Indiana Tribüne, Volume 26, Number 247, Indianapolis, Marion County, 9 June 1903 — Page 4

Jndiana Tribüne, . Juni 1903,

Jndiana Tribüne. Herausgegeben von der Sutenderg $. Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudium Präsident. Geschäf.tSlvcalz No. 31 Süd Delaware Straße. TELBPHOISE ss. -ntered at the Post Office of Indianapolis as second class matter. Der Kulturkampf in Frankreich. Die Gemüther der Franzosen können sich nun bald über die Frage der Trennung von Kirche und Staat so recht nach Herzensluft erhitzen. Der Deputirte Preffense hat als Vertreter der Socialiften und Radikalen einen Geseßentwurf vorbereitet, der an Gründlichkeit nichts zu wünschen übrig läßt. Derselbe wurde von 55 Deputirten unterzeichnet. Obwohl es anzunehmen war. daß das extrem radikale Element sich nicht mit der Ausweisung der Mönchsorden beruhigen würde, war kaum zu erwarten, daß der Fehdehandschuh mit solcher Haft gleich nach der Austreibung der Mönche hingeworfen wurde. Diese Uebereiltheit ist aber wohl in erster Linie auf die hartnäckige Stellung, welche die Bischöfe der Regierung gegenüber einnehmen, zurückzufuhren. In dem vorliegenden Gesetzentwurf wird erklärt, daß die Re gierung fürderhin keinen Cultus beschützt, subventionirt oder bevorzugt. DaS Kulturmiuifterium wird aufgehoden und dem Ministerium des Innern zugetheilt. Alles Kirchengut, soweit es nicht von Privatftiftungen herrührt, fällt dem Staate anheim. Ebenso alle Kirchengebäude, die durch Zuschuß von Staatsmitteln errichtet wurden. Angriffe von der Kanzel auf PrivatPersonen, find unter dem Gesetzentwurf straffällig. Ebenso Verlesung einer Bulle welche den Staat kritisirt. Die Posten der Armee-Caplane sollen abgeschafft und den Truppen gestattet werden, einzeln die Kirchen zu besuchen, in die sie gehen wollen. Diese Gesetzbestimmungen sollen auf alle Religionen Bezug haben. Aus diesem Gesetz spricht die offenbare Fcinseligkeit gegen Religion über Haupt, und man kann kaum glauben, daß dasselbe in seiner vorgelegten Form Annahme finden wird, denn das würde einer vollständigen Vernichtung der Religion gleichkommen. Wir glauben nicht, daß das französische Volk eine derartige Revolution billigen wird. Herr Preffense hat den Bogen zu straff gespannt. Das liberale Element ist in Frankreich nicht anders wie in anderen Ländern. Engherzigkeit, Fanatismus der einen wie der anderen Seite kann bei demselben keine Unterstützung finden. Es ist eher als wahrscheinlich anzunehmen, daß der so ungemäßigte Gesetzentwurf Preffense's eine wenn auch nur schwache Reaktion zu Gunsten der Cleriker mit sich ziehen wird. Nach amerikanischen Begriffen bestimmt das von Preffense vorgelegte Gesetz nicht Religionsfreiheit, sondern Vernichtung und dürfte dasselbe daher nicht die er hofften Erfolge bei den nächsten Wahlen in Frankreich den Radikalen bringen. Der Kampf für Trennung von Staat und Kirche, der ja in erster Linie zur Bekräftigung liberaler Anschauungen geführt werden soll, darf im Princip nicht fanatisch sein. Es ist ja wünsckenswerth, daß die Regierung in kei ner Weise Religionen beeinflußt oder von diesen beeinflußt wird, aber unrecht würde es sein, die freie Ausübung von Religion zu knebeln. Daß diese Absicht dem Gesetzentwurf Preffense's unterliegt, ist klac ersichtlich und an dieser Klippe wird derselbe auch schein tern. Die Neuzeit verdammt jede Ein schränkung der Gewiffensfreiheit. sie verdammt jede Bedrückung von Reh aionsgemeinden. Es steht außer Frage, daß in Frankreich Staat und Kirche getrennt werden. ES wäre aber ein Rückschritt, Wenn dies auf der Bafis des Preffense - Gesetzentwurfes geschehen würde. Die französische Republik hat mit der Austreibung der Mönche einen wichtigen Schritt gethan, es wäre ver nünftig. abzuwarten und nach den Erfolgen deffelben zukünftige Maßnahmen zu bemeffen. Der Staat sollte niemals Sklave einer Klrchengememjchast je:n. aber es ist nicht nöthig, zur Vernich tunq der Religionsgemeinschaften zu schreiten, um dies zu verhindern. Die . n l nm i Regierung wiro nelö Die Ata! yaven, Ueberariffe der Kirche zurückzuweisen. ohne sich auf Seite der Extremisten zu stellen.

