Indiana Tribüne, Volume 26, Number 256, Indianapolis, Marion County, 19 June 1903 — Page 4
Jndtana Tribüne, IS. Juni
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Indiana Tribüne. HerauSgeAebrn von der Gutembttg Indianapolis, Ind.
t)arry O. Thudium Präsident. VeschäftSlocalz No. 31 Süd Delaware Straße. TELBPH0fE sss. I ntered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Die Seeftreitkräfte der bei de Jweibünve in Oftasten. Man schreibt der EontinentalCorrespondence aus St. Petersburg : Die große Erregung, welche die, wenn auch irrige, Nachricht von einer neuen Besetzung Niutschwangs durch russische Truppen in England Hervorgerufen Hat und die bald darauf erfolgte Ankündigung einer beträchtlichen Flottenvermehrung durch den Kaiser von Japan : diese beiden Thatsachen haben aller Welt wieder einmal klar gemacht, dafe sich früher oder später in den weiten Gewäffern. welche die Küfte Oftafiens bespülen, Kämpfe abspielen werden, die für mehrere Staaten von entscheidender Bedeutung, für die Nichtbetheiligten aber zum mindften von größtem Interesse sein werden. Ich habe mich deshalb mit einem in den Fragen der Marine zuverlässigen Fachmanne in Verbindung gesetzt, der mir über die Streitkräfte der betheiligten Staaten folgende interessante Mittheilungen machte: Die Ruffen verfügen jetzt in Oftafien über 56ZKriegsschiffe; der Kern dieser Flotte besteht aus 6 großen Linienschiffen, die nicht nur nach dem neuesten Typ der russischen Linienschiffe gebaut find, sondern auch eine außerordentlich starte Bemannung und eine vorzügliche artilleristische Armirung besitzen. Neben diesen fallen 3 große Panzerkreuzer in's Gewicht, die direct als Kolosse bezeichnet werden können, denn sie besitzen nahezu die Größe der neuesten deutschen Linienschiffe. Dazu kommen 5 große geschützte Kreuzer von großer Schnelligkeit, 2 Panzer-Kanonenboote, 2 kleine geschützte Kreuzer, 4 kleine ungeschützte Kreuzer, 3 Kanonenboote und 31 Torpedofahrzeuge. Abgesehen von den kleinen ungeschützten Kreuzern, den Kanonenbooten und Torpedofahrzeugen, umfaßt die russische Flotte einen Tonnengehalt von 144,230. Außerdem ist aber von Rußland eine weitere Verftärkung seiner Flotte in Oftafien um 3 Linienschiffe, 2 große Panzerkreuzer, 1 großen geschützten Kreuzer, 1 kleinen geschützten Kreuzer und 24 Torpedofahrzeuge beabsichtigt, durch welche der Gesammt- Tonnengehalt um 60,410, also auf 204,640 Tonnen, gesteigert wird. Die englische Seestreitmacht in den oftafiatischen Gewässern ist an Zahl der Schiffe der russischen nahezu gleich, nämlich 55 gegen 56, nicht aber an Gefechtswerth. England verfügt nämlich dort nur über 4 Linienschiffe und 1 Panzerkreuzer, daneben freilich noch über 6 große geschützte Kreuzer, der Gesammttonnengehalt beläuft sich auf 113.220 Tonnen. Die englischen Linienschiffe sind in den Jahren 1893 und 1899 erbaut, sie repräsentieren ein und denselben Typ, find also zu gemeinsamen Aktionen sehr geeignet. Sie haben eine Größe von 13,100 Tonnen und find darin den russischen Linienschiffen etwas über legen. In Armirung und Schnelligkeit ist ein Nennenswerther Unterschied nicht vorhanden. Der Panzerkreuzer erreicht nicht ganz die Größe der beiden größeren russischen, ist aber auch neuefter Konstruktion und übertrifft letztere an Schnelligkeit; die Armirung ist aber etwas schwächer. Von den englischen großen geschützten Kreuzern haben zwei eine Größe von 11,200 Tonnen, einer eine solche von 9150 Tonnen, während die Größe der russischen über 6700 Tonnen nicht hinausgeht; doch wird die große Schnelligkeit, welche einzelne der letzteren entwickeln, nicht erreicht. Die Armirung ift theilweise etwas schwerer als die der russischen großen geschützten Kreuzer. Das Verhältniß ändert sich aber wesentlich zu Gunsten Englands, wenn man für beide rivalifirende Mächte ihre Verbündeten heranzieht, also Japan für England. Frankreich für Rußland. Japan verfügt über 7 Linienschiffe, 6 große Panzerkreuzer, 1 Küftenpanzer, 3 Panzerkanonenboote, 15 kleine ge schützte Kreuzer, 8 kleine ungeschützte Kreuzer, 6 Kanonenboote und 83 Tor pedofahrzeuge, im Bau sind noch 3
