Indiana Tribüne, Volume 26, Number 266, Indianapolis, Marion County, 1 July 1903 — Page 7

Indien, Tribüne, l. Juli 1903

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Eine vom Brett'!. Roman von Heinrich Lee.

(Fortsetzung) Mar zuckte zusammen. Sie haben eine Schwester?" fragte Cecile erstaunt. Wo ist sie?" Tort." antwortete statt seiner Jagenberg das kleine Fräulein mit dem braunen Iaquet, die mit dem Herrn an der Seite. Sie haben schon abgeschnallt und gehen. Jetzt sind sie unter dem Thor jetzt sind sie In der That, es war Trude. Nun war sie mit ihrem Begleiter den Bli6en entschwunden. Wie schade." bedauerte Cecile. Und Sie haben mir noch nie 'von ihr erzählt," sagte sie zu Max. Aber das nächste Mal, wenn wir sie wieder treffen, müssen Sie mich mit ihr bekannt machen. Ja." siel ihr plötzlich ein, trofcr kennen Sie sie denn, Herr Jagenberg?" Jagenberg gab ihr arglos Bescheid und erzählte, daß er eben bei Frau Sanitätsrath Denhardt in Pension sei. Von der fatalen Verlegenheit, die inzwischen Max befallen hatte, bemerkte er wohl nichts. Und Cecile fragte immer weiter. So sehr begann sie, sich für dieSchwester von Herrn Tenhardt" und die häuslichen Verhältnisse, in denen sie lebte, zu interessiren. Max gab ihr jetzt die gewünschten Auskünfte, um möglichst unkfanaen vor ihr zu erscheinen, selbst. Aber er hätte dafür diesen Menschn mit kaltem Blut erwürgen könn. Ob ihm auch der Herr bekannt war. der sich an Trude's Seite befunden, forschte sie unbarmherzig weiter. Nein, der war ihm unbekannt, aber Herrn Jagenderg war er bekannt der Herr war gleichfalls ein Denhardt'scher Pensionär, ein junger Holländer, ein Herr van den Meulen. Eine halbe Stunde später begleitete Max Fräulein Cecile nachdem sich Jagenberg, dessen Wohnung sich ja in nächster Nähe befand, verabschiedet hatte nach Hause. Es lag ihm auf der Zunge, sie darum zu bitten, von dem heute Gehörten vorläufig nichts zu ihrer Mutter zu sagen. Welchen Grund sollte er ihr aber dafür angeben? Uebriqens schien sie selbst gar nichts davon zu empfinden, was seine Befürchtungen, nun sie über die Lage seiner Familie unterrichtet war. geAiTKitat Kätte. Sie waren schon längst wieder während des Weges auf ein anderes Thema gekommen, m lyrem Wesen zu ihm war sie unverändert. aarn wie sonst. Wenigstens hat- , te er damit hinsichtlich ihrer eigenen ' Aussassunq über das. was t nun i . ei. . . trr. von den meinen TOUßic, eine gcroi,, Berukiiauna und Sicherheit gewonnen. Nur als sie vor ihrem Hause angelanat waren und er ihrjetzt zum Abscbied ibre Schlittschuhe überreichte. die er ihr bisher getragen hatte, fing r? . je i v. ;i e nocy einmal oamu an. Und mit Ihrer kleinen Schwester. sagte sie, ihm die Hand reichend muiien ssit mich mal zusammenorlnaen. Dabei bleibt's!" Er mukte es ihr versprechen, dann nickte sie ihm noch einmal freundlich rjf"ri- c v;. rti i ic:: w zu a)iupiz uuiaj uic vyaiiciuqm min hinein ins Haus. TroK der Beruhiauna. d sie ibm eingeflößt hatte, trotzdem er sich sagen muie, oan. wenn er als .Leweroer vor Frau Natalie hintrat, ohnehin die Verbältnisse seiner Familie zur Svra che gebracht werden mußten war er wüthend. Vor allem was hatte Trude sich mit einem fremden, jungen Mann einzulassen? Jedenfalls wurde zu Hause nicht genügend t auf sie aufaevakt. Das fehlte blos noch, dak man sich durch das Mädel auch noch . ,,. rn! jti t (Yi conpromillirie. jciaji einmal ccn jea men dieses Menschen hatte er Cecile angeben können. Wenn sich nicht Adah. nicht die Mutter darum kümmerte, dak das Mädel nicht mit dem ersten besten Menschen herumlief so wollte er es thun. Und das bald! Gleich in den nächsten Tagen! Denn Weihnachten stand vor der Thur. Herr Kusey, ich bin bereit." sagte Onkel Maltyus, in semem schwarzen ??estanzua in den .Salon" tretend, wo noch der lichterglänzende Baum auf dem Tisch stand und wo es nach seinen Nadeln, nach herzen und Psesserku chen duftete. Es war heiliger Abend. Als Fest mablzeit hatte es heute in der Ven sson Karvfen in Bier und Mobnvielen gegeben, welch' letztere aber schließlich Niemand essen wollte, so daß sie für Marie übria blieben das andere Mädchen war entlassen worden, denn Adak war dafür, dak man svaren . mußte, und außerdem konnte ja Trul de ein Mädchen ersetzen. Auch eine Bescherung hatte stattgefunden. Die T?sfttT rnMfirmrftf Tirfi? Ct" irnrnirn nfar v , v vj v ifiMivj uv V V war eigentlich ausgeblieben vielleicht, weil es manche an dem Tische aab. die an das nahe Neuiahr dachten und die Rechnungen und Wechsel, die es bringen würde, oder andere, die lich dabei an den heiligen Abend vom voriaen 5kabr erinnerten, als noch jeznand lebte, der nun todt war, und wie anders, w:e so ganz anders es damals unter ihnen war oder schließlich, weil ein Venssonat mit seinen zusammengewürfelten Menschen überhaupt mazt der rechte Ort t, um kueiynacyZu feiern. .Deshalb mochte es

