Indiana Tribüne, Volume 26, Number 251, Indianapolis, Marion County, 13 June 1903 — Page 4
Jndiana Tribüne. Herausgegeben von der utrnderg Indianapolis, Ind.
Harry O. Zhuöium Präsident. Veschaftslocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269 niered at the Post Office of Indianapolis a second class matter. Der europaische Friede. Von Rußland sind bis jetzt keine officielle Äußerungen über das Massac in Belgrad kundzegeden, und doch ik das russische reich am unmittelbarsten von den entsetzlichen Vorkommniffen in Serbien berührt. Vielfach wird in der englischen Presse angenommen, daß das Schweigen als bekenntniß der Mitschuld an der Verschwörung gelten muß. Daß diese Annahme zum wenigsten übereilt ist. steht fest. Zwar ist es bekannt, daß Rußland's Sympathien seit mehreren Jahren sich von der Regierung Alexanders abgestoßen fühlten und daß dem Czarenreiche ein Re gierungswechsel in Serbien höchst will kommen ist. Alles deutet darauf hin, daß Peter Karageorgevitch, der im Exil in Genf war, dort die Verschwörung anzettelte, daß ihm russisches Geld die Ausfvh rung des Komplottes ermöglichte, ist vielleicht richtig, aber daß das Geld von der russischen Regierung selbst geliefert wurde kaum. Die Populärität des Hauses Qbrenowitsch in Rußland stand in ihrer Blüthe, als Milan als erster König des unabhängigen Serbiens die Tochter eines Rüsten zu seiner Königin machte. Die Verwünschungen der russischen Presse als die Karageorgevitche eine Verschwörung gegen Milan anzettelten waren heftig. Erst als Alexander die Draga Maschin heirathete, machte sich in Rußland ein mächtiges Gefühl gegen ihn geltend. Rußland schien sich darauf gespitzt zu haben, Serbien seine Königinnen zu liefern. Peter Karageorgevitch beutete den Umschlag der öffentl. Meinung in Rußland für seine Zwecke aus. Srin Sohn wurde in einer russischen Militärakademie erzogen, seine Töchter russischen Miidchenpenfionaten anvertraut. Er machte es den Russen auf jede Weise klar, daß er ihr' Freund war. Der jugendliche Alexan der hingegen machte es sich zur Pflicht allen russischen Einfluß auf seine Regierung zu vernichten. Die meisten hohen Offiziere der in der serbischen Hauptstadt liegenden Regimenter hatten russische Familiendeziehungen. Die Zurücksetzung, die ihnen zu Theil wurde, machte sie zu willigen Werkzeugen Peters in Genf. Es ist Thorheit die Erklärung für baare Münze zu nehmen, daß der Haß über die emporgelommene Königin Draga den AuSbruch der Revolution veranlaßte. Sie war der Sack, auf den man nur schlug, um Obrenovitch zu treffen. Er diente nur zum Vorwand, um die wahre Triebfeder zu verbergen. Karageorgevitch wollte sein? Raffe wieder auf den serbischen Königsthron führen und die Dynastie Obrenovit mußte fallen. Seine vermeintliche Ruffenfreundlichkeit brachte ihm die Hilfe der unzufriedenen Offiziere, welche darauf rechneten, daß das mächtige Rußland ihnen im Falle des Mißlingens den Rücken decken würde. Sie wählten einen günstigen ZeitPunkt. Das.Volk war durch die AufHebung der Verfaffung erbittert. Die rücksichtslose Prachtentfaltung Draga's der niedriggeborenen, entfachte ihrem Neid. Der Einfluß, den sie auf Alexander ausübte, machte sie in den Augen des VolkesZ für deffen Uebergriffe verantwortlich. Der aufmerksame Verbannte in Genf war gut unterichtet, er wußte die Zeichen der Zeit wohl zu lesen. Die Pläne, die er seit langer Zeit vorbereitete, wurden zur Ausfüh rung reif und dann mit einer solchen Gründlichkeit befolgt, daß weder für Alexander noch Draga ein Bluträcher übrig blieb. Karageorgevitch wird trotz republi' kanischer Träume König von Serbien werden, so wird die Skubnicza am Montag bestimmen. Die euro päischen Höfe werden ihn auch aner kennen, denn für sie ist die ganze Umwälzung nur eine der vielen internen Episoden Serbiens, mit denen sie schon früher zu rechnen gelernt haben. Deutschland, England und Frankreich betrachten die Angelegenheit ganz ob jektiv. Sie wollen nur den Frieden auf dem Balkan gewahrt sehen. Daß
