Indiana Tribüne, Volume 26, Number 269, Indianapolis, Marion County, 6 July 1903 — Page 5

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Deutscher Allgemein Protestaw tischer Waisenverein.

Am 26. August wollen die Qili" den Waisen ein Picnic geben. Tie gestrige regelmäßige Versammlung 4ibe D. A. P. WaisenvereinZ würde wie angekündigt, im Waisenhause selbst abgehalten. Nach Erledi gung der- Routine-Eeschäfte wurden mehrere von den betr. Comites empsoh lene Aufnahmen von Kindern in die Anstalt gutgeheißen, mehrere Aufnah' me-Eesuche an besondere Comites ver wiesen. Zur Mitgliedschaft vorge schlagen wurden die Herren lZd. I. Gausepohl und Hermann Martlage. Hierauf kam ein Schreiben der Jndia napoli? Loge No. 13, B. P. O. Clks", zur Verlesung, in welchem dieselbe durch ihren Secretär Chas. P. Balz mittheilen ließ,' daß sie den Mittwoch, 26. August, als Waisen-Tag" be. stimmt habe, resp, an dem Tage, bei günstigem Wetter, für die Waisen ein hübsches Picnic, wie im letzten Jahre, veranstalten wird. Diese Einladung wurde mit Dank angenommen und die weiteren Vorkehrungen für die Betheiligung der Zöglinge wurden dem ScbulComite überlassen. Nunmehr kam der Monats-Bericht des Waisenvaters, Hrn. Hy. F. Roesener, 'zur Verlesung, dem folgende Angaben entnommen sind: Der Gesundheitszustand der Kinder ist ein sehr guter. Am 1. Juni hatte die Anstalt 62 Pfleglinge, während des Monats wurden 3 ihre Angehörigen zurückgegeben, 6 neue aufgenommen, sodaß sich zur Zeit 65 Kinder, 25 Mädchen und 40 Knaben, im Waisenhause besinden. Das Resultat des im Laufe des Monats zu Ende gegangenen Schuljahres ist ein recht befried!gendes. Am 25. Juni waren die Waisenkinder die Gäste der ZionsKirche bn ihrem Picnic im Germania Park, wo sie einen sehr vergnügten Tag verlebten, wofür sie den Vor sichern und Lehrern der Sonntags schule herzlich danken. Am 4. Juli fand auf den Anstalts-Gründen eine hübsche patriotische Feier statt, welche den Kindern viel Vergnügen bereitete. Die Gebr. Kipp hatten das Feuerwerk, die Ballard Jce Cream Co. 5 Gallonen Jce Cream geschenkt, wofür 'denselben herzlichen Dank gebührt." Der Finanz-Secretär berichtete, daß die Einnahmen sich auf Sl.899.13 be. liefen. Das Comite für Feuerung berichtete, daß es den Contract für die Lieferung der Kohlen für die Anstalt im nächsten Jahre an Neinecke & Schaub vergeben hat, da diese Firma die niedrigste Forderung aus 5 eingereicht hatte. Beschlossen wurde die nächste Versammlung, im August, im Courthaus-Erdgeschosse abzuhalten, wo sich auch der Frauen-Waisenverein im August wieder versammein wird. Hierauf Vertagung. Neunilm der Mexikanischen Kriegs-Veteranen. Für die am 16. und 17. September hier stattfindende jährliche Reunion der Mexicanischen Kriegs - Veteranen werden schon jetzt Vorbereitungen getroffen. Zu Mitgliedern eines Comites, welches einen Fond von 82500 aufbringen soll, aus welchem die Unkosten der Reunion gedeckt werden sollen, wurden ernannt: I. I. Roach, Capt. I. Jason, Dame. Capt. I. M. Parkhurst und Capt. Clinton von Indianapolis, I. F. Hanney von Crawsordsdille und M. L. Paulus von Greensield. Zu Mitgliedern, des Empfangs-Co-miteS wurden ernannt: H. T. Ogden von Cincinnati, Präsident der Nationalen Vereinigung. Dr. Jerry Wooden von GoZport, Gen. George F. McGwnis von Jndianapolis. Gen. Lew Wallace von Crawfords ville und Capt. Le Roy Wiley von Zaris. Jll. j Cin Streik zu Ende, i . j Die Arbeiter der Neuen TelephonGesellschaft, welche vor einigen Wochen an den Streik gingen, werden heute die Arbeit wieder aufnehmen, da die Dif.ferenzen, welche zwischen ihnen und der Gesellschaft herrschten, nunmehr ge ' schlichtet worden sind. Die Löhne wer den sich' von $60870 per Monat be laufen. Die während deS Streiks anaestellten neuen Leute behalten ihre Stellung, da genug Arbeit vorhanden ist, um die alten Angestellten zu be '. schäftigen.

