Indiana Tribüne, Volume 26, Number 260, Indianapolis, Marion County, 24 June 1903 — Page 4
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Jnd,ana Tribüne, 21. Juni 1903
Zndiana Tribüne. HerauSg'Aeden von der uteg T. Indianapolis, Ind.
Harry 0. Thndinm Präsident. GeschäftSloealt No. 31 Süd Delaware Straße. TELBPHONE 269. niered at the Post Office of Indiantpolit as second dass matter. Methodisten-Politik. Unsere nativiftischen Methodiftenprediqer haben sich mit einer Wucht in unsere örtliche Politik hinein gettüizt, die sie kaum entschuldigen, geschweige denn vertheidigen können. Diese Herren, welche die ihnen gegebene freie Zeit von ihrem heiligen Amte abwenden, um im Sumpfe schmieriger amerikan. Stadt Politik herumzuwühlen, sollten ein Bei spiel an unserer deutschen Geistlichkeit, der katholischen sowohl wie der prote stantischen nehmen. Ein deutscher Pfarrer, ein deutscher Pastor überläßt die weltlichen Angelegenheiten anderen. Sie besuchen ihre Armen und Kranken, trösten die Trauernden, richten die Gefallenen auf und leiten die Wege der Jugend. Sie dienen, ihrem Gelöbniß folgend, in Wirklichkeit den höchsten sittlichen Bestrebungen. Sie haben keine Zeit sich auf politische Verschwörungen einzulassen, sie wollen nicht die ganze Welt zwingen, nur nach ihrem Patent selig zu werden, sondern bescheiden, anspruchslos aber voller Thatkraft wirken sie in ihren Kreisen für eine Besserung der Menschheit. Es scheint Gewißheit werden zu wollen. daß die amerikanischen MethodistenPrediger die Maxime Der Zweck heijjigt die Mittel", welche, wie neuere Diskussionen erwiesen haben, völlig ungerecht den Jesuiten angehängt war, für sich beanspruchen. Sie leugnen dies zwar in hochtrabenden Worten, aber ihre Sympathien, ihre Thaten deweisen es. Die Bibel erzählt von vielen Versuchungen, welche zur Prüfung der anscheinend Frommen in den alten biblischen Zeiten geübt wurden. Aber alle diese Versuchungen entsprangen legendarisch der Hölle. Satan selbst und leibhaft war der Versucher. Nie. mals hörte man davon, daß Diener Gottes selbst solche Versuchungen er muthigt, geschweige denn gut geheißen oder gar geleitet hätten. Bürgereifer schützen die Herren, die um Unehrlichkeit nachzuweisen, Unehrlichkeit creiren wollen, zu ihrer 95er theidigung vor. Leuten in weltlichen Stellungen selbst, steht die Anstiftung solcher Versuchungen nicht gut, wenn sie aber von Verkündigern des Wortes Gottes gutgeheißen werden, wie es die amerikanischen Methodisten - Prediger thun, dann ist es schlecht um die Seel sorge dieser Herren bestellt. Ihr Amt, ihre hohe Pflicht ist es, den Schwachen aufzuhelfen, nicht aber die Strauchelnden zu stürzen. Verschieden von der hohen Richtung, von dem Pflichtbewußtsein der deutschen Geistlichen aller Glaubens - Bekenntnisse arbeiten diese Methodiftenprediger. Man sieht sie nicht in den Stätten des Lasters mit den Gefallenen kämpfen, sie verwenden ihren Einfluß nicht um die Irrenden auf den Pfad des Guten zu bringen, sondern sie vertheidigen, fälschlich das Banner Christi entfaltend, nichtswürdige Methoden, nur um Reklame, gemeine Reklame, für sich zu machen. Die Maske der Gottesfürchtigkeit sollte diesen Herren ein für alle Male vom Geficht gerissen werden. Die Kirche darf höllische Versuchungen niemals unterstützen, selbst nicht im Dienste eingebildeter Moralsbeftrebungen. Gin so schofles Werkzeug, wie der Kerl Stahl beschmutzt die Hände aller, die mit ihm in Berührung kommen. Man versucht den Bürgern einzureden, der Mensch sei ein St. Louiser Geheimpolizift, unsere direkten Erkundi Zungen haben ergeben, daß dies unwahr ist. Stahl war niemals ein Mit glied der Geheimpolizei weder in Wafh ington noch in St. Louis. Er ist ein Freibeuter, der für Geld alles thut. Er war niemals ein Gehilfe des be rühmten StaatSanwalt Folk, er ist ein Privatspitzel der gemeinsten Art. Aber nicht zufrieden, die Thätigkeit dieses Mcnschen, der erst Verbrechen machen sollte, um denselben dann zu Leibe gehen zu können, gutgeheißen zu haben, verdammen diese Diener des Herrn die Geschworenen, welche ihrem Eid und Gewissen folgten. Diese Ge schworenen, welche als Ehrenmänner bekannt find, haben die Anklagen nach bestem Ermessen untersucht und auf
ihre Häupter ergießt fich nun der Geifer der Reform-Gelftlichkeit. Das Volk von Indianapolis wünscht die Refor men nicht, wenn sie auf so verächtliche Weise erkämpft werden müssen. Wir wollen nicht unehrlich sein, um Unehrlichkeiten zu beweisen.
