Indiana Tribüne, Volume 26, Number 252, Indianapolis, Marion County, 15 June 1903 — Page 7
Jndiana Tribüne, IS. Juni 1903.
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Homan von Margucritc PoradowsKn. !$4&&ii (Fortsetzung.) Diesem Äugenvlla Drangen ourcy di; plötzlich geöffnete Thüre die lauten Klänge eines Tschardas herein und zauberten wirkliche Freude auf Noemis Gesicht, während ihre kleinen Füße sich ungeduldig auf dem Parkett hin und her bewegten. Du liebst gewiß den Tanz?" sagte ihr Schwiegervater mit einem schalkhaften Lächeln. 5 ja, leidenschaftlich." Nun, so werde ich die Ehre haben. Dich in den Tanzsaal zu führen," rief der alte Edelmann, dem es im Grunde ganz lieb war, zu beobackten, wie Frau Tenars Tochter sich in Gesellschaft be- , nehmen werde. Anmuthig lcqtc sie die kleineHand auf den Arm ihres Schwiegervaters und trat freudestrahlend mit ihm in den Saal. Ncugiena steckte man bei ihrem Eintritt die Kpfe zusammen. Wer ist das?" wurde geflüstert. Kennen Sie s'e? Sie ist ja entzückend! Welcher Liebreiz, welch ungczwungenes Wesen!" Andre, der dem Paare folgte, heimste voll Stolz den seiner Gattin gestreuten Weihrauch ein. Nun war von Groll gegen das widerspenstige Kind keine Rede mehr, im Gegentheil, er vergab und entschuldigte ihre Reden vollkommen. Ach was, die Jahre würden sie noch früh genug vernünftig machen! Eines aber wußte er heute wenigstens sicher, daß diese schöne, von allen bewunderte junge Frau ihm, ihm allein gehörte und daß er sie glühend liebte. In einem g.oßen Kreise reizender Frauen ließ Roemi sich nieder auch hier wie überall die Schönste. Torna. ein Freund von mir und Maler aus Budapest!" mit diesen Worten stellte ihr Gatte ihr einen riesengrofzen Herrn vor, dessen dunkle, glänzende Augen sie vor Bewunderung verschlingen zu wollen schienen. Tanzen Sie nicht auch unseren Tschardas?" fragte Torna. Bei Ihrer Schönheit müßte dieser Anblick eine jwahre Augenweidc sein. Es gibt bei Lott keinen berauschenderen Tanz!" Roemi hatte sich lebhaft erhoben. Darf ich Ihnen einen Partner zuführen? Warten Sie, da kommt gerade Graf Adalbert Staniecki. ein berühmter Tschardastänzer und der einzige Kavalier im ganzen Saal, der mir Ihrer würdig scheint." Sie mußte sich an ihrem Stuhle festhalten, um nicht umzusinken. Ja, er war es in der That! Es war wirklich Adalbert und zwar schöner, jugendlicher, bezaubernder denn je. Unfähig, ein Wort hervorzubringen, starrten die Beiden sich an sie mit gerunzelter Stirne, bebend vor Zorn, er demüthig, ihrer Befehle harrend. Endlich beherrschte sie sich und sagte fast unhörbar: Man beobachtet uns Ihren Arm." Da zog er sie mit leidenschaftlichem Eifer in die Mence hinein. Fast mechanisch führten sie jetzt, einander gegenüberstehend, die ersten Schritte des Tanzes aus. Bald aber näherten sie sich, dem Rhythmus der Musik folgend. Ja sie mußte sogar ihre Hände auf seine Schultern legen, während er in fieberhafter Erregung ihre biegsame Taille umfaßte, wobei beide? Augen, anstatt zu lächeln, sprühende Blitze schössen. Die Stimmung der Musikanten belebte sich jetzt mehr und mebr. Auf die schmachtenden Senfgcc oes euos oigten ore feurigen Klänge der Geigen und das wilde Jauchzen der Zimbeln. Der ganze 2 türm einer lang verhaltenen Leidenschaft entfesselte sich mit elementarer Macht. Kaum daß die Füße der Tan. zenden noch den Boden berührten. Ein Beben schien die Zigeuner zu ergreifen, die, berauscht von ihrer eigenen Musik, un!er lautem Aufschrei ihre Mützen bis zur Decke emporwarfen. Mit fortgerissen von der tanzenden Menge, verwirrt von dieser wilden Musik,' die so beredt zu ihren Herzen und Sinnen sprach, drehten sich Adalbert und Noemi Arm in Arm mit schwindelerregender Schnelligkeit im Kreise umher, unfähig, einen Gedanken zu fassen. Wollte es aber der Zufall, daß ihre Blicke sich trafen, so hatten so die Empfindung, als ob glühende Pfeile sie durchdrängen. Endlich hielten die Zigeuner erschöpft inne, während die Kavaliere gleich Siegern, die eine Beute davontragen, ihre