Daß von jeher unterirdische Kanäle" aus dem Schatzamt nach gewiffen großen New Yorker Finanz-Jnftituten geführt haben, ist eine langjährige Tradition, welche von Zeit zu Zeit ihre Bestätigung darin findet, daß hohe Beamte des Schatzamtes ihre amtliche Stellung aufgeben, um lukrative Posten in dieser oder jener Bank oder TrustCompagnie einzunehmen. Die Keunt. niß der Gepflogenheiten im Schatzamt, welche diese Beamten sich im !aufe ihrer amtlichen Carriere erwerben, ist für die betreffenden Finanz-Jnftitute äußerst werthvoll, nicht weniger auch

die Personen-Kenntniß und der damit verbundene persönliche Einfluß, mit Hülfe deffen Gefälligkeiten erlangt werden können, die anderen in dieser Beziehung weniger günstig situirten Corporationen nicht zugänglich sind. Schatzamts - Secretäre, Hülfsschatz-amts-Secretäre, Bank - Controlleure. können mit ziemlicher Sicherheit darauf rechnen, ein warmes Plätzchen in einer großen Bank bereit zu finden, wenn sie ihre amtliche Carriere beendigen. Da war Cleveland's Bank-Controlleur, James H. Eckel's, McKinley's Bank. Controlleur Dawes, die Hülfsschatz-amts-Secretäre Vanderlip, Ailes und Andere, oder frühere DepartementsChefs, wie Charles S. Fairchild und Lyman I. Gage zu nennen. Vor etwa zwei Monaten erließ Schatz-amts-Secretär Shaw ein Circular, worin er constatirte, daß er bereit sei, neue zweiprozentige Bonds für die alten, bald einlösbaren drei- und vierprozentigen zu emittiren, uud eine Prämie in Baargeld, dem Kurse der alten Bonds entsprechend, zu zahlen. Die neuen, auf dreißig Jahre laufenden Obligationen sollten hauptsächlich als Grundlage für Nationalbank-Circula-ion oder als Garantie für RegierungDepositen dienen. Man konnte darauf rechnen, daß große Banken recht prompt auf die Offerte eingehen würden, soweit alte Bonds ihnen zur Verfügung standen; individuelle Vond-Jnhaber. die weit über das Land verstreut sind, pflegeu sich im Ganzen um derartige SchatzamtS-Offerten kaum zu kümmern. Es erregte daher nicht wenig Aufsehen in Finanzkreiscn, daß gleich von Anfang an, und zwar andauernd. wochenlang, so bedeutende Quantitäten der alten Obligationen zur Convertirung eingesandt wurden. Der Durch schnitt bezifferte sich auf zwei Millionen an einem Tage. Den Schatzamtsbehörden war dieser Erfolg keineswegs mysteriös. Derselbe war mit Hülfe eines der großen New Jorker Bankinstitute zu Stande gekommen. Der ehemalige Hülss Schatzamts'Secretär Frank A. Vanderlip ist gegenwärtig einer der Vice-Prüsidenten der National City Bank. Vanderlip, vollständig mit den Practiken des Schatzamtes vertraut, wußte einen Weg zu finden, um die individuellen BondInhaber zu erreichen und für den Con-vertirungs-Plan zu interesfiren, gleichzeitig dabei seiner Bank aber einen hübschen Vortheil zu sichern, indem er sich. durch seine frühere Thätigkeit im Schatzamte gewitzigt, zwar ketne Lifte der indiv.duelleu Bond-Jnhaber, die sonst streng vom Schatzamte geheim gehalten wird, verschaffen konnte, wohl aber das Schatzamt bewog, Circulare von der National City Bank an die Bvndbesitzer zu adressiren und so seiner Bank den erklecklichen Verdienst zuzuschustern. Flower Misfion-Tag. Der heutige Dienstaz war zum Flower Mission-Tag" bestimmt worden und erfreuten die Mitglieder der W. C. T. U., ihrem Brauche treu, die Jnsaffen der Wohlthätigkeits- und Straf-Anstalten mit Blumengaben. Eclectische Aerzte. Im Claypool Hotel findet von heute bis zum Donnerstag die National Convention der Eclectic Medical Association" statt, zu der etwa 500 Mitglieder erwartet wenden. j m Grundeigenthums Uebertragungen. McCutcheon, Sregory, an Oscar F. Mann, LotS 7 bis 12, Cooper's Sub., Block 13, südöftl. Add. 31000. David M. Greene, Adm., an Sollis Runneis, Lot 5, Miller's Sub., Coe's Sub., Square 7. $9000. Samuel L. Taylor an Charles T. Boyer, Lot 268, Jackson Park, und Lot 3136, Tuxedo Park. $1000. Chauncey R. Watson an Clara E. Gall u. A., Lot i, Watson's Sub. von 1 OSgood's North Park Add. $5000.

