Indiana Tribüne, Volume 26, Number 263, Indianapolis, Marion County, 27 June 1903 — Page 4

Jnviana Tribüne, 27. Juni 1903.

ndiana Tribüne. Herausgegeben von der uteberg (5 . Indianapolis, Ind. Harry O. Thndin .... Präfide Geschäfts local: No. 31 Süd Delaware Strahe. TELEPHONE 269

niered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Allerlei. Das Ergebniß unserer mit Posau saunenschall angekündigten Trinkwas serUntersuchung hat bewiesen, wie wir bei Beginn der Untersuchung bemerkten, daß nichts zu untersuchen war. Wohl ' enthält dasselbe Bacillen, aber nur solche, die jedes gesunde Wasser enthält und die durchaus unschädlich sind. Der ganze Lärm spielte auf einen der beliebten Jobs" hinaus, der glück licher Weise durch die Dickköpfigkeit der Preffe vereitelt wurde. Vei dieser Gelegenheit kann man nicht umhin zu betonen, wie thöricht es ift einzelnen interessirten Alarmiften zu Gefäßen die Bürgerschaft zu beunruhigen, nur weil es diesen in den Kram paßt. Die Gesundheitsbehörde sollte nicht ohne Weiteres auf derartige Ma-cher-Pläne eingehen, denn dieselben zehren am Stadtsäckel und die vergeu deten Fonds könnten mit besserer Berechtigung zum Bekämpfen wirklicher Gefahren, wie Blattern u. s. w. benut werden. Gesundheitsgefährliche Bacil len haben eine eben so unheimliche wie deutliche Art ihr Vorhandenfein kund zu geben. Sie arbeiten schneller 'wie unsere Analytiker und unfehlbar sicher. Auch wir befürworten beim gering ften Anzeichen einer Krankheitserscheinung sofortige energische Maßregeln durch die Gesundheitsbehörde, aber eö spricht wohl nicht von LokalpatrotismuS wenn das Trinkwaffer unserer Stadt ohne Weiteres, ohne jede Ankaltspunkte als gesundheitsschädlich verdächtigt wird. Der Schaden, der einer großen Geschäftsftadt durch solch beängstigende Gerüchte zugefügt wiro, ift unermeß lich, denn die alarmirende Botschaft gewinnt an Umfang je weiter sie verbrei tet wird. Leser auswärtiger Zeitun.'n, die solch irreführende Botschaften j, vernehmen, müssen dieselben für baare Münze nehmen und bleiben unserer Stadt fern, trotzdem nicht die geringste Ursache für Befürchtungen vorhanden war. Conupte Beamte selbst können ein Gemeinwesen nicht so andauernd und riesig schädigen, wie derartige Alarm jäger, die um ein paar Dollar das Trinkwasser einer Stadt als giftig und gesundheitsgefährlich verschreien. Die Gesundheitsbehörde soll bei den ge ringften Anzeichen einer drohenden Ge fahr kein Mittel unversucht lassen, um sie zu beseitigen oder zu beschränken, aber sie sollte nicht ohne Weiteres eitlen Gerüchten eine solche schädigende Wichtigkeit beimessen, wie betreffs des WasserfchwindelS. Der Mikrofkop-Dilettant, der einen Regenwurm nicht von einem KolonBacillus unterscheiden kann, sollte in stiller Zurückgezogenheit seinen Forschungen nachgehen, er soll aber die Oeffentlichkeit ungeschoren lassen und die Bevölkerung nicht alarmiren. Die Untersuchung, die jetzt von wirklichen Sachverständigen glücklich beendigt ift, hat zweifellos ergeben, daß das Trink wasser von Indianapolis ftets gesund war und gesund ift. Der Gesundheitszustand der Einwohner war als der Alarmift seineSchreckensbotschaft hinauStutete, vortrefflich und ift es auch jetzt. Bryan'S Besuch in Indianapolis hat die Bevölkerung, selbst die demokratische. kühl gelassen. So fallen die Götzen des Volkes. Daß er noch zahl reiche Anhänger hat, steht ja fest, aber sein überwiegender Parteieinfluß ift unwiederbringlich dahin. Die derbe Lektion, die er von den Demokraten Iowas erhalten hat, scheint ihm ebenso wenig zu nützen, wie die vorhergegangenen. Der Silbermahn ift zerschellt, aber trotzdem scheint Bryan. dem es an Mutterwitz nicht fehlt, nicht einsehen zu können, daß der bessere und größere Theil der Demokraten von einer Platform mit Freifilberprägung nichts wis sen will. Nach seiner Anschauung sind die Golddemokraten Abtrünnige, nicht nur von ihm, wobei er ja Recht hätte, sondern von der Partei. Wenn es der Partei gelingen könnte, einen Führer zu finden, der ihr so viel nützen könnte