Kaiser Wilhelm hat sich bekanntlich schon als Musiker. Komponist (Sang an Aegir !) und Dirigent de thätigt" und hält's für keine Anmatzung, wenn er den hervorragenden Fachleuten, die das Richteramt in Frankfurt über die wettfingenden Ver eine ausübten, Belehrungen über ihre Kunst ertheilt. Man hatte ihm er zählt, daß die Vereine den Preischor, um am Schlüsse nicht unter die vorge schriedene Tonart zu sinken, um einen halben Ton höher begonnen haben, und er schreibt dieses höhere Einsetzen der Aufregung zu, die sie den richtigen Ton nicht finden ließ. Als ob es den Vereinen möglich wäre, gleich dem ob dieses Kunststückes angeftaunteil Wie ne? a capello"Chor den Anfangsak kord ohne Angabe durch ein Instrument oder ein anderes Hilfsmittel zu finden. Der Kaiser hat ja auch schon für Gluck gegen Richard Wagner Stellung genommen, und es ist zu verwundern, daß er noch nicht delretirt hat, die Komponisten hätten sich wieder der einfachen Schreibweise zu befleißigen, wie sie vor hundert Jahren Mode war. Da er seinen Wunsch nach einfachen Gesängen in der Art der Volkslieder schon beim ersten Gesangswettftreit vor drei Jahren kundgegeben, hatte dies zur Folge, daß lseither eine große Anzahl deutscher Männerchor-Komponiften in Einfachheit macht, und da die gesunde Ursprünglichkeit des echten Volksliedes nicht nachzuahmen ist, sützlich-sentimen-tale Lieder in Massen fabrizirt. Im mer aber noch zu wenig für das Be dürfniß Seiner Majestät, und daher die neuerliche Anregung ! Und damit man über den künftlerischen Geschmack, dem der Kaiser huldigt, nicht im Zweifel sei. wird Kolliwoda's, von falschen Wortbetonungen strotzende Deutsche Lied" als Muster angegeben. In der Forderung nach Pflege des deutschen Volksliedes trifft Kaiser Wilhelm mit dem Dr. Pommer zusammen, dem er aber wieder den Schmerz bereitet, für den jüdischen Componiften Mcudelssohn zu schwärmen. Der Herr Kaiser thäte gut daran, die Frage, wie Gesang in einer das Volk bildenden und veredelnden Weise gepflegt werden könnte, den Leuten zu überlassen, die etwas davon verstehen. Es ist ja kein Zweifel, daß zur Zeit im 'deutschen Männerchorgesanq viel gekünstelt wird. Was aber darrn zu viel geschieht, das rächt fich von selbst; es wird wenig gesungen und findet nur spärliches Publikum. Die kunftbeflissenen Vereine zu gekünstelter Einfachheit verdammen wollen, hieße ihr Streden, ihreZ Lernbegierde unterbinden, ihre Leistungsfähigkeit untergraben. Dem Zuge der Zeit kann fich Niemand verschließen, und Componiften von Gottes Gnaden werden stets nach ihren Eingebungen, d'.e beeinflußt find durch Alles, was sie erleben und was rings um sie vorgeht, nicht aber nach kaiserlichen Vorschriften bilden uud schassen Grundeigenthums Uebertragungen. Arthur V Bromn an George W Bence, Lots 102 bis 108, Brown's 2. Süd Meridian Str Add und Lot 45, Clark & Osgood'S 1. Add, West Indianapolis. $4,400. John Moore an George W Bence, LotS66, 81, 86, 87, 95, und 98, Brown's Süd Meridian Str Add. Lots 13 und 14. Block 10, Caven 6: Rockwood's Oft Woodlawn Sud. $3,200. Nicholas M Smock an Leonard I Garver, Lot 3, Block 10, Tuxeoo Park. $1,800. Herman E Mariens an JameS M Healey, Lot 41, Dr. Martin's New York Add. $3,800. Delia Williams an Frederick S Eoffman. Lot 33, Traub's West Add. $1,200. David W De Long an Ernest Starkey, Theil Sec 3, Townfhip 16, Range 2. $1,100. Flora S Wulfchner an Henry R Bliß, Lots 61 bis 64, Reagan Park Add. $8,000. Jacob I Holloway an Samuel L Shank, 21 Lots in Newman'S Oak Park Add. $5,250. Albert Andrew an Richard H Andrew. Theil Lot 13, Drake's Subd, Außenlot 14, westlich vom White River. $1,100.
