Indiana Tribüne, Volume 26, Number 263, Indianapolis, Marion County, 27 June 1903 — Page 5

Jndittna Tribüne, 27. Juni 1903.

T e Frauen in der servistycn ö nigotragüdic. Dio gräßliche Blutthat im Konok zu Belgrad ruft die Erinnerung an eine unglückliche, fast vergessene rau wach, die unter d?r Ungerechtigkeit der politischen Rücksichten vielleicht mehr und schwerer geduldet hat, als iraeud eine andere Frau der fürstlichen Gesellschaft Europas, und die verachtend fcer Welt des Scheins den Rücken wandte, um still und eingezogen sich und ihren Neigungen fern von der Himath zu leben: die Königin-Wittwe Natalie von Serbien. Als die junge schöne Natalie, die Tochter des russischen Obersten Ketschko dem Fürsten Milan von Serbien die Hand reichte, war die sogenannte Orientalische Frage noch die Achse, um die sich fast die ganze europäische Politik drehte. Dem Serbenfürsten, der mit den steten Geldbedürfnissen für sich und sein Land zum gehorsamen AnHänger Oesterreichs geworden war, schenkte Rußland eine seiner reichsten Erbinnen, mit deren Einkommen er die Kosten seines Haushalts bestreiten und den. tief gesunkenen Finanzen seines Landes aufhelfen konnte. Der jungen, hochbegabten Dame war von Rußland die Rolle eines weiblichen Apostels des orthodoxen Panslavismus zugedacht. So zur Herrschaft gerüstet, kam Natalie Ketschko auf den Thron des Ländchens des Pflaumenschnapses, der Schweinehirten und der Hammeldiebe. So klug die Rechnung aufgestellt war. so falsch erwies sie sich. Milan liebte nicht nur russische Rubel, sondern auch österreichische Gulden, und das legitirne Joch, unter das der Wüstling sich beugen sollte, erschien ihm nicht leichter und milder, weil eine schöne Frau es ihm aufzulegen versuchte. Das Wort Pflicht war für ihn zeitlebens eine Fessel gewesen, die man nur anderen aufzwang. Natalie sah nur zu bald ein, daß sie die Liebe ihres Mannes nicht zu gewinnen vermochte und wandte sich deshalb ihrer zweiten Aufgäbe zu. Mit ihrer russischen Politik erweiterte sie aber den Riß nur noch mehr und drängte Milan vollständig in's österreichische Lager. Nach der Geburt Alexanders, des ersten und einzigen Kindes, welches der Ehe entsproß, wurde der Bruch zwischen den Gatten vollständig. Einmal schien es noch, als ob Natalie Ketschko die Schicksalsgöttin werden und das Loos des Balkan im Dienste des Sla venthums entscheiden sollte. Es war nach dem Berliner Frieden, als der Fürst Alexander von Bulgarien, der heldenhafte Battenberger, sich gegen Rußland's Vormundschaft auflehnte u. damit Serbien zum Kriege veranlaßte. Milan hielt sich in achtungsvoller Entfernung vom Kampfgetümmel, Natalie aber wollte an die Spitze der Truppen treten und sie als Sieger nach Sofia 'führen. Das Kriegsglück wollte es nicht, und der traurige Feldzug entschied das Schicksal der unglücklichen Königin. Milan war die Frau, die dem Feigling ihre Verachtung nicht zu verbergen vermochte, und die ihm nicht mehr mit offener Hand das Geld gab, seinen maßlosen Ausschweifungen zu fröhnen. völlig unerträglich geworden. Ein willfähriger Priester erklärte die Königsehe für geschieden, und die Verstoßene wurde ohne Umstände aus dem Lande gejagt. Wenige Jahre später lieh der König Milan der Mutter, die in Wiesbaden eine Zufluchtsstätte gefunden hatte, auf Grund seiner väterlichen Rechte den Sohn entreißen; und Die Unglückliche mußte es still duldend mit ansehen, daß ihr Tohn von einem sittlich vollständig verkommenen Vater und nach dessen Thronentsagung von ehrgeizigen und gewissenlosen Männern erzogen' wurde, deren einziges Streben es war. den jungen Fürsten zu einem willfähriqen Werk,euae für ihre eigenen Pläne heranzubilden. Eine kurze Versöhnungskomödie, welche Milan inszenirte, führte zwar zur Wiedrcherstellung der äußeren Form der Ehe. fand aber mit der abermaligen unj eiwilligen Abreise der Köniain aus Belgrad einen schnellen Abschluß. Heimathlos, von ihren früheren russischen Freunden als unbrauchbares Werkzeug bei Seite qeschoben,

