Indiana Tribüne, Volume 26, Number 247, Indianapolis, Marion County, 9 June 1903 — Page 7

Jndiana Tribüne, S Juni 1903

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Das Dpfrr dcr Schwrstcr. Homan oo it Margucritc PoradowsKa. 4r (Fortsetzung.) Um Mitternacht im Pavillon!" flüsterte sie ihm in's Ohr. indem sie mit lvrausfordernder Miene nach der Marschallin zurückblickte. Unruhig, ohne Schlaf finden zu fön neu, drehte sich die Marschallin. in ihre xotrfeit-ene Steppdecke gehüllt, auf ihrem Lage? hin und her. Warum komnit Noam nicht wie sonst am Abend, um mit mir zu plaudern und mich mit ihren drolligen Bemerkungen üoer die Gesellschaft zu unterhalten?" dachte sie. den kleinen Kopf mit dem runzligen, vom Scheine der Nachtlair.pe rcng veleuchtcten Gestcht d)UU telnd. Ja, ja, das gnädige Fräulein wird verwöhnt! Die Huldigungen sieigen ihr zu Kopf. Und nun vollends diesen Abend was für Triumphe hat sie bei den lebenden Bildern gefeiert! Sie war aber auch geradezu hinreißend, ein einstimmiger Ruf der Bewunderung ertönte bei ihrem Erscheinen durch den Saal. Meine liebe Nichte wurde ganz blaß vor Aerger, während ihr Sohn förmlich strahlte. Uebrigens waren alle Männer wie behezt, sogar der alte Eustachius." Während sie so ihren Gedanken nachhing, war Noemis hübsches Köpfchen mehrmals an der Thüre erschienen. Wollte die Alte heute Nacht denn gar nickt einschlafen? Wie sollte sie entschlüpfen, so lange die Marschallin wachte? Fieberhaft glühten die Augen des jungen Mädchens. Nun öffnete sie das Fenster, beugie sich hinaus u:ti horcyte. Nichts von Wagcngerassel war zu hören. Nur der Wind pfiff schauerlich in den Bäumen des Parks, und unheimlich flatterten aufgeschreckte Fledermäuse durch die Nacht. Nun aber mußte doch Adalbert jeden Augenblick kommen! Was für einen Erfolg ihre Flucht wohl haben würde? Ein Schauer durchlief ihren Körper. Was würden ihre Mutter, ihr Vater dazu sagen? Am meisten beunruhigte sie die Gräfin. Würde sie wirklich in ihrer Angst vor einem Skandal nachgeben? Was jedoch die Marschallin anbelangt, so empfand sie eine boshafte Freude bei dem Gedanken, ihr diesen Streich zu spielen. Es war die Rache eines Geschöpf, das endlich begreift, daß es nicht der Schützling, sondern das Spielzeug, die Puppe eines alten verwohnten und grausamen Weibes gewesen ist. Einem alten Wiener Bürger also wollte sie sie eine Tages als Leckerbissen vorwerfen! Doch nein, eine Grafenkrone und dazu einen schönen, jungen, glühend verliebten Gatten würde sie baben, und in die gleiche Familie, in der man sie jetzt nur duldete, würde sie eines Tages hoch erhobenen Hauptes zurückkehren, um den ersten Platz dort einzunehmen. Mit entschlossener Miene drückte sie ein Bibermützchen auf das blonde Haar und griff nach einer kleinen Reisetasche. Dann hüllte sie sich in ihren langen Mantel und eilte, ohne rückwärts zu schauen, die dunkle Treppe hinunter. Als sie am großen Saal vorüöerkam. drang ihr ein scharfer Rauchgeruch entgegen, allein sie ließ sich dadurch nicht aufhalten, sondern sagte sich, daß er wahrscheinlich noch von den während des Abends abgebrannten bengalischen Lichtern herrühre. Noch hatte sie nicht den Pavillon erreicht, da brach der bis dahin hinter mächtigen Wolken verdeckte Mond plötzlich hervor, während zugleich ein heftige? Sturm stöhnend die Bäume hin und her bog, so daß die hundertjährigen Eichen und Linden schauerliche gigantische Schatten auf den Rasen warten. Eine aroße, mit Glasscheiben versehene Loggia lag vor dem als Rendezvousplatz verabredeten Pavillon, und aU Noemi eben im Begriff war. die Stufen hinaufzusteigen, wurde sie von wei Armen fest umschlungen. ..Ach, mein Liebling, schon fürchtete ich, ich könnte nicht mehr zurückkehren: Die Vferde find voc Müdigkeit lahm aeworden, und nun müssen wir sie 3 , ru - . : isf wcyl ooer uoei euuyc cu im iuu gruben