Indiana Tribüne, Volume 26, Number 263, Indianapolis, Marion County, 27 June 1903 — Page 6
Jttdiana Tribüne, S7. Juni 1903
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Europäische Nachrichten. Provinz Wrandenburg. Berlin. In der Bellermann Straße lief die drei Jahre alte Tochter des Fouragehändlers Schäfers gegen einen Straßenbahnwagen und wurde durch Ueberfahren auf der Stelle getödtet. Rathszimmermeister Robert Otto, Bellealliancestraße 38, hat sein 25jahrig.es Jubiläum als Rathszimmermeister und gerichtlicher Sachverständiger gefeiert. Frau Bertha Heyl beging in dem Atelier der Juweliere Mertens & Gebhardt. Mohrenstraße 10, ihr 30jähriges Jubiläum als Poliererin für feine Juwelenarbeiten. Krankheit veranlaßte den 43 Jahre alten früheren Hausdiener Wilhelm Jauer aus der Pückler Straße 3, Hand on sich zu legen. Er war seit drei Jahren Arbeitsinvalide, da ihm bei einem Unfall in einer Fabrik der Brustkasten eingedrückt worden war. Da das Leiden, dos sich infolgedessen in der Brust gebildet hatte, schlimmer wurde,
so erhängte er sich auf dem Boden. Das Schuhwaarengeschäft von W. Roßdeutscher feierte sein 40jäbriges Bestehen. Gleichzeitig beging Roßdeutscher sein 40jähriges Miethsjubiläum im Hause Blumenstraße 54. In der Lynarstraße 14 zog sich in AbWesenheit der Eltern die 7jährige Margarethe, Tochter des Arbeiters Zickelbein, so schwere Brandwunden zu, daß sie nach dem Kaiser und Kaiserin Friedrich - Kinderkrankenhause geschafft werden maßte, wo sie bald nach der Einlieferung starb. Das 25jährige Geschäftsjubiläum begingen die Muster- und Reisekofferfabrik vovn A. Lerch. Neue Friedrichstraße 3, die Firma Bernhard Kotting, Luxusmöbel. Ritterstraße 80. und Schuhmachermeister Hermann Hartmann, Gartenstrae 75. Bornstedt. Der Gerichtsdiener a. D. und Rittergutsbesitzer FreiHerr von Wackerbarth, genannt von Bomsdorff. erhielt den Rothen Adlerorden dritter Klasse mit der Schleife. Friedrichshagen. Dem Eisenbahn - Betriebssekretär Kirchner ist bei seinem Uebertritt in den Ruhestand der Kronen - Orden 4. Klasse verliehen worden. Bon einem Schlächterwagen überfahren und lebensgefährlich verletzt wurde vor dem Hause Friedrichstraße 1012 der zwölf Jahre alte Sohn Otto des in der Kirchstraße 3 wohnenden Grünkramhändlers Heinrich Heller. H a v e l b e r g. Dem Materialienhändler August Henschel wurde die Rettungsmedaille am Bande verliehen. K ö p e n i ck. Aus ' Anlaß ihrer goldenen Hochzeit erhielt das Arbeiter Kurth'sche Ehepaar ein Goldgeschenk vom Kaiser. Mit der Arbeit auf erbittertstem Kriegsfuße steht der im Jahre 1843 zu Semplin geborene Schiffer Hermann Gerhardt. Derselbe ist nicht weniger als 83 Mal wegen Bettelns, Bagabondirens, Obdachlosigkeit, Arbeitsscheu etc. bestraft. Die letzte Strafe wurde ihm wegen Bagabondirens vom hiesigen Schöffengericht zudiktirt. Nach Verbüßung derselben ist der Unverbesserliche dem Arbeitshause in Strausberg zugeführt worden. Neuendorf beiPotsdam. Ein seit 14 Jahren gesuchter Verbrecher wurde Hierselbst festgenommen. Es handelt sich um einen früheren Kaufmann Gloß, der im Jahre 1889 in Berlin eine