Indiana Tribüne, Volume 26, Number 256, Indianapolis, Marion County, 19 June 1903 — Page 5

Jndiann Tribüne, US. Juni 1903.

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Erfolgreiches SommernachtSseft des Socialen Turnvereins.

Ein vortreffliches Concert. Wohl seit langer Zeit haben sich unter den Wipfeln der alten Baumriesen des Turner-Parks nicht solch zahlreiche fröhliche Menschen herumgetummelt. als wie gestern Abend anläßlich des Sommernachtsfestes, welches der Sociale Turnverein in demselben verein staltet hatte. Der Park selbst war in feenhafter Weise durch mehr als tausend Lampions beleuchtet und er bot den ankommenden Gästen schon von Weitem, sobald die electrischen Cars die leletzte Curve umfahren hatten, einen brillanten Anblick dar. Als die Peck'sche Knaben-Capelle das Concert mit einem flotten Marsche eram hntmiMto hm Mttnaen herv tv v , vv mm Miiv V . r I selben schn eine nach vielen Hunder.en jagienoe Beucyeraar, ivcc ,,ui .... Laufe der nächsten Stunde durch beftanbia neu ankommende Gäste bedeutend vergrößerte. Die Kapelle leistete gestern Abend der That anerkennensmerthes. Das usammenspiel der noch in lN iuaendlickem Alter stehenden Musiker ließ nichts zu wünschen übrig. " I fn hslfc es den Zuhörern ein Vergnügen bereiten mußte, ihren Vorträgen zu lauschen. Das Cornet spielte gestern Abend eine sehr bedeutende Rolle. Als Solisten auf demselben zeichneten sich zunächst Wm. Jacobs nnd Karl Habich aus; Donald Vlint, John Gaumer und Rufsell Jfar lieferten ein Trio für Cornets. Als Cornets-Virtuosen brillirten ferner Frl. Fairy Fern Hollensbee und Herr Benjamin Schreckengaft. Der junge Ernst Pflumm, ebenfalls ein Mitglied der Capelle, hatte den ihm für sein Trombone - Solo gespendeten Beifall wohl verdient. Dem in solch erfolgreicher Weise verlaufenen Concert folgte noch ein gemüthliches Tanzkränzchen, an welchem sich Alt und Jung in fröhlicher Weise betheiligten. ie unter der sickeren Cbbut der Damen des Socialen Turnvereins ftehenden Jce Cream - Stände und der Fischteich waren stets von einer dichten Menschenmenge umlagert; dasselbe läßt

'jtch auch von der Quelle sagen, aus welcher unermüdlich der schäumende

Gerstensaft sprudelte. Der bü dicke Erfola. welchen der Turnverein gestern Abend mtt leinem Sommernachtsfeft hatte, wird denselI .,i7 im Orn.f, ocn uuncnmuj utiumu i, ,. des Sommers noch mehrere solcher Feste zu veranstalten. , Neue Jncorporatione. IN oer Office oes luu..cr.u i v.3 ...ix. wurden gestern die folgenoen neuen Gesellschaften etc. incorporirt: ?ri rtui TOinirrn Tim ffinnds " .. . Company -, eumour. up.zu. o,. rr- . .. fT- st l. . . . 1 tt'JV 0W; irecloren: naryan ausman. Adolph Strauß und George Tormohlen. Die ..National Cookina Oil Company", Indianapolis. Capital S25,. 000; Directoren: Charles L. und Webtter U. Diek von ?!ndvls.; John G. nuiUr imh Karle D. Svaulina von x (fhn hn 01 VA l. ujv tttv yj .vv. - - Louls. Die ..Covington Wagon Co.", Sll).. 000; Directoren Jas. T. Bell, I. P. m.. Kodes. 6. W. Dice. -U UUUV . . . - ' "-"7 ' ' A. E. Harris, John La Tourette und O. M. Cosfing, alle von Covmgton. Die Oakes Manufacturing Co.", Bloominaton, K30,000; Directoren T. A. Allen, Lucien R. Oakes und C. L. Beck. Die Fairbanks Coal Co.", Sulli van Countv, S20,000; Directoren E. E. Dix, Shelburn; John Scbtt, I. W. Chewning. Wm. Riggs und Wm. TbomaS. alle von Fairbanks Ferner als auswärtige Corporation . . n nrn i t rr u die ..Star Oil. Fuel & cming Suron. S. D.; Gesammtcapital ßl. 000.000. wovon S10.000 in Jndiana angelegt sind; Jncorporatoren George nfc.fcrt Alfred A. Barnes und ' n. . cm s) . i Wm. Butter, JndplS.; Wm. A. Leach und Aler. W. Voegtly. Gas Clty. Ind. ; . -7 ' ' 5,nrv M Motz, Chicago und Philip 'v7 y . . r. m . . ar.Y.rnr iwanon oie. .ucnc civ , . o - cn.b ton und E. M. Cook. Huron, S. D. Gottsried Monningcr's Cafe, Ohio und Illinois Straße. Größte Auswahl in Rheinweinen, WhiskieS und Cigarren, sowie in allen Delicatessen der Saison. Alleiniger Agent von der berühmten Mark Sil der Age. Absolut Pure Rye".

