Indiana Tribüne, Volume 26, Number 265, Indianapolis, Marion County, 30 June 1903 — Page 4
Jndiana Tribüne. Herausgegeben von der utniderg Es. Indianapolis, Ind.
Hantz O. Thndiu Präsident. GeschäftSloealz No. 31 Süd Delaware Straße. TELBPHOlSE 269. mered at the Post Office of Indianpolis as second dass matter. Gegenseitige Interessen. Die planmäßig betriebenen Hetzer eien der gelben Presse gegen Deutschland find durch die geniale Offmheit Kaiser Wilhelm'S und sein freund schaftliches Entgegenkommen zu einer Zeit geknickt worden, als sie anfingen gefährlich zu werden. Die Saat des Hasses die der New Yorker Herald" durch seine erlogenen Depeschen pflanzte, hat eine Ernte von gutem Willen gebracht. Der Korrespondent des gelben Blattes, Luckow, schade daß der Kerl einen deutschen Namen führt, ift aus Berlin und wie man glaubt, aus Deutschland überhaupt von seinen Beschöftigern abberufen worden. Seit der Anbahnung der Verleumdungsklage des Herald" ift der so wichtige Zeuge verschwunden. Die vertraulichen Un terhandlungen der Ver. Skaaten und Deutschlands Regierung haben eine so klare Verständigung zur Folge gehabt, daß die Hetzer eS für das Beste hielten für den Augenblick ruhig zu sein. Die Kieler Festtage können füglich als ein Vertrauensvotum gelten, welche Roosevelt den Absichten Deutschlands zollt. Die russischen Rubel, denn Dcnfe land inftigirte die systematische Hetze, welche vom Herald"-Bureau in Paris mscenirt wurde, sind vergeblich veraus gabt worden. Die Offiziere und Mannschaften deS amerikan. Gefchwaders werden ihren Kameraden von der Flotte, die nicht den Festen in Kiel bei wohnten, von dem herzlichen und groß artigen Empfang der deutschen Theerjacken erzählen und die Dietrich Episode von Eavite wird keine Verstimmung mehr bereiten. Die freundschaftliche Annäherung der beiden großen Nationen hat selbftverstündlich auch einen wichtigen praktifchen Hintergrund. Die beiden Natio nen find die gefährlichsten Eoncurren ten Englandsim Welthandel. Gegen jene war hauptsächlich die Ehamber lain'sche Zollpolitik gerichtet, die durchzuführen Chamberlain trotz seiner augendlicklichen Niederlage nicht verzwei felt. Er hat seine Taktiken geändert, indem er nicht mehr die Zollvergünstigungen aU Bedürfniß für die Colonien Englands geltend macht, sondern eS für das Mutterland als Nothwendigkeit er. achtet, daß England durch Schutzzoll feine Handelsinteressen gegen die Schutzzoll-Concurrenten, die Vereinig ten Staaten und Deutschland wahrt. Lord Lansdowne, der fich nun auf (shamberlain's Seite stellt, erwähnte zwar in derj Parlamentssitzung am Montag nurlZDeutschland als gefährlichen Coucurrenten und befürwortete Wiedervergeltungs - Zölle gegen den deutschen Schutzzoll, der nun die Ein fuhr canadischen Weizens unVortheil haft macht, doch kann man es für selbst verständlich gelten lassen, daß er auch auf die Vereinigten Staaten, welche mehr als ein Viertel ihrer Exporte an England lieferte, anspielte. Die deutsche Regierung wird ihre neuen Handelsverträge jedenfalls im Reichstage durchbringen können. Es wäre wünschenswerth, wenn sie densel ben den Vorzug über die Armee- und Flottenvorlage geben und zuerst erledigen würde. Es läßt fich annehmen, daß der neue Handelsvertrag zwischen Deutschland und den Vereinigten Staatm mit Berücksichtigung der gerechten Wünsche der letzteren abgefaßt werden wird. Die Regierung in Washington hatte in letzter Zeit mehr als je Gelegenheit, d?e Offenheit Deutschlands in diplom arischen Verkehr achten zu lernen. Diese Offenheit war es. welche alle Verdächtigungen, die englischer- und rusfischerseits ausgestreut wurden, als lügenhaft bloßftellte. Damenverein des Südseite Turnvereins. Den Mitgliedern des Damenvereins des Südseite Turnvereins diene hiermit zur Nachricht, daß die regelmäßige Versammlung, welche heute Abend statt finden sollte, auf Mittwoch, den 8. Juli, Abends verschoben worden
Ende gut,
Auch der letzte Tag des Bezirks - Turnfestes war ein ersolgreicher.