irrte die Frau umher, deren trübes Dafein nur die Augenblicke erhellten, in denen ihr Sohn bei ihr weilte. Ein einziges Mai noch näherten sich die Ehegatten, und das war, als der junge Könq Alexander die frühere Hofdame Italiens, die verwittweie Frau Draga Maschin zu seiner Gattin und zur Königin machte. Natalie war auf Draga eifersüchtig gewesen wenn man bei einem derartigen Lerhältniß überbaupt Ion Eifersucht frechen kann , und das verbitterte Gemüth der Mutter fürchtete vielleicht, daß dem Sohn? von der Gattin ähnliches Herzeleid bereitet werden könnte, wie es ihr selbst von dem lüoerlicrni Lebensgefährten zugefügt worden war. Milan widersetzte sich eoenfalls der Ehe, fer wohl nur. weil er eine reiche und 'sreigiebige Schwiegertochter in den Belgraoer ttonak einziehen zu schen gehofft hatte. Draga Maschin jedoch kam nicht nur mit leerer Hand, sondern sie brachte auch noch eine Reih.' von Verwandten mit, die der Unterstützung eben so bedürftig waren, wie Milan mit seinen noblen und sehr kostspieligen Passionen. In ihrem unseligen leidenschaftlichen Haß gegen Dcagi stand Natalie nicht an, den Ruf der rau, die ihr einziger Sohn zur Gattin gewählt hatte, aus's NUcksichtslos?!te 0u verunglileosen. Draga hatte viclc Gegner im Lande.

und v meinen leider gerade in den preisen Deriei'i fit, aus trun Reiben sie hervorgestoßen war. Sie theilte das Loos gar manuzer Tochter dcZ Volkes, die auf den Z'vra gelangte, und der das Volk selbst die büraerlicb? ?!bstammunq nicht verzeihen will.Natalie schürte rn jr.fc ..gen ibre -hwiege?-tochter systema lisch und ließ sich eine Zeit lang ke'n' Gelegenheit entgehen, sie ihre Verachng fühl?.': zu lassen. b sie heute wohl einsieht, daß sie dadurch mit das bin tige Trauerspiel vorbereiten hals, dem ihr einziges Kind vurnCmer f.el? Daß sie an dem letzten schlage, dem schwer sten, der ihr an Leiden reichet Haikpt traf, nicht ganz schuldlos ist? Die Pree hat in den letzten Tagen herzlos über Draga Maschin geurtheilt. Die traurige Posse von den vereitelten Hoffnungen auf einen Thronfolger der Obrenowitsch, in der die Königin die lächerliche Hauptrolle spielte, ist noch in frischer Erinnerung. Es wäre unsinnig, diesen tollsten aller Skandale, den die neuere Geschichte der Dnyastien kennt, irgendwie bemänteln zu wollen. Es ist aber andererseits festzuhalten, daß Draga ihrem Gatten eine treu ergebene Lebensgefährtin war und den ungerechten Verdacht ihrer Schwiegermutier durch einen musterhaften Wandel widerlegte. Draga vermochte die Liebe des Volkes nicht zu gewinnen, es gab aber doch viele verständige Männer und Frauen, die sie bei näherer Bekanntschaft scbr hochschätzen lernten und ihrer Ansicht Ausdruck gaben. Einer Deneniaen, die nack ihrem Tode als Vertheidiger für die Vielgeschmäbte auftreten, ist der bekannte Reiseschriftsteller Herbert Vivian. der ihrer dezaubernden Liebenswürdigkeit, ihrer heiteren Frohnatur und vor Allem ihrer tiefen und ehrlichen Ergebenheit gegen den Gatten rückhaltlos Gerechtigköit widerfahren läßt.