dies geschieht, dafür sorgen Oesterreich und Rußland, welche ihre Politik den Balkanstaaten gegenüber 1902 feststellten. Deutschland besonders hat stets die berechtigten Interessen Rußlands auf der Balkan-Halbinsel, für welche Rußland große Opfer an Gut und Blut ge bracht hat, anerkannt, wird also nicht im Entferntesten an eine Einmischung denken. Internationale Verwicklungen wird der Belgrader Mord also schwerlich im Gefolge haben. Man gönnt Rußland den Einflluß auf Serbien im vollsten Maße und Oesterreich wird nicht verfehlen, sich von dem neuen Herrscher Garantien, die seine Intereffen sichern, geben zu laffen. Daß Milan einen Leibeserben hinterlaffen hat und Mickro von Montenegro vielleicht Ansprüche auf den serbischen Thron geltend machen könnte, darin liegt keine Drohung weiterer Verwick lungen geschweige denn Gefahr für den öffentlichen Frieden. Die Großmächte sind mit zu großen Culturarbeiten beschäftigt, um sich von der Belgrader Tragödie aus dem Geleise bringen zu laffen. Borläufige Berichte des Statisti.
kers des Ackerbau-DepartementS geben die mit Sommerweizen bestellte Fläche auf 17,257,000 Acres, was 964,000 Acres oder 2.16 Procent weniger ist wie letztes Jahr. Der Durchschnittszustand des Sommerweizens am 1. Juni war 95.9 gegen 95.4 am gleichen Datum des Vorjahres, 92 im Jahre 1901 und 97.1 im Durchschnitt der letzten 10 Jahre. Der Durchschnittszustand des Winter. Weizens am 1. Juni war 82.2, am 1. Mai 1903 noch 92.6, am 1. Juni 1902 76.1, am 1. Juni 1901 87.8 und im Durchschnitt der letzten 10 Jahre 79.1. Mit Hafer sind insgesammt 27,732,000 Acres bestellt, d. i. 920,000 oder 3.2 Procent weniger wie im letzten Jahre. Der Durchschnittszuftand des Hafers am 1. Juni war 85.5 gegen 90.6 am gleichen jDatum 1902, 85.3 im Jahre 1901 und 90.7 im Durchschnitt der letzten 10 Jahr. Mit Gerste sind 330,000 Acres oder 76 Procent mehr bestellt wie letztes Jahr. Der Durchschnittszustand am 1. Juni war 91.5 gegen 93.6 am 1. Juni 1902, 91 in 1901, nur 88.7 im Durchschnitt der letzten 10 Jahre. Die Fläche, die mit Reis bestellt ist, zeigt gegen letztes Jahr eine Reouction um 3.6 Procent. Der Stand ist 90.6. Die folgende Tabelle zeigt den Stand des Winterweizens in den 12 Hauptstaaten: Durchschn. I.Juni in 10 1902. Jahren. Staaten. 1. Juni 1903. Kansas 83 60 72 Missouri 70 96 78 California 76 85 78 Jndiana 84 70 70 Nebraska 94 91 74 Ohio 87 76 75 Illinois 75 90 69 Pennsylvania 89 76 87 Oklahoma 93 82 86 Texas 87 58 78 Tenneffee 76 61 83 Michiaan 86 83 73 Ver. Staaten 82.2 76.1 79.1 Für die Haupt-Haferstaaten werden folgende Zahlen angegeben: Durchschn. Staaten. Diesen Juni in 10 Monat. 1902. Jahren. Illinois 79 95 92 Iowa 91 98 96 Wisconsin 98 100 95 Minnesota 95 95 95 Nebraska 90 85 85 Jndiana 79 90 90 New York 69 91 93 Pennsylvania 77 78 89 Ohio 74 82 87 Michiqan 85 91 90 Ver. Staaten 85.5 90.6 90.2 Den Stand des Klees für das ganze Land anzugeben, ist schwierig, aber alle Staaten, die viel Klee pflanzen, berichten, außer Wisconsin, eine Abnähme der bestellten Fläche. Der Stand des Klees ist besser wie der Durchschnitt von zehn Jahren in Iowa, Illinois. Missouri, Kansas und Wisconsin, schlechter in New York, Pennsylvania und Ohio. Von den 40 Staaten, die über 5,. 000,000 Apfelbäume haben, berichten nur Virginia und Tennessee einen Stand über dem Durchschnitt der letzten Jahre. Die mit Reis b-stellte Fläche ist in allen Staaten, die in Betracht kommen, kleiner geworden. Der Rückgang beträgt von 1 Procent, wie in Georgia und Alabama, bis zu 14 Prozent in Mississippi. Der Stand des Reises ist in allen Reis producirenden Staaten unter dem Durchschnitt der letzten neun Jahre, ausgenommen in Alabama, Louifiana und TexaS.