aucy jemand der Betyeiltgttn mn

besonderem Schmerz empfinden, daiz man nicht noch länger an diesemAbend miteinander zusammenblieb, sondern sich nun nach allen Richtungen zerstreute. Mi3 Spatterdash hatte stch nacy der enaliftfen Eviscovallircue im conviiou-Park degeben, um sich dort noch rechtzeitig einen gut? Platz für die Christmette zu sichern? Jagenberg war nach seiner Kunstleenause gegangen, wo ebenfalls das Fest gefeiert wurde, und Kusey vor drei Wochen hatte er seinen Einzug in die Pension gehalten wollte den Rest des Abends in einem Club verbringen, einem Artistenclub, der den merkwürdigen Namen führte Sicher wie Gold . Am heiligen Abend, wo die Theater und Varietebühnen geschlossen bleiben, und wo der wandernde Künstler meistens der Einsamkeit verfällt, hatte derClub sicher wie 'Gold" sozusagen seinen großen Tag. An diesem Abend bildete er für alle in derReichshauptstadt weilenden College und Colleginnen ob sie nun Akrobaten, Gesangskomiker, Zauberkunstler, Serpentlntanzerinnen oder sonst ein Genre waren einen einzigen großen Sammelpunkt. Auch ihnen, den heimathlosen Leuten, sollte em Tannenbaum strahlen hier war er ihnen aufgebaut. Niemals, wenn Kusey um Weihnachten in Berlin war, fehlte er unter diesem Baum. Auch heute wollte er das nicht und brachte man einen Gast mit. so war der nur willkommen. Alles aber, was mit Kusey's Kunst zusammenhing, interessirte jetzt Onkel Malthus und zwar aufs äußerste. Also hatte er Kusey's Einladung dazu mit großem Eiser angenommen. Mar hatte sich gleichfalls zeitig entfernt, nachdem er in dem Zimmer der Mutter es war mit ihrer Gefundhelt noch immer nicht besser geworden eine erregte Scene mit ihr gehabt hatte. Auch Trude war rn das Zimmer herbeigerufen worden, und man konnte deutlich nebenan im Salon ihre beiden Stimmen vernehmen die semige, welche die Schwester hestig anschrie, und die ihrige, welche ihm trotzia etwas erwiderte. Auch diese Scene, deren Geheimniß aber im Schooße der Familie blieb, mochte zu der wenig behaglichen Stimmung des Abends mit beigetragen haben. Und Sie. Herr van den Meulen, Sie bleiben hier?" fragte Malthus, mit Kusey sich zum Gehen wendend. Ja." erwiderte Dolf. Die Beiden entfernten sich. Als aber Dolf in sein Zimmer gehen wollte. fand sich's. daß dort nicht geheizt war. Das Mädchen hatte, wie sich herausstellte, geglaubt, daß er wie die anderen Pensionäre amAbend nicht zu Hause bleiben würde, und das Heizen deshalb unterlassen. Adah mußte ihn aus diesem Grunde bitten, im Salon zu bleiben, wo er ja ganz ungestört sein würde, denn sie selber hatte sich im Zimmer nebenan er Mutter zu widmen. Seit der letzten Zeit wurde der Ratbm das Einschlafen schwer, und deshalb mußte ihr immer Jemand vorlesen so lange, bis sie eingeschlummert war. Adah hatte, bevor sie den Holland allein ließ, die Lichter an dem Baume gelöscht. Er nahm sich ein Buch vor, aber lesen konnte er nicht vom oberen Stock tönten die schrillen Klänge eines Leierkastens herab, dazwischen eine tutende Trompete und zum Uebersluß noch eine Trommel, allerhand angenehmes und den Nerven wohlthuendes Kinderspielzeug. So saß er in seiner dunklenSophaecke da. das Buch auf seinen Knieen. Durch die Fenster der Häuserseite gegenüker leuchtete hier und dort noch ein Baum, bis er endlich gleichfalls erlofch. Dolf sah nach der ins Entree führenden Thür, hinter