Indiana Tribüne, Volume 26, Number 263, Indianapolis, Marion County, 27 June 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne, 27. Juni 1903

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Eine vom Örett'L Roman von Heinrich Lee. (FortsetzungRichtig, heute war Donnerstag und jeden Donnerstag hatte sie den unbebolfenen, altmodischen Regulator eufzuziehen, der neben der Thür hing. Das hatte sie heute ganz vergessen. Mit beiden Händen faßte sie einen Stuhl, und ohne den Herrn" auch nur mit einem Blick zu würdigen, trug sie das Möbelstück an ihm vorbei, bis neden die Thür. Dort stieg sie hinauf. öffnete den gläsernen Deckel, steckte den Uhrschlüssel in's Zifferblatt und fing an zu drehen, daß sich schnarrend die schweren Messinggewichte nach oben in Bewegung setzten. Als sie an ihm vorbeiging, zuckte Dolf auf. Er hatte ganz vergessen, daß noch Jemand im Zimmer war wenn auch nur ein kleines Mädchen. Trude! Wenigstens ihren Namen kannte er.

Und ihre dunklen Augen und ihre dunklen Zöpfe, die er manchmal vor sich auftauchen sah. Sonst hatte er ihr noch keine große Aufmerksamkeit geschenkt. Was gingen ihn auch die Menschen. mit denen er hier zusammenkam, an? Ein menschliches Wesen, einst ihm das theuerste, hatte ihm das bitterste Leid zugefügt. Wenn ihm schon die Heimath so weh gethan hatte wessen hatte er sich erst von den Menschen in der Fremde zu versehen? Was für ein Gesicht aber die Kleine machte, als sie an ihm vorbeiging. Als hätte sie etwas gegen ihn. Der Gedanke machte ihn fast lächeln. Wie alt konnte sie sein? Fünfzehn sechzehn! Mit seinen einundzwanzig Jahren fühlte er sich ihr gegenüber wie ein reifer Mann. Und wie sie jetzt den Deckel zuschlug. Mit welcher Heftigkeit. Was hatte sie nur? Jetzt stieg sie herunter, und abermals, ohne ihn eines Blickes zu würdigen, mit eisiger Miene, trug sie den Stuhl wieder an ihm vorbei, zurück an's Fenster, wo er gestanden hatte. Dann wollte sie hinaus. Fräulein Trude!" rief er ihr nach. ES schien, als ob sie über seinen Ruf erschrak, als ob sie mit sich kämpfte sollte sie sich nach ihm umseh:.i oder nicht. Er trat dicht an sie heran. Habe ich Ihnen denn etwas Böses gethan?" fragte er mit seiner fremdartigen Aussprache. Sie konnte nicht die Augen zu ihm aufschlagen. Sie wußte nicht, was sie ihm antworten sollte. Die Kehle war ihr wie zugeschnürt. Er fante sie am Kinn wie ein T Kind, um ihr Gesicht so zu sich aufzurichten. Nun, Fräulein Trude!" Aber seine Berührung traf sie wie ein Peitschenhieb, und ohne ihm etwas zu erwidern, riß sie sich von ihm los und war durch die Thür verschwunden. Es war in der sechsten Nachmittagsstunde. In der feinen, stillen Bendlerstraße brannten schon die Laternen, und hinter den mit dichten Stores verhangenen Fenstern der vornehmen, eleganten, von Gärten umgebenen Häuser schimmerten rothe Lampen und das Licht derKronleuchter. Vor einem dieser Häuser stand das durch den Garten führende Gitterthor geöffnet, einige Equipagen und Texameterdroschken hielten davor, und dann und wann erscholl durch die stille Straße der Schritt eines Fußgängers, der dann hier durch die Gitterthür. die von zwei bronzenen Fackelträgern beleuchtet wurde, verschwand. Dieses Haus, das mit seinem hübschen. leichten englischen Cottagestil die Aufmerksamkeit jedes Vorübergehenden anzog, gehörte Herrn Bankdirektor Engel, und heute, am Dienstag. hatte ftrau Siegfried Engel ihren Fünfuhrthee five o'clock", wie er mit dem modernen Namen hieß. Die breite, mit dicken rothen