kleine geschützte Kreuzer, 1 Kanonenboot und 22 Torpedofahrzeuge. Die Schiffe verdanken zum größten Theile ihren Bau dem jetzt durchgeführten Flottengesetze von 1897, die Linienschiffe mit Ausnahme von Tschin Yen infc neu. ebenso find die Panzerkreuzer und geschützten Kreuzer modernftcr Conftruktion; der Gesammt-Tvnnengehalt beträgt 163.180 Tonnen. Wird durch diese formidable Seestreitmacht Japans Englands maritime Kraft in Oftasien mehr als verdoppelt, so erwächst Rußland durch die Hinzunähme der französischen-ostasiatischen Flotte nur ein geringer Zuwachs, denn Frankreich verfügt zwar über 39 Schiffe, darunter befindet sich aber nur 1 Linienschiff. Ferner stehen noch zur Verfügung an Schiffen, die einen Gefechtswerth besitzen, 2 Panzerkanonenboote, zwei Panzerkreuzer und 1 großer geschützter Kreuzer; der Gesammttonneninhalt beläuft sich auf 36.890 Tonnen. So stehen z. Z. Rußland und Frankreich zusammen wesentlich hinter Qftoßdritannien und Japan zurück. Es ist aber sehr wohl möglich, daß Frankreich seine oftasiatischen Streitkräfte in ab sehbarer Zeit wesentlich vermehrt, nicht nur Rußland zu Liebe, sondern vor allem, weil es nach zuverlässigen Nachrichten planmäßig vorgeht, um die reichen und wichtigen südchinesischen Provinzen Kwangtung und Kwangsi seinem Kolonialbesitze anzugliedern, ein Ziel, das ohne einen Konflikt mit England nicht durchzuführen sein wirb. Ferner muß man berücksichtigen, daß Rußland systematisch fast jedes neue fertige Schiff seines umfangreichen Flottenprogramms nach Oftasien sendet, so daß sich die Gefechtsstärie seiner dortigen Schiffe unausgesetzt erhöht. Zum Schlüsse sei noch erwähnt, daß die Vereinigten Staaten 15 Schiffe mit einem Tonnengehalte von 42,000 Tonnen, Deutschland 16 Schiffe mit einem Tonnengehalte von 22,240 Tonnen zu ihrer Verfügung haben. Beide Mächte würden sich wohl bei einem Conflicte zwischen den beiden Zweibünden auf die Rolle des Zuschauers beschränken, wofern ihre unmittelbaren Interessen von den streitenden Parteien respectirt werden.
Das Peonage-System. Macon. Ga., 13. Juni. Im Bundeskreisgericht verursachte Richter Sheer bei den Instruktionen an die Grandjury eine Ueberraschung. Er machte auf die Beschuldigungen aufmerksam, daß in südlichen Theilen des Distrikts Georgia ein PeonageSystem exiftire und citirte die Ver fassung von Georgia, welche Schuldhaft verbietet, sowie die Bundes-Ber-fassung, welche Freiheitsbewegung nur als Strafe für Verbrechen zuläßt. Der Richter erwähnte einen Fall, wo ein Arbeiter getrieben, zur Arbeit zurückgeschleppt und durchgepeitscht wurde und jetzt in thatsächlicher Sclaverei gehalten wird. Er wies die Jilry an, im Falle der Wahrheit dieser Angaben Anklagen gegen die Schuldigen zu erheben. Grundngenthums Uebertragungen. Jacob C. Yuncker an Wm. A. Rhodes, Lot 24, Elliott's Subd. Außenlot 156. $2,000. James Thompson an John I. Appel, Theil Lot 1 und 2, Square 47. $10,000. Dasselbe Eigenthum und Theil Lot 1, Mary S. H. McKee an Judiana Truft Co. Theil Lot 7, Square 56. $14,000. Russell B. Harrison u. A. derselbe Theil zu demselben. $14,000. Howard Cale Commisfioner, der selbe Theil zu demselben. 342,000. John Batlider an Wm. P. Beckerich. u. A. Lot 13, Square 3. Bruce Baker Add. Kl. 000. Lewis E. Rothrock u. A. an Sarah L. Kirlin, Lot 20, Square 16, Lincoln Park. $1,100. Norman F. Peacock an Reuden C. Dunnington, Lots 46 und 49, Jones' Subd. Creß's Add. $1,000. James H. Chamberlain an M. A. Fifher. Lot 1, Square 17, Lincoln Park. $6,000. Jsaac N. Heims an Sarah C. Heims, Lor 11, Bradfhaw's Subd. Theil AußenlotS 50 und 55. $1,150. Eugenia M. McQuat an Edward F. Hodges, Theil Lot 3, Spann u. A. Commiffioners, Theil Square 26. $23,000. Robert W. Campbell an Rose C. Walsh. Lot 211, 3. Sec., Weft Park Add. $1,800.