Allerlei historische Reminiszenzen ruft der Tod eines einfachen bayerischen Bauern hervor. Dieser, Alois Wcstner mit Namen, der jetzt in Freimehring bei Wasserburg am Jnn im Alter von 74 Jahren gestorben ist, war dcr einzige Zeuge und indirekt auch der Urheber iine Unglücksfalles, durch den die Wittwe des Kurfürsten Carl Theodor von Bayern. Erzherzogin Leopol'nne von Oesterreich, am 23. Juni 1848, als sie vor der ausgebrochenen Revolution nach Oesterreich fliehen wollte, ihr Leben verlor. Der damals 19jährige Bauernsohn fuhr an diesem Tage, von Reichenhall kommend, über Wasserburg nach Pfaffenhofen - Jngolstadt eine Wagenladung mit Salz. Auf dem Achaberg am rechten Jnnufer brach die Wagensperre des von ihm geleiteten Fuhrwerks, so daß dieses in's Laufen kam urd die ihm begegnende kurfürstliche Equipage überrannte und umstürzte. Die im Wagen sitzende Kurfürstin Leooldine erlitt hierbei derartige Verletzungen, daß sie alsbald verstarb. Westner selbst gerieth unter sein Fuhrwerk und wurde übersahren. Er behielt sein Leben lang hiervon einen Reifen Fuß. Leopoldine von Oesterreich war dem Kurfürsten, als dieser schon 70 Jahre alt war. 18jährig als zweite Frau angetraut worden, damit die Linie Pfalz-Sulz-dach mit ihm nicht ausstürbe. Da die ungleiche Ehe aber kinderlos blieb, trat dieser Fall bei seinem Tode 1799 doch ein. und Bayern fiel an die jetzt regierende Zweibrücker Linie. Wittwe geworden, schloß Leopoldine eine neue Ehe mit ilrem Oberhofmeister Grafen Ludwig Arco und wurde durch ihn die Stammmutter eines Zweiges dieses reichbeaütert?n bayerischen Geschlechts. Alte Münchener erinnern sich noch aenau der von Erzentrizitä' ten nicht freien, alten Dame. Uncn'cnl ii r verlud Lionardo da Vincis unschätzbares Meisterwerk, das weltbekannte Abendmahl Christi und der Apostel", muß als nicht mehr vorhanden betrauert werden. Das Riesengemälde war schon seit langer Zeit in einem äuberst traurigen Zustande, trotz mehrmaliger Ausbesserung. Ursache des Verfalles ist theils die fortgeschrittene Verwi:terung der Wand, die es im Refektorium des Deminikanerklosters Sta. Maria dclla Grazie zu Mailand ein nimmt, theils auch der Versuch Lionardos selbst, es in Oelfarben statt in Freskotechnik auszufüren. Das Bild ist fast vollständig von der Wand oer schwundcn. die Farben verblichen oder gar abgefallen. Ein oder der andere Äpostelkopf so der des Bartholomäus ist neck; erkennbar, eine Tisch -ecke ist noch erhalten, sonst starrt dem Beschauer die leere Wand entgegen. Der Zutritt zu dem alten Refektorium ist nun jedem verwehrt: nian mackit Versuche, das, was noch von dem Gr mä!de geblieben ist. von der Wand abzunehmen, und gleich anderen alten Freskenstücken in der Brera unterz'bringen, dock hat man wenig Hoffnung. daß diese Arbeit gelingen werde. Der Generaldirektor der schönen Künste hat erklärt, seit Jahr und Tag stehe es leider fest, daß das Abendmahl" rettungslos dem Untergange entgegengehe. Die Wissenschaft 'kenne kein Mittel, das Verderben aufzuhalten. Jedes Eingreifen in den Auf' lösunasprozeh wäre eine Brutalität, Indessen hab? die Regierung durch Regelung der Ventilation alles gethan, um das Bild gegen Temperaturwechsel zu schützen und möglichst lange zu er-halten.