lassen, sonst bleiben wir am Ende auf offenem Felde stecken. Doch was schadet es, wir sind ja vereinig:! Ich habe ausgerechnet, daß. wenn wir in dreiviertel Stunden hier abfahren. wir noch rechtzeitig den um sechs Uhr Morgens durch Oswiecim kommenden Schnellzug erreichen. Krsckrocken ruckte Noemi zusammen Dreiviertel Stunden hier warten? N,in das war unmöglich! Eine unbcsttiblicke Anast erfaßte sie. Sie hatte darauf gerechnet, sogleich fortzufahren. ohne Zelt zur Uederiegung zu yaoen. und der Gedanke an eine eilige Flucht mit feurig galoppirenden Pferden hatte ihren Muth gestählt. Und nun sprach er von Warten! Warten mit der verzehrenden Angst im Herzen, diesem Schlosse gegenüber, dessen Anblick allein sie mit Entsetzen erfüllte. J&l ist ein Betrug!" rief sie zornig. Das alles hätte vorher bedacht werden müssen ich fahre nun überhaupt nicht mehr mit." .Aber ich bitte Dich. Noemi. sei doch

nicyi ttnmich! WMst Du mich denn zur Verzweiflung bringen?" Nein," antwortete sie mit Festigkeit, indem sie Miene machte, wieder in den Part hinunterzugehen, ich bin entschlossen, zurückzukehren. Es war eine Tollheit von mir. Ihnen auch nur einen Augenblick Vertrauen zu schensen!" Du bist ungerecht, meine Liebe. Habe nur ein wenig Geduld, bedenke, daß ich diese ganze abscheuliche Fahrt nur machte, um Dich zu holen." Noemi aber hörte nicht auf ihn. Ich habe ja immer gesagt, daß Sie feige sir'.d. Tarlo, ja, der hätte sich anders benommen!" Er zuckte bei dieser Beleidigung hef' iig zusammen und rief, ihre beiden Handgelenke so fest umklammernd, als wolle er sie zermalmen: Es ist niederträchtig, was Du da sagst und thust, nachdem Tu mr Dein bestimmtes Versprechen gegeben hattest." Herausfordernd sah sie ihn an. Wenn Sie mich wirklich so liebten, wie Sie behaupten, so hätten Sie ein

anderes, ehrenhafteres Mittel ausfindig gemacht." Blind vor Wuth faßte er sie heftig am Arm und sagte, sie mit sicy in den Billardsaal hineinziehend: Versuche nicht, mir zu entschlüpfen, mir gehörst Du, Niemand soll Dich mir mehr entreißen, und müßte ich Gewalt anwenden!" Vei diesen Worten bedeckte er ihre Wangen und Lippen mit heißen Küssen. Während dieses wilden Kampfes hatten Beide nichto von einem seltsamen Geräusch gehört, in das sich dumpfe, unzusammenhängende Töne mischten. Es geht etwas vor," stöhnte Noemi. Man hat meine Abwesenheit bemerkt, man sucht nach mir!" In demselben Augenblick erklang d'.e Sturinglocke des Schlosses mit aller Macht, während zu gleicher Zeit lauter Lärm und Stimmengewirr den Hof erfüllten. Adalbert," rief sie, sich schluchzend in seine Arme flüchtend, retten Sie mich, kommen Sie fort von hier. O großer Gott, ich wußte es ja, daß ein Unglück geschehen würde!" Der junge Graf aber rührte sick nicht, sondern lauschte mit der höchsten Spannung. Ich höre die Stimmen meiner Mutter und der Marschallin." stammelte er, nun ebenfalls wie gelähmt vor t ckrecken. i:- kamen in der That jetzt mehrere Gestalten auf den Pavillon zu, und deutlich hörte man den Ruf: Feuer! c,,-" jvuci . Allmächtiger Gott, wir werden hier abgeschnitten!" schrie Noemi außer sich. Der Villardsaal hatte nur den einen Aucgang auf die Loggia, und als die jungen Leute sich dort hinausstürzen wollten, wich Adalbert entsetzt zurück. Es ist zu spät." murmelte er, wir sind verloren!" Durch die halb geöffnete Thüre hatte er auf den Stufen des Pavillons die vor Kälte zitternde Marschallin bemerkt, die, gestützt auf ihre Nichte und eine Kammerfrau, in einen ungeheuren Pelzmantel gehüllt war, den sie über ihr Nachtkleid geworfen hatte. Wie entsetzlich," klagte sie, ich werde mir hier sicherlich den Tod holen! Die verwünschten bengalischen Lichter, die sind an allem schuld!" Die Gräfin dagegen hatte sich ihre gelassene Ruhe vollkommen bewahrt. So viel ich weiß, sind doch wenigstens all? Menschen gerettet. Die Feuerwehr kann in zwanzig