Ausgesuchte Kämpen des Bezirks maßen fich im olympischen Fünf - Kampf.
Ein süher Lohn ward den siegreichsten der Sieger zu theil. Max
Emmerich errang wieder mehrere erste Preise. Ein großer
Ball bildete den Abschluß des Der brave Wettermacher dort oben scheint die Turner im Allgemeinen und den Südseite Turnverein im Besonderen in sein Herz geschlossen zu haben. Einen idealeren Sommertag, als wie den gestrigen, an welchem die MeisterTurner der verschiedenen Vereine um die Preise rangen, konnte er den schneidigen Jüngern Jahn's nicht bescheeren. Ein reichhaltiges Programm hatten die selben im Lause des Tages zu absolviren und jede einzelne Nummer desselden wurde mit turnerischer Pünktlichkeit ausgeführt. Um 8 Uhr Morgens fand im White River bei Broad Ripple das Wettschwimmen statt. An demselben betheiligten sich die Turner Suter vom Südseite Turnverein, Chicago, Eichin von der Chicago Turngemeinde, Raß. müssen, Werte und Beyer von South Bend, sowie Kalber von Terre Haute. Eine Strecke von 100 Yards war zu durchschwimmen. Suter war der erste (1 Minute 45 3J5 Secunden), Eichin der zweite und Raßmussen der dritte. Als Preisrichter fungirten die Turnlehrer Ruther, Zeuß und Dreifel. Gegen 9 Uhr kündeten Böllerschüsse im Germania Park an, daß das Floret Fechten seinen Anfang genommen hatte. An demselben nahmen Albert Betz, von der Central Turn gemeinde. Chicago, Joseph Pfeil und Eichin von der Chicago Turngemeinde, und Robert Mayfack von Ver Central Turngemewde Chicago theil. Betz war der Sieger. Die Palme deS Siegt? wurde auch ihm im Säbel fechten zuerkannt, er hatte sich mit nur einem Gegner, Chas. Eichin zu messen. Außerordentlich interessant war das Preisringen, welches in drei Gruppen eingetheilt war. 1. Schwere Gruppe: 150 Pfund und darüber: Theilnehmer Robert Mayfack und Robert Blaten von der Central Turngemeinde, Chicago; Blaten war der Sieger. 2. Mittlere Gruppe: 130 Pfund bis 150 Pfund: Otto Suter, Südseite Turngemeinde, Chicago, (Sieger), Arthur Koehler und Curt Nietnagel vom EvanSville Turnverein. 3. Leichte Gruppe: Unter 130 Pfund: Edward Siegler, Central Turngemeinde, Chicago, (Sieger) und Louis Decker vom Südseite Turnverein, Indianapolis. Hierauf trat Mittagspause ein. Wiederum hatten die Damen des Südfeite Turnvereins für vorzügliche Mahlzeiten gesorgt und sie hatten das Vergnügen wieder einigen hundert Gäste dieselben serviren zu können. Ueber die Qualität derselben herrschte nur eine Stimme des Lobes. Am Nachmittag fanden sodann die Wettkämpse statt. Denn der sogenannte FünfKampf, nach dem Muster der olym pischen Spiele bildete gestern Nachmittag die Hauptnummer des edlen kör perlichen Wettstreits der Activen. Dasselbe setzte sich aus folgenden Volkstumanen zusammen: Kugelstoßen von 16 pfündiger Kugel, Dreisprung, Dauerhangeln. Stabspringen und HürdeN'Wettlauf. An demselben nahmen im Ganzen 17 Turner theil, von welchen die fol gen den hiesigen Turnvereinen ange hörten: Socialer Turnverein Max Emme rich, Louis Maas. Südseite Turnverein Harris Kindel, Wm. Jrrgang. Otto Jrrgang. Viele Hunderte von Zuschauern hat ten fich mittlerweile im Park eingefun den, welche mit großem Interesse diesen interessanten turnerischen Uebungen zuschauten. ES war geradezu erstaun
alles gut.
