. Nachrich. ten aus Seoul, Corea, besagen, daß die Russen ein Telegraphen-Cabel am An-Tung nach Yongam-Pho durch den Yalu-Fluß legen. Die japanischen Blätter tadeln es bitter, daß in solch' kritischer Lage eine Cabinets-Krisis eintrat. Theilen mit, daß falls der Minister Präsident Katsuna auf seinen Rücktritt bestehe, der gestern vom Kaiser in Audienz empfangene Marquis Jto ein neues Ministerium bilden wolle. Philippinen. BetrügerischeBeamte. Manila, 7. Juli. Zollinspektor CoutS und Leutnant Osborne, ein Constabler-Offizier, beide in San Fernandino stationirt, sind wegen Mißbrauch? von Regierungsgeldern verhaftet worden. Washinuton. Norton W. Brush von New flotf ist zum amerikanischen Consul in Mailand ernannt worden.
The Victor.
0;L . 'J 1 : o , -.-. , ( fi i , , .v-- . ii y y . , - "-' -T;; , ' I ' 1, ' . . . V i.'-irV,T--r t??sxiV i . ' "; ! r.' .; " i i .':. Li . ;t-i'. -Kj j- '- i w( - -1 ff r x 1 iiyür:ü,Vtiuji..,Ä-- . f y'... V - - ' v. z . , . O - . Ecke Noble und St. Clair tr. Ich erlaubt mrr meinen Freunden und Litunnte inluzeigk. daß ich uuter dem Namen "The Victor aa obengenanntem Platze eine in jeder Lezieun erste Klaffe Wirthschaft eröffnet habe. ki wird mein Bestreben sei, ein in jeder Be,iehnuß .espektablee Hau zu führen und an meine Geschäft! freunde, bei roulanter Bedienung, die besten Quali taten an tmportirten und einheimifyen Weine. Liqudren. Cigarren. Bier, etc. zu verabreiche. wird ir zur Ehre gereichen. Sie in meinem jetzigeK öskale begrübe l können. Lchtunglvoll HENRV VICTOR. Verlangt: t.00 Buchhalter, Stenographisten Illustratoren, Cartonisten, Bank Clerks, Zeichner Architekten, Telegraphisten, Pharmacisten. Stellungen sind jeht offen, welche von S1000 bis S2000 jährlich eintragen. Sie sind zu einer berechtigt, sobald Sie sich dafür qualisizircn. Wir qualifiziren Sie dafür sehr schnell. Wir verschaffen Ihnen eine lohnende Stellung Spezieller Sommcr-Kursnö. Sprechen Sie heute vor. - Indianapolis M USIIiESS UlllVERSITU E. T. HEEB, Pris. 32 H. Penn. St. (Jrpsrirt.i Ohw JaSson M.ZO per Tonne. Jndiana JaÄson 3.25 per Tonne. H. RABE Präsident. eueö Phone 9291. Altes (Main) 11S0 Dr. 3. A. Sutcliffe Wund -Arzt, Geschlechts-, Urin- undRectum Rrankheiten. Offfee : 155 Ost Market Str. Tel. 941 O'ftce-Stunden : 9 bis 1 Ubr Bm. : 2 tl 4Ubr Nm Vase-Vall. Die gestrigen Spiele resultirten wie folgt: American-Association. Toledo, 6. Juli. Toledo 1 1 001 000 0 3 Indianapolis. .01004001 6 ColumbuS, O., 6. Juli. ColumbuS ... 02000001 03 LouisvMe 00500020 18 MinneapoliS, C. Juli. MinneapoliZ . 0200000013 Kansas City.. 01003000 15 St. Paul, 6. Juli. St. Paul.... 20010203 08 Milwaukee ... 000000000 0 National-Liga. Cincinnati, 0. Juli. Cincinnati Boston . . . Chicago . . 01 0020000 3 0030000205 Chicago, 0. Juli. 00000300 03 Philadel 1 0 1 12 0 0 0 16 Pittsburg, 6. Juli. PittZburg. ... 10100000 02 Brooklyn.... 20000120 05 St. LouiS, 6. Juli. St.Louiö.... 20001001 4 New York.... 0020010003
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