Minuten hier sein." Sorgsam hatte sie die alte Dame in einen j.chnstuhl gebettet. Nach und nach kamen jetzt auch die Herren, ihre in der Eile übergeworfenen Kleidungsstücke zurechtrichtend. Einer der ersten war Graf Eustachius. Aufgeregt erzählte jeder, wie er seinerseits zuerst das Feuer gewahr geworden, während die Dienerschaft Geldkassetten und Werthgegenstände herbeitrug. Da plötzlich sprang unter lautem. von Ausrufen des Entsetzens begleiteteil Krachen eine mächtige Feuergarbe aus dem Dache des Schlosses. Daö Bibliothekzimmer brennt!" stöhnte der einstige Hauslehrer der Gräfin. O, die kostbaren Werke!" Da kommt die Feuerwehr, die Feuerwehr!" wurde von allen Seiten gerufen. Bildet fteiien, rasch!" Blaß und streng, aber mit bewunderungwürdiger Ruhe g'ng die Gräfin Wanda, die noch immer ihr amethystfarbenes Sammtkleid trug, unter der Menge umher, gab hier einen Vefehl und sprach dort den einen Muth zu, oder verwarnte die andern. Hinter ihr zeichneten sich die dunklen Umrisse des Schlosses, aus denen mächtige Rauch- und Feuersäulen emporstiegen, schauerlich vom blutrothen Himmel ab. Aus dem Bibliothekzimmer warfen muthige, vom flackernden Schein beleuchtete Feuerwehrleute ohne Aufhören Arme voll werthvoller alter Büeher und Manuskripte heraus, die verrußt oder duraznaßt unten anlangten, während auf dem Rasen Hunderte vom Winde gepeitschte Papierfetzen einen tollen Wirbeltanz aufführten. Heiliger Himmel!" rief plötzlich eine der Dienerinnen, jetzt treibt der Sturm die Flamme auch noch nach der Kapelle." Damit war es nun auch mit der Kaltblütigkeit der Gräfin zu Ende. Hastig stürzte sie in die Loggia und rief außer sich: Ich werde das Allerheiligste holen." Entsetzt sah man sie an. Sie, eine Frau, wollte das heilige Ciborium ho-

lern Das ist ja Sünde. Was aber dann thun? Der Kaplan war verreist. Gebieterisch winkte die Gräfin ihren einstigen Lehrer, der seufzend und zähneklappernd in eine Ecke gekauert saß, zu sich heran. So gut als möglich zog der arme Mann den hinter ihm herschleppenden schweren Kutschermantel, den er in der Eile erwischt hatte, zurecht und folgte mit ergebener Miene seiner einstigen Schülerin. Währenddessen gähnte der alte Graf Eustachius, als müsse er sich die Kinnbacken verrenken, und warf trostlose Blicke nach rechts und links. Ach, wenn sich doch wenigstens eine gutmüthige Seele fände, die ein Parliechen Pikett mit mir machte!" jammerte er leise vor stch hin. Nun, ich natürlich!" rief die Marschallin, für die das Wort Pikett eine belebende Wirkung hatte. Eine trübe Laterne wurde auf den Tisch gestellt, und umgeben von der hastig hin und her laufenden Dienerschaft, die unaufhörlich aus den Flammen gerettete Ge-

enstände berbeibrachte, fingen die Beien zu spielen an. Ganz erstarrt vor Kälte kam der alte Lehrer jetzt über die Wiese zurück, wobei er mit der einen Hand krampfhaft seinen Rock zusammenhielt, während die andere die kostbare Last trug. Haben Sie Fräulein Noemi nicht gesehen?" rief ihm Graf Tarlo zu. dessen Gesicht und Hände mit Ruß bedeckt waren. Du lieber Gott, nein! Sie wissen, wie sehr das Feuer mich überrascht hat. Ich schlief, und da mir träumte, ich höre die Eisenbahnglocke läuten, so sprang ich rasch auf, um den Zug nicht zu verfehlen." Pfui, Valentin, sprechen, wenn man das Allerheiligste trägt!" rief die Gräfin außer stch. Kleinlaut, und so schnell es sein schleppendes Gewand gestattete, eilte er nach dem Pavillon und war schon im Begriff, das heilige Sakrament auf den Tifch zu stellen, an dem die Pikettspieler saßen, als ihn plötzlich heftige Gewissensstrupel packten. Verzeihen Euer Excellenz," sagte er schüchtern zum Grafen, der sich nicht einmal umzuwenden geruhte, allein ich möchte Euer Gnaden gehorsamst darauf aufmerksam machen, daß das Allerheiligste sich hier befindet, und es doch vielleicht ehrerbietiger wäre " Im Nu