der man aus der Küche das dumpfe Geklapper der Teller. die dort aufgewaschen wurden, vernahm, und er wartete darauf, ob sich diefe Thür nicht öffnen und Jemand hereinkommen würde. Wie gern saß er hier. Es war dasselbe Zimmer, in dem er auf diesen Jemand zum ersten Mal aufmerksam geworden war. Nur ein paar Wochen war es her. und wie verändert kam er sich seitdem vor. Wie finster, wie trübe war es damals noch in ihm gewesen. In seinem Herzen lebte damals noch ein Bild noch immer, wie falsch und schlecht es auch war. Ein Mädchenbild. Nur war sie, an der einst seine Seele qehangen, mit einem anderen vermählt, der Reichthum, die Stellung des anderen hatten es ihr angethan, und darum hatte sie ihn verlassen. Mein Junge. Du wirst es überwinden. Du wirst sie vergessen. Gott sei Dank, dafür bist Du noch jung genug." hatte damals der Vater zu ihm gesagt und weil ich das von Dir will, darum sollst Du mir von hier fort. Nach London oder nach Paris oder nach Berlin. Am besten nach Berlin!" So war er hergekommen weil es ihm gleichgiltig war, wo er weiter lebte, weil es der Vater so von ihm haben wollte. Um wieviel besser hatte doch der Vater ihn gekannt als er sick selbst! 3a. jenes Bild war nun aus seinem Serben ausaetilgt, und er verwunderte sich nur noch darüber, welchen Schmerz er über das ungesrt r P I I . i.f!V4 l'xi lreue eicyops yane empsmveir umucu, das doch nur seiner Verachtung toün dia war. Und dennoch ein Schat ten war von dem Ereigniß in seiner Seele zurückgeblieben, das Mißtrauen.

mit dem ihn alles. waS Mensch hieß, seit jener Enttäuschung erfüllte. Wie ein dunkler Schleier hing es ihm vor den Augen. Ob zum Beispiel Trude. wenn sie erst erwachsen sein und ihr das Herz einmal in Liebe schlagen würde, auch dessen fähig wäre, den Mann, der ihr sein alles gab, zu täuschen, zu betrügen? Nein, sie nicht und wieder erfüllte sie seine Gedanken. Ein merkwürdiges man hätte beinahe sagen können glückliches" Lächeln trat, während er über sie nachsann, auf sein Genckt. oann aber schob sich eine Falte zwischen seine Brauen. Sie war unter ihren Schwestern das Aschenbrödel. Neulich war sein Blick unwillkürlich aus ihre Hände gefallen. Wie roth und dick-angelaufen sie waren. Das kam von der ewigen Küchenarbeit, vom Feueranmachen und vom Tellerwaschen. Und als Aschenbrödel wurde sie auch behandelt und herumgestoßen. Er dachte wieder an den Backenstreich, den ihr Tilly beim Kosferpacken, als er unvermuthet in die Küche trat, zum Abschied versetzte an hundert Einzelheiten, auch an die Scene damals bei Tisch. War es blos Mitleid, was ihn dabei ergriff? Nein Mitleid fühlte er schon lange mit ihr. Es war mehr. Denn um seinetwillen war sie damals gescholten, gedemüthigt worden, um seinetwillen flössen ihre Thränen. Seitdem fühlte er sich als Mitschuldigen gegen sie und das überströmende Bedürfniß, das Leid, das er ihr wenn auch wahrlich gegen seinen Willen zugefügt, wieder gut zu machen. Aber wie? Blos indem er freundlich und' bittend zu ihr sprach? Zu ihrem Geburtstage ihr den schönsten Blumenstrauß, der im Laden zu haben war, überreichte? Ihr sonst all' die winzigen Aufmerksamkeiten erwies, die sich angehenden jungen Damen gegenüber von Seiten der Männer eigentlich von selbst verstehen, und an die sie doch so wenig gewöhnt war, daß sie jedesmal roth dabei wurde und es fast wie ein Beben über ihre