Gefängnißstrafe verbüßte, aber noch mehr Strafthaten auf dem Kerbholz hatte und deshalb damals zur Verhandlung vor ein auswärtiges Schwurgericht transportirt wurde, wobei es ihm gelang, in Halle a. S. seinem Transporteur zu entspringen, ohne daß man seiner bisher Wieder habhaft werden konnte. N o w a w e s. Die hiesige Kirche beging das Jubiläum ihres 150jährigen Bestehens. Provinz Hstprertßen. Königsberg. Eduard Hermes, der bekannte Dichter und Componist des vielgesungenen Liedes Das einsame Röslein" und vieler anderer Lieder, feierte seinen 85. Geburtstag. Erschossen hat sich in seiner Wohnung der im 57. Lebensjahre stehende Schlosser E. Fligge. Fligge gibt in einem hinterlassenen Briefe als Grund des Selbstmordes eine schwere Magenkrankheit an. welche eine Operation erforderlich machen sollte. A l l e n st e i n. Erhängt hat sich der Proviantamtsaufseher Wessel von hier in seinem Dienstzimmer. Er war vor kurzer Zeit aus dem Rheinlande hierher versetzt. Der Grund des Selbstmordes ist unbekannt. Wessel war verheirathet, jedoch kinderlos. B r a u n s b e r g. Der bisherige ermländische Weltgeistlichc Dr. phil. Switaski ist zum außerordentllchen Professor in der philosophischen Fakultät des Lyceum Hosianum ernannt worden. Groß - Koschlan. Wegen Veruntreuung amtlicher Gelder wurde der PostVerwalter Haseney verhaftet. Bei der unvermuthet durch den PoAnspektor vorgenommenen Revision wurde ein Fehlbetrag von 700 Mark festgestellt. Haseney, welcher 14 Jahre im Postdienst steht, war früher mehre Jahre Oberpostassistent Hierselbst. Er ist verheirathet und Vater von drei unerzogenen Kindern. I u d r i ck e n. Wegen Mordverdachts wurde der Maurergeselle Eduard Kukla von hier verhaftet und in das Gefängniß in Lyck eingeliefert.
Titäulcin mBUEL C00K, Sekretärin des Woodman's Circle, 3647 Indiana Ave., CHICAGO, ILL
In der Nacht zum 1. März d. I. ist der hiesige Gemeindediener Karl Tornowski ermordet worden. Der Verhaftete war zuletzt mit dem Ermordeten im Gasthause zusammen, und es haben sich verschiedene belastende Umstände ergeben, die zu seiner Verhaftuno fübrten. K o r t a u. Ein schweres Verbrechen ist in der Irrenanstalt Hierselbst verübt worden. Dem dort beschäftigren Krankenwärter Ludorff lag die Aufsicht Über mehrere Geisteskranke ob, unter denen sich auch der seit längerer Zeit bettlägerige Scheerenschleifer Jungellit aus Allenstein befand. Dieser verließ in der Nacht heimlich sein Lager, überfiel den Wärter und erschlug ihn mit einem abgerissenen Bettbrett. Hierauf nahm Jungellit die Schlüssel des Erschlagenen an sich und ergriff unter Mitnahme des Geldes und der Kleider seines Opfers die Flucht. Marggrabowa. Dem hiesigen Kriegerverein hat der Kaiser zur Feier seines 25jährigen Bestehens ein Fahnenband verliehen, zum Schmucke oer Fahne, welche dem Verein im Jahre 1882 von Kaiser Wilhelm I. verliehen worden ist. M e m e l. Die seit einiger Zeit verschwundene Gattin des hiesigen Juweliers Giese wurde als Leiche aus der Dange gezogen. U d e r f a"l l e n. Die 10jährige Tochter des Mühlenbesitzecs Bode wurde beim Spielen von den Mühlenflügeln der im