stand der Graf auf den Füßen, neigte sich, ebenso wie auch die übrigen Anwesenden tief zur Erde und sagte, nachdem er sich wieder erhoben halte: Wie wäre es, lieber Valentin, wenn Sie das heilige Sakrament in da- Hintere Gemach trügen?" Dann fügte er zur Marschallin gewandt, leise lächelnd hinzu: An Euer Gnaden ist es. abzuheben." C heiliger Schutzpatron, bewahre mich vor einer neuen Heiligthumschändung!" murmelte der alte Lehrer, als er hinter sich die Stimme der Gräfin hörte. Dann stieß er gesenkten Kopfes rafch die Thüre auf und stürzte in's Billardzimmer. Wo niag nur Roemi fein?" fragte die Gräfin Wanda. Ich vermutheic sie beim Förster, und nun wird mir eben gesagt, daß sie nicht dort sei. Die Unglückselige wird doch nicht im Schloß zurückgeblieben sein? Liebe Tante, hast Du sie nicht vielleicht aus ihrem Zimmer kommen sehen?" Ich weiß nur so viel, daß ihr Zimmer leer war, als ich hindurchging." antwortete die Marschallin in gleichgiltigem Tone. Die kleine, freche Person behauptete, Kopfweh zu haben, und ließ mich ohne Weiteres liegen. Beunruhigt Euch ihretwegen nicht Unkraut verdirbt nicht." Und sich zu ihrem Partner wendend, fuhr sie fort: Quinte vom Aß. Terz von der Dan-e. Sie haben verloren, mein lieber Graf." Vielleicht ist sie in der Meierei' murmelte die Gräfin beunruhigt. Geh einmal hin und sieh nach, Antoine." Ein leises, aus dem Billardzimmer kommendes Geräusch veranlaßte sie indeß, den Kopf zu wenden, und durch die angelehnte Thür sah sie die undeutlichen Umrisse Valentins. Diesmal hatte der Alte das heilige Sakrament ehrfurchtsvoll auf den grünen Tisch gestellt und versuchte nun vergeblich mit einem Streichholz Licht zu machen. Erlauben Sie, mein lieber Valentin," sagte die Gräfin gerührt, indem sie ein kleines metallenes Büchschen aus der Tasche zog, ich will die beiden Kerzen anzünden." Hierauf kniete sie nieder, während die langsam wachsenden Flämmchen der Wachskerzen den kahlen, weißgetünchten Raum allmälig erleuchteten. Endlich erhob sie sich. Was war das? Weit riß sie die Augen auf, und ein Schrei des Entsetzens entrang sich ihrer Kehle. Adalbert, den sie zu dieser Stunde auf dem Wege nach Wien glaubte, und Noemi, die sie in allen vier Himmelsrichtungen suchen lieh! Eng verschlungen standen die Beiden vor ihr todesblaß wie ertappte Verbrecher! Ein Blick hatte genügt, ihr alles klar zu machen. Ihr Elenden!" stammelte sie. Noemi aber schritt mit entschlossener Miene durch's Zimmer. Man darf nicht nach dem äußeren Schein urtheilen. Frau Gräfin Ihr Herr Sohn wird Ihnen das entsetzliche Mlßverstandnltz ausklaren. Die Gräfin aber wies mit strenger Miene auf das heilige Sakrament. Auf die Kniee!" rief sie, dem Allerheiligsten wenigstens zollen Sie die gebührende Achtung!" Hierauf wandte sie das erschreckend blasse, ernste Gesiebt

oem oyne zu: Du aber folge mir!" Ganz bestürzt von all' dem, was sich vor seinen Augen abgespielt hatte, schloß sich der alte Valentin den Beiden an. Als die Gräfin die Schwelle der Loggia überschritt, fürchtete sie einen Augenblick, die Kräfte möchten ihr versagen. Allein energisch sich aufrichtend, sagte sie mit lauter Stimme, so daß die ab und zu gehende Dienerschaft es deutlich hören konnte: Es war eine gütige Schickung, daß Du den Zug verfehlt hast, mein Sohn, und nun Deiner Mutter in dem Unglück, das uns betroffen, beistehen kannst. Jetzt geh und thu Deine Pflicht gleich den Anderen." So sehr die Marschallin von ihrem Srnes in Anspruck aenommen war. so konnte sie doch nicht umhin, einen verstohlenen Blick auf ihre Nichte zu wersen. Ach," dachte sie, was kann doch so ein Gigerl wie Adalbert viel helfen!" Die verstörten Gesichter ihrer Nichte und ihres Neffen erregten indeß doch Verdacht in ihr. Da steckt gewiß etwas dahinter, womit Noemi im Zusammenhang steht!" Und als die Gräfin ihr gerade den Rücken zuwandte, stand sie rasch auf, stieg, leise die zum Billardzimmer führende Thüre zurück