(Eingesandt.) Vereinzelt, einzig."

Geehrter Herr Redakteur ! Auf das Eingesandt von Herrn Albrecht Kipp im gestrigen Spottvogel", möchten wir uns gestatten Folgendes zu erwidern : Wenn man von einem hervorragenden Ereigniß, wie es in der Geschichte dieses Landes vereinzelt dasteht", spricht, dann macht man sich bewußt oder unbewußt zum Kritiker in einer recht wichtigen Angelegenheit. Um ein solches Urtheil abgeben zu können, muß man bei eigener hoher musikalischer Be gabung genaue Kenntniß haben von den Leistungen der gesammten Vereine des Landes. Die Tageszeitungen sowohl als auch besonders die Fachschriften dringen uns nun gelegentlich Be richte über den mächtigen Aufschwung, den Gesang- und Musikvereine in den letzten Jahrzehnten genommen haben und da hören wir denn, daß überall da, wo Gesang und Musik mit liebevoller Hingabe gepflegt und öffentliche Darbietungen veranstaltet werden, ein stetiger Fortschritt in den Leistungen constatirt wird, ohne aber, daß sich die Referenten bei selbst ganz vorzüglichen Leistungen zu Bezeichnungen, wie vereinzelt" fortreißen laffen, denn wo so vi.'le tüchtige Vereine im Lande exiftiren und wo bei so manchen in der That Vorzügliches geleistet wird, (wir erinnern nur z. B. an das vom Arion und Liederkranz von New $orl zu Ehren des Präsidenten im Weißen Hause in Washington gegebene Con cert, über welches unsere Jndiana Tribüne" z. Z. eingehend referirt hat stehen eben solche vorzügliche L eistungen nicht mehr vereinzelt" da, sondern find vielmehr ein Zeichen des allgemeinen stetigen Fortschrittes bei der Mehrheit der Vereine. Wenn daher Herr Albrecht Kipp im berechtigten Stolz auf den von ihm vertretenen Gesang- und Musikverein zu Gunsten desselben etwas gar sehr im Superlativ gesprochen hat, so haben wir doch gemeint, darauf hinweisen zu sollen, daß glücklicherweise eine ganz namhafte Anzahl von Vereinen unseres Landes ganz besonders Vorzügliches leisten, ohne deshalb aber den Anspruch zu erheben, in ihren Leistungen vereinzelt" dazustehen. Des Unterschiedes in der Bedeutung von vereinzelt" und von einzig" sind wir uns völlig bewußt, welcher EinzelVerein des Landes würde aber wohl Anspruch auf ein solches Prädicat erheben? Sänger. Aus Stadt- und County-Ber-waltung. Die Milch-Besserung dauert an. Den Berichten des Chemikers der ftädt. Gesundheits-Behörde über die letzthin vorgenommenen Analysen von Milchproben zufolge dauert die Befferung der von Händlern und Milchereibesttzern hier auf den Markt gebrachten Milch nun an. Das Resultat der Analysen war wie folgt: 4. Juni, Moore & Arthur. 617 Ost Washington, 3.4; 4. Juni, Moore & Arthur. 617 Ost Washington, 3.6; 5. Juni, Frederick Averv, 647 Russell Ave., 4.0; 5.Juni, John Wickelt, 815 West Washington, 4.0; 5. ;uni, R. Templctcn, 1909 Central Ave., 3.6. Der ButterfettStandard ist bekanntlich 3.6. Diesmal kein F e l d-T a g" für die ftädt. Schulen. Der vom Park-Supt. Power angeregte Plan, in diesem Jahre im RiversidePark einen allgemeinenFeld-Tag" für die öff. Schulen zu veranstalten, wie neulich an dieser Stelle auseinandergesetzt, ist vorderhand aufgehoben worden, und zwar zumeist wegen der mangelhaften Transport - Angelegenheiten. Angekommen. New Pork: Batavia" von Hamburg; der amerikanische Kreuzer Busfalo" von Gibraltar. Manila: TranSportdampfer Thomas" von San Francisco. New York: Minnehaha" von London; Victorian- von Liverpool. Liverpool: Parisian" von Montreal. Glabgow: Columbia" von New York; Laurentian von New York. Cherbourg: Barbarossa" von New York. London: Minnetonka" von New York. New York: Zeland von Antwerpen; .Rotterdam" von Rotterdam.

