Indiana Tribüne, Volume 26, Number 248, Indianapolis, Marion County, 10 June 1903 — Page 5

Indianer Tribüne, H0. Juni 1903.

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Shortridge-Hochschnle. Heute Abend Schlußfeier in English's Opera tzouse."

Heute Abend findet in English'S Opera House die diesjährige Schlußfeier der Shortridge Hochschule statt. Frankwood Williams wird als Vertreter der Abiturienten die Abschiedsrede" halten, während altem Brauche treu Principal Hull die Diplome aus theilen wird. Das S. H. S. Orchester liefert die Musik. Die diesjährigen Abiturienten find: Ransom W. Alm, Lila E. Allison, Fred. G. Appel, Bessie Atkinson, Ethel M. Barkdall, Florence Benson, Norman Berry, Raymond S. Blatchley, Mary Bockhoff, Albert M. Briftor, Joy C. Brown, E. G. Chriftenson, Harry G. Churchill. Paul H. Clements, Hazel E. Coffin, Carolyn Cole. Bessie Cooney, Mary A. Cowen, Harold C. Curtis, Lawrence Cummins, Charlotte L. Dillman, Gray Davis, Fred L. Dunn. Ethel S. Duncan, Cora M. DeWeese. Grace Eckman, Henry E. Eitel, Mary E. Endly. Edith C. Feldkamp, Pauline F. Fleury, Stella M. Ford, Howard V. Foulke Lena K. Frick, Elisabeth E. Frietsche, Edna I. Fulmer. Lenna F. Fulmer, Jsabelle D. Fulton, Lento R, Fulwell, Ralph M. Funkhouser, Edward E. Gibson, John Glendening, Leota E. Grafftey, Richard Griffith, Harold M. Gusdorf, Hannah W. Hadley, Stella Hahn, Elizabeth L. Holton, Reliance D. Holton. Nell Hopping, Jmogene Hoß, William F. Hoyle, Laura E. Howland, Howard Huffman, Mabel E. Hunt, Agnes H. Hutton, Charles S. Jameson, Marie Jeffries, Bertha M. Jones, Ferdinand Kahn, Flora P. Keely, Cecilia Koehler, Daisy M. Kerfting, Monnelle KirkPatrick. Leone Kramer. Byron E. La Follette. Agnes S. Lane, Lydia H. Latham, Nellie I. Lewis, Emma Lemen. Bessie E. Loomis, Florence Löwe. Katherine Magill, Ruth Maxwell, Jessie B. McClain, Ethel Mc. Ginnis, Blanchard O. McKee, Adele McMafter. Helen McMurray. M. McLaughlin, Clarice E. Meß, Winfield C. Miller, Robert I. Moore. Ethyl R. Moorhead, Margaret Morris, Anita Muhl, Eula Mundlle, Harry Nicoll. Helen Nicoll Ferne B. Orr, Nettie L Owen, Caralyn W. Page, WillPalmer, Berna B. Palmer, Clarence B. Parker, Orin D. Pearson, Lena A. Pike. Lillian Pingpank, Percy Poin. dexter, Elinor Posey, George M. D. Posey. Noble T. Praigg. Belle Ramey. Fred I. Rapp, Mabel P. Record, Eugene G. Rerford, Amy R. Aoberts. Edna C. Rodenberger, Mabel L. Roach, Maude E. Sargent, Floren: L. Schofield, Edith B. Scott, Robert Scott, Cornelia L. Seaile, Jda Sheehy. Dora Siegel, Agatha Selig. Albertine C. Shepard, Auna B. Smith, Grace M. Smith. Mayme Smith, Selma B. Smith. Jloyd Snyder. Maurice Scowell, Hazel D, Spellmann, Grace A. Spencer, Grace L. StoakeS, Florence Swankbause, Howard M. Stradling, NorriS Thompson. Cora E. Tramer. Elizabeth Van Meter. Eva I. Ban Pelt. R. Neel Ban Winkle, Katie M. Von, Martha E. Boris, Herbert T. Wagner, Florence Waldorf, Stella Walmsley, Mary E. Ward. Jenny Watts, Anna M. Weaver, Mary B. Weber, Daphne E. White, Alvin B. Williams, F. E. Williams, Margaret E. Wilson, Irma I. Wocher, Eleanor M. Wolfe, Mayme Worthington, Bernice A. Wright, Edna Wyatt, Laura Zmick. ersuchte es mit dem Rafirmesser. Louis Teague, 42 Jahre alt. ein ge. ftern Morgen wegen Trunkenheit und Schlägerei im Polizeigerichte verurtheil ter alter Sünder von 15. Straße und Canal. versuchte gestern Nachmittag, als er rastrt worden war, in der Anstatt sich den Hals mit einem Rasirmeffer abzuschneiden. Teague. der erst am Sonntag auö der Strafanstalt entlassen wordrn war, hat sich eine sehr ge fährliche Wunde beigebracht. Die Matadoren. Das gestern Abend im Deutschen Hause von den Matadoren" veranftaltete SkatTurnier resultirte wie folgt: 1. Preis George Mode. 2 M Charles Mode. 3. a Julius Becherer. 4. Martin Birk. 5. m Otto Leonhardt. Booby-PreiS Hy. Moefch.