und sah dort zu Fußen des heiligen Sakraments eine Gestalt mit einer kleinen Pelzmütze, aus der sich eine woqende Masse qoldblonden Haares hervorstahl, auf der Erde knieen. Eben wollte die Marschallin den Fuß auf die Schwelle ihres Zimmers setzen, als sie Noemi bemerkte, die unbemerkt an ihr vorüberzuschlüpfen versuchte. Man hat Dich also wiedergefunden," sagte ste in ihrem kalten, spöttischen Tone, woran ich übrigens keinen Augenblick gezweifelt habe. Ich bin halb todt von all' diesen Aufregungen, und auch Du wirst der Ruhe bedürfen. Soeben habe ich Befehl gegeben. Deiner Mutter telegraphisch Deine Rückkehr anzuzeigen. Du wirst den ersten Zug benützen, der vor Mittag von der nächsten Station abgeht. Wie glücklich wird die gute Vincente sein, Dich endlich wieder bei sich zu haben!" Noemi neigte sich zur Marschallin hinunter. Tödtliche Kälte durchrieselte sie. Sie wollte die Hand ihrer Pathin ergreifen, etwas stammeln, allein die alte Dame wies sie schroff zurück. Lebe wohl! Ich bin todtmüde und muß danach trachten, meine Kräfte zurückzugewinnen, denn in zwei Tagen werde ich mit meinem Neffen und meiner Nichte nach Nizza abreisen." Damit schloß sie die Thüre. i. e Chr Bild 11 darum Qs Sie ah St ä 9 1 1 1. Bild malen zu dürfen wollte ich Sie bitten. hnten es gewiß?" Bei diesen Worten des Malers, die so viel stolze Hoffnungen der ganzen Familie Teznar zerstörten, war brennende Schamröthe in Malwas Gesicht gestiegen. O, möchte er doch niemals etwas von ihren Gefühlen ahnen! Lebhaft hatte ste seine Bitte abgelehnt, indem sie sich mit ihren vielerlei Beschäftigungen entschuldigte. Herr Teznar aber, der auf diesem Ohr nichts hören wollte, hatte ihr eifrig widersprochen. Närrchen, Du mußt Dir eben die Zeit dazu nehmen!" Später sagte er dann fast ärgerlich zu ihr: Ein solches Anerbieten darf man nicht ausschlagen." Und Vincente bemerkte: Warte nur, das nächste Mal bittet er Dich um Deine Hand!" Malwa aber schüttelte ernsthaft und tief verletzt den Kopf. Herr Ostoya ist keine Partie für mich." Und Fräulein Sophie, die Schwester des Pfarrers, die gerade anwesend war. stimmte ihr bei und sagte: Welch' ein Unsinn, diesen Mann täglich bei Euch verkehren zu lassen, als gehöre er schon zu Eurer Familie. Wartet wenigstens, bis er stch erklärt hat. Ach. wie viel lieber wäre es mir, Malwa heirathete den guten kleinen Gerichtschreiber, den ich wie einen Sohn liebe der ist treu und ehrlich!" Frau Teznar aber fuhr empört auf. Henerik, pfui! Ein solcher Schwager für Noemi!" Und von diesem Tage an öffnete sie dem Künstler erst recht und in oft wenig zartfühlender Weise die Pforten ihres Hauses. Malwa aber war unfähig, sich länger gegen seine Huldigungen zu wehren. Täglich unterlag sie mehr dem Zauber eines Zusammenseins, bei dem Andre sie jetzt ganz als Gleichberechtigte, ja sogar als Vertraute behandelte. Mit allem, was ihn begeisterte und bewegte, mit all' seinen Freuden und Leide.: kam er zu ihr. und sie fühlte, wie sich in ihre Liebe zu ihm allmälig eine fast müttuliche Zärtlichkeit einschlich. Im Freien wollte Andre ein Pastellbild von ihr malen; eine doppelt schwere Aufgabe, zu der ibn sein Künstlerehrgeiz anstachelte. Als Hintergrund hatte er einen sonnenbeschienenen Weinberg gewählt. Malwa trug ihr weißes Kleid vom neulichen Ballabend und einen großen Hut, der ihr hübsches Köpfchen beschattete. Ueber ihr wiegten die Zweige eines Pflaumenbaumes ihre bläulichen Früchte. Das Bild war lebhaft und warm empfunden und trotz der etwas nachlässigen Ausführung nicht ohne große Anmuth. Mit ungewöhnlichem Eifer arbeitete Andre daran, indem er mit kühnen, derben Strichen die Farben auftrug und hie und da sogar mit dem Daumen nachhalf, wodurch sich das Schönheitsgefühl des guten Hilfsrichters und dessen Umaebuna etwas verletzt fühlte.

