Indiana Tribüne, Volume 26, Number 259, Indianapolis, Marion County, 23 June 1903 — Page 4
Jndtana Tribüne, 23. Juni 1903.
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Indiana Tribüne. Hnauggebn von der Butedeg Indianapolis, Ind.
Harry 0. Thudium t Präsident. GeschäftSlocalt No. 31 Süd Delaware Straße. TELBPHOfE 269. ntered at the Pott Office of Indianapolis a second class matter. Bangen und Zögern. Recht eigenthümliche Ansichten Herr schen in Verwaltungskreisen über die jetzt schwebende Poftamts-Untersuchung. Grenzen sollen der Untersu tung gesteckt werden, denn es habe ja keinen Zweck die Untersuchung auf frühere Perioden auszudehnen, da ja doch die Uebelthäter gerichtlich nicht mehr belangt werden könnten. Dann aber soll auch derDienfteifer der Inspektoren so groß gewesen sein, daß er das Gefühl der verdüchtigen Beamten verletze wie schrecklich. Um ihrer Empörung Luft zu machen, beschwerten sich die Herren beim OberVoftmeifter über die unverschämte Neugierde des Inspektors Little. Der Oderpoftmeifter übergab die Beschwerde dem Ober-Jnspektor und dieser gab dieselbe an Hilfsobe poftmeiftor Briftow der die ganze Untersuchung leitet. Bri ftow, der der einzige zu sein schein, welchem es mit der Untersuchung ernst ist, inftruirte Inspektor Little in keinerWeise Rückficht zu üben, sondern die Washington Poftoffice ganz ohne Glacehand' schuhe, gerade wie kleinere Poftoffices, zu untersuchen, tfnd sich in keiner Weise verblüffen zu lassen. Little that dies auch und sein Bericht an Briftow enthüllt Thatschen, die bei einer weniger gründlichen Unter suchung wohl niemals entdeckt worden wären. Demnach wurden nicht nur riefige Summen an Gehälter Leuten ausbezahlt, die niemals Dienftleiftun gen für das Postamt verrichteten, sondern sogar an verstorbene Beamte. Quittungen für $195 Gehalt an den Briefträger A. A. Erb ausbezahlt, trugen das Datum seines Todestages. Eine große Anzahl junger und vermuthlich auch hübscher Damen, die sich niemals beim Aufwaschen der PostOffice die Finger genäßt hatten, stan den seit einem Jahr auf der Zahlliste mit 5700 jährlichem Gehalt und bezogen dasselbe regelmäßig. Briftow unterbreitete diese EntdeckUng dem Postmeister und erklärte zu gleich, daß Jnspekior Little vollständig im Rechte war als er sich so unangenehm neugierig zeigte. Der Kassierer Verweigerte häufig solche fraudilanten Forderungen, zog sich aber dadurch nur Grobheiten von Oben zu. Gewöhnlich kamen die Abgewiesenen mit einem Briefe des Postmeisters bewaffnet zu rück, iu welchem angegeben war, daß auf Befehl deö 1. HilfS-Poftmeifters die Summen ausbezahlt werden sollten. Dem Kassierer blieb dann weiter nichts übrig als zu zahlen, wenn auch unter Protest. Besonders interessant in dem Bericht des Inspektors Little ift die Entdeckung, die er von der Am ftellung dreier Scheuerfrauen machte, welche Gehalt bezogen, aber niemals ar beiteten. Als er auf die Namen der drei Frauen in der Zahllifte stieß, warnte Departements-Chef Beavers den Inspektor nichts davon verlauten zu laffen, weil die Frauen auf direkten Befehl des Ober-Poftmeifters auf die Lifte gesetzt worden wären. Ueberhaupt bekräftigt der Bericht des Jnspectors Little, daß alle die frag würdigen Posten auf den Zahlliften auf besonderen Befehl von Oben" einge tragen wurden, besonders aber betont ?r noch ben Umstand, daß viele Günftlinge der Oberbeamten zwei Salaire für verschiedene Zwecke zugleich erhiel. ten, und daß die auf diese Weise zu Unrecht ausgezahlten Beträge sich in die Tausende beliefen. Machen. Lo renz und Andere entblödeten sich nicht, zweimal Zahlung für dieselben der Re gierung geleisteten Dienste entgegenzu nehmen, und zwar einmal von der Post Verwaltung und dann von der Justiz Verwaltung. Trotz dieser Enthüllungen aber scheint nicht nur General.Poftmeifter Payne, sondern auch Präsident Roosevelt die Unregelmäßigkeiten nicht so ftreng zu beurtheilen, wie sie eö thun sollten. Der Präsident wird angesichts der öffentlichen Meinung kaum wagen dür fen, irgend einer Vertuschung beizu stimmen, wenn er seiner Chancen im Jahre 1904 nicht verluftig gehen will.
