Indiana Tribüne, Volume 26, Number 258, Indianapolis, Marion County, 22 June 1903 — Page 4
Jndtana Tribüne. 22. Juni 1903.
Indiana Tribüne. Herausgegeben von der Guttnderg T. Indianapolis, Ind.
Oarrq O. Thndin Präftdent. Geschäfts local: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE . niered at the Poit Office of Indianapoli a second dass matter. Die englische Vorzugszölle. Die Wirkung der den autonomen englischen Colonien bewilligten Vor zugSzölle auf den Welthandel ift der Gegenstand vieler interessanter Erörte rungen. Je länger die am 15. Mai von Ehamberlain in Birmingham gegebene Anregung im englischen Parlament und in der Presse diskutirt wird, um so mehr stellt es sich heraus, daß die geplanten Borzugszölle keineswegs gleichmäßig günstig auf die Entmickelung der wirthschaftlichen Produktion der autonomen Colonien wirken würden. Am klarsten lassen sich die Vortheile übersehen, die Kanada von den bisserenzielleu Zöllen auf Weizen im Vereinigten5wigreich erwarten darf. Denn obwohl sich die Einfuhr kanadischen Weizens nach Großbritannien in den vier Jahren von 1899 bis 1902 weit mehr als verdoppelt hat, steht diese Colonie bei der ungeheuren Einfuhr von Weizen und Weizenmehl doch mit seinen 9 Millionen Cwt. Weizen und Million Cwt. Mehl recht ärmlich da neben den 43i Millionen Cwt. Weizen und 15 Millionen Cwt. Mehl aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Bei dem glänzenden Erfolge, den in der letzten Zeit der Anbau von Red Tyffe und Ladoga-Weizen in Manitsba und den North Western Territo ries gehabt hat, liegen hier bei einem Vorzugszolle und mäßigen Eisenbahnfrachten der bis 'jetzt ein Monopol geniesenden Canadian Pacific Railway noch ungeahnte Möglichkeiten einer Steigerung des Absatzes von canadischem Weizen im Mutterlande vor. Außer den Vereinigten Staaten participiren von fremden Ländern noch Rußland mit 6 Millionen, Argentinien mit 4 Millionen und Rumänien mit 2 Millionen Cwt. Weizen in nennenswerthem Maße an der Concurrenz. Es erklärt sich bei den großen Hoffnungen, die man in Canada auf die neu occu pirten Ländereien setzt, und bei der scharfen Concurrenz der Vereinigten Staaten auf'.jedem Gebiete leicht, daß gerade diese Kolonie dem Mutterlande für seine Erzeugnisse einen Vorzugszoll von 30 pCt. ohne jede Gegenleistung anbot. Ob nun der Konsum von britischen Manufakturwaaren in Canada infolge des Vorzugszolles von 33 pCt. erheblich steigen wird, bleibt noch abzuwar ten. Bisher ift die eingetretene Ver mehrung der englischen Einfuhr um etwa 17 von 1901 auf 1902 kaum der französischen und deutschen proportional; die Vereinigten Staaten behaup ten noch immer den Löwenantheil und haben noch im letzten Jahre große Fortschritte gemacht. Da der canadische Zolltarif im Durchschnitt 30 PCt. beträgt, so stellt sich in jedem einzelnen Falle die Frage so, ob aus den nahen Vereinigten Staaten derselbe Gegenstand nicht um 8 pCt. billiger beschafft werden kann als aus Großbritannien. Neu-Seeland sendet schon über 90 PCt. seiner gefammten Produktion nach England und bezieht $ seines Imports aus Großbritannien und Australien. Der auftralische'lContinent sendet be' reits mehr alsjdoppelt so viel an Werth nach Dentschland, wie er von dort empfängt; außerdem steckt aber in der ungeheueren Masse von Wolle, die aus England nach Deutschland importirt wird (für nicht weniger als 3 Mil lionen ) natürlich ein sehr hoher Pro zentsatz australischer Provenienz. Diese Beispiele werden schon genügen. um zu zeigen, wie verschieden die Situation in den verschiedenen Theilen liegt, aus denen sich das briti sche Reich zusammensetzt. Ein Zollverein mit Freihandel im Innern und gemeinsamen Zollschranken nach außen, wie ihn Faraday vor einigen Jahren als Ideal aller Imperialisten aufge stellt hat, ift ganz unmöglich. Cham berlain will jetzt der einzelnen Colonie ihren besonderen Tarif lassen, von dem sie nur den Reichsgenossen einen Nachlaß bewilligen soll. Mit jeder autonomen Colonie können nun alle außen stehenden Staaten besondere Abma