willenlosen Tänzerinnen in den Armen hielten und sie mit unheimlicher Geschwindigkeit im Kreise herumdrehten, ohne daß ih.'e Füße den Boden berührten. Als Noemi sich endlich ausAdalberts Umarmung losmachen konnte, war sie derart betäubt, daß sie sich einer Ohnmacht nahe fühlte und sich an seinen Arm anklammern mußte. Er aber benützte diesen Augenblick, um sie mit sich fortzuführen. Jch muß Sie sprechen." flüsterte er. Wozu?" erwiderte sie, sich aufrichtend. Wir haben uns nichts mehr zu sagen; ich empfinde nur Verachtung für Sie." Wie ungerecht Sie sind!" rief er mit verzweifelnder Geberde, indem er sie auf einen Balkon hinauszog. Man darf einen Menschen nicht unaebört verdam-
men. Was yave icv mir zu ichmoen kommen lassen? Bin nicht ich vor allem das Opfer jenes Verhängnisses gewesen, das uns trennte? Warum haben Sie mir den Brief, den ich Ihnen am Tag Ihrer Abreise schrie), niemals beantwartet?" Verächtlich zuckte sie die Achseln. Briefe, die nicht abgeschickt werden, kommen auch nicht an." Grausame Noemi! Und doch habe ich all die Zeit nicht aufgehört, an Sie zu denken Sie zu lieben! Nach Ihre? Abreise war mein Leben eine Kette von Kämpfen und Qualen. Sie können sich keinen Begriff machen von den Vorwürfen, die ich zu hören betam. Aus Angst, ich könntcJhnen folgen, hat man mich zu jener Reise gezwungen, und dort in der Ferne drang die Nachricht von Ihrer Verheirathung zu mir ich glaubte, ich müsse den Verstand verlieren." Sie lügen! Lange ehe meine Heirath geschlossen wurde, machten Sie in Nizza der Gräfin Elisabeth Nagy-Va-rad, die Sie übrigens demnächst ja auch heirathen werden, den Hof," Wider Willen erröthete er. Wie konnte ein solches Märchen bis zu Ihnen dringen? Diese Pläne bestehen bis jetzt nur in der Einbildung meiner Mutter. Und Sie dürfen nur wollen." fügte er mit einem glühenden Blick hinzu, so werden sie sich niemals oerwirklichen. Glaucen Sie mir, Noemi. daß ich nur in der unklaren Hoffnung, Ihre Spur wiederzufinden, in diese Gegend gekommen bin! Denken Sie sich. gestern in den Bergen, da glaubte ich Sie plötzlich, von einer Schaar Kinder umgeben, vor mir zu sehen." Ein Schatten huschte über Noemis Gesicht das konnte nur Malwa gewesen sein. Toch ach. meine Freude dauerte nicht lange, denn eine wunderbare Aehnlichkeit hatte mich getäuscht! Heute Abend jedoch, als ich den Fuß in's Kasino setzte, da finde ich Sie in Wirklichkeit wieder schöner, begehrenswerther denn je. und außer der Verzweiflung über Ihren Verlust soll ich nun auch noch die Erinnerung an Ihr zürnendes Bild, an Ihren ungerechten Haß mit mir nehmen." Dumpf und traurig kamen diese Worte von seinen Lippen, während er in die sternhelle Nacht hinausschaute. Mit kaltem, starrem Gesicht hörte Noemi ihm zu. Ich glaube ebensowenig an Jhrc Neue als an Ihren Brief," sagte sie mit harter Stimme. Sie haben mein Leden zerstört, wie könnte ich da noch Mitleid mit Ihnen haben? Ich wünsche Ihnen nur das eine, daß Sie ebenso leiden möchten, wie ich es gethan habe. Leben Sie wohl, wir haben uns zum letzten Mal auf dieser Welt gesehen." Und da sie Andre gerade durch einen danebenliegenden Saal gehen sah. lief sie eilig auf ihn zu, noch ehe Adalbert sie zurückhalten konnte. In diesem großen Raume lag auf einem in der Mitte stehenden Billard der ungarische Maler Torna der Länge nach ausgestreckt, die Hände unter dem Nacken gekreuzt. Um ihn her standen sechs Zigeuner und spielten ihm mit der ihnen eigenen Lebhaftigkeit seine Lieblingsstücke vor. während ein blankes Silberstück um's andere aus seiner Weste in die Taschen der Musiker wanderte. Als er kein Geld mehr hatte, verschenkte er Uhr und Kette. Eine Menge Zuschauer theilten sein Entzücken und überschütteten auch ihrerseits die Zigeuner mit Kupfermünzen. Von einer der offenen Thüren aus hörte die alte Marschallin in Gesellschaft ihres Arztes voll Begeisterung zu. Als jedoch im großen Saal das Zeichen zum Beginn eines neu?n Tanzes gegeben wurde, eilte sie auf ihren Platz irück und nahm ihr lebhaftes Geplauder wieder auf.