Teppichen belegte Wendeltreppe war an beiden Sei ten mit immergrünen Topfgewächsen befetzt, und oben im Vestibül des HochParterres stand eine kostbare Marmorgruppe, deren Gipsmodell vor einigen Jahren auf der Kunstausstellung allgemeine Aufmerksamkeit erregt hatte. An einer weitgeöffneten Thür, durch die man in ein luxuriöses Vorgemach mit vielen Spiegeln sah, nahm ein prunkvoll vielleicht sogar etwas zu prunkvoll betreßter Diener in schwarzseidenen Strümpfen den Ankömmlingen die Karten ab, worauf er regelmäßig mit der Botschaft zurückkehrte: Die gnädige Frau läßt bitten." Man stand im Anfang der Saison, seit Monaten hatt? man sich nicht gesehen, es gab zu erzählen und zu hören, und deshalb waren die fünf, sechs ineinander laufenden glanzvollen Räume, in denen die Frau des Hauses ihre Gäste empfing, heute überfüllt. Es wurde Thee, Gebäck, Liqueur herumgereicht, laut schwirrte die Unterhaltung und am lautesten natürlich in der Gruppe, in deren Mitte, von einer dunklen Seidenrobe umflossen, Frau Engel selbst stand und neben ihr ein hochaufgeschossenes junges Mädchen mit röthlichem Haar und einem Gesicht, das, ohne gerade hübsch zu sein, doch eine unverkennbareAehnlichkeit mit der noch immer sehr stattlichen Hausfrau aufwies auch im Ausdruck. Lebenslust, Sorglosigkeit und Genußfreude lagen darüber gebreitet die Erwar-

rung all' der guten Dinge, die das Leöen für eir, junges, im Reichthum schwimmendes Mädchen noch aufgespart hat. Es war Frau Nataliens erster Jour in der Saison, und diese Gelegenheit sollte dazu dienen, Cecile, ihre Tochter, der Gesellschaft vorzustellen. um uit ganz oerirauien Hreunoe der Familie hatten bisher gewußt, daß es eine solche Tochter gab. Cecile kam von Genf, wohin sie seit ihrem 14. Lebensjahre von ihren Eltern in ein Pen sionat geqeöen worden war. In diesen ganzen fünf Jahren sie war nun neunzehn hatte sie ihr Elternhaus nicht wieder gesehen. Wahrscheinlich, so erzählten die bösen Zungen jetzt von ihrer Mutter damit man nicht wissen sollte, was sie schon für eine große Tochter hatte, und vielleicht hatten die bösen Zungen damit recht. Jedenfalls aber strahlte jetzt aus Frau Nataliens ganzem Wesen so Viel Mutterglück und Mutter stolz, daß man ihr nachträglich eine solcheEitelkeit, wenn sie sich ihrer schuldig gemacht, wohl verzeihen durfte. Wieder brachte der Diener ine Karte. Ich lasse bitten.Denhardt.Regierungsassessor." war darauf zu lesen. In ihrer heutigen aufgeräumten Stimmung hatte Frau Natalie nur einen flüchtigen Blick darauf geworfen. Max stand, als der Diener zu ihm zurückkehrte, noch vor dem großen Spiegel im Vorsaal und betrachtete noch einmal sein Aeußeres, seinen schwarzen Rock, die helle Cravatte und die grauen Beinkleider. Alles war tadellos. Allerdings hatte er den Anzug vom Schneider auf Credit entnehmen müssen. Auch sein Gesicht prüfte er noch einmal, ob man ihm nicht anmerkte, was für eine unangenehme Begegnung er eben gehabt hatte. Er hatte die Straßenbahn benutzt und im Wagen Adah getroffen. Nach dem neulichen Rencontre war die Begrüßung zwischen ihnen eine ziemlich kühle. In der Hand hatte sie ein Packet, es schienen Bücher darin zu sein; aber er unterließ absichtlich jede Frage danach sie sollte daraus mer-

