Indiana Tribüne, Volume 26, Number 255, Indianapolis, Marion County, 18 June 1903 — Page 4
Jndiana Tribüne, 18. Juni 1903
l
9
Jndiana Tribüne. Herausgegeben von der utenbrg Indianapolis, Ind. Harry O. Thudium Präsident. Geschöftslocalt No. 31 Süd Delaware Straße. TELBPrKE
ntered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Der politische Viaultorv. Ober-Pofteifter Payne hat Kopfschmerzen. Er war sich der Ursache derselben nicht bewußt, bis Dr. Roosevelt ihn darüber aufklärte, daß zu vieleS Reden daran Schuld sei, er verschrieb daher eine Dosis politischen Maulkorb. Das Mittel wird in poli tischen Kreisen als probat erachtet, der gewöhnliche Bürger aber glaubt nicht daran. Zu viel ift schon über die UnregelMäßigkeiten im Postdienst an die Oeffentlichkeit gedrungen, um jetzt noch eine Vogel Strauß Methode wirksam zu machen.. Je mehr man versuchen wird, die Unregelmäßigkeiten zu vertuschen, um so übertriebenere Gerüchte werden sich im Publikum über den Umfang der Schwindeleien breit machen. Das amerikanische Volk hat längft die Kinderschuhe abgestreift und ift durch seine politische Reife berechtigt zu hören, was im eigenen Hause vorgeht. Zwei n?ue Haftsbefehle gegen höhere Poftbeamte sollen erlassen worden sein. Die Namen werden vorläufig noch geheim gehalten. Warum diese Rücksicht ? Wenn ein Poftmeifter vierter Klaffe oder ein Briefträger sich ein wenn auch noch so geringes Dienstvergehen zu Schulden kommen lassen, so werden diese Leute, die keinen mächtigen Beschützer haben, unabsichtlich bloßgestellt, prozessirt und verurtheilt, wenn schuldig befunden. Wenn man die Rücksicht auf die hohen Postbeamten bei Untersuchung ihrer Schwindelverwaltung wenigstens darauf zurückführen könnte, daß Nächftenliebe der Grund der Schonung fei, so wäre wenigstens ein versöhnender Umstand vorhanden. Aber leider ift nur politischer Egoismus im Spiele. Während Poftmeifter Payne miederholt versicherte, daß kein Schuldiger entgehen würde, machte man es doch den Schuldigen möglich, durch Verschleppungen aller Art die Spuren ihrer Vergehen zu verwischen. Schon vor Weihnachten wußte man, daß Machen sich schwereZDurchstechereien zu Schulden hatte kommen laffen. Aber nicht's geschah um die Wahrheit zu erforschen. Allerlei faule Ausreden wurden ge. braucht, um die Verzögerung der nö thigen Untersuchung zu entschuldigen. Machen aber, der eine gewichtige Stimme im politischen Rath der republikanischen Partei hat, konnte ungestört und natürlich vorsichtiger weiterbuddeln. bis er endlich vor einigen Wochen suspendirt wurde. Und nun soll auf Anordnung des Präsidenten strenges Schweigen über denl ferneren Gang der Unterfuchuna beobachtet werden, trotz dem's die Spatzen von allen Dächern Waibinaton's pfeifen. Es nützt nichts. den Strom öffentlicher Unzufriedenheit durch das Verschweige-Manöver einzu dämmen. Wenn unter der jetzigen Adminiftra tion die Krebsschäden in den öffentlichen Berwalwngszweigen nicht öffentlich ge säuberSwerden. so wird das Volk schon dafürWrgen. daß dies nach 1904 durch Bine neue Administration geschieht. Roosevelt aber erweist sich selbst einen schlechten Dienst, wenn er jetzt der Oeffentlichkeitt die Thatsachen vorent hält. So schlimm dieselben auch sein möaen, kann er sie durch Vertufchungs versuche nur noch verschlimmern. Schritt für Schritt will das Volk dem Gana der Untersuchung folgen, denn nur so kann es sich ein gerechtes Urtheil bilden. Gegen Herrn Machen, den früheren Superintendenten des Landbrief trägerdienftes. soll jetzt auch noch eine Anklage wegen Fälschung erhoben wer. den. Auf seine Unschuldsbetheuerungen braucht man kein allzu großes Gewicht zu legen, muß sich aber doch fragen, ob seine Behauptung, er werde vom Departement jetzt als Sündenbock verfolgt, so ganz der Begründung entbehrt. Der Eindruck ift nicht abzuweisen, daß das Departement durch den Fall Macbcn und die Entlastung von ClerkS die Aufmerksamkeit von den durch Tulloch bloßgestellten hohen Herren abzulenken sucht. Machen ift ganz sicherlich noch einer der harmloseren Sünder.