Ans Stadt- nd Connty-Ber-wtkltung.

Der neue Schul-Superin-t e n d en t von Marion Co., Hr. Homer L. Cook, der Nachfolger von W. I. Landes, hat gestern sein Amt angetreten. Er ist ein Graduirter der Staat - NormalSchule, hat außerdem die ChicagoUniversität und Butler College besucht und besitzt obeudrein practische Kenntnisse im Lehrfache. Sie wühlen weiter. Das Executiv-Comite der Citizens' League", bestehend aus den Herren Thos. C. Day, William Fortune, Francis Henry Gavisk, Theodore E. Griffith, George broin Hunt, Augu stuö L. Mason, Lucius B. Swift, hat gestern Anwalt Harry E. Negley, dem Vorsitzer des Special-Stadtraths-Ausschusses, welcher die Bücher und Buchführung des Stadtclerks untersuchen soll und zu dem Behufe einen erfahrenen und erprobten BuchführungsExperten angestellt hat, ein längeres Schreiben zustellen lassen, das widerum von Insinuationen gegen Stadtclerk Elliott und die Stadt - Verwaltung wimmelt". Dieses Executiv - Comite der söge nannten Citizens' League verlangt in dem Schreiben, daß sowohl der Stadtclerk Elliott wie auch Richter Stubbs vereidigt werden sollten, um alle Polizeigerichts - Transactionen zu erklären, soweit es sich um Geldstrafen, Collectisn k. derselben handelt. Auch solle der Expert eine classisicirte Lifte aller Fälle anfertigen, damit daraus ersehen werden könne, ob der Stadtclerk, wie von gewisser Seite behauptet wird, bestimmte Gesetzesverletzcr protegire, zt. Vorsitzender Negley vom Stadtraths. Comite erklärte dem Neger, welcher ihm das obenerwähnte Schreiben überbrachte, daß er erst darauf antworten könne, wenn er seine Comite-CoUegen deshalb befragt haben werde. Jndiana Union Traction Co. Jncorporirt. Die Jndiana Union Traction Co. erwirkte beim Staats-Secretär ihre Jncoporations-Papiere. Das ActienCapital belauft ftch auf 85,000,000. Die Direktoren find: Horace Stilwell und E. C. Carpenter von Anderson, T. R. Leeson, E. A. Turpin, C. W. Maquire, H. F. Guthrie und A. W. Bradly von hier; Stilwell ist Präsident und Brady Secretär. Union Traction Co. Die Actionäre der Union Tracuon Co. von Jndiana, welche eine Verschmelzung der Union Traction Co. und Jndpls. Northern Traction System ist hielt gestern in Anderson eine Versammlung ab, und erwählte die folgenden Directoren: George F. McCulloch, Indianapolis; Randall Morgan und I. Levering Jones, Philadelphia; Philip Matter, Marion; I. A. Van Osdol, Ander son; W. C. Sampson, Mumie; W. H. Schoef, Cincinnati. Dieselben or ganisirten sich wie folgt: Geo. F. McCulloch, Präs.; Philip Matter, VicePräs.; I. A. Van Osdol, Secr., und W. C. Sampsan, Schatzm. Präsident Stillwell von der Jndiana Union Traction Co. übermittelte dem Directorium der Union Traction Co. eine Proposition, ihr System an die Union Traction Co. zu verpachten. Ueber den Vorschlag soll in einer am 30. Juni ftattsindmden Sitzung abgestimmt werden. Mannerchor-Damenverein. Bevorstehende Feste. Die Juni-Kartenpartie des MännerchorDamenvereins wird am nächsten Freitag Nachmittag. 12. Juni, veran staltet nerven. Die Vorbereitungen werden von der 8. Section getroffen, die auö folgenden Damen besteht: Frau Eugene Dollmetsch, Vors.; Assi' ftentinnen Frl. Lena Fertig, Frau Geo. Borst, Frls. Tillie Schmid, Gertrud? Humann und Katrina Fertig. Das jährliche K i n d e r S o mm e r f e st wird am Sonntag Nachmit tag, 14. Juni, im Deutschen Park stattfinden, jedoch im Falle ungünsti ger Witterung erst am 28. Juni. Die Riverside Park-Cars halten am Nord Eingange des Park. Die schönsten Blumen für Blumenbeete bei H e n r y W. R i eman, Ecke Eaft und Morris Str.