3a, ja," jagte ne zu Amdrotte Ostona, den sie zu ihrer großen Freude entdeckt hatte, ich erinnere mich, in meiner Kindheit mit angesehen zu haden. wie mein Großvater beim Kartenspiel einen Bauern gewann. Und da es zu jener Zeit verboten war. einen Leibeigenen ohne Land zu verkaufen, so kam der gute Mann am anderen Tage mit einem Säckchen voll Erde auf dem 2iüden zu uns." Plötzlich aber unterbrach sie ihre Erzählung. Doktor, rasch meine Lorgnette! Täuschen mich nicht meine Augen' Wcr ist denn jene Tänzerin dort drüben in Blau?" Das ist." antwortete der alte Edelmann in ernstem Tone, Frau Andre Ostoya, geborene Teznar, meine Schwiegertochter." Teznar! So war sie eS also wirklich Vincentcs Tochter, jenes fleir.?, 'ntrigante Frauenzimmer. daS sie fcr'.gejagt und niemals wiederzusehen gehofft hatte! Und nun war sie die Schwiegertochter dieses ehrenwerthen Gutsbesitzers. Dann kam ihr plötzlich der beunruhigende Gedanke, daß Adalbert ja hier war. Ach. mein Gott, wie mag das enden? Und was wird meine Nichte dazu sagen? Doch was kann es schaden!" tröstete sie sich dann rasch wieder. Da die Kleine ja nun verheirathet ist, braucht man nichts mehr zu befürchten. Schließlich war sie doch eine unterhaltende kleine Person, und niemals werde ich mehr ihresgleichen finden. Es wäre also fehr albern, mich ihrer Gesellschaft zu berauben sie kann mir unter Umständen von großem Nutzen hier sein. Noemi Teznar ist keine Fremde für mich." sagte sie zu dem höchlichst überraschten Gutsbesitzer, chre Mutter war früher meine Vorleserin, und die Kleine ist sogar mein Pathenkmd."
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Arm ihres Gatten näher. Beim unerwarteten Anblick der Marschallin stockte ihr Herzschlag und ihre Augen schlössen sich einen Augenblick. Die arglistige Marschallin aber hatte sich mit der den slawischen Frauen eigenen Geschmeidigkeit erhoben: Ah, meine Liebe, welche Freude, Sie hier zu treffen!" Das Glück ist ganz auf meiner Seite," erwiderte Noemi, indem sie fast auf den Boden niederkniete, um ihrer Pathin die Hände zu küssen. Nachdem sie der alten Dame dann ihren Gatten vorgestellt hatte, entspann sich ein äußerst verbindliches Gespräch zwischen ihr und der Marschallin. Die junge Frau ließ sich indeß durch das Komödienspiel ibrer berechnenden Pathin durchaus nicht täuschen, durchschaute sie doch die Beweggründe, die diese leiteten, vollkommen. Zugleich machte sie sich aber auch die großen Vortheile klar, die ihr in der Gesellschaft der Umgegend durch die vornehme Bekanntschaft erwachsen würden. Adalbert." rief plötzlich die Marschallin, als sie den jungen Mann sah. komm doch. Eine alte Bekannte! Aber richtig habt Ihr nicht eben zusammen getanzt?" Mein Mann. Andre Ostoya." stammelte Noemi. Andre betrachtete den neuen Ankvmmling von oben bis unten und machte eine kalte Verbeugung. Wie doch Adalberts tadellos feines Benehmen gegen die absichtlich zur Schau getragene nachlässige Haltung ihres Gatten absticht! dachte Noemi, sich auf die Lippen beißend. Auf baldiges Wiedersehen, nicht wahr?" sagte die alte Dame in gönnerhaftem Tone. Zugleich löste sie ein prächtiges, mit Saphiren und Brillanten besetztes Armband von ihrem Handgelenk. Das soll mein Hochzeitsgeschenk sein." murmelte sie, das Kleinod um den Arm ihres freudig überraschten Pathenkindes legend. 