Indiana Tribüne, Volume 26, Number 270, Indianapolis, Marion County, 7 July 1903 — Page 4
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Jndiatttt Tribune, 7. Juli 1903.
Zndiana Tribüne. Herausgegeben von der uenbeg Es. Indianapolis, Ind.
harry O. Thudium t t Präsident. GeschaftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 2ö. fcntered at the Post Office of Indianapolis as , tecond dass matter. I Der Nasfenhatz. , Wie ein schlummernder Vulkan kocht u. brodelt auch imJnnern unseresStaa tes der Rassenhaß. Unerwartet kommt er zum Ausbruch und bethätigt seine Zerstörungswuth durch Mord und Tod schlag. Ein ganz wunderbare- Eesühl beschleicht Einen, wenn man an dem Soldaten-Monument in Indianapolis, welches die Helden, die für Befreiung der Neger ihr Leben ließen ehrt, vorbeigehend, die Zeitungsjungen ihre Waare mit dem Rufe anpreisen hört: Eztra! Er.tra! Rassenkrieg in Evansville, Ind." Man war gewohnt, nur dem Süden j das Privilegium zuzugestehen, Rassen kriege zu haben, aber in den letzten Jahren findet man sie auch stets häufi ger in den Nord- und Oststaaten, inmitten einer Bevölkerung, die keine Opfer scheute, den Negersklaven zu befreien und ihn bereitwillig als vollberechtigten Bürger willkommen hieß. Ein anderes Element, welchzZ eine Erklärung dieses Hasses in unserem Staate interessant erscheinen läßt, tritt ein. Der Haß der weißen Bevölkerung gegen den Neger ist zumeist, nicht wie im Süden auf die SittlichkeitZ.Verbrechen gegen weiße Frauen, das typische Negerverbrechen zurückzuführen, es handelt sich hier um gewöhnlichen Mord, wie er ebenso häufig von Weißen wie Negern begangen wird. Ist ein Weißer der Thäter, so beruhigt sich das Volk dabei, daß er verhaftet wurde und überläßt sein Schick' sal den Gerichten. Ist aber ein Schwarzer der Thäter, so lechzt die Masse sofort nach seinem Leben und scheut selbst vor der rohesten Gewalt nicht zurück, um den Neger eigenhändig vom Leben zum Tode zu befördern. Und doch ist gerade der Neger eher zu milderer Beurtheilung seiner That berechtigt, als der Weiße. Er ist unwissend und alle feine Instinkte sind niedriger Natur, während die höhere Intelligenz der Weißen, seine bessere Erziehung, alle mildernden Umstände zumeist ausschließen. Dazu kommt aber noch, daß ein Neger, wenn er Schutz vor Unbilden gegen einen Weißen sucht, wohl weiß, daß er : selbst in den Gerichten einen harten Stand' hat und in seiner hilflosen Wuth glaubt das Gesetz in die eigene Hand nehmen zu müssen. Für Gewaltthaten von Negern verübt, lassen sich also allerlei mildernde Gründe geltend machen, die der weiße Mörder nicht geltend machen kann. Nur auf einen Umstand läßt sich der Rassenhaß zurückführen und der ist, daß der Weiße, der Dank von der befreiten Rasse erwartete, nur Undank erntete. Der Neger begeht den Fehler, seinen Erlösern den Beweis zu erbringen, daß sie einen Irrthum begingen, als sie ihn als gleichberechtigt neben sich stellten, daß er ihr ideales Streben zu Nichte machte und des im Bürgerkriege vergoss?nen Blutes nicht werth war. Es ist die Arroganz, mit der der frü here Sklase seine jetzigen Rechte als freier Bürger glaubt ausüben zu müssen, die ihm den Haß der weißen Bevölkerung zuzog. Er glaubt, durch Frechheit durchsetzen zu können, was ihm durch bescheidenes Streben gelungen wäre, nämlich Duldsamkeit zu erringen. Die farbigen Prediger aber, die ihre Rassegenossen zu Gewaltthaten anzuspornen versuchen, sollten als Aufwiegler ein strenges Gericht finden. Der Sheriff von Bincennes besorgt. Sheriff Summitt von Vincennes hat gestern Nachmittag Gouverneur Durbin um Beistand ersucht, denn er befürchtete, daß ein Mob am Abend das Gefängniß, in welchem sich der farbige Lee Brown von Evansville, der Mör- . der deS Polizisten Massey befindet. , das Gesängniß angreifen wird. Der Gouverneur befahl hierauf dem Col. George 23. McCov, dem Commandeur des 1. Miliz-RegimenteS, welches in VincenneS statt onirt ist, dasselbe in Bereitschaft zu halten. Sorgen Sie für Ordnung und .verhindern . Sie ein Lyuchen" waren die Special-Jnstruc-tionen, welche dem Colonel ertheilt wurden.
