Indiana Tribüne, Volume 26, Number 255, Indianapolis, Marion County, 18 June 1903 — Page 5

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Brasiliens Neapel.

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Bahias herrliche Lage, Bauten und kommerzielle Bedeutung.

Sminired. Teutsche und ihr geselliger Ve? kehr Tropische Fauna uud Klara Jleihiae Reger und ihr oftümirung Bahias eschicht. Zu den ausländischen Staaten, in denen deutscher Unternehmungsgeist und Handel sich ein immer weiteres Feld erobern, gehört Brasilien. Be-

Kap Sao Antonio. sonders ist es die Hafenstadt Bahia. in welcher der deutsche Kaufmann schon jetzt eine dominirende Rolle spielt. Bahia hat gegenwärtig etwa 200,000 Einwohner und ist nächst der fast 500.000 Bewohner zählenden Hauptstadt Rio de Janeiro die bedeutendste Stadt des an Flächeninhalt Europa fast gleichkommenden brasilianischen Riesenreiches. Erbaut im Osten der großen Allerheiligenbai (Bahia de Todos os Santos, davon der Name der Stadt), auf einer sich von Norden nach Süden erstreckenden Halbinsel, kann sie sich uner herrlichen Lage rühmen. Die südwestliche Spitze der Halbinsel läuft in das Kap Sao Antonio aus. Gegenüber dem Kap. das ein Fort sowie einen Leuchtthurm trägt, ragt die große, befestigte Insel Ataparica aus der blauen Mresfluth. Außer diesem Eiland, auf welchem die ganze Stadt Berlin bequem Platz finden würde, liegen in der Bai, der schönsten Südamerikas, noch gegen 200 größere und kleinere Inseln, die meisten von ihnen in einer üppigen Vegetation von Palmen, Mangobäumen, regenbogenbunt blühenden Orchideen und großblätterigen Schlingpflanzen prangend und von den in den leuchtendsten Farbentönen schimmernden Kolibris durchschwärmt. Tie Bai besitzt eine solche Ausdehnung, daß hier die Flotten aller Seestaaten der Welt gleichzeitig manövriren könnten. Tie sich am Westabhange der Halbinsel entlang ziehende Stadt macht, überwölbt von der sonnenleuchtenden Himmelskuppel und umspült vom ultr-narinblauen Ozean, mit ihren amphltHeatralisch emporsteigenden Kirchen und Häusern den Eindruck eines zweiten Neapel. Sie zerfällt in zwei, einen durchaus verschiedenen Charakter

Vorderansicht der Börse (recht?). tragende Quartiere. Parallel mit dem Seeufer dehnt sich in einer Länge von 4.3 englischen Meilen die Unterstadt aus; 245 bis 280 Fuß höher liegt die obere Stadt. In der Unterstadt, die, abgesehen von ein paar engen Seitengäßchen, nur eine einzige Straße aufweist, konzentrirt sich der ganze Geschäftsverkehr. Hier befinden sich die Komptoirs und Magazine der GroßHändler; ferner die Stapellager für die Landesprodukte: Tabak. Zucker. Kaffee, Häute; das Zollhaus; das Hafenamt; das Arsenal; die Schiffswerften fowie die in hübschem, monumentalem Stil gebaute Börse. Eine Durchwanderung der Unterstadt ist allerdings ein fragwürdiges Vergnügen. Ueberall bemerkt man Schmutz und Unsauberkeit, überall affiziren die Nase die scharfen Gerüche der Häute und des Tabaks, überall karambolirt man mit fast nackten, riesige Lasten schleppenden, eine Atmosphäre von schweißigem Dunst um sich verbreitenden Negern, überall versinkt man in die Untiefen dcs schlechten Pflasters. Die Verbindung zwischen Unterund Oberstadt vermitteln, außer den erwähnten engen und steilen Seitengassen, ein Aufzug, sowie eine Zahnradbahn. Der Uebergang von dem einen Stadttheil zum anderen muthet an, wie das Hinaufschweben aus dem Fegefeuer in die verklärten Regionen des Paradieses. Hier oben sind Schönheit. Glanz, Licht, berauschender Blüthenduft, palastartige Gebäude, malerische Fernsichten. Wir kommen hier vorüber an der Kathedrale, dem Palast des Präsidenten der Provinz, bet bsfent liehen Bibliothek, dem Theater, der Münze, an mehreren Hospitälern, sowie an zahlreichen Kirchen und Klöstern. Weiter hinaus, in der Vorstadt Cerro da Viktoria, liegen hübsche LandHäuser, deren wunderbare Blumenpracht den Fremden in Erstaunen setzt. Von der vor dem Theater gelegenen Terrasse, die mit einem Marmorbrunnen. sowie einem Standbild des Ko-