Tcr sozialdcmokratijchs LVahlLr folg. Die anglo-amerikanische Presse bcspricht eingehend das Ergebniß der deutschen R'.ichstagswahlen und legt dabei ein aueige.vohnlich großes Mag von Richtkcnntniß der thaijächlichen Verhältnisse an den Tag. Wenn sich aus dem sozialcemokratischen Erfo.g: eine allgemeine Lehre ziehen ließe. o wäre es höchstens die. daß die Masse der Unzufriedenen im Reiche in den letzten Jahren bedeutend zugenommen hat. Es ist eine wohl jedem Deutschen bekannte Thatsache, daß sehr viele Reichsbürger am Wahltage für sozialistischc Kandidaten stimmen, um irjttt Unzufriedenheit mit bestehenden Verhältniffen Ausdruck zu verleihen, die jich aber doch schönstens dafür bedanken würden, zu den Genossen" gezählt zu werden. Die Höhe des sozialistischen Votums deutet deshalb nicht die Zahl der überzeugten Anhänger der Herren Singer und Bebel bis Kautskv und v. Vollmar an, sondern )ie spiegelt ziemlich genau die Zahl derer wieder, die ihre Lage verbessern möchten. sich aber über das Wie nicht llar sind. Die deutsche Sozialdemokratie hat sich zu einer festgefügten Partei heraufgearbeitet, mit bcr die Reichregierung zu rechnen hat, auf deren Mitwirkung bei positiver Gesetzgebung sie aber nicht rechnen kann und in absehbarer Zeit wohl auch nicht wird rechnen können. Die Partei steht, trotz der Mäßigung ihres rechten Flügels, wenn es zum Klappen kommt, geschlossen auf dem Boden absoluter Verneinung. In ihrer Grundsatzerklärung nimmt sie dieFürsorge für die Arbeiterbevölkerung förmlich in Pacht, findet es aber doch mit dicser hohen Aufgabe vereinbar, alle auf Hebung der Arbeiterwohlsahrt gerichteten Bestrebungen derRegierung und der bürgerlichen Parteien auf's Bitterste zu bekämpfen. So stimmten die sozialistischen Reichötagsmitglieder: 1883 gegen die Krankenversicherung. 1884 gegen die Unfallversicherung. 1839 gegen die Jnvaliditäts- und Altersversicherung. 1890 gegen das Gesetz betr. Einführung der Gewerbegerichte. 1891 gegen die erste BörsensteuerVorlage. 1893 gegen die zweite BörsensteuerVorlage. 1895 gegen das Börsengesetz. 1896 gegen das Gesetz zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes. 1880 gegen das 1. Gesetz gegen Bekämpfung des Wuchers. 1893 gegen das verschärfte Gesetz zur Bekäinvfung des Wuchers. 1896 gegen das Bürgerliche Gesetzbuch. Zur Begründung ihrer ablehnenden Haltung gaben die Sozialistcn regelmäßig die sehr bequeme Erklärung ab: Das Gesetz bot uns nicht genug, wir wollten lieber gar nichts als solche erbärmliche Brosamen. Wie es aber n der That um diese Brosamen" bestellt ist. lehren die Aufwendungen, welche in den verschiedenen Verfichcrungszweiaen zu Gunsten der arbeitenden" Bevölkerung Deutschlands gemacht wurden. Es sind bereits an Unterstützungen gezahlt worden: Auf drm Mrbietk der Unsallver sichcrung für 834,r3 crfmra.. 107,205,573 OTf. Aus dem (Mebiftt dcr Jnvalidrn Versicherung für etwa 1,100,000 Personen etwa I2l.000.0ON Mk Aus dem Gkbikle der ftranfcntifr sicherung für etwa 4,600,000 Er kränkle etwa 200,000,000 Ml Jnsgksammt fl rund 6,733,000 Personen etwa 434.000,000 Mk Von dieser gewaltigen Summe zahlten die Vers'cherten rund 182.000.00t,' Mark, während die Brosamen", welche das Reich und Arbeitgeber zusammen beisteuerten, sich auf 252.000.000 Mark beliefen. Was im Reiche für die Arbeiterschaft getban wurde, geschah durch die Regierung unier rühriger Mitarbeit des deutschen Bürgerthums und gegen den Wunsch und Willen der Sozialdemokratie. Der Partei liegt nicht das Geringste an Wohlfahrtsgesetzen, denn es ist einleuchtend, daß mit dem Zunehmen der Fürsorgeeinrichtung?n die Zufriedenheit in Arbeiterkreiscn wächst. Einer Partei aber, welche die Schürung der Unzufriedenheit auf ihre Fahne geschrieben hat, muß jedes Anzeichen steigender Zufriedenheit in ven Reiben ihrer Anhänger zuwider sein. Sehr bezeichnend für diese Stimmung ist eine Aeußerung des Abgeordneten Singer in der Versammlung der sozialdemokratischen Gemeindevertretzr der Provinz Brandenburg, welche im Dezember 1900 stattfand. Es wurde die geplante ..Wohnungsreform" erortert. und der große Volksmann" sprach sich gegen die Vorlage aus. weil die Arbeiter für den Klassenkämpf nicht mehr zu haben sind, wenn sie erst einmal ruhig in eiaenen Qäufern sitzen". Die Annahme, daß das Anwachsen der Sozialdemokratie eine Gefahr iir die Sicherbeit des Reiches bedeutet. :'t einfach unsinnig. Die Partei ift nicfv. regierungsfähig, und je eher sie eine ausschlaggebende Mehrheit im Reichstage erringt, desto schneller wird sie erkannt werden und abgewirthschafte: haben.