ken. daß er ihr das Vorgefallene noch nicht vergessen hatte. Uebrigens hörte er von ihr, daß die Mutter krank war. Unter solchen Umständen war er also gezwungen, sich wieder einmal bei ihnen sehen zu lassen. Im Uebrlgen schien ihnen der wackere Onkel mit dem Pensionat eine schöne Suppe eingebrockt zu haben. Jetzt konnten sie diese ausessen. Cecile war, als Max jetzt in den Salon trat, von einer Gruppe Herren umgeben, die mit ihr plauderten und lachten. Es war ein natürlicher Frohsinn in ihr, vor dem die anfänglicheSchüchternheit, die sie in dieser fremden, ungewohnten Gesellschaft empfunden hatte, schnell gewichen war. Ihr Lächeln und Lachen, bei dem sie zwei Reihen kerngesunder, nicht ganz kleiner Zähm zeigte, gab ihrem Gesicht einen sonnigen Reiz sie sah dann beinahe hübsch aus, so begehrenswerth wie die Jugend und die Lust am Leben selbst. Entschieden, ihre Persönlichkeit machte auf die versammelte junge Herrenwelt einen sehr warmen Eindruck Frau Natal konnte mit ihrem Töchterchen zufrieden sein. Mit ihrer sich immer gleichbleibenden Liebenswürdigkeit empfing sie den neuen Gast, und Max küßte ihr die kleine, wohlgepflegte, etwas fette Hand. Ich will Sie auch gleich mit meiner Tochter bekannt machen," setzte Frau Natalie hinzu Cecile, wo bist Du? Cecile!" Hier, Mama!" Der Kreis um das junge Mädchen war so laut und lustig geworden ein darunter befindlicher Lieutenant hatte eben einen Witz erzählt, den er in den neuesten Fliegenden" gelesen daß Frau Natalie ihren Zuruf wiederholen mußte. ..Hier stelle ich Dir Herrn Assessor Denhurdt vor." Frau Engel Hatte eine Tochter? Er hatte davon ebensowenig eine Ahnung gehabt wie die meisten anderen Herren hier. Und so sah er jetzt in ein von röthlichem Haar umrahmtes, ihm freundlich sich zuneigendes Mädchengesicht. Zum ersten Mal in seinem Leben erblickte er es. und doch erfaßte ihn sogleich ein Gedanke dabei: dieses Mädchenantlitz würde für ihn eine Bedeutung bekommen Adah hatte ihrem Bruder über den Gang des Pensionats nur die Wahrheit gesagt. Außer Miß Spatterdash. Herrn Jagenberg und dem jungen Holländer war nur noch ein einziger Pensionär hinzugekommen das war ein Herr Kusey. Herr Kusey war ein ausnehmend eleganter, noch ziemlich junger Mann und seines Zeichens Artist er trat allabendlich im Minervatheater auf, einer bekaimten Varietebühne. Onkel Malthus hatte seine Bekanntschaft im Cafe gemacht, und aus besonderenUmständen fanden beide Herren alsbald ein bestimmtes, sympathisches Interesse aneinander. Wie Onkel Malthus von Herrn Kusey erfuhr, war dieser von Hause aus Postsecretär. Und als solcher hatte er schon in den verschiedensten Vereinen und Clubs durch seinen Coupletvortrag und seine Gliedergelenkigkeit geglänzt. Sein Glück auf der Varietebühne hatte er durch ein gewisse Tanznummer gemacht, durch die er in seinem Fache eine Art Berühmtheit geworden war. Schon seit Jahren reiste er mit dieser

Nummer in ganz Deufschland herum, und immer wieder wollte das Publikum sie von ihm hören. Trotz alledem, Kusey war ein preußischer Beamter geWesen und ein Hauptmann, wenn auch nur ein Hauptmann a. D., war und blieb deshalb in seinen Augen Jemand, dessen Umgang einem nur zur höchsten Ehre gereichen konnte. Ehe man sich's an diesem Abend, der die gegenseitige Bekanntschaft vermittelte, versah, war man vor dem splendid im Glänze elektrischer Lichtbogen erstrahlenden Portale des Minervatheaters angelangt. Die Eingangshalle war mit mannshohen, bunten Plakaten deklebt, ein goldbetreßter Portier stand davor, und zahlreich strömte bereits das Publikum hinein. Auf Kusey's Frage, ob der Herr Hauptmann seine Nummer" schon einmal gesehen habe, mußte er vernehmen, daß dieser Genuß dem Herrn Hauptmann aus verschiedenen Gründen bisher entgangen war.