unmuthige Gestalt lief? Wie wenig war das alles, was er für sie thun konnte. So war der Winter gekommen und der Frost. Trude hatte ibrer Schwester die Erlaubniß abgerungen, an schonen Tagen gleich nach dem Mittagessen auf die Eisbahn gehen zu dürfen. Dort war er ihr begegnet, und seitdem verging kem Tag. daß er ihr. wenn sie auf der Bahn war, nicht wieder begegnete. Noch sah er jetzt ihr Gesicht vor sich, wie er sie das erste Mal ansprach und sie darum bat, mit ihr laufen zu dürfen. Sie erschrak ordentlich und brachte als Erwiderung kaum em Wort hervor da ergriff er ihre Hand und zog sie mit sich fort. Von diesem Tage an verlor sie ihre Scheu gegen ihn immer mehr und mehr. Wie ein kleiner Vogel war sie, der erst in seiner Hand, die ihn umfaßte, zitternd mit den Flügeln ge schlagen und der nun zahm geworden war. Wie zwei gute, heimliche Käme raden standen sie sich nun. Heimliche denn, obwohl sie sich nie miteinander darüber verabredet, so sprachen sie vor den anderen, auch vor Adah und dem Onkel, nie ein Wort von ihren Begegnungen. Es war ein Geheimniß, das sie miteinander hatten em Ge heimniß, das er nicht hätte hingeben mozm. Und Trude das fühlte er von ihr Trude auch Nicht. Er mußte sie heute noch sprechen, allem. Ahnte sie nichts davon, Nichts von seiner Ungeduld, mit der er hier saß und sie erwartete? Warum kam sie nicht? Wurde sie auch heute, am heiligen Abend, in die verdammte Küche gezwungen? Das Tellerqeklap per war doch verstummt. Wußte sie denn nicht, daß die anderen fortgegangen, daß nur Adah zu Hause war und am Bette der Mutter festgehalten wurde? Daß sie hier in diesem Zimmer allein sein würden er und sie? Er wollte wissen, was es vorhin ge geben hatte vorhin, nebenan im Zimmer, in das sie gerufen worden war. Er hatte ihre erregte Stimme gehört und ihr Gesicht nachher verrieth ihm. daß sie wieder etwas mit ihr vorgehabt und sie gequält hatten . Er knirschte mit den Zähnen ... Und Niemand, der schützend die Hand über sie hielt, der sich gegen diese Menschen ihrer annahm. Aber das war nicht der einzige Grund, warum er hier auf sie wartete und sein Herz wurde bei diesem Gedanken wieder froh. Er hatte ihr zum heiligen Abend etwas schenken wollen etwas Hübsches, das ihr Freude machen sollte. Es war ein kleiner, goldener Ring mit einem Rubin, den er ihr gekauft hatte. Wenn sie den Ring wegen der anderen auch nicht an den Finger stecken konnte irgendwo wurde sie ihn schon zu verwahren wls sen. Dann, wenn er selber wieder fort von Berlin war und fort von ihr, und sie zog die Schublade aus, wo sie in einem Versteck den kleinen Ren ver wahrt hielt, dann würde der sie an den entschwundenen Spender erinnern und an die Tage ihres Beisammenseins. Dolf stützte seinen . Kopf in die Hand. Zum ersten Mal dachte er daran an die Trennung von ihr und daran. daß er sie dann wohl niemals, niemals in seinem ganzen Leben wiedersehen wurde. Er rüttelte sich wieder auf. Konnte er in dieser Stadt nicht so lange bleiben, wie er wollte? Würde es seinem Vater, wenn er recht lange hier blieb, nicht um. falte