Ao!l)rinyrns neuer l)ütcr.

cr Nachsolzer Höselerö ein ersahrener und ;io;ulurr Militär. General Louis Stötzer, der an die Stelle des bisherigen berühmten Kommandeurs des 16. deutschen Armeekorps in Lothringen, General-eld-marschalls Grafen Häseler. getreten ist, war seit 1901 Gouverneur von Metz und ist mit den Verhältnissen dieses in den stärksten Wechselbeziehungen zum Lothringischen Armeekorps stehenden großen Waffenplatzes innig vertraut. Der weitere Ausbau der Metzer Festung und die den dortigen Bürgern so hochwillkommene Oeffnung der Stadtenceinte sind insonderheit den diplomatischen Bemühungen Stötzers zu danken, und dem letzteren Umstände, verbunden mit der Leutseligkeit und Kordialität des Generals, ist die Povularität zuzuschreiben, deren sich Stötzer in der Metzer Bürgerschaft in außerordentlichem Maße erfreut. Louis Stötzer, der 1842 in Römhild, Thüringen, geboren wurde und die Realschule m Memmgen adso Wirte. . . ,. r V , . hiAn n iottjo mi 1 tln r i rhp Urrtpr? 62 alDantagm: ta TOeinin?fche üsilier-Reaiment. Er machte die Feldzüge von 1866 und 1870 auf 1871 mit. besuchte die preußische KriegsakaI 1. i-VF Ä , - . - 1 oernie und wuroe iö4 ais Haupimann in den Generalstab verscht. in dem er mit geringen Unterbrechungen bis zu seiner Beförderung zum Oberst 1891 verblieb. Als solcher zum Kommandeur des 2. Thüringischen Infanteriean . i or i t ti. negimenis 'Jix. c4 ernannt, urutyie cc dieses auf eine selten hohe Stufe der m -nmmM . General Louis Stötzer. Schießausbildung. Im Jahre 1894 mit dem Oberbefehl der 31. InfanterieBrigade in Trier und 1898 als Generalleutnant mit dem der '30. D:vifton in Strakbura betraut, erwies stcb Stötzer als hervorragender Führer. Mit Hajeler verbindet den neuen Hüler Lothringens" manche Jdeengemeinschaft. Wie jener, so verfolgt auch tötzer we von ihm erkannten Ziele mit rücksichtsloser Energie und Beharrlichkert. Dabei hat Stötzer, wie Haseler, ein gutes Herz, und er versteht es namentlich, auf den gemeinen Mann sehr Aiti AtMiitVntvIilrt bu tluauun"tuWirkungsvolles Kunststück. ?ine Vkotorwagenkahr aus der Tchleifenbahn im Sirkus Schumann. Im Cirkus Schumann in Berlin er T(nit in leute? fterf eine kübne Artistin i "v ' . ' : rch ihre Fahrt auf emer senrecbt I I "m stehenden Schleifenbahn großes Auf sehen. Von der Kuppel des Cirkus suor ie aus icymatem cyienenilrang Im einem niedrigen Motorwagen berab I " 3 U ch . 2Z Fuß hohe, aufrecht stehende Schleife. ?ln rasender Fahrt durchsauste der Wagen diese Schleift, so daß die Artistik einen kurzen Augenblick mit dem Kopf nach unten zu stehe kam. So waghalsig diese Fahrt aussieht, so wenig gefahrvoll ist sie in Wirklich keit. wenn der Apparat genau arbeitet Die dem Wagen innewohnende Schwungkraft schließt ein Stürzen Senkung der Anfahrtbahn und die er zielbare Fahrgeschwindigkeit peinlich genau ausgerechnet sind, und die Thore Zur Ein- und Ausfahrt sich mechanisch Motorwagensahrt auf der Schleifenoahn. UM IICII UHU JIUIUI' jmwiß zu dem artistiAkt verwerthet wird, ist dasselbe. offnen und schließen. Das Natur das in Erscheinung tritt, wenn man I :i mrr. ;;m. rc: einen mit Wasser gefüllten Eimer so schnell im Kreise schwingt, daß kem Wasser verschüttet wird. Die Schwungkraft ist nämlich, wenn ein Körper -sich in genügend schneller Bewegung befindet, größer als die Schwerkraft und hebt diese gleichsam auf. Trotzdem gehört großer Mut zu einer solchen Fahrt, da die geringste Skockung einen tödtlichen Sturz zur Folge haben muß.