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'?? Grundriß und Bauplan' dcr Wcltauöstcllung in St. Louis. i. Tie Lag der Hügelstadt" Vausqsteme früherr LZeltauöstcllungen Wasserschloß, Skulpuren:Allee uns Kaskaden ?er eng lische Tachstukzl. Ueber den Grundriß und Bauplan )er St. Louiser Weltausstellung bringt oie Westliche Post" die folgenden interessanten Angaben: Als die biederen Altväter von St. Louis ihre Speicheranlagen, LagerHäuser und Schienensiränge am Mississippi anlegten, dachten sie wohl kaum an die Weltausstellung von 1904. Jedenfalls ließen sie keinen Platz für cm: solche, und so mußte dieselbe den 'Vater der Ströme" mit feinen Schornsteinwäldern meiden, um sich in ihrem weißen Festkleide im Forest-Park niederzulaffen.' Jedoch Amerika ist das Land der Wunder, der Uebcrraschungen und unbegrenzten Möglichkeiten. Den natürlichen Wasserlauf ersetzte amerikanischer Fleiß durch ein künstliches Bassin, die Unebenheiten des Geländes wurden durch den Tampfpslug den Wünschen gerecht gemacht. Unter theilweiser Ausnutzung der .eigenartigen Niveauverhältnijje entstand schließlich ein Grundplan, wie er in der Geschichte der Ausstellungen einzig dasteht. Bei den ersten Weltausstellungen bestand die Tendenz, die einzelnen Gebäudegattungen zu isclircn und dadurch übersichtlicher zu machen. Das 1862 von Fowk für London entworfene Gebäude führte die Trennung der einzelnen Gegenstände in Gruppen weiter durch, bis 1867 Leplay in Paris das Konzentrations-System zur höchsten Vollkommenheit brachte. Circa 1,500, 000 Quadratfuß wurden von ihm zu einem Centralbau mit ovaler Grundform vereinigt, worin die Segmente verschiedenen Ländern, die konzentrischen Ringe gleichartigen Ausstellung gegcnständen zugewiesen wurden. Den in de: Folge gesteigerten Ansprüchen konnte das bisherige Prinzip nicht mehr gerecht werden, und so schritt man 1873 in Wien zu dem sogel'.annten Fischgrätensystem," wobei die verschiedenen Gewerbe gesonderte Hallen hatten. Die Reste dieser Riesenanlagen staunen wir im Glaspalast n der Londoner Vorstadt Sydenham, im früheren Jndustriepalast, jetzigen Salon zu Paris, noch jetzt an. Das Wiener System wurde für die Zukunft maßgebend. Der St. Louiser Ausstellungsplan isolirt gleichfalls seine Pavillons, lehnt sich jedoch in der Grundrißlösung an das geistvolle Radialsystem des Franzosen Leplay an. Drei monumental angelegte Haupt alleen laufen auf ein Centrum zu, welches als Wasserschloß mit flankirenden Resiaurationspavillons auf weit das Gelände beherrschendem Berge angelegt wurden. Besonders bevorzugt durch die denkbar reichste Ausstattung wurde die Mittelaxe. Auf der einen Seite durch das Palais der freien Künste, auf der anderen durch den riesenhaften Hauptemgang abgeschlossen, fuhrt eine Skulpturen-Allee zu dem von dem Bildhauer Masqueray großartig angelegten Louisiana - Monument. Die Mittelaxe wird ferner betont durch ein großraumlg angelegtes Bassin, in wel chcs einerseits die von dem Berge stür zenden Kaskaden, andererseits die in den konzentrischen Alleen angelegten Seitenbassins munden. Diese konzentrischen Straßenzüge theilen das Radialsystem in die für die einzelnen Hauptgebäude bestimmten Segmente. So entsteht nicht nur eme klare Gliederung des Grundnnes im Interesse einer leichten Orientirung des Publikums, sondern auch eme hervorragend perspektivische Wirkung. Im ZLerein mit den im großen Stil geplanten pyrotechnischen Künsten verspricht dieser offizielle Theil dcr Ausstellung ein Schaustück ersten Ranges zu werden. Dieser offizielle Theil umfaßt die Hauptgebäude der Ausstellung: Das Gebäude der Regierung der Ber. Staa ten, den Kunstpalait, die Industriehalle, den Palast der Elektrizität, das