schönen Festes. lich, was von diesen wackeren Turnern geleistet wurde. Ein Jeder der 17 Theilnehmer bildete eine Zierde der Musterriege seines Vereins. Von den fünf Uebungen, welche ausführt wurden, waren das Seilklettern. der Stabhochsprung und vor Allem das Hindernißwettlaufen, resp, springen diejenigen, welche das Interesse des Publikums in hohem Grade erregten. Mit einem Staffettenlaufen fand das Turnen seinen Abschluß. Hierauffand noch ein kurzes gemüthliches Beisammensein statt, dann wurde das Abendessen eingenommen und sodann oerließen die Vereine, mit Aus nähme der beiden im Germania-Park campirenden, den Park, in welchen sie einmal wieder das Panier der edlen Turnerei hochgehalten und vielen Tausenden durch die That bewiesen hatten, auf welch hohe Stufe das Turnen in den Vereinen des Jndiana Turnbezirks angelange ist. Die Preisvertheilung. Am Abend fand sodann im Saale der Südseite Turnhalle das brillante Fest durch die Preisvertheilung und einen großen Ball seinen Abschluß. Der Andrang zu der Halle war ein solch' enormer, daß der Feft-Ausschuß beschloß, den Saal ausschließlich der tanzluftigen Jugend zu überlassen und die Preisvertheilung im Garten vorM nehmen; ein Beschluß, welcher allseitig gebilligt wurde. Hier im Freien hatten sodann die verschiedenen Vereine Hauptquartiere aufgeschlagen, unter ihnen wiederum der Sociale Turnverein, welcher auf's Neue in voller Stärke schienen war und abermals das große Interesse bekündete, welches er an dem BezirksTurnfeste genommen hatte. Die unermüdlichen Turner-Damen dieses Vereins aber waren, trotzdem sie am Nachmittag ein gemüthliches Kaffeekränzchen abgehalten hatten, ebenfalls wieder zahlreich vertreten. Es war weit über 9 Uhr, als der Erste Sprecher des Südseite Turnvereins, Herr Henry Victor, eine kurze Ansprache hielt, in welcher er daranf aufmerksam machte, daß jetzt für viele Anwesende der weihevolle Augenblick gekommen sei, in welcher einzelne Ver. eine und Turner für die Ehren, mit welchen sie aus dem friedlichen Wettkämpfe hervorgegangen waren, belohnt werden sollten. Und vielen von ihnen wurde sogar ein süßer Lohn zutheil. Die Preise bestanden für die Gewin ner der ersten aus Eichenkränzen, welche von Mitgliedern der Damenclasse des Südseite Turnverein überreicht wurden. Diese anmuthige Mädchenschaar, von welcher eine Jede in weiß gekleidet war und in den üppigen Haaren eine weiße oder rothe Blume trug, setzte sich aus folgenden Mädchenknospen, zusammen: Clara Gutzwiller, Kate Eschenbrenner, Florence Rexroth, Hattie Bohnefteel, Lilli Driefmeier, Anna Toll, Emma Eckert, Mamie Emhardt, Rosa Richter, Lydia Koehler. Dem Sieger legte eine von ihnen den Eichenkranz aus's Haupt, welche Gabe sodann durch einen Kuß, welchen die jugendliche Turnschwefter dem sieg reichen Turn-Bruder gab, ;oie Weihe erhielt. Aus der langen Liste der preisge krönten Vereine resp. Turner seien die folgenden hervorgehoben ; VereinsWetturnen : 1. Preis Central Turn Verein, Chicago. 2. Preis Chicago Turngemeinde. 3. Preis Südseite Turn . Verein, Chicago. 4. Preis Louisville Turngemeinde. 5. Preis Socialer Turn Verein, Jndianapoli. 6. Preis Central Turn Verein, EvanSville. 7. Preis South Bend Turn-Verein.