Dann gestatten Sie, Herr Hauptmann!" Ohne eine Antwort von ihm abzuwarten, zog Kusey seinen neuen Freund und Gönner schon mit sich fort, trat, eine Seitenthür öffnend, in den Kassenkiosk und kam alsbald wieder heraus ein Logenbillet in der Hand. So! Wenn ich bitten darf, Herr Hauptmann! Ich zeige Ihnen noch den Weg." Der Billeteur, die Garderobefrauen, an denen sie vorüberkamen alle grüßten vertraulich oder ehrerbietig Herrn Kusey, dann that sich ein von Licht flimmender, großer und Prachtvoll ausgestatteter Saal auf, im Hin tergrund die noch von einem Vorhang, auf den geschäftliche Inserate gemalt waren, verschlossene Bühne und an den Seiten, mit rothem Sammet ausgcschlagen, die Brüstungen der Logen und Ränge. Alle Räume im Hause waren schon dicht befetzt, vom Orchester her drang rauschende Musik und eifrig liefen die Kellner hin und her, um Bier und sonstige Getränke zu bringen. Auch verschiedene Blumenverkäuferinnen, alle auffallend durch eine absonderliche Häßlichkeit, sah man zwischen d?n Stuhlreihen herumgehen und ihre Sträußchen anbieten. Ueber dem ganzen Bilde aber schwebte, obwohl es noch sehr früh am Abend war und als wären alle Ventilationsvorrichtungen einfür allemal dagegen ohnmächtig, die bekannte blaue Tabakswolke So. Herr Hauptmann sagte Kusey, nachdem man die Loge erreicht hatte das ist Ihr Platz. Jetzt muß ich gehen. Ich habe nicht mehr viel Zekl. Nach der Vorstellung treffen wir uns wieder unten an der Kasse." Malthus blieb allein in der Loge zurück. Der Platz, mit dem ihm Kusey beschenkt hatte, war allerdings ausgczeichnet. Erster Rang Prosceniumli.ge. Was freilich nur der Eingeweihte wissen konnte, war, daß dieser Platz, weil er der theuerste war, nur selten verkauft und daß er deshalb mit Vorliebe als Freibillet vergeben tourd. Das ganze Publikum schien nach ihm hinaufzusehen, um sich zu fragen, wer der begüterte Herr, der dort saß, wohl war. Albern, daß er nicht mit seiner Toilette darauf eingerichtet wäre. Der Logenschließer, der ihm das Programm verkauft hatte, hatte ihn schon gefragt, ob er nicht den Ueberziehr abgeben wollte, aber darunter hatte er sein unscheinbares graues Wochentagsjaquet an, worin er sich unmöglich au? einem solchen Platze sehen lassen konnte. Mochten die Leute also von if):n denken, daß es ihm ohne Ueberzieher zu kühl in diesem Saale war. Endlich klingelte es, der Vorha.z ging auf, und auf der eine exotische Landschaft darstellenden Bühne erblickte man ein ausgespanntes Drahtsei", an das gleich darauf aus dem Hintergründe eine schone, junge, sehr verfuh rerisch costümirte Dame herangehüpft kam, um alsdann die wunderbarsten Kunststucke darauf vorzufuhren. Wie lange war es her, daß er so et was nicht geseben hatte. Seit seiner Kinderzeit, wo er, wenn er versetzt worden war, zu den Kunstreitern ode ins Puppentheater hatte gehen dürfen. Jedenfalls stimmte er in den Beifall, der die Künstlerin nach Been digung ihrer Nummer belohnte, fräs tig mit em. Immer und immer wie der mußte sie vor den Vorhang erschei nen beim letzten Mal kam es ihm sogar vor, als sähe sie flüchtig zu ihm in die vornehme Loge hinauf, und dankte ihm mit einem Lächeln noch ertro. Sträußchen gefällig?" fragte neblm ihm eine Stimme. Es war eine der Blumenverkäuferinnen, deren Aeuß'res zu dem der schönen Drahtseildain? in so schneidendem Gegensatz stand. Ich danke," wollte er streng erwidern, aber schon riatte das Mädchen mit schmeichelnder Miene eine große weiße Gardenia aus