Gange b'.findlichen Mühle am Kopf getroffen und getödtet. AoVinz Wcstprcußen. D a n z i g. Zu Ehren des Profesfors Dr. Bail, der seinen 70. Geburtstag feierte, fand im Schützenhause ein Festmahl statt, an dem gegen 100 Personen, Damen und Herren, theilnahmen. Die Begrüßungsansprache hielt der Alterspräsident der Naturforschenden Gesellschaft, Sanitätsrath Dr. Semoi,. Der als Freiwilliger beim 1. Leibhusaren - Regiment eingetretene Husar Alfred Friedländer hat sich in der Kaserne erschossen. Selbstmord durch Erhängen verübte der Oberfeuermann Papke auf der Kaiserlichen Werft, kurz bevor er wegen Sittlichkeitsverbrechen an der eigenen minderjährigen Tochter verhaftet werden sofft H a l b st a d t. Wohn- und Wirthschaftsgebäude des Hofbesitzers Hoffmann wurden eingeäschert. Langfuhr. Der kürzlich pensionirte hiesige Mittelschullehrer Dittmar wurde am Strande der Westerplatte als Leiche gesunde. Ob ein Unglücksfall oder Selbstmord vorliegt, steht noch nicht fest. Marienwerder. Lehrer a. D. Leopold, der Ehrenvorsitzende unseres Lehrervereins, welcher 1897 sein goldenes Amtsjubiläum und tm Juni v. I. seine goldene Hochzeit feierte, ist nach schwerem Leiden in Berlin im 78. Lebensjahre gestorben. O s s o w o. Bei dem Eigenthümer Ruß brach Feuer aus, welches in kurzer Zeit Wohnhaus, Stall und Scheune, sowie die Scheune des Eigenthümers Lenz in Asche legte. T h o r n. Die Leiche der im Herbst 1902 von hier verschwundenen Diakonissin Anna Struve wurde bei Pensan aus der Weichsel gezogen. S o ß n o w. Von einem schnellen Toe wurde der Arbeiter Gerth auf dem Gute Hierselbst ereilt. Er arbeitete auf dem Felde mit einem Gespann Ochsen. Als ihm eins der Thiere nicht gehorchen wollte, schlug er mit einer Forke, die er verkehrt angefaßt hatte, nach ihm. Da sich das Thier plötzlich rückwärts bewegte, drang die Forke dem Gerth in die Brust, worauf er sogleich todt hinfiel. Provinz 'I'c'rnnrern. Stettin. Vor einiger Zeit wurde im Westendsee die Leiche einer durch Trunk und Ausschweifungen herunterkommenen früheren Künstlerin Vach6 aufgefunden. Es wurde Selbstmord angenommen, jedoch hat sich bei der gerichtlichen Obduction der Leiche erae-
Niederdrückende Schmerzen.
Chicago. Jll., den 27. September, 1902. Ich habe seit Jahren an fast allen Arten von Frauenkrankheiten gelitten, aber so lange ich mich aufrecht erhalten und meine Arbeit thun konnte, wollte ich keine Patcntmcdizinen Probiren, da ich keinen Glauben daran hatte. Vor ungefähr acht Monaten mußte ich mich zu Bette legen, da ich an Gebärmutter - Fall mit nk dcrdrückcnden Schmerzen und heftigem Rückcnweh litt. Meine Tante, welche mich zu pflegen kam, er-
zaytte mir von wine of
oenn diese erste Flasche brachte mich auf den Weg zur Besserung. In wenigen Wochen war ich wieder aus dem Bett und in drei Monaten war ich be! besserer Gesundheit und kräftiger, als ich seit Jahren gewesen war. Ich nehme jetzt noch gelegentlich' eine Dosis Wine ot Cardui und erfreue ich mich vollkommener Gesundheit.
DieS war ein hartnäckiger Fall . . s , ? M M wie ernstlich oder chronisch er auch
roeisr uuch vcn Jutta ir Gesundheit.