intrn eorag yaoe ich noch kein Pasiellbild fo hinschmieren sehen." sagte der Starost. Da arbeiteten die alten Meister doch anders. Sieh nur einer diese zebraartigen Wangen an!" Allerdings, aber treten Sie einmal etwa zurück," bemerkte Matthias Teznar schüchtern, von Weitem ist es wundervoll." ...Ach was. von Weitem mit der Lupe will ich ein Pastellbild ansehen können!" Das und Malwa!" rief der Gerichtschreiber. Diese vornehme Dame in Gesellschaftk'toilette ich hätte eher gedacht, es fei Noemi. Warum hat man sie nicht in ihrem Alltagskleid gemalt?" Am Ende gar mit der Latzschürze und umgeben von meinen Hühnern," entgegnete Malwa tief erröthend und etwas ärgerlich. Ich muß Henerik ein wenig recht geben, mein liebes Kind," sagte Fräulein Sovbie. (Fortsetzung folgt.)

Prinz Rupprecht von Banern. Zu der Reise des Prinzenpaares Ruprecht von Bayern nach Ostasicn wird aus München von unterrichteter Seite folgendes geschrieben: Als der nach menschlicher Voraussicht dereinstige Thronfolger Bayerns, Prinz Rupprecht, mit seiner Gemahlin, einer Tochter des Herzogs Carl Theodor, eine mehrmonatliche Reise nach Asten antrat, wurden allerlei Gerüchte laut, welche von Zerwürfnissen zwischen dem Prinzenpaar selbst und dessen Eltern und dem Großvater, dem 9U genten, wissen wollten. Nun ist, wie bekannt, das Töchterchen des PrinzenPaares, Prinzessin Jmgard, a Diphtheritis gestorben. Dieser Todesfall hat eine Neubelebung jener Erörterungen und in deren Gefolge eine Erklärung des offiziösen Preßbureaus hervorgerufen: alle derartigen Kommentare seien lediglich müßiger Klatsch". Es war wohl kaum ganz geschickt, in dieser Weise die öffentliche Meinung zum Schweigen bringen zu. wollen. Einmal, weil feststeht, daß bei Erlaß dieses Dementis diejenigen Stellen, welche zu allererst hätten in Frage kommen müssen, gar nicht befragt, sondern durch dasselbe sehr peinlich überrascht worden sind. Dann aber, weil es sich thatsächlich nicht um Klatsch" schlechthin. sondern um die Erzählungen solcher Persönlichkeiten handelt, welche in der Lage sein müssen, über die fraglichen Ereignisse aus allernächster Nähe orientirt zu sein. Diese Ereignisse werden mit der süddeutschen Freimüthigkeit hier gerade in Hofzirkeln ohne iede Scheu besprochen, und es wäre wohl im Interesse der Sache zweckdienlicher, sie, wenn möglich. richtig zu stellen und auf das thatsächliche Maß zurückzuführen, als ihnen ein gutgemeintes völliges Ableugnen entgegenzusetzen. Der Prinz Rupprecht von Bayern ist nicht ein beliebiger Prinz, er ist der künftige Träger der zweitbcdeutcndsten deutschen Königskrone. und somit hat die Oeffenilichkeit wohl ein Interesse an seinen Handlungen. Was man hier überall ohne Widerspruch erzählen hört, ist folgendes: Obwohl die Verbindung des Prinzen mit seiner Cousine, der Herzogin Marie Gabriele, eine reine Neigungsheirath war, welche sogar erst auf den lebhaftesten Widerstand der beiderseitigen Eltern stieß, erwies sich das eheliche Zusammenleben in Bamberg, wo dem Prinzen das Kommando einer Brigade übertragen wurde, nicht als ein glückliches. Der Hauptgrund war wohl, daß Prinz Rupprecht sich längst einen größeren Wirkungskreis wünschte und in Bamberg