24. Kapitel, (r n einen warmen Pelzmantel geil hüllt, durchlebte Noemi mit ge&s schlossenen Augen in Gedanken noch einmal diese Ballnacht. während sie in der Morgendämmerung an der Seite ihres Gatten in einem offenen Neisewagen nach Hause fuhr. Noch immer klang ihr die schmerzliche, vorwurfsvolle Stimme Adalberts, in die sich die berauschenden Töne der Zigeunermusik mischten, in den Ohren. ..Wehren Sie sich, so viel Sie wollen, das Schicksal selbst führt uns ja wieder zusammen," hatte er ihr zugeflüstert, als sie den Ballsaal verließ. Andre, den dieses hartnäckigeSchweigen verletzte, hieb erregt auf sein Pferd ein, so daß das leichte Gefährt in raschestem Tempo den steilen, mit violettem Heidekraut bedeckten Pfad hinabrollte, während unter den hohen Bäumen im Lichte der aufgehenden Sonne allmälig die rothen Schirmchen des Eierpilzes sowie die ganze prächtige, thaugetränkte Alpenflora sichtbar wurden. Warum," fragte Andre, nur mühfam das Zittern seiner Stimme beHerrschend. hast Tu mir nie etwas von diesem Neffen der Marschallin gesagt' Wie hätte ich Dir wohl alle diejenigen nennen sollen, die mir einstens den Hof gemacht haben!" antwortete sie wegwerfend. Gerade dieser ist allerdings ein wenig interessantes Exemplar. Elegante Haltung, aber hohles Hirn, die echte Modepuppe für einen Schneider!" Verzeih, aber nicht nur die Maler sind Künstler," entgegnete sie scharf. Graf Adalbert beansprucht vor allem, ein vollendeter Kavalier zu sein, und verstebt es nicht nur. sich geschmackvoll zu ueiocn, sondern auch ein Gemälde und eine Oper zu beurtheilen, einen Kotillon vorzutanzen und ein Pferd zuzureiten. Seine Talente aber haben wenigstens den Vorzug, jedermann zu gefallen." Sie legte eine besondere Betonung auf das Wort jedermannn, und Andre, der die dahinter verborgeneAbsicht wohl errieth, fühlte sich mitten in's Herz getroffen. Wenn dieser Herr so viele Vorzüge hat, so wundert es mick nur. daß Du ihn früher nicht mit Deiner besonderen Gunst ausgezeichnet hast " Seine Stimme klang schneidend. Todtenblässe bedeckte sein Gesicht. Wer weiß, an Lust dazu hat es mir vielleicht nicht gefehlt", rief sie laut auflachend. Wie niedergeschmettert sah er sie an. Noemi, derartigeScherze macht man n'cht!" schrie er, ihr Handgelenk, an dem das Brillantarmband funkelte, so fest umklammernd, als wolle er eö zermalmen. Laß mich los." rief sie. Du thust mir weh!" Dann fügte sie, durch seinen Blick erschreckt, in munterem Ton? hinzu: Welch ein Unsinn, auf den Grafen eifersüchtig zu sein! Vorhin erst erzählte er mir. daß er Malwa zufällig im Walde begegnet sei und sich sterblich in sie verliebt habe!" Andre aber antwortete nicht. Er hatte das bestimmte Gefühl eines nicht wieder gut zu machenden Bruchs zwischen ihnen beiden. Umschmeichelt von den ersten Son nenstrahlen tauchte jetzt vor ihnen im lachenden Thale das im Schweizerstil erbaute Landhaus auf, dem Andre den Namen Giücksburg" gegeben hatte. Froh, diese Unterredung beendet zu sehen, eilte Noemi in's Haus, während Andre, unfähig, sich der Ruhe hinzuae-
ocu, einen aioweg emscytug. Srundenlang lief er in heftigster Erregung auf's Gerathewohl weiter und weit,
wooer er adt ihm m die Quere kommendcn Zweige mit seiner kleinen Axt nie-derh-eb. Als er endlich, körperlich und geistig erschöpft, zurückkehrte, war es' zwölf Uhr. Nun erst fiel ihm ein, daß sein Sata ihnen ja seinen Besuch noch si:r len gleichen Tag versprochen hatte. Und in der That, der alte Edelmann saß bereits unter der von einem Leinwanddach beschatteten Veranda behaglich vor einem Gläschen Branntwein und einem Stück Schafkäse, während aus der Küche der vielversprechende Tust eines Pilzragouts heraufstieg. Das friedliche Bild, das der alte Mann darbot, wirkte wie Balsam auf das schmcrzzerrissene Herz Andres. Turch's Fensier sah er den sorafälti geoeten ijch und außen am Kleiderhaken Noemis Hut. Wahrscheinlich würde sie nun bald mit freundlichem Lächeln erscheinen und zu ihm sagen: Wäbiend Du grollend im Walde herumliefst, hat Dein Frauch?n sich eifrig bemübt, Deinem Vater einen würdigen Empfang zu bereiten." Wie schnell war da sem thörichter