lumvus geziert ist, entfaltet sich eine bezaubernde Aussicht. Unterhalb des Beschauers dehnt sich der Hafen mit seinem Gewirr von Dampfern und Segelschiffen aus; nach Süden schaut man hinaus in den offenen Ozean, über welchem ein zarter Silberduft, der Refler des vom Wasser abvrallenden nenlicvtes, wie eine glänzende Aureola schwebt. Nach Westen erblickt man Vil bereits erwähnte Insel Jtaparica und die herrliche Bai. In der Oberstadt liegt auch der idyllische Stadtgarten mit seiner Blumenfülle und seinen Marmorbänken. Von den Einwohnern Bahias sind nur etwa 10,000 von rein weißer Hautfarbe, die Uebrigen sind zum kleineren Theil Neger, zum größeren Theil Mischlinge. Die Farbigen können in Brasilien hohe Staatsämter erlangen. Der Großhandel Bahias liegt zum größten Theile in den Händen deutscher Firmen. Für einen regen geselligen Verkehr unter den dortigen Deutschen sorgt der ..Deutsche Klub." dessen Mitgliederzahl weit über 100 beträgt. Interessant ist ein Besuch des NegerViertels in Bahia. Am Sonntage prunken die Schwarzen in ihrem vollen Staate; an den Werktagen dagegen erscheinen die Männer, wenn sie als Lastträger im Hafen beschäftigt sind, nur mit einem Paar Schwimmhosen oder einem Lendentuch bekleidet, die Frauen und Mädchen nur in einem gestickten Hemd. Bahia wurde im Jahre 1549 von dem ersten portugiesischen Generalkapitän Brasiliens, Thomas de Souza, gegründet und kam im Anfang des 17. Jahrhunderts vorübergehend in den Besitz der Holländer. Bis 1763 war

Im Negerviertel. es die offizielle Hauptstadt Brasiliens, in welchem Jahre es diesen Vorrang an Rio de Janeiro abtreten mußte. Mit seinem Hinterland? ist Bahia durch mehrere Eisenbahnen verbunden, die noch weiter in's Innere fortgeführt werden. Amcri!:as Pacisic-Kabel. Ter Präsident der Commercial Gable von, pant, ein tüchtiger Linguist. Nachdem die Theilsirecke San Fran-cisco-Honolulu von der amerikanischen Pacific-Kabellinie seit dem 2. Januar d. I. im Betriebe steht, sieht man der Vollendung der Strecke bis Manila für den heurigen 4. Juli entgegen. Die Linie wird nach der um etliche Meilen längeren kanadisch-australischen Kabelstrecke die längste unterseeische telegraphische Verbindung der Welt darstellen. Die Entfernung der Stadt am Goldenen Thor" bis Manila beträgt 6912 Meilen; mit Rücksicht auf die Unebenheiten des Meeresbodens sind jedoch 15 Prozent Meilen Kabel mehr erforderlich. Die Ausführung des Unternehmens liegt in den Händen der Commercial Cable Company in San Francisco, deren Präsident. Clarence H. Mackay, ein Sohn des im vorigen Jahre verstorbenen Kupfer"- oder Kabelkönigs" John W. Mackay, d 3 Begründers der genannten Gesellschaft ist. Clarence H. Mackay wurde 1874 geboren und erhielt mit seinem älteren Bruder John W. Mackay jun. seine Ausbildung in Paris. Er graduirte am dortigen Vaugirard College und besuchte hierauf das Beaumont College in England. In Folge seiner besonderen Vorliebe für Sprachstudien hat Mackav es so weit gebracht, daß er flie-