Muckerregiment können wir in Indianapolis nicht brauchen, wenn wir Bundesturn- und Süngerfefte hier abhalten. Das Luxusgewicht auf unseren Kriegsschiffen beträgt die Kleinigkeit von je 400 Tonnengewicht. Natürlich büßt die Kriegstauglichkeit dabei ein, aber Bequemlichkeit ist's halbe Leben, denken unsere Admiräle.
Im Staate Vermont, wo vor Mo natsfrift auf dem Gebiete des Ausschankwesens Local Option" der Gemeinde an Stelle deö bisherigen allge meinen ProhibitionsSyftems trat, erheben die Mäßigkeitsfanatiker wiederum ein furchtbares Geschrei. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß in der Stadt Rutland während des ersten Monats, in welchem öffentlicher Ausschank stattfand, 38 Personen wegen Trunkenheit verhaftet wurden. Da habt Ihr die Geschichte", brüllen die Temperenzler, ..nun seht Ihr selber, was angerichtet morden ift, indem Ihr dem Schnapsteufel den kleinen Finger reichtet!" Aber die liberalen Elemente in der Stadt Rutland find auch nicht müßig geblieben, sie haben die alten Police Records" ausgegraben und gesunden, daß während der goldenen Prohibi-tions-Zeit durchschnittlich per Monat 40 bis 60 Berhaftungen wegen Trun kenheit vorgenommen werden mußten. Das Organ der Fanatiker in Vermont bleibt aber dabei, daß Rutland aller Wahrscheinlichkeit nach mit gewaltiger StimmeN'Mehrheit sich gegen den Ausschank erklären würde, wenn die Bür gerschaft jetzt vor die Wahl gestellt würde. Es hat ganz den Anschein, als ob sich der neue, schöne Generalftab der Armee in nicht allzulanger Zeit zu ei nem bequemen Schlupfwinkel für Of fiziere, die lieber koburgern, als bei ihren Kommandos dienen, und den nöthigen Einfluß besitzen, um ihre Wünsche zr Geltung zu dringen, ent wickeln wird, schreibt eine Correspondenz aus Washington. Der General ftab ist sozusagen noch nicht aus dem Ei gekrochen, da machen sich schon die ersten -ymptome dieser Phase bemerkbar. Einer der konsequentesten Koburger, welche die Armeelifte aufzuweisen hat. General William H. Carter, Hot es, und scheinbar ohne große Mühe fertig gebracht, im Generalftab sich ein sanftes Lager zu bereiten. General Carter hat es seit Jahren verstanden, sich ein bequemes Polster auszusuchen, wo ihm der Dienst nicht wehthat. Im Mai 1398, als die Regimenter in den spa Nischen Krieg marschierten, verließ er das seinige, um in der Generaladjutan tur Unterkunst zu suchen. Er ift dort seither verblieben und hat sich bei den rejpektiven Kriegssekretären als Schlep penträger hinaufgearbeitet. So avancirte er in sechs Jahren vom Kapitän zum Brigadegeneral, ohne andere als Salonschlachten geschlagen zu haben. Nachdem ei zum Brigadegeneral ernannt worden war (mit Hülfe des Generals Corbin, der seine Protek tion erheblich bereut), mußte er na türlich aus der Generaladjutantur scheiden und ein Commando überneh men. Er ward nach den Philippinen kommandirt, wo man Ablösung braucht für Offiziere, die jahrelang