wie Bryan ihr geschadet hat, so wären wir für einen demokratischen Sieg in 1904 nicht bange. Wenn die Staatsconventionen der Demokraten in anderen Staaten das verderbliche Jssue von 1896 so energisch zurückweisen wie Iowa, so wären der Demokratie bessere Zeiten gewiß. Allem Anschein nach ift auch der große Westen und Nordweften bereit dieSilberplanke, die dort die begeistertsten Anhänger hatte, beiseite zu werftn. Geschieht dies, dann ift der Bryanismus der Partei nicht mehr im Wege und die Episode, welche die wie dererwachende Kraft der Demokratie erstickte, nur noch als heilsame Lehre zu betrachten. Die einmal angebahnten Unter suchungen im Postamt greifen immer höher hinauf und es ift nicht abzusehen, wie die Geschichte enden wird. OberPoftmeifter Payne hat schwere Zeiten durchzumachen. Und nun hat ihm noch sein mächtiger Gönner, der Präsident Roosevelt, alle Möglichkeit eines erfolgreichen Weißwaschens dadurch abgeschnitten, oaß er den Generalanwalt ermächtigte, zwei tüchtige Anwälte mit der criminellen Verfolgung der ungetreuen Beamten zu betrauen. Roosevelt giebt also entgegen der Anficht Payne's den Anklagen Tulloch's betreffs der Verwaltung des Ober - Postmeisters Smith unter McKknley volles Gewicht. Interessant in dieser Hinficht ist ein Brief, den der frühere Postmeister Emory S. Smith am 23. d. M. an den General-Poftmeiftcr Payne als Suppliment zu seinem Brief vom 27. Mai. den wir f. Z. veröffentlichten, sandte. In diesem letzten Schreiben giebt Smith zu, daß die Beschuldigungen Tulloch's sich mit dem vom Inspektor gemachten Bericht völlig decken, daß also die von Tulloch erwähnten Unregelmäßigkeiten wirklich vorgekommen waren. Er entschuldigt sich aber damit, daß er das Amt am Tage der Kriegserklärung mit Spanien am 2l. Aprtl 1898 übernahm und daß, um 250.000 amerikanischen Soldaten ihre Poft zu besorgen, der Betrieb des Departements so verwickelt war, daß er bei aller Pflichttreue nicht alle Einzelbeiten des Dienstes hätte controlliren können. Seine Erklärung scheint recht ve. nünftig und sollte als guter Milderungsgrund gelten. Aber die gut bezahlten Beamten, die fortwährend das Land unter Postmeister Payne schröpften, sollten ohne Nachficht belangt werten. Neue Inkorporationen. Gestern wurden folgende neue Gesellschaften und Firmen incorporirt: Die Specht-Finney-Skinner Co.", Valparaiso, Capital $60,000; Direc toren: ClauS F. Specht, S. L. Finney und Leslie R. Skinner. Die HomeHeating Co.,"Anderson, Capital $25,000; Direktoren ' Horace E. JoneS, I. E. May. T. N. Stillwell. George E. Nicholl, W. C. Vannagan und C. K. McCullough. Die Lincoln Mining Co.", Evans' ville, Capital $10,000; Directoren: Frank P. Posey, I. S. Applegate und John H. Jones, sämmtlich von Evansville. Die Converfe Electric Co.". Capi tal $12,500; Directoren: I. A. Henry, I. I. Sumpter, O. H. Trock. L. T. Barger. O. L. Litzenberger. B. F. Agnew und O. L. Barger. Die Converfe Telephone Co.", Ca pital $12,000; Jncorporatoren die gleichen wie oben, Directoren aber noch nicht gewählt. Diese Compagnie will

