Indiana Tribüne, Volume 26, Number 259, Indianapolis, Marion County, 23 June 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne, 23. Juni 1903

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Das Bpfcr drr Schwrstcr. Homan von M-'rgucritc poradowska. &$?&S$$4 (Schluß.) Auf den breiten Schultern der slowakischen Bauern entschwand eins ums andere von den Möbeln, die Zeugen ihrer Kindheit gewesen waren. Loran der alte, wurmstichige Sekretär, worin der Vater die geringe Baarschaft aufzuheben pflegte. Tann der alte, abgcnützte Lehnnuhl, aus dem ihr vor etwa zwanzig Jahren abwechslungsweise das runzlige Gesicht der Urahne oder die blassen Züge ihrer jungen Mutter entgegen geblickt hatten. Ferner das für Mika gekaufte Kinderstühlchen, in dem sie wie eine kleine Königin gethront hatte. Auch das Klavier schwankte, einige klagende Töne von sich gebend, vorbei, als ahne es, daß den bisherigen Jubelklängen künftighin die ernsten, schmerzlichen Töne der Reue folgen werden. Am schmerzlichsten aber zuckte Malwas Herz beim Anblick ihres Bildnisses zusammen, das in eine Ecke verbannt worden war, weil Andre in einem Anfall von Entmuthigung mit einem unbarmherzigen Daumenstrich die Augen ausgewischt hatte. Niemals würden diese großen, geheimnißvollen Augen, die der Spiegel einer Seele waren, zu deren Höhe Andre sich nicht emporzuschwingen vermocht batte, das Licht erblicken f Und es war gut so. Wozu auch sehende Augen, da das Leben ihr ja doch nur Enttäuschung, Undankbarkeit und Schlechtigkeit entgegenbrachte. Ach, wie oar dcch dieses zerstörte Kunstwerk so anz das Sinnbild ihres Lebens! Ein kurzer A-ge7.blick des Glanzes dann atte das Schicksal auch sie in tiefe Nacht zurückgeschleudert. Jetzt schritt sie langsam dem unerbittlichen und unntrinnoaren Schattenreiche entgegen, s In diesem Augenblick flog ein Bü?fchcl loser Alpenblumen zum Fenster 'herein auf ihren Schooß, und zugleich sah sie eine ausgelassene Schaar kleiner Bauernkinder gleich einem lustigen Bienenschwarm auseinanderstieben. Mit ihren durchsichtigen Händen sammelte sie die kleinen gelblichen Dolden. Es waren die blassen Blüthen des Liebstöckels die die Kraft haben sollen, das Herz vor bösem Liebeszauder zu bewahren. Sanst drückte Malwa die zarten Blumen an ihre Lippen. Ach. ihr lieben Zauberblümchen." rnurmclte sie traurig, warum kommt ihr 10 spät?" Na. Töchterchen, noch immer müde?" Es war die Stimme ihres Vaters. Noll Sorge betrachtete sie sein abgema gertes Gesicht und seinen gekrümmten Rücken. Wie er gealtert war. der gute Mann, seit jenen schrecklichen Tagen der Heimsuchung! Der Gedanke, ihn bald verlassen zu müssen, erfüllte sie mit Kummer und Mitleid, denn sein Herz war gut, und r liebte sie trotz seiner etwas rauhen, jeder äußeren Liebesbezeigung abholden Natur. Morgen," fuhr der Hilfsrichter mit einem Seufzer der Erleichterung fort, fährt der erste Wagen mit dem Hausrath ab dann kommen wir daran." Voll warmer, inniger Liebe sah Malwa ihren Vater an. Ja, morgen," sagte sie. Dann faßte sie sich ein Herz und legte seine Hand schüchtern an ihre Wangen, indem sie in zärtlichem Tone murmelte: Ja, morgen werden wir in Deiner Heimath sein. Ich darf das Haus sehen, worin Du geboren bist, den großen Obstgarten mit den vielen Pflaumenbäumen, die kleine Kirche, wo Du getauft wurdest, und Onkel Franz, Onkel Anton und Tante Anna." Matthias Teznar lächelte. Ja, bei all dem Unglück ist das noch das Beste, was mir geschehen konnte. Ich weiß wohl, weiter als zum Hilfsrichte? bringe ich es ja doch nie in meinem Leben, allein ich werde dort wenigstens meine Geschwister und alten Freunde wiederfinden, mit denen ich gelegentlich eine Partie Whist spielen und von früheren Zeitm plaudern kann. Vincente freilich, die Aermste." fügte er zögernd hinzu, wird sich nur schwer dort angewöhnen." Malwa. die den feuchten Blick