Vom
Sangerfest in St. Lonis. Die Sängcrfcchrt von Indiana' polis per Vahn u. Dampfer. Der Empfang. Das Gröffnungs-Coneert. (pecial.Depescht der .Ind. Tribüne'.) St. Louis. 17. Juni. Mit einer Verspätung von 2 Stunden find die Jndianapoliser Sänger nach einer fröhlichen und intereffanten Reise hier eingetroffen, nachdem sie um 7 Uhr pünktlich von der Hoofier.Hauptftadt per Special-Zug der Big FourBahn, wie geplant, abgedampft waren. Der Special-Zug bestand aus 4 WaggonS. in denen die Mitglieder des MufikvereinS, Männerchors und Liederkranz es sich gemüthlich machten und dab.'i es doch nicht verabsäumten. auch anderen Leuten Vergnügen zu bereiten. Dean an den beioen einzigen Halteftationen zwischen Indianapolis und Alton stiegen alle Sänger aus und erfreuten die Städtler mit prächtigen deutschen Liedervorträgen. Während der Reise überraschte der stets von Witz und guter Laune übersprudelnde Herr Bals vom Männerchor Hrn. John P. Frenzel im Namen des Vereins mit einer gänzlich unerwarteten Gabe, einem Automobil, in Anerkennung der Verdienste des Hrn. Irenzel, der für die Fahrt sogar eine Par. lor-Car beschafft habe. Letztere war in Wirklichkeit da. das Automobil aber war eine Zeichnung auf Papier. Gegen 1 Uhr 25 Min. langte die fröhliche Reisegesellschaft in Alton an. von wo die Sänger auf Kosten der Bahn per Dampfer ..Spread Eagle" die letzten 20 Meilen bis nach St. Louis auf einer Misfissippi-Flußfahrt zurücklegten, die sehr intereffant war. Denn erstlich waren auf dem Dampfer auch noch viele Sangesbrüder aus an deren Städten zu fröhlichem Thun verammelt. zweitens aber ging die Fahrt durch das von der Hochfluth heimge suchte Gebiet. Um 3 Uhr landeten wir in St. Louis, wo wir voll dem Em-pfangs-Comite herzlichst begrüßt wur den und dann, mit flatternden Fahnen und mit Musik und unter dem Jubel der Bevölkerung, den Marsch zr Har moie-Halle an 18. und Olive Str. antraten. Mit besonderem Jubel wurden die schmucke.: Sänger aus Indianapolis von den Zuschauern begrüßt. In der Harmsnie-Halle hieß Dr. Kane Bark die Sänger in herzlicher Weise willkommen und dort wurden dann sämmtliche Vereins - Fahnen hinterlaffen. Der Männerchor" brachte em Bundes - Präsidenten Hanno Deiler ein Ständchen dar, der Musikverein" bcsuchte den Musik-Kranz" und der ..Liederkranz" begab sich zum Supper. Damit war der Nachmittag ausgefüllt. Das Wetter ift das denkbar prächtigfte. Das Eröffnung s- oder Empfangs-Concert. Um 8 Uhr Abends begann in dem von der Ausftellungs - Behörde dem Sängerbunde zur Verfügung gestellten Kunft-Gebäude". das in herrlicher Weise decorirt ift, unter Theilnahme von etwa 20,000 Personen das 31. Nationale Sängerfeft des N. A. S. B., und zwar durch das Empfangs-Concert unter den Auspicien der Fest-Stadt St. LouiS. Nachdem Feft-Präsident Qtto Stifel in einer herrlichen Ansprache das Bun-des-Sängerseft für eröffnet erklärt und dann Weltausftellungß-Präs. David