Vom
Sängerfest in St. Louis. Der zweite Tag des 5. Buw desfestes. Die Jndianapolifer in St. (ouis. (Epenal'Depksche de .TSgl. Telegraph'.) St. L o u i $, 18. Juni. Schon früh waren die Jndianapoliser Sänger aus den Beinen ; denn ihrer harrte der erste Tag wirklicher Arbeit verbunden mit geselligen UnterHaltungen. Dea Jndpls Liederkranz" hatte z. B. ein Gartenfest in Leonhard Priester's herrlichem Etablissement arrangirt, der D. K. und Musikverein" war zu einer Festlichkeit in Delmar's Garten eingeladen, während der Jndpls Männerchor" den Nachmittag in der Foreft Park Cottage" ver brachte. Alle diese Festlichkeiten fanden aber erst nach der Massenchor-Probe für das erste Haupt-Concert statt, das am Abend abgehalten wurde. Vom musikalischen Standpunkte aus betrachtet, war das Resultat der Massen chor-Proben in der Festhalle nicht vielversprechend, doch wird erst das AbendConcert zeigen, was der Chor leisten kann. Ehe der D K. und Musikverein". Prof. A. Erneftinoff. Dirigent, sich nach dem Delmar-Garten begab, fand eine gemüthliche Reunion der Mitglieder des Mufik-Kranz" statt, der bekanntlich von Mitgliedern des St. Louis Liederkranz" und des MusikVereins von Indianapolis" gelegentlich des Besuches des letzteren in St. Louis gegründet worden ift. Diese Reunion nahm einen sehr fröhlichen Verlauf. Der Feier im Delmar-Garten wohnten auch die Jndiana WeltausftellungsCommissäre als Gäste des Musikvereins bei. Der Jndpls. Männerchor" hatte das Vergnügen, in der Foreft Park Cottage die Bundes - Beamten und die beiden Fest-Dirigenten. Herren RichardStempf und Wm. Lange, begrüßen zu können. Unter Leitung des Prof. Franz Belllnger sang der Männerchor auf der Veranda des Etablissements Morgen im Walde", Fröhliches Wandern" und Beschnitt's Osfian", und zwar in so vorzüglicher Weise, daß nicht nur die Bundes - Beamten den Sängern und ihrem Dirigenten lebhaften Beifall zollten, sondern daß sich auch vor der Cottage eine riefige Menge von ZuHörern einfand, die mit der größten Aufmerksamkeit lauschten und nach jedem Liede in enthusiastischer Weise ihren Beifall kundgaben. Der Jndpls. Liederkranz" verbrachte in Priester's Garten einen Herr lichen Nachmittag und erwies sich wiederum als ein trefflicher Hüter deutschen Wesens und deutscher Gemüthlich keit. Die Gäste des ..Jndpls. Liederkränz", Dirigent Prof. Ernst F. Knodel, waren bei dem Gartenfeste der Belleville Liederkranz", der Sociale Männerchor" von Louisville und der Sociale Sängerchor" St. Louis. Herr Fritz Weiffenbach Sr., der Joviale, hieß die Sangesbrüder im Namen des Jndpls. Liederkranz" herzlich willkommen, die darauf von Präs. Jos. Behringer mit ben Liederkränzlern persönlich bekannt gemacht wurden. Bei der Unterhaltung der Gäste machte sich besonders der stets fidele Franz Schaefer verdient. Die Porträge des Jndpls. Liederkranz waren fein, ebenso zeichneten sich die Belleviller unter Dirigent Louis' Hammerftein aus. Die Festlichkeit war eine andere Gala-Kund-gebung der Gaftfreundlichkeit des Jndpls. Liederkranz", dessen Prüftdent Behringer zum Schlüsse jedem Präsidenten der eingeladenen Vereine je einen herrlichen Bierhumpen, mit passender Inschrift überreichte. Das Finfterwalde-Quartett" verdient übn gens hier auch noch wegen seiner vorzüglichen Vorträge erwähnt zu werden. Das erste Concert einRies e n E r f o l g. Wenn die noch bevorstehenden Sän gerfeftConcerte so ausgezeichnet verlaufen, wie das erste gestern Abend unter den Auspicien des N. A. S. B. veranstaltete, dann wird in der That das Sängerfeft in musikalischer Be Ziehung ein großartiger Erfolg sein. Dem ersten Concerte wohnten minde ftenö 18.000 Besucher bei, und ge