Clarence H. Mackay. ßend Französisch, Deutsch und Italicnisch spricht. Seit dem Tode seines Bruders John im Jabre 1895 war Clarence H. Mackay die rechte Hand seines Vaters in been ausgedehnten geschäftlichen Unternehmungen. Mackay ist seit 1898 mit einem geborenen Fräulein Duer aus New York verhei-rathet.

petseiistsdjerct. Cinc Industrie ant oberen Mississippi und seinen Zuflüssen.

vehausttngen der Perlenftscher lamsang und Auskochen" Pekleuknopf-Aabriken. rsNiche er Perlennichcrei Perlenarteu und 'Preise. Mit Beginn der wärmeren Jahreszeit haben am oberen Mississippi und seinen Zuflüssen der Perlenfischer ihre Beschäftigung wieder aufgenommen. Sie wohnen entweder in Hausbooten

oder errichten sich am Flußufer ein Zelt.

Der erfahrene Fischer rechnet nicht mit

Sicherheit auf Perlenfunde. Es mag zahlreiche winzige Erhebungen aufwei- . . r. . " , V. I r rr- m - 1 .

aus 6Iamscha!en-Lager von au unv mehr Fuß Tiefe stießen. In den ersten Tagen der Clam- beziehungsweise Perlenfischerei waren nur vollkommen runde Perlen verkäuflich; gegenwärtig aber kommen Perlen von jeder Form und Größe in den Hanr Mibrend die 'lenann derartigen Schmuckgegenstände in den Katalogen der Juweliere als Pearls" verzeichnet stehen, hat man Perlen, die auf der einen Seite rund und auf der anderen flach' sind, den Namen Buttonpearls" gegeben. Je nach der Höhe, welche der runde Theil der Perle von der geraden Fläche aus besitzt, unterscheidet man wiederum Haystacks" und Turtlebacks." Mit Strawberries" a - 1 00 i C v - v

ucciaci man eiien, oeren oernacye

vorkommen, daß er während einer gan-

zen Saison nur einige sogenannte todte Perlen," die vollkommen werthlos sind, einheimst, das Glück mag ihm aber auch derart hold sein, daß er sich plötzlich einem feinen Turtleback," so groß wie eine Murmel, gegenübersieht. Ein solcher Fund hat einen Werth von etwa $10,000 und kann den Fischer mit einem Schlage zum wohlhabenden Manne machen. Der einzige praktische Weg für ihn besteht im Fange von Clams, die dort massenhaft vorhanden sind und deren Schalen der Fischer verkauft. Bei der Auseinandernahme und Sortirung der zweitheiligen Muscheln hält er dann sorgfältig Ausschau nach etwa in ihnen verborgenen kostbaren Perlen. Der Clamfang wird vermittelst eines Flachbootes bewerkstelligt, das mit de? Flußströmung über die Clambetten treibt. An jeder der beiden Längsseiten des Bootes befindet sich eine von Ständern gehaltene Stange, an der an kurzen Stricken oder Ketten Angelhaken hängen. Der Fischer läßt an einem langen Seile die eine Stange mit ihrem Zubehör in's Wasser, während ein sogenanntes Muli," ein mit Segeltuch bedecktes, senkrecht in's Wasser abfallendes Gestell, als submarines Segel dient und genug Kraft liefert zur Fortbewegung des Bootes, sowie zur Fortziehung der Angelhaken über den Boden des Flusses. Die Clams liegen mit dem Maule gegen die Strömung, um Nahrungspartikel, die mit dieser kommen, zu erschnappen. Geräth dann ein Angelhaken in das Maul einer Clam, so schließt sie dieses und bleibt an dem Haken festhängen. Glaubt der Fischer genug der Thiere an seinem Haken zu haben, so zieht er die Stange mit ihrem Zubehör in's Boot und versenkt die andere Stange in's Wasser. Diese Arbeit wird am Vormittage verrichtet. Am Nachmittage befaßt sich dann der Fischer mit dem Auskochen" der Clams in seinem Camp. Dieser Prozeß vollzieht sich in einem Tank, dessen Seitenwände aus festgefügten Bohlen und dessen Boden aus Metall besteht. In den Tank gelangen die Clams. zugleich mit genug Wasser, daß der Boden von diesem bedeckt ist. Das Ganze wird mit Brettern oder Tüchern überdeckt. Unter dem Tank brennt ein Feuer, und das Kochen wird so lange