R. Francis der Menge vorgestellt hotte, hielt Präs. Francis eine vorzügliche Erwiderungs Rede. Hierauf folgte Mayor Rolla Wells von St. LouiS mit einer herzlichen Willkommen-Rede, auf welche Feft.Präs. Stisel und BundesPräs. Hanno Deiler erwiderten. Letzterer übergab dann der 31. BundesfeftBehörde die Bundesfahne, und hierauf trug das Feft-Orchefter den Wagner'schen Kaisermarsch" in geradezu überwältigender Weise vor. Dann gelangte das folgende Programm zur Aufführung, bei dem außer den Solisten ein gemischter Chor von
6000 Stimmen in glänzender Werfe
mitwirkte : An die Kunst". Männerchor mit Or chester, Wagner. Vereinigte Sän ger von St. Louis. Arie, Der Prophet", Meyerdeer. Frau Louife Homer. Loreley", Finale 1. Act, Mendelsfohn. Sopran-Solo : Frau Ca tharina Fleischer-Edel. Festchor der Stadt St. Louis mit Orchefter. Walküren-Ritt", Wagner. Orchester Arie. Die Jüdin". Baß-Solo, Halvey. Herr Max Lohsing. Duett aus Siegfrieds Sopran und Tenor. Wagner. Frau Catha rina Fleischer-Edel und Herr Willi Birrenkoven. Lohengrin". Finale 1. Akt. Wagner. König Heinrich Max Lohsing. Lohengrin Willi Birrenkoven. Elsa von Brabant Frau Catharina Fleischer-Edel. Telramund JameS I. Rohan. Oxtrud Frau Louise Homer. Feftchor der Stadt St. Louis mit Orchester. Amerika", Maffenchor und Orchester. Bei diesem Schlußgesange erhob das gesammte Publikum sich von den Sitzen und stimmte voller Begeisterung in den gewaltigen, impressiven Gesang ein. Das Festorchefter ist in instrumentaler Beziehung eine imposante Körperschaft, auf deren Zusammenstellung Präsident Otto Stifel ganz besonders ftolz ift, da die 80 Musiker des bekannten Thomas Orchesters von Chicago, die Mitglie der des von Frank Van Der Stucken organisirten Cincinnatier Orchesters, viele Mitglieder des Pittsburg - Or chesters. das sich unter der Leitung von Victor Herbert einen bedeutenden Na men gemacht hat. und die 60Z Mitglie der des von Herrn Alfred Ernst dirigirten Choral-Symphonie-Orchesters dazu gehören. Das mag dem regelmäßigen Concertbesucher nicht gerade unge wöhnlich erscheinen, wird aber gewiß Jntercffe erregen, wenn man bedenkt, daß diese 200 Mann für ihre Mitwir kung bei vier Concerten $15,000 erhal ten werden. In dem Orchester wirken 54 Streich Instrumente nebst einer Verhältnißmäßig starken Anzahl aller übrigen Instrumente mit. Die Abtheilung für Blas-Jnstrumente ift besodders stark in Trompeten, französischen Hör nern, Tubas, Cornets und Posaunen; außerdem wirkt eine starke Abtheilung von Trommeln und Pauken. und von dem Schellenbaum wer den in bestimmten Zwischenrüumen sanft klingende melodische Glockentöne vernehmbar fein. Dieses vorzügliche Orchester, deffen Violinen unter der Leitung des Concertmeifters Bendix stehen, wird von Herrn Alfred Ernft dirigirt. Das Empfangs-Concert am heutigen Abend war in jeder Hinsicht ein großartiger Erfolg, wennschon der Leiter des Orchesters