Indiana Tribüne, Volume 26, Number 249, Indianapolis, Marion County, 11 June 1903 — Page 4
Jndiana Tribüne, II. Juni 1903.
jndiana Tribüne. Htrauigeftebtn von der utender T. Indianapolis, Ind.
Harry O. Thudium Prändrnk. Geschäfts loeal No. 31 Süd Delaware Strahe. telbphojve 269. tntcred at the Post Office of Indianapolis aa ecor.d dass matter. Unsere schwarzen Bürger. Vielfach sind in den letzten Tagen die Reisen unseres Präsidenten Noosevelt und des Kaisers Wilhelm Gegenstand von allerlei Vergleichen gewesen. Selbstverständlich nur so weit es die zurückgelegten Meilenftrecken anbetrifft, nicht aber der Zwecke denn diese gehen gänzlich auseinander. Der deutsche Kaiser der es ja nicht nöthig hat Stirn mung für seine persönlichen Interessen im Volke zu machen, reift entweder im Dienste der schönen Künste als Förderer der Wissenschaften oder aus Liebe zur Natur. In den Vereinigten Staaten hat aber das Oberhaupt keine Zeit ernste und durchdachte Kritik über Sänger und Kunftbestrebungen zu üben, die unerbittlich herannahende Z.'it der Neumahl zwingt ihn über seine Interessen zu wachen, und deshalb muß der Präsident seine Reisezeit benutzen um so viel wie möglich Stim mung für scine Person zu machen. Daß bei einer solchen Mission nicht immer die Würde der hohen Stellung gewahrt werden kann, ist selbstverftändlich. Präsident Roosevelt weiß sehr wohl, daß seine Anwesenheit in Washington dringend geboten war, aber seine persönlichen Interessen bewogen ihn, dennoch die ausgedehnte Tour zu unternehmen. Innere Fragen, die die Nation beschäftigen, an Ort und Stelle zu ftudiren, konnte der Präsident während seiner haftigen Reise nicht und doch wäre, wenn er sich an einzelnen Orten etwas längere Frist gegönnt hätte, ihm diel Aufklärung geworden. So hätte der Präsident bei und in Indianapolis mehr Belehrung über die Neaerfraae erhalten können, wie aus allen amtlichen Berichten aus dem Sü den. Er hätte erfahren können, daß selbst im Staate Jndiana der freie Ne ger sich die Mißgunst der Bevölkerung zugezogen hat. Er hätte sich hier überzeugen können, daß selbst in Ortscha.'ten, in denen die Neger nur einen Heilten Theil der Bevölkerung bilden, sie doch den Städtefrieden bedrohen und der Einschränkung bedürfen. Er hätte hier den Schlüsse! zu der ablehnenden Haltung der Bewohner der südlichen Staaten gegen Gleichstellung des Negers in überzeugendster Weise erhalten kön nen. wenn er sich darum bemüht hätte. Die öffentlichen Parks, welche auf Kosten der weißen Steuerzahler angelegt und erhalten werden, damit ihre Familien sich am Sonntag im Grünen eraebcn und den Straßenftaub und Lärm der Werkstätten vergessen können. werden von dem sarblgen Geynoel m einer Weise monopolifirt. daß anftändifte Weiße es vorziehen, zu Hause zu bleiben. Hier in Indianapolis bestand kein Vorurtheil gegen die farbige Rasse. Sie fand freundliche Aufnah.ne. Jetzt aber schafft sie sich hier dasselbe Vorurtheil, welches, wie man hier einzusehen beginnt, in völlig gerechtfertigter Weise der Süden gegen den Neger hat. Anstatt des ihnen gezeigten Wohlwollens sich würdig zu erweisen, liefern dieNeger denBeweis. daß sie die gewährte Freiheit nicht verdienen, weil sie fie nicht verstehen. In herausforderndster Weise machen fie ihr? eingebildete Gleichstellung bemerkbar. Eingebildet, weil kein Gesetz der Welt den Weißen, der in nähere Berührung mit ihnen kommen muß. zwingen kann und wird mit ihnen nachbarlich zu verkehren. Der Deutsche hat sich in vernünftig ster Weise beim Genuß seiner SonntugSfreuden das farbige Gefindel vom Halse zu schaffen gewußt, indem er die beiden herrlichen Privat.Parks, den deutschen und den Germania Park er. warb. Er bezahlt seine Steuern für die öffentlichen Parks, seine Sonntagsrast sucht er aber mit seiner Familie in den schönen Privatparks wo rückfichtSlose und brutale Neger nicht seine Kinder von den Schaukeln und SpielPlätzen verjagen können, wo sie nicht gezwungen sind das Gekreisch der schwarzen Dirnen oder die unflüthigen Worte der NegerhoodlumS anzuhören. Wäre er nicht so ganz von seinen polt tischen Aussichten in Anspruch genom. MM gewesen, so hktte der Präsident seine Ansichten über die Pflichten gegen