Stoff zum Pessimismus. ?cach Allem, was in unseren Tacten geschieht, muß man einen sehr starten Glauben an t demokratisch-republikanische Staatsform haben, um nicht von allerlei Zweifeln an ihr befallen zu werden. Was sich in Spanisch-Amerika Republik nennt, ist meist ein grimmiger Hohn auf diese. Und wenn gegenwärtig Mexiko einen Ausnahme von dieser Regel bildet, so rührt dies gerade daher, daß dort die Volksherrschaft beinahe ganz durch die Herrschaft eines einzelnen bedeutenden Mannes verdrängt ist. In der einzigen wirklichen kmerikanischen Republik, der unseren, wird jetzt . t m$i l
rvieoer einmal eine auinig um ote andere aufgedeckt. Das ailt vom Bunde selbst, wie die sich immer greller gestaltenden Entlarvungen in einigen der Washingtoner Hauptdepartements beweisen. Und dasselbe gilt von Einzelftaaten und Einzelstädten. Am schrecklichsten gestalteten sich diese Entlarvungen in jüngster Zeit in Missouri, in Stadt und Staat. Eine ergreifende amtliche Schilderung findet der Leser in einer anderen Spalte aus der Feder einer St. Louiser Grand Jury. Bei den fortwährenden Enthüllungen aus der Stadt St. Louis und dem taat Missouri ertönt aber zugleich aus so mancher anderen Stadt und aus so manchem anderen Staate dieses Landes die bange Frage: Aber ist es denn bei uns besser? Da und dort darf sie allerdings verneint werden. Aber anderswo verbietet das böse Gewissen jede Verneinung. Der Glaube des standhaften Freundes der demokratisch - republikanischen Staatsform klammerte sich nach Allem, was in unserer großen Republik schon aufgedeckt und entlarvt tourte, immer wieder an die kleine, aber altbewährte schweizerische Republik, in welcher sich, nachdem auch sie im Laufe der Zeit manche Mauserung und Säuberung durchgemacht, eine säuberliche Volksregierung durch das Volk und üx das Volk darstellte. Aber in jüngster Zeit lieferte selbst sie Stoff zum Pessimismus, namentlich durch die Enthüllungen in einem Theile der Militärverwaltung. Doch in der großen amerikanischen. wie in der kleinen schweizerischen Republik bemüht man sich ja ehrlich, die bösen Schäden aufzudecken. Und wo Aufdeckung und Entlarvung ist, da ist auch der Entschluß zur Besserung, der Anfang der Besserung. , und daher trotz des Stoffes zum Pessimismus noch kein Grund für den Pessimismus. Kavelesclci vom Eberhard. Wenn in einer Schule Württembergs selbst em Knirps den Grafen Eberhard den Greiner oderRauschebart, den grimmigen, im Jahre 1392 gestorbenen Besiege? der Reichsstädte, mit dtm Grafen und späteren Herzog Eberhard im Bart, dem im Jahre 1496 gestorbenen milden Freunde des Bürgcrthums und Bauernthums und der Wissenschaften, verwechselt, so wird er als kleiner Esel in die Ecke des Schulzimmers gestellt und ausgelacht. Einen grotzen Esel machte aber aus sich der Kabelmeier, indem er neulich in die Welt hinausmeldete, daß in der Universitätsstadt Tübingen eine Bildsäule Ebcrhard's des Greiners feierlich enthüllt worden sei. Natürlich handelt es sich um eine Statue Eberhard's im Bart, des Stifters der Universität Tübingen. Ein Werk des Bildhauers A. Frnnd, schmückt sie die schöne soeben vollendete neue Neckarbrücke. Die hohe, aufrechte Gestalt Eberhard's im Bart, in dessen Gefr": sich Kraft und Milde paart. stützt ,, "i mit der Linken auf's Schwertin der