Textilgeöäude, die Maschinenhalle, die Gebäude für Verabau-, utten- und Erzichungswesen. Ihrer ernsten Auf gäbe entsprechend tragen die Bauten durchweg klassischen Charakter. Der monumentale Geist der französischen Bauten ausser Zeit Vlondels Philibert de l'Ormes und des alteren Mansaro weht aus ihnen, und die Gebäude lassen erkennen, daß die großen ftunstprin zipien Palladios und Vignolas noch nicht erloschen sind. m V . schlag aus schlag txq,tn mztjtx aus jeder Weltausstellung ein neues Weltwunder auf dem Gebiet der Eisenkonstruktion. Auf dem Ausstellung platze von St. Louis ist von emem eisernen Jahrhundert nichts zu verspüren. Wo sonst- leichte eiserne bitter . l . 7. 1 T-i .!! . . : " 2 roerie cie grollen panniccucii uluzlvv übersprangen, lasten hier gewaltige Holzträaer auf. gedrungenen Holzstützen. Der englische und Polonceaur y n . . t f r- .. V.. i" T T. a Ct'-r'A acgiiuci, tiuct vci yuius u;c .ciu aer. in Holz nachgebildet, wurden all gemein verwendet, beziehungsweise nach 'er w 'I.' I. C . amerikanischem ncuier incgi und genial verbessert. Nur die auf Zug beanspruchten Glieder bestehen, aus Rundeisen. Bei der Fassadengesialtung werden Farben m nur ganz dezenter Weise verwendet. Gold- und Bronze- ' rL-i r:: w:. riti. lone erscheinen jux vie vsuyuucucrnuu iuna. zarte Flächentönung für die hin ter den Säulen.Aegenden Außenwände.

Z Haus, Huf und Kmd : t ...... . . . .-..-..-.. Man verhütet bleue Flecken aus der Haut, die durch Stoß, Schlag oder Fall entstanden sind, durch sofortiges Auflegen ten troencr Stärle. die man mit Glycerin anattcuÄtet bat. .lst ritcot tolens' zur Stelle, so aenüat auü Wasser mit Kartoffelmehl. Die Geschwulst wird auf diele Wme abgehalten und die Heilung befördert. Das oft schlechte Gedeihen der Schwimmgewachse im Aquarium wird durch das meistens klare Wasser verursacht, das .sehr arm an Nährstoffen ist. Am schönsten entwickeln sich di: SÄwimmpflanzen bei canz aermaer.: Wasserstand in flachen, mit Bodenbelag verlcl'euen Getanen, in welchen die Wurzeln in die lockere Torferde gesteckt werden. Behandlung von Linoleinn. Um Linoleum glanzend zu erhalten, wäscht man dasselbe regelmäßig alle zwei bis drei Wochen mit einer Mischung aus gleichen Theilen Milch und Wasser. Nach Verlauf von drei bis vier Monaten werden die Teppiche u. f. w. mit einer schwachen Lösung von gclöem Wachs in Terpentin abge:i:bcn. So behandelt, hält sich das Linoleum vorzüglich und sieht so glänzend wie neu aus. Buttersauce. Man zerlasse ein Stück frische Butter, gebe einige Löffel Mehl, dann ein Stück Zwiebel, mit einer Nelke besteckt, dazu und lasse es ein wenig anziehen, doch nicht gelb werden, fülle mit der Brühe des betressenden Fleisches. Fisches oder Gemüses auf, verrühre es gut. salze, reibe nach Belieben ein wenig Muskatnuß daran und seihe die Sauce durch. Tann werVon -Vnot sfthnlir rntf iVriPX sfnlntTPl wtt q;vv vvv w u- I i frischem Wasser und einem Eßlöffel zerlassener Butter verklopft und vor dem Anrichten mit der Sauce angcrührt. Wird verwendet zu Spargeln. Blumenkohl, Kalbfleisch, Hühnern und so weiter. Scbaumtorte. Bon einem Linze? Teig wird ein Tortenboden in dcr Dicke eines Fingers ausgerollt, ein, Rand aufgefetzt, mit Ei bepinselt u?.d auf dem Tortenblech bei mäßiger Hihz schön hellvraun gebacken. Dann suut man eingemachte Kirscken oder Erdbe:rcn, Aprikosen- oder. JohannisbeerMarmelade hinein, schlägt sechs Eiweiße zu festem Schnee, vermischt ihn mit 4; Unzen Vanillezucker, streicht den Schnee glatt über die Torte, bcsiebt ihn mit Zucker und läßt ihn im Ofen überbacken. Oder man gib: vor dem Auftragen anstatt der Schneemasse ein Pint Schlagrahm, welchen man versüßt und beliebig gewürzt hat, über die Torte. Retticüsalat. Kochdauer