ein Telepon-System in den Counties Miami, Grant, Howard, Wabash, Fulton, Caß, Carroll, Clinton, Tipton, Madison, Delaware, Blackford. Wells. Huntington,.WHitley, Kosciusko und Marshall betreiben. Die Citizens State Bank", Jamestown; incorporirt für $25,000. Die Directoren find: C. F. Martin, I. N. Martin. N. A. Tucker, A. C. Dailey, D. H. Shockley und Marion Bailey. Die Canaan Milling Co.", Capital $4000; Directoren: M. E. Smith, I. H. und I. W. Storms. Ferner als auswärtige Gesellschaften mit je $1,000, 000-Capital die 'Ind. & Illinois Oil u. Gas Co.", Arizona, deren Vertreter L. T. Ulrey von Fort Wayne ift, und die Iowa Oil & GaZ Co.", Montpelier, die etwa $25,000 im Staate angelegt hat. Die Dodge Mfg. Co.", Mishawaka, erhöhte ihr Actien-Capital von $500,000 auf $1,000,000. Gottlieb Leukhardt. Die gemüthliche Ecke," Ecke Noble und Market Str

Day Nnrsery Association. Vereinigung für KinderBewahrschulen.

Die Beamten der obigen wohlthätigen Vereinigung, der Day Nursery Assoeiation", werden am nächsten Dienftag Nachmittag 3 Uhr im Hause der Frau O. L. Wade, No. 1515 College Ave., eine EuchrePartie veranstalten, wozu alle activen Mitglieder und solche, die es werden wollen, freundlichst ein geladen find. Jedes active Mitglied bezahlt $3 per Jahr als Beitrag, während die pasfiven nur je $1 bezahlen. Der Verein braucht aber noch recht viele active Mit glieder, d. h. solche, welche $3 per Jahr bezahlen. Damit soll nicht gesagt sein, daß die selben die Arbeit zu besorgen haben. Es ist erwünscht, daß sich recht viele Mitglieder und Freundinnen zu der Euchre-Partie einfinden, um damit das Interesse zu zeigen, das sie diesem In stitut entgegenbringen. Jede Dame ift willkommen, nur ift es der Wunsch der Beamten, daß solche, die noch nicht Mitglieder find und es werden wollen, Frau O. L. Wade davon in Kenntniß setzen. Neues Telephon 2849. Wohnung 1515 College Ave. I m Deutschen Hause fand gestern Abend unter zahlreicher Betheiligung das Schluß.Recital der Zöglinge des hiesigen Musik-ConservatoriumS statt. - Ev. Missourier Synode. Pittsburg, 27. Juni. Die Evangelische Missourier Synode der lutherischeu Kirche, die aus den Lutheranern von 16 Staaten und Canada besteht und die jetzt hier in Sitzung ift, hat eine Bewegung in's Werk gesetzt, wodurch alle Lutheraner in den Ver. Staaten und Canada in eine Körper schaft vereinigt werden sollen. Zu die sem Zwecke ift beschlossen worden, die sen Herbst eine Generalkonferenz in Chicago abzuhalten, in welcher Pläne für die gmannte Konsolidirung entworfen werden sollen. Die Missourier Synode hat folgende Beamte erwählt: Präsident, Prof. A. W. Meyer, vom St. Johns College, Winfield, Kas.; Vice - Präsident, Rev. W. Dalman, New York; Secretär, Rev. W. Wenchel, Boston; Schatzmeister, A. E. Succop, Pittsburg. Die Bürger von Indianapolis begrüßen die besuchenden Turner und Turnfreunde zum 18. Jndiana BezirksTurnfeste. Sie find die Vorläufer der großen Turnerschaar, welche im Jahre 1905 um die Eichenkränze beim BundesTurnfeste ringen werden. Sie sind uns willkommene Gäste. Der Empfang, der ihnen zuTheil wird, wird dies bestätigen. Umfassende Vorbereitungen sind für das Fest getroffen worden und die Turnerschaft von Indianapolis wird auf's Neue den Geist ihrer unbegrenzten Gastfreundschaft zeigen. Ein reiches Unterhaltungs-Programm wird die aus der Ferne kommenden Turner nach heißem Ringen auf dem Turnplatze erfreuen, und wenn sie die Heimreise antreten, werden sie das schöne Bewußtsein froh verlebter Tage mit nehmen können, daß froher Turnergeist ihnen ein echtes Willkommen bereitet und den Abschied schwer gemacht hat ein donnernd Gut Heil!" unseren deutschen Turnern. Grundeigenthums Uebertraguugen. Philip Kiley an Henry D. Lane, ein Theil der Lot 16 in Hannaman's Add. $3500. Catharine M. Lewis an Henry D. Lane. Lot 2 vom Washington Square. $1000. Charles Harrington an Charles W. Hale, Lot 14, Sq. 4 in Lincoln Park. $2400. HoraceMcKay an Frank Van Camp, Lot 19, Block 1 in Nord Park Add. $18,000. Bauerlaubniß schein e. Wm. Davis, 2807 N. Illinois, Schup pen. $150. E. Pauline. 1026 Bismarck, Anbau, $150. C. W. Craig, 2104 Oft Michigan, Reparaturen und Anbau, $2000. Frank M. Page, 816 Temple Ave., Wohnhaus, $975. Marie Blackman, 2301 Martin dale, Anbau, $100. Anna Gunßer, 1110 Union, Umbau, $450. $5.00 Chicago n. zurück $5.00 via M onon Bahn. Tickets werden am 3ten und 4ten Juli verkauft. Rückfahrt beschränkt ouf 6ten Juli. Vier Schnellzüge ersten ! Ranges täglich.