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f oen, oay um oen zals oer jacdF eine Schnur gelegt war, durch die sie erwürgt worden ist. Der unbekannte Thäter hat die Schnur nach der That wieder entfernt und hat erst dann die Leiche in's Wasser geworfen. Die Untersuchung ist eingelotet worden. Der bei der Hafen - Deputation in der Abtheilung für Wasstr- und Brückenbau beschäftigte Zimmerpolier August Pieper feierte sein 25jähriges Dienstjubiläum. Pieper ist im Jahre 1855 geboren und seit 1878 ununterbrochen im Dienste unserer Stadt. Von seiner vorgesetzten Behörde erhielt er ein Ehrengeschenk. A l t d a m m. Der hiesige Stadtkämmerer Marquardt beging die Feier seines 25jährigen Dienstjubiläums. Brandshagen. Schmiedemeii'ter Godow erhielt das Allgemeine Ehrenzeichen. K o l b e r g. Ihre diamantene Hochzeit begingen der Magazinaufseher Manske nebst Ehefrau. Gerichtsdiener Helinski feierte sein 50jähriges Amtsjubiläum. K ö s l i n. Der hier lebende OberstLieutenant z. D. v. Tiedemann feierte sein 75jähriges Militär - Dienstjubiläum. Das Officierscorps des 1. Leibhusaren - Regiments No. 1 in Danzig, dem der Jubilar einst als actioer Officier angehörte, sandte einen telegraphischen Glückwunsch. P a s e w a l k. Dem emer. Pfarrer und Erzpriester Kraetzig wurde der Kronenorden dritter Klasse verliehen. S t o l p. Das 4l,jährige Töchterchen des Klempnermeisters Danelius wurde von einer Droschke todtgefahren. S t r a l s u n d. Dem Rendanten der Neuvorpommerschen Schuldentilgungskasse und Kreissteuersocietätsdirector Klatt wurde der Rothe Adlerorden vierter Klasse verliehen. Zandershagen. Der 25jährige Sohn des Oberamtmanns Hilgendorf wurde von einem scheugewordenen Pferde abgeworfen und erlitt schwere Verletzungen. H'roVinz Schreswig-Kolstein. A l t o n a. Sein 25jähriges Mei-ster-und Geschäftsjubiläum feierte der am Rathhausmarkt wohnende Obermeiste? der Bäcker - Innung Beth. B r e d st e d t. Die hier gebürtige, vor einiger Zeit in Amerika verstorbene Ehefrau Lorenzen, geborene Jessen, hat den Armen ihres Geburtsortes 4000 Mark vermacht. Elpersbüttel. Lehrer Claussen feierte sein 25jähriges Amtsjubiläum. Elmschenhagen. Im Gewese des Hufners Arp Hierselbst brach Feuer aus und äscherte Wohn- und Wirthschaftsgebäude ein. Der Besitz des Landmannes Wörpel ging gleichfalls in Flammen auf. Flugfeuer entzündete dann die Kirche und das Schulhaus. Das Gebäude und der Dachstuhl der Kirche wurden ein Raub der Flammen. G r ö m i tz. Aus unbekanten Gründen erhängte sich hier der Gelegenheitsarbeiter Böther. Hemmingstedt. Pastor Harder, ein Veteran von 184851, 76 Jahre alt, gedenkt nach einem hiesigen Wirken von 39 Jahren in den Ruhestand zu treten. Kellinghusen. Rektor Wischmann feierte sein 25jähriges Amtsjubiläum. M i l d st e d t. Die Husumec Schmiede - Innung ernannte den Schmiedemeister P. Perers hier in Anlaß seines 80. Geburtstages zum Ehrenmitgliede. Peters arbeitet trotz seines hohen Alters noch immer frisch und rüstig am Ambos. Neumünster. Vor mehreren Monaten verschwand hier die achtjährige Tochter der Eheleute Grelck spurlos. Alle angestellten Nachforschungen blieben ergebnißlos. Kinder sahen kürzlich beim Spielen an einem unmittelbar bei der Stadt gelegenen Sandloche ein Bein aus der Erde ragen. Die Nachgrabungen förderten die Leiche des vermißten Kindes zu Tage. Dem Anschein nach liegt ein Lustmord vor.