eine Stunde. Sechs Personen. Recht zarter Sommerrettich wird in Scheiben gschnitten ein Suppenteller voll leicht gesalzen, tüchtig ausgepreßt und mit dem gleichen Quantum Kohlrabischeiben vermischt, welche man vorher iy leicht gesalzenem Wasser gar, aber nicht breiig gekocht hat. Aus drei rohen Eelbeiern und feinem Olivenöl rührt man nun eine dicke Mayonnaise und schärft sie mit einem Eßlöffel Kräuteressig, einem Theelöffel Maggiwürze, s:nf, Pfeffer, Zucker und Citronenfast. In dieser Sauce werden die Nettich- und Kohlrabischeiben gehöria umgeschwenkt. Wenn nöthig, salzt man naco. Man thurmt den sa!at auf einer Schüssel auf und verziert ihn mit Salatblättcrn und hartgekochten Eierrierteln. Zwiebel als Heilmittel. Will man ein Geschwür schnell zum Aufgehen bringen, so lege man cir.e durchschnittene und in heißer Asche halbgebratene Zwiebel auf die Spitze desselben. Auch gegen erfrorene FüsL? wird Zwiebelsaft empfohlen. Man ne.me hierzu taglich vier Zwiebeln, schneide sie fein, streue eine halbe Tasse seines Koqialz darüber und lasse ne mehrere Stunden in einem glasirten oder Porzellangefäß stehen, so daß sich der Saft herauszieht. Mit letzterem reibe man die wunden Stellen vor dem Schlafengehen tüchtig ein und lasse den Saft am Ofen in die Haut eintrocknen. Wenn der Geruch der Zwiebeln nicht unangenehm ist, kann man dleselben auch als P'laster für die Nacht aufbinden. Schon nach wenigen Tagen wird Besserung eintreten. Krebssuvv e. Um drei Quarts Suppe zu erhalten, kocht man 30 Stück Krebse in Salzwasser, bricht die Schwänze aus. befreit sie von SÄale und Darm, macht das Fleisch aus den Scheeren, entfernt die Galle und die Fasern aus den Körpern und stößt lentere neost den Sckalen und Neben Unzen Butter, im Mörser. Man fügt einige Stuae Porree, etwas Petersilie zu diesem (Lemisch. rostet alles unter fleißigem Umrühren zehn Minuten uver gelindem Feuer, bis die Butter cyon roty aeworoen l t. scbwikt einen Kochlöffel Mehl damit durch, füllt drei Quarts Fleischbrühe daraus und vsrkocht dieselbe eine Stunde langsam'da mit. seiht sie durch, zieht sie mit einiaen Eidottern ab, legt das würflig geschnittene Kreo-sieisch, Kreoskloßchen, bcsonders abgekochte Morcheln und Blumenkolzl oder Svarael. nack Belieben auch etwas in Bouillon ausgequcllencn ytts oder geröstete Semmelwürfel hinein. :

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Zur A u s z u ch t der P u- ; e n. . Tie Entwickelung und Ausbildüng aller Organe des Körpers hängt in erster Linie von der Beschaffenheit des .Knochengerüstes ab. - Darum wird dcr Züchter in der Zuchtperiode zunächst auf die Entwickelung des Knochengerüstes achten müssen. Um nun recht starkknochige Thiere zu erzielen, ist eZ nöthig, außer den organischen Nähr sioffen, wie Eiweiß, Fett und KohleHydrate, auch größere Mengen von Mineralnährstoffen, z. B. Phosphorsäure, Kalk und Salz, zu verfüttern. Gerade aus diesen mineralischen Nährstoffen geht zunächst der Bau der Knochen, sowie deren Befestigung und Härte hervor. Um dann von den Puten eine große Ausbeute an Fleisch zu gewinnen, ist es nothwendig, sie gut zu pflegen und mit kräftigen. Fleisch und Fett erzeugenden Nahrungsstoffen zu- versehen. Hierzu benöthigen die jungen Puten auch eines ausgedehnten Auslaufes in Obstgärten und auf Kulturackern, denn gerade im Auslauf finden die-Thiere große Mengen derjenigen pflanzlichen und thierischen Stoffe vor, die in erster Linie geeignet sind, die Knochen, Sehnen und Muskeln zu befestigen und zu härten. .Häufig wird' empfohlen. die Gurkcnkerne vor dem Auslegen einige Zeit in Wasser oder Milch einzulegen. Es ist dies jedoch nicht rathsam, noch weniger durchaus nöthig. Die Kerne erhalten in nassen