Rutzland nd Schwve orwc gen im Kriegsfalle. In Stockholm werden jetzt Feste zur Herbeischaffung eines Fonds für die Mausergewehre des hauptstädtischen sroiwilligen Schützenvereins veranstaltet. Daslttingt harmlos, hat aber einen sehr ernsthaften Hintergrund. Krönprinz Gustav steht mit an der Spitze der betreffenden Organisation, er ist übrigens ein ebenso eifriger wie geübter Schütze. Die Verhältnisse jenseits des botinischen und des finnischen Meerbusens haben seit längerer Zeit das Mißtrauen der wachsamen schwedischen Bevölkerung-schichten auf sich gezogen, und man erörtert eifrig die Möglichkeit eines russischen Angriffes auf Schweden. Für diesen Fall sollen jene Schützenvereine die Reserve der Vertheidigung bilden, und man sammelt die Mittel für ihre Bewaffnung mit modernen Waffen, weil die kon-servativ-agrarische Reichstagsmehrheit erfahrungsgemäß auf diesem Ohre schlecht hört. Freilich sind an oie offiziellc schwedische Volksvertretung während der jüngsten Jahre in rascher Reihenfolge erhöhte Militärforderungen gelangt. Aus der Feder eines im Feld und in der Diplomatie thätig gewesenen Mannes bringt die in Stockholm neubegründete Nordische Revue" eine Studie über die politischen und militärischen Voraussetzungen eines solchen Krieges. Um die letzteren vorweg zu nehmen: nach den jüngsten Reorganisationen würde eine schwedisch-norwe-gische Feldarmee 150,000 Mann betragen, natürlich nicht genug, um allein den russischen Angriff auf sich zu nehmen, d. h. wenn der Zarenstaat seine Hauptmacht nach dieser Seite richten könnte, was natürlich zur Zeit Niemand w ssen kann. Trotzdem hält der Verfasser die Lage der skanvinavischen Halbinsel in diesem Falle teineswegs für verzweifelt und zwar aus folgenden Ursachen: Zur See kann Rußland nur einen Theil des Jahres operiren und man hält seine Flotie zwar für recht schlachtentüchtig, keineswegs aber besonders geeignet für einen Küstenkrieg, auf den sich die schwedische Vertheidigung natürlich verlegen würde. In der Hauptsache also bliebe bet Landkrieg an der sinnländisch - schwedischen Grenze, die überwiegend durch den Fluß Tornewa gebildet wird. Die des Sommers nach der Schneeschmclze zum Theil sehr reißenden kleinen Ströme folgen sich westlich und südlich auf schwedischem Gebiet in paralleler Reihe; jeder von ihnen ist eine natürliche Vertheilgungslinie. Die neue Festungsanlage bei Boden liegt etwa 130 Kilometer von der Grenze und beherrscht strategisch so ziemlich die ganze Provinz Norrland; sie würde für die Defensive einen guten Stützpunkt gewähren. Ter schwedische Verfasser meint allerdings, daß man sie durch andere Festungsänlagen noch verstärken müsse, um dem Kampfe mit einigem Vertrauen entgegenzugehen. Die russische Anmarschlinie müßte natürlich durch Finnland gehen. Sie verliefe auf wenig kultivirtem Gebiet mit mangelhaften Verkehrswegen und mit einer feindlich gesinnten Bevölkerung. Anderseits könnten schwedische kleine Küstenexpeditioncn Landungen versuchen. Brücken sprengen, den Verkehr abschneiden, die Lebensmittel fortnehmen usw. Gerade für dergleichen wären diese freiwilligen Schützen truppen geeignet. Aber überhauvt denkt sich derStockholmerMilitärpublizist das ganze Volk hinter der Armee zur Vertheidigung des vaterländischen Bodens aufmarschirt. Die schwedische Geschichte hat auf diefem Gebiet bekanntlich sehr glorreiche Blätter aufzuweisen; die Thaten der Talkerle l..Dalekarlier") unter Gustav Wasa sind wohl der schönste Theil jene? stürmischen und wechselvollen nationalenVergangenheit. Aber freilich sind jetzt andere Zeiten, und hat trotz ihrer verhältnißmäßigen Jugend dort die sozialdemokratische Bewegung eine ungewöhnliche Gehässigkeit gezeigt; um die vorjährigen Pfingsten floß Blut in den Stockholmer Straßen u. s. w. Vor allem aber müßte der schwedisch-norwe-gische Unionsstreit aus der Welt geschafft sein. Statt dessen hat man erst jüngst erfahren, daß im norwegischen Großthing die Erhaltung der 1S95 in der künstlichen schwedischen Kriegspanik überhastet gebauten Kjölenfestungen votirt worden ist, allerdings unter dem Abfall eines Theils von der demokratischen Großthingsmehrheit. deren gemäßigtere Elemente da nicht mitthun wollten. Wenn freilich Herr Björnstjerne Björnson in Petersburger Blät--tern schwedische Rückeroberungsabsichten auf Finnland denunzirt und damir indirekt die dortige Russifizirung förderte, dann braucht in dieser Hinsicht nichts weiter hinzugefügt zu werden. Die beiden Völker der skandinavifchen Halbinsel sehen jetzt die Schonung des nationalen Wesens" durch das russisch. Regierungssystem in Finnland vor ,'gen; können sie sich richt durch da' warnende Beispiel be'ehren lassen, ,ann werden sie eines nicht 311 fer .n Tages dieselbe Ersahrung ernte Politisch bringt diese Stockholmer Studie wenig neue thatsächliche Daten, dafür das Bekannte in gutem Zusammenhang. Bekanntlich hat erst ta Krimkrieg Schweden von der seit 1809 bestandenen völligen Abhängigkeit von Rußland gelöst: ein 1855 von König Oskar dem Ersten mit beiden Westmächten abgeschlossener Vertrag ver-