chungen über reciprokale Zugeftänd nisse treffen; diese sollen aber nie Vergünftigungen enthalten, die den dem Mutterland oder den anderen Colonien gewährten Vortheilen gleichkommen. Ein complizirtes System spezialisir ter Handelsverträge und häufige Revifionen der Tarife müßten an die Stelle der 1898 abgelaufenen Verträge mit der MeistbegünftigungsKlausel treten. Würde aber bei diesem System kleiner Bevorzugungen und Benachtheiligun gen für England und seine Colonien wirklich etwas gewonnen werden, was der fortwährenden Gefahr einer Stö rung des Verkehrs die Stange dielte? Könnte sich dann Englands Handelsftcllung als Umschlagsftütte des Welt Verkehrs, als Welthandelscentrale und als Verfrachtungsagentur ungestört er halten? Aus handelspolitischen Gesichts punkten allein würde wohl kein Staats mann daran denken, diesen Versuch zu wagen.
Der serbische Minister des Aeuße. ren hat auch im Namen der College, seine Entrüstung über die Abberufung des britischen Gesandten geäußert und die Mitglieder der provisorischen Regierung als Männer von hohem patriotischem Gefühle bezeichnet. Selbst was letzteres betrifft, bleibt doch die Thatsache bestehen, daß sie die Herrschaft aus den Händen aus den Händen der Meuchelmörder annahmen und damit ganz selbstverständlich zu deren Schutze verpflichtet sind. Und all dies triff, auch den anderen König, den die Serben oder vielmehr die Armee sich verschrieben, zu. Wenn die englische Regierung mit solchen Leuten keinen Verkehr unterhalten will, so erwirbt sie sich den Dank aller rechtlich Gesinnten. Die Beweggründe, welche die andere Mini fter leiteten, als sie dem Ruf der Verschwörer folgten, kommen für das Aus land nicht in Betracht. Aus deutschen Lereinen. Gemeinsame Fahrt der Schwaben von Nord und Süd nach Terre Haute. Der gestrigen in Keller und Boll's Halle abgehaltenen, gutgesuchten Ver sammlung des Schwäbischen Unterftützungs'Vereinö wohnten auch Herr Thos. Bukennofer als Vertreter des Schwabenvereins in Terre Haute und Herr David Pfaff als Vertreter des Südseite Schwabenvereins bei. Denn das Hauptgeschäft, das zu erledigen war, war die Regelung der Besuchsreise der beiden hiesigen Schwaben-Vereine nach Terre Haute zur Theilnahme an dem 20-jähr. Stiftungsfeste des dortigen Vereins am 26. Juli. Beschlossen wurde, daß die beiden hiesigen Vereine diese Reise gemeinschaftlich und vollzählig machen werden. Die Mitglieder sollen sich bei den betr. Ver-eins-ecretären anmelden, welche ihnen die nöthigen Anweisungen ertheilen werden. Der Südseite Schwabenver ein ift mit allen diesen Anordnungen einverstanden. Herr Michael Claß wurde als neues Mitglied aufgenommen. Sonst wurd?n keine Geschäfte von allgemeinem Interesse erledigt. Der Unabhängige Badische Unterst. Verein erwählte in seiner in David Feßler's Clublocal an der Oft McCarty Str. abgeholte nen Versammlung folgende Beamten: Präsident-Jacob Burk. Vice-Präs. John Anjelm. Secretär und Schatzmeister Theo. H. Volkert. Kranken-Comite Wm. Gayer, Otto Meßmer und John Anselm. Grundeigenthums Übertragungen. Elmer Catt an Arthur V. Brown, Lot 21, Clark & Osgood's 1. Add. Weft Indianapolis. $2,100. McCormick Harvefting Machine Co., an Advnce Thresher Co., Theil von Lot 2, Spaan'S Subd. von Square 89. $8,750. New White River Sand und Gravel Company an Effie E. Nyswander, Theil Außenlot 189 und Theil Sec. 3, Townfhip 15, Range 3. $100. Effie E. Nyswander an Jndianapo liö Bleaching Co., dasselbe Eigen thi'm. $4,000. Frank Tillman an Geo. A. Schmid. Theil von Lot 3, VonnegutS Sub., Theil von Dunlap's Add. $1000. Herman B. Bornemeier an die Home Brewing Co., Lots 7 und 8, Lemckes Sub., Theil von BeatyS Add. $4200. Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho's Longfellow-.