D e r G o l d s chm i t d R a ch u -mowski aus Odena, der die falsche Tiara des Saitaphernes angefertigt hat, ist auffallender Weise von der Gesellschaft französisch Künstler durch die Medaille dritter Klasse ausgezeichnet worden.

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Ferien-Neisen nach hübschen Ausflugsorten, einschließlich populäre Sommer Resorts, kann man sich ersreuen, indem man ein Ex curfions-Ticket über die Pennsylvania Linien kauft. Eine iiste der Orte, welche man besuchen kann, schließen das National Kapitel, Philadelphia, New ?)orf, Boston, die Meeresküste, Niagara Fälle, die Sommer Häfen der großen Seen im 'nördlichen Michi gan, in Colorado und Californien und die kühlen Aufenthaltsorten in den Bergen ein Ercursions-Raten nach Boston treten m Kraft am 25., 26. und 27. Juni, für die Christian Scientist Versammlung, und am 1., 2., 3 , 4. und 5. Juli für den National Educational Asjociations Convent. Die Reise kann über Wasb'ngton gemacht werden mit Aufenthalt im National Gapitol, in Baltimore und in New )ork. über die Niagara Fälle zurückkeh rend. Die jährliche Meeresküste Excursion über die Pennsylvania Linien wird am 6. August laufen. An diesem Tage werden Ercursions Tickets verkauft nach Atlantic Cltn Eape May, Angelsea, Avalon, Holly Beach. Ocean City, Sea Jsle City und Wildwood, N. I , Oceun City. Maryland, Reho both, Telaware, zu sehr niedrigen Raten von allen Hauptstationen der Pennsylv. Linien. Die jährliche Excursion nach Niagara Falls über die Pennsylvania Linie findet am 14. August statt. Der Fahrpreis ist speziell niedrig und die Rüchahrt wird herrliche Nebenausflüge nach den canadischen Resorts gestatten. Tickets nach Chautauqua Lake, nach den See Ufern und Put in Bah, nach Petoskey, Mackinac Island. Traverse City undDutzcnde andere kühle Orten in Nord Michigan ; nach dem TeufelsSee und denThälern Wisconsins, nach den attraktiven Resorts des Nordwesten und Westen sind von der Hauptstation der Pennsylvania Linien jeden Tag während des Sommers zu haben. Am 6. Juli bis 8ten einschließlich, werden spenell niedrige Raten nach Denver in Kraft treten für die Christian Endeavoc Conven tion. Am 15. Juli und ltf. Juli werden Fahrkarten zu sehr niedrigem Preis nach Detroit zur Epmorth Leaglle Versammlung verkauft. Am 31. Juli bis zum 13. AuguN wird der Fahrpreis nach San Francisco sehr niedrig sein, in Anbettacht des G.A. R. National Feldlagers, und am 18,, 19. und 20. September ist eine Reise nach Baltimore sehr billig, wegen der I . O. F. Convention. Die Pennsylvania Linien bieten thatsäcblich Gelegenheiten einen Ausflug nach irgend einem Theil des Landes zu machen, speziell nach den Sommer-Aufenthaltsorten der Ver. Staaten. Nähere Einzelnheiten hinsichtlich der niedrigen Fahrpreise, Zeit der Züge etc. werden auf Anfragen bereitwilligst durch alle Ticket-Agenten ertheilt oder von .W. W. Richardson, D. P. A.. Indianapolis.

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S bedeutet 81p. P.Parior C-. C Chtir

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