ver nmr Ihn zu jtch m die Helmaly zurückrufen, das würde der Vater,

wenigstens in absehbarer Zeit. Ichon deshalb nicht thun, weil er selber nicht dort weilte. In seinem letzten Briefe yane oer naier iym gecyrieoen, oau er nach den Sunda - Inseln, nach Java abgereist sei wegen einer Angelegenheit in den dem Hause gehörenden Kaffeeplantagen und daß er voraussichtlich längere Zeit dort Aufenthalt nehmen würde. Dolf athmete auf. Für's erste würde er diese Stadt . . . - J , . ZI I und die Menschen, d in ihr lebten, f y 1 AVI All M 4 n M A w I nicht zu verlassen haben. Noch immer war aus dem Nebenzimmer Adahs Stimme vercnehmbar. Dann und wann horte man sie die Lektüre unterbrechen und eine Frage an die Mutter richten, woraus sie in gleichmäßigem Tone weiter fortfuhr. Der Kind,rskandal über der Decke ijuitr nur guegr. vaslir qaiic sieg mand an's Elavier gesetzt und spielte , i -v m wi v 1 I toirnc nacm, eilige nacr,i. Trude," entfuhr es seinen Lippen. rr .! i l r c I nanz piolzilll) irar ie oerem. Äver r p w p r " r . I oel iemem Anoila suor it zurucr. 01c hatte ihn hier nicht mehr vermuthet, .sonst wäre sie. nur um ihm aus dem 6a ÖC4CU. iwu, rnua 11 . einsamen Stube geblieben, wo sie bi letzt in der Dunkelheit am Zensier ger, 1 l 1 ' m v 1 f. ' 9 anden und m die Nacht hmausgestarrt alle. Ä!" ?!.5l?;im,5'.fl '".".Ä.""".. L'"' .U ? ' icicnu. ijaug, mn uui uuiuji uiuu cruaicr klimme zu. r i I I . r I uunie man lange, loncern ?"lzr. befremdendes Wesen mit jenem Auftritt von vorhin in Verbin dung. ,Jhr Bruder! Was hat er gewollt?" stieß er hervor. In diesem Augenblick verstummte Adahs Stimme. Die Mutter schien eingeschlafen zu sein. Trude schreckte zuiammen. Sie kommt!" entrang es sich ihrem Munde. Aber gleich darauf vernahm man Adah wieder aus dem Corndor. Sie schien dort dem Dienstmädchen noch einen Auftrag zu geben, dann schloß sich die Entr6ethür hinter ihr. ..Sie ist fort." sagte Dols. Ja." athmete Trude auf. Es fiel ihnen beiden etwas ein, wovon Adah schon bei Tisch gesprochen hatte. daß sie im Lause des Abends noch einmal hinunter zu den Portiersleuten gehen und dort den Kindern etwas einbescheeren wollte. So hatten sie einige kurze kostbare Minuten letzt für sich. In fliegenden Worten erfuhr er das Geschehene von ihr. Max hatte ste beide neulich auf der Eisbahn oeseyen und das enorm unpassend gesunden. Auch Adah war der Meinung, ganz besonders deshalb, well es ohne ihr Wissen, hinter ihrem Rücken geschehen war. Ihm Herrn van den Meulen" konnte sie natürlich nichts verdie ten aber ihr." Von jetzt ab sollte sie überhaupt nicht mehr auf die Eisbahn die Schlittschuhe sollten ihr fortgenommen werden, hatte Adah be stimmt. DIs stampfte mit dem Fufze aus. Aber im nächsten Moment bezwäng er sich. Er wußte, würde er vor ihr ge aen Adah oder ihren Bruder eine Drohung ausstoßen, daß er sie damit nur noch mehr ängstigen wurde, iltfas er vorläufig thun konnte, war nur, sie zu beruhigen. Ich will Ihrer Schwester sagen, t.r. a-l-. rX..TW l-'.ZZl Wt. cqt3 ine ujuiu ui . uB mich Ihnen aufgedrungen habe. .Nein." unterbrach sie ihn heftig, als könnte sie es nicht ertragen, daß er sich so herabwürdigte nein, das sollen Sie nicht. Aber er hatte noch anderes mit ihr zu reden und die Minuten waren kostbar. deshalb ließ er den Gegenstand einstweilen fallen. Trude." sagte er leise zum ersten Mal entschlüpfte ihm ihr Name, ohne daß er das Fräulein" hinzufügte und seine Stimme bebte von der süßen Lust, die er dabei empfand Trude," er zog aus seiner Tasche das kleine schwarze Etui hervor es ist Weih nachten, ich möchte Ihnen etwas schen ken bitte, nehmen Sie's!" Mochte es der Name sem, mit dem er sie anredete, oder sein ihr angebotenes Geschenk, vor dem sie sich wehren wollte. sich sträubend preßte sie sich vor ihm in den Thürrahmen, und wie aus tiefster Noth kam es von ihren Livven: Nem. nein!" Die Entr6ekllngel erscholl plötzlich sie fuhren auseinander. Gleich darauf öffnete sich die Thür, und Marie erschien ein Telegramm in den Händen, das sie Dolf über reichte. In blauer Aufschrift stand seine Adresse daraus. Ein Telegramm für ihn und in so spater Stunde an einem Abend, an dem der Telegrapyendote doch nur höchst ausnahmsweise Arbeit hatte? Auch Trude ovwoyl von teuem von der Furcht geängstigt, daß Adah aleick wieder zurück sein würde und daß die Schwester sie beide hier nicht zusammen treffen durste blieb steben. wie aebrannt von dem weißen. lieinen. aetalteten Stück Vavier. das 'kk.t. n, uuuuiiit. . . Es waren nur wenige Worte, aus die Dolfs Blicke fielen, und ihre Augen klammerten sich, während er las, an sein Gesicht nun wurde er todtenblak. Ich muß fort sagte er. .ich muß fort 'o?n hier. -ftort ..." Sie stammelte es ihm nach noch