Serbischer Zauber auf Deutsch ZUmeritaner. Eine hochbegabte deutsche und deutsch . ann'rlkanische rau, The rese Albertine Luise Jaf ob, die sich als Schriftstellerin aus jben Ailfangbnchstaben ihrer so oben ongeführteu Kamen den Namen Ta lj bildete jtnb als Gattin des amerikanischen Gelehrten Edward No binson, eines bedeutenden Theologen i:nd Forschers, bald nach Neuengland und New fjsotf kam. hatte in ihren jungen fahren mit Vorliebe Serbien lind dessen Literatur erforscht. Da? um gab sie in ihrer Vaterstadt Halle, in den Jahren 1825 und 1826, eine von ihr in's Deutsche übersetzte umfassende Sammlung serbischer Volkslieder heraus, die im Jabre 1853 in Leipzig eine zweite Auflage erlebten und noch heute eine Öauptqnellezur Kenntniß des Serben thums bilden. Diese icrbiscben Volkslieder sind wunderbar schön und.zu gleich ganz ei genartig. Allerdings lieat in ihnen auch eine rohe Kraft, doch die findet sich ja auch in unserem gewaltigen altdeutschen Epos von den Nibelun gen. Aber aus den serbischen Volks, liebern spricht auch ein tiefes Gemüth nebst moraenländischer Gluth und Packender Anschaulichkeit: einige rei chen zurück bis in die Seit vor An Firns r der Türken in Europa ; nicht wenige schildern Christenkämpfe gegen die Türken. Noch schöner sind die aus neuer Zeit: Heldenlieder und be sonders auch Liebeslieder, darunter viele voll zarter Empfindung. Ebenso schön und edel ist daö Versmatz. Auch ein Teutsch . Amerikaner männlichen Geschlechts. Dr. Gu st a v B r ü h l von Cincinnati, der mochte sich dem serbischen Zauber nicht zu entziehen. Ja er gab sich als ei ner der besten dentsch-amerikanischen Dichter einen berühmten serbischen Namen: Kara Giorg (Schwarzer Georg). Und einige seiner vorzüg lichsten Gedichte in seinen bei Kölling und Klappmbach dahdn in öhicago erschienenen ..Abendglocken" beban dein serbische Stoffe und Helden, dar unter der schwarze Georg selbst. Dr Vrübl hat bekanntlich auch die alte kultur 5üd-Amerika's erforscht und trefflich geschildert. Aber nie konnte ?r das gleichfalls von ihm bereifte öand der werben mit seinen ..Bergen und blühenden Triften" und marki gen Gestalten vergessen. Wie im Volkslied, so wetteifert die serbische Literatur mit der deutschen mies) in Märchen und Sagen. Eine bochgebildete Serbin, Frau Cledomille Mijatovics. hat eine schöne Auswahl derselben in's Englische übertrafen. Die vorgenannten zwei edlen DeutschAmerikaner deckt das Grab. Aber gerade, auch durch das, was sie in Bezug auf Serbieu geleistet, vev den sie immer leben. Ein düsteres psychologisches Räthsel ist es aber, daß ein Volk, das eine so wunderschöne, aus den Tiefen der Volksseele und des VoMherzenS selbst geschöpfte Literatur besitzt. Scheusale gleich den Greuelthätern von Belgrad hervorbringen kann.