Es war ein Sonntag, hell und klar.
So recht geschaffen zum Feiern von Picnics und zum Besuche der Parks. Zu Taufenden und Abertausenden wanderten gestern die Bewohner der Stadt hinaus nach den Parks, um, angelockt von dem herrlichen SommerWetter den Sonntag im Freien zu ver leben. Die Vereine aber, welche auf gestern ihre jährlichen Picnics anberaumt hat ten, sollten den Wettergott, welcher ihnen so gnädig gesonnen war, als Ehrenmitglied aufnehmen. Der D e u t s ch e P i o n i e r V e re i n hielt gestern seine monatliche Versammlung im Germania Park ab und er verband damit zugleich sein jähr liches Waldfeft. Zur Abhaltung desselben hatte das Arrangements-Comite sich in dem umfangreichen Park eines der schönsten Plätzchen ausgesucht. Ehrwürdige, mit prächtigen Kronsn geschmückte Baumriesen beschatteten den Plaß, auf welchem die Pioniere mit ihren Angehörigen einige gemüthliche und vergnügte Stunden verlebten. Kein officielles Programm war für die Festlichkeit aufgestellt worden, aber nichtsdestoweniger fehlte es nicht an Unterhaltung. In der im Verlaufe des Festes abgehaltenen Versammlung wurden nach Erledigung von Routinegeschäften sechs neue Mitglieder aufgenommen. Hierauf hielt Präsident Schrader eine kurze Ansprache, worin er seiner Freude Ausdruck verlieh, daß die Mitglieder sich so zahlreich eingefunden hatten und daß auch so Viele anwesend waren, welche durch Krankheit verhindert waren, während verletzten Monate in den Versammlungen zu erscheinen. Zum Schlüsse sprach er dem Vorstand des Germania Park Vereins seinen Dank für das dem PionierVerein bewiesene Entgegenkommen aus. Da der Besuch ein ausgezeichneter und die Bewirthung eine vortreffliche war, so war eö natürlich, daß die Teilnehmer an dem Waldfeft in dem prächtigen Park in 'angenehmer Gesellschaft auch angenehme Stunden verlebten. Einen sehr gemüthlichen Verlauf nahm das gestern von dem D e u i,r schen Militär. Verein in Maymood veranstaltete Familien Pionic. Die Cameraden mit ihren Familien hatten sich vollzählig eingefunden und außer denselben waren auch noch viele Freunde des populären Vereins erschienen. Das Arrangements Comite hatte mit lobenswerthem Eifer dafür gesorgt, daß es den Besuchern an nichts fehlte. Kein Wunder daher, wenn die Theilnehmer an dem trefflich arrangirten Picnic fröhliche Stunden verlebten. Der neue freundliche Schützenpark beherbergte gestern ein lebensluftiges, fröhliches Völkchen. Der B a d i s ch e Unter st ützungs Verein hielt dort ein Privat-Picnic ab, welches sich eines guten Besuchs zu erfreuen hatte. Für Unterhaltung der Besucher, sowie für gute Bewirthung war in bester Weise gesorgt. Die Sommer-.oqschule. Die SommerHochschule wurde heute, Montag, den 22. Juni, in dem Shortridge Hochschul-Gebäude eröffnet und wird 6 Wochenstauern. Das Lehrer-Personal setzt sich wie folgt zusammen: Arthur W. Dunn. John E. Higdon. Daniel T. Wier. Robert Hall, Chas. Swain Thomas. Peter Scherer, Geo. A. Abbott. Roda E. Selleck und I. F. Thornton. Principal der Schule ist Herr Chas. Swain Thomas. tmt m AlteSGerichtshausfür $27 verkauft. G r e e n c a ft l e. Das alte Gerichtshaus in Putnam County wurde am Samftag auf Abbruch für $27 ver kaust. ES wird den Contractor etwa $500 kosten, um das Material zu verlausen. Vl.25-Eincinnati u. zurück 81.25 via C. H. & D. Eisenbahn. Sonntag, den 28. Juni. Zwei spezielle Schnellzüge. Der erste fährt um 6:30 Morgens ab und führt ohne Aufenthalt durch. Der zweite fährt um 7:15 Uhr Morgens ad und hält nur in Rushville, Connersville und Hamilton an ; Retourfahrt von Cincinnati um 6:20 Uhr Abends. Tickets und weitere Auskunft im Union Bahnhof und in der Ticket Office 8 und 10 N. Jlls.Str. Claypool Hotel. R. P. Algeo, D. P. A.