3. Preis Südseite Turn - Verein Indianapolis. 9. TurnVerein ..Vorwärts", Fort Wayne. 10. Preis Terre Haute TurnVerein. Turner Schiffbauer, der Repräsentant des Jndianaer Turn-Bezirks, wel cher im Verein mit Turnlehrer Toll die Diplome vertheilte, hob hervor, daß das Turnen sämmtlicher Vereine der maßen ausgefallen war, daß ein jeder Verein einen erstklassigen Preis erhalten konnte. Derselbe bestand in Kränzen, welche die jungen Damen an die Fah-
nen der Vereine hefteten. Die Bären-Riege der Chicago Turngemeinde und die Gesangssection derselben wurden durch Diplome für sehr gute Leistungen" ausgezeichnet. Sieger waren ferner: Staffettenlaufen. Socialer Turnverein, Indianapolis. 1. Pieis. Fünf-Kampf. Max Emmerich vom Socialen Turnverein, 1. Preis. Otto Jrrgang, Südfeite-Turnverein, Indianapolis, 4. Preis. Einzelturnen. 3. Stufe Je einen 1. Preis er hielten Wm. I. Alles, Chicago Turn gemeinde; Max Emmerich und Otto Jrrgang. 2. Stufe 1. Preis, Louis Maas. Socialer Turnverein. Indianapolis: 2. Preis, Harry Prinzler, Socialer Turnverein, Indianapolis. Diplome erhielten ferner folgende Mitglieder hiesiger Vereine: Harry Birk, Willard Schrider, Er win Havpersberger, vom Socialen Turnverein. Wm. Jrrgang. Louis Decker und Ernst Schufter vom Südfeite Turn verein. 1. S t u f c : F. Kindel und Theo. Roebeneck, Südfeite Turnverein. Diplome. Hürdenrennen: 1. Preis Max Emmerich, Socialer Turnverein, Indianapolis. Wettlaufen: 1. Preis Max Emmerich, Socialer Turnverein, Indianapolis. Die Vertheilung der Diplome nahm eine große Zeit in Anspruch. Mit derselben hatte der osficielle Theil des 18. Turnfestes des Jndiana Turnbezirks fein Ende erreicht. Der Beschluß der Festlichkeiten bildete ein großer Ball, welcher erst heute in früher Morgenstunde sein Ende erreichte. In den Annalen des Südseite TurnVereins aber wird dieses Bezirksturnfeft. welches von heute an der Geschichte angehört, mit goldenen Lettern verzeichnet stehen. In umsichtigster Weise waren die Borbereitungen in's kleinste Detail getroffen worden, so daß von dem Augenblick an, wo die Gäste empfangen wurden, bis zum Schlüsse des gestrigen Balles Alles wie am Schnürchen ging. Das Bezirksturnfest war ein großer schöner Erfolg, auf welchen der festgebendeVerein,der SüdseiteTurnverein, und mit ihm sein Turnlehrer, Cuct Toll, der technische Leiter des Festes, mit Recht stolz sein köunen . Ehrende Anerkennung. Die Herren Charles Truemper & Söhne haben ein von dem Präsidenten der Chicago Turngemeinde, Herrn Emil Hoechster und dem Secretär des Vereins unterzeichnetes Schreiben erhalten, in welchem dieselben im Namen des Vereins, welcher bekanntlich im Germania Park campiate, ihre hohe Anerkennung für die gediegene Art und Weise aussprechen, mit welcher die Firma das Camp eingerichtet und ausgestattet hatte. Die Damen des Südseite TurnVereins haben in den beiden Tagen nicht weniger als i600 Mahlzeiten verabfolgt; Butterdrödie wurcen etwa 1500 verkanft. Glänzende Geschäfte machte am Sonntag auch der Jce Cream-Stand der Frau A. Ambühl, welche auch dafür Sorge trug, daß ihre Gäste in liebenswürdiger Weise bedient wurden. Herr Max Emmerich, dessen Brust bereits schon sieben goldene Me daillen zieren, welche er fich auf Turn festen errang, erwarb auf dem jetzt zu Ende gegangenen Turnfeste nicht weni ger als drei erste Preise und mehrere Diplome. Sein Verein hat gewiß Ur sache, aus ihn ftolz zu sein.