ihres Vaters bemerkte, drückte ihm schweigend die Hand. Ein diesen schlichten Menschen angeborenes Zartgefühl hatte ihnen verboten, sich gegenseitig über di? Schuld der Mutter auszusprechen. Du glaubst also ganz gewiß, daß Du Dich in der alten Heimaty wohl fühlen wirst ?" ?la. aanz gewiß." Sie lächelte, zugleich aber schüttelte sie ein heftiger Fieberfrost. .Was hast Du? Ich will die Fen ster schließen. Wie blaß Du bist fühlst Du Dich unwohl?" Besorgt schloß er sie in seine Arme und dabet erschrak er über dte Magerkeit ihres Körvers. Bis zu diesem Auaenblick war ihm ihr Zustand nie so recht zum Bewußtsein gekommen. Ihm schien es. als sehe er diese eingefallenen Wangen, die blauumränderten Augen, die durchsichtigen Hände heute zum erst Male. War es eine unheilbare Klnkheit, an der sie litt? Würde sie sterben? Durfte er sie nickt mit in die

yetmaty nehmen? Er glaubte, den Verstand zu verlieren. Doch nein, nein, das war unmöglich. Der liebe Gott konnte ein solches Unglück nicht zulassen, ihn nicht noch tiefer demüthigen. Dieses Kind war noch das einzige Glück, das ibm auf dieser Erde blieb. Er dachte daran, wie gut und fairt und fleißig sie immer gewesen niemals an sich, immer nur an andere zu denen auch er gehörte gedacht hatte, und wie sie von diesen ausgmützt. vernachlässigt. ja sogar oft hart und unfreundlich behandelt worden war! Malwa hatte die Augen jetzt wieder geöffnet; sie bemerkte den tief erschrodenen Blick ihres Vaters und versuchte sofort, ihn mit einem freundlichen Lächeln zu beruhigen. Aengstig? Dich nicht, lieber Papa. Ich bin nr etwas angegriffen von dem vielen Lärm. Es geht mir jetzt schon wieder besser, und Du wirst sehen, morgen, da bin ich die erste aus den Federn!" 37. Kapitel. (L ie war in der Tht am nächsten Mcrgen etwas kräftiger erwacht und hatte sich, auf Basias Arm gestützt, im rosigen Frühlingssonnenschein eilig aus den Weg nach der alten Kirche begeoen. O, wie sehnte sie sich danach, vor ihrer Abreise noch einmal unitr dem schlichten Gewölbe niedcrzukniecn, aus Herzensgrund zu beten, die grausame

Vergangenheit zu begraben und sich nur noch das Gute und Schöne ihres Lebens in's Gedächtniß zu rufen! Es war Sonntag. Helles Glockengeläute mischte sich in das lustige Vogelgezwitscher, während sich der Marktplatz mit den festlich geschmückten Eestalten der Gebirgsbewohner belebte, die,ihrgroß:sGebetbuch in slowakischer Sprache unter dem Arm. Malwa mit einem freundlichen Lächeln begrüßten. Gelobt sei Jesus Christus!" riefen sie ihr zu. und leise antwortete sie: In Ewigkeit, Amen!" Als Malwa dann bei ihrer Nückkehr. wohl etwas müde, aber fröhlicheren Herzens, in dieNähe ihres Hauses kam, stieß sie einen Ruf freudiger Ueberraschung aus. Ah. Ncemi, Du bist es! Wie lie) von Dir, daß Du gekommen bist!" Und lebhaft, mit weitgeöffncten Armen ging sie auf die Schwester zu, voll Entzücken ihr gut3 Aussehen rühmend. Die arne Mama, wie mag sie sich gefreut haben! Und dann alles macht sich ja noch so gut keine EntlassungPapa ist so glücklich" Da trat Basia, ein Glas Milch in der Hand, dazwischen. Fräulein Malwa sollte sich jetzt vor allem ausruhen," sagte sie in gebietenschein Tone. Pfui!" rief Noemi, die bestaubte Wohnung betrachtend, was für eine Unordnung, welch ein Schmutz! Wie kannst Du es nur hier aushalten?" Aengstlich hob sie die scidenen Röcke in die Höhe, um sie nicht an einem soeben gecen die Wand gestellten, reich bevölkerten Hühnerstall zu zerreißen. Ach was, nun dauert es ja nicht mehr lange, da wir heute Abend schon im neuen Wohnort schlafen. Nicht wahr, welche Freude, daß Papa die Anstellung in feiner Heimath erhalten hat, anstatt in der Bukowina, von der eine Zeitlang die Rede war. Und auck für Dich wird die Reise weniger weit sein, wenn Du zu uns kommst." Ach was. ich!" Wie Du das sagst!" Run. weil wir eben auch fortziehen. jawohl. Warum