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kin indischer Makaradscha über die Bagdadisenvavtt. Die in Kalkutta erscheinende Zeitung Englishman" bringt nachstehenden interessanten Brief des Maharadschas Kumar Prodyot Gumar Tagore über die Bagdadbahn : Sie sehen, daß ich mich als Anhänger des Planes bekenne, durch eine Eisenbahn Kuelt am Persischen Golf mit Hardar Pascha am Bosporus zu verbinden. Gestatten Sie mir. mich genauer darüber auszusprechen, weshalb ich den Plan begünstige. Niemand rotrb leugnen, daß es zu beiderseitigem Vortheil dienen wird, wenn die Ver binbung zwischen Osten und Westen be ,'chleuni'gt wird. Der Einfluß des Westens auf den Osten macht sich täglich

fühlbarer, und zwar in Indien biel' leicht mehr, als in irgend einem anderen Lande des Ostens. Die Europäer, die nach Indien kommen, übertreffen an Zahl bei Weitem die Jndier, die nach Europa gehen. Dies ist keinesweas einem Mangel an Initiative von unserer Seice zuzuschreiben, sondern es sind andere Gründe, die eine ernste Wanderung von Bewohnern des Ostens in den Westen verhindern. Betrachten Sie z. B. die Lage des orthoboxen Hindus. Heute bietet die lange Seereise ihm Grund zu ernsten Beden fcs. Die Kastengesetze untersagen da Leben auf der See für längere Zeit, und viele Hindus würden längst England aufgesucht haben, wenn die lange Seereise nicht wäre. Für den streng denkenden jindu würde diese Eisenbahn alle n öglichen Aussichten eröffnen. Was verhindert ihn noch länger, wenn dk' Eisenbahn besteht, einen nutzbringenden Besuch in den großer, Städten Europas zu machen, sich ein? bessere Ken.itniß der Civilisation zu verschaffen und mit den aufgeklärten Völkern 'der Welt näher bekannt zu werden? Ein anderer Punkt, der in Betracht kommt, ist die Schnelligkeit. Denken Sie doch, daß die Reise nach England mit der Bagdad - Bahn eine Sache von nur 14 Tagen sein würde! Von Bombay oder Kalkutta nach Karatscht braucht man drei bis vier Tage. Von Karatschi nach Kueit gehen die Schnelldampfer ebenfalls in vier Tagen, und von Kueit nach Haidar Pascha am Bosporus würde man drei Tage fahren. Hier würde wahrscheinlich der ganze Zug auf einer Fähre über den Bosporus gesetzt werden, um sodann in drei weit-ren Tagen London zu er reichen. Ei.i streng gläubiger Hindu würde auf diese Weise alle Kasten bedenken gegen die Reise schwinden sehen, denn die Fahrt über den Perstschen Golf, die längste dabei m Be tracht kommende Seestrecke, ist nicht lana genug, um eine Gefahr für die Kaste' zu bedeuten. Die politische Seite der Angelegenheit will ich nicht berühren, ch behandle lediglich die Bakn als dos mögliche Mittel zu einer direkten u.id schnellen Verbindung zwischen dem Osten und dem Westen Die Eisenbahn muß früher oder später gebaut werden, und je früher dies geschieht. desto bener. Rcpväsentatiouöfähigkeit. Ueber die Repräsentationsfähigkei: des Präsidenten Loubet verbreitet sich der Pariser , Temps und sucht darzu thun, daß eigentlich nichts weiter dazu aebört. als ein auter Magen. Das Blatt rühmt die Ausdauer, die derPrä I märn t r rn t cr . ? Nvent au seiner eiie ourc? Algerien i l n. r- 4. v c cm . uno iunencu uno gieicn oaraus in Paris beim Besuch des Königs Edward an den Tag gelegt hat. Was habe der Präsident Alles über sich ergehen lassen müssen? Er habe Tausende von Kilometern bei afrikanischer Hitze im El senbahnwagen durchfahren, unendlichen Staubregen -m offenen Gefährt erduldet. die Eml ,'änge der Behörden. Bankete und Reden durchgemacht. Ermüdet und abge pannt von all diesen auf reibenden T'lgen habe er in Paris den KönigEdward vorgefunden und zu seiner Begrüßung mit frischer kxait einsetzen müssen. Und Loubet habe aud das verbind 'ch lächelnd mit der Energie eines vollständig Ausgeruhten erlevigt. Man denke sich, so meint der Temps", einen Privatmann, oer reisemüde in sein Heim zurückkehrt und froh ist, den bequemen Hausrock und die Pantoffeln anlegen zu können, als es klingelt und hoher Besuch gemeldet wird. Wurde er die gleiche Würde bewahren können? Das ist aber eben das Metier der Könige", von dem schon Ludwig der Vierzehnte gesprochen hat, das Wilhelm der Zweite glänzend erfüllt und in dem Felix Faure ein Meister war. Es gehört also, so folgert der .Temps". zu seiner Erfüllung, wie das Beispiel Loubet's bewst. nicht eine besondere herkömmliche Erziehung, sondern es geni gt der erste beste Bürger, wenn er nur oen guten Willen hat. eine normale Ko stitution und einen leistungsfähigen Magcn. um auch die höchsten Pfl chten der staatlichen Etikette zu erfüen. Die klein st e Zeituno I erscheint in Mexiko. Es ist El Telegrama. Sie umfaßt vier Seiten von je zehn Quadratzoll Fläche und wird in Guadalajura herausgegeben. Der Erfinder des Pap i e r k r a g e n s , der Amerikaner Sidney Clarke. ist in Folge eines Unfalls im Alter von 92 Jahren gestorden. Obgleich mit der Ausnutzung seiner Erfindung große Vermögen erworden wurden, blieb er selbst in äußerer Armutb.