Behörde für öffentliche Werke.

Endgültig bestätigt wurden von der Behörde für öffentliche Werke in ihrer gestrigen Sitzung zunächst die Resolutionen betreffend folgende Verbefferungen: Kiespflasterung der Bradbury Str., von Shelby Str. bis Boyd Ave., Kostenvoranschlag $4600; Kiespflasterung der Fahrstraße, Backsteinpflasterunq der Gossen, Cementirung der Seitenwege und Rinnsteine an Nowland Ave., von Jeffer son Ave. bis Pogue's Run, $6000; Cementirung der Seitenwege an Lincoln Str., von Madison Ave. bis Eaft Str., 82150. Ferner die Affeßment Umlage für den Bau des Abzugszanales in der Beville Ave. und den Alleys östlich und westlich, von Michigan Sir. bis St. Clair Str. An den Ingenieur verwiesen wurden die Petitionen um: Erbreiterung der Raymond Str., von der Vorhees Str. bis zur White River Brücke, von 42 auf 50 Fuß. mit 30 Fuß-Fahrstraße, 4 Fuß-Sw. und 6 Fuß-Rasenanlagen, Nivellirung und Kiespflafterung der Fahrstraße und Aschenvfl. der Sw.; Nivellirung und Kiespft. der Raymond Str., von der Bluff Road bis zur Vorhees Str.. 30 Fuß-Fahrstraße, 4 Fuß-Sw. (Asche) und 9 Fuß-Rasenanlagen; Cementi rung der Sw. und Rinnsteine an der Arizona Str., südl. Seite, von Meridian bis Capitol Ave. Angenommen wurden die Resolutionen betr. folgende Verbefferungen: Cementirung der Sw. und Rinnsteine an der 28. Str., von Illinois bis Talbott Ave.; Kiespfl. der Fahrstraße und Cementirung der Sw. und Rinnsteine an der Parker Ave., von Roosevelt Ave. bis 23. Str.; Cementirung der Sw. an der Adams Str., von Roosevelt Ave. bis 25. Str.; Desgl. an der Station Str., von der 21. Str. bis zur Massachusetts Ave. An den Ingenieur verwiesen wurden schließlich noch die folgenden Contract-Angebote. Bau eines Abzugscanals in der Gray Str., von Washington bis New )ork Straße: John JenkinS 01.35 George W. McCray 1.41 Indianapolis Construction Co. . 1.49 H. C. Roney 1.55 Aus dem StaatshanseDer Gouverneur ist sehr ungehalten darüber, daß die Verhafteten in Bloomington, welche im Verdachte stehen, die kürzlich stattgefunden! Weißkappenthaten ausgeführt zu haben, abermals entlassen werden mußten, da die Anklageschriften. und zwar zum zweiten Male, fehlerhaft waren. Secretär W. H. Freeman von der Staats-Behörde für Forsten, ist nach Clark County zurückgekehrt, um die Arbeiten in der neuen Forft-Reservation zu beaufsichtigen. Dieselben haben während der letzten Woche schon ziemliche Fortschritte gemacht. Die Staats - Gesundheits - Behörde hält am nächsten Freitag eine SpecialSitzung ab, um sich zu organisiren. Die Staats-Behörde für Drucksachen, bestehend aus Gouverneur Durbin, Auditor Sherrick und Staats-Secretär Storms, hat die Mai-Rechnungen für Drucksachen im Betrage von S12.294.47 bewilligt. Für Druck und Einbinden der 25,000 Bande, welche die von der letzten Legislatur angenommenen Gesetze enthalten, wurden $6123,51 bezahlt. Für dieselbe Arbeit betrug die Rechnung vor zwei Jahren $10,000. Einen prächtigen Verlauf Nahm das gestrige Schulfest der Herz JesuGemeinde im Germania Park. Vom prächtigsten Wetter begünstigt veranstaltete gestern die Herz JesuGemeinde im hübschen Germania Park" ihr diesjähriges Gemeinde- und Schul-Feft. Die Vorbereitungen waren in der besten Weise von den verschiedenen Comites getroffen worden, dazu bot der Park mit seinen Attractionen mancherlei Unterhaltungen, und deshalb kann es kein Wunder nehmen, daß die von den Gliedern und den Freunden, wie den Kindern der Gemeinte überaus zahlreich besuchte Festlichkeit in jeder Beziehung ein GlanzErfolg war. Arcade Kneipe, 38 Birg. Ave., Renner & Brommer, Eigenth.