wundert Dich das so sehr? Weißt Du nicht mehr, daß das von jeher mein Traum war? Und wenn ich mir einmal etwas in den Kops gcsetzt habe, so übrigens hat Andre kürzlich den Auftrag bekommen, das Palais des Grafen Wasiliewicz. einer in Paris sehr wohlbekannten Persönlichkeit. mit Gemälden zu schmücken. Außerdem schickt er verschiedene Bilder, darunter zwei prachtvolle Porträts von mir, in den .Salon' der Champs Elysees, womit sicherlich sein Ruf als Maler eleganter Frauengestalten begründet wird. Das ist, dächte ich. Ver anlassung genug zu unserer Uebersied!ung." Sprachlos sah Malwa ihre .Schwcster an. Andre, im Strudel des Pariser Lebcns! Andre, in den Champs Elysees! Andre, Maler eleganter Frauengestalten! O, was für eine Macht mußte dieses Weio haben, daß sie im Stande war, einen Mann so gänzlich zu verwandeln und all' seinen Grundsätzen untreu zu machen! Aber Deine Mutter und sein Vater was werden die dazu sagen?" fragte sie endlich ganz leise. Mama hatte ich ja längst vorbereitet; sie erinnert sich dessen noch sehr wohl. Trotzdem nimmt sie die Sache natürlich tragisch aber da kann ich ihr nicht helfen. Nach der abscheulichen Geschichte, die Euch passirt ist, mußte sie sich darauf gefaßt machen. Was aber meinen Schwiegervater anbelangt, so habe ich den vollständig mürbe gemacht. Er nimmt jetzt eben wieder einen Verwalter und ist dadurch aus demselben Standpunkt angelangt, wie vor drei Jahren. Uebrigens bin ich dahintergekommen, daß er viel reicher ist, als man glaubt, und nun thue ich mir keinen Zwang mehr an. Weißt Du, Malwa, ich bin weder eine empfindsamc Seele wie Mama, noch ein bescheidenes kleines Haushühnchen wie Du, sondern ein Vogel mit hohem Fluge. Ich brauche einen weiten, freien Raum mein Ehrgeiz ist unersättlich

erwas (örones muy noch aus mit werden wie und was, das weiß ich noch nicht aber der Tag wird kommen, wo man von mir spricht!" Von ihr sprechen wird man!" wiederholte Malwa, den Kopf an die Wand gelehnt. Doch plötzlich durchzuckte ihren sieberhaften Geist ein entsetzlicher Gedanke und erfüllte sie mit Grauen. Dieser Graf Wasiliewicz, von dem ihre Schwester sprach, war er nicht ein naher Verwandter Adalberts? Ihr .Vi-3fYf,fo stockte bei dieser Norstelluna und tausend Sorgen, noch schmerzlichere. qualvollere als alle, die sie bisher erduldet hatte, stürmten auf sie ein. Was hätte dann all' ihre Aufopferung genützt? Durch die offene Hausthüre drangen jetzt mehrere Stimmen herein. Lebhaft beugte sich Noemi über ihre Schwester. Andre kommt nachher, um Abschied zu nehmen," flüsterte sie. ich will nicht hoffen, daß Du meine Pläne zerstörst und ihn gegen mich aufreizst, wie Du es vergangenen Sommer gethan!" Auf dies: lieblose Rede hin entfernte sie sich, während Malwa unbeweglich, mit trockenen Augen und wie erstarrt von Schmerz und Entrüstung auf ihrem Stuhle sitzen blieb. Leute kamen auf sie zu. ergriffen ihre Hände, küßten sie sie sah es nicht. Vincentes herzzerreißendes Schluchzen erfüllte das kleine Haus sie hörte es nicht! Hcnerik, erschrocken über diese groß: Ermattung, versuchte, ihr ein stärkendes Getränk einzuflößen. Wozu?" rief sie. ihn heftig zurückstoßend. Er aber, der treue Freund, der ihre muthige Stimmung in der Kirche beobachtet hatte, er ahnte wohl, daß diese erneute Verzweiflung das Wert Noemis sei. Die Stunden eilten dahin. Schon standen die Planwagen, die die Familie Teznar fortführen sollten und auf die die letzten Gepäckstücke verladen wurden, vor der Thüre. Nun komm," sagte Matthias Tcznar, den Arm um seine Tochter legend. Sie raffte alle ihre Kräfte, ihre ganze Energie zusammen und machte einige Schritte. Neben dem Wagen bemerkte sie den gerade noch rechtzeitig angekommenen Andre, der sie mit ernster Miene begrüßte. Da stand plötzlich, einer Vision gleich, in übernatürlicher Klarheit die Zukunft vor Malwas Geist: sie