ihrem Korb genommen, die sie, ehe er dagegen protestren konnte, ihm in das oberste Knopfloch seines Ueberziehers steckte. Eine Mark verlangte sie dafür. Eine Mark für eine einzige Blume. Es war direkter B:trug. Aber er konnte doch nicht auf einem solchen Platze mit dieser Person einen Skandal anfangen. Die Vorstellung nahm ihren Fortgang. Gymnastiker, Thierdresseur", Tänzer und Tänzerinnen, sowie verschiedene Sängerinnen traten auf das Programm war wirklich ausgezeichnet. Endlich kam auch Kusey an die Reihe. Er trat in einem eleganten modernen Frackanzug auf, mit schwarzseidenen Escarpins, und schon bei seinem Erscheinen wurde er an ei

ner gewinn Gegend im Saal mit Lachen. Bravo und Händeklatschen begrüßt. Ins Auge hatte er ein Monocle geklemmt, dazu trug er einen colossalen Stehkragen und ferner an der Brustfeite seines Fracks eine weiße Rose von der gleichen ungeheuren Größe. Db Musik fiel bei seinem Erscheinen mit einer schrillen Polka ein, und Kusey trat ganz vorn an die Rampe und begann. Wort für Wort konnte man aus feinem Munde verstehen, so demlieh sprach er jedes aus, und jede einzelne Verszeile begleitete er mit einer besonderen Grimasse. Uebrigens kannte das Publikum zum größten Theil sein Couplet auswendig. Hundert und hundert Mal hatte es dasse!be im Laufe der Jahre schon gehört, aber es konnte sich noch immer nickt

daran satt hören. Dabei war der Inyair, rote es ujiauquä vorkam, gar nickt einmal getnreict) over lonnwle aufre gend. Es handelte sich darin um ein Tanzvergnügen in einem Nachbarorte der Residenz, auf das Kusey. wie er erzählte, jeden Sonntag regelmäßig seinen Schatz hinführte. Am Ende eines jeden Verses fing er zu tanzen an und die Art und Weise, wie er dabei die verschiedenen Paare, die man in dem betreffenden Tanzsaale beodachten konnte, markirte, setzte jedesmal das Publikum in die hellste Begeisterung und jubelndes Entzücken. Seinem ersten Vortrag mußte er einen zweiten und einen dritten zufügen, di; sich alle einander sehr ahnlich waren, und zum Schluß mußte er noch häufiger als die Drahtseilkünstlerin vor dem Vorhang erscheinen, um sich immer von Neuem wieder zu verbeugen. Entschieden, unter allen bisher dagewesenen Nummern hatte Kusey den größten Erfolg zu verzeichnen gehabt. Er war also eine Notorita, dieser jZusey. sagte sich Malthus und da bei was für ein schlichter und höflicher Mensch. Ein ganz ausgezeichneter Mensch! Inzwischen waren zwei Herren tn die Loge getreten und hatten hinter ihm Platz genommen junge Herren mit blasirten Gesichtern, offenbar Zugehörige der sogenannten jeunesse doree", der eine klein und dick, der andere schlank und hager. Gräßlicher Kerl, dieser Kusey." näselte der Dicke, nicht mehr anzusehen. Daß der Kerl nicht selber seinen Blödsinn satt bekommt." Wird wohl fein (Seld damit ma chen!" erklärte der andere entschuld''gend. Malthus fragte sich, ob er als Kuseys neuer Freund solche Bemerkungen über ihn eigentlich ruhig mit anhören dürfte. Aber der Dicke begann die Unterhaltung schon wieder von Neuem. Ueberhaupt mit dem ganzen Programm nichts los. Immer dieselben Geschichten. Direkt ekelhaft. Schlage vor. daß wir bloß noch die Favroll abwarten und dann gehen. Was?" Der andere Herr erklärte sich damit einverstanden. Mion de Favrolles." Das irrn? dinächste und schien die Hauptnumm:r des Abends zu sein. Wenigstens ftrnb dieser Name mit dem Zusätze ,.Ballerina der Großen Oper in Paris" auf dem Programm am settesten gzdruckt und mit