Beim Baden ertrnnken.
James Zimmerman's jähc? Ende im White River. Im White River, in der Nähe der Anlage der White River Sand Co." gegenüber der New Jork Str., fand gestern Nachmittag gegen 4 Uhr beim Äaden der 8jährige James Zimmerman, Sohn des in No. 154 Geisendorff Str. wohnhaften FabriknachtWächters Wm. Zimmerman, seinen Tod. Mit Willie Ehapman,'Butt5" Sroenkhouse und Stewart Donnelly, drei Altersgenossen, hatte James sich an besagter Stelle in den Fluß begeben, um sich im Wasser zu tummeln. Da gerieth' er plötzlich in tiefes Wasser und ehe ihm Hülfe gebracht werden konnte, war er von den Wellen verschlungen worden. Seine Cameraden liefen voller Schrecken davon, nur der kleine Swenkhouse hielt es für angebracht, die Angehörigen James' zu benachrichtigen. Deshalb raffte er dessen Kleider zusammen, eilte mit denselben zur Geisendorft Str. und warf sie der Großmntter deS verunglückten Knaben mit den Worten: Hier sind Jimmie'S Kleider; er ist ertrunken", vor die Füße. Alle Versuche, die Leiche zu bergen, waren soweit ersolglos. Äiele Eltern sub für die Fe-rien-Schulen eingenommen. Schon vor einiger Zeit berichteten wir ausführlich, daß der Schulrath einem Damen-Comite, welches sich für die Etablirung von Ferien-Schulen iuteresfirt, die Erlaubniß gab, durch die Schüler der öffentlichen Schulen an ihre Eltern Circulare zu vertheilen, in welchen dieselben aufgefordert wurden, folgende Fragen zu beantworten . 1. Sind Sie für Etablirung von Ferien-Schulen? 2. Wie viele Kinder würden Sie in dieselben schicken? 3. Wie viel würden Sie zum Unterhalt dieser Schulen jedes Jahr beitragen? In dem Circular war darauf hingewiesen worden, daß die Schulen in verschiedenen Theilen der Stadt etablirt werden würden ; der Unterricht soll nur an den Vormittagen stattfinden. Die Unterrichtsfächer sollen Handarbeiten, Zeichnen, Nähen, Singen, Lesen und Naturgeschichte sein. ' Von acht Schulen hat das Comite nichts gehört, sodaß eine große Anzahl Circulare unbeantwortet blieben. Von denjenigen Eltern, welche Antworten einschickten, waren mehr als ein Drittel für die Etablirung der Schulen, unter ihnen befanden sich 753 welche keine Kinder zu schicken hatten. Aus den beantworteten Circularen ging ferner hervor, daß die Besürworter der Ferienschulen insgesammt 3235 Kinder in dieselben schicken und geneigt sein würden, jährlich zum Unterhalt der Schulen 52,163 85 beizusteuern. Arbeiter Bildung Kranken-Un-terstützungs-Berein. In der in Baist's Halle abgehaltenen Geschästs-Versammlung des obigmVerein? wurden die folgenden neuen Beamten installirt: Präsident-John Breil. Vice-Präsident-Carl Unzer. Prot. Secretär John Schier. Finanz-Secretär Friedrich Eoetfche. Schatzmeister Carl Kühn. Verwaltungsrath (für 5 Jahre) Carl Wacker. Aus den Berichten der letzten Beamten ging hervor, daß der Verein sowohl in finanzieller Hinsicht wie bezüglich der Mitgliederzahl sich in blühendem Zustände besindet. HerrJustuS Cuk wurde als neues Mitglied aufgenommen, Hr. Jos. Krämer wurde alsMitgliedschaftsCandidat vorgeschlagen. , Nach Erledi gung aller Geschäfte fand eine gemüth liche Zusammenkunft der Mitglieder statt, wobei die Mitglieder Heinrich Schwarz und Geo. Oswald es an Erfrischungen nicht fehlen ließen und i.xt...v u..rx.. cmf v cmXs ivuulcilu luciujci vclil zuoui uuu thum des Vereins mancher Glückwunsch geweiht wurde. Grundeigenthums Uebertragungen. Chas. Buris an Clarence R. Rhodes, Lot 67, EUiott's Sub., Außenlot 156. $2000. Jährliches Picnie des Deutschen Gärtner Un terstützungs - Vereins im Germania Park, am Donnerstögden 1. Juli. Olufik bei Srayerö Militärkapelle