pflichtete das Haus Bernadotte gegen irgend welche Abtretung schwedischen oder norwegischen Gebietes an den Zarenstaat, wofür die beiden Mächte jenes Gebiet unter ihre Garantie nah men; was davon jetzt wenigstens die französische Unterschrift werth ist. lehrt das Dasein des Zweibundes. Später, 1864. hielt Alexander der Zweite die Einmischungsgelüste Karls des Fünfzehnten in den schleswigschen Krieg durch eine angriffsbereite Haltung nieder. Der König wußte das nicht, wohl aber seine Minister, von denen ihm der Freiherr de Geer das SchicksalGustavs des Vierten androhte. Unbekannt mit diesen Dingen wollte damals FeldmarschallWrangel die schwedischen Verbindüngen seiner Familie zu Anknüpfungen gegen Dänemark benutzen; der spätere erstere Reichskanzler fuhr sehr unsanft dazwischen und hat sich von dem alten Herrn erst lange nachher bcgütigen lassen; er wußte, welche Gefahr diese Versuche für die von ihm mühsam aufrecht erhaltene Jsolirung in sich bargen. Nicht an dem ganz französisch gesinnten Karl dem Fünfzehnten, wohl aber an dessen seit 1872 regierenden Bruder Oskar dem Zweiten hat seitdem die deutsch-preuhische Politik einen zuverlässigen Freund gehabt, und auch auf die jüngste Kopenhagener Wendung soll dieser Oheim der künftigen Dänenkönige mit eingewirkt haben. Der anonym gebliebene Stockholmer Pcilitärpublizist fügt noch einiges über fcie aufreizende Thätigkeit russischer Agenten in Norwegen hinzu, wo sie die Unionsfeindlichkeit nach Kräften fördern. Das ist gleichfalls nichts Neues, und wenn die geistig regsamen, aber leidenschaftlichen und streitlustigen Landsleute der Björnson und Ibsen sich von russischen Einbläsereien bestimmen lassm. dann wird dies ihr eiaener Schade sein. Aber leider kcineswegs nur der thrige.