Zorn verflogen! Wie sehnte er sich danach, seinen Liebling in die Arme zu schließen, das arme, mißhandelte Handgelenk mit Küssen zu bedecken! Ich bin ein Äarbar, ein Unmensch! Noemi aber ist die entzückendste Frau der Welt! Herzlich begrüßten sich die beiden Männer. Nun aber zu Tisch!" rief Andre lustig. Jasiek, bring uns eine Flasche Tokaier! Aber was ist denn das? Nur zwei Gedecke?" Ja, weißt Du, sagte der alte Edelmann mit etwas verlegener Miene, während ich hier mit Deiner Frau notabene, auf's freundschaftlichste plauderte, erschien die tolle Marschallin plötzlich wie ein Wirbelwind an der Spitze einer Gesellschaft von Touristen, die beabsichtigen, die Seen zu besuchen, und da Euer Haus auf ihrem Wege lag. so haben sie Noemi mitgenommen. Deinen Freund, den Maler, den kleinen Doktor und den Grafen Adalbert habe ich unter den übrigen Theilnehmern erkannt. Etwa zwanzig Führer begleiteten sie. und außerdem vier Violinen und eine Baßgeige Theils waren sie in Fuß. theils zuPferd oder zu Wagen. Tie Marschallin behauptete steif und fest, die Nacht am Ufer der Seen unter freiem Himmel und bei den Klängen einer Zigeunermusik verbringen zu wollcn. Sie ist wirklich ein verrücktes Frauenzimmer!" Längst schon hörte Andre nicht mehr auf die Worte seines Vaters. An dcn Thürpfosten gelehnt, murmelte er wie geistesabwesend vor sich hin: Noemi fort gerade in dem Augenblick, wo die allergewöhnlichste Pflicht der Gastfreundschaft sie" Der Greis machte eine abwehrende Bewegung. ..Sie hat sich auf sehr artige Weise entschuldigt, ich versichere Dich." Fortgegangen." wiederholte Andre, nachdem Tu uns so gütig entgegengekommen bist." ..Mein lieber Junge, mache Dir darum keine Sorgen. Die Hauptsache ist jetzt, daß wir uns zu Tisch begeben, ich habe nämlich einen Wolfshunger, und wenn Du Dich gestärkt hast, so kannst Tu Dich ja auf die Suche nach Deiner muthwilligen Ehehälfte machen. Und dann, laß Dir noch einen guten Rath geben: komm so schnell als möglich nach Schwarzensee. damit Deine Frau dort ein gesundes, arbeitsames Leben beginnt. Glaube mir. nichts ist schadlicher für junge Frauen als Müßiggang. Kehrt also beide, so rasch Ihr könnt, zum väterlichen Herde zurück: ich werde Euch dort mit offenen Armen und aufrichtigem Herzen empfangen." In zwei Tagen," sagte Andre entschlössen, sind wir bei Dir. lieber Vater!" Herzlich drückte ihm der Greis die Hand. Das laß ich mir gefallen, daran erkenne ich meinen Sohn!" (Fortsetzung folgt.) der Zwangsjacke erst i ck t ist kürzlich in Rom der zwecks Durchführung einer polizeilichen Maßregel verhaftete Matrose d'Angelo. Er wurde im Gefängnisse todt aufgefunden. nachdem er drei Tage lang ununterbrochen in der Zwangsjacke gesteckt hatte. Eine verschollene deutsch? Frau war im Aufgebotsvcrfahren für todt erklärt worden. Als die Verschollene wiederkehrte und das Ausschlußurtheil durch Klage anfocht weil sie noch am Leben und ihre Identität außer Zweifel sei. wies das Gericht die Klägerin ab. da die Frist zur Anstellung der Anfechtungsklage verstrichen war! Die Frau wollte natürlich wieder unter die Lebenden aufgenommen werden und verfocht ihre Sache bis zur letzten Instanz. Beinahe hätte sie sich bei ihrem Tode beruhigen müssen, denn jenen sachlichen Grund wollte das Reichsgericht auch nicht gelten lassen. Zum Glück fand sich ein formeller Grund: die Präklusivfrist zurMeldung derVerschollenen war nämlich irrthümlich auf Donnerstag, den 12. März 1901", anstatt auf Dienstag, den 12. März 1901". anberaumt worden, also auf einen gar nicht vorhandenen Tag. Darin fand, wie die Deutsche Juristcnzeitung" mittheilt das Reichsgericht einen Formmangel, den das Gesetz als Anfechtungsgrund zulasse. Nun darf die Frau wieder leben".