Vorgänger gegen Nachfolger. Einen Schulsuperintendenten ganz anderer Art. als Marwell. hat die Stadt New ?)ork früber in der Person von Dr. Henry K i d d l e gehabt. Anerkannt als einer der Meister der Erziehungskunst, hatte er auch ein Warmes Herz für den deutsche n Unterricht. Und wie gediegen sind die Gründe, die er in seinen amtlichen Berichten für denselben an. führt! In einem derselben heit es: ,,n denjenigen öffentlichen Schu len, n welchen der deutschen Sprache du größte Aufmerksamkeit gewidmer wurde und in welchen folglich die meinen Fortschritte in derselben ge macht worden sind, hat sich kein Rück flan.i in dem Studium de Englischen bemerkbar gemacht, sondern es hat sich vielmebr ein geistiger Fortschritt des Schülers auch in englischer Grammatik nnd im englisclen Stil gezeigt, in dem die Schüler dnrch Erlernung des Dei-.'tscken eine fließende Ausdruck?weise vermöge besserer Kenntniß der Bedeutung der englischen Wörter sich angeeignet haben: nnd ferner hat das Studium des Deutschen großen Einfluß auf Schulung und Entwickelung der Schüler ausgeübt." In anderen Kundgebungen bat K'ddle dargethan, daß auch fernf tische Nutzen, welchen die Kenntniß des Deutschen für's amerikanische Geschäftleben, zumal in großen Städten. bringe, ein unschätzbarer sei. Diesen leider jetzt nicht mehr unter den Lebenden weilenden früheren New Yorker Sckulsuperintendenten hat nun auch eine die New ?)orker deutschen Vereine vertretende Deputation bei Mayor Low gegen den jetzigen Suveriutendenten herai fbeschworcn. Eine große Anzahl von Gepäckplündereien waren, wie wir meldeten, seit einiger Zeit auf der Eisenbahnstrecke Wien - Krakau vorgekommen. Kürzlich wurden aus dem Gepäck der Gräfin Skarzynsk Schmucksachen im Werthe von 60.000 Kronen gestohlen. Als Dieb ist ein Schaffner, Namens Schastok. ermit. telt worden. Das Kastell des Grafen lZrdödy in Lipovacz bei Agram wurde von kroatischen Bauern erstürmt und geplündert.

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j. H. REED, der Juwelier, gegenüber von L. S. Ayres & Co.