ttcvcr die alvancsistlze BlntralNe, die bei der strafrechtlich:n Behandlung des Albanesen Jlbrahim. des Mörders Schtscherbinas. eine große Rolle spielit, macht der in Uesküb weilende Verichterstattcr dcr Wiener Neuen Freien Presse" lehrreiche Angaben: Der Albanese als unumschränkter Herr der Natur kann es z. P'. nicht begreifen, warum er oder seizi. Hund oder seine Kuh einem Eisenbanzuge ausweichen soll. Er geht zwischen den Geleisen gegen den Zug. hört die Signalpfeife und wendet einige .Schritte vor der Lokomotive den Kopf seilwärts. weil er weiß, daß der Zug feinetwegen stehen bleibt, denn wehe dem Lokomotivführer, durch dessen Unachtsamkcit ein Mensch oder ein Thier überfahren wird. Vorigen Monat wurde einem Albanesenweibe durch die Lokomotive ein Fuß abgeschnitten. Sie wollte in einem Tunnel knapp vor eincm Zuge das Geleise überschreiten. Der Lokomotivführer, wurde sofort auf eine andere Linie.versetzt, um nicht das Opfer der Blutrache zu werden. Ein nachträglich viel belachter Fall passirte dem Lokomotivführer Flury. Seine Lokomotive war so unachtsam, einen Hund zu überfahren, der knapp vor ihr. nachdem er sie erfolglos angebellt hatte, über das Geleise springen wollte. Der Zug blieb hierauf auf der Streck? zwischen Orhanie und Hacanik stehen, um Steine zu laden; der. Lokomotivführer las. nichts ahnend, eine Zeitung. Plötzlich, stand neben der Lokomotive ein Albancse mit schußbereitem Gewehr der Eigenthümer des getödteten Hundes. Zeit gewonnen, alles gewonnen, dachte Flury, und versuchte eine Unterhandlung einzuleiten mit der Abficht, mittlerweile die Maschine durch den Heizer abkuppeln zu lassen und davonzufahren. Einem Vorarbeiter, der den Dolmetsch machte, gelang cs. den Albanesen zu überzeugen, daß baares Geld für einen. Hund doch werthvoller sei als ein Menschenlebcn, und bewog ihn. eine Forderung zu stellen. Schätzte der Albanese den Hund so hoch oder das Leben des Lokomotivfühers so niedrig er verlangte fünf türkische Pfund, ließ aber bis auf ein Pfund handeln, mit der Bedingung, daß dies sofort erlegt werde. Damit hatte es nun seine Schwierigkeit, da Flury das Goldstück nicht bei sich fand und der schlaue Albanese sich weigerte, auf der Lokomotive in die nächste Station zu fahren. Es wurde nun vereinbart, daß ein Vorarbeiter. Precep, die Garantie für den Lokomotivführer unter Schwur auf Bassa (Blutrache) übernahm, während dieser in die Station fuhr und nach telegraphischer Verhandlung mit der Inspektion Saloniki das , Pfund erhielt, mit welchem dann Precep sei n Eid einlöste.' .'Das Sonderbarste bei diesem Vorfalle ist, daß der VerHandlung zwischen dem Albanesen und dem Lokomotivführer etwa fünfzig Bahnarbeiter mit Gewehren und Revolvern beiwohnten, von dcnen kein einziger den Muth hatte, auch nur das Gewehr des Attentäters aufdie Seite zu reißen, um Flury die Arls führung des Fluchtplanes zu ermöglichen. Nach dieser Heldenthat, wurde der Albanese von seinem Vater aufmcrksam gemdcht. daß er nun von den Gendarmen verfolgt werden würde, daher , in's Gebirge flüchten müsse. Dies kam ihm gerade,-unbe-quem, weßhalb er nächsten Tages ''oas Goldstück dem Precep zurückgab, glaubenb, daß damit nun alles wieder gu! gemacht sei. Es dauerte nicht lange, erschien er abermals und nahm das Goldstück wieder in Empfang, da man ihm gesagt hatte, daß dennoch nach ihm gefahndet wird und er nun die Flucbt nicht umsonst ausführen wollte.