dieNegerrasse radikal verändert, wenn er am Sonntag eine Spazierfahrt nach dem Riverfide Park unternommen hätte. Er hätte eingesehen, welche Rücksichtslosigkeit eS dem Weißen gegenüber ist. den Schwarzen, nur um ihre Stimmen zu gewinnen, vorzupredigen. daß er dem Weißen gleichgestellt ist, er hätte
den Schluß zlehcn können, daß der weiße Bürger der Südstaaten im vollften Rechte ist, wenn er sich mit allen Kräften dagegen sträubt, den Negern hervorragende Stellungen einzuräumen. Auch aus unserer Stadt wird ein markiger Protest gegen die Unverschämtheiten der Neger bald hörbar werden. Viel, sehr viel Erfahrungen hätte der Präsident hier in Bezug auf die Negerfrage sammeln können, wenn er sich die Zeit dazu genommen. Er hätte lernen können, daß laxe Methoden aus dem Neger nie einen guten Bürger machen werden, und daß es Pflicht der Regierung, die Neger nicht in dem Wahne zu bestärken, daß sie für bürgerliche Rechte reif sind. In den Strafanstalten des Landes bilden die Negergefangenen die größere Zahl: der weiße Bürger bezahlt gern für ihre Fütterung, weil sie ihm dort nicht im Wege find; wenn sie aber auch die öffentlichen Erholungsplätze in einer Weise monopolisiren, daß dort für den Weißen kein Platz ist, dann dürste es an der Zelt sein, ihnen lyre Stellung in praktischer Weise klar zu machen. Die Partei aber, die nur aus selbstsüchtigen Zwecken dem Volke zumuthet, sich seine Erholungsftunden vergällen zu lassen, sollte an der Wahlurne den Protest des Volkes fühlen. In der Depntirtenkammer in Ro stellte Abgeordneter Cirmeni die Frage, wie es mit der Untersuchung der im Juli 1901 zu Erwin. Miss., vorgekommenen Lyncherei von Italienern stehe. Der Unterstaatssekretär des Aeußern Baccelli antwortete, daß trotz der Rührigkeit der italienischen Konsular- und diplomatischen Beamten keine Uebersührungen erzielt worden seien, weil die Zeugen unter keinen Umständen Aussagen machen wollten. Der amerikanische Kongreß habe $50,000 für die Familien der Opfer votirt, aber mit dieser Maßnahme habe die italienische Regierung nichts zu schaffen, da sie keinen Preis für Blut zulassen könne. Doch würde sie die betreffenden Parteien nicht zwingen, die Entschädigung abzulehnen. Herr Baccelli erklärte weiter, die amerikanische Regierung erkenne die Gerechtigkeit dieses Protestes an. Präsident McKinley und Präfideut Roosevelt hätten beide das Lynchen entschieden verurtheilt. Im amerikanischen Kongreß seien Vorlagen eingebracht worden, um den Bundesbehörden in solchen Fällen Jursdiktion zu geben, aber dieselben seien nicht angenommen worden, weil die Einzelstaaten eifersüchtig aus ihre eigene Jurisdiktion feien. Wenige Europäer seen in den Ver. Staaten gelyncht worden , während jährlich 150 Amerikaner dem Richter Lynch anheimfielen. Aus diesem Grunde würde fremde Intervention betreffs einer Aenderung der Gesetzgebung nicht zugelassen werden. Für den Augenblick", fuhr Signor Bacelli fort, kann ich nur hoffen, daß die große amerikanische Nation, wrlche in vielen Be Ziehungen an der Spitze der Civilisation steht, einsehen wird, daß Lynchen ein Gebrauch ist, welcher sicherlich keine Ehre für eine hohe Civilisation ist, und daß sie dasselbe unterdrücken wird. In. zwischen werden unsere diplomatischen und Konsular-Beamten ihre Bemühungen fortsetzen, diese blutigen Künste zu verhindern und die Schuldigen zu erMitteln und z'l bestrafen." Signor Bacelli's Antwort wurde mit großem Beifall aufgenommen. Cirmeni bemerkte noch, er sei zwar mit dem Bescheid des Unterftaatsfekretärs zufrieden, aber nicht mit der Entschädigung. rief der Kammer in's Gedächtniß, ame rikanische Zeitungen hätten Jlluftra tionen jener Lynchereien veröffentlicht mit der Angabe, Italiener kosteten so wenig", daß es der Mühe werth wäre, sie sammt und sonders zu lynchen. Der Redner fügte hinzu, daß das Lynchen ein schmachvoller Fleck aus den guten Namen eines civilifirten Volkes fei. und damit war der Zmischenfall geschloffen. Dak die Pßlizei drei Ulfe Maschinen mit starker Hand zertrüm merte, wird von unseren englischen Blättern zur Heldenthat aufgebauscht. Verdienstvoller wäre es jedenfalls, wenn die Polizei die Ucberhebung unsern schwarzen Bevölkerung in ihre Schranken zurückweisen würde. Ohne jedes Neidgefühl gestatten wir den Schwarzen freies Quartier, aber unsere Parks gönnen wir ihnen nicht.