einem breiten schwarzen Rand umgeben. Auch an den Anschlaqesäulen und in den Zeitungen, so ent sann sich Malthus jetzt, hatte er diesen Namen mit großem Pomp und vieler Reklame angekündigt gesehen. Der große Moment der Erwartung machte sich jetzt auch im ganzen Hause bemerk bar. Diejenigen Plätze, besonders in den Logen und im ersten Rang, die bisher noch leer geblieben, waren nun von einem ausnehmend feinen Publikum besetzt, gleichsam als ob man an dem übrigen Theil des Programms kein Interesse hatte und nur wegen der Pariser Tänzerin gekommen war. Abermals begann die Musik, abermals ertönte die Klingel, der Vorhang ging auf, und aus der Coulisse hervor kam eine seltsame weibliche Gestalt, Mademoiselle favrolles. Ihr Costüm, das nichts Außergewöhnliches hatte, bestand in dem üblichen kurzen arlatanröckchen mit einem silberglänzenden dünnen Stoffuberug. AuMgewoynlich war überhaupt an ihrer ganzen Erscheinung nur ihre schwarze Haarfrisur, die sich über die Ohren legte, so daß diese darunter ganz vericywanocn und außerdem noch ihre große Magerkeit. Das Gesicht mit den schwarzen Augen war zwar von einer regelmäßigen Schönheit, die aber dabei etwas Leeres und Langweiliges hdt. Wie vorhin die anderen Künstler, so wurde jetzt auch Mademmjelle avroles aleick beim Erscheinen mit Applaus überschüttet, nur daß diesmal selbst die vornehmen Damen, indem sie einen Moment lang die Lorgnetten von tai Augen sinken ließen, voll Eifer mit in die Hände klatschten. Lächelnd neigte die Französin den Kopf, dann fiel die Musik mit einem Walzer ein. Jeder Einzelne im ganzen Hauie dachte vielleicht still für sich, daß an dem Tanze dieser Dame eigentlich gar nichts Besonderes wäre. Im Gegentheil, die Bewegungen ihrere mageren Glieder hatten sogar etwas Eckiges und Steifes. etwo,s genau so Langwe:liaes wie ihr Gesicht. (Fortsetzung folgt.) Beim Wort genommen. Commis sind Sie? Und da begehren Sie die Hand meiner Tochter?!" ,Die Stelle würde ich selbstverständlich sofort aufgeben, Herr Commercien-rath!-

Die jüdische Raffe in den er. Siaaten. Eine Delegation angesehener Ver toter der jüdischen Bevölkerung des Landes, unter welcher sich der alte bewährte Vorkämpfer seiner Rasse, Simon Wolf, sowie unser geachteter Mitbürger, der Chicagoer Rechtsgelehrle Adolph Moses, befanden, hat dem Präsidenten Roosevelt aufgewartet, um denselben zu einer amtlichen Kundgebunq von Seiten unserer Regierung üb?r in Kischinew vcrübtenSchandthate.i u bestimmen. Wie zu erwarten, tat Herr Roosevelt eine solche nicht sofort zugesagt, und vom Standpunkte der internationalen Politik aus wie mit Rücksicht auf die gemeldeten Bestrebungen des Zaren. Gerechtigkeit zu üben und die Schuldigen zur VerantWartung zu ziehen, erscheint dies auch vollkommen qerechtfertigt. Ein offizieller Protest oom Auslande ist nur

dann am Platze, wenn et im Namen der Civilisation erhoben wird, wozu allerdings der Umstand, daß Rußland erst vor wenigen Jahren im Verein mit den anderen großen Kulturmächten, zu welchen auch unser Land gehörte, unter diesem Vorwand gegen China die Waffen geführt hat. hinreichenden Grund bilden sollte. Jedenfalls ist es aber für den Präsidenten ein Gebot der Staatsweisheit, die weitere EntWickelung der Dinge in Ruhland abzuwarten, ehe er diesem gegenüber bei den anderen Machten auf die Gemeinsamkeit rer Kulturinteressen drinat. Unser Verhältniß zu der übrigen Welt hat sicb in den letzten Jahren so verander:, daß selbst die Vorbilder