oyne iyn zu verstehen. .Schlafs hielt er das Blatt in der Hand, sie entzog es ihm und las: Lin schwer erkrankt.

Erwarte Dein sofortiges Kommen. t-in Qacr Der Aufgabeort der Depesche lautete: Batavia." Das Blatt flatterte zu Boden ... Keiner von ihnen bückte sich darnach. Wann wann?" kam es tonlos von ihren Lippen. Wenn das nächste Schiff von Rotterdam nach Java abging. Morgen - OMVV UVtU. tVHV üh zeitig ging der Rotterdamer Zug. rw - v - - m Mit dem mußte er fort. Das Schiff von Rotterdam nach Java brauchte dreiundzwanzia (Fortseunz folgt.) ModernesJnserat. Der Glockenthurm zu Venedig wäre nicht einaestürt. bätte er zur reckten 3dt eine ausgiebige Stütze gefunden. Auch . ' b e e Menscken bedürfen e mer solcken. Als Stütze der Hausfrau empfiehlt sich , 1 . ' ' ' ' ' eraeben t Eduarda ark. tauben. . ' at 15. einer Vorteidigunnsrevo. Vertheidiger: Meine flfnfm bsl6 b fin. 5-, ,rs. . cWzmM,;i,n iiuuib uvu ttii 71 uutuuitiuvii wui.u7lS ihn der Kläger ein Rhinoteres. nannte werken begreifen. daß er dieses Rhinzers nicht aus sich Wn lassen konnte.' EnttiiuMzt. K r , .. y, : 51ir :.mrr ratheten Professorsgattin): .Ist es wahr. Elfe, daß Professoren so zerstreut sind? r a u P r o f e ss o r (bitt?r): Jawohl, zerstreut! Das habe ich auch geglaubt und als ich meinen Mann um den zweiten Hut bat, da wußte er noch das Datum, an bem CI mir fcen ersten gekauft hat! Maurerlonik. V 5SÄÄÄS' Maurer (Montag früh zur Arbett kommend): Wenn's heut' Sams ZA ?bend . te wär' mal . juimc y u. Vemtt?tici7. Kunde: Mit meiner Frau bin ick aber aar mcht zufrieden: all' die guten Eigenschaften, die Sie an ihr ge rühmt haben, besitzt sie nicht!" H e i - rni'b&yyermiiilßr 1tnmnsl s.f. V m;n. " V .-n" S e d e unr cht ae erw sckt baben (Bin jlcnommill. Aackeriunge Uf AUVUI, TP norX weshalb imbst Du Dich denn immer an den Feiertagen hier an dem Denkmal herum?" S ch u st e r j u n g e : Ja. weißt Du, da denken die Leut, ich bad' hier ein Rende)t-vous!' Ausgewachsener Salat. Um ausgewachsenen (schießenden) Sa lat verwendbar au machen, löse man die einzelnen Blatter vom Salat und behandle sie wie wirklichen Spinat, wo durch man ein schmackhaftes, dem Spi nat ganz ähnliches Gemüse erhalt. Dafselbe wird wie ersterer anarictitet. ue denr Scven. Wenn einer hohe Stöckelschuhe trägt. Daran erkenn' ick. dak der Mann zu klein: Wenn eine Schminke auf die Wangen legt. Dann bin ich sicher, daß ihr Teint nich rein; 5?,nn einer vrahlt mit seinem Klück bei Zrau'n, Dann weiß ich, daß er manchen Korb be kam; Wenn einer sagt, auf Güter nicht zu schan'n. Tcnn wett' ich, daß er Schulden hat in faml Wenn einer rühmt, er sei der Herr im HauS, Tann ist daheim er sicher mäuschenstill Co plaudert mancher seine Schwächen aus Durch das, womit er sie bemänteln will!