Polizeiliches. GefternNachmittag uml Uhr wurden die Radlerpoliziften !Norgan und Simon durch eine TelephonBotschaft nach dem Hause No. 830 Oft Morris Str. gerufen, wo, wie es hieß, ein Crapspiel im Gange sei. Die Beamten fanden dort aber nur noch einen Neger vo:. der sich Geo. Bell nennt und, da er keine genügende Auskunft über sein Thun und Lassen geben konnte, einstweilen w?gen Umherlun gerns eingesteckt wurde. Auch gestern wieder hatte Pol. Supt. Taffe dafür gesorgt, daß in allen Parks Ordnung herrschte, indem er dorthin Polizisten in genügender Anzahl entsandte. Bis zum Abend wurden von nirgends Ruhestörungen gemeldet. Unter der schweren Anklage des Raubanfalls wurde gestern der teon tractor James O. Pavery von 2007 Bellefontaine Ave. verhaftet. Er soll in der Sonntag Nacht am Circle Platz eine Frau überfallen und beraubt haben. Inder Polizei - Station lief geftern Abend die Nachricht ein. daß im Fairview Park ein junges Mädchen sich ertränkt hätte. Die Polizei fand aus, daß die Nachricht unbegründet war. Sie war dadurch entstanden , daß nicht im Fairveiw Park sondern in Fair Bank eine Besucherin desselben mit knapper Noth der Gefahr entron nen war, von einem Automobil überfahren zu werden. Unter der Anklage des thätlichen Angriffs und der Trunkenheit wurde gestern der 23-jährige Richard O'Marra verhaftet. Derselbe währte sich mit Händen und Füßen seiner Verhaftung. Er war dermaßen bezecht, daß er an der genannten Straßenecke aus feinem Buggy gefallen war. Die Polizisten Askin und Duncan verhafteten gestern Abend einen Mann , Namens Berth McCurtcheon. Derrselbe ist irrsinnig und tobte die ganze Nacht in seiner Zelle umher. Lon Slater von 439 O. Louisiana Str, gerieth, während er vor seinem Hause stand, mit einem Mann, Namens Jeff Jones in Streit, in dessen Verlauf derselbe ihm mit einem Ziegelsteine einen wuchtigen Schlag auf den Kopf versetzte. Slater sank bewußtlos zu. Boden und wurde nach dem Stadthospitale gebracht, wo es sich her ausstellte, daß er eine Gehirnerschütterung davongetragen hatt?. Jones wurde untec der Anklage des Mordangriffs verhaftet.' James A. Evaus von 609 Arch Str. wurde wegen brutaler Behandlung seiner Schwiegermutter verhaftet. Erst hatte er ste durchgeprügelt und dann hatte er sie aus dem Hause gejagt.