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Kleine Stadtnachrichten. Die Herren Methodisten-Pre. diger haben sich gestern bewogen ge fühlt, der Citizens' League" für ihren angeblichen Kampf zur Hebung der Moral etc. in Indianapolis durch eine Resolution Anerkennung zu zollen, die von Red. Stansfield von der Tempe renz-Liga" eingereicht worden war. Die Kartoffeln- sind seit Samstag um etwa 20c im Preise gestiegen. Die Händler behaupten, die Ueberschwemmungen im Westen seien dafür verantwortlich. Im Denison Hotel findet heute und morgen die 37. JahresVersammlung des Jndiana-Jnftituts von Homoeopathen statt. Zum Schlüsse wird heute Abend im Columbia Club ein Banquet veranstaltet. Dr. M. E. Schenck vom ftädt. Blattern-Hospitale will die Entdeckung gemacht haben,daß sich in der letztenZeit ein oder mehrere Landstreicher sich wenn möglich in der Todtenkammer der Anstalt nächtlich einquartirten, und die Matratzen als Ruhelager benutzten, auf denen sonst die Seuchenopfer ausgelegt" wurden. Sl.25-Eincinnati u. zurück-81.25 via C. H. & D. Eisenbahn. Sonntag, den 14. Juni. Special-Schnellzug, nur in Rushville, Connersville und Hamilton anhaltend, verläßt Indianapolis um 7.15 Uhr Vormittags; Rückfahrt von Eincinnati um 6 Uhr Abends. Baseball Cincinnati vs. New York. Tickets und weitere Auskunft im Union Bahnhof und in der Ticket Office 3 und 10 N. Jlls. Str. Claypool Hotel. R. P. Algeo, D. P. A. Nord Michigan Sommer Aufenthalts'Orte am besten zu erreichcn mit den Pennsylvania Bahnen. Die Nordland-Expretz, mit durchlaufenden Schlafwaggons wird vom 21. Juni an täglich Nachmittags um 6.50 Uhr von Indianapolis über die alte Route, via Richmond und G. R. & I. Ry. "The Fishing Line" abfahren. Für Einzelnheiten wende man sich an die Agenten oder an 23. W. Richardfon, D. P. A., Jndianapolis. Pennsylvania Bahnen wichtige Zeitabänderung. Der New Vork Limited, ein Zug absolut ersten Ranges und vollständig unabhängig von Indianapolis nach Philadelphia und New Vork, wird nach Sonntag, 24. Mai, Indianapolis um 6.50 Uhr Nachm. verlassen, (anstatt um 7.15 Uhr N. M.) in Philadelphia um 3.47 N. M. ; New York um 6 Uhr Abends ankommend. Die Equipirung besteht in Bibliothek, RauchWaggon, Dinner-Waggon, Observa-tions-Maggon und Schla-Waggons. Keine Zeitveränderung fand mit No. 20 Keyftone Expreß-Zug statt, welcher mit durchlaufenden Salon- und Schlafwaggons Indianapolis täglich um 3.05 Nachmittags verläßt und in New York um 3 Uhr Nachmittags ankommt und No. 14. die New York Expreß verläßt Indianapolis täglich um 8.10 Uhr Vormittags und kommt in New York um 7.30 Uhr Vorm. an. LAKE ERIE & WESTERN R. R. Fahrzeit der Züge. . .. Abfahrt nkunft loltdo. hicago und Mchigan fr.preft...t 7.1 tl0.26 Toledo. Detroit und Ehicago Lim 12.20 t 3.16 Michigan ity. Muncik .LafayetteSpl..? 7. N0. täglich t ausgenommen Gonn'ag.

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