in dem aufreibenden Klima anstrengenden Dienst geleistet haben; aber ehe er noch dieser Ordre nachkommen konnte, hatte er es verstanden, dem Kriegssekretär begreif lich zu machen, daß er hier unentbehr lich sei, zumal während der Abwesenheit des Herrn Root in London, wo dieser als Mitglied der Alaska-Com-Mission längere Zeit zuzubringen gedenkt. Herr Root muß es wohl plaufibel vorgekommen sein, uud General Carter ging nicht nach den Philippinen. Irgendwo mutzte er aber untergebracht werden, und v besorgte bor KricgsSekretär ihm ein Plätzchen am Gene ralftad, der zwar noch nicht eriftirt, aber Mitte Auguft in Existenz treten wird, und wenn General Carter, mit seiner bekannten Klebfähigkeit, da erst einmal sitzt, wird er auch fitzen bleiben, bis einmal ein anderer Kriegssekretär in dem großen Steinpalaft einzieht, und vielleicht dann auch noch. Das ift der erfte Fall. Aber das System wird sich schon weiter ausbil dm. und lange dürfte es nicht währen, bis der famose Generalftab ein echtes Koburgerneft geworden ift. D e r F e u e rA l a r m vom Kasten 34 letzte Nacht rief die Feuerwehrwehr zu Cha. JarviS' Wohnhaus in No. 515 Minerva Str., wo infolge von Ofenüberheizung ein tz75Feuer aus gebrochen war.
Polizeiliches Allerlei. Polizei Capt. Hyland brachte gestern aus Terre Haute den 21.jähriaen Barbier Wm. Hkß und den 26 Jahre alten Aufwärter John Schroeder zurück, die hier wegen Fahr rad-Diebftahls verlangt werden. Gestern Nachmittag glaubte die Polizei, die seit dem 3. Mai vermißte Lillie Pollard gefunden zu haben, und zwar in Griswold'S Wirthschaft an Süd Illinois Str. Doch ergab es sich, daß das zur Station gebrachte und dem Polizei-Superintendenten vorgeführte Mädel zwar auch Pollard heißt, jedoch nicht das vermißte war. Die Polizei hofft aber, die Gesuchte in Bälde zu finden. Um 6 Uhr gestern Abend wurden die Radlerpoliziften zu Alabama und Ohio Str. gerufen, woselbst eine Prügelei stattgefunden hatte. Doch waren die beiden Combattanten, zwei an dem Baue des neuen Bundesgebäu des beschäftigte Steinmaurer Namens Jack" und Art" verschwunden, als die Beamten an Ort und Stelle ein trafen. Unter der Anklage, die 17.jährige Ophal Maple aus Greentown in ein lüderliches Haus geschleppt zu haben, wurde gestern Nachmittag von den Radlerpoliziften Simon und Morgan der 30-jährige Jsaac Murphy aus Greentown verhaftet. Die Vorfteherin eines lüderlichen HauseS an der West Maryland Str. hatte die Polizei benachrichtigt, daß Murphy das Mäd chen in ihr Haus gebracht habe, worauf rr verschwunden war. Die Polizei fand ihn aber doch nach scharfer Suche. Das Mädchen wird heimgesandt werden. Letzte Nacht stattete Sergeant White mit seinen Knappen dem Union Station-Hotel an der Louifiana Str. Str. einen unverhofften Besuch ab. In den oberen Räumlichkeiten wurden 5 Nachtsalter abgefangen und dann per Patrol zur Station gesandt. Sie wurden später gegen Bürgschaft ent laffen.
