Indiana Tribüne, Volume 26, Number 266, Indianapolis, Marion County, 1 July 1903 — Page 5
Indiana Tribüne, 1. Jull WOX.
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Gefährliche Dnrchbrennerei
Auf der Süd Meridian Straße.
Gegen 9 Uhr gestern Abenv scheute auf der Süd Meridian Str. nahe der Gürtelbahn das Pferd deZ Buggys, in ''m Frau Nannie Davis und ihre 15 sjqe Nichte Ada Fendley, beide an genber bree Notch Road" beim Round dem b'iriedhofe wohnhaft, heimfahren Herrn ai vor einer Rangierlocomotive bgeschna., Schließlich collibintv,r chgünger mit einem Telegraphenpst: i und die beiden Insassin nen des Buggys wurden auf die Landstraße geschleudert und eine Strecke weit fortgeschleppt, bis das Pferd von hinzueilenden Anwohnern festgehalten ward. Alsdann wurde die DispensariumSAmbulanz mit den Aerzten Dr. Cun. ningham und Dr. Sheek zn Hülfe ge rufen. Die Aerzte fanden, daß Ada einen Oberschenkelbruch erlitten hatte, und sie brachten sie in's städt. Hospital, itrau Davis, die außer einer Gesichtwunde auch noch andere Verletzungen erlitten hatte, wurde von ihrem Manne heimgebracht, der den Beiden entgegen gekommen war, um sie wie verabredet heimzubegleiten. Die Fahrt zur Stadt war übrigens von Tante und Nichte nur unternom men worden, damit das Mädchen sich einen Zahn ausziehen lassen konnte.
Hochzeits-Glocken. Thalman-Wyong.
In der Howard Place-Kirche fand gestern Ab?nd unter riesiger Bethei ligung von Freunden und Bekannten die Trauung des Herrn Harry Thalman mit Frl. Pe arl Wys o n g statt. Die kirchliche Feier wurde durch die Betheiligung der Co. A, Pythian Guards, I. O. K. P., verschönt, die unter Capt. Forbes' Commando in voller Stärke erschienen war, um ihren beliebten CompagnieClerk und seiner liebenswürdigen Braut Ehrung zu erweisen. So bildete z. B. die Compagnie beim Ein- und Auszuge des Brautzuge in der Kirche mit gekreuzten r x, i rrc r-u.t:.. ..v
Uyiuciiciii vjyuu3uuci uuu wuiy der Trauung brachten alle Cameraden dem Bräutigam und der Braut ihre herzlichsten Glückwünsche persönlich dar. Während dann im Hause der Braut cltern die Familien-Glieder bei einem fröhlichen Hochzeitsschmause vereint waren, wurden die Mitglieder der Co. A. in einem benachbarten Locale auf das Feinste bewirthet. Sie brachten dort noch manches Hoch auf das Wohlergehen des Brautpaares aus.
Neue Inkorporationen. Noch eine Traction Co. Mit einem Capital von 8300,000 wurde gestern die Fort Wayne & Springfield Electric Ry. Co.," Hauptoffice in Decatur, incorporirt. Diese Co. will eine electr. Linie von Fort Wayne nach Portland und von Decatur südöstlich bis zur Grenze Ohio's bauen. Die Directoren sind : William H. Fled derjohann. I. H. Koenig. Benjamin A. Ftedderjohann, H. I. Hoppel, Hoppel, Willis Armstrong, Edwin Feld, Christian Bogt. Ferner wurde gestern die Nobles ville Hydraulic Co." mit $100,000 Capital incorporirt. Diese beabsichtigt, zwischen Potter's Brücke und Connor's Damm den White River abzudämmen, um dadurch hydraulische Betriebskraft zu erlangen. Der FlußDamm allein wird 36,000 kosten. Die Leader Publishing Co.", V öffentlicher deZ Marion Leader", ist reorganisirt worden. Das Capital ist aus $40,000 erhöht und die Directoren sind: W. B. Westlake, Robert S. Jones, Alvah E. Gibson und Otto'M. Scarborough. Die TimeS Printing Co.", South Bend, hat ihr Actien-Capital von $25, 000 auf 850,000 erhöht.