ttnkicilvollc Biöver. Der Vizekönig Tschang-Tschi-Dun wollte prüfen, was seine Truppen von der Ausbildung nach europäischem Muster profitirt haben. Er veranstal tete zu diesem Zwecke große Manöver im Thal des Yam-Tsu. Wie die Blätter aus dem fernen Osten berichten, waren die Chinesen mit einer solchen Lust und Liebe bei der Sache, schössen so ungeheuer viel, zerstampften so eindrucksvoll die Felder, als handle es sich um einen regelrechten Krieg. Eine ganz unerwartete Wirkung übten sie dabei auf die friedliche chinesische Bevölkerung aus, einen Effekt, den der Vizekönig sich nicht hatte träumen lassen. Die Bewohner der Dörfer und kleinen Ortschaften wurden von einer wahren Panik ergriffen, hielten die Manöver für einen ernsten Krieg zwischen Tschang-Tschi-Dun und dem örtlichen Taotai Li. Einige Wochen vor Beginn der Manöver war nämlich eine topographische Abtheilung des Stabes des Vizekönigs im Manövergelände erschienen, um Aufnahmen zu machen. Für die Landbevölkerung war das etwas ganz Neues und erweckte alle möglichen Vermuthungen. Die Militärtopographen erklärten allcn Wissensdürstigen, daß sie nur Vorboten des Vizekönigs wären, der bald persönlich mit seiner Armee eintreffen werde, um den ungehorsamen Taotai Li. der dem Vizekönig 400.000 Lan schulde, zu bestrafen. Als thatsächlich immer mehr Militär eintraf, mit Kanonen und Fahnen, beeilten sich alle Landleute, ihre Besitzungen zu verkaufen. besonders ihre Vorräthe. Die Reispreise fielen rapide, Kühe. Schweine und Geflügel wurden um einen Spottpreis verschleudert, trotzdem hielt es schwer. Käufer dafür zu finden. Alles ergriff die Flucht. Schließlich ging die Panik so weit, daß Greise und furchtsame alte Frauen Selbstmord verübten, um nur nicht in die Hände der Feinde zu fallen. Viele Säuglinge wurden ertränkt, da sie den Eltern auf der Flucht hinderlich waren. Den Soldaten schien der furchtbare Eindruck, den ihre Gewehre und Kanonen auf die sinnlos geängstigten Bewohner machten, nur zu schmeicheln. wenigstens thaten sie nichts, um das Volk zu beruhigen, sondern versuchten
durch Aussprengen übertriebener Gerüchte nur noch mehr Unheil anzurichten. Der Donner der Geschütze bei Ankunft des Vizekönigs raubte der Bevölkerung vollends den Rest von Besinnung. Alles raste in eiligster Flucht i c-r t.ijtt V.E. oavon. Auaenzeugeu oencuien, oan. man auf unendlichen Strecken keiner menschlichen Seele begegnete. In den Dörfern vernahm man nur das ängstliche Brüllen des zurückgelassenen Viehes. Die Hütten waren leer, nur Schwerkranke oder Hinfällige waren zurückgeblieben, denen es vollständig oleichgiltig war, welchen Todes sie starben. Erst ganz allmälig wurden die verlassenen Behausungen wieder aufgesucht. Die chinesischen Zeitungen legen die ganze Verantwortung für die fürchterlichen Eonsequenzen des Manövers dem Vizekönig Tschun-Tschi-Dun zur Last, der es versäumt hatte, die Bevölkerung rechtzeitig über das militärische Schauspiel aufzuklären. BeLenklittte TiSzipttn. Das in Pretoria in Garnison stehende Leinster Regiment, wdchi.'s sich vor Kurzem durch einen militärischen Aufruhr unliebsam bemerkbar machte, scheint in einen Zustand vollständiger Disziplinlosigkeit gerathen zu sein. Nach Angabe der Pretoria News" fanden