langte folgendes Programm zur Ausführung: 1. Vorspiel Die Meistersinger", Wagner Orchester. 2. Hymnus an die Tonkunst" Rheinberger Massenchor und Orchester. 3. a) Jägers falsch Lieb". . .Dregert a) Wohin mit der Freud". Silcher Massenchor. 4. Fröhliche Armuth Kremser Vereinigte Sänger von Cincinnati. Dirigent: Louis Ehrgott. 5. Siegfried's Tod" Wagner Orchester. 6. ..Abendfeier" Attenhofer Massenchor. 7. Wach' auf" Baldamus Massenchor mit Orchester. Sopran-Solo : Frau Katharina Fleifcher-Edel. 8. In einem kühlenGrunde" . .Glück Massenchor. 9. Toreador und Andalusierin" . . Rubinstein Orchester. 10. My old Keutucky Home" . .Foster Massenchor. 11. Chor aus Jessonda" Spohr Massenchor mit Orchester. Alle Orchester-Nummern wurden in künstlerisch vollendeter Weise durchgeführt, ebenso waren die MassenchorVorträge vorzüglich, und die große Zuhörerschaft bezeugte durch ihr sozusagen athemloses Lauschen und ihre Stürme überwältigenden Applauses die volle Würdigung der gebotenen Genüsse. Was die Orchester-Nummern anbetrifft, so concentrirte das Interesse sich vor Allen auf den Vortrog der Wagner'schen Bkeiftersinger", der in jeder Hinsicht gut un) sobenswerth war. Ebenso anerkennenöwerth waren die Orchefter-Vorträge: Siegfried's Tod" (Wagner), Hymnus an die Musik" (Rheinberger) und Rubinftein's Toreador und Andalusierin". Bei dem Vortrage des Rheinberger'schen Hymnus an die Musik" besonders zeigte es sich, daß den Freunden des deutschen Volksliedes bei dem Feste volle, ja glänzende Genugthuung bereitet wer den wird. Der Massenchor sang in vollen deter Weise und dasJnnere der Fefthalle wiedertönte von dem jubelnden Beifalle der riesigen Zuhdrerfchaft. Alle Stimmen wirkten in Harmonie, die Ein sätze u. s. w. waren vollkommen, die 3500 Sänger folgten ihren Leitern auf das Vollkommenste, und verbunden mit dem Orchester gestalteten sie das erste Concert zu einem großartigen Ganzen. Dafür zollte ihnen die Zuhörerschaft enthusiastische Anerkennung. Die Vorträge von Jägers falsch Lieb" von Dregert. u. Wohin mit der Freud" von Silcher waren es besonders, die , besonderen Beifall fanden, weil der gewaltige Chor dabei doch Gelegenheit erhielt zu zeigen, daß er Piano's" wie den Forte's" in vollendetem Maaße gerecht zu werden vermochte. Die Vereinigten Sänger von Eincinnati" zeichneten fich wieder einmal durch einen vorzüglichen Vortrag aus. Unter Leitung des Prof. Louis Ehrgott trugen sie Kremser's Fröhliche Armuth" in solch prächtiger Weise vor, daß das ganze Publikum und auch die anderen Sänger in ftürmische Beifalls-Ovationen ausbrachen. Die beste Nummer des Abends war zweifelsohne der Vortrag der Attenhofer'schen Abendfeier" durch den Massenchor. Da gab's keine falsche Note, keinen falschen Takt. Wach auf" von Baldamus (Chor und Orchester) mit dem Sopran Volo der Frau Fleischer - Edel, bei dem ihr mächtiges, und doch so süßes Organ zur vollen Geltung kamen, war gleichfalls eine Meisterleiftung. Am Abend veranstaltete der Jndpls Männerchor" in Fauft' eine UnterHaltung für die Louisville und Ein-cinnati-Sänger. W. R.