In dcn Klauen rcikcndcr Chicre.

Es ist ein allgemeiner Glaube, daß der Mensch, welcher von reißenden Thieren zerfleischt oder getödtct wird, die entsetzlichsten Schmerzen erleide. Daß diese Annahme eine irrige ist, hat der englische Arzt Crowther Hirst in seinem erke ,,Is naturo cruel?" nachgewiesen. Seme Untersuchungen gründen sich auf Mittheilungen solcher Personen, die von wilden Thieren angefallen wurden, aber trotz schwerer Verwundungen sich wieder erholten. L?chon Livingstone. welcher von einem Löwen angefallen wurde, wobei ihm die Bestie einen Arm zerfleischte, erzählt, daß er während dieses Auftrittes weder Schrecken noch Schmerzen empfunden habe. Auch alle übrigen Ueberfallenen und Befragten bekunden. daß ihre Eindrücke beim Ueberfall von nur sehr kurzer Dauer gewesen seien, Schmerz hätten sie nicht den geringsten empfunden. Ein englischer Leutnant, der in die Gewalt eines Löwen gekommen war, berichtete: Was meine Einpfindungen während des Angriffs des Löwen betrifft, so muß ich sagen, daß ich keinerlei Schmerz verspürte. Aber ich bemerkte sehr deutlich, daß er mich biß; ich hatte vollständig das Bewußtsein, ganz abgesehen davon. daß ich es auch sah, daß das Thier dabei war, Mich zu beißen, aber der Schmerz blieb aus." Dieser Leutnant bekielt wäkrend des aanzen Uekersall? feine Kaltblütigkeit und Urtheilskraft- , - 7 O O ! er zog zwei Patronen aus der Tasch. und warf sie einem Kaffern zu, damit dieser fein Gewehr laden konnte. Auch nicht einen Augenblick verspürte er eine Umnachtung des Geistes. Diese letztere Erscheinung wurde dem Autor auch noch von vielen anderen überfallenen Personen bestätigt. Der Arzt Neve im Krankenhause von Srinagar in Kaschmir hatte jedes Jahr fünf bis sechs Personen zu behandeln, die von Bären zerfleischt waren. Er hat alle diese Patienten nach ihren Eindrücken während des Ereignisses gefragt und ausnahmslos die Auskunft erhalten, daß sie in jenen kritischen Augenblicken keinen Schmerz verspürten. Er sagt: Es scheint, daß der Geist sehr ruhig ist. beinahe in einem Grade, daß die Opfer ihre Lage analnsiren, sie fragen sich, was das Thier nun thun wird. Der Schmerz fehlt bisweilen so vollständig, daß einer der Verwundeten glaubte, der Bär hätte ihm nur die Kleider zerrissen, während er ihn in Wirklichkeit auch arg zerfleischt hatte." Eme bemerkenswerthe Thatsache ist, daß bei solchen Verletzungen durch rei ßende Thiere die Tastempfindung oft fortdauert, wenn das Gefühl für den Schmerz schon geschwunden ist. Ein Herr Jones