Alfred Ernst durch seine gewaltsamen Bewegungen bei der Di rection der Musiker den Unwillen vieler Concert-Besucher erregte. Er war eben Hingeriffen von der Musik. Die Leistungen der Chöre und ihrer Leiter waren vorzügliche, ebenso die der Solisten, obschon in der großen Halle viele ihrer schönsten Töne verloren gin gen. Willi Birenkoven war nicht ganz frisch bei Stimme, doch waren die Lei stungen von Louise Homer, Kathrina Fleischer-Edel und Max Lohsing grandiöse. Das Programm selbst war nicht wohl gewählt. Der Kaisermarsch" gehörte nicht hinein, ebenso wenig der Wal-türen-Ritt", denn hierzu fehlte die Scenerie. Das Duett aus Siegfried" war zu lang für viele Zuhörer. Doch nahm das Ganze einen herrlichen Verlauf. Die Sängerfeft-Halle ist sehr bequem zu erreichen, von allen Punkten, und wenn ihr Aeußeres auch noch nicht ganz vollendet ist, so gewährt sie doch einen imposanten Anblick. Die Feft-Auöschüffe haben alle Vor. oreitungen für die Theilnehmer in bester Weise getroffen und verdienen dafür allgemeine Anerkennung, besonders das Preß-omite, an deffen Spitze Herr Emil W. F. Leonhardt, ein alter Zeitungsmann, steht. Die 50 Sänger vom Liederkranz", die 44 vom Männerchor" und die 36 vom Musikverein" verleben hier jetzt herrliche Zeiten und senden herzliche Grüße. W. R. Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho'S Longfellow".
Deutsch - Amerik. Demokraten
Club. In Keller und Boll's Halle. No. 217 Oft Washington Str., findet heute Abend die nächste regelmäßige Ver sammlung des D. A. D. C. statt, wozu der Vorstand des Clubs alle deutschen Demokraten und Stimmaeber der Stadt durch ein besonderes Aundschreiden freundlichst eingeladen hat. Ist Louis Teague irrfinnig. Polizeirichter Whallon wird Louis Teague, welchen er wegen Mißhand lung seiner Frau in's Arbeitshaus ge sandt hatte, auf seinen geistigen Zu. stand untersuchen laffen. Derselbe liegt zur Zeit im Hospital an Wunden dar nieder, welche er fich selbst beigebracht hat. Schon verschiedene Male hat er Versuche gemacht, sich das Leben zu nehmen. Noch eine neue Traktion Co. Mit einem Capitale von S3.000.000 wurde gestern die Louisville & New Albany Traction Co." incorporirt. welche beabsichtigt, in den CountieS Clark, Floyd, Scott. Jefferson, Jackson, Jennings. Harrison. Washing ton, Crawford und Orange eine nahezu 200 Meilen lange electnsche Bahnlinie anzulegen, in denselben Counties, in denen auch die Jndiana Union Traction Co." eine gleiche Anlage beschaffen will. Die Directoren der L. & N. A. Co. sind: I. T. Stratton, Jeffersonville; Samuel Jnsull, Chicago; R. W. Waite und I. O. English. D t x I n d p l s. A q u a t i c C l ub hat die Sommer - Saison in ihrem Hausboot in Broad Ripple eröffnet. Derselbe wird im Laufe des Sommers eine Anzahl Unterhaltungen vsranstalten. Arcade Kneipe, 38 Birg. Ave.. Renner & Brommcr, Eigenty. Unter den günstigsten Auspicien fand gestern Abend