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Im Hospitale zum Rothen Kreuze gab es gestern nichts mehr zu thun. Sämmtliche am Sonntag verlebte Turner befanden sich aus dem Wege zur Besierung. Das Camp im Park wird heute Nachmittag abgebrochen werden. Im Laufe des Tages treten die Vereine die Heimreise an. Nun wird anch noch das Einwan derungs-Bureau und die Landoffice gründlich untersucht werden, denn auch in diesen Vermaltungs-Zweigen soll furchtbar gemogelt worden sein. In einer zwischen dem Präsidenten und dem Generalanwalt abgehaltenen Conferenz ist beschlossen morden, das Strafverfahren geg 'n Edward F. McSweeney, den früheren assistirenden Einwanderungskommiffär des Hafens von New Jork, einzuleiten. Nach McSweeneys Amtsentsetzung ward gegen ihn die Beschuldigung erhoben, daß er amtliche Akten stücke aus der Einwanderungsstation auf Ellis Island beiseite geschafft, in Kisten verpackt und als sein persönli ches Eigenthum behandelt habe. Als man im Begriff stand, die Strafverfolgung wegen dieser Schritte einzuleiten, stellte McSweeney beim Präsidenten das Gesuch, daß ihm persönlich Gelegenheit gegeben werde, beim Distriktsanwalt in New Vork eine angemessene Erklärung für die angeblich strafbare Entfernung von amtlichen Dokumenten vorzulegen. Dieser Bericht des Bundesanwalts Burnett vom südlichen Distrikt von New York besagt Folgendes : Es ist unbestritten. dc.ß Herr McSweeney aus den Räumen, in welchen er seinen amtlichen Funktionen als Hülfskommissär oblag,, von ihren gewöhnlichen Plätzen gegen 4000 sogenannte quasi amtliche Dokumente entfernt hat, welche ohne allen Zweifel amtliche Papiere und Aktenstücke waren; daß sich dar unter 136 amtliche Dokumente bcfun den haben, welche die offiziellen Regi-ftrations-Nummern trugen, sowie eine große Anzahl anderer offizieller Original Dokumente ; daß er diese PaPiere aus ihrem herkömmlichen Gewahrsam in mit seinein Namen versehene Kisten verpackt und als sein persönliches Eigenthum fortgeschafft hat. Der Bericht vertritt die Ansicht, daß die Handlungsweise McSweeney's un ter die Gesetze zu subsummiren ist. welche die Unterschlagung oder gesetzwidrige Hinterziehung amtlicher Akten und Dokumente für strafbar erklären. Er führt an, daß Herrn McSweeney die reichlichste Gelegenheit geboten worden ist, die Dinge zu erklären auf welche sich die gegen ihn gerichteten Beschuldigungen stützen, daß seine Auskünfte nicht befriedigend ausgefallen sind und er die Beschuldigungen nlcht widerlegt habe, welche vielmehr durch Thatsachen erhärtet worden sind, die bei der Untersuchung nachgewiesen worden sind. Es wird behauptet, daß unter den Papieren, welche Herr Mc Sweeney beiseite geschafft haben soll, ich amtliche Mittheilungen vom Gene ralEinwanderung5-Commissär befun den haben, worin er die Office auf ElliS Island wegen der Lieferung sta tiftifchen Materials an dritte Personen tadelte und Dergleichen für die Zu kunft untersagte. John Weber's Wirthschaft, No. 764 West North Str.
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