sah ein Familiendrama Blut Noemi! Gehen Sie nicht nach Paris !' wollte sie rufen. O, gehen Sie nicht!" Allein nur ein dumpfer Schrei entrang sich ihrer Kehle, sie machte noch einige Schritte, wankte, drehte sich um sich selbst und sank todesblaß in die Arme ihres Vaters. Ein Augenblick starren Entsetzens folgte. Einen Arzt, so rasch als möglich!" rief Fräulein Sophie, die Schwester des Pfarrers, die einzige, die den Kopf nicht verloren und Malwa auf das elende im Haus zurückgelassene Sopha geks?t hatte. Ein äußerst bedenklicher Zustand," erklärte der von Andre eiligst herbeigeholte Doktor. Ich werde hier bleiben," sagte das alte Fräulein. Man soll die Pferde ausspannen und das Bettzeug abladen. Sie, meine arme Vincente, bitte ich, in's Pfarrhaus zu gehen. Mein Bruder wird Sie und Herin Teznar mit Freuden beherbergen." In unbeschreiblicher Herzensangst verbrachten die Angehörigen und Freunde den Tag. Malwa sank von einer Ohnmacht in die andere. Gegen Abend, als die Glocken zum Gebet läuteten. verfiel sie in einen noch beunruhigenderen, schlafsüchtigen Zustand. Andre, der die ganze Zeit über nicht aus dem Hause gewichen war. schickte nun einen Boten mit der Nachricht nach Schwarzensce, daß er diese Nacht nicht

nach Hause kommen werde. Um Mitternacht öffnete die Kranke weit die Augen und schaute um sich. Was mochten diese Lichter bedeuten und all' die schwarzen, unbeweglichen Schatten, die ihr Bett umstanden? In einer Ecke spricht eine sanfte Stimme ein Gebet. Vielleicht ist es eiues für Abgeschiedene. Wahrscheinlich glaubt man. sie sei schon todt. Entsetzen erfaßt sie. Wie Blei liegt es ihr auf Stirn und Brust sie will rufen ein Schrei entringt sich ihrer Kehle, ein heiserer, unnatürlicher Laut: Luft!" Man richtet sie in ihren Kissen auf. Ein Fläschchen mit Aether wird ihr unter die Nase gehalten, und lang und tief athmet sie die Stärkung ein, während ihre Augen die Umstehenden zu erkennen suchen. Hier, ganz in ihrer Nähe, das ist Andre, der sich angstvoll über sie beugt und sie betrachtet, aber nicht mehr mit dem harten, verächtlichen Ausdruck der letzten Zeit, sondern mit freundlichen, mitleidsvollen Augen, aus denen die herzliche Zuneigung von einstens spricht. Wer weiß, vielleicht denkt sie an die noch nicht fern liegende Zeit, wo dieses Sterben, Auge in Auge mit ihm, eine bittersüße Wonne gewesen wäre. Heute aber wendet sich ihr Blick ernst und gleichgiltig von ihm ab und ihre fragenden Augen richten sich auf Henerik. Da steht er, der bescheidene Gerichtschreibe?, halb versteckt hinter Fräulein Sophie, der treuen Seele. wie sind diese Züge von Schmerz verzerrt, von einem Schmerz, für den es aus dieser Erde keinen Trost mehr gibt! Ob Malwas See! wohl davon er-

unxü'i sjd sie m oieer Slunoe übernatürlicher Geistesklarheit den Werth dieser beiden Männer, die sie auf so verschiedene Weise geliebt haben, gegeneinander abzuwägen vermag? Ter Eine von feuriger, leicht aufbrausender und zärtlicher Gemüthsart, aber schwach und von Leidenschaften beherrscht. Ter Andere ernst, zurückhaltend, ohne bestechendes Aeußere, der sie aber mehr lieben und besser kennen mußte als jeder andere Mensch, da er ihr das Opfer, das sie gebracht und so ängstlich vor Jedermann gehütet, doch eines Tages von den Lippen gelesen hatte. Wie aber soll sie ihm die tiefe Dankbarkeit, die ihr Herz erfüllt, ausdrücken? Ihr müde? Geist sucht nach einem Zeichen, und da sie nichts zu geben hat, weder ihr gebrochenes Herz, noch rfc dahinschwindendes Leben, noch trgend etwas, das ihr geyört, )o reicht sie ihm die kleine, durchsichtige Hand. Ihm wenigstens und nicht jenem An-