Rechten hält sie die entfaltete Urkunde der Stiftung der Universität. Eberhard's Haupt ist entblößt; der abgelegte Helm liegt ihm zu Füßen. Eine prächtige Pflanzengruppe umrahmt das Denkmal; die Brücke wurde mit Fahnen. Guirlanden und Tannen geschmückt. Im Verein hiermit boten die in Couleurs mit Fahnen ausgerückte Studentenschaft und die gleichfalls mit Bannern und Fahnen erschienenen Abordnungen der bürgerlichen Vereine ein malerisches Bild. Herrlicher Gesang der Tübinger Festchöre ertönte. In warmen, patriotischen Worten feierte Universitäts-Professor Busch den Eberhard, der in Tübingen eine so segensreiche Stätte der Wissenschaft geschaffen habe. In der geschieh!liehen Erinnerung des Volkes stehe dieser Fürst in der ersten Reihe; mit Tübingen sei sein Name untrennbar verknüpft. Verschwunden sei die unier seiner Regierung gebaute alte Neckarbrücke; seine stolzere Schöpfung, die Universität, steh: heute noch auf dem von ihm gelegten Grund. Das württembergische Königspaar und ein Theil des Staatsministeriums wohnten der vom Kabelmeier so schnöd mißverstandenen Feier ebenfalls bei. Neuntausend Fragen an die Geschworenen werden vom Moskauer Bezirksgericht gelegentlich eine? Mordprozesses zu richten sein. Ein großer Fälschungsprozeß nimmt nämlich demnächst vor den Schranken des Moskauschen Bezirksgerichts seinen Anfang. Es handelt sich um eine Klage gegen die Kaufleute Bromberg. Gurewitsch und Aronowitsch, die 2177 Wechsel im Betrage von 2.500,000 Rubel gefälscht baben. Ob wohl die 9000 Fragen von den Geschworenen gewissenhaft werden beanttvortet werden können?
in räch in Sicht?
Für den gewöhnlichen Sterblichen ist es schier unmöglich, sich aus den Börsenberichten ein klares Bild davon zu machen, ob wir in allernächster Zeit guten oder schlechten Zeiten entgegen gehen. Ja selbst die Herren, welche auf das Steigen oder Fallen der Bonds, der Actien, des Getreides, des Fleisches etc. spekuliren, mithin in Börsenangelegenheiten Erfahrung haben, wissen auch nichts Gewisses. Denn wer voraussagen könnte, wie diePreisc aller jener Werthe in einigen Tagen stehen werden, der könnte durch das Wetten auf das Steigen und Fallen der Preise ein Vermögen erlangen. Wir legen deshalb den Voraussagungen der Finanzleute und der Börsenzeitungen kein sehr großes Gewicht bei. Da ist gewöhnlich der Wunsch der Bater des Gedankens. Und da gleichzeitig die einen Autoritäten" andauernde Prosperität voraussagen, die andern aber den nahen Krach, so hat man die Wahl, welcher Gruppe von Propheten man glauben will. Neuerdings haben Diejenigen, welche schlechte Zeiten in Aussicht stellen, den Vortheil für sich, daß sie auf eine schon längere Zeit andauernde Geldknappheit hinweisen und die Frage aufwerfen können, wie das erst werden soll, wenn die Ernte vorbei ist und große Summen zur Beförderung des Getreides nach den Seehäfen gebraucht werden. ?ia viele Derjenigen, welche alle Silberdollare außer Kurs setzen wollten, weil dieses Geld nicht gut genug sei, und weil überhaupt massenhaft Gold vorhanden wäre, fordern jetzt, daß die Banken das Recht haben sollen, ungedccktes Papiergeld zu verausgaben, um dem zeitweiligen" Geldmangel durch solche Bankzettel abzuhelfen. Sie beHäupten, daß sie elastisches" Papiergeld schaffen wollen. Thatsächlich besteht eine