N. E. n. A.
Die beft-besuchte National-Convention Vereinigung der Ec!ectiker. der Heute findet die am Dienstag begonnene JahresCrnvention der Na-tional-Vereinigung der Eclectiker". die im neuen Claypocl-Hotel tagt, ihren Abschluß. Dieselbe ist die dest-besuchte aller bisher abgehaltenen Conventionen der Vereinigung und kann Indianapolis ftolz darauf sein, eine solch' große Anzahl von auswärtigen Aerzten, davon viele von ihren Gattinnen begleitet sind, zu seinen Gästen zu zählen. Von den hervorragendsten Besuchern der Convention mögen folgende hier angeführt werden : Prof. John Uri Lloyd, Cinc., 0.; Dr. W. E. Bloyer, Cinc., O.; Dr. T. Skudder, Cinc., O.; Dr. L. Watkins, Dr. I. H. McElkenney, Cinc., O.; Dr. W. E. Sheppard, Columbus, O.; Dr. G. W. Boskowitz. Präs. des N. Y. Eclectic Med. College, New York; Prof. W. I. Kransi, N. Y.; Prof. Brandenburg, N. Y. ; Prof. A. L. Clark, Prof. Ed. I. Farnum. Prof. N. A. Grades, Prof. N. A. Grades, Prof. H. Whitford, Chicago, u. A. Die gegenwärtigen Beamten der Ver einigung sind: Präs. Dr. I. D. McCann, Monticello, Ind. 1. Vice-Präs. Dr. R. C. Winter, muth, Cinc., O. 2. Vice-Präs. Dr. I. V. Stevens, Jefferson, Wisc. 3. Vice-Präs. Dr. M. B. Ketchum, Lincoln, Nebr. Prot.-Secr. Dr. F. Ellingwood, Chicago. Corr. Secr. Dr. N. A. Graoes, Chicago. Schatzm. Dr. U. T. Gemmill, Forest. O. Gestern Vormittag lauschten die Delegaten einer Anzahl sehr interessanter fachwissenschaftlicher Vorträge, z. B. des Dr. Lloyd, des Dr. Whitford aus Chicago, des Dr. Tippet u. f. w. Nachmittags um 4 Uhr waren die Delegaten nebst Damen die Gäste von Eli Lilly & Co. bei einer Trolley Partie durch die Stadt nebst anschließender Besichtigung der hochsein einge richteten Fabrik dieser Co. Abends fand dann in der Halle des Claypool-Hotels eine sehr hübsch arran girte und vorzüglich durchgeführte Un terhaltung mit Lunch etc., statt, welche unter Leitung des folgenden Unterhal tungs'Comites stand : Dr. C. G. Winter. Dr. R. T. Laycock und Dr. R. V. Converse, Jndianapolis; Dr. Q. R. Haufe. Sellersburg. Ind.; Dr. O. S. Coffin, Carthage, Ind.; Dr. Wm. S. Canfield, Frankfort. Ind. Reue Inkorporationen. Gestern erwirkten folgende neue Fir men lyre -zncorporatlons-Paplere m der Office des Staats-Secretärs. Die Aldag & Coonse Co.", In dianapolis, Capital $15,000; Direc toren : Wm. Aldag, Wm. Harvey Coonse und K. Aldag; Händler in Kalk, Cement und Bau-Material, vielleicht auch in Kohlen. Die Lumber Transportation Co." Evansville, Capital $20,000; Direc toren: Chaö. E. Maley, Geo. W. MyerS und Wm. Thrilkeld. Die Vincennes Pleasure ck Athletic Ass'n"., Capital $2000. Diese Gesellschaft will sowohl die athletische Ausbildung etc. ihrer Mitglieder betreiben, wie die Pflege von Wissenschaft, Literatur etc. Indianapolis Männcrqor. iC Porbereitungen für das Goldene Juläum im besten Gange. In der MännerchorHalle fand geftern Abend eine Sitzung der Vorsitzer sämmtlicher Comites für das goldene Vcreinsjubiläum im nächsten Jahre statt. Dieselben berichteten sämmtlich, daß die Vorbereitungen in bestem Gange sind. Soweit das Feft-Programm in Betracht kommt, wurde beschlossen, daß officielle Reden nur am BegrüßungsAbend gehalten werden sollen, abgesehen von etwaigen Reden der Vertreter der Bundes - Behörde bei der Ueberreichung der Fahnen-Schleife am Con cert-Abend. John Weber'S Wirthschaft, Ro. 764 Weft North Stp,
Behörde für öffentliche Werkc.