Langeweile empfand. Er soll dann Zerstreuungen gesucht haben, die Aufsehen erregten und in einer dem prinzlichen Hofe nahestehenden gräflichen Familie eine beklagenswerthe Katastrophe hervorgerufen haben, die jetzt erst ihren Abschluß erfahren hat. Um Gras darüber wachsen zu lassen, wurde dann die überseeische Reise beschlossen. Aber in letzter Stunde erst erklärte die Prinzessin, ihren Gatten nicht allein reisen lassen zu wollen, und so begleitete sie ihn, selbst ohne jedes weibliche Gefolge. Sie hat sich aber den Strapazen der kaum genügend vorbereiteten Tour nicht gewachsen gezeigt. In Peking mußte sie krank in das Hotel der deutschen Gesandtschaft gebracht werden, und auch jetzt noch läßt ihr Zustand sehr zu wünschen übrig. Allgemein beklagt man die junge Prinzessin, die ihr zärtlich geliebtes Kind nickt wenigstens in der letzten Stunde pflegen und behüten konnte. Das Urtheil über ihren Gemahl lautet weniger günstig, und da es in Bayern immer Sitte gewesen ist, auch dem Herrscherhause gegenüber offene Kritik zu üben, so kommt diese jetzt laut zum Ausdruck." US ver olle gesallcn. ; (der verheirathet ist und seinem ledigen Freunde mit Gewalt die Freuden eines Heims schildern will): Schau', lieber Freund, heirath' auch, so wie ich's gethan hab'! Du bist e' lediger Mensch. Wenn Du jetzt nach Hause kommst, is Dei' Zimmer finster und kalt, und kein' Menschenseel' is bei Dir! Wenn ich nach Hause komm, is 's Zimmer hell, mei' Frau sitzt bei Tisch und red't und red't (im Zorn) und hört nimmer auf! Rom i s ch - k a t hö l i f ch e Nonnen gibt es nack ner StatiMk au? der Welt etwa 458.000.

Feuer Signale.

Pennsylv und Warfrt Enqlih'i Opern-Haut 6 Easl und N-w York 7 Noble und Mchiqan g N. Jercy u. Z.1aft 21 9 Pine und Worts) .0 Market und Pine l Vermont nebe Säst 13 No.. e SpriyenhauS Mal. Ave nahe Noble "5 Te iware und Valnut i Ä. Jersey u Centra! 31. 15 Mass. URbCornc'iXw Sft) und 11. rrafct 7 i:art Stve und i Six .4 lolirntha undHiustd .9 Highland Ave u. P,att ?l Zllino und St. I P?nnsvlv. und Pratt n ülnüvm und li. Str '5 No. 5 -pnvenhauS 15. nahe JUino 16 Lenate Aveu. StSlai? n Illinois und Michigan W Peekylvllnia und 14. 9 Senate So, und 15. l No. 1 Svr.tznbau Jnd Ave naheMchigan ü Meridian und Walnut i California u Kommt Blake und New Fort i Ind. Av. u. St, cklair n City Hospital Ö3 Blake und North 39 Michigan und Slgne tl No. 6 Spritzenhau Washington nah West 12 Gijendorf u Wash. 43 Missouri u New Hork 45 Meridian u Wash 46 Illinois und Ohio 47 Eapitol v. u Wash 48 mgan's Porkhau 49 Straßenbahn Stall, W. Washington Str öl No. 10 Spritzenhaus Illinois u Merrill 5? JUmois u Louisiana 55 West und South 54 West und cCart, 5 Senate Ave. u Henry 57 Meridian und Rah 58 No. 4 Spritzenhaus Madrson Av. u Morri 9 Madiion Av.uDunlop N No 2 Haken Leiterhau South nahe Delawar 62 Penn, u Merrill 5 Delaware u. McCarttz 4 xst und VkHaet$ 6 New Jersey u. Merrill 7 Birg. Av. u Bradsha 8 Saft und Prospekt es Bicking und High 71 No. 11 Evritzenhau ir Ave. nah Huron 72 Saft und Seorgia 75 Eeda und Eim 74 Davidson u Georgia 75 Snglish Av. u Pine 7 Sbelby und Bäte 7? No, 3 Cpritzenhau Prospcct nahe Shelby 7$ gleicher Av. u Shlby 81 Market u. New Jersey 2 Telaware und Wash. 8 Saft u Washington 84 New York u.Davidsor 85 Taubstummen Anstalt 55 Brr. Staaten Arsenal S? Onental und Wash. 89 rauen-Resormat. 