König Eduard hat stet) entschlossen, die aus 30 Mitgliedern bestehende königliche Hauskapelle, die den Namen The Kings Band" führte, aufzulösen. Das Orchester bestand aus lauter ausgesuchten Kräften unter der Direktion des Sir Walter Parrati, dem der Titel Master of thc Kings Music" beigelegt war. Durch annähernd 300 Jahre hat sich die Institution dieser Kapell erhalten. Die Künstler, die ihr angehörten, mutzten jeder Zeit des Winkes gewärtig sein, im königlichen Schlosse zu spielen, es war ihnen aber erlaubt, sich, wenn sie nicht am Hofe beschäftigt waren, auch anderweitig nach Beschäftigung umzusehen. Eine derartige Erlaubniß war wegen des geringen Gehalis, welches die Künstler für ihre Dienste bezogen es soll die jährliche Durchschnittssumme von 50 Pfund Sterling nicht überstiegen haben nothwendig. König Eduard hat die Kapelle nur wenig herangezogen und es soll unter den Künstlern selbst einmal Mißstimmung hervorgerufen haben, daß von ihr verlangt wurde, sie solle während des Essens spielen, während sie sonst nur nach dem Essen eine kurze musikalische Unterbaltuna bot. Eine lange Zeit gesuchte Einbrecherbande hat die Polizei von Budapest verhaftet. Innerhalb des letzten Jahres waren in der ungarischen Hauptstadt nicht weniger als 15 Kassenschränke erbrochen und beraubt worden. Die Diebe, welche diese schwerste Specialität" ihres HandWerks gewählt hatten, arbeiteten" mit fabelhafter Gefchicklichkeit und waren trotz aller Nachforschungen nicht zu fassen gewesen, bis jetzt ihre Festnahme gelang. Die Verbrecher - Compagnie bestand aus fünf Personen; ihr gehörten zwei Mechaniker, ein in der Maschinenfabrik der ungarischen Staatsbahn angestellter Schlosser sowie dessen Bruder und Schwägerin an. Wenn das gefährliche Quintett Nachts auf Beute auszog, pflegten vier Personen, mit den feinsten Werkzeugen versehen, innerhalb des ausersehenen Geschäftslocals die Kasse anzubohren und auszuplündern. Das fünfte Mitglied der Bande schloß inzwischen von außen den Laden ab. hielt auf der Straße Wache und öffnete die Thür nach einigen Stunden ganz ruhig wieder, um die Gefährten mit dem Raube hinauszulassen. Dann wurde die Thür wieder säuberlich geschlossen, und der arme Geschäftsinhaber bemerkte erst am nächsten Morgen, daß ihm ein unangenehmer Besuch abgestattet worden war. Die vier Counties des Staates Virginien, welche zwischen dem Rappahannock und Potomac liegen und unter dem Namen Northern Neck" bekannt sind, fangen an. im Kartoffel-, Frühgemüse- und Beerenanbau den Farmern bei Norfolk Concurrenz zu machen, da schon jetzt fast tagtäglich von den verschiedenen Landungsplätzen beider Flüsse aus, große Quantitäten derartiger Bodenerzeugnisse nach dem Norden verschifft werden. Deutschen Farmern, die arbeiten können und wollen, bietet Virginien fast überall Gelegenheit, ein werthvolles und glückliches Heim zu gründen, da der Grundbesitz noch sehr billig ist, und das gemäßigte Klima, die kurze Stallfütterung und der rasche Schnellverkehr mit den großen Städten des Nordens viel dazu beiträgt, jeden arveitsamen Landwirth bald unabhänaiq zu machen.

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