Endgültig bestätigt wurden von der Behörde für öffentliche Werke in der gestrigen Sitzung die Asießment-Umlagen für folgende Ver besserungen : Kiespfl. der Morris Str., von Wright bis McKerman Straße; Cementirung der Sw. an der Bridge Straße, von Nordyke Avenue bis zur L Alley südlich der Silver Ave.; Kiespfl. der Fahrstraße und Cementirung der Sw. an der Joneö Straße, von West bis Dakota Str.; Bau eines AbzugsCanales in der Arsenal Ave., Vermont Straße und den Alleys östlich und weftlich der Sturm Avenue; Cementirung der Sw., Backsteinpfl. der Gossen und Setzen von Rinnsteinen an der L ouiflana Straße, von der Virginia Ave. bis zur East Straße. An den Ingenieur verwiesen wurden ferner die Petitionen M. mt , , .. f. yd um: BackstempN. der l. Alley osmcy der New Jersey Straße, von Market bis Ohio Str.; Schließung der Alley östlich der 19. Straße, von der Meri dian Str. bis zu der Alley 170 östlich von der Meridian Straße. Ebenso die endgültige Remonftranz gegen die Kiesel-Macadamisirung etc. der Roosevelt Avenue, von Gale Str. bis Brightwood Ave., sowie die Asseß-ment-Umlage für die Verbesserungen an der Lockerbie Str., zwischen Noble und Ohio Str. Beschlossen wurde die Cementirung der Sw. und Eingangssteige und Rasenanlage an der Woodlawn Ave., zwischen Virginia Ave. und East Str. Ferner wurde der Ingenieur mit der Ausarbeitung der Pläne etc. für die Cementirung der Sw. und Rinnsteine an der Capital Ave., zwischen 36. und 38. Str. beauftragt. Zum Schlüsse wurden folgende Contracte vergeben: Cementirung der Sm. inib Rinnsteine an der 27. Str., von Jlli nois bis Meridian Str., an die T. E Kane Contr. Co.: Nivelliruna und Kiespfl. der Fahrstraße und Cementirung der Sw. an Holton Place, zwischen Senate Ave. und der 1. Alley östlich, an dieselbe Firma. Deutscher Literarischer Club. Frau Fred Francke und Frau Phil. M. Hildebrand veranstalten am Samstag Nachmittag im Germania Park eine Unterhaltung für die Mitglieder des Deutschen Literarischen Clubs." Ein Lehrer bestraft. Greenfield. John Radeliff, ein Lehrer an den öffentlichen Schnlen wurde zur Zahlung von $10 und Kosten ($50) verurthcilt, weil er einen Zögling in brutaler Weise gezüchtigt hatte. Bobrunaen auf Gas und Oel. Princeton. Die Hoofier Pros pecting Comp. von Princeton, welche versuchsweise auf der Miller'schen Farm nordwestlich von Princeton auf Gas und Oel bohren ließ, gab ihre Versuche auf, nachdem eine Tiefe von 800 Fuß erreicht war, da etwa 400 Fuß tief Wasser im Bohrloche standen und das Aus' schachten desselben zu große Kosten ver ursacht hätte. Contractor Morgan wird nun für die Interstate Company eine Bohrung auf 2500 Fuß unternehmen, nachdem dieselbe bereits ein Bohrloch von ungefähr 1800 Fuß Tiefe gebohrt hat, das wegen verschiedener widriger Zufälle von dem vorigen Contractor aufgegeben worden war. Später beabsichtigte die erstgenannte Gesellschaft in der Nähe de- gairgrundes weitere Bohrversuche anzustellen. Bundesgericht in Fort W a y n e. Ft. Wayne. Die halbjährliche unter dem Präsidium von Richter Anderson abgehaltenen Bundesgerichtssitzung kam am Mittwoch zu Ende. Lawrence Van BuSkirk, welcher die Post beftohlen haben sollte, kam mit ?inem suöpendirten Urtheil davon. Frau Malissa Hingun, die Gattin eines Farmers wurde wegen Versen dens von Briefen anstößigen Inhalts zur Zahlung von $25 und Kofteu verdonnert. In dem FaUe der McCtellen Bank von Auburn und der DeKalb Bank von Waterloo, entschied der Rich ter, daß die Verklagten in diesen Fall nur die verwittwete Frau McClellan ihr Sohn und ihr Schwiegersohn sein können.