. Ein Grabschänder treibt seit einiger Zeit in der französischen Schweiz sein entsetzliches Unwesen, und zwar sind es stets die Leichen junger Mädchen oder Frauen, die er den Gräbern entreißt. Der letzte Fall ereignete sich in Ferlens bei Mezieres im Waadtland, und wiederum blieb der Thäter unentdeckt. was die Angelegenheit immer unheimlicher macht. Die Geschichte der gerichtlichen Medizin aller Länder registrirt ähnlicheVorkommnisse, die sich darin ähneln, daß nur sehr selten die Entdeckung der betreffenden Verbrecher gelingt. Diese sind stets Geisteskranke, die ein entsetzlicher Trieb, dem sie nicht zu widerstehen vermögen, zu jenen Unthaten führt, und die es mit der Raffinirtheit. die oft geisteskranken Verbrechern innewohnt. verstehen, sich, für lange Zeit der Entdeckung zu entziehen. Neugierdemitdem Tode b e st r a f t. Einen schrecklichen Tod fand der fünfjährige Sohn Bruno der Arbeiter Otto Pohl'schen Eheleute in Rixdorf bei Berlin auf dem Grundstück der Volksbadeanstalt an der Eanner Chaussee. Ter Knabe spielte Abends auf dem unbekannten Nachbarterrain, wo eine große. .Tonne stand, aus der die Mutter des Knaben Wasser zu entnehmen pflegte. ',' Beim letzten Wasserschöpfen nun hatte Frau Pohl die Tonne unglücklicher Weise unbedeckt gelassen. Beim Spielen Zletterte Bruno Pohl aüf den Rand' de Wasserbehälters, um in die Tonn'hinew zuschauen. Hierbei verlor 'er das Gleichgewicht, stürzte kopfüber hinab und mußte, da er sich nicht w:eder emporzuarbeiten -vermochte, und der Vorfall von anderen Personen in der Nähe nicht bemerkt . worden war, elend ertrmken.
Die Vkarine Rangliste für 1903. Die Rangliste der kaiserlich deut schen Marine für das Jahr 1903 ist sceben nach dem Stande vom 20. Mai 1903 erschienen. Die Veränderungen innerhalb des Seeosfizierkorps weisen als befördert auf 1 Konteradmiral. 12 Kapitäns zu? See. 13 Fregatten- und 20 Korvettenkapitäns. 45, Kapitänlcutnants und 73 Oberleutnants zur See.' Leutnants zur Sce sind nicht ernannt worden; dagegen ist das Aufrücken zum Oberleutnant wie zum Kapitänleutnant im Vergleich mit dem Heere überaus günstig. Zum Oberleutnant wurden 5 Dienstjahre gebraucht, während beim Heere 9 Jahre und mehr erforderlich sind; zum Kapilänleutnant 12 Jahre, beim Heere zum Hauptmann dagegen 15 bis 16Dienstjähre. Der Beruf ' als Seeoffizier lann somit als besonders aussichtsvoll bezeichnet werden, was beim Heere schon lange nicht mehr der Fall ist. In der Berichtszeii betrug der Abgang durch Verabschiedung ein Konteradmiral. 6 Kapitäns zurSee. 2 Fregatten-. i Korvettenkapitäns. 1 Kapitänleutnant. 2 Oberleutnants. " 1 Leutnant, durch Tod 3 Oberleutnants. 1 Leutnant. durch Uebertritt zur Armee 2 Leutnants, durch außerdem Abgang" 1 Oberleutnant. 1 Leutnant, im ganzen 25 Offiziere 'aller Dienstgrade. Das Seeoffizierkorps umfaßt gegenwärtig 3 Admirale. 8 Vizeadmirale. 16 Konteradmirale, 56 Kapitäns zur See. 25 Fregatten-, 101 Korvettenkapitäns, 245 Kapitänleutnants. 