Jahrgängen ohnehin genug Feuchtigkeit zum Aufgehen und in trocknen Jahren müßte fchon der Boden stets gleichmäßig feucht erhalten werden, da sonst die bereits angekeimten und aufgequellten Samen zu Grunde gehen würden. Richtiger oder nöthiger als das Aufquellen ist aber das Sortiren der Gurkenkerne, welches darin besteht, daß nur große, gut ausgebildete, mehr rundliche, dicke, als glatte Samen zur Aussaat gesucht werden, denn diese gehen leichter und bes ser auf und versprechen ein späteres gedeihlicheres Wachsthum. Das Behäufeln der Pflanzen geschieht, sobald sie r- p rs v n i

zu namen ansangen. Äucq in oas vorherige abendliche Begießen mit abgestandenem Wasser sehr zu empfehlen. Einfluß des Futters auf das Schweinefleisch. Alles wässerige Futter gibt kein gutes Schweinefleisch; ebenfalls sind auch alle ölhaltigen Futter, sowie der Mais für Mastschweine ungeeignet. Der Speck damit gefütterter Thiere wird weich .und schmierig. Man füttert die Schweine zweckmäßig möglichst trocken und citbt ihnen erst eine Stunde nach der' - Fütterung Wasser. Die besten Futtermittel sind Kartoffeln und Getreideschrot und Kleien und Milch; aber auch Futterrüben. Mohrrüben, Fleisch mchl. Biertreber, Getreideschlempe und Melasse, sind als geeignete Futtermittel anzusehen. Nach den in jüngster Zeit angestellten Versuchen sind mit entfettetem Fischmehl sehr gute Ergebnisse erzielt worden. Dagegen eignen sich Vlutmehl und Reismehl nicht als Mastfutter, weil das Fleisch nach diesen Futtermitteln einen unangenehmen Beigeschmaa erhalt. Verdauungsstörungen b e i Z i e g e n. Die Ziegen haben den Magen mitunter überladen, zumal nach dem Genuß schwer verdaulicher Futterstoffe, wie Brennereiüberreste, verwelkte oder gefrorene Rübenblatter, rohe Kartoffeln, Arfälle von Getreide, oder nachdem sie sehr kaltes Waffer ge trunken haben. Der ungesunde Zustand zeigt sich m verminderter Freß lust, Aufhören des Wiederkäuens, schwachem Auftreiben der linken Flan kengegend trockenem Abgang der Ex kremente. Sträuben der Haare, Mat tigkeit, öfterem Niederlegen, kurzem, stoßweisem Athmen, trockenem Maule und Abnahme der Milch. Eine Abkochung von Eibischwurzeln (circa drei Unzen), Wermuthkraut oder Enzianwurzeln, sowie homöopathisch: jlnüiucmmm crudum und Arsenicum in zwölfstündigem Wechsel sollen dabei gute Dienste leisten. Berylnverung ver Sturme aus ote Baumkrone. Die großen Narben vieler Obstbäume, welche den Stürmen ausgesetzt sind, zeigen deutlich an, welchen Schaden dieselben verursachen können. Betrachtet man solche Bäume näher, so wird man finden, daß namentlich an den Bergabelungsstellen der Aeste sich Risse bilden oder Aeste abgebrochen sind. Diese Rlßsiellen sind ungemem ge fährlich, da sie die Krankheitsherde für Brand und den Aufenthaltsort für eine Anzahl von Baumschadlingen bilden Sollen solche Risse vermieden werden, so achte man darauf, daß niemals nur zwei, sondern immer mehrere Haupt äste die. Träger der Krone sind, was durch den Schnitt ja leicht zu erreichen ist. Bei mehreren Aestcn wird die Last besser vertheilt, und der Baum kann alsdann den Stürmen viel besser Widerstand leisten. Gegen das Zungenschleppen der Pferde wird von praktischer Seite folgendes Mittel empfohlen: Man nimmt eine gewöhnliche, nicht zu starke Kinnkette und bindet sie mit dem Fangnemenring :n der Mitte des 'Gebisses fest, so daß die beiden Hälften gleichmaßig herabhangen. Wenn das Pferd aufgezäumt ist, reichen die Enden der Kmnkette bis an me Zungenspitze und dieselbe liegt auf der Zunge, wodurch das Pferd veranlaßt wird, sich zu bemühen, das Kettchen zu raffen, 'und es veraint dabe: das Schleppen oder Zeigen der Zunge.

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