Unabhängiger Turnverein. Am morgigen Dienstag findet eine Turnerfahrt der Turnschüler nach dem Germania Park statt, woselbst der Tag Verbracht werden wird. Am Mittwoch d. 24. Juni wird zum Schluß der TurnSaison ein Tanzkränzchcn abgehalten, zu welchem alle Mitglieder des Vereins eingeladen sind. Die schon häufig geäußerte Ver muthung, daß die Servilität der Hoffchranzen den deutschen Kaiser der Stimmung des Volkes und besonders der gebildeten Kreise immer mehr entfremdet, findet in seiner Hamburger Rede am Samstag eine neue Beftätigung. Wie hätte er sonst, noch unter dem Eindrucke der so deutlich sprechenden Wahlen, eben nur den Versuch machen können, all' den Ruhm der Einigungs-Periode für seinen Großvater zu beanspruchen and diesen als die hervorragendste Heldengestalt der Geschichte dem Volke aufzuzwängen. Es ift ein schönes Gefühl, die Ahnen zu ehren, aber eine Sünde wider den Geist der Wahrheit, wenn dies unter Fälschung der thatsächlichen Geschichte geschieht. Der Kaiser muß wissen, daß die Geschichte andere Wege einschlug, als solche, die er eben wieder geschil dert. Zudem war Barbarossa's Beispiel recht unglücklich gewählt. Die Kyff häuserSage, in der die Gestalten des Rothbart mit der seines größeren Nachfolgers Friedrich II. zusammenfließen, dieser Sehnsuchtsruf der Volksseele nach Wiederkehr der alten HohenftaufenHerrlichkeit konnte nur in den Zeiten des Niedergangs entstehen. Kann der Kaiser eine ähnlich nieder wärts führende Entwicklung wünschen, damit ein MythenKranz das Haupt des Großvaters umschlinge ?
Nachrichten aus Jndiana.
Billiger T e l e ph o n dienst. C o l f a x. Repräsentanten der Central Jndiana District TelephonGesellschaft hielten hier am Samftag ihre jährliche Versammlung ab. Die Gesellschaft hat 20.000 Kunden und arbeitet nach dem Co-operativplan. Je derkauft sein eigenes Telephon und läßt eS hierauf mit der nächsten localen Station verbinden. Für Unkosten hat er monatlich eine kleine Summe zu bezahlen. Durch diese Gesellschaft find Franksort, Lafayette, Crawfordsville, Lebanon. Terre Haute, Logansport, Tipton und viele kleine Ortschaften mit einander telephonisch verbunden. Auf dem Schlacbtfelde von T i p p c a n o e. Lafayette. In Battle Grund fand am SonNtag Nachmittag auf dem Schlachtfelde von Tippcanoe die jähriiche Memorialfeier statt. General John C. Black von Chicago war der Hauptredner. Werthvolles Gemälde angekauft. R i ch m o n d. Der Richmond Kunst Verein hat ein Gemälde von Henry Mosler ..Das Duett", welche im Cata log mit $1000 bewerthet war. für $500 angekauft. Der Künstler hatte die andere Hälfte donirt. Gesellschaftsdamen und die hohe Geistlichkeit. South B e n d. Die Damen, welche das Directorium der Waisenheimatb bilden, haben den Zorn der lo calen Miniftcrial Aff'n" durch ihren Beschluß, zum Besten des Asyls im Herbst eine Straßenfair zu veranstalten. in hohem Grade erregt. Die Ver einigung der Geistlichen hat über ihren Unterschriften in einer hiesigen Zeitung eine Proclamation erlassen, in welcher es heißt, daß eine derartige Fair der Stadt zur Unehre gereichen und ihr nur Schande bereiten würde. Das Possir liche in dieser Angelegenheit ift, daß die hervorragendsten Gesellschaft - Damen von South Bend und Mishawaka, welche stets regen activen Antheil an allen kirchlichen Werken nahmen, die eifrigsten Befürworterinnen der Fair find. Frau Jane Smith, Präsidentin dss Directoriums, und Frau I. M. Studebaker, Gattin des Präsidenten der Studebaker-Gksellschaft, haben beschlos sen, trotz des Protestes der geistlichen Herren mit den Vorbereitungen für die Fair fortzufahren. Die Jeffesonviller Koh. lenbörse