Neue Jncorporaiione. Folgende Gesellschaften erwirkten gestern ihre Jncorporations-Papiere: Die Rushville Mllling Co.", Capital $10,000; Direktoren : A. B. Flinn, C. F. Edgarion. Wm. E. Havens und Donald L. Smith. Zu den Jncorporatoren zählen : John D. Meger. Congreßmitglied Barnes E. Watson nnd Appellations-Richter Wm. I. Henley. Die Evansville Cooperage Co.", Capital $20,000; Directoren: John W. Boehme, Henry T. Hasse, Henry I. Karges, Jacob Fischer und Benja min Bosse. Die Home Union Land Company", South Bend. Capital $10,000; Direc toren: Henry A. Fink. Alex. Phillips, Cvrus Walter und Reuben Fink. Die Fisau Garment Company", Washingtcn; Capital $10,000; Directoren: E. A. Kemp, T. B. JarriS, W. W. Barracks, W. W. Harris, F. M. McConnell und O. K. Harris. Die Burton Cemetery Co.", kein ActienCapital; Jncorporatoren: Frank Dyer, Reuben A. Robinson, George C. Gaylord, EraftuS I. Miller und John L Mitchell, alle von Lafayette und Lafayette M. Jordan von Mont morenci. Aerie No. 255 of the Fraternal Order of Eagles", Kokomo; Jncorporatoren: Samuel McCutcheon, Jacob F. Bergmann, Harry L. Draper, Charles Mickels und Joseph M. Meser. Ferner wurden dem Staatssecrerär folgende Capitals Erhöhungen gemeldet: Lynn Telephone Co." von $8000 auf $15,000. Lycoming Oil & GaS Co.", $10, 000 auf $30,000. Bauerlaubniß schein e. E. W. Hiatt, 32 Temple, Umbau, $390. Louise R. Miller, Rural, nahe Bloyd, Wohnhaus, $700. C. E. Bruning, 305 E. Prolpect, Schuppen, $250. Sl.25-Eincinnati u. zurück-81.25 via C. H. & D. Eisenbahn. S o n n t a g , den 28. Juni. Zwei spezielle Schnellzüge. Der erfte fährt um 6:30 Morgens ab und führt ohne Aufenthalt durch. Der zweite fährt um 7:15 Uhr Morgens ab und hält nur in Rushville, Connersville und Hamilton an ; Retourfahrt von Cincinnati um 6:20 Uhr Abends. Tickets und weitere Auskunft im Union Bahnhof und in der Ticket Office 8 und 10 N. JllS.Str. Claypool Hotel. R. P. Algeo, D. P. A.
Eine groszc ctrüqcrkompaanie, welche mit viel Geschick und gutem Erfolge nach dem Rezepte der Humberts operirte, ist in Paris fesigmommen worden. Die Bande besteht aus zwölf Personen, einem gewissen Jollivctt, welcher ein Kartoffelgefchcift zum Scheine unterhielt, dessen Frau, genannt die Marquise", forner Therese Martin, genannt die schöne Therese", Albert Jondrier und dessen Frau, Christine Capitan. Boniface Fcnati, einer Frau Claireul. einer gewissen Delalaude, genannt die Erzieherin". Pierre Moeterling, genannt der Graveur u. a. m. Das Haupt und Die ganze Säule der Gesellschaft war der Kartoffelhändlcr Jollivet. Durchseine Geschäfte stand er mit vielen kleinen Rentiers. Beamten und Industriellen in Verbindung. Einer der Komplizen des Kartoffelhändlers mußte sich mit einem von Jollivet gefälschten Testamente zu dem ausersehenen Opfer begeben, dessen FamilienVerhältnisse Jollivet aus Gesprächen bekannt waren, das wichtige Dokurncnt vorzeigen, aber gleichzeitig die Mittheilung daran knüpfen, daß die im Testament ausgesetzten Summen nur im Wege des Prozesses würden erlangt werde können. Der Ueberbringer des Testamentes erbat sich sodann einen Geldbetrag, welcher a.ch überall bereitwilligst zur Eröffnung des Prozesses gegeben wurde. Nach einiger Zeit erschien dann ein anderes Mitglied der Betrügerbande bei dem vermeintlichen Erben, stellte sich als Bevollmächtigter eines Rechtsanwalies vor und erzählte, daß der Prozeß geWonnen sei. Dabei kassirte er im Auftrage seines Rechtsanwalies das Honorar für