Wir passen Ihre Augen mieden richtigen Untersuchungen frei Behörde für öffentliche Werke. Die Oft Michigan Straße Verbesserungs-Ange-böte. Da, wie an anderer Stelle berichtet, die Behörde für öff. Werke durch einen von Richter Carter erlassenen temporären Einhaltsbefehl verhindert wor den ist, den Contract für die HolzblockPflasterung der Ost Michigan Str., von Highland bis Tacoma Ave., zu vergeben, wurden die diesbezüglichen in der gestrigen Sitzung eingereichten Angebote einstweilen an den Ingenieur verwiesen. Dieselben lauten wie folgt: A. W. Van Haften $4.25 84.92, per L.-F., je nach Material (Blöcke und Rinnsteine); I. K. Cooper & Co. $4.58 $4 84, Desgl ; Hoosier Conftr. Co. - $4.60 $4.87, Desgl. Ferner wurden an den Ingenieur die folgenden Contract-Angebote verwiesen: Kiespfl. der Fahrstraße, Backsteinpfl. der Gossen, Cementirung be; Sw. und Rinnsteine an der 25. Str., von Northwestern Ave. bis Senate Ave. : Geo. W. McCray $2.73 $2.89 per L. F. Jndpls. Conftr. Co. $2.59 -$2.69 per L. F. Geo. Keßler $2.10 $2.17 per L. F. Endgültig bestätigt wurden von der Behörde die Resolutionen betreffend : Cementirung der Sw. und Rinnsteine an der Pandes Str., von der 22. Str. bis zur Gürtelbahn, Kostenvoranschlag $1520; Kiespflafterung der Fahrstraße und Cementirung der Sw. und Rinnsteine an Sherman Drive, von Washington bis Michigan Str., $7650; Kiespflafterung der 1. Alley Nördlich der New Jork Str., von der Oriental bis zur 1. Alley östlich derselben, $385. Verschoben. Die Behörde verschob dagegen die endgültige Beschlußfassung bezüglich der Verbesserung der West Michigan Str., von der Blake Str. bis zur Holmes Ave. durch Backsteinpflafterung der Fahrstraße und Setzen von Rinnfteincn, die in's Gesammt $62.500 kosten würde. Denn in der Sitzung der Behörde erschienen zahlreiche Grundbesitzer-Dele-gationen aus jener Gegend. Die Einen wollten Asphaltpflaster, die Anderen Granitpflafter, wieder Andere Kieselmacadamifirung etc. An den Ingenieur verwiesen wurden die Petitionen" um : Holzblpfl. der Michigan Str., vom Weftende der White River Brücke bis zur Holmes Ave. ; Cementirung der Sw. und Setzen von Rinnsteinen an der Oft 10. Str., von Fort Wayne bis Mass. Ave. ; Backsteinpfl des Sw. vor No. 857859 Mlberry Straße unter PrivatContract. Sonst wurden keine nennenswerthen Geschäfte erledigt. John Weber's Wirthschaft, No. 764 West North Str.

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viele Diamanten Gläsern und verhindern damit Kopsweh. 2 Wm. C. Kalb, deutscher Berläufer. Keme Autos mehr ans der Rebahn der Fairgrnnd: erlaubt. Der Secretär der Staats - Behörde für Landwirthschaft hat bekannt ge macht, daß in Zukunft keine Automobile mehr auf der Rennbahn der Fairgründe geduldet werden. Die in den benachbarten Ställen befindlichen RennPferde werden durch das furchtbare Ge räusch, welches die schnaufenden Ungethüme verursachen, in solch erregten und nervösen Zustand versetzt, daß eS oft viele Stunden dauert, bis sie sich beruhigt haben. Nach dem kürzlich stattgefundenen Wettfahren waren mehrere edle Renner so erschrocken und aufgeregt, daß sie zwei Tage lang nicht fressen wollten. Frenzel Bros., 5!o 1 W. Washington Ztt (Merchants National Bank.) Em europäisches Department. Wechsel, Credttbriefe und Postanweisungen aus all? Städte Europa. Schiffsscheine nÄ0n An und verkauf ausländischen Geldes. icht was man verdient, fondern was man erspart, führt zum Reichthum. .... te .... lnlliana Trust Company nimmt Depositen' an von tzl.vv aufwärts die zu Zjeder Zeit gemacht werden können. ES bedarf weder eines bestimmten Betrags noch eine bestimmte Zeit zu deponiren. Cf f ictss Jndiana Trust Gebäude. Ecke Wash. Str. und Virginia Aue. Capital 91,000,000 ErplS 150,000 ...Samftag Nachmittag geschlossen.. josu R Adfirns ...Painter... Spezielle Aufmerksamkeit wird Training, Ealcimining, Tinting und Glaser Arbeit ge chenkt werden. No. 11 Hudson Str. Off tt relephou lNeul 7!. o;nunft Telephon Rat 604