das erste Conzert des Nord-Amerikanischen Sängerbundes statt und das Fest wird sicherlich eine ebenso glänzende Demonstration für das deutsche Lied werden wie das andere, das eben im Osten zu Ende ging. Wie mancherlei Anzeichen ankündigtcn, errangen die Socialdemokraten bei den deutschen Reichstagsmahlen keine solch überwältigende Majorität, die sie zur stärksten Partei des Parlaments emporgeschnellt hätte. Das Centrum. deffen Hochburgen in Altbaiern und anderwärts bis jetzt aller Anftrengungen der Socis" gespottet, wird nach wie vor die größte Fraktion des Hauses bilden. Aber auch so, mit etwa 25 neuen Sitzen, welche die Stichmahlen noch erhöhen werden, ist der Erfolg riesig und Bebel nahm den Mund nicht zu voll, als e? am Abend des Wahltages Sach. sen als das rothe" Königreich für seine Partei reklamirte. Nicht blos dort und in den Rheinisch-weftphälischen Jndustriebezirken, auch in allen Groß städten des übrigen Reichs haben die socialistischen Ideen sich in der großen Maffe der Bevölkerung fest eingenistet Cs wäre eine verhängnißvolle Thor heit. sich dieser Erkenntniß verschließen und den socialistischen Triumph nur in erster Linie mit der gegenwärtigen De Pression und als Zurückweisung der agrarischen Forderungen erklären zu wollen. Die Regierung hat keinen Zweifel darüber gelaffen. daß sie die er tremen Wünsche der Landwirthe nie mals erfüllen würde. Trotzdem jedoch blieb ihr diese schwere Niederlage nicht erspart. Der Kaiser persönlich, der seinerzeit in Effen die Arbeiter zum Kampfe gegen di t Socialdemokratie auf rief, hat als Antwo:t auf seine Lockung die Vermehrung der socialistische: Stimmen um das Fünffache in der Tasche. Eine weitere Vogel Strauß - Politi nützt nichts mehr. Das deutsche Volk verlangt sociale Reformen einschneidenden Styls, und ohne solche mutz auch der Theil der Nation, der noch unberührt ift, immer mehr in den Bannkreis von Singer und Genoffen Versallen. Deutschland hat schon jetzt nur noch die Wahl zwischen wirklichem, aufrichtigem Staatssocialismus oder einer schließlich? gewaltsamen Revolution von Seiten der Maffen. Einem ver ständigen Vaterlandsfreunde sollte die Entscheidung bei diesen beiden Wegen nicht schwer fallen.
Ciiicinnati Brewing Co
DON
Brauer des besten Bieres. - Striktes Union Erzeugniß. Gut abgelagert und fermentirt. "PURE GOLD" Bier in Flasche nach allen Theilen der Stadt frei abgeliefert. GE0R6E SEIFERT, tzngroS-Handler. . . . Neues Phove 1644
Die Ursache warum wir so viele
vkrkaufen. ist einfach diese wir aeben unsere ehrliche Ansicht kund und sagen Ihnen genau was die Diamanten sind in Qualität und außerdem machen Sie eine Grsparniß an dem Ginkaufspreis. Denken Sie nicht daran einen Stein zu kaufen, ehe Sie unseren Vorrath und Preise gesehen haben. j. H. REED, der Juwelier.
gegenüber von l'. &. Ayres & io. Wir paffen Ihre Augen mit den richtigen Gläsern und verhindern damit Kopfweh.