fortgesetzt, bis das Fleisch aus den Muschelschalen herausquillt, was gewöhnlich nach einer oder zwei Stunden der Fall ist. Die Schalen werden hierauf auf einen Tisch geschaufelt, sortirt und in Kisten verpackt. Bei diesem Sortiren wird die Suche nach Perlen vorgenommen. Es gibt gegen 50 verschiedene Arten von Muschelschalen, von denen die meisten kommerziellen Werth besitzen. Die größte Schale. Washboard" genannt, ist zu brüchig, um Verwendung finden zu können. Aus den kleineren Sorten verfertigt man Perlenknöpfe, und dies? Muschelschalen bringen dem Clamfischer $15 bis $20 per Tonne ein. Der Perlenknopf-Jndustrie dienen am Mississippi ungefähr 50 Fabriken, von denen jede 10 bis 60 Personen das ganze Jahr hindurch beschäftigt. Die Knöpft werden aus den Muschelschalen herausgesägt und zur weiteren ferneren Bearbeitung nach dem Osten gesandt. Die Geschichte der Perlenfischerei in Süßgewässern bildet ein interessantes Kapitel in der Entwickelung einer Anzahl von an Flüssen gelegenen Orten. Vor etwa 12 oder 15 Jahren fanden etliche Fischer am Sugar River. einem kleinen Flusse in Wisconsin, Perlen in Clams. Die Leute betrachteten die

Dinger als Kuriositäten von wenig Werth. Die Clamfischerei wurde in der Gegend als ein Sonntagszeitvertreib ausgeübt, und war ein Fischer glücklich genug, eine Perle zu entdecken, so veräußerte er sie um einen geringen Preis oder verschenkte sie. Einer Milwaukeeer Juweliersfirma war es vorbehalten, die Perlen zuerst auf ihren wirklichen Werth zu schätzen. Sie legte ein großes Kapital in diesen Schmuckgegenständen an, und Perlen aus Binnengewässern wurden zum ersten Male gelegentlich der Weltausstellung in Chicago im Jahre 1893 dem Publikum zur Schau gestellt. Die größte und feinste der dort gezeigten Perlen wurde für $250 verkauft; heute ist sie selbst sin $1500 nicht erhältlich. Die Ausstellung gab auch den Hauptanlaß dafür, daß die Perlen auf den allgemeinen Markt kamen. Bis 1893 beschränkte sich die Perlenfischerei ausschließlich auf den Sugar River; man stellte dann auch an anderen Flüssen und schließlich im Mississippi Versuche an. Von der Mächtigkeit und Ausdehnung der Clambetten im Vater der Ströme" erhält man einen Begriff, wenn man erfährt, daß Koniraktoren bei Brückenbauten in Prairie du Chien. Wis.. und anderen Orten

sen. Eine Perle von dem Umfanae einer rr r. .- . 4. ii .. . ' .

vjroie wt?o mtl annayernv $U00 bezahlt. Die größte je gefundene Perle hatte Zoll im Durchmesser; sie war vollständig rund und wog 126 Grains; als einzigen Fehler verzeichnete sie an der einen Seite einen ueineit Fleck. Die Perle wurde von ihrem Finder, einem gewissen Ferguson, für $1750 veräußert. der Käufer erzielte später für die Perle $10.000. Die feinste je entdeckte stralicn bilden die fliegenden Füchse. Finder $600. Sie befindet sich jetzt im Besitze einer Juweliersfirma; ihr Werth wird von dieser auf $20,000 angescklagen. Drahtspanner mit Polizei-Autorität"

Wird es fortab hier nicht mehr geben.