378 Oberleutnants zur See. 65 Leutnants zurSee. zusammen 897 Seeoffiziere. Außerdem stehen 4 Admirale ä la suite" des Seeoffizierkorps, an Osfizieren zur Disposition befinden sich in aktiven Dienstsiellungen 1 Konleradmiral, 14 Kapitäns zur See. 4 Fre-gatten-, 17 Korvettenkapitäns und 1 Oberleutnant zur See, zusammen 37. Als Nachwuchs führt die MarineRangliste 529 Fähnriche zur See auf. bei denen ein Abgang durch Uebertritt zur Reserve von 18, zur Armee von 2 und durch Tod von 9, im ganzen also von 29 Fähnrichen zu verzeichnen ist; an Seekadetten sind 156 vorhanden, es traten 2 zur Armee, 1 zur MatrosenArtillerie über, während 18 entlassen wurden. Die Rangliste führt auch das 5sfizierkorps der Marine-Jnfanterie mit 1 Oberst. 4 Majors. 22 Hauptleuten. 18 Oberleutnants und 34 Leutnants, zusammen 79 Offizieren auf, wozu 1 Hauptmann, 1 Oberleutnant und 3 Leutnants als FeldartillerieOffiziere des dritten Seebataillons in Kiautschou hinzutreten, fo daß das Landheer im ganzen 84 Offiziere zur Marine stellt. Zu den Beamten mit bestimmtem Offizierrang gehört das Marine - Jngenicurkorps, das eine Stärke von 2 Marine-Chef-Jnqenieu-xtnr 4 Oberstabs-. - 36 Stabs-, 59 Ober-Ingenieuren und 117 Ingenieuren, zusammen 218, aufweist und einen Abgang von 4 Verabschiedeten und g Gestorbenen zu verzeichnen bat. In der beigegebenen Liste der Kriegsschiffe sind aufgeführt: 13 LinienschiffcY 8 Kllstenpanzerschiffe, 12 Panzerkanonenboote. 11 große und 30 kleine Kreuzer, 6 Kanonenboote, 15 Schulschiffe, 8 Spezial- nid 3 Hafenschiffe. Sie Entführung Ellen Stone'ö. Ueber die Art, wie sich die macedonischen Comites ihrGeld verschaffen, sind schon verschiedene Mittheilungen gemacht worden. Unter anderem weiß man, daß die Entführung der Missionärin Ellen Stone, die seinerzeit so großes Aufsehen erregte, lediglich zu dem Zwecke erfolgte, den macedonischcn Comites neue Geldmittel zuzuführen.. Jetzt wird ein ganz eigenartiger Beitrag zur Geldbeschaffung der macedonischen Comites von der in Sofia erscheinenden bulgarischen Zeitung Norodni Prawa" geliefert. Das Blatt veröffentlicht Briefe des kürzlich in einem Gefecht gegen die Türken gefallenen Hauptmanns Deltschew. woraus hervorgeht, daß er die Entführung des Fräuleins Stone persönlich geleitet und später die Vertheilunoi des Lösegeldes mit Sarasow vereinbart hat. Nach der Entführung trat Deltsckew wieder in den aktiven bulgarischen Dienst ein. wo er bis Ende Februar d. I.. das heißt bis zum Abmarsch des von ihm organisirten Freikorps nach Macedonien. verblieb. Das Blatt behauptet, der Kriegsminister Paprikow habe von der Angelegenheit aenaue Kenntniß gehabt. Neu ist hieran nur, daß ein bulgarischer Offizier die Bande geführt hat. Bisher hatte man angenommen, daß Deltschew berufsmäßiger Räuber gewesen sei, den das Comite gedungen habe, um die Entführung auszuführen.' Die nächste internationale Friedens - Konferenz wird, wie das internationale Friedens - Bureau fr Bern mittheilt, in der zweiten Hälfte des Monats September in Rouen stattfinden. l GewittermitHagelschlag und Muhrbrüchen haben in Eisackthal.
Eifchthal und Nonsthal großen Schaben angerichtet. Die Saaten sind zerort. Etnc Anzahl Menschen wurde etodtct und verletzt. . ZWicdem. Standaro aus Johannesburg gemeldet wird, hat die holländische Partei beschlossen, an den politischen, Angelegenheiten in Transvaal thätigen Antheil zu nehmen. Versammlungen zu diesem Zwecke sollen in ü?ze einberufen werden.
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