deren soll ihr letzter Druck gehören. Ohne Zweifel hat er ihren stummen Gedanken errathen. Die Kehle ist ihm wie zugeschnürt, heiße Thränen steigen ihm in die Augen, und voll Andacht umschließt er die zarte Hand, deren Pulsschläge er zählt. Allein diese letzte Anstrengung yat Malwa erschöpft. Schon fallen r die Lider wieder zu, und die Wangen auf die Blüthen des Liebstöckels gedrückt, auf jene Blumen, die die Mädchen vor bösem Liebeszauber bewahren, hat sie die Augen zum ewigen Schlummer geschlössen. Ende. Hatt) za,c cistliche, denen die unerhörten Angriffe polnischer Demagogen in Schlesien gegen das Reich zu arg wurden, haben ein Rundschreiben an die Wähler erlassen. Das von 28 Pfarrern unterzeichnete Schriftstück sagt unt.r Anderm: ..Seit kaum Jahresfrist stehen wir in Oberschlössen vor einer großen neuen Gruppierung der politischen und nationalen Verhältnisse. Der ultraradikal-pol-nische Gornoflazak" in Kattowitz, seine beiden eben in Probonummern erschienenen Ab'ger, der Straz nad Odra" in Kosel und der Dzwon Polski" in Lublinitz. sein Bundes- und Gesinnungsgenosse, der GlosiSlaski", in Gleiwitz. sie haben sich plötzlich zu Rettern und Beschützern des oberschlesischen Volkes ausgeworfen. Ihre offen ausgesprochene Parole ist Los vom Krstrum" und Los vom Klerus". Ihre Kampfesart übertrifft alles bisher Dagewesene selbst die Leistungen d r sozialistischen Organe. Ihre Kainpfesmittel sind Rohheit und UnVerschämtheit, und sie bekämpfen alles das, was dem Volke bisher als recht, als religiös heilig, als politisch gesund und geschichtlich unantastbar galt. Untcrstützt außerdem durch ein leider schon vielfach entfesseltes Demagogenthum werden sie. wenn man sie ungestört arbeiten läßt, unleugbar und mir eiserner Konsequenz das Volk dem sozialistischen Lager und schließlich einem anarchistischen Tohuwabohu zutreiben. Wo soll bei solch einem bereits grell aufsteigenden politischen Wetterleuchten der kircben- und staatstreue Klerus stehen? S?lbst in Kreisen mit über wieqender Landbevölkerung wie Lublinin. Tost. Kosel, Groß - Strehlitz. Pleß und Rvbnik. wo bisher der größere Theil desVolkes in politisch-sozia-ler Einsicht sich noch in ungestörter Unbefangenheit und Ruhe befand, beginnt es nun au aähren und au kochen." Die Wahlberichte werden ja zeigen, ob diese Warnung nicht zu spät kommt. TaS saubere Tiandl." Kurz nach ihrer Vermählung besuchten Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth die Hauptstadt der grünen Steiermark. Wie überall, so war auch dort alles entzückt über die anmuthige Schönheit der jungen Fürstin, die wie ein zartes Mädchen, ja fast wie ein halbes Kind aussah, da sie ihren Jahren nach ja auch wirklich war. Nur ein alter Bauer äußerte sich sehr enttäuscht. Eben war die Kaiserin in Begleitung ihrer Obersthofmeisterin an ihm vorübergegangen, da schüttelte er den Kopf und brummte: Die Leut' sagen alle, die Kaiserin wär' so schön. Mir hat sie nix g'fallen. Aber das Diandl" fügte er mit glänzenden Augen hinzu das Diandl. das neben ihr g'sessen is, das war sauber!" Das alte Bäuerlein hatte die würdevolle Obersthofmeisterin für die Gemahlin des Herrschers gehalten. Das saubere Diandi" war Kaiserin Elisabeth! Gemäß oem Antrag deS Staatsanwalts hat dcr Untersuchungsrichtcr Leydet nunmehr endaüllig angeordnet, daß Friedrich und Therese Humbert, sowie Emil und Romain Daurignac vor das Schwurgericht aestellt werden. Die Anklage lautet auf 26 Fälschungen von Prozeßakten und 3 Fälschungen von Vollmachtsurkunden. die sämmtlich im Namen der Brüder Crawford ausgestellt sind, serner auf den Gebrauch dieser Fälschungen und auf Betrug. Die Klage wegen betrügeriscken Bankerotts ist fallen gelassen worden. V?n einem Vorgehen gegen die anderen in die Angelegeneit verwickelten Personen wird Ab stand anommen. In's Meer gefallene Eisenbahnwagen. Vier Waggonö eines Passagierzuges der Southern Pacific-Bahn stirrzten vor Kurzem unfern Santa Barbara, Kal., eine 40 Fuß hohe Böschung hinunter in den pacifischen Ozean. Ueber 30 Personen wurden verletzt, viele davon lebensge-sährlich.

Vom Jnlauve.