in den ersten vier Monaten diescs Jahres in dem genannten Regiment nicht wenigor als 30 Kriegsgerichte über Mannschaften und Unterossiziere statt. Die verhängten Strafcn schwankten von 28 Tagen bis zu 4 Jahren. Abgesehen von einem Fall, in ivelchem drei Gemeine zu je 5 Jahren Gefängniß verurtheilt wurden, weil sie einen Vorgesetzten geschlagen hatten. Während derselben Zeit fanden 181 kleinere Verurteilungen statt. In den meisten Fällen war Trunkenbeit Veranlassung zu den Vergehen. Es ist auffällig, daß gerade dieses disziplinlose Regiment zum großen Theil aus ganz jungen Soldaten besteht, die man mit dem Namen ..Brodericks" zu bezeichnen pflegt. Die Zeitungen in Pretoria weisen auf die Nothwcndiqkeit einer Untersuchung hin, damit festgestellt wird, wen die Verantwortung für die herrschenden Zustände trifft. Der Prinz Prosper Arenberg ist wegen in Afrika begangenen Todtschlage zu 15jähriger Haft verurtheilt worden. Wie man diesen Mann im Gefängniß zu Hannover behandelte, schildert die Hann. Allg. Zeitung" folgendermaßen: Der Prinz stand in dauerndem heimlichen Check"Verkehr mit einem Bankhaus, er hatte einen Mann zu eigener persönlicher Bedienung und verschaffte sich so viel Spiritussen, wie er wollte. Es ist recht bezeichnend, daß er sich im Gefängnih Bier aus Extrakt selbst brauen konnte. Der Prinz beschäftigte sich tagsüber mit Lektüre und fand Abends Gesellschaft zum Kartenspiel. Daß es ihm auch an Frauenzimmern nicht fehlte, wurde bereits mitgetheilt. Dies sind Thatsachen. Das übertrifft ja noch das Treiben in den fidelsten" Gefängnissen der Ver. Staaten. Uebrigens ist eine Untersuchung eingeleitet worden, welche hoffentlich nicht wie das bekannte Pelzwaschen verlaufen wird.
Feuer - Signale.
I Pennst? lv und Kartet 5 English's Opern HauS 6 Säst und Rw Fort 7 Rodle und Michigan 8 R. Jerley u. äff Ave S Pme und Nvrch ,0 Mästet und Pme 11 Vermont nah Eaft 12 Rg. 8 Spritzenhaus Mass. ve nahe Noble lZ Devaware und Walnut l Jersey uEentral A. 5 Masi und Eornell Ave Ash m.d 11. Straße 7 Part Ave und 12 Str .8 Columbl undHillsid i9 Highland '.!ve u.P,att 51 Jllinoii und St. Jo 13 Pennsylv. und Pratt u Meridian und U. Str !S No. s Sprisenhau lki. nahe Jllinolv :e Senate Ave u.StSla J7 Illinois und Vichigan Pt tsylvania und 14. !9 Senate A. und 13. No. l Spritzchau JndAvenahMlchigan !2 Meridian und Walnut 14 California u Vermont !5 Blake ud New gort 6 Ind. Av. u. St Clatr 17 City Hospital :8 Blake und Norty 3 Mutngan und Agnes ,1 No. 6 EptttztNhaus Washington nah West 2 sendors u Wash. Riffouri u New Dort 45 Meridian u Wash 16 Jllmois und Ohio (7 Capitol v. u Wash 18 Aingan'ft PorkhauS 4 Straßenbahn Ställe W. Washington Str 61 No. 10 Spritzenhaus Illinois u Merrill 62 Illinois u Louisiana 55 West und Eouch 'A West und McCarty SS Senate Ave. u Henry 67 Meridian und Ray 68 No. 4 Spritzenhaue Madtson Av. u Morvi 69 Madiion Av. u Tunlop Sl No 2 Haken Leiterhaus South nah Delawar 2 Penn, u Merrill 53 Delaware u. McCarty 4 afi und cEarttz 5 New Jersey u. Merrill 7 Birg. Av. u Bradsha 88 Last und Prospekt Bicking und High 71 No. 11 Cpritzcichau vir Av. be won 72 East und Georgia 7Z Ceda und Elm 74 Davidson u Georgia 75 Snglish Av. u Pine 76 Shelby und Bates 7? No. 3 Spritzenhaus Prospcct nahe Shelby N Flctcber v. u Shelby n Market u. New Jersey 2 ?elaware und Wash. 83 East u Washington 34 New Nort u. Tavidsor 35 Taubstumm Anstalt 86 Ver. Staaten Arsenal 7 Oncntal und Wash. 9 Z?rauen-Resormat. 