Jt E?"1., I n ill' r I 57" , ,.f k, ' ii 1 i I -fern 4 h B ff - XUr A V' L00m- F . i v a mmm f L "S-1 . a H-,, PMvM

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Broadivav und 10. 221 JllinoiS und WcLe, 234 No. 14 Spritzenhaus Aenwoed und SO. 235 Illinois und 33. 235 Annetta und 30. 237 No. 9. Cpriymhiul Ldell und Sicher 238 UdeU Satter WorU 239 Isabcl und 27. 241 Meridian und 24. 242 JllinoiS u Ct. Clsz!, 4Z Cldriege und 2Z. S12 Oeft uud Walnut SlZ West und 12. Z14 Howard und 1. ' 315 Torbet und Paca SIS Capital Av und 1 317 Northwestern Ave u Z1S Gcvt und 18. 319 Canal und 10. 324 Cerealine WorkS S24 Lerr.onl, und Lynn 325 BismarckuSranfiek 326 No. 2? SpNZ-ndau Hagbville. 327 VZichigan u. HolmeS, 323 Nichigan u. Concord 341 West und McJntvre 412 Missouri u. Maryland 413 Missouri und khw 415 Capital Lve..öecrgia 416 Missour, u Kentucky A. 417 Senate Ave u. Wasy. 421 P und E RuntKau ZI. Washington. 42Z Jrrcn-Hospital. 4Z4 Miy Ave u.J DuZ2 425 Wasb und Harri 426 No. 18 CpritzenbaiH 23. Washuigto 427 Oliver und Birch 423 Oliver und Osgood 42? Nortvke und Dort 4Z1 Hatlcv Ave u. Morrit 4Z2 Rive? Are u. ÄorriZ 24 River Av und Ray . 435 Harting u. 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Washington Str 51 No. 10 Spritzenhaus Illinois u Merrill 52 Illinois u Louisiana 53 West und South 64 West und TlcCarty 6 Senate Are. u Henry 57 Meridian und Ray 58 No. 4 Spritzenhaus LladisonAv.uMor-is 09 Madiion Lö.uTunlop 1 No 2 Haken Leiterhaus Eouth nahe Tklavar 2 Penn, u Merrill 3 Telawar u. McCarU, es Last und VcTarty 5 New Jersey u. Merrill 7 Virg. Av. u Bradshaw Lg Last und Prospekt 9 Liikinz und High 71 No. 11 Spritzenhaus ir Ave. nhe Huron 72 East und Georzia 73 keda und Elm 74 Tavidson u Eeorgia 7d önglish A. u Pine 7 Shclby und Bates 7? No. 3 Spritzenhaus Prospcct nahe Shelby 74 Flctcher Av. u Shelby 81 Market u. 7!ew Jersey S2 Telaware und Wash. 83 East u Wa'hington 84 New ?)ork u.Tavidsor 85 Taubstummen Anstalt 86 ?cr. Staaten Arsenal 67 l7riental und Wash. S9 Frauen-Re'crmat. 91 No. 13 SpriscnhauS Marvland nak Mer. 2 Meridian u. Ccorqia. 93 Meridian und South 94 Pennsylv u. Louistana 95 Lirgini Ave u. 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