Zahlreiche Verhaftungen von Aerzten sind dieser Tage in Rew Fork vorgenommen worden. Dieselben waren beschuldigt, von derStadt gratis Antitoxin erhalten und es an ihre Patienten verkauft zu haben. Diescs gegen Diphtherie und andere contagiöse Krankheiten angewandte Serum ist in New Fork kostenfrei zu haben, wenn die Aerzte eine beschworene Aussage abgeben, daß es für einen armen Patienten bestimmt ist. Es wird behauptet, daß der Distriktsanwalt im Besitz von Beweisen sei, daß Aerzte das Serum, welches sie kostenfrei erhielten, ihren armen Patienten für $5 per Flasche verkauften. Um wie viel die Stadt auf diese Weise gebracht worden ist, ist noch nicht bekannt. Der Disrriktsanwalt nennt das begangene Vergehen Kleindiebstahl. Ein Richter in Pocahont a s, Ja., erhielt kürzlich Nachricht, daß ein Beamter mit einem Manne kommen würde, dem der Prozeß als Gewohnheitssäufer gemacht werden solle. Der Beamte, der Verklagte und die Zeugen kamen denn auch auf einem Zuge an. Der Richter und der County-Anwalt überlegten die Sache und beschlossen, das Gericht zu vertagen, sich dann auf den Zug zu begeben und den Fall während der Fahrt zu verhandeln. Sobald der Zug von Pocahontas abfuhr, begab sich die Gesellschaft in den Gepäckwagen. Der Richter eröffnete das Gericht, die Zeugen wurden verhört und ehe der Zug in Manson ankam, war der Fall beendigt. 4)er Verklagte wurde zu drei Jahren Gefangenschaft im Asyl für Trunkenbolde in Chcrokee verurtheilt und der Sheriff fuhr mit seinem Gefangencn direkt durch nach Cherokee. In Grand F o r k s, N. D.. wurden unlängst neunzehn Jmigrantcn aus Rußland verhaftet unter der Beschuldigung, dem Ausschließungsgesetz zuwider die Grenze überschritten zu haben. Diesen Personen wurde der Eintritt in Nord - Dakota schon im Jmmigrations-Bureau von Winnipeg verwehrt, weil sie mit einer schlimmen Augenkrankheit Trachoma genannt behaftet sind. Sie waren auf dem Wege nach Olnitz, Kan., und machten die Reise von Greine nach Vathgate bei Nacht auf Wagen, und entgingen so den Grenzbeamten. Sie werden zurückgenommen werden. Die Augenkrankheit, mit der sie behaftet sind, grassirt stark in New 3)ork, und da ihre Symptome zuerst nicht erkannt wurden, sind viele der Kranken von Rußland eingcschlüpft. Da die kanadischen Gesetze nicht so strenge sind, weilen zur Zeit eine Anzahl Kranker in Manitoba, welche eigentlich nach Nord - Dakota wollten. Zu Postal wurde kürzlich 21 derselben der Eintritt verwehrt. Auf unangenehme Weise unterbrochen wurde die Hochzeitsreise von Herrn und Frau Frank Donley in Missoula, Mont. Die dortige Polizei hatte eine Depesche empfangen, um einen gewissen John Felkner mit seiner Frau, welche der Mordbrennerei beschuldigt wurden, zu verhaften, und in der Depesche war das Signalement des Paares angegeben. Man erwartete sie mit einem gewissen Zuge; wie es aber scheint, langten sie nicht an. Anstatt ihrer trafen jedoch Herr' und Frau Donley ein, welche erst vor ungewähr 10 Stunden geheirathet hatten, und sich auf ihrer Hochzeitsreise nach Seattle befanden. Das Signalement paßte einigermaßen auf das jungvermählte Paar, und es wurde ungeachtet ihrer Proteste eingelocht. Weil sie keinen Menschen in Missoula kannten, war es nothwendig, nach Mandan zu telegraphiren, damit der Vater der Braut herüberkomme, um sie zu iden tifiziren. Das junge Paar setzte dann alsbald die unterbrochene ck,zeitsreise fort, und zwar um einige hundert Dollars reicher, weil die Stadt eine Ersatzklage wegen ungesetzlicher VerHaftung vermeiden wollte. Vor einem New Dorker Gericht kam kürzlich eine Klage zur Verhandlung, in welcher ein gewisser M. S. Brown gegen die zweite Gattin seines verstorbenen Vaters auf Annullirung der Ehe des Verstorbenen mit der Beklagten beantragte. Die erste Gattin des Vaters des Klägers war gestorben, als jener bereits 89 Jahre alt war, und bald darauf begann der alte Mann einen Briefwechsei mit allerhand Frauen, welche Heirathsanzeigen erlassen hatten oder nach Stellen als Haushälterinnen annoncirten. Schließlich heirathete er die Beklagte, die 30 Jahre alt war, im August 1901, nachdem er mehrere Wochen lang mit ihr zusammengelebt hatte. Der Sohn und Kläger machte geltend, daß sein Vater geistesschwach war. als er heirathete. weshalb die eingegangene Ehe ungiltig sei. Zum Beweise hierfür wurde dargelegt, daß der alte Mann, der bis zum Tode seiner Gattin sehr religiös, sehr peinlich und sauber gewesen war. bald nachher nachlässig in seiner Kleidung und in Punkto Reinlichkeit wurde. Dann fing er an, Anzeigen von der oben erwähnten Sorte zu beantworten. Während der Verhandlungen ließ der Richter die Bemerkung fallen, der Verstorbene scheine in geschäftlichen Sachen ganz vernünftig gewesen zu sein, in Bezug auf Frauen aber :twas schwachsinnig, was aber bei jüngeren Männern auch vorkomme. Die Klage deö SohneS wurde abgewiesen.