entgegengesetzten Sinnes aus unserer eigenen Vergangenheit in dieser Hinsicht nicht mehr als maßgebend gelten können. Besondere Mrbung gewinnt die ganze Sache durch die authentischen Äufscklüfsi,'. welcke man bei dieser Gelegenheit über die jetzige Bedeutung der iudischen Bevölkerung des Landes erlanat. deren numerische und sonstige Entwickelung besonders während der letzten Jahre eine ganz gewallige gemesen ist. Ebenso wie in Deutschland. in dessen Rheingegenden die uven schon seit der Römerzeit eine zweite Heimath gefunden haben, gehören dieselben hierzulande zu den ersten Kulturträgern. Unter den fruheNen cwohnern von New tyoti und Newport. zwei der ältesten Gemeinwesen des Landes, befanden sich Juden, und in einem seiner rührendsten Gedichte besinqt der Dichter Longfellow deren Friedhof an letzterem Orte. Sie gehörten zu den Pionieren europäischer Kultur in den Staaten Maryland. Pennsylvarnen, Georgia, (Piiif l5arolina und anderen, und während des Unabhängigkeitskampfes der amerikanischen Kolonien gegen das britische Mutterland bewährten sich die Juden von Charleston. Philadelphia. New York als gute Patrioten, welche für die von Washington und seinem Heere versochtene Freiheitssache nicht nur mit ihrem Gelde, sondern mit der Waffe in der Hand eintraten. Auch während unseres Bürgerkrieges fehlte es in den Reihen der Kämpfer nicht an Männern jüdischen Stammes, und einzelne davon brachten es durch Tapstrkeit und militärische Tüchtigkeit zu hohen Kommandoposten. So viel in Bezug auf die ehrenvolle Stellung, welche der jüdischeStamm in der Vergangenheit unseres Landes eingenommen hat. Dank ibrer anqeborenen Jntelligenz, ihrer Gesittung und geistigen Regsamkeit bilden die Juden eins der wichtigsten, einflußreichsten und hervorraaendsten Elemente unserer bürgerlichen Gesellschaft, und zwar nicht nur im geschäftlichen Leben, in Handel und Industrie, sondern auch in ihrcr ihr Verhältniß zur Gesammtbevölkcruna weit übersteigenden Zahl als Vertreter der sogenannten gelehrten Berufe, als Aerzte, Juristen, Lehrer, wie als Träger der Aufklärung überHaupt. Die nach vielen Zehntausenden zählende jüdische Einwanderung der letzten fünf bis zehn Jahre stammt zum weltaus größten Theile aus Rutzlano, Oesterreich - Unaarn und Rumänien. Thatsächlich soll seit dem Jahre 1882. als Zar Alexander der Dritte die svstcmatische Verfolgung und drückung seiner jüdischen Unterthanen begann, nicht weniger als eine Million Juden hierzulande eingewandert sein. Das nicht zu leugnende Vorurtheil, welches anfänglich der iudi schen Einwanderung gerade aus den genannten Ländern zum Theil von den diesiaen Stammesaenossen selbst entgegengebracht wurde, ist mit der Zeit völlig geschwunden, denn die neuen Einwanderer haben bei näherer Bekanntschaft nur gewonnen, sich als arbeitsame, gefetzl-edendc Element: erwies? und. dem bürgerlichen, gesellschaftlichen und wirthschaftlichen Druck ihrer Heimath entronnen, gezeigt, daß sie alle Vorzüge des judischen Stammes besitzen, welche dem letzteren zu so geachteter Stellung in den Ver. Staaten verholfen haben, und nur der Freiheit der Bewegung bedurften, um dieselben zu entwickeln. So dürfen wir mit gutem Gewissen den unterdrückten und verfolgten Untertbanen des Zaren rathen, der heimathlichen Barbarei den Rücken zu kehren, um sich unter dem Sternenbauner eine neue Heimath zu gründen. DerMeiereibesitzerZürch e r in Lompönen bei Ailsit ist mit Frau und Kind von Einbrechern ti mordet worden.