1 SZo. 13 Svriyenbau Marvland nahe Mer. SS Meridian u. Sebrqia. 93 Meridian und South 94 Pennst lv u. Louisiana 95 Biraini? Ave u. Alab. 9 Hauptquartier. 97 Krand Hotel. 93 Capital Ave und Ohi .23 No. l Spritzenhau i. und Ash. 24 Alabama und 1. 125 Central Ave und lli. 126 Dande und 15. 127 Brookside und Jupiter 128 Central Ave und 17. 129 Delaware und 19. 131 Alabama und lt. 132 Bettesontaine und V. 134 College Ave und 20. 125 Delaware und 15. 136 Alabama und North 137 Newmann und 19. 133 College Ave und 14. 13 Cornell A und 15. 141 Dandes und 10. 142 Highland Ave und 10. 145 Tecumseh und 10. 146 New Jersey und 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhau Hilstde Ave und i. 148 College ve und 22. 149 College Av und 27. 152 Park Ave und 2. 15? LEu. W Bahn u. 22. 154 Ramsey Are und l. 15 Stoughton u Newman 157 Atlas und Pike. 158 Bloyd und Pawpaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood l2 Arven und Depot 165 Brightwood und 25. 164 ural und Bloyd 165 St. Clair u. Kcy'tonk 167 Arsenal Ave und 23. 163 Bellefontaine und 83. 169 Park Ase nd 10. 212 Capital Ave und 17, 213 Pennft?,. .ichiga 214 Illinols und 20. 215 Senaie Ave und 1. 21 Pnnsvkania und 25, 217 Ifcrtttea und i. 21? Capital Ave und 2 21 ?'roakway und 10. 231 JlllOlM und Stcea 234 No. 14 Evritzenhau ftrvvno und 30. 235 5iI:n.-iSund 52. 230 .".7!Nktta Uid 50. 237 H ft. Sn;iihiu Ulell lind : ju: 238 llNil Ladder orN 239 iabcl und 7. 241 Ster-.k-iai und 4. 242' Illinois u St. CU. 243 Cltrida und 25. 512 Wet uud Walnut 515 W?st und 2. 514 Howard und 1. 515 Torbet und Poe 516 Capital A und N 517 Northwestern Av, u 24 518 t?ent und 18. 519 Canal und 10. 524 Cercalin Wer 524 Vermont und Lyra 525 Bismarcku Grandoielr 526 No, 29 Evritzenhau Haughvtlle. 527 Nichigan u. Hlns, 523 Michigan u, Concord 541 West und Mcntyr, 12 Missour, u. Marylanh 15 Missouri und hio 415 Capital A.. icorqic 416 Missouri u rntucky A 17 Senate ve u. ash. 421 P und E Rundu W. Wasbinabon. 25 Jrrcn Hospital. 424 Milcv Ave u. I DuS 425 Wash and Harrt 2 No. IS SpntzenhaiH W. Washington 427 Oliver und Birch 23 Oliver und Osgood 29 Nordvke und Port 31 Hadley Ave u. MorrtI 432 River Ave u. Morn VA River Ave und atz 435 Harding u. Big 4 R 9 436 Harding und Clüxi 37 Ro. l Epritzmha Morris und Harbin, 438 HrtMX dSB 94 Stock 451 Reisner unk Btlcr 52 Howard und 8cc 55 Morn und AapvsS 5 Lsmbe und BcfacMd 57 Nordvke Ave u. ton tnon Work 512 West und Ratz 615 entuckv Ave u. Verr. 514 Meridian und VorrO 51 Jllinoi nd ansa 517 Morr und Dakota 518 Morris und Shurch kl Capital A. u RcCarty 621 Meridian und Paln 523 Pine un), Lord 24 Madisor Avu kincol 26 Meridian und Belt RR 627 Carlo und Ray 28 Meridian und Artzom 529 Meridian, u. Raymond, 631 Meridian u. McSarty 32 No. 17 Spritzenhaus Vorn nahe West 1 M.kernanund Dougd. 615 East tu Lincoln a 614 Caft und Beecher 61 Wrigbr und Sander 17 McC'.rty und Beaty 18 New Jersey u 71 Spruce und Prospekt 715 English Av. u. 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