Feuer Signale.

i Pennsylv und artet 5 Engllsb's Opern-Haus 6 Sast und N-w Dork 7 Noble und Michigan 8 N. Jersey u. Maff Ave g Pme und Nvrch 10 Märtet und Pine 11 Vermont nahe Saft 12 Rz. 8 Spritzenhaus Mast, ve nahe Noble ;3 Dnaware und Walnut 14 . Jersey u Sentral A. 15 Maff, und ornell Ave .6 Ash m V II. Etraße 7 Park v und 12 Ctr Solumb, nd HMfid ; Highland Ave u. Pttl n Jllino und St. Joe iS Pennsvlv. und Pratt 4 Meridian und n. Str 15 No. 6 Spritzenhaus 15. nah Jllino! 16 Senate Ave u. StLIair 11 Illinois und Michigan Pe esylvania und 14. 9 Senate Ave. und l. II No. i Spritzenhaus Jnd Ave naheVichiga ii Meridian und Walnut i4 California u Vermont u Blake und New Kork Jnd. v. u. St. tfLtte 17 City Hosvital ;8 Blake und Norty M Michigan und Agnes u Ns. 6 Spritzenhaus Washington nah West t2 Gftndorf u Wash. 13 Missouri u New Dort 5 Meridian u Wash z Jll,nois und Ohio 7 Eapitol Av. u Wash tg rngan'S PorkhauS Straßenbahn Ställe W. Washington Str il No. 10 Spritzenhaus JllinoiS u Merrill 52 Illinois u Louisiana 52 West und South 54 West und McCarty 5 Senate Ave. u Henry 57 Meridian und Ray 68 No. 4 Spritzenhaus Madison Av. u Mor. 55 Madison Av. u Dunlop Sl Ro 2 Haken Leiterhaus South nahe Delawar 2 Penn, u Merrill U Delawar u. McEarttz 4 ast und McEartY New Jersey u. Merrill 7 irg. Av. u Bradsha 58 Last und Prospekt 9 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Bir Av. nabe Huron 72 East und Georgia 73 Seda, und Elm 74 Davidson u Georgia 7b Snglish Av. u Pine 7 Shelöy und Bates 7k No. 3 Spritzenhaus Prospcct nahe Shelb Fletcher Av. u Shklby Sl Market u. New Jersey 2 Delaware und Wash. 33 East u Washington U New Dork u.Tavidsor Taubstummen Anstalt G Bcr. Staaten Arsenal Onental und Wash. 9 Zrauen-Reformat. 31 Ro. 13 Spritzenhau Marvland nahe Mer. -2 Meridian u. Vcorqia. 13 Meridian und South 44 Pennsvlv u. Louisiana J5 Virginia Ave u. Alab. 'S Hauptquartier. J7 Srand Hotel. '3 Capital Ave und Dli 23 No. 18 Svritzenhaus '.. und Ash. 4 Alabama und 18. HM Central Ave und IC. : 6 Hand und 15. . 7 Brookside und Jupiter Central Av und 17. M Delaware und 19. in Alabama und 11. M Bellesontaine und uV. ,34 College Ave und 2ö. 135 Delaware und i. 136 Alabama und Siorty ,37 Newmann 'nd 19. 138 College Ave und 14. 139 Coruell Ave und 12. 141 DandeS und 19. U2 Highland ve und 10. 43 Tecumseh und 10. U5 New Jersey and 22. ic Alvord und 17. 147 No. 9 Spritzenhaus Hil.side Ave und 16. (48 College Ave und 2. MI College Ave und 7. 152 Park Av und 2. m y E u. W Bahn u. 2. 154 Ramsey Ave und 10. i56 Stougbton u Newman 57 Atlas und Pike. t58 Bloyd und Pawvaw. 15.9 No. 21 Spritzenhaus Brigbtwoo 2 Ar den und Depot l2 Brightwood und 25 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. eystone 167 Arsenal Av und 22. 163 Bellesontaine und Lg. 169 Park Zlv und 10. 21 Capital X und 17. 15 Pennsylv. n. ichig 14 Jllinots und 20. 215 Senate Ave und n. IS Pennsvlvania und 2. 217 Meridian und 16. 218 Capital Av und 6. 219 Broadway und 10. 231 JllinoiS und 9fccan 234 No. 14 Lvritzenh!, Kenwood und 50. 5 Illinois und 52. 236 Annetta und 50. 237 No. 9. EpritzenhZUs lldell und Stauer 238 Ndell Sabber Sorfl 289 Jiadel und W. 241 Meridian und 24. 4 Illinois u St., 145 Sldrida und U 12 West uud Walnut 813 West und U. 514 Howard und 10, 515 Torbet und Paca 516 Capital Ave und rt 517 Northwestern Ave u 518 Gent und 18. 