Cardui und sandte für eine Flasche. Ich bin
,u kuriren. aber Wine ot Cardui verfehlt :r, . t i . , . a sein mag Frl. Cook wünscht, nachdem ihr geholfen Salomonisches Urtheil. In einem Waggon der elektrischen Straßenbahn zu N. entstand zwischen zwei alten Damen ein Streit um das Oeffnen des Fensters Die eine behauptete, sie würde den Tod davon haben, wenn der Condukteuc das Fenster aufmache, die andere erklärte, sie werde vom Schlage getroffen werden, wenn das Fenster noch länger geschlossen bleibe. Der von beiden Theilen als Schiedsrichter angerufene Condukteur wußte sich weder zu rathen noch zu helfen, als ein mitfahrender Passagier auf einen rettenden Gedanken kam. Machen Sie das Fenster nur auf, Herr Condukteur," sagte er; dann stirbt die eine; nachher machen Sie es wieder zu, dann stirbt die andere; auf diese Weise bekommen wir endlich Ruhe." Hin Heirathsantrag. Eine bekannte schöne und lieöenswürdige Schauspielerin hatte während eines Ausfluges von Wien aus in einer bekannten Sommerfrische auf ihren Spaziergängen häusi den Sohn des Gastwirthes, bei welchem sie wohnte, als Führer mit sich genommen. Der junge Mann kannte jeden Wea und Steg genau und kletterte odne Beoenken auf die höchsten Felsenriffe hinauf, um der schönen Fremden eine seltene Blume zu pflücken. Als die Stunde ?es Scheidens kam, wollte die dankbare Künstlerin ihrem Begleiter einen Dukaten zum Geschenk machen. Dieser zber wies die Gabe zurück und sagte im zutraulichen Tone: Behalt's Euer Geld, und wann's Euch recht ist, geh'n wir mit einander zum Pfarrer." Leider konnte die Künstlerin diesen Engagementsantrag nicht annehmen. Beim HeirathSvermittler. Dame: Ein ganz ansehnlicher Herr, mit dem Sie mich bekannt gemacht haden, aber er spricht so wenig." Heirathsvermittler: Was thut das? Als Ihr Mann wird er ja so wie so nicht viel zu Worte kommen." isxn nichtswürdiger Gaunertrick ist von einem noch nicht ernüttelten Manne in Paris mehrfach mit Erfolg zur Anwendung gebracht worden. Der Betrüger, der stets arme Leute als Opfer suchte, erschien bei den in den Vorstädten von Paris wohnenden unbemittelten Familien und stellte sich als Armencommissär vor. Er erzählte, daß das von der Familie eingereichte Gesuch um Armenunterstützung genehmigt worden sei, und forderte die Bittsteller auf, nach seinem Dictate eine Erklärung aufzuschreiben. Da sich in diesen ärmlichen Haushaltungen meistens weder Papier noch Time befindet, mußten die Leute schnell in den nächsten Papierladen laufen, um hier, froh über die zu erwartende Unterstützung, für die letzten SouS das Gewünschte zu kaufen. Diese Zeit benutzte der gewissenlose Eommissär", stahl aus der Wohnung das Wenige, was noch vorhanden war, wie Betten, Wäsche und umherliegende Kleinigkeiten, und verschwand dann. Die französische Südpolar - Expedition unter der Führung von Dr. Jean Charcot und dem belgischen Südpolarfahrer de Gerlache von Havre soll zunächst der schwedischen Südpolar - Expedition unter Otto Nordenskjöld, über deren Schicksal man sich beunruhigt, Hilfe zu bringen
in der That froh, daß sie es that.