Aus Stadt- und Connty-Ber-waltung.
Keine Mondfchei n-B e l e u ch t u n g mehr. StadtAnwalt Joß wird die lang er warteten Specificationen für den neuen ftüdt. Beleuchtungs - Contract der Behörde für öffentlichen Werke erst morgen vorlegen. Die wichtigste Neuerung in den Speci ficationen ist die Einführung der Straßenbeleuchtung während aller Nächte von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang, also die Abschaffung des Mondschein Beleuchtungs-Syftems. Ferner soll auch die Zahl der elec irischen Lampen von 1700 auf 2000 erhöht werden. ES wird erwartet, daß sich um den Contract die Jndpls Light & Power Co.S) die den jetzigen Contract hält), die Home Heating & Lighting Co." und die Merchant'S H. & L. Co." bewerben werden. Der städtische Schuldentil g u n g s Fo n d s. DieSchuldentllgungsfonds-Commis-säre werden morgen Nachmittag eine Sitzung abhalten, um Angebote hiesiger Banken und Trust-Compagnien für die Uebernahme der TilgungsfondsGelder der Stadt während des am 30. Juni beginnenden neuen Fiscaljahres entgegenzunehmen. Wenn nur erst die ganze Schuld getilgt wäre. Stadt - Controlle? Bereunig wird am 1. Juli 845,385.50 von der BondsSchuld der Stadt abtragen. Was dieNordJndianapoliser wollen. Die Nord'Jndianapoliser, besonders die Grundbesitzer an der Northwestern Ave., find durch die Ankündigung der Jndpls. & Northwestern Traction Co., daß fie an der Northwestern Ave. eine temporäre Brücke über den Fall Creek für ihren Privat-Gebrauch er bauen wolle, in nicht geringe Aufre gung versetzt worden. Denn wenn der Co. die Erlaubniß zum Baue dieser temporären" Brücke ertheilt wird, so wird dieselbe dem Baue einer neuen öffentlichen Brücke an jener Stelle im Wege stehen. Die alte Brücke ist eine Stahlbrücke und. wie die Co. behauptet. nicht stark genug, um die schweren Jnterurban Cars zu tragen. Sie läuft aber nicht in der Richtung der Straße, während die Co. beabsichtigt, ihre tem Poräre" Brücke in der Richtung der Straße zu erbauen. Die Nord Jndianapoliser und die Grundbesitzer verlangen aber nun, daß die in Bälde nothwendig werdende nenr öffentliche Brücke auch in der Straßenrichtung angelegt werde, weshalb sie dagegen proteftiren. daß der I. & N. Traction Co. die Erlaubniß zum Baue der temporären Brücke ertheilt werde. Denn eine neue öffentliche Brücke ist an der Northwestern Ave. dringend nothwendig. Weder die Behörde für öff. Werke noch die County-Commissäre haben aber soweit Stellung in der Frage genommen, fondern Ex-Stadt' rathsmitglied James Munroe, der an der Spitze der Bewegung für eine neue Brücke steht, von einer Behörde an die andere verwiesen und umgekehrt. Gemeinschaftlicher Gottesdienft Der Reformirten Gemeinden. Am nächsten Sonntag Vormittag, 28. Juni, findet in der 3. Reform. Kirche. Ecke Prospect und New Jersey Str., ein gemeinschaftlicher Gottesdienst der Reformirten Gemeinden statt. Herr Pastor Gekeler wird einen Vortrag über seine Wirksamkeit im letzten Jahre halten, seine mehr als 20.000 Meilen langen Reisen im Missionsselbe, seine Arbeit und Erlebnisse schildern und gleichzeitig Abschied vom hiesigen Wirkungskreise nehmen. Dutzende verlöre ihr Heim. Am Montag zog aus einer alten hölzernen Barracke in No. 1025 West 23. Straße, eine aus etwa 12 Köpfen bestehende Neger-Familie nebst Fami liensreunden aus, und zwar um 2 Uhr Nachmittags. Gestern Morgen in aller Frühe setzte irgend Jemand die Barracke in Brand, .md Dutzende von Spatzen, die fich seit Montag Nachmittag dort eingenistet hatten, verloren ihr Heim. Denn die Hütte brannte völlig nieder. Man vermuthet, daß das Feuer angelegt wurde, um andere unlicbsame schwarze Nachbarn fernzu halten. Die beste 5 Cent Cigarre in! der Stadt, Mucho'S Longfellow".