Ans Stadt- und County-Ver waltung.
Verschmelzung zweier Traction-Gesellschaften.
In einer gestern in Anderson abgehaltenen Versammlung der Actionäre der Union Traction Co. wurde mit großer Majorität der Antrag, daß die letztere die Interessen der neuen In diana Union Traction Co. , aus 99 Jahre pachten soll, angenommen.
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nichts Die beste 5 Cent Cigarre in len ZU'iadt. Mucho's Longfellow". '
Versprechungen für die Northwestern-Ave. -Brücke. Wie geplant, erschien gestern die Nord-Jndianapolis-Bürger-Delegation vo? den County-Commissären, um für die Erbauung einer neuen Fall-Creek-Brücke an der Northwestern Ave. zu Plaidiren. Sowohl die städtischen Beamten wie die des Countys stimmten darin überein, daß die vorhandene Brücke ihren Zweck nicht mehr erfüllt und vielleicht sogar unsicher ist, so daß der Bau einer neuen und stabile Stein- oder Concret-Bogenbrücke nothwendig ist. Wie bald diese neue Brücke gebaut und woher die nöthigen Gelder genommen werden sollen, darüber sprach sich gestern Niemand aus. Es wurde aber nach längerer Debatte der Vor schlag angenommen, daß die Stadt die Northwestern Ave., die gegenwärtig dort abbiegt, wo die Brücke errichtet werden soll, geradelegen lasse, ebenso daß die Stadt die beiderseitigen Brücken aufgänge erbauen lasse, während die County-Commissäre dann die Brücken baukosten tragen sollen. Der StadtIngenieur wurde beauftragt, die Pläne für die Aufgänge und für die Geradelegung der Northwesteru Ave. auszuarbeiten, die dann in einer neuen gemein schaftlichen Conferenz vo? den CountyCommissären erörtert werden sollen. DieSpecificationen noch nochnicht fertig. Die für gestern Mittag angesetzte Versammlung der Commercial ClubDirectoren behufs Besprechung etc. der Specisicationen des neuen städtischen Belcuchtungs'Contracts mußte ausfal len, da dem Club, trotz der verschiedenen Verheißungen, vom Stadtanwalte immer noch keine Copie zugestellt worden ist. Stadtanwalt Joß erklärt, daß das Original der Specisicationen derart und so häusig abgeändert, corrigirt und verbessert worden sei, daß man vorläufig unmöglich eine correcte Abschrift machen könne. Andrerseits wird aber behauptet, die Stadtverwaltungsbeamten hielten die Specisicationen ab sichtlich zurück, weil sie glaubten, die Sache regeln zu können, ohne den Bei rath des Clubs um Anweisung '"zu' bitten. Bis heute verschoben. Die Fortsetzung der Contract-Unter-suchung seitens des Stadtraths-Comi tes mit Beihülfe des Anwalt Wm. Bosson ist wegen der gestrigen Extra Sitzung des Stadtraths bis heute Abend versnoben worden. Die Comite Mitglieder beriethen gestern mit dem Anwalt über die vorzuladenden Zeu-
gen etc. Für die Babh.MordSind verschiedene Malpracticanten verant wortlich.
Coroner Tutewiler und sein 1. Gehülfe. Dr. Geis, dnen die Tetectivs Asch und Manning zur Seite stehen, haben während der letzten Tage festgestellt, daß gewisse aber nicht prominente Aerzte dieser Stadt für die während der letzten 6 Monate so zahlreich entdeckten Vernichtungen von Leibesfrucht verantwortlich sind. Sie könnten die Namen dieser Malpracticanten bekannt machen, doch ist die Ueberführung in solchen Fällen ja so außerordentlich schwierig, daß unter Tausend schuldigen Personen vielleicht einmal eine schuldig befunden wird. Die Beamten werden aber nichtsdesto weniger mit ihrer Ausspürung der Gesetzesverletzer und mit der Bewachung derselben fortfahren, um weitere Verbrechen französischer Art" zu unter drücken.