Deutscher Pionier-Berein. Als eingeladene ß'äfte des Germania ParkVereins halten in dem prächtigen Parke am nächsten Sonntag. 21. Juni, die Mitglieder des Deutschen PionierVereins ein deutsch gemüthliches Ver einsfeft mit Familien im Freien ab. Ebenso wird dort die regelmäßige Ver einsversammlung stattfinden. Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho'S ..Longfellow".
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Aus Stadt- und Connty-Ber-waltung. Vorbei ist die Automo-bil-Station-Fehde. Der Automobil-Station-Kampf kann als beendet betrachtet werden. Die Station wird nicht, wie geplant, in No. 26 O.Vermont Str. auf dem Brad shaw'schen Grundstück erbaut werden. Denn gestern hat Frau John Brad. shaw das Grundstück, welches die Indiana Automobile Co. zu kaufen beabsichtigte. für $23,000 an Frau John C. Wright verkauft. Es heißt, daß die Vertreter der Jndiana Automobile Company für das Aufgeben ihres Planes $5000 erhalten hätten. Denn ihr Kaufvertrag wurde verletzt; doch war Bestimmtes von irgend welcher Seite nicht zu erfahren. Die am letzten Montag, wie berichtet, dem Stadtrathe vorgelegte neue Ordi nanz. die hauptsächlich gegen den Bau der Automobil-Station an jener Stelle gerichtet ift, wird deshalb mahrscheinlich niemals einberichtet werden. Die StadtclertS-Buch. beendigt. Der Expert - Buchführer John W. Coonö, der bekanntlich von dem Stadt-raths-Specialcomite angestellt morden war, um die Bücher, die Casse und das Buchführungs-System des gegenwärtigen Stadtclerks Chas. N. Elliott dezüglich angeblicher Unregelmäßigkeiten zu untersuchen, hat die Untersuchung beendet und gestern dem Comite-Vor-sitzer H. Negley seinen Befund schriftlich unterbreitet. Negley will das Resultat der Unter suchung in der nächsten Comite-Sitzung bekannt machen, und diese Sitzung soll erst nach der nächsten regulären Stadt raths - Sitzung stattfinden. Expert CoonS hat seine Untersuchung bis zum Jahre 1899 zurück ausgedehnt, sodaß dadurch auch die Bücher deS Amtsvorgängers Elliott's untersucht worden find. Bessere Milch. Die letzten Untersuchungen von MilchProben seitens des Chemikers Dr. A. Moffatt für die j städt. Gesundheits'Behörden, haben den Butterfett-B. stand der betr. Milch (Standard 3.6 Proc.) wie folgt ergeben: Indianapolis Creamery Company, 42 McNabb, 3; Indianapolis Creamery Company, 42 McNabb, 5.6; Moore & Arthur, 338 E. Washington, 3.3; Sam Kealing, 212 E. Washington, 4; F. E. Kingley, 509 West Washington, 4; F. E. Kingsley. 509 Weft Washington, 4. Kinder - Bewahranstalt - Lerei, Beamtenmahl. Der Kinder Bewahranftalt - Verein (day nursery") erwählte in feiner gestrigen Versammlung folgende Beamte i Präsidentin Frau Wade. 1. Vice-Präfidentin Früul. Clara Hawkins. 2. Vice-Präsidentin-Frau T.Alford Prot. Secretärin Frau F. Knodle. Corresp. Secretärin Fräul. Helene Werbe. Finanz-Secretärin Frau Patton. Schatzmeifterin Frau Philip Rap paport. Zur Matrone wurde Frau Hall ernannt.
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