Ans dem Staatshanfe. Die Staatsbehörde für Forsten hielt gestern ihre vierteljährliche Versamm lung ab. Secretär Freeman berichtete über die Arbeiten, welche auf der neuen Forst-Reservation bereits ausgeführt worden sind. Die Mitglieder der Behörde werden heute derselben einen Be such abstatten. Die Schatzmeister von Benton und Marion County haben mit dem StaatsSchatzmeister abgerechnet. Benton County zahlte $24,415.37, während Schatzmeister Koehne von hier $284, 980.83 ausbezahlte. Eine Sitzung der von der letzten Legislatur creirten Gefängniß Reform Commission" ist auf den 14. Juli ein berufen worden. Die Commission besteht aus: Chas. G. Manzy von Fowler, John L. Rupe von Richmond, T. N. French von Alexandria, Secretär Butler von der Staats-Behörde für Wohlthätigkeits und Strafanstalten, Superintendent Beyers von dem Reformatorium in Jeffersonville und Wardein Reid vom Staatszuchthause in Michigan City. Bericht des Staatsfabrik I n s p e c t o r s.
Staatsfabrik- und Gebäude In spector giebt in seinem Bericht für 1902, welcher soeben veröffentlicht worden ist, an. daß 91 Fabrik-Etablissa ments den Trusts gehören. Aus dem Bericht geht hervor, daß das Gesetz be treffend die Arbeit von Kindern in den Fabriken in Allgemeinen befolgt wird. ES sollte jedoch ein strengeres Gesetz erlassen worden, durch welches verbot. ten wird, Knaben unter 16 und Mäd chen unter 21 Jahren in Fabriken mit Arbeiten zu beschäftigen, mit welchen Gefahren verbunden find. Das Ge setz betreffend die Feuer-Rettungsleiter sollte, dahin ausgedehnt werden, daß es auch auf 3-ftöckige Kosthäuser und Hotels Anwendung findet. In 609 Fabriken des Staates find 71.171 Mitglieder der organisirten Arbeit beschäftigt. In dem Beucht wird die Bevölkerungszahl von Indianapolis aus 169,164 angegeben. Kleine Stadtnachrichten. Die Beerdigung des Schleifenbahn - Opfers Willie Zimmerman fand heute Morgen von der St. Patrick's Kirche aus statt. D e r General-Poftmeifter hat auf das Bestimmteste erklärt, daß die Ordre betreffend die Verlegung des HauptquartierS der mittleren Division für das freiwillige Ablieferungs System nach Cincinnati nicht rückgängig gemacht werden kann. Morgen Nachmittag, beginnend um 1 Uhr, veranstaltet die Ihiesige BauBörse" ihr jährliches Picnic auf den Fairgründen. Die Arrangements liegen in den Händen der Herren H. C. Adams. C. R. Balke, L. S. Pierson son und C. Bender. D i e Radler Hull und Griffin wurden zur Eaft und Merrill Str. gerufen. wo das Buggypferd des Herrn Chas. P. Froschauer von No. 416 Süd New Jersey Str. gestürzt war und fich ein Bein gebrochen hatte, so daß es getödtet werden mußte. Zwei Feueralarme in einer halbe Stunde. D e r F e u e r-A l a r m von Kasten No. 613 um 8 Uhr 15. Min. gestern Abend rief die Feuerwehr zu dem Haufe Nc. 702 Ost Minnesota Str., wo infolge einer Lampen-Explofion ein unbedeutendes Feuer entstanden war. U m 8 U h r 40 wurde die Feuer wehr durch den Alarm vom Kasten No. 45 zu der C. W. Craig'schen Conditorei in No. 6 Ost Washington Str. gerufen. Dort war im 2. Stockwerk ein mit irgend einer Mischung gefüllter Topf, der auf einem Gasolin-Ofen er hitzt werden sollte, übergekocht und dich ter Qualm drang aus den Fenstern auf die Straße. Daher der Alarm. Schaden gering. IH H1.25-Eincinnati u. zurück 81-25 via C. H. & D. Eisenbahn. Sonntag, den 28. Juni. Zwei spezielle Schnellzüge. Der erste fährt um 6.30 Morgens ab und fährt ohne Aufenthalt durch. Der zweite fährt um 7:15 Uhr Morgens ab und hält nur in Rushville, Connersville und Hamilton an ; Retourfahrt von Cincinnati um 6:20 Uhr Abends. Tickets und weitere Auskunft im Union Bahnhof und in der Ticket Office 8 und 10 N. Jlls.Str. Claypool Hotel. R. P. A l g e o, D. P. A.