91 No. 13 Spritzenhaus Marvland nahe Mer. 2 Meridian u. Gcorqia. 03 Meridian und South H Pennsylv u. Louisiana 95 Birgini? Ave u. Alab. 96 Hauptquartier. 97 rand Hotel. 98 Capital Av und Oh 23 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. IM Alabama und 16. 125 Central ve und 15. 126 ?)andes und 15. 127 Brookside und Jupiter ;28 Central Av und 17. 129 Delaware und 19. 131 Alabama und li. 132 Bellcsontaine und J. 134 College A und 2S. 135 Delaware und 13. 136 Alabama und Rorth 137 Newmann und 19. 138 Eolltg Av und 14. l3 Cornell Ave und 13. 141 Randes und 10. 142 Higbland Ave und 10. 143 Tecumseh und 10. 145 New Jersey .rnd 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hillfidc Ave und 16. 148 Colge Ave und 2. 149 College Av und 27. 152 Part Av und 2. 15?, LEu. W Bahn u. 22. 154 Ramsey Av und 10. 156 Stoughton u Newman 157 Atlas und Pike. 158 Bloyd und Pawpaw. 159 No. 21 Sprinhaus Brightwood 12 Ardcn und ZZepot 163 Brightwood und 26. 164 Rural und Blohd 165 St. Clair u. eyston 167 Arsenal Av und 23. 168 Jllesontaiue und 2. 16? 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Laurei 714 tatvu.klt R 716 Shelby uud Bch 716 State Ave und Orang, 71b Orange und Laurel 7 Shelby u. Gx.iaat Avt 7,1 Lerington A.u Laurek 713 FletcherAveu. Sprua 724 Stat Av u Pleasan 726 Prospitt und '''leasa 726 Orange und Harla? 788 Liberty und Men 729 Nole und Eouth 81 No. 15 Spritzenhaus Ost Washington S 13 Market und Noble 814 Ohio u. Highland Av 815 Michigan u. Highlant 16 Market u Arsenal A 817 Oft '. Clair und Union Bahn eleise. 821 Pan Handle Lhtts 88 Vermont und Wakotk 824 Wash. und Sta Atz 825 Madden'sLoungzab 82 Dkr und T orsey 827 Wash. und Beviae v, 8 No. 1 Spritzen bau Beville nah Michiaa, 631 Southeaftern A ant Woodside. 83 Wash. und T karbor, 834 Southastern und Arsenal es. 836 New York und Temvk 912 Illinois und Maryl. 9i8 Illinois und ortet 14 Penn, und ash. 915 Delaware nnd Spezial.Siznale. Ersten Schlag, zweiter Alarm, ftttxittt 2 Schläge, dritter Alarm, Dritten Schläge, vierter Alarm. l--l, Feuer aus und Schlauch ausgerollt. 5 Schlag, Wasserdruck ab. 1 Schlag, 1 Uhr Mittags, Die V bezeichneten Signale werden nur vom Dhur kröcht angegebn' da an den betreffenden Strafte kreuzung Kine Alarmvlen anpebracht sind. Chicago und der große Nordwefte via & la-Aawait-Vbtltppie Insel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. IV Bon der Monon 47. Str. Station, Chi igo, .nb nur B Minuten mittelst elektrischer ar nach den Union Viehdösen French Lick Springs, in dem Orange Connt Hochland. Familien-Hotei anter neuer VeschäftSleituna. Pluto. Proierpin rnd Vowles Quellen. Beste Minera'.waffer der Welt. Zwei Züge täglich via Gree.icastle. licket-Officen : Union Station, AaffachusettS Nve und 25 We Washington Sttasze. R. P. I g e , Tiftnkt Pss. Agent, Indianapolis. Ind. . H. M cDoel, C. v. Rockwell. rks. und en. ar. Betrieb' ter Frank I. Reed. Vev. Piff. Agent, lhicago. JH.
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