Y. M. C. . Die Jahresversammlung.
Gestern Mittag wurde in den Commercial Club-Räumen die Jahresver fammlung der hiesigen Joung Men's Christian Ass'n" abgehalten. Nach Verlesung der sehr günstigen Jahresberichte, deren Inhalt schon an dieser Stelle mitgetheilt worden ist, wurde angekündigt, daß Angebote für die ge plante Verbesserung deS Y. M. C. A. Gebäudes am kommenden Montag entgegengenommen werden. . Die Beam tenwahl refultirte wie folgt: Präsident, Charles H. Badger; Vice-Präsident, Henry C. AtkinS; Secretär, James M. Ogden: Schatzmeister, 'Dr. G. V. Woollen; Auditor, Jas. Sommerville.
Gezäymte Fischottern. Von Dr. Th. Zell. Man kann bei jungen Fischottern im Allgemeinen annehmen,, daß ihre Ablichtung in nicht zu langer Zeit gelingt. Sie ist, wie Brehm mittheilt, verhältnißmäßig einfach. Das Thier bekommt in der Jugend niemals Fischfleisch zu fressen und wird blos mit Milch und Brod erhalten. Nachdem der Fischotter ziemlich erwachsen ist, wirft man ihm einen roh aus Leder nachgebildeten Fisch vor und sucht ihn dahin zu bringen, mit diesem Gegenstände zu spielen. Später wird der Lehrfisch in das Wasser geworfen und schließlich mit einem wirklichen, todten Fische vertauscht. Nimmt der Otter einmal diesen auf, so wirft man denselben in das Wasser und läßt ihn von. dort aus herausholen. Schließlich bringt man lebende Fische in einen großen Kübel und schickt den Otter da hinein. Von nun an hat man keine Schwierigkeiten mehr, letzteren auch in größere Teiche, Seen oder Flüsse zu senden, und man kann ihn, wenn man die Geduld nicht verliert, so weit bringen, daß er in Gesellschaft eines Hundes sogar auf andere Jagd mitgeht und so wie dieser die über dem Wasser geschossenen Enten herbeiholt. Man kennt Beispiele, daß er wie der Hund zur Bewachung der Hausgegenstände verwendet werden konnte. Ueber gezähmte Fischottern giebt es eine ganze Literatur aus alter und neuer Zeit. Winkell berichtet z. B. von folgendem Fall: Ein Fischotter, welcher unter der Pflege eines in Diensten meiner Familie stehenden Gärtners auswuchs, befand sich, noch ehe er halbwüchsig wurde, nirgend so Wohl wie in menscblicher Gesellschaft. Waren wir im Garten, so kam er zu uns, kletterte auf den Schooß, verbarg sich vorzüglich gern an der Brust und guckte mit dem Köpfchen aus dem zugeknöpften Oberrock hervor. Als er mehr heranwuchs, reichte ein einziges Mal Pfeifen nach der Art des Otters,, verbunden mit dem Rufe des ihm beigelegten Namens, hin, um ihn sogar aus dem See, in welchem er sich gern mit Schwimmen vergnügte, heraus und zu uns zu locken. Bei sehr geringer Anweisung hatte er apportiren, aufwarten und nächstdem die Kunst, sich fünf- bis sechsmal über den Kopf zu kollern, gelernt und übte dies sehr willig und zu unserer Freude aus. Beging er, was zuweilen geschah, eine Ungezogenheit, so war es für ihn die härteste Bestrafung, wenn er mit Wasser stark besprengt oder begossen ward; wenigstens fruchtete dies mehr als Schläge. Sein liebster Spielkamerad war ein ziemlich starker Dachshund, und sobald sich dieser im Garten nur blicken ließ, war auch gewiß gleich, der Otter da. setzte sich ihm auf den Rücken und ritt gleichsam auf ihm spazieren. Zu anderen Zeiten zerrten sie sich spielend umher; bald lag der Dachshund oben, bald der Otter. War dieser recht bei Laune, so kicherte er dabei in einem weg. Ging man mit dem Hunde in ziemlicher Entfernung vorüber und schien dieser nicht willens, seinen Freund zu besuchen, so lud der Otter ihn durch wiederholtes Pfeifen ein. Jener folgte, wenn es