County Revifions-Vehörde. Die letzten von der County - Revi sions Behörde vorgenommenen Abschätzungen von steuerbarem Corpora tions-Eigcnthum find folgende: 1903 1902 Jndpls. Land & Jmp.Co 34,70 22,875 Meyer. Lewis & Go 68,390 74,300 Middleton, Logsdon Broo Co 1,800 800 Mooney , Mueller Drug Co 40,820 South Western Creamery Co 300 Thompson, F. C. Mfg. Co 12,000 Topp Hygenic Milk Co.. 25.300 Union Cooperative LaundryCo 3,000 3,000 Union Transfer fc Stor age Co 18,000 17.500 U. S. Encaustic Tile Co 85.850 79,700 University Club 35.500 Vajen-Bader Cor 1,750 1,350 Darney Elcctrical Co... 26.270 13.150 Vulcan Coal Co 830 300 tzöagner Plow Co 35,000 9,200 Walsh Co. The 1,120 Wells R. E. Co 1,000 Western Furniture Co . 43.550 42.130 Western Horseman Co.. 4,600 4,130 Western Storage Battery Co 2,500 2,000 Williamps PumpCo ... 1,000 Williamson Veneer Co. . 37,100 37,100 Winona Mineral Water Co 1,000 Wood Commission Co.. 300 Wood-Weaver Printing Co 3,000 2,500 Wulschner Music Co.... 31,360 28,600
Cherusker Loge No. 1. O. D. H. S. Die in der letzten Logen-Versamm-lung abgehaltene Beamtenwahl resultirle wie folgt : Präs. G. Peter Hammerle. VicePiäs. Franz Angrich. Prot.-Sccr. C. Thielmann. Fin.Secr. K. O. Gloger. Schatzm. M. Eschenbach. Trustee John Hopfinger. Delegaten zur Groß-Loge Gustav Doeppers, Seb. Oeftering und K. O. Gloger. Local-PolitischeS. Vors. LogSdon vom republ. Comite erklärte gestern, daß die Precinct-Gerry-mander-Ordinanz heute fix und fertig fein und dem Stadtrath in ExtraSitzung vorgelegt werden könne. Der Mayor war gestern von der Stadt ab wesend. Ex-Mayor Thos. Taggart langte gestern wieder aus French Lick hier an, um bis zum Samstag zu verbleiben. Chas. C. Pettijohn von der 5. Ward ist Candidat für Stadtrathsmitglied at-large auf dem demokr. Ticket. ßin Snhnerangen-Operatenr In verzwickter Lage. Die Dispensariums-Ambulanz wurde per Telephon-Botschaft eiligst zur Capitol Ave. und North Str. gerufen, wo, wie es hieß, ein schwerkranker Mann niedergefallen sei ?c. An Ort und Stelle angelangt, fanden die Am-bulanz-Aerzte, daß sie es mit einem sinnlos Benebelten zu thun hatten, einem schlanken und. abgesehen von sei nem Rausche, sehr distinguirt erscheinenden Manne, der alsdann in die Ambulanz geladen und zur Station geschafft wurde. Hier kam er allmählich wieder zu sich und überreichte zu seiner Legitimirung dem Polizei-Superintendenten Taffe eine Visitenkarte mit folgender Inschrift: "Dr. Henry Permar, Chiropodist and Manicurist, Savannah, Ga. Ladies' Work a Specialty." Er wurde wegen Trunkenheit" eingesperrt, da man der Ansicht ist, daß er auch andere Dinge außer Hühner augenoperationen ausgeführt hat. Die größte und PassendfteAuswahl von Schnittblumen und Vlumenftücken für alle freudigen und traurigen Ereigniffe. Wir find jederzeit gern bereit bei der Auswahl behülfiich zu fein. Verterman Bros. Co 24 1 Maff. ve. 2c i. 40. I m ..Deutschen Hause" begannen gestern Abend die SchlußRecitale der Zöglinge des Jndpls. Musik - Confervatoriums. Dieselben schließen am Freitag Abend.
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