Die National - Convention der
Handlnngs-Reisenden. Die 234 Delegaten zu der National Convention der Handlungs-Reisenden, die übrigen Besucher und ihre Damen verbrachten den gestrigen Tag in Anderson und Muncie als Göste der dortigen Posten der T. P. A. Sie fan den dort die liebenswürdigste und gastfreundlichste Aufnahme. Unserem gestrigen Berichte der Beamten ist noch hinzuzufügen, daß die Ge-sammt-Einnahmen während des ver flossenen Jahres sich auf $320.982.26 (incl,82,217.57, welches die Bilanz vom voraufaeycnden ahre war) belief. In der Kasse verblieben $130.49. In der heute Vormittag stattfindenden Sitzung soll die Beamtenwahl vorgenommen werden. Für die am Freitag Abend veranftaltcte Vaudeville - Verstellung sind folgende namhafte Kräfte gewonnen worden: Fremont Frey, Harry Porter, I. Russell Powell, Harry Marburger, die Lewis & Wells Operatic Minstrel & Old Plantation Colored Troop", E. D. Marland und die Vocaliftinnen Frl. Hupp, Frl. May Melbane und Frl. Payne. Heute Nachmittag und Abend ist Picnic im Broad Ripple Park. Morgen Vormittag Schlußsitzung; am Nachmittag ist sodann die große Parade und am Abend Banquet, Vaude-ville-Vorstellung und Ball. ßvang. St. Paul's-Gemeinde. F. Nickisch. Pastor. Der Frauen-Verein der Gemeinde veranstaltet heute, Donnerstag. 11. Juni ein Jce Cream-Social zum Besten der Gemeinde auf dem herrlichen schattigen Platze, Ecke Nowland und Jef ferson Ave. Wie alljährlich wird der Verein sich die größte Mühe geben, es den Gästen angenehm zu machen. Die News Boys Band" ist für das Fest engagirt worden. Grundeigenthums Uedertragungen. Martha I. Parker an Robert I. Elliott u. A., Lot 225, Morton Place. $2,250. Charles H. Morrison an Patrick M. Duffy, Lot 33, Ferguson's Hill Place Add. $1,675. Reuben C. Dunnington an Norman F. Peacock, Lots 46 bis 49, Jones' Sub., Theil von Greß' Add. 1,600. William H. Coonse an die Aldag & Coonse Company, Lots 131, 132. 133, 148 bis 151, Englewood Add. $6.000. Catherine M. Lewis an Henry F. Habeney, Lots 6. 7, 30, 31, Washington Square. $3,800. Margaret C. Aukenbrock an Valentin C. Wolf, Lot 13, Clifford Place Add. $4.000. James O. Barrett an Cyrus C. Barrctt,'Lot 32, Kenwood Add. nahe Crown Hill. $5,000. Big Four Building Association an Oscar W. Bridges. Lot 80, Robbin's Nord Indianapolis Add. $1.050. Wm. H. Traub an Peoria & Eaftern Railway Co., Lots 29, 41, 42 und Theil von 30, und angrenzend.Traub's 2. Add. $4.500. Mary E. Helwig an Henry L. Dollman, Theil von Lots 11 und 12, Brawn & Morrison's Sud., Außenlot 6. $1. Henry L. Dollman an Elisabeth Ku,hne, dasselbe. $14.500. Eva Ford u. A. an Harry C. Hilgenberg u. A., Lot 2i, Hyde Park. $4.250. S1.25-Eincinnati u. zurück-81.25 via C. H. & D. Eisenbahn. Sonntag, den 14. Juni. Special-Schnellzug, nur in Rushville, Connersville und Hamilton anhaltend, verläßt Indianapolis um 7.15 Uhr Vormittags; Rückfahrt von Eincinnati um 6 Uhr Abends. Baseball Cincinnati vs. New York. Tickets und weitere Auskunft im Union Bahnhof und in der Ticket Office 8 und 10 N. Ills. Str. Clayvool Hotel. R. P. Algeo, D. P. A. ...Schul-Vonds .. der Stadt Indianapolis, fällig 1 Juli 1985. Prozent Steuer frei. Arrick & Co., Lombard Gebäude.
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