erzählt: Der Bär lag auf mir und biß mir zwei oder drei mcä in's Bein. Ich fühlte, wie das Fleisch zerrissen wurde, aber ich em--Pfand keinen Schmerz." In anderen Fällen wußten die Verwundeten überhailpt nicht, was ihnen zugestoßen war. Ein Treiber wurde bei einer Tigerjagd von einem Tiger erfaßt und unter dem Arm" furchtbar verwundet. Es waren ihm mehrere Rippen gebrochen, und seine Lungen schwer verletzt, und doch empfand er nicht den geringsten Schmerz, und sein Geist blieb vollständig klar, nur klagte er über ein Kältegefühl. Hirst hat in seinem Buche die Aussagen von 62 durch reißende Thiere verletzten Personen mitgetheilt, und darunter befinden sich nur zwei, die Schmerzen empfunden haben. Folgen eines Jnserat e s. Vor Kurzem gab eine WeinHandlung in Neustadt a. Haardt, Rheinpfalz, in einer auswärtigen Zeitung folgendes Inserat auf: Für meine Weinstuben suche ich zum Bedienen der Gäste einen sauberen, intelligenten, vor allen Dingen ehrlichen. SW aä w . r ? l u n a e n 'cann eic. 'iUs oie ANnonce meldeten sich folgende: 1 alter Weinstubenbesitzer. 2 alte Buchhalter (50 Jahre). 2 selbstständig gewesene Kaufleute. 3 alte Geschäftsreisende. 5 Provisions- und Eigaretten-Reisende, 10 junge Kaufleute, 2 Oekonomie-Jn-spektoren. 4 Köche, 3 Konditoren. 1 Bäckermeister. 5 Schreincrgesellen, 2 Maschinenmeister, 1 Spinnmeister. 10 Monteure, 15 Schloffer und Schmiede. 5 Schneider. 7 Barbiere. 2 Herrschaftliche Diener. 1 Ringkämpfer. 1 Komiker, 10 Bierausgeber und 8 Hausdiener. Unnatürliche Mutter. In einem Zigeunerlager in der Nähe von Adorf. Sachsen, erschien kUSfin eine Frau, die nach dem Tode ihres Mannes von Hof in Bayern nach Adorf gezogen war, mit ihrer dreijährigen Tochter um dieselbe den Zigeunern zum Kauf anzubieten. Diese bedeuteten der Frau, daß sie selbst Ueber, fluß an Kindern hätten und deshalb d8 Geschäft" nicht machen könnten. Trotzdem war die Frau nicht zur Hermkehr zu bewegen, sie machte vielmehr wiederholt Versuche, das sich sträubonde Kind in einen Zigeunerwagen zu schieben. Schließlich holten die braunen Söhne der Pußta die Polizei, um sich der Zudringlichen zu entledigen. Ein Londoner Agent kaufte vor einiger Zeit eme Part Orchideen scxjontcslossum crispurn) zum Preise von etwa 50 Cents das Stück. Da er nicht genug Abnehmer fand, übergab er den Rest einem Gärtner. Eine der Pflanzen entwickelte Blüthen von reinstem Weiß mit blutrothen Tupfen; ein englischer Blumist erstand sie für 55000.

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