fein Herr erlaubte, augenblicklich dem Rufe. ' Einen ähnlichen Fall erzählt Word: Ein Jäger besaß einen Otter, welcher vorzüglich abgerichtet war. Wenn er mit seinem Namen Neptun" gerufen wurde, antwortete er augenblicklich und kam auf den Ruf herbei. Schon in der Jugend zeigte er sich außerordentlich verständig, und mit den Iahren nahm er in auffallender Weise an Gelehrigkeit und Zahmheit zu. Er lief frei umher und konnte fischen nach Belieben. Zuweilen versorgte er die Küche ganz allein mit den Ergebnissen seiner Jagden, und häufig nahmen diese den größten Theil der Nacht in Anspruch. Am Morgen fand sich Neptun stets auf seinem Posten, und jeder Fremde mußte sich dann verwundern, dieses Geschöpf unter den verschiedenen Vorstehe- und Windhunden zu erblicken, mit denen es in größter Freundschaft lebte. Seine Jagdfertigkeit war so groß, daß sein Ruhm sich von Tag zu Tag vermehrte und mehr als einmal die Nachbarn des Besitzers zu dem Wunsche veranlaßte, man möge ihnen das Thier auf einen oder zwei Tage leihen, damit es ihnen eine Anzahl von guten Fischen verschaffe. Ein zahmer Fischotter Namens Wurm, den der polnische Edelmann Passek besaß, war so gewandt im Apportiren von Fischen, daß der König von Polen, der von dem Wunderthier gehört hatte, einen gewissen Straszewski zu dem Besitzer schickte, um zu sehen, ob die ihm zugetragenen Berichte auf Wahrheiten beruhten. Passek schildert ausführlich die Geschicklichkeit seines Fischotters und sein unrühmliches Ende. Hier sei davon folgendes angeführt: 4 Dieses Thierchen", schreibt er, war auf der Reise sehr nützlich. Wenn ich während der Fastenzeit an einen Fluß oder Teich kam und den Fischotter bei mir hatte, so stieg ich ab und rief: Wurm, spring hinein." Das Thierchen sprang in's Wasser und brachte Fische heraus, soviel ich für mich und meine Dienerschaft brauchte. Auch Frösche, und was es sonst fand, schleppte eS herbei. Die einzige Unannehmlichkeit, welche ich mit ihm auf Reisen hatte, war, daß llerwegens die Leute in Haufen zu--sammenströmten, alS wenn das
Thierchcn aus Indien gewesen wäre. Ich besuchte einmal meinen Oheim Felix Chociewski, bei welchem sich auch der Priester Srebienski befand, welcher hti Tische neben mir saß, während hinter mir der Fischotter auf den Rücken gestreckt lag. weil er am liebsten auf diese Art ruhte. Als der Priester ihn bemerkte, glaubte er einen Muff zu sehen und faßte ihn an. Der Otter wachte auf. schrie und biß den Priester in die Hand, so daß dieser vor Schreck ohnmächtig wurde. Straszewski begab sich nun zum König und erzählte ihm alles, was er gesehen und gehört hatte. Der König ließ mich schriftlich befragen, wieviel ich für den Fischotter verlangte; auch der Kronstallmeister Piekarski schrieb an mich: Um Gottes willen, schlage dem König die Bitte nicht ab, gib ihm den Fischotter, weil Du sonst keine Ruhe haben wirst." Straszewski überbrachte mir die Briefe und erzählte, daß der König immer sagte: liis dar, qui cito dar. Der König ließ auch zwei sehr schöne türkische Pferde von Jaworow bolen, sie mit prächtigem Reitzeuge versehen und mir als Gegengeschenk überschicken. Ich sandte nun den Otter in den neuen Dienst. Er bequemte sich ungern dazu, denn er schrie und lärmte in dem Käfig, als er durch das Dorf gefahren wurde. Das Thierchen grämte sich und wurde mager. Als es dem König überbracht wurde, freute er sich unmäßig und rief: ..Das Thierchen sieht so abgehärmt aus, doch soll es schon besser mit ihm werden." Jeder, der es berührte, wurde von ihm in die Hand gebissen. Der