die Prozeßführung ein und forderte den Erben auf, sich nach dem Gericht zu begeben, um die Erbschaftssumme abzuheben. Damit nicht genug, wurde der Erbe" noch von einem anderen Genossen der Gauner heimgesucht, welcher sich als GeheimPolizist einführte und die Mittheilung brachte, daß die Erbschaft von einem Diebe und Schwindler widerrechtlich in Besitz genommen worden wäre. Er verlangt 500 Franks, um einen Prozeß im Namen des Erben gegen den Betrüger anstrengen zu können. Auf diese raffinirte Weise arbeitete" die Gesellschaft mehrere Jahre hindurch und erschwindelte taufende von Franken. Die genaue Summe konnte noch nicht festgestellt werden, da es bisher nicht möglich war. alle Geschädigten ausfindig zu machen; der Betrug kam dadurch zur Anzeige, dah einer der Schwindler in der Trunkenheil sich verrieth, und verhaftet, seine Mitschuldigen namhaft machte. Die nördlichste Eifenvaftn. Aus Stockholm wird geschrieben: Die Ofotenbahn, die nördlichste Eisen bahn der Welt, die in den letzten Iahren im hohen Norden der skandinavischen Halbinsel zwischen G?llivara und der norwegischen Westküste erstand, wird am 14. Juli ds. Js. feierlich eingeweiht. Der König Oskar, die fchwedischen und norwegischen Minister und viele Theilnehmer aus Schweden und Norwegen werden zur Einweihung erscheinen. Diese vollzieht sich auf der Grenzstation, die den Namen Rigsoränsen". die Reichsgren?e. erhalten hat. Bereits seit November ist auf der Ofotenbahn ein Erztransport von dem ErzgebietKirunavara nach Narwik. der neuen Hafenstadt am Ofotenfjord. eröffnet, wobei sich ergab, daß der lang und zum Theil strenge Winter und die Schneestürme dem Betrieb dieser in der arktischen Region liegenden Bahn keine nennenswerthen Schwierigkeiten bereiten. In diesem Sommer sollen auch für den Touristenverkehr berechnete Züge zwischen Stockholm und Narwik verkehren, und es werden sich auch wohl viele Liebhaber finden, um die einsame Natur jener Gebiete kennen zu lernen. Im allgemeinen dürfte jedoch eine Eisenbahnstrecke, zu deren Zurücklegung drei Tage gehören, nicht nach jedermanns Geschmack sein.
Goldficvlr in öcr Mandschurei. In der chinesischen Mandschurei droht ein regelrechtes Goldfieber mit allen seinen unerfreulichen Begleiterscheinungen auszubrechen. Vagabundierende Weihe, die es dort früher so gut wie gar nicht gab, werden nun wohl noch zahlreicher kommen, als es in den letzten Jahren der Fall war. Die schwierige Frage, wer eigentlich jetzt Herr in der Mandschurei ist. Rußland oder China, macht die Lage rccht verwickelt. Man befürchtet, es könne zu ernstlichen Unruhen kommen, wenn man versuchen wolle, die als Goldsucher nach der Mandschurei gehenden Europäer und Amerikaner mit Gewalt zu vertreiben. Nach der Behauptung einer in Dainy erscheinenden russischen Zeitung gründete vor mehreren Jahren eine Anzahl goldsuchender Abenteurer in der Mandschurei auf eigene Faust ccradezu eine kleine Republik, die sich m keiner Weise an die Gendarmen kehrte, bis diese gezwungen waren, Gewaltmahregeln anzuwenden. Es ist ja begreiflich, dah den Russen ein Zuzug von unerwünschten Elementen einerseits nicht angenehm sein kann; aber es liegt andererseits auch recht nahe, zu vermuthen, dah sie daraus die Berechtigung einer weiteren thc.tsächlichen Besetzung des Landes herzuleiten versuchen werden. An einigen Stellen soll' angeblich auf je sieben Zentner Erde bis zu einem Psund Gold gefunden werden.
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