Feuer - Signale.

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Rew Jersey 82 Delaware und Wash. 83 East u Washington 84 New Dort u.Davidsoe 85 Taubstummen Anstalt 86 Ber. Staaten Arsenal 87 Oriental und Wash. 89 Frauen-Reformat. 91 Ro. 13 Spritzenhaus Maryland nahe Mer. 2 Meridian u. Gcorqia. 93 Meridian und South 4 Pennsylv u. Louifiana 95 Viraini? Ave u. Alab. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 93 Capital Ave und Oht 23 Ro. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 1. 126 Central Av und 15. 126 Handes und 16. 127 Brovksid und Jichira 128 Central Av und 17. 129 Delaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellefontaine und . 134 College Ave und 2S. 136 Delawan und 13. 136 Alabama und Nvrth 137 Newmann und 19. 138 College Ave und 14. 13g Cornell Ave und 13. 141 DandeS und 1L. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumseh und 10. 146 New Jersey äni 22. 146 AWord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hiltside Ave und 16. 148 College Ave und 2. 149 College Ave und 7. 152 Part Ave und 2. 15? L E u. W Bahn u. tsu 154 Ramsey Ave und 10. 156 Stoughton u Newman 157 AtlaS und Pik. 158 Blohd und Pawpaw. 159 Ro. 21 Spritzenhaus Brightwood 12 Arom und Depot 163 Brightwood und 26. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. eystone 167 Arsenal Ave und 23. 163 Bellcsontaine und 28. 71 State Ave und ! 718 Orange un 7 Shelby u. Cvaaae Wo 7i Lexington A.u Lrnirri 72 Fletcher Aveu. Opru 74 State Av u. Pleasan -725 ProspiK und "tasa&t 786 Orange und Harlan 728 Liberty und R1 729 Rolili und Soutb 1 Ro. 1 Spritzenhaus Oft Waihrngton tti 818 ZNarket und Noble 814 Ohio u, Highland 816 Michigan u. Highlanl 816 Market u Arsenal Av, 817 Oft 4. lair und Union Bahn Geleise. , 821 Pan Handle Shops 823 Vermont und WaKotk 824 Wash. und State Atz. 85 Madden'S ounge Keck S26 Tucker und Dorsey 827 Wash. und Bevile Av, SS Ro. 1 Spritzenhaus Beville nah Michiga, 8! Southeafter Ave iaU Woodfid. 83 Wash. und Dearbor, 84 Lotl, kastern unv Arsenal Ares. 835 New Hort und Demyk l Illinois und Maryl. 91' Jllinoii und 14 Pen. nd 15 Delaware und Spezial'Tiguale. Ersten Schlag, zweiter Alarm. Zweiten Schlag, dritter Alarm, Dritten Schlüge, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer aus und Schlauch ausgerollt. Schläge, Wasserdruck ab. 1 Schlage. 1 Uhr Mittags. Die V bezeichneten Signale werden nur vom 7hur Wächter angegeben da an den betreffenden Straft kreuzung reine Alarmksften anpebracht find. Chicago und der große Nordwefte via (i Ä 15" laska-oawaii-Pdiltvvine Insel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. ff- Bon der Mono 47. Str. Station, Thicagv, Ind nur 5 Minuten mittelst elektrischer Kar nach den Union Biehdösen Freu eh Lick Spring, in dem Orange Eountv Hochland. Ztzamilien-Hote unter neu eschäst4leituna. Pluto, Proserptn, md Bowle Quellen. Beste Mineralwasser der Gelt. Zwei Züge täglich via Sreeacaftle. ricket-Osficen : Union Station. 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