König aber streichelte es, und er neigte sich zu ihm hin; darüber erfreute er sich sehr, streichelte noch länger, befahl, ihm Speisen zu bringen, reichte sie ihm stückweis, und er verzehrte auch einiges. Er ging in den Zimmern frei und ungehindert zwei Tage umher; auch wurden Gefäße mit Wasser hingestellt und kleine Fische und Krebse hineingesetzt. Daran ergötzte sich der Otter und brachte die Fische heraus. Der König sagte zu seiner Gemahlin: Holde Maria, ich werde keine anderen Fische essen als die, welche der Otter fängt. Wir wollen morgen nach Wilanow fahren, um zu sehen, wie er sich'auf's Fischen versteht." Der Fischotter aber schlich in der nächsten Nacht aus dem Schlosse, irrte umher und ward von einem Dragoner erschlagen, welcher nicht wußte, daß er zahm war. Das Fell verkaufte er sogleich an einen Händler. Als man im Schlosse aufstand und ihn' vermißte, wurde geschrien, gejammert, nach allen Seiten ausgeschickt. Da findet man den Händler und den Dragoner, ergreift sie und sührt sie vor den König. Als dieser das Fell erblickte, bedeckte er mit einer Hand seine Augen, fuhr mit der anderen in seine Haare - und rief: Schlag zu, wer ein ehrlicher Mann ist; hau zu, wer an Gott glaubt!" Der Dragoner sollte erschossen werden. Da erschienen Priester, Beichtväter und Bischöfe vor dem Könige, aten und, stellten ihm vor, daß der Dragoner nur in Ungewissenheit gesündigt habe. Sie wirkten endlich so viel aus, daß er nicht erschossen, sondern nur durchgepeitscht wurde." Die außerordentliche Zähmbarkeit des Fischotters ist also nach übereinstimmenden Berichten über jeden Zweifel erhaben. Wie die Chinesen die gefräßigen Kormorane zum Fischfangen abrichten, so gelingt es auch bei den Fischottern. Wüstensand aus dem Ozean.
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Neuerdings hat man wieder klare Beweise dafür erhalten, wie weit der Sand der Sahara durch den Wind auf's Meer hinaus geführt wird. So kam der Dampfer Bornu" im Februar auf dem Wege nach Teneriffa, einer der Kanarischen Inseln, in eine so dichte Staubwolke, daß man nicht von einem Ende des Schiffes zum anderen sehen konnte. Der Wirkungsbereich dieses Sandtreibens erstreckt sich vom Aequator bis 40 Grad nördlicher Breite und von 10 Grad westlicher Länge bis 40 Grad westlicher Länge, also fast bis in die Mitte des Atlantischen Oceans. Der Sandstaub, der in diesem Gebiete niederfällt, ist manchmal gelbbraun und manchmal von dunkelrother Farbe. Auf dem Dampfer Abertay" fiel, als er sich am 21. Februar auf 40 Grad nördlicher Breite und 24 Grad westlicher Länge befand, ein feiner rother Sand nieder, und bei der Ankunft des Schiffes in Punta Delgada zeigte sich, daß dort eben solcher Sand gefallen war. Diese Sandperioden herrschen vom Januar bis Mai. Daß es aber auch Ausnahmen gibt, zeigt die Erfahrung des Dampfers Phidias, der schon am 24. December 1902, und zwar auf 13 Grad nördlicher Breite und 27 Grad westlicher Länge mit ehiem feinen rothen Sandstaub bedeckt wurde. Genügender Beweis. Gläubiger: Bewuchert soll ich Sie haben, Herr Baron? Schuldner (wüthend): Na. sehen Sie sich die Frau mal an, die ich mir habe nehmen müssen, um meine Schulden bei Ihnen los zu werden. Boshaft eDienstboten. Hausherr (ärgerlich): Warum haben Sie den Hund nicht festgehalten Anna; den Gerichtsvollzieher, der eben hier war, hätte er beinahe ins Bein gebissen'" Dienstmädchen: Na. man sollte meinen, den Gerichtsvollzieher müßte der doch bald kennen, Herr Doktor!"
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