Sekretärin des Woodman'S Circle No. 70. irgend einen Fall von Frauenleiden in lindern. . wuroe, Andern ju hellen, und ihr Brief jucgen. &ie wird zu Die ein Zwecke die Gegend am Kap Seymour absuchen, die französisches Gebiet ist, und in ver sich die Expedition, von der man seit über sechs Monaten ohne Nachricht ist. befindet. Da der französischen Expedition zur Ausführung ihrer Pläne jedoch noch 150,000 Francs fehlen, so hat der Matin" die Sache aufgenommen und sich in einem großen Appell an seine Leser gewendet, indem er zu einer Subscription für diesen Zweck auffordert. Sollten 300,000 Francs zusammenkommen, so wird die Expedition versuchen, nachdem sie den Südpol verlassen hat, den Stillen Ocean hinaufzufahren und den Atlantischen Ocean über den Nordpol wieder zu erreichen. Man schreibt aus Amst e r d a m: Bis jetzt steht es noch nicht fest, an welchem Platze im Haag das vn Herrn Carnegie gestiftete Haus für das internationale Schiedsgericht gebaut werden wird. Allerdings haden die Architekten schon einige Wochen, bevor die Schenkung stattfand, auf die Gerüchte hin in einer Versammlung den Wunsch ausgedrückt, daß man nur Holländer für die Concurrenz zur Erlangung von Entwür- : en heranziehen möge. Inzwischen ist re Niederländische Bank angewiesen worden, den von Herrn Carnegie geschenkten Betrag Auszuzahlen, und sie that dies in der Weise, daß sie dem holländischen Minister des Aeußern, Herrn Milvil de Lynden, einen einzigen Check auf anderthalb Millionen Dollars übergab. Er ist auf das gewöhnliche. mit einer 5 Cent-Stempel-marke versehene Check-Formular der Bank geschrieben. Man hat das werthvolle Stückchen Papier photographiren lassen und wird die photographische Platte sowohl, wie einen Abdruck im Ministerium des Aeußern aufbewahren. I m Telegraphenamte zu Kopenhagen ist dieser Tage ein Telegraphierfehler vorgekommen, der, obgleich es sich nur um zwei Buchstaben handelt, doch für 1500 Kronen Schaden angerichtet Hai. Ein Schiffsrhe der in Christiania hatte an seinen Capitän, der mit einem Schiffe auf der Kopenhagener Rhede lag, telegraphirt: .Nach Cangesund abgehen!" Der Capitän erhielt aber die Depesche in folgender Form: Nach Haugesund abgehen!" Diesem Befehle folgte er sofort und fuhr nach Haugesund. Hier wartete er mehrere Tage und wunderte sich, von seinem Rheder keine näheren Instructionen zu erhalten. Anderseits war der Rheder ärgerlich, daß oer Capitän ihm keine Nachrichten sende. Zuletzt depeschirte der Capitän an den Rheder und fragte ihn, was sein Schweigen bedeute. Nun wurde der Irrthum aufgeklärt. Nach näherer Untersuchung stellte es sich heraus, daß die Depesche in Kopenhagen richtig eingetroffen war, der Telegraphist aber Haugesund anstatt Cangesund aufgenommen hatte. Die beiden falschen Buchstaben kosteten dem Rheder 1500 Kronen, die er nun vom Telegraphenamt in Kopenhagen zurückfordert. Verwendung. Mutter: Diese Vase hat einen großen Sprung di werde ich heute Abend fallen' lassen, wenn ich Dich mit dem Assessok Scümidt beim ersten Kuß überrasche." Hinausgegeben. Landarzt: Nun. har die Frau Gräfin gehörig geschwitzt., seit ich da war?" Graf (indignirt): EineGräfin schwitzt überhaupt nicht, eine Kuhmagd schwitzt!- Landarzt: Da soll die Frau Gräfin nur schnell eine werden, denn das ist das einzige Mittel, sie zu retten." Hineingefallen. Jnstrumentenhändler (nachdem er einem Kunden eine alte, kreischende Geige verkauft hat): Wohin darf ich das In. strument senden?" Kunde: Königstraße 14 eine Treppe." Jnstrumentenhändler (verzweifelt): Allmächtiger Gott, Königstraße 14 eine Treppe wohne ich auch !!"