schon längere Zeit andauernde Geldklemme, welche durch wilde Spekulation hervorgerufen ist. Einen großen Theil der Schuld tragen die National-Banken. Nach dem Bankgesetz der Vereinigten Staaten sollen diese Banken in kleinen Städten 15 Procent, in größeren Städten 25 Procent ihrer Depositen baar vorräthig haben. Sie umgehen aber dieses Gesetz vielfach, indem sie einen Theil ihrer Reserven in New Dorker Banken hinterlegen und dafür 2 Procent Zinsen erhalten. Dadurch sammelt sich in New Jork ungeheuer viel Geld an, auf welches die dortigen Banken Zinsen zahlen und das sie mithin verborgen müssen. Sie leihen von diesen Bankreserven, abermals 75 Procent aus. Da sind dann die BörsenSpekulanten willkommene Kunden und die Reserven, welche für das solide Geschüft bereitliegen sollen, fließen großentheils in die Wall Street. Würden die National-Bank-Gesetze streng aufrechterhalten, dürften diese Banken ihre Reserven nicht an andere Banken weiter verleihen, dann wäre weniger Geld in der Wall Streci; aber mehr in allen Theilen des Landes und von einer Geldklemme könnte dann keine Rede sein. Jetzt entsteht nur die Frage, ob aus der Geldknappheit nothwendigerweise eine allgemeine Panik entstehen muß. Und diele F:aqe möchten wir aus mehreren Gründen verneinen. Die New Jorker Banken mögen ja durch die Verhältnisse gezwungen werden, ihre ausgeliehencn Beträge einzuziehen und dabei mag so mancher Spekulant seine verpfändeten Bonds und Actien verlieren; aber das Gesammtgeschäft wird durch solche Vorkomninisse wenig berührt. Denn auch für die Bewegung der Ernte" haben sich noch immer die nöthigen Mittel gefunden; auch wenn, wie in diesem Jahre, Geldknappheit herrschte. Eine Panik könnte nur eintreten, wenn unser Land durch eine gänzliche Mißernte heimgesucht würde und wenn wir Ueberspekulation zu verzeichnen hätten. Das Hochwasser hat in einzelnen Theilen des Landes großen Schaden angerichtet; aber im Ganzen verspricht die Ernte gut zu werden. Und das Gewerbe ist mit Aufträgen so reichlich versehen, daß von einer Ueberproduction zur Zeit nicht die Rede sein kann. Die zahlreichen Streiks haben im Gcgentheil die gewerbliche Thätigkeit gehemmt und dadurch die Gefahr einer Ucberfüllung der Märkte noch weiter hinausgeschoben. Allerdings muß das Steigen der Löhne und die Abkürzung der Arbeitszeit in den Vereinigten Staaten die Folge haben, daß die von unseren Fabrikanten erzeugten Waaren theurer und deshalb auf dem sogenannten Weltmarkte schwerer verkäuflich werden. Es ist mithin wahrscheinlich, daß sich unsere Waarenausfuhr etwas vermindern wird. Aber das geschieht nicht sofort in stark wahrnehmbarer Weise, sondern erst allmälig. und wie die Dinge jetzt liegen, können wir die Gefahr eines wirthschaftlichen Krachs nirgendwo wahrnehmen. In der B e l e i d i g u n g s -klage Normann-Schumanns gegen den Abgeordneten Bebel wegen Behauptungen im Vorwärts", Normann-Schu-mann habe, während er im Dienste der preußischen Geheimpolizei stand, fremden Ländern Spionendienste geleistet, ist das Verfahren einstweilen eingestellt worden, weil der Kläger sich fortdauernd im Auslande aufhält. Das Verfahren wird erst seinen Fortgang haben können, wenn der Kläger seinen Aufenthalt wieder im Jnlande nimmt.
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