519 Canal und 10. 524 Cerealin Wer 24 Vermont und Lyn 225 Bismarkurandietr 526 No. 29 SpntzkNhauA Haughmlle. 527 Michigan u. Hlms, 828 Michigan u. Concortz 541 West und McJntyn 412 Missouri u. Maryland 413 Missouri und hi 415 Cavital Av Georgia 416 Missouri u entutkyA. 417 Senate Ave u. ash. 21 P und E Rundaus W. Washington 425 Jrren-Hospital. 424 Mi. Av u. I D u II 425 Wash and Harris 426 No. 18 Cvr4tzenh W. Washington 427 Oliver und Birch 423 Oliver ud Osgood 429 Rordyke und York 431 Hadlev Ave u. Morris 432 River Av u. Morris l A River Ave und Ray 435 Harding u. Big 4 R ? 436 Harding und Vliva 457 Ro. 19 Spritzenh?? Morris und Harding 428 Hmxrrd und tttOHtß 459 StockyM 461 Reisn und Miller 45 Howard und See 455 ttorns und aps SS Lamdt und Beitnl 457 Rordyke ve u. War mon Works 81 West uud Ray 512 kntucky Ave u. Merr 514 Meridian und Morris 16 Illinois taü Jtetsai 517 Morrw und Dakota 818 Morris und Church 519 Caxital A. u VcCarty 621 Meridian und Palmer 525 Pine unk, Lord 024 Madtsor Aveu kincod. 026 Meridian und Belt RR 027 Carlos und Ray 628 Meridian uud Arima 029 Meridian u. Raymond 631 Meridian u. VcCarty 02 Ro. 17 Spritzenhaus Morris nahe West 61 Mclernan und Douah. 615 Saft u. Lincoln fcac 614 East und Beecher 615 Wnght und Sander 617 VcCarty und eaty 18 Rew Jersey u Bir AM 71 Spruce und Prospeck 718 Gnglish Av. u. Laur 714 State Av u. Belt R 715 Sheldy und Beecher 716 State Ave und Orangl 718 Orange und Laurel 7M Sheldy u. 8v.taac AM 721 Lexington A u Saures 75 Fletcher Ave u. Oprua 724 State Ave u. Pleasan - 725 Prospett und leastink 70 Orange und Harla? 728 Liberty und Vee. 729 Vlvllt und South 61 No. 15 Spritzenhaus Ost Washington SU i? Market und Noble 814 Ohi0li.Hhland fr 815 Michigan u. Highlant 816 Market Arsenal Av, 817 Oft S Clair und Union Bahn eleis. 821 Pan Handle Shcps 825 Vermont und Walotk 24 Wash. und tat . 886 Madden's ounge Kai. 226 Tk und Dorsetz 8,7 ash. und BviKk Av, 89 No. 11 Spritzenhaus Beviue nahe Vichiaav 851 Southeaster und Woodside. 85 ash. und Dearbon, 04 Southeaster und Arsenal Aves. 855 New Kork und Tempi 912 Illinois und Naryl. 015 Illinois und Rarret 914 Penn, und ash. 9iö' Delaware und Spezial Signale. Ersten Schlag, zweiter Alarm, Zweiten 2 Schlag, dritter Alarm. Dritten Schläge, vierter Alarm. l-t-1, Feuer aus und Schlauch ausgerollt. 3 Schläge, Wasserdruck ab. i Schlage, 1 Uhr Mittags. Die Zo bezeichneten Signale werden nur vo Dbur ächter angegeben da an den betrffendn Kreuzungen feine A'.armkosten angebracht find. Chicago und der grosze Nordweft via fjii:ni;i;niii r WBSLi laa oawait-Vdtlivvtne Insel. Bin tägliche Schnellzüge nach Chicago. (W Bon der Monon 7. Str. Station, Chicago, sind s nur 5 Minuten mittelst elektrischer ar nach den Union Biehböfen French Lick Springs, in dem Orange County Hochland. Familien-Hotei unter neuer Keikdä'tSIeitung. Pluto. Proserpin md Bowle Quellen. Bestes Mineralwasser der Seit. Zwei Züge täglich via Sree.icaftle. licket-Ofsicen : Union Station. Massachusetts ve nd 25 West Washington Straße. R. P. I g e o. Distrikt Baff. Agent. Indianapolis, And. ,ö. McDoel. C. H. Rockwell. iräs. und en. Mgr. Vetriebslitn 8r a n r I. e e d. uff. Agent, hicia. I.