zieht gelinde Saiten auf. I e f f e r s o n v i l l e. Die Jeffer sonviller Kohlenbörse hat beschlossen, ihre Beschlüsse zu mildern, wonach sie vom 1. Juni an Kohlen nur gegen Baar verkaufte und ein Disconto von zwel Procent an jede 25 Bushel gestat" tete. Am 1. November sollten die Marktpreise, ohne Disconto, in Kraft treten. Am Freitag Abend hielten die Barone" eine heimliche Sitzung ad, deren Resultat erst jetzt in Gestalt einer Bskanntmachung veröffentlicht wurde. Danach geben die Unterzeichneten, die Kohlenhändler, das Cash" System auf, wenigstens zeitweise, geben dzge gen von jetzt ab kein Disconto mehr. Es scheint festzustehen, daß die Herren sich zu diesem Schritte geradezu gezwungen sahen. Ein Mitglied des Stadtraths hatte bereits die Absicht, die Sache in der Sitzung vom letzten Dienstag vorzubringen, doch hinderten ihn sonstige Geschäfte daran. Jedenfalls steht fest, daß man sich die Tyrannei der . Kohlenbörse" nicht hätte gefallen lassen. sondern daß von der Stadt auö ein Kohlenhof errichtet worden wäre. Convention derMusik Lehrer. Richmond. Vom 23. bis 26. Junt incl. wird hier die jährliche Convention der Jndiana-MufikLehrer-Vereinigung abgehalten. Dieselbe wird am 23. Nachmittags eröffnet. Die AbendConcerte werden im Garrett Theater und die Geschäftsfitzung im Pfarrhause der St. Paul's Episcopal Kirche abgehalten werden. Am Dienstag Abend findet das Em pfangsConcert statt, in welchem ausschließlich hiesige Künstler mitwirken werden. Nach dem Concert findet ein Empfang im Garfield Gebäude unter den Auspicien des Richmond Kunst Vereins und des Muficalischen TludS statt. Frau Fanny Bloomfield Zeisler wird am SchlußAbend ein Recital veranstalten.
Frenzel Bros., o. 1 W. Washington Ztv (Merchants National Bank.)
Em europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen auf alle Städte Europa. Schiffsscheine naÄT An- und verkauf ausländischen Geldes. icht was man verdient, fondern was man erspart, führt zum Reichthum. .... it Indiana Trust Company nimmt Depositen an von $1.00 aufwärts die zu jeder Zeit gemacht werden können. ES bedarf weder eine bestimmten Betrag noch eine bestimmte Zeit zu deponiren. 0,,ieAt Jndiana Trust Gebäude. Ecke Wash. Str. und Virginia ve. Eapital $1,000,000 SnrplnS 150,000 ...Samftag Nachmittag geschloffen... Theodore F. Smither, aeschickter und zuverlüsftger ...Dachdecker... Pech und Kiesdächer, Dächer von Asphalt und Gilsonit. Ä"" Engros-Händler in allen Lrten von achrnaterialien. Telephon 861. 801 Weft Maryland tr. Skdweftl. Ecke von Senate Wot. und aryland 6r jos. IV. Adams ...Painter... Spezielle Aufmerksamkeit wird Graining, Salcimining, Tinting und Glaser Arbeit ge chentt werden, No. 611 Hudson Str. Cfft kelevbo, lNeul7Sl. Wohnung Telephon 9ltü MM Verlangt : 100 Buchhalter, Stenographiften Illustratoren, Cartoniften, Vank Clerks, Zeichner, Architekten, Telegraphisten, Pharmacifte. Stellungen sind jetzt offen, welche von $1000 bis $2000 jährlich eintragen. Sie sind zu einer berechtigt, sobald Sie sich dafür qualifizircn. Wir qualifiziren Sie dafür sehr schnell. Wir verschaffen Ihnen eine lohnende Stellung Spezieller Sommer-Kursns. Sprechen Sie heute vor. B Indianapolis 1s USINESS IINIVERSITI E, T. EEEB, iPrfs. 32 1. Penn. St. Alle Arte Hartholz- Fußböden (Hardwood Floors.) am besten und billigsten gelegt von A. Berger & Co. 714 Massachusetts ve. Mte Böden wie neu hngefiellt. lle rbett garantut. Schreiben oder telephoniren Sie skr Preise. U.I.vho (Heu) 74. Fnrnaces, Eiseu uud Vlech-Arbcite, Joseph Gardner, 3741 enwcku ven, Telephon 322. Blech, Eisenblech und Aupserarb eiten alle Art auf Bestellung.
1
! i
4