Die ..Neue Telephone-Co." hatte gestern die SicherheitsBehörde ersucht, ihr noch mehr Special-Polizisten" zur Verfügung zu stellen, um ihr Eigenthum und ihre Arbeiter gegen Ueber griffe seitens der streikenden Drahtspanner etc. zu schützen. Allein die Sicher-Heits-Behörde sah sich nach den gestern berichteten Ereignissen vom Dienstag, d. h. nach der Schießerei des Draht spanners Geo. H. Deane auf A. C. Habens, einen Streiker, genöthigt, das Gesuch abzuschlagen. Denn es stellte sich heraus, daß auch Deane von der Co. als Special - Polizist angestellt, jedoch einfach als Drahtspanner beschäftigt worden war, und zwar als ..Drahtspanner mit Polizei-Autorität." Die Behörde gelangte deshalb zu der Ueberzeugung, daß ?ihre Bereitwilligkeit, der Telephone Compagnies Eigenthum zu beschützen, in falscher Weise ausgenützt worden?' sei, und deshalb weigert sie sich entschieden, noch mehr ,;Special.Po!iziften" der Neue Telephone Co." Polizei-Vollmacht zu ertheilen. Gleichzeitig wurde Deane's Vollmacht revocirt. Sein Fall kommt im Polizeigerichte am 26. d. Mts. zur Verhandlung. Wm. Hüber. bisher Sub-Feuerwehr-mann, wurde nach bestandener 60-tägi-ger Probe als regulärer Feuerwehrmann in Spritzen-Compagnie No. 11 angestellt. Sonst wurden in der gestrigen Sitzung der Behörde keine Geschäfte von allgemei nem Interesse erledigt.

Gottlieb Leukhardt, Die gemüthliche Ecke." Ecke Noble und Market Str. , ,,, Convention derEisenbahn-Aerzte. Im Deutschen Hause wurde gestern Vormittag die 16. Jahrcs-Convention der Jntionalen Vereinigung von Eisenbahn-Aerzten" eröffnet, deren gegenwärtige Beamten folgende Herren find: Prüf. Dr. W. A. McCandleß, St. Louis. Secr. Dr. L. I. Mitchell. Chicago. Schatzm. Dr. Jameö A. Duncan. Toledo. 0. Vice-Präs. Drs. A. L. Wright, Carroll, Ja.; I. B. Rule, St. Louis, Mo.; I. C. Wysor, Clifton Forge, Va.; E. E. Kitchen, St. George, Canada; R. Orteo, City of Porfirio Diaz, Mexico; P. Daugherty, Junc tion City, Kas. Mayor Bookmalter hieß die Verein!gung im Namen der Stadt willkom men und Präs. Dr. McCandleß beant wartete den Gruß von Indianapolis. Nachmittags wurden fachwissenschaft liche Vorträge gehalten und Abends fand eine gemüthliche Unterhaltung mit Concert im hübschen Garten des Deutschen Hauses statt. Die Convention dauert bis zum Freitag.

81.25 Decatur und zurück 81.25 via C. H. & D. Sonntag, 21. Juni. Specialzug verläßt Indianapolis um 7 Uhr Morgens. Rückfahrt von Decatur um 6:30 Abends. Tickets und weitere Auskunft im Union Bahnhof und in der Ticket Office 8 und 10 N. Jlls.Str. Claypool Hotel. R. P. Algeo, D. P. A.

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