Untersuchungen frei. iaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa. Grundeigenthums Uebertragungen. German Fire Insurance Co. an Gideon Strond, Lot 3, Block 20, Nord Indianapolis. $1,20. Jas. M. Swan an Chas. B. Howaed, Lot 14, Block 2, Nord JndianapoliS $400. Martha I. Parker an Sarah F. Atkins, Lot 226, Morton Place. $2,250. Wm. E. Stevenson an John L. Webber, Lots 157 und 158, Jackson Park. 700. Z. Jane Smith an Nancie Matheny, Lot 124, Morris' Oak Hill Addition. $1000. Valentine Hoffmann an Carl F. Hoffmann. Lot 48, Dunlap & Tutewiler's Subd. Morris' Add. $750. Carl F. Hoffmann an Valentine Hoffmann, daffelbe. 8750. Ella L. Kane an Denselben, Lot 86, dieselbe Sub. 81,350. Giles S. Bradley an Albert ff. Harder, Lot 11, Cottage Grove Add. $1.00 Mary M. Jackson an Denselben, dieselbe Lot. $1,300. Wm. L. Rice an Benjamin F. Campbell, Lot 273, 3. Rection West Park Add. $1,600. Indianapolis Land and Jmprove ment Co. an Albert I. Suhre, Lot 224. 2. Sec.. daffelbe. $400. Allen T. Long an Mary B. Schott, Lot 177. 1. Sec.. dasselbe. $2.000. William Willett an Walter Trenary. Lot 10. Ogle's Ost Park Addition. $1,600. Susan McKernan an Winfield Johnson, Lot 168, Woodruff Place. $1,650. William Rhodes an Jacob Yuncker, Theil von Lots 4 und 5, Woods' Sub, Autzenlot 42. $4,000. John Weber's Wirthschaft, No. 764 West North Str. josu R Adams ...Painter... Spezielle Aufmerksamkeit wird Training, Salcinnmng, Tmtmg und Glaser Ar?eu ge chentt werden, No. 11 Hudson Str. Ofltt Telephon situ 751. Wohnung Telephon fteul 6604 I"eorvor,rt.i Ohw Jackson $4.50 per Tonne. Jndiana Jackson $3.25 Per Tonne. H. RABE - - - Präsident. eues Phone 8291. Altes (Main) 1150 Die neue Firma Dold & Stephenson, Nachfolger von Carl Dierkingl 407 Virginia Ave. u. 411 Süd EastStr. Händler in Tapeten und Wandleiften. Wir haben soeben eine Waggonladuna Tapeten erhalten, welche mir zu äußerst niedrigen Preisen offeriren. Alle Arbeit zarantirt. st Telephon 9467. Mcht i im 9t0bt mit ttf.
JBj1FIRE M, &W00Ö Co
HTTfffffffTffffTfffff
Diamanten i Wm. C. Kalb, deutscher Lerkäufer. AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA Frenzel Bros.. No. 1 W. Washington Gtr (Merchanrs National Baok.) Ein europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen auf all Städte Europas. Schiffsscheine nach und ron Europa. "In- und verkauf ausländischen Geldes. 2Ticht was man verdient, sondern was man erspart, führt zum Reichthum. i ii i Indiana Trust Company nimmt Depositen an von $1.00 aufwärts die zu jeder Zeit gemacht werden können. ES bedarf weder eines bestimmten Betrags noch eine bestimmte Zeit zu deponiren. 0 ,fiSl Jndiana Trust Gebäude. Ecke Wafh. Str. und Virginia ve. Capital $1,000,00 SnrplnS 15(,ooo ...Samstag Nachmittag geschloffen... spezieller Verkauf... -vonAuf Bestellung gemachten Anzügen für diese Woche zu 312.50, $15, $18, $20 und aufwärts. Hosen $8, $4, $5 und aufwärts. W. Q. Schneider, 38 West Monument Pla. Theodore F. Smither, geschickter und uvnlösftger ...Dachdecker... Pech, und Kießdächer, Dächer von Asphalt und Gilsonit. IV Engros-Handkr in allen Arten von achmaterialien. Telephon 861. 501 West Maryland Str. rvdweftl. Ecke von Senat Ave. und Maryland Ct. Pferde-Geschirre